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Rezensionen verfasst von
C. Bernhardt "sheggy" (Hamburg)
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Microsoft Lumia 640 XL Dual-SIM Smartphone (5,7 Zoll (14,5 cm) Touch-Display, 8 GB Speicher, Windows 8.1) blau
Microsoft Lumia 640 XL Dual-SIM Smartphone (5,7 Zoll (14,5 cm) Touch-Display, 8 GB Speicher, Windows 8.1) blau
Preis: EUR 163,99

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dauerrenner und Preisbrecher, 8. Mai 2015
Kurz vorweg, eine knappe Rezension geht anders. Also, wer nicht viel wissen möchte oder schon alles weiß darf gern überspringen.
Seit einer Woche darf ich mich nun als neuer Besitzer dieses Lumia 640 XL Phablets in cyan glücklich schätzen. Allerdings in der Single-Sim LTE Version, die es leider nur über den Microsoft Store Italia zu beziehen gibt. Warum auch immer diese Version nicht in Deutschland verfügbar ist...who knows? Vorher nannte ich das Lumia 1020 mein Eigen und durfte mich noch ein Smartphone früher mit Windows Phone 7 herumschlagen. Ich bin also schon sehr Windows Phone affin (und schreibe diese Rezension mit einem Surface). Nun aber zu meiner halbfundierten Meinung zum Lumia 640 XL.

Verpackung und Inhalt:
Zu Zeiten Nokias wurde dazumal ein wenig mehr Liebe hineingesteckt. Aber Liebe ist Marketing und Marketing kostet. Die Verpackung ist flach und quadratisch. Darin ist das Smartphone eingeschoben. Mit dabei ist natürlich der Akku, eine Kurzanleitung und ein Ladekabel, welches fest mit dem Stecker verbunden ist. Das Ladekabel hat einen sehr schwachen Ladestrom (750mA), dadurch dauert das Laden des 3000mA Akkus (man teile) so ziemlich genau 4 Stunden. Kopfhörer liegen keine bei. Insgesamt wirkt das Zubehör spärlich und billig. Der Star ist eindeutig das Smartphone. Es wurde aber angesichts des Preises an den richtigen Stellen gespart, da jeder mittlerweile entsprechende USB-Kabel und hochwertige Kopfhörer besitzt.

Äußerer Eindruck:
Gut 200€ musste ich für das Lumia hinlegen. Als ich es aus der Verpackung entnahm, war ich positiv überrascht. Für diesen Preis mutet es wirklich sehr hochwertig an und man hat das Gefühl, nicht zu viel bezahlt zu haben, auch wenn der Preis in den kommenden Wochen vermutlich noch deutlich sinken wird. Mich wird es nicht ärgern, da der Preis für die gebotene Qualität jetzt schon sehr gut ist. Die abnehmbare Rückschale sitzt bombenfest und lässt sich dennoch mit etwas Fummelei recht schnell abziehen. Übung macht hier den Meister. Dahinter sitzt der Akku, der Slot für eine externe Micro-SD und der Einschub für die Micro-SIM. Alles sieht auch im Inneren sehr ordentlich verarbeitet aus. Die Tasten für Lautstärke und zum Aktivieren sitzen fest und weisen gute Druckpunkte auf, hier kann die Qualität lt. diversen Berichten aber wohl etwas schwanken. Die Rückschale selbst lässt mit ihrer matten Oberfläche keine Fettabdrücke zu und ist sehr griffig, was angesichts der Größe des Smartphones nur gut sein kann. Das Display wiederum ist sehr glatt, was vermuten lässt, dass nicht an einer entsprechenden Beschichtung gespart wurde. Die Finger gleiten leicht drüber. Hier konnte ich keine Unterschiede zu meinem Lumia 1020 erkennen; wirklich stark. Auch knarzt nichts im normalen Gebrauch.

Technik:
Das Display ist in Ordnung. Nicht mehr, nicht weniger. Im Verhältnis zum Preis ist es aber insgesamt gut. Was mir im Vergleich zum Lumia 1020 sofort auffiel, sind die sichtbaren Linien der Touch-Matrix bei starkem Lichteinfall (ein rein kosmetischer Aspekt). Außerdem reagiert es manchmal schwerfällig und unpräzise auf Druck. Gerade bei kleinen Links im Browser muss man gelegentlich etwas hineinzoomen, damit der Link auch getroffen wird und entsprechend läd. Dies hatte ich bei meinen Lumia 1020 nicht, zumal ja das Display nun deutlich größer und die Darstellung damit auch entsprechend größer ist. Hier scheinen im Display selbst weniger Touch-Sensoren verbaut zu sein. Die Darstellung jedoch gefällt, trotz der etwas geringeren Auflösung. Ich vermisse keine Schärfe. Auch die Farben, Kontrast und die Helligkeit sind für den Alltag In- wie Outdoor sehr gut. Aufgrund der rein physischen Größe des Displays ist es aber definitiv nicht mehr Ein-Hand-geeignet, und das obwohl ich affenartige Hände mein Eigen nenne. Aber das war mir vorher klar.
Die Kamera ist angesichts des Preises wirklich überragend. Und das obwohl ich vorher das Foto-Smartphone schlechthin hatte. Bei Tageslicht sind die geschossenen Bilder teilweise schärfer als bei meinen Lumia 1020 mit 42 MP Pure-View-Technik. Hier wird neben der Zeiss-Linse vorallem die Softwareversion Lumia-Camera 5 ihr Übriges tun, die es für das Lumia 1020 nicht gibt. Auch den optischen Bildstabilisator vermisse ich nicht, alles wird scharf, wenn ich es will. Lediglich in der Dämmerung und Dunkelheit sind die Rauschunterschiede sichtbar. Die Kamera des Lumia 640 XL kann im Vergleich nicht mithalten. Für Party-Pics reicht es aber allemal und ist den meisten anderen Smartphone, gerade in diesem Preissegment, immernoch überlegen.
Der Lautsprecher reicht zum normalen Freisprechen, Streamen, Musik hören etc. völlig aus. Die Wiedergabe ist klar und im Ansatz warm. Hier setze ich aber mittlerweile auf externe Bluetooth-Boxen, weshalb es mir nicht wirklich wichtig ist. Ansonsten ist der etablierte Standard vorhanden: Snapdragon 400, 1 GB Ram, NFC, LTE, GPS, Schrittzähler und schlag-mich-tot Standard-Specs, die sich auf den Datenblättern eben sehr gut machen. Ich vermisse nichts, schon gar nicht für den Preis.

