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Beiträge von Volker M.
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Rezensionen verfasst von
Volker M.
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   

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Dyson Digital Slim (Handstaubsauger, Digitaler Motor, 350 W, 2 Saugstufen, 20min Laufzeit, Nickel-Mangan-Cobalt Akku, mit breiter Elektrobürste, inkl. Zubehör)
Dyson Digital Slim (Handstaubsauger, Digitaler Motor, 350 W, 2 Saugstufen, 20min Laufzeit, Nickel-Mangan-Cobalt Akku, mit breiter Elektrobürste, inkl. Zubehör)
Preis: EUR 391,76

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das "Multifloor"-Modell hat mehr Zubehör zum gleichen Preis, 23. Juli 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Vergleich zu meinem 5 Jahre alten Dyson ist das neue Modell spürbar saugkräftiger und die Elektrobürste ist auch deutlich flacher und breiter geworden, sodass man leichter unter Schränke kommt und schneller mit dem Saugen fertig ist.

Folgende Vor- und Nachteile finde ich erwähnenswert:

+ Die Saugleistung mit 350 Watt ist für einen Akkusauger wirklich beeindruckend und dabei ist er auch noch relativ (!) leise, erstaunlich leicht und handlich.

+ Kraftvoll: Die rotierende Bodendüse und die hohe Saugkraft sorgen für gute Reinigungsergebnisse auf Hartböden und Teppich. Es gibt zwei Leistungsstufen. Eine Regelung der Leistung, z. B. über die Luftzufuhr (wie man sie von herkömmlichen Staubsaugern kennt) gibt es allerdings nicht.

+ Das mitgelieferte Zubehör ermöglicht mehrere Einsatzgebiete: Staubsaugen von Hart- und Teppichböden mit der rotierenden Elektrobürste (sehr gut!), Polsterbürstendüse für Sofas etc. und Fugendüse für enge Zwischenräume oder Gardinen und Wände/Decken, falls erfoderlich auch mit dem Verlängerungsrohr.
Zur Reinigung von glatten und empfindlichen Belägen gibt es die optional erhältliche "flexible Parkettdüse", die beim Schwestermodell "Digital Slim Multifloor" direkt im Lieferumfang enthalten ist und das auch noch zum gleichen Preis wie das Grundmodell. Eine völlig unverständliche Modellpolitik. Also lieber gleich den Multifloor kaufen.

+ Die Akkulaufzeit sieht auf den ersten Blick nicht berauschend aus: rd. 20 Minuten auf normaler Stufe und 6 Minuten bei maximaler Saugleistung. Aber eine Ladung reicht locker aus, um z.B. das Auto einmal komplett Staub zu saugen oder mal kurz durch das Haus zu gehen. Da der Staubsauger nicht im Dauerbetrieb läuft, kommt man mit einer Akkuladung tatsächlich ziemlich weit. Ein Akkusauger ist für eine gründliche Komplettreinigung großer Flächen ungeeignet. Ich benutze ihn wirklich nur für den kleinen Staub zwischendurch.

+ Keine Zusatzkosten für Staubsaugerbeutel.

+ Das Entleeren des Staubbehälters geht einfach und einhändig auf Knopfdruck und sollte unbedingt über dem Mülleimer im Freien erfolgen. Sonst ist die Sauerei groß.

+ Waschbarer Filter - ganz einfach mit lauwarmem Wasser (aber ohne Spülmittel). Vor dem Einbau trocknen lassen.

- Kleiner Staubbehälter (0,35l), der ein häufiges Entleeren erforderlich macht.

- Der Einschalter arretiert nicht, sondern muss während des Betriebs permanent gedrückt gehalten werden. Wenigstens ist er mit sehr wenig Kraftaufwand zu betätigen.

- Zum Abstellen kann entweder die mitgelieferte Wandhaltung genutzt werden oder der Sauger wird an eine Wand gestellt. Von selber steht der Dyson nicht.

- Das Zubehör kann nicht am Gerät befestigt werden, sondern wird in die Wandhaltung gesteckt. Nutzt man diese nicht (weil man z.B. beim Abstellen flexibel sein will oder keine Bohrlöcher in der Wand haben will), muss man aufpassen, dass die Bürsten keine Beine bekommen und irgendwann verschwunden sind.

