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Hendrik

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Call of Duty: Ghosts Free Fall Edition (100% uncut) - [PC]
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aufgewärmter Hardwarefresser, 12. Mai 2014
Bevor ich mit der eigentlichen Rezension starte sei erwähnt, dass ich bis jetzt alle Call of Duty Teile gespielt habe, sowohl im Single- als auch im Multiplayer. Und schon immer gab es, spätestens ab CoD Black Ops die Vorwürfe, dass am Spiel keine Änderungen mehr vorgenommen wurden und letztendlich nur neue Waffen/Models hinzugefügt wurden. Bis Dato war ich immer entschiedener Gegner dieser Argumentation, jedoch hat sich dies mit Call of Duty Ghosts geändert.

Singleplayer

Der Singleplayer steht in gewohnter Tradition zu der Call of Duty Reihe. Actiongeladene Szenen, Verfolgungsjagden und eine solide Story, die meiner Meinung nach weitaus gelungener ist, als in der Blackops-Reihe. Dennoch ist ein altes CoD-Problem auch hier anzutreffen und zwar das des "einfachen Schlauchlevels". Stets folgt man einem vorgegebenen Weg und ballert sich munter, nahezu unsterblich, durch die Massen von Bots. Generell macht dies auch durchaus Freude und die Story ist, wie bereits erwähnt, durchaus fesselnd und verfolgenswert. Leider ist der Singleplayer aber für erfahrene CoD-Spieler um einiges zu einfach und so lässt sich der Singleplayer auf maximaler Schwierigkeit bequem in 3 1/2 Stunden erledigen und zurück bleibt ein Gefühl von "Joa, war jetzt ganz nett, mal schauen wie es weiter geht". Insgesamt bieten sich dem Spieler hier wenige Innovationen und es ist nichts vorhanden, was es nicht schon in einem vorherigen Teil von CoD gegeben hätte. Aber die meisten Spieler kaufen sich dieses Spiel nicht für den Single- sondern für den Multiplayer, weshalb ich nun dazu komme.

Multiplayer

Der Multiplayer-Modus ist an sich nichts besonderes, quasi ein Abklatsch der Blackops-Reihe mit dem Unterschied, dass Waffen jetzt nicht in der herkömmlichen Art und Weise frei gespielt werden, sonder mit Hilfe von "Tokens", die man für gewonnene Spiele, Killserien usw. erhält. Diese können dann gegen jede (!) Waffe und Fertigkeit eingetauscht werden. Das heißt von Anfang an sind alle Waffen in einem überschaubaren Zeitraum erhältlich, was die Langzeitmotivation stark dämpft, da es in den Teilen davor zumindest immer der Antrieb vorhanden war sich eine bestimmte Waffe oder ein Extra freispielen zu wollen. Dies fällt nun weg und nachdem einmal ein Waffenkonzept erstellt wurde, lässt man dieses bestehen, da es sowieso nichts besseres zu geben scheint.

Ein weiteres Problem sind die Anzahl der Maps. Zwar sind diese größer als in Blackops gestaltet, allerdings hat man nach circa 8 Stunden Spielzeit das Gefühl jede Map nicht mehr sehen zu können, da sich diese bis zum erbrechen wiederholen. Auch die Entwickler schienen sich diesem Problem bewusst gewesen zu sein, da diese nach circa 3 Monaten eine zusätzliche Map frei verfügbar gestellt haben, was aber auch nicht half dieses Gefühl der Dauerwiederholung zu dämpfen, was nicht weiter problematisch wäre, wenn nicht das Spawnsystem dazu führt, dass letztendlich nur noch gecampt wird. Was damit gemeint ist? Ganz einfach, früher war es so, dass sich die Spawns klar gegenüber befunden haben (siehe zum Beispiel Black Ops II). Zwar war es immer möglich, dass die Spawns mal "wechselten", sprich dass man am anderen Spawn steht, jedoch war dies immer ausgeglichen und es gab pro Map maximal 3 verschiedene Spawns, die den Spielfluss aber aufrecht erhielten.

In Cod-Ghosts ist dieses System allerdings verworfen worden, so das ein Gefühl entsteht, dass die Spawns absolut willkürlich sind. Das bedeutet in der konkreten Spielsituation, dass nach dem spawnen der typische "run" auf den gegnerischen Spawn beginnt, aber nach circa der Hälfte niedergeschossen wird, da plötzlich die Gegner im Rücken stehen. Das tötet jeden Spielspass ab und führt, wie oben aufgeführt, letztendlich dazu, dass sich jeder eine kleine Ecke sucht und in seinen 90° darauf wartet, dass irgendein Spieler vor einem spawnt, um ihn dann von hinten mit Blei voll zu pumpen.