Geschwindigkeit und System:
Zu Windows Phone selbst schreibe ich hier fast nichts, da man in dieser "mein System ist das Beste und alle die, die anderes Denken sind sch..... und haben sowieso keine Ahnung"-Welt nur Kraft verschwendet. Etwas mehr Offenheit würde uns allen gut tun; es gibt nicht nur schwarz-weiß. Ich für mich habe entschieden, dass mir das Windows-System am meisten zusagt und fühle mich wohl damit. Und wenn mal was irgendwas nicht so doll ist, dann ist es halt so. Das reale Leben lässt sich ohne Apple, Google und Microsoft auch ganz gut ertragen.
Das System selbst läuft sehr flüssig, ich merke nur selten mal Unterschiede im Nanosekundenbereich im Vergleich zum Lumia 1020. Auch meine Spiele laufen normal schnell. Hier gibt es keine negativen Auffälligkeiten. Auch der Speicher von 8GB ist mehr als ausreichend. Durch die externe Speicherkarte konnte ich ALLE meine bisherigen Apps des Lumia 1020 mit 32 GB internem Speicher problemlos auf dem Lumia 640 XL installieren und habe jetzt immernoch intern 3,36 GB frei. Ich mache mir somit wirklich keine Sorgen um Speicherplatzmangel. Mit an Bord ist die neueste Software-Version Windows Phone 8.1 GDR 2, welche vor allem die Einstellungsmenüs besser und z.T. sinnvoller zusammenführt. Windows 10 for Mobile ist bereits offiziell für dieses Smartphone bestätigt. Ich freue mich und fühle mich für die kommenden Jahre ausreichend zukunftssicher.

Akku:
In Betrieb seit einem Tag und 7 Stunden ohne Laden. Nun noch 24% Restakku und lt. System noch 10 Stunden Laufzeit. Ich würde mich selbst als Poweruser bezeichnen. What's App, Facebook, Surfen, Spielen, Streamen, Telefonieren und einfach nur angucken, weil es so schön ist. Unfassbar gute Laufzeit. Und wenn der Akku irgendwann mal nachlassen sollte...hey, ist ja austauschbar.

Persönliche Meinung:
Wie viel habe ich nochmal gezahlt? Gut 200€? Völlig angemessen, wenn nicht sogar zu wenig, für die gebotene Leistung. Gerade das Zusammenspiel aus Größe, Akkulaufzeit und Qualität ist überzeugend. Wer in diesem Preissegment nach etwas neuem und alltagstauglichem sucht, kann ohne Bedenken beim Lumia 640 XL zuschlagen und mit Windows 10 for Mobile noch auf weitere (hoffentlich) schöne Neuerungen hoffen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2015 6:15 PM MEST


Beko DFL 1500 Freistehender Geschirrspüler / AAA / Wasserverbrauch 15 liter / 60 cm
Beko DFL 1500 Freistehender Geschirrspüler / AAA / Wasserverbrauch 15 liter / 60 cm

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr ist Luxus, 2. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich ist meine Überschrift schon ein Widerspruch in sich. Denn ein Geschirrspüler ist nachwievor Luxus. Bis kürzlich ging es bei mir auch ohne, denn Hände können mehr als Smartphones halten ;-) Aber dennoch hegte ich seit Jahren den Traum endlich keine Geschirrberge mehr wachsen zu sehen und diese dann manuell wieder schrumpfen zu lassen. Somit war es nun soweit; neues Leben, neue Wohnung, neuer Geschirrspüler. Aber günstig natürlich, es gibt ja schließlich viele neue Anschaffungen zu machen nach dem Studium. Als begeisterter Basketballer kam für mich von Anfang an nur Beko in Frage. Wer diese Sportart fördert, der muss einfach gutes Zeug machen. Und bisher wurde ich auch nicht enttäuscht. Es ist wirklich nur ein Gerät in dem Geschirr dreckig verschwindet und meist sauber wieder rauskommt. Nicht mehr aber auch nicht weniger, denn die 5 Spülprogramme sind wirklich durchdacht und bisher auch in verschiedene Situationen zum Einsatz gekommen.

