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Paul Wirsing "Paul Wirsing" (Frankfurt)

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Deutsche Rundfunkgeschichte (Uni-Taschenbücher M)
Deutsche Rundfunkgeschichte (Uni-Taschenbücher M)
von Konrad Dussel
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Gute, verständliche Einführung ins Thema "Rundfunkpolitik", 22. September 2012
Die vielleicht beste Einführung in das an sich schwierige, weil sehr komplexe Thema "Politische Rundfunkgeschichte Deutschlands".

kompakt, gut strukturiert und logisch aufgebaut, leicht und verständlich geschrieben, gut und zügig lesbar.

Andere Autoren (wie z.B. Bausch und Lerg) gehen zwar tiefer ins Detail, vergraulen und überfordern den Leser allerdings schnell durch einen größtenteils sperrigen, nicht mehr zeitgemäßen Schreibstil, der zudem unnötig nah am Amsdeutsch liegt (lange, verschachteltte Nebensätze). Zudem setzen sie einiges an Vorwissen voraus, erklären Zusammenhänge oft nur unzureichend, lassen zu oft den "roten Faden" vermissen und überfordern somit gerade Leser, die mit dem Thema noch wenig vertraut sind.

Dussel dagegen schildert Sachverhalte klar, bezieht dazu stets Zusammenhänge ein und erleichtert somit das Verständnis gerade für Leser, die noch nicht so viel Vorwissen zum Thema Rundfunk mitbringen.

Als Einführung absolut empfehlenswert.


Living Things
Living Things
Preis: EUR 12,98

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sie kriegen wieder die Kurve... mehr aber auch nicht, 29. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Living Things (Audio CD)
Nach dem grandios schlechten, weil zu poppig-und synthie-experimentellen 2010er "A Thousand Suns", dem jeglicher roter Faden in der Albumstruktur fehlte, gehen LP einen Schritt zurück (in der Zeit) und trotzdem wieder zwei Schritte nach vorne (in Sachen Qualität)! Im LP-Management scheint man erfreulicherweise nun endlich eingesehen zu haben, dass man mit dem letzten konfusen Album dann wohl doch ZU viele treue, alte Fans verkrault hat, die die Entwicklung der schleichenden Ver-Weichlichung ihrer Band schon seit Jahren mit Unwohlsein verfolgt haben. Das zum Release von "1000 Suns" obligatorische PR-Gefasel vom "Weiterentwicklen" kann man also heute rückblickend ruhig als Eingeständnis in die feheldne Qualität jenes Albums verstehen: LP waren schon immer mit dem Vorwurf konfrontiert, der Inbegriff des kommerziellen Ausschlachtens zu sein. Selbst das vür alte LP-Verhältnisse mehr als weichgespülte "Minutes to Midnight" wusste letztlich doch noch zu überzeugen. Aber das letzte Album, DAS ging dann doch zu weit. Schön also, wenn niedrige Verkaufszahlen manchmal doch etwas gutes zu bewirken scheinen.

Kurz: das neue Ding von LP klingt erfreulicherweise wieder mehr nach dem alten Zeugs. Natürlich nicht durchgängig (ein paar ultra-Radiotaugliche, langweilige, da monotone Songs ohne Knalleffekt a la "Burning Down" müssen trotzdem sein). Aber das Album kommt im Gesamteindruck deutlich strukturierter und irgendwie auch "rockiger", "straighter" daher, als der besagte, lasche Vorgänger.