Ein weiteres Problem ist die Instabilität des Spiels. Das Game ist ein so unglaublicher Hardwarefresser, dass die Entwickler dem Spiel von "Natur" aus eine Echtzeit-Priorität im Taskmanager zugewiesen haben. Das dabei Systemabstürze vorprogrammiert sind (unglaublich schlechtes Wortspiel an dieser Stelle) ist selbstverständlich und führt dazu, dass das Spiel alles andere als flüssig läuft, es sei denn man hat eine Kiste unterm Schreibtisch stehen, mit denen man in 20 Minuten 5 Bitcoins berechnen könnte.

Zudem ist es jetzt so (Stand 12.05.2014), dass das Spiel bereits ausstirbt. So lassen sich außerhalb der Stoßzeiten teilweise keine Spiele für bestimmte Spielmodi (Hardcore-Herrschaft) finden, so dass auf andere Spielmodi ausgewichen werden muss, was von vornherein den Spielspaß dämpft.

Und ein letztes, meiner Meinung nach auch eines der schlimmsten Probleme

DLCs. Für diejenigen, die mit dem Begriff nichts anfangen können: Dabei handelt es sich schlicht um Maps, Waffen und Models, die man sich für bare Münze beim Entwickler kaufen kann. Es wird so penetrant versucht dem Spieler einer dieser Sets anzudrehen, dass mittlerweile ein wahres Freudenfest der Aggression entsteht, sobald das Spiel auch nur angestellt wird. Andererseits locken die DLCs natürlich, da mit dieser Hilfe der schnell trist gewordene Mapeinheitsbrei aufgefrischt werden kann, jedoch sehe ich es nicht ein für ein Spiel, welches zu Beginn 50€ kostete, noch weitere 15€ pro DLC zu bezahlen. Ein Schelm, wer an dieser Stelle die "alten Zeiten" vermisst, wo es anfangs noch regelmäßig neue Maps vom Entwickler gab, ohne dafür Geld zu verlangen.

Fazit

Nach 40 Stunden Spielzeit im Multiplayer kann ich eindeutig sagen, dass das Spiel sein Geld nicht wert ist. Wer die anderen Teile vorher gespielt hat, der weiß auch, wie sich dieser Teil spielt. Es ist nicht wirklich was neues dazu gekommen und ich muss sagen mit diesem Stück von "Mikrowellen-Software", also aufgewärmter formloser Matsche, habe ich mich dazu entschlossen auch den nächsten Teil nicht mehr zu kaufen, da es einfach an Innovationen fehlt. Es ist immer das gleiche, immer gecampe und mittlerweile aus Mangel an laufenden Spielen sowieso nicht mehr vollständig spielbar. Der Singleplayer ist es, weswegen das Spiel von mir zwei Sterne bekommt, aber da dieser wie gewohnt unglaublich kurz ist, ist dieser auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich mag es kaum sagen, aber vielleicht wäre es an der Zeit die Call-of-Duty-Reihe einzustellen und sich neuen (komplett neuen!) Spielen zu widmen, die nicht als primäres Ziel haben mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld aus dem Benutzer zu quetschen. Insgesamt also ein formloses Spiel, welches den Spielspaß vermissen lässt und Teilen wie Call of Duty 4 nicht mehr gerecht wird.


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5.0 von 5 Sternen Ein gutes solides Messer für Anfänger, 21. September 2011
Also ich habe mir das Rasiermesser vor circa 2 Wochen besorgt und ich muss sagen ich bin positiv überrascht. Es kommt mit 10 Ersatzklingen (bzw 20, da diese gebrochen werden müssen) und wirkt insgesamt sehr solide. Es ist nicht zu schwer und nicht zu leicht in der Hand und lässt sich dadurch gut und präzise einsetzen.
Ob man nun dazu in der Lage ist sich dieser ungewohnten Art der Rasur zu stellen steht auf einem anderen Blatt. Ich persönlich habe mich nur selten geschnitten und mittlerweile läuft alles ohne Probleme (Nach zwei Wochen Übung). Etwas Geschick sollte jedoch mitgebracht werden, falls man sich dieser Art der Rasur stellen will.
Aber zu dem Artikel:
5/5 Punkten


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