Wieso schreibe ich "meist sauber"? Wer denkt er kann jedwedes verdrecktes Geschirr in den Geschirrspüler stellen, der sollte sich über die Funktionsweise von Spülmaschinen genauer belesen und sich vorallem mit den Wechselspielen Wasserhärte <-> Klarspüler sowie enzymatische Spülmittel <-> Arten von Essensrückständen beschäftigen. Bei falscher Anwendung gibt es natürlich Flecken und das Geschirr kann auch mit kleinen Dreckresten wieder aus dem Spüler kommen. Das liegt allerdings weder am günstigen Preis noch an schlechter Spültechnik. Nein, man muss sich einfach etwas in die Materie einlesen. Bei diesem günstigen Modell vielleicht etwas mehr als bei teureren, komfortableren Modellen. Wesentlich ist allerdings bei sehr starken Verschmutzungen das Geschirr in der Spüle vorher etwas auszuspülen. Denn, wie ich schnell gelernt habe, brauchen die Enzyme im Spülmittel etwas länger, um viele Formen von Schalen aufzulösen. Richtig mistig wird es allerdings, wenn man Töpfe und Pfannen mit stark angebrannten Essenresten am Boden mit hineinstellt. Ergebnis sind Röstkrümel überall. Aber wie gesagt, das sind Lernprozesse die nicht dem Gerät anzulasten sind.

Achte ich auf die beschriebenen Dinge, sind die Spülergebnisse wirklich hervorragend. Auch mit der Trocknung bin ich zufrieden. Wobei sich Kunststoff (meist Dosen) erfolgreich gegen die völlige Trocknung sträubt. Hier hilft ein abendlicher Spülgang, mit morgendlicher Ausräumung. Das nächtliche Offenlassen des Geschirrspülers nicht vergessen. So kann ich alles direkt ohne nachzuwischen an seinen Ausgangsort stellen.

Als Maschine für eine Wohnküche ist die Beko 1500 keineswegs geeignet. Aber wer eine Wohnküche sein eigen nennt und solch ein günstiges Gerät erwirbt, der hat andere Probleme. Die Lautstärke ist dann doch nicht zu unterschätzen. Bei geschlossener Küchentür ist es jedoch nicht weiter störend. Nach langer Betrachtung verschiedener Spülmaschinen bin ich übrigens zu dem Schluss gekommen, dass jedes Dezibel weniger mit etwa 25-35 Euro mehr zu Buche schlägt. Ruhe ist also doch käuflich.

Alles in allem eignet sich diese Beko für Menschen die einfach nur Geschirr spülen wollen. Das macht die Maschine tadellos. Die Bedienung empfinde ich als einfach. Die Energie-/Verbrauchswerte liegen ebenfalls im vertretbaren Rahmen. Als 2-Personen Haushalt spülen wir ca. 2mal die Woche, was aufs Jahr gerechnet mit etwa 2,5m³ (10 Euro) Wasser und 225kw/h (55 Euro) aufs Haushaltsgeld schlägt.


Kein Titel verfügbar

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicher durch den Alltag, 2. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor drei Wochen machte ich mich auf die Suche nach einem soliden Schloss für mein Fahrrad. Zwei Tage und dutzende Rezensionen später entschloss ich mich für den Kauf des KryptoLoks 2 inkl. Sicherungskabel. Ehrlich, ich hatte aufgrund einiger Kommentare Bedenken wegen der Halterung, hätte das Schloss deswegen fast nicht bestellt. Aber das Preis-Leistungsverhältnis war einfach zu verlockend.

Deswegen nun zuerst zur Halterung. Sie ist aus Kunststoff und macht soweit ein soliden Eindruck. Ob der EInschubmechanismus für den Befestigungsbügel des Schlosses allerdings mehrere Jahre durchhält, wage ich zu bezweifeln. Die Praxis wird es zeigen. Die Befestigung am Rahmen war recht einfach zu bewerkstelligen. Jedoch ist etwas Entschlossenheit und Kraft erforderlich, da die Halterung dem Kabelbinderprinzip nach um den Fahrradrahmenbefestigt wird. Allerdings ist dieses Kabelbinderprinzip sehr grobmechanisch und damit sehr straff angelegt. Aber man muss es ja meist nur ein einziges Mal machen. Nur nicht mit dem Schraubenzieher dabei abrutschen ;-) Das Auf- und Abziehen des Schlosses funktioniert mithilfe eines gefederten Schubschalters. Man muss diesen zum Abziehen hochschieben und dann das Schloss mit etwas Nachdruck herausziehen, was von einigen Rezensenten als hakelig und fingergefährdend bezeichnet wurde. Nunja, ich bin 188cm groß und habe nicht gerade Hamsterhände. Mit etwas Feingefühl - welches man nach spätestens dem fünften Mal entwickelt hat - geht das Ganze doch recht einfach. Vielleicht liegts ja auch an meinem postsozialistischen Werkunterricht, den ich in der Grundschule besuchen musste, weshalb ich bisher beim Schloss auf- und abziehen keine grobmotorisch bedingten Schäden davongetragen habe.

Das Schloss selbst ist von der Größe her ausreichend, um es an den meisten Stangen, Pollern, Masten etc. zu befestigen. Ebenso lassen sich damit zwei Fahrräder aneinander schließen. Mithilfe des Sicherungskabels lässt sich schließlich die Sicherung noch auf etwas weiter entfernete Teile erweitern. So lassen sich etwa alle mit Schnellspannern befestigte Teile zusätzlich sichern oder es kann um dickere Masten gelegt werden, falls das Bügelschloss mal zu schmal ist. Man ist somit, in Verbindung aus Bügelschloss und Sicherungskabel, sehr flexibel.