Abspieltipps: Castle of Glass, Roads Untraveled, Skin To Bone, I'll Be Gone, In My Remains


Days Go By
Days Go By
Preis: EUR 10,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gewohnte Kost - und doch 2 Überraschungen, 23. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Days Go By (Audio CD)
Der Fan kriegt hier genau das, was er zu erwarten hatte und im Grunde auch von jeder neuen Veröffentlichung verlangt: alt bewährtes. "Days Go By" orientiert sich deutlich am Vorgänger "Rise and Grace" und könnte im Grunde auch als dessen Double durchgehen: auf der einen Seite die schnellen, geradeaus gehenden Stücke, bei denen die Band einfach am meisten überzeugt ("Secrets from the Underground", "Hurting as one") und daher auch die "alten" Fans glücklich machen dürfte; auf der anderen Seite leider aber auch diese durch den Radio-Pop-Rock-Fleischwolf gedrehten, viel zu aalglatt produzierten und daher belanglosen Mid-Tempo-Nummern ("I wanna secret family" etc.), die immer mehr Einzug auf Offspring-Alben erhalten.

Im Vergleich zum Vorgänger "Rise and Grace" fallen vor allem 2 Songs ein bisschen aus dem Rahmen bzw. machen den "Unterschied" aus:

1) "California Cruisin". Billigste Plastik-Beats, blecherne Synthie-Backing Vocals (wie man sie in jedem drittklassigen, aber im AC-Radio rauf und runter-gespielten RnB-Electro-Pop-Einheitsbrei" wiederfindet), nicht minder anspruchsvollerer Text... alles schlimm! Selbst wenn es sich hier um eine Parodie handeln sollte, hat so ein Schund nichts auf einer Offspring-Plate zu suchen. Peinlicher Total-Ausfall. Mir fehlen die Worte.

Auch ein anderer Song kommt eher experimentierfreudig daher:
2) "OC Guns". Tanzbar. Reggae-angehauchte Beats treffen auf spanische Schimpfwörter und Trompeten. Geschmacksache. Einige wirds wahrscheinlich nerven - ich fands ok, auf jeden Fall mal was anderes.

Noch ein Hinweis zu Track 9: "Dirty Magic".
Beim Blick auf die Tracklist beschlich mich bereits eine Vorahnung, das Abspielen des Titels sorgte dann für Klarheit: es handelt sich um genau den selben Song, der vor 20 Jahren bereits auf "Ignition" enthalten war. Über die Frage, warum ein alter (guter, aber eben alter) Song, in einer nahezu UNveränderten Version noch einmal auf eine neue Platte gepresst werden muss, kann man spekulieren. Vermutlich ein schlichter, perfider Marketing-Schachzug: 2012 erscheint die Jubiläumsversion von "Ignition"...

Spielzeit: 42:49 Minuten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2012 9:03 PM MEST


Ballast der Republik (inkl. Jubiläums-Album Die Geister, die wir riefen)
Ballast der Republik (inkl. Jubiläums-Album Die Geister, die wir riefen)
Preis: EUR 15,41

12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nix geniales, aber kein Reinfall wie die Neuste der "die ärzte", 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gewohnte Kost aus dem Hause der Hosen. Leider in der Breite nicht mit der Qualität des Vorgängers "In aller Stille", aber - um den passenden Vergleich zu bemühen - um längen besser, als das neue, aktuelle Album der "die ärzte". Während "auch" der "Ärzte" bis auf wenige Ausnahmen im Grunde ausschließlich Totalausfälle beinhaltet, sucht man diese auf "Ballast der Republik" vergebens - oder muss deutlich länger nach ihnen suchen. Zugegeben: auch mit ihrem 15ten Werk erfinden die Hosen das Rad nicht neu - aber was solls. Lieber als Schuster bei seinen Leisten geblieben, als pseudo-innovativen Müll auf CD und Vinyl gepresst.

Die eigentliche Perle der neusten DTH-Veröffentlichung ist aber das Bonus-Album "Die Geister, die wir riefen". Bei Cover-Versionen kann man ja immer mehr falsch machen, als richtig - meist lassen Versuche (Songs wie "Das Model" oder "Schrei nach Liebe" zu covern) schlimmes erahnen. Doch im Fall des besagten Cover-Albums ist der Versuch mehr ge- als misslungen. Die Band spielt alle ausgewählten Lieder im bewährten Sound; keine Experimente, kein Risiko, 33 Minuten geradeaus, ohne Schnickschnack. Das mag vielen ideenlos erscheinen, andere werden an genau dieser Umsetzung am meisten Spaß haben und es so auch von den Hosen erwartet haben. Wie auch immer: alles in allem ne runde Sache.