Die Qualität des Bügelschlosses ist als gut zu bezeichnen. Die Verarbeitung weist keine Mängel auf. Der Schließkopf arretiert präzise und der Schließzylinder lässt sich problemlos öffnen und schließen. Insgesamt ist das Schloss also alltagstauglich, ohne umständliches Fummeln. Der Schlüssel bleibt bei geöffnetem Schließzylinder im Schloss, das kann bei einem dicken Schlüsselbund etwas nervig sein. Der Sicherheit ist es aber allemal zuträglich, da man den Schlüssel nur bei abgeschlossenem Schloss abziehen kann. Das Bügelschloss gibt vor etwas dicker zu sein, als es in Wahrheit ist, was ich sehr gut finde. Die Kunststoffummantelung fällt demnach recht großzügig aus. Es schreckt Diebe somit optisch ab und ist gleichzeitig noch relativ leicht (im Verhältnis betrachtet). Der Psychologie potentieller Langfinger wird somit mehr Knackaufwand suggeriert. Aber auch ohne diesen Trick sollte das Schloss ausreichen, um Gelegenheitsdiebe schnell zu demotivieren. In prekären Gegenden sollte man sein Fahrrad über längere Zeit ohnehin nicht stehen lassen. Das ist wie mit dem Kleinkind und der gelbe Quietscheente.

Zusammenfassend bekommt man in diesem Preissegment mit dem Kryptonite mit Abstand am meisten geboten. Auch die Kommentare bezüglich der hakeligen Halterung sind mit Vorsicht zu genießen. Mit Feinfühligkeit gibt es keine Probleme. Preisbewussten Konsumenten kann dieses Bügelschloss ohne Einschränkungen empfohlen werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2012 10:11 PM MEST


Catching a Tiger
Catching a Tiger
Preis: EUR 7,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jefferson Airplane reloaded, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Catching a Tiger (Audio CD)
Im Gegensatz zu einigen als vielversprechend gehandelten jungen Sängerinnen-Talenten, ist Lissie wirklich ein großes Werk geglückt. Die Medien und Plattenfirmen, sogar viele Hörer, neigen bei zwei, drei guten Liedern der neuen Singer-Songwriter-Generation gleich dazu die Alben als die Non-Plus-Ultras unserer Zeit darzustellen. Definitiv trifft das aber nur auf eine handvoll Künstlerinnen zu. Allen voran Feist und danach auch gern Lissie. Ich mag diesen unbekümmerten fast schmutzigen Stil ungemein; lässig lockerer Folk mit Pop- und Rockelementen. Ich muss bei hören des Albums unweigerlich an Jefferson Airplane und die Freundin - ich glaub sie hieß Jenny - von Forrest Gump denken. Und das ist doch die wirkliche Leistung dieser Musik, die Gedanken völlig auszuklinken und in eine schöne Hippie-Bilderwelt abzugleiten - vor allem in unserer mental höchst anspruchsvollen Gegenwart. Fantastisch, ich liebe diese Art der Musik. Und Live schlägt Lissie sicherlich noch mehr ein. Also, bitte schnellstens her mit dem Live-Album.


Onkyo TX-SR309 5.1 AV-Receiver (3D Ready, HDMI, Dolby TrueHD, DTS HD Master Audi) schwarz
Onkyo TX-SR309 5.1 AV-Receiver (3D Ready, HDMI, Dolby TrueHD, DTS HD Master Audi) schwarz

97 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortschritt für kleines Geld, 12. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg muss ich gleich mal eine Lanze für die Amazon-Warehouse Deals brechen. Ich habe den Onkyo TX-SR309 als Retouregerät im Zustand "gut" gekauft. Man muss schon sagen, die Prüfer von Amazon haben einen sehr kritischen Blick, denn weder optisch noch technisch konnte ich irgendwelche relevanten Mängel feststellen. Mehrfach habe ich diese Erfahrung bereits gemacht und das bei einem Preisvorteil von 20 Prozent gegenüber den Neugeräten. Fantastisch.

Nun aber zur eigentlichen Rezension. Ich hatte bisher zwei mal Sherwood und einmal Onkyo als Receiver im Einsatz. Alles nacheinander immer wieder dem Stand der Technik angepasst. Der letzte Receiver war sogar klangtechnisch eher ein Rückschritt gegenüber den älteren Modellen. Jetzt war es aber Zeit einen Receiver zu kaufen, der mit HDMI und den entsprechenden Tonformaten ausgestattet ist. Nach einer etwa zweiwöchigen Recherche schwankte ich letztendlich zwischen dem Denon 1312 und dem Onkyo TX-SR309. Der Preis gab schließlich den Ausschlag, denn der Onkyo war über 100 Euro günstiger bei etwa gleicher qualitativer Leistung laut den diversen Bewertungen.

Auspacken/Anschließen:

Der Reiceiver kam in der Originalverpackung. Alles war sicher verpackt und staubgeschützt, wie es sich gehört. Er ließ sich ohne Mühe (alleine) aus dem Karton entnehmen, was nicht immer so selbstverständlich ist. Auch die Einschweißfolie ließ sich leicht lösen, nichts blieb hängen oder kleben.
Die rückwärtigen Anschlüsse sind auch ohne in die Bedienungsanleitung zu schauen selbsterklärend. Ich habe mir vor Ankunft des Receivers alle Kabel zurechtgelegt und dann einfach alles verbunden. Alles funktionierte auf Anhieb. Zwei kleinere Schwachpunkte sind jedoch auszumachen. Zum ersten finde ich, dass die HDMI-Anschlüsse einen zu geringen Druck auf die hineingesteckten Kabel ausüben. Als ich den Receiver aus dem Regal zog, lösten sich zwei Stecker relativ schnell. Ist aber natürlich nichts wirklich negatives. Zweitens - und das ist schon etwas bedeutender - passen 2,5mm Lautsprecherkabel kaum in die Klemmanschlüsse. Mit viel Würgen und Geduld hab ich es schließlich halbwegs befriedigend hinbekommen. Zu empfehlen sind aber maximal 2mm Kabeldurchmesser.

Design:

Ein Hauptgrund für den Kauf waren die kompakten Maße des Receivers. Man merkt den Designern von TV-Möbeln an, dass sie zwar in ihrem Beruf voll aufgehen, aber selbst wohl lieber Vasen und Körbchen in ihre Kreationen stecken als ordentliche Technik. Der kleine Onkyo passt jedenfalls geradeso in meine TV-Bank (noch genügend Raum für Luft). Die größeren Brüder hätten da wohl platztechnisch keine Chance.
Die Verarbeitung des Onkyo ist sehr ordentlich. Klebestellen, Spaltmaße, Verschraubungen, Knöpfe, Regler etc. sind alle sauber verarbeitet und eingepasst. Das Aussehen der Front ist männlich funktional bis edel. Meine Freundin juchzt zwar ziemlich rum (nichts rundes oder gesichtiges), aber ich finds angesichts des Preises ziemlich schick. Sieht für Männer auf jeden Fall hochwertig aus, Frauen würden es eher als nüchtern bezeichnen.

Klang:

Kommen wir zur Hauptaufgabe des Receivers. Dabei kann ich die Katze gleich aus dem Sack lassen, das Ding klingt nicht nur besser als jeder meiner bisherigen Receiver, vielmehr klingt er bereits in den unveränderten Grundeinstellungen äußerst gut. Auszumachen ist dies vor allem im Trennverhalten der einzelnen Kanäle, alle werden einzeln in bester Qualität angesteuert. Schon das Anfangsjingle (zur Erinnerung Orchester) der Simpsons klang völlig anders als zuvor, die Instrumente waren sauber voneinander zu unterscheiden, der Bass der Bläser wurden sehr gut unterstützt. Das Probehören setzte ich natürlich mit mehreren Sendungen, Dokus, Serien, Filmen und Musiksendern fort, halt allem was die stumpfsinnige Fernsehwelt so hergibt. Zusammenfassend lässt sich auf den Punkt bringen, dass der Receiver frei, warm und dynamisch klingt. Von digitalem Sound, der zugeschnürt und blechern klingt, kann nichtmal ansatzweise die Rede. In dieser Preisklasse war dies bis vor zwei Jahren üblich.Zuweilen kann die ausgezeichnete Klarheit auch nervend werden, da man jetzt jedesmal dieses Schmatzen und Schlucken bei den Nachrichtensprechern ins feinste wahrnimmt. Man möchte Ihnen den Speichel absaugen.
Auch der Bass weiß selbst ohne aktiven Subwoofer zu überzeugen. Tief und breit wird er bereits über die Frontlautsprecher wiedergegeben. Liegt aber auch immer an den Boxen. Ich habe Standlautsprecher dranhängen. Wenn ich den Bass über den Receiver aufs Maximum hochregel, klingt das schon stark danach als würden sich die Nachbarn bald beschweren.
Den HD-Sound der Blu-Rays habe ich mit "Die Verurteilten" getestet. Den hatte ich erst vor 3 Wochen mit meinem alten Receiver gesehen, konnte somit nun sehr gut vergleichen. Auch hier besätigte sich die Dynamik und ausgezeichnete Tontrennung. Ein Geräuschfestival überkam mein Wohnzimmer, da merkt man einfach einen Wahnsinnsunterschied. Es kamen Töne aus Ecken, die vor 3 Wochen völlig im Verborgenen blieben. Zum einen lag das am Unterschied von DTS und DTS HD, zum anderen ist dies der Qualität der neuen Receivergeneration zu verdanken. Mittlerweile wird in den Einsteigerreceivern Technik verbaut, die vor 2-3 Jahren in den Spitzeklassemodellen ihren Einsatz fand. In diesem Fall kann man sich beim Fortschritt nur bedanken, denn so bekommt man für günstiges Geld erstklassigen Sound. Also vielen Dank lieber Fortschritt.

Anmerkungen:

Onkyotypisch macht der Receiver leise Klackgeräusche beim Umschalten zwischen verschiedenen Modi und Funktionen. Das stört zumindest mich nicht und findet sehr diskret statt. Die Fernbedienung hatte nach einem Blick in die Bedienungsanleitung gerufen, da sie im ersten Moment nicht gerade intuitiv erscheint. Nach kurzer Eingewöhnungszeit ist dies allerdings kein Problem mehr. Das HDMI-CEC zwischen Fernseher und Receiver funktioniert sehr gut, d.h. schalte ich den Receiver ein, geht der Fernsehton automatisch aus. Des Weiteren kann ich die Lautstärke des Receivers über die Fernbedienung des Fernsehers regeln, also benötige ich fast nur eine Fernbedienung

Fazit:

Der Receiver überzeugt in jeglicher Hinsicht. Verarbeitung, Bedienkonzept, Design und vor allem Klang sind harmonisch und für den normalen Heimanwender völlig ausreichend. Natürlich fehlen einige Funktionen und natürlich wird es in (teils realitätsfernen) Tests schwächen geben. Man muss aber auch den Preis sehen und sich fragen, ob doppelt so teure Geräte auch doppelt so gut sind. Ich kann mir jedoch ein Unterschied von höchstens 5-10 Prozent vorstellen. Audiophile und Cinesiasten werden sicherlich kleinere Schwachstellen finden, jedoch verbringe ich mein Leben nicht damit das Haar in der Suppe zu finden. Ich will lediglich eine gute Suppe, und die schmeckt im Falle des Onkyos selbst mit einem dünnen, kleinen Haar drin fantastisch.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 27, 2012 8:22 AM MEST


Xbox 360 - Konsole Arcade
Xbox 360 - Konsole Arcade

119 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen etwas grundsätzliches!, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Xbox 360 - Konsole Arcade (Konsole)
Wenn ich mir die diversen Rezensionen hier so durchlese, muss ich mir schon einige Male Gedanken über die Kritikfähigkeit einiger Mitmenschen machen. Eigentlich dachte ich, dass zur Xbox Arcade schon genug geschrieben wurde, jedoch bin ich ob des Niveaus wegen genötigt, hier einige Fakten nochmals deutlich auf den Punkt zu bringen. Ich versuche dabei soweit es mir möglich ist neutral und objektiv zu bewerten.

Am meisten ärgert mich, wenn die Maßstäbe der besser ausgestatteten und teureren Konsolen einfach auf die Arcade-Version übertragen werden und das die Grundlage der Kritik ist. Dann kauft euch doch bitte diese Konsolen und veröffentlicht dort eure Kommentare! Jeder der die Arcade-Version kauft, weiß was er dafür bekommt bzw. was er nicht bekommt. Deswegen ist sie ja die Einstiegskonsole, was aber nicht gleichbedeutend mit einer Anfängerkonsole ist. Wer auf die Internetinhalte verzichten kann und mit dem Geräuschpegel einer Abzugshaube (das Ding in der Küche, bevor hier wieder Fragen kommen) auf der untersten Stufe leben kann, der darf sich diese Konsole getrost zumuten. Das Gameplay ist dasselbe, wie bei den besseren Xbox-Versionen. Der Preis geht zu Lasten des Komforts (u.a. der Festplatte), nicht der eigentlichen Funktion.

Wo wir bei dem Punkt der Lautstärke wären. Ja, sie ist nicht leise. Aber übertreiben laut, wie es einige kolportieren ist sie keineswegs. Mit anderen Worten, wer den TV-Ton auf normaler Lautstärke einpegelt, der nimmt die Xbox unterschwellig war. Wer sich natürlich auf das Geräusch versteift, um seinen Puls unnötig des Aufregens wegen in die Höhe zu treiben, der sollte sich eventuell interessantere Spiele zulegen, da sich der Geräuschpegel der Konzentration unterordnet. Oder, wie bereits erwähnt, er gibt halt 50€ mehr aus und möge hierzu schweigen. Gesünder wäre dieses Verhalten allemal für das Herz-Kreislauf-System.

In diesem Zusammenhang muss ich auf die schwäche des Amazon'schen Bewertungssystems hinweisen. Ältere Versionen der Xbox (bis 2. Quartal 2009) sind lauter als die aktuelle Version. Da aber die Xbox seit mehreren Jahren nunmal die Xbox ist, fließen hier die Kommentare zu anders modifizierten Konsolen ein, die nichtmehr dem aktuellen technischen Stand entsprechen. Genauso verhält es sich mit dem Ring of Death, also dem Hitzetod. Das Risiko bei den neueren Modellreihen diesen Defekt zu erleiden ist nunmehr marginal vorhanden.

Um noch einen letzten Punkt abzuhandeln, sei kurz auf die angeblich teuren Spiele eingegangen. Ich, als preisbewusster Konsument, gebe mich mit gut erhaltenen gebrauchten Spielen oder Sportspielen aus der Vorsaison zufrieden bzw. bemühe Google ein wenig. Das Resultat ist, dass ich nunmehr 6 Spiele für insgesamt 63€ gekauft habe. Macht also pro Spiel 10,50€. Mehr sei nicht hinzuzufügen.

Fazit: immer das Preis-Leistungsverhältnis im Blick behalten und genau überlegen, was einem wichtig ist! Und, ganz wichtig, wer schlechte Kommentare zu seiner zumeist selbstverschuldeten "Fehlinvestition" abgibt, der gesteht sich Schwächen in der eigenen Interpretationsfähigkeit banaler Artikelbeschreibungen ein.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 6, 2011 5:07 AM MEST


One For All URC 7781 Digital 12 Universal-Fernbedienung
One For All URC 7781 Digital 12 Universal-Fernbedienung

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen im Prinzip einfach, jedoch setzt der Speicher grenzen, 23. Januar 2010
Da schon recht viel sinnvolles geschrieben wurde, möchte ich hier nur kurz meine Erfahrungen mit der All For One URC 7781 schildern.