Daher: Kaufempfehlung, in erster Linie wegen dem Jubiläums-Bonus-Album.


auch
auch
Wird angeboten von schnuppie83
Preis: EUR 13,69

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Je aufwendiger die Verpackung, desto belangloser der Inhalt?!, 14. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: auch (Audio CD)
Ohje, jetzt muss die "Beste Band der Welt" bereits auf mehr oder weniger sinnvolle CD-Verpackungen in Gestalt einer Spielschablone zurückreifen, um den CD-Verkauf anzukurbeln. War es 2007 die zugegebenermaßen nette Idee einer Pizzaverpackung, wirft die "die ärzte"-Marketing-Schmiede 2012 das nächste kreative Heißeisen unter die Gefolgschaft: ein Brettspiel. Soll das Äußere nun eventuell über mögliche Schwächen des eigentlichen Produkts, des Inhalts, dem Tonträger, hinwegtäuschen? Ein Schelm, wer böses denkt. Nun zur eigentlichen Rezension, zur Musik:

Meiner Meinung war das "2003"er "Geräusch" das letzte starke Album der Band. Der Nachfolger "Jazz ist anders" war eine Enttäuschung, vor allem wegen des fehlenden "Bumms" in der Produktion, aber auch wegen der zu häufig zu albernen Texten. Das jüngste Werk "auch" stellt leider besonders im letzteren Punkt einen weiteren Rückschritt dar. Zwar besitzt die Platte im Vergleich zu "Jazz" erfreulicherweise wieder mehr Druck und klingt endlich wieder mehr nach "Rock". Textlich aber haben die ärzte auf "auch" jedoch einen neuen Tiefpunkt erreicht. Inbesondere die Reime des Herren B. sind zum Teil auf dem Niveau eines 12-Jährigen. Einziger Lichtblick sind Songs von Farin Urlaub ("Fiasko", "Cpt. Metal"), obwohl dieser auch schon deutlich kreativere lyrische Ergüsse auf Disc bzw. Vinyl brachte. Das Problem bei "auch". Die Lyrics wirken zu oft zu zu bemüht witzig, zu verkrampft. Man hat das Gefühl, die Band wollte um jeden Preis kreativ sein. Doch das gelingt nicht.

Ein weiteres Argument, weshalb "auch" einen Rüsckschritt zum bereits nicht überdurchschnmittlichen innovativen Vorgänger "Jazz ist anders" darstellt: Kaum ein Song bleibt hängen bzw. hat Ohrwurm-Potenzial. Das ist persé nicht schlimm. Manchmal ergibt sich der Fluss eines Albums bekanntlich erst durch das "reinhören". Aber selbst dieses bemühte Suchen nach versteckten Perlen hilft hier nicht. Die Platte hat textlich bzw. inhaltlich einfach zu wenig Substanz - da kann auch eine noch so kreative Verpackung nichts dran ändern. Trauriger Tiefpunkt des Albums (nicht nur textlich): "Tamagotchi". Schlimmer gehts nimmer. Der Song taugt nicht mal als B-Seite. Das sich die Band nicht schämt, so einen Müll auf Tonträger zu bannen und einem Millionenpublikum öffentlich zu machen?!

Die Ärzte sind auf dem "besten" Weg, sich an ihr eigenes Denkmal zu pinkeln. Bisher habe ich als Fan immer auf neue Alben der drei Pdeuso-Punker gefreut. "Jazz ist anders" war schon nah am Fehlkauf, aber "auch" ist es definitiv. Sollte sich dieser bedenkliche Trend auch auf einem möglichen neuen Album der Band bestätigen oder gar fortsetzen, wird "auch" mit Sicherheit die letzte CD der Band in meiner Sammlung sein. Da streich ich lieber die letzten 9 Jahre der Bandgeschichte und hör die antiken aber unverkrmapft kreativ daherkommenden "Spendierhosen" oder "Bestie"...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 24, 2012 1:22 PM MEST


Freedom Run
Freedom Run
Preis: EUR 21,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rifles anno 2011: Mehr Pop denn Rock. Wenige Glanzpunkte., 22. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Freedom Run (Audio CD)
Beschwingt, nicht schwungvoll - so könnte man das Motto des neuen Longplayers der 2006 als neue britische Indie-Hoffnung durchgestarteten Rifles beschreiben. Es scheint, als hätte die vergangene Acoustic-Tour der Briten die Produktion des Albums maßgeblich beeinflusst und deutliche Spuren hinterlassen. Die Rifles im Jahre 2011 kommen deutlich ruhiger und entspannter daher als jene Rifles, die man noch vor der Zeit des Absprungs der Bandmitglieder Marsh und Pyne kannte. 2011 gilt: mehr Pop denn Rock. Leider driften die Jungs genau damit in die Belanglosigkeit des Radio-Gitarren-Pop-Songbreis ab.

Wer die Band bisher in erster Linie oder auch aufgrund der energiegeladenen, kompromisslosen und teilweise auch tanzbaren Songs mit Hymnencharakter aus den zwei Vorgänger-Alben in sein Herz schloss, wird eventuell von "Freedom Run" enttäuscht sein. Einen üblichen, eventuell erwarteten Indie-Disco-Hit im Stile von "She's got Standards" hat die Band dieses mal nicht im Gepäck.

Bereits der Opener "Dreamer" gibt im Grunde das Spektrum des kompletten Albums ausreichend wieder und knüpft lückenlos an dem an, was die Vorab-Single "Tangled up in Love" bereits vorgab: melodischer Rockpop, leider ohne hörbare Ecken oder Kanten. Gemessen an flotten "Klassikern" wie "Repeated Offender"oder "Hometown Blues" klingen die neuen Songs im Grunde allesamt (erschreckend) seicht und brav. Beliebte Rezensions-Beschreibungen á la "glatt produziert" oder "radiotauglich" könnte man auch anführen. Man könnte aber auch schlicht sagen, die Platte klingt als Gesamtwerk betrachtet: etwas zu lahm. Die Rifles-typischen einprägsamen Gitarrenparts, welche den Songs auf den Vorgängeralben ihre unverkennbare Identität verliehen, sucht man hier ebenso vergebens, wie bereits angemäkelte Dynamik.

Dabei ist das Album nicht schlecht. Melodie gibt's im Überfluss. Da aber auch die ruhigeren Songs nicht an Perlen wie "Toe Rag", "History", "Winter Calls" oder "She's the only one" heranreichen, sondern gar teils in Kitsch abdriften ("Nothing Matters"), reicht's auch in meiner Bewertung nur für 3 Sterne.

"Freedom Run" ist nett, ne runde Sache, gut zum stundenlangenen nebenbei-hören. Aber es fehlt schlicht an der nötigen Abwechslung in den Arrangements und am Wiedererkennungswert bzw. der Einzigartigkeit in den einzelnen Songs. All diese Kriterien lassen die Vermutung zu, dass man den dritten Longplayer der Indierocker nicht langhaltig in Erinnerung behalten wird. Eher die ersten beiden. Schade um eine der bis dato besten britischen Bands der Gegenwart. Hatte mehr erwartet!

Anspieltipps: #5 Eveline, #6 Love is a Key, #12 Little Boy Blue
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2011 1:01 AM MEST


Böhse Onkelz - Danke für nichts
Böhse Onkelz - Danke für nichts
von Edmund Hartsch
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert - nicht nur für Fans!, 12. April 2011
Hier einmal meine relativ objektive Rezension als ehemaliger Onkelz-Verweigerer, der sich an Vorurteilen vorbei langsam der Band näherte.