Anfangen möchte ich dabei chronologisch mit dem Auspacken. Nunja, trotz der groß angekündigten Amazon-Offensive für leicht zu öffnende Verpackungen, war das entfernen der umgebenden vollverschweißten Hartplastikschutzhülle doch recht mühsam und mit Verletzungsrisiko verbunden.
Das Einrichten der Geräte bereitet dagegegen mehr Freude. Selbstverständlich sollte simultan mit der Fernbedienung, dem Handbuch und der Internetseite des Herstellers gearbeitet werden, da sich die Fernbedienung so am schnellsten und effektivsten einrichten lässt. Ich persönlich finde es relativ unkompliziert. Ein wenig technisches Verständnis sollte dennoch vorhanden sein.
Die Menüführung und die Haptik der Fernbedienung finde ich sehr gelungen, das gesamte Konzept ist gut durchdacht. Probleme treten eigentlich keine größeren auf, solange sich alle im Haus befindlichen Geräte auch in der internen bzw. der Onlinedatenbank befinden. Muss ein Gerät komplett manuell per Anlernfunktion (sehr einfach) nachprogrammiert werden, so sind in der Tat sehr enge Grenzen durch den Speicher gesetzt. Das finde ich schon recht ärgerlich, da etwas mehr Speicher heutzutage keine Preisfrage mehr für den Hersteller sein sollte.
Als herausragend ist die Makrofunktion zu bezeichnen, da hier bis zu insgesamt acht einzelne Tastenfolgen auf verschiedenen Fernbedienungen mit einem Tastendruck auf der All For One auszuführen sind (bei mir z.B. Ton am TV aus, Bildkonfiguration auf "Film" stellen, A/V Receiver an, Blu-Ray Player an. Fantastisch!

Fazit: Die Anschaffung der Fernbedienung war wirklich von großem Nutzen für mich, da ich somit 4 andere Fernbedienungen im Schrank verschwinden lassen konnte. Die All For One ist als vollwertiger Fernbedienungsersatz nutzbar. 4 Sterne gibt es wegen dem eingeschränkten Speicher. Ansonsten ist sie 100 prozentig zu empfehlen.


Aircoustic Wood Wal Stereo In-Ear-Ohrhörer aus Holz, walnuss
Aircoustic Wood Wal Stereo In-Ear-Ohrhörer aus Holz, walnuss
Wird angeboten von trends-styles

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend beeindruckend!, 20. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aufgrund eines Defekts meiner Denon AH C 252, begann ich die Suche nach ein paar neuen In-Ear Kopfhörern. Eigentlich sehr zufrieden mit den Denon konzentrierte ich mich auch wieder auf diese Marke. Jedoch überkam mich ebenso die Neugier nach mir unbekannten Modellen zu suchen und so stieß ich nach einiger Zeit auf diese In-Ear Holzkopfhörer...Moment Holzkopfhörer? Alsgleich stellte ich mir zwei Sinnfragen. Handelt es sich hierbei nur mal wieder um einen Marketing-Trick der Industrie zur Steigerung der Absatzzahlen ohne wirkliche Innovation? Oder werden hiermit wirklich neue innovative Wege bestritten? Letztendlich konnte ich diese Fragen nur beantworten indem ich mir die Kopfhörer bestellte.

Dabei habe ich mich nach einigen Recherchen für die Walnuss-Ausführung entschieden. Dieses Holz genießt wohl höchstes Ansehen in der Fachwelt des Boxen- und Gitarrenbaus. Ist nun das Prinzip der Resonanz auch auf kleine Holzkopfhörer übertragbar?

Nun ich kann nicht beurteilen ob es wirklich am Holz liegt oder nicht, jedoch fiel mir beim Anschließen der Kopfhörer an meinen MP3-Player sofort ein qualitativer Unterschied zu den Denon auf. Ich habe bis jetzt noch nie In-Ears gehört die den Ton so klar wiedergeben. Es ist wirklich erstaunlich wie klar sich die Instrumente voneinander abgrenzen. Somit hörte ich Klänge in Titeln, die mit den Denon nicht wahrzunehmen waren. Die Bässe kommen unglaublich präzise und neigen in keinster Weise zum überziehen, trotz einer starken Bassbetonung der Kopfhörer. Auch die Mitten werden äußerst klar ausgegeben. Ebenso ist an den Höhen nichts zu kritisieren, sie fallen dennoch etwas ab. Insgesamt ist der Klang der Vivanco Acoustics Wod Val ein bis zwei Niveaustufen über dem der Denon. Wie es sich mit der Kirschholz- und der Buchenholzausführung verhält kann ich nicht beurteilen, jedoch denke ich, dass es durchaus Klangunterschiede geben kann.

Zur Passform gibt es zu sagen, dass die Kopfhörer wie Oropax in den Ohren kleben. Diese Abgeschottetheit von der Außenwelt ist sicher nicht jedermanns Sache, mich stört es aber nicht. Damit zusammenhängend sei zu erwähnen, dass die In-Ears wirklich tief in den Gehörgang hineinragen. Es empfiehlt sich vor allem die Ohren vorher gründlich zu reinigen, sonst übernehmen das die Kopfhörer. Geliefert werden die Vivanco mit drei verschiedenen Gummiaufsätzen zur Anpassung an die Größe, allerdings finde ich das sie insgesamt realtiv groß ausfallen. Wer also recht enge Gehörgänge besitzt, könnte hier Passform- und Komfortprobleme bekommen. Der Sitz ist insgesamt bequem und fest, wenn auch nicht überragend.

Zu guter Letzt sei noch was zur Qualität des Kabel und des Klinkenanschlusses gesagt. Das Kabel ist mit einer stabilisierenden und schützenden Karkasse ummantelt, wodurch es auch recht steif daherkommt. Kabelgeräusche sind beim Laufen und Bewegungen nicht wahrzunehmen. Der Klinkenanschluss ist vergoldet, jedoch mündet des Kabel in unflexible Plastik, hier ist die Gefahr eines Kabelbruchs durchaus gegeben.

Zusammenfassend kann ich die Vivanco Aircoustics Wod Wal jedem guten Gewissens weiter empfehlen. Der Sound ist in seiner Klarheit und Klangbreite wirklich beeindruckend. Auch der Bass ist ungemein druckvoll. Für noch bessere Höhen würde ich jedoch zu den Buchenholzhörern raten. Die Kopfhörer waren wirklich mal wieder eine lohnenswerte Investition.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2010 12:16 PM CET


Samsung LE 37 B 530  94 cm (37 Zoll) 16:9 Full-HD LCD-Fernseher mit integriertem DVB-T/C Digitaltuner, 3x HDMI, MPEG4 (HD)  schwarz
Samsung LE 37 B 530 94 cm (37 Zoll) 16:9 Full-HD LCD-Fernseher mit integriertem DVB-T/C Digitaltuner, 3x HDMI, MPEG4 (HD) schwarz

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5.0 von 5 Sternen schärfer als die Realität..., 14. Dezember 2009
...ist das Bild dieses Full-HD Samsungs auch nur in Verbindung mit einem Blu-Ray Player. Wer analog TV schaut sollte von der Bildqualität keine Wunder erwarten, auch digital TV ist keine Offenbarung, aber schon wesentlich angenehmer. Was will ich hiermit zum Ausdruck bringen? Der Samsung LE37B530 ist, wie die meisten LCD Fernseher, auch nur Durchschnitt bei der Darstellung analoger und digitaler TV Quellen. Jeder Käufer sollte sich bei diesem Punkt im Klaren sein, dass der gute alte Röhrenfernseher bei derzeitiger Signaleinspeisung immernoch die bessere Wahl ist. Hieran kann man aber die Qualität des Samsung nicht festmachen.

In Verbindung mit einem Blu-Ray Player spielt der Samsung seine Stärken nämlich in beindruckender Art und Weise aus und hier avanciert er vom Durchschnittstyp zum Klassenbesten. In der Preisklasse bis 750€ würde ich den LE37B530 zu den 10 besten Full-HD LCD's der 37Zoll Gattung zählen. Seine größten Stärken sind der wirklich gute Schwarzwert und die dynamische Bildwiedergabe, auch ohne 100Hertz. Das Bild ist ausgesprochen plastisch und gerade in Verbindung mit Naturfilmen meint man mittendrin im Geschehen und der Umgebung zu sein. Einzig die Philips LCD's können dem Samsung hier auf Augenhöhe begegnen. Schaut man jedoch auf die Energieverbräuche, so gewinnt der Samsung schnell wieder an Vorsprung.

Wer zwar auf die Annehmlichkeiten des neuen Fernsehzeitalters nicht verzichten will, aber dennoch ein ökologisches Bewusstsein besitzt, der sollte ohne große Überlegungen zu diesem Samsung greifen. Fast alle LCD's anderer Marken, aber auch interne Konkurrenz, verbrauchen mindestens 25% mehr Strom. Die Philips Geräte ziehen sogar fast doppelt soviel Energie. In Zahlen ausgedrückt stehen sich hier ca. 60 Watt des Samsung und ca.115 Watt des Philips 37PFL5604 gegenüber (reale Verbrauchswerte). Es ist also schwer am Samsung LE37B530 vorbeizukommen. In jedem Fall sollte dieser LCD immer in die engere Wahl der Geräte bis 750€ gezogen werden, letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack.


Samsung BD-P 1580 Blu-Ray Player (HDMI™-Ausgang, 1x USB, BD Wise) schwarz
Samsung BD-P 1580 Blu-Ray Player (HDMI™-Ausgang, 1x USB, BD Wise) schwarz

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5.0 von 5 Sternen Wozu mehr ausgeben?!, 13. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In Zeiten in denen das Geld nicht locker sitzt, aber sich die Preisspanne für einen Blu-Ray Player von 100€ bis 1500€ erstreckt, möchte ich der "mehr Geld = mehr Qualität Diskussion" hiermit einen Riegel vorschieben. Ganz subjektiv empfinde ich die Bildqualität des Samsung BD-P 1580 als ausgezeichnet. Wenn man bedenkt, dass dies der Einstiegsplayer der Firma Samsung in die HD-Welt ist, ist es durchaus angebracht zu überlegen, ob 100€, 300€ oder 500€ mehr für einen Blu-Ray Player überhaupt zu rechtfertigen sind. Sicher fehlen bei diesem Modell einige (nicht zwingend notwendige) Features, aber gerade in der Kernkompetenz der Bildqualität kann ich mir eine sichtbare Qualitätssteigerung bei teureren Modellen kaum vorstellen. Auch die Verarbeitung des Samsung erscheint erstklassig. Sowohl Lüftergeräusche als auch Ladegeräusche sind während des Abspielens einer Blu-Ray nicht vordergründig wahrnehmbar bzw. störend (Abstand zum Fernseher knapp 2m und Gehör vollkommen intakt). Ich kann natürlich niemanden zum Sparen zwingen, aber wer nicht gerade Cinesiast oder hochgradig vermögend ist, sollte sein Geld lieber sparen und den Samsung BD-P 1580 ohne schlechtes Gewissen kaufen.

EDIT am 8.2.10: Mittlerweile gibt es ein neues Firmware-Update für den BluRay-Player, das die Ladegeräusche und vor allem die oft bemängelten Lüftergeräusche weitgehend reduziert. Mit anderen Worten, der Player ist jetzt leise!


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