Pro:
- nette, stabile Aufmachung (gebunden)
- umfangreich - 265 Seiten
- ungeschminkt, unzensiert, authentisch
- sehr einfacher Schreibstil, daher gut lesbar
- sehr ausführliche Chronologie
- viele Songtexte
- sehr viele interessante Fotos und Insider-Infos (vor allem zu den frühen Jahren sowie zu den Persönlichkeiten der Band)
- es sind einige Textpassagen vorhanden, die nicht vor Selbstkritik an der Band zurückschrecken. Es wird auf jeden Fall versucht, nicht alles zu sehr durch die "rosarote Brille" zu betrachten.
Inwieweit das Geschriebene der absoluten Wahrheit entspricht, wissen natürlich nur die Band und engste Vertraute. Man sollte also auch hier eine kritische Haltung bewahren und nicht alles wörtlich nehmen bzw. glauben, was einem vorgesetzt wird. Es ist nunmal eine von der Band bzw. vom bandeigenen Management abgesegnete Biografie und daher auch schlicht ein Merchandise-Produkt (und keine wissenschaftliche Ausarbeitung - was man natürlich aber auch nicht verlangen kann).

Contra:
- der (der Zielgruppe entsprechend sehr leicht veständliche) Schreibstil wirkt des öfteren deutlich zu theatralisch bzw. überzogen. Das ist unnötig. Man kann sich auch ohne etliche detaillierte Beschreibungen von Gewaltexzessen und der Stilisierung des Böse-Bube-Images der Bandmitglieder vorstellen, dass die Onkelz keine Kinder von Traurigkeit waren. Kann durchaus sein, dass wirklich alles SO krass ablief, wie es in fast allen Kapiteln aufs Neue beschrieben wird, aber dadurch wirkt einiges doch zu gekünzelt und überzogen. Man möchte dem Verfasser zurufen: "Ist ja gut; ich glaub dir ja, dass die Onkelz böHse sind...". Ist wohl bewusst so geschrieben, um die Hardcore-Fans zu ereifern ...

Fazit: absolut empfehlenswert - nicht nur für Fans. Wer eine Meinung über die Band hat, sollte auch dieses Buch gelesen haben. Wer sich nicht diese Mühe macht, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Man sollte der Band zumindest eine faire Chance geben ...


Obwohl...
Obwohl...
Preis: EUR 11,23

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungenes Programm, kommt an die Klassiker ran., 10. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Obwohl... (Audio CD)
In den letzten Jahren war es relativ still geworden um Rüdiger Hoffmann. Nachdem mich sein rein musikalisches Album "Sex oder Liebe" enttäuscht hat (für mich ist er als "Hauptberuf" Comedian und kein Sänger), läuft der Ostwestfale hier erfreulicherweise wieder zu Hochform auf.

Herrlich, wie er die deutsche Dienstleistungsgesellschaft durch den Kakao zieht, den Hörern die ostwestfälische Mentalität näherbringt, traumatische Erlebnisse eines Pärchenurlaubs oder die Hochzeit von "befreundeten" Bekannten schildert.

Da ich, wie oben erwähnt, in erster Linie Fan des sprechenden und nicht singenden Hoffmanns bin (was nichts mit seiner durchaus passablen Gesangsleistung zu tun hat), hätte man meiner Meinung nach auch ruhig auf die 3 auf dem Album befindlichen Songs verzichten können. Auch auf den meiner Meinung nach eher pseudo-lustigen "Informatiker-Nerd"-Ausruf "Muaaah", dem Hoffman sogar einen eigenen Tracktitel widmet, hätte man ebenfalls verzichten können. Aber das fällt nicht ins Gewicht. Das Album bleibt absolut empfehlenswert.

Die einzelenen Stücke sind von der Spieldauer teils deutlich länger als auf alten Alben, deswegen auch weniger Titel auf jeder CD. Spielzeit beide CDs zusammen: 1h, 50 Min.

Auf dem CD-Cover steht "20 Min. Bonusmaterial". Das hat natürlich auf einer Audio-CD keine wertende Aussagekraft und kommt schlicht daher, dass das Cover der DVD-Version entnommen ist. Also nicht verwirren lassen.

Anspieltipps: Servicewüste, Jugend in Ostwestfalen, Pärchenurlaub (CD 1), Club der ängstlichen Männer, Olaf und Birte heiraten (CD 2).

Kaufempfehlung!


Nirvana - Best Of
Nirvana - Best Of
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best Of, das seinen Namen verdient - Ideal zum Einstieg, 31. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nirvana - Best Of (Audio CD)
Best-Of's sind ja immer so eine Sache... dieses hier jedoch kann man alles in allem als sehr gelungen bezeichnen.

Mir ging es wie so vielen: bis auf die ultra-populären Hits "Teen Spirit", "Rape Me" und "Come as You are" hatte ich eigentlich noch nie etwas von Nirvana gehört, hielt die Band für völlig überschätzt und hatte mir daruaufhin auch nie die Mühe gemacht, mich in "tieferes Terrain" zu begeben, um die Band richtig kennen zu lernen - bin halt kein "Fan der ersten Stunde".

Dieses Best Of bietet einen sehr gelungenen Einstieg in das Schaffen der Band. Heute bin ich froh, nicht nur oben genannte Songs zu kennen, sondern auch Perlen wie "About a Girl", "The Man Whol Sold The World", "All Apologies" und "Where Did You Sleep Last Night". Die weiterhin sehr gelungenen Songs "Dumb", "In Bloom", "Lithium" sowie das bis dato nie auf CD erschienene "You Know You're Right" rechtfertigen einen Kauf allemal.

Umfang: 15 Tracks, 54 Minuten.

Zur "remastered"-Qualität: Meiner Meinung nach kein Nachteil. Vielmehr rocken die Songs nun deutlich mehr als auf den Original-Platten. Ich finds gut.

Booklet: Nix besonderes, aber ok. 8 Seiten, davon 4 Seiten Band-Story, 5 Band-Fotos.

Anspieltipps: vor allem die drei Unplugged-Stücke (am Ende der CD) - überragend.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2012 2:33 PM MEST


666 Live (CD + DVD)
666 Live (CD + DVD)
Preis: EUR 22,11

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erschreckend miese Audio-Qualität. DVD rettet Gesamteindruck., 28. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: 666 Live (CD + DVD) (Audio CD)
Die Stimme des Sängers ist bekanntlich sehr gewöhnungsbedürftig, sagen wir mal wohlwollend "speziell". Auf den Studioalben konnte das noch durch die allglatten Produktion kaschiert bzw, angenehm ins Gesamthörerlebnis gepresst werden. Live klingt das allerdings einfach nur mies (konnte mich schon bei Rock am Ring 2007 davon überzeugen). Selbst beim "Shouten" trifft Ben K. keinen Ton gerade - 67 Minuten zum weghören! Eigentlich schade um die restlichen Herren, die fürs Instrumentale zuständig sind und ihre Aufgabe dagegen eigentlich ganz gut machen.

Die DVD: aa gut, zumindest bewgte Bilder, die ein bisschen von der Stimme ablenken...

Dass es nach zwei Studioalben bereits eine Live-Platte gibt, legt den Schluss nahe, dass die talentfreie Kuh vor ihrem schnellen Abgesang noch gemolken werden soll, solange sie noch irgendwie Milch gibt.

Besitze und kenne viele Live-CDs: diese hier ist die schlechteste, die ich je gehört habe!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 26, 2012 6:58 PM MEST


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