- Die Ladezeit von 3,5 Stunden ist m. E. viel zu lange für die kurze Betriebszeit, aber man kann den Dyson auch unvollständig geladen verwenden, wenn man ihn dringend benötigt. Ein Saugen während des Ladevorgangs ist nicht möglich.

Der Akkusauger spielt seine Vorteile besonders dort aus, wo keine Steckdose ist oder ein Kabel stört (Auto etc.) oder wenn man kurz eine "Kleinigkeit" wegsaugen will, ohne direkt den wuchtigen Bodenstaubsauger herauszuholen.


Ich glaube, es hackt!: Ein Blick auf die irrwitzige Realität von Computer, Smartphone und IT-Sicherheit
Ich glaube, es hackt!: Ein Blick auf die irrwitzige Realität von Computer, Smartphone und IT-Sicherheit
von Tobias Schrödel
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicher unterwegs, 21. Juli 2016
Verschlüsselte Festplatten und Erpressermails, geknacktes Online-Banking und Phishing-Attacken. Solche Computerthemen schaffen es regelmäßig in die Nachrichten, Verbrauchersendungen und TV-Magazine. Dort werden die Beiträge so aufbereitet, dass sie auch "Otto Normalverbraucher" versteht - ohne Kauderwelsch und Fachchinesisch.

Tobias Schrödel geht mit seinem Buch "Ich glaube, es hackt!" nach dem gleichen Prinzip vor und richtet sich in erster Linie an Leser, die zwar Computer und Smartphones nutzen, aber weder IT-Spezialisten sind noch welche werden wollen. Schrödel erklärt mit einfachen Worten, welche Fallstricke und Risiken es beim Online-Banking und Online-Shopping gibt, wie man sichere und merkbare Passwörter vergibt und aufbewahrt und wie man sich vor Abofallen schützt. Neben Themen der IT-Sicherheit setzt sich Schrödel auch kritisch mit Facebook auseinander und rät zu einem sensiblen Umgang. So sollte man seine Urlaubsgrüße besser nicht einstellen - es sei denn, man schätzt den Besuch von Einbrechern. Auch sollte man wissen, dass Facebook sämtliche Inhalte (auch Bilder) frei verwenden darf.

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt das enorm breite Themenspektrum. In 180 kurzen Beiträgen ist für jeden etwas dabei, vom Altbekannten bis hin zu wirklich neuen und ungewöhnlichen Themen. So erfährt man z. B., wie man mit einem einfachen Trick die Reichweite des Autofunkschlüssels erweitern kann oder warum Telefone absichtlich immer rauschen. Auch waren mir "Tracking Dots" bei Farblaserdruckern bisher unbekannt. Erpresser aufgepasst! Das sind winzig klein gedruckte, hellgelbe Pünktchen, mit denen man feststellen kann , an welchem Tag, um welche Uhrzeit und mit welchem Drucker (inklusive Seriennummer) das Blatt gedruckt wurde. Irgendwie unheimlich. Und wer am Ende immer noch nicht genug hat, findet regelmäßig neue Themen im Blog des Autors.

Fachbegriffe werden leider nicht immer erläutert. Da sich das Buch in erster Linie an IT-Laien richtet, wäre ein Glossar sinnvoll gewesen. Aber das schmälert den hochinteressanten Inhalt genauso wenig wie das etwas infantile Titelbild (der Mann ist 45...).

Tobias Schrödel ist mit "Ich glaube, es hackt!" ein amüsantes, kurzweiliges und verständliches Buch über den sicheren Umgang mit Computer, Smartphone & Co gelungen, das vor allem IT-Laien einige neue Erkenntnisse bringt.


HP Envy (13-d101ng) 33,8cm (13,3 Zoll / FHD IPS) Notebook (Intel Core i5-6200U, 256 GB SSD, 8 GB RAM, Windows 10) silber
HP Envy (13-d101ng) 33,8cm (13,3 Zoll / FHD IPS) Notebook (Intel Core i5-6200U, 256 GB SSD, 8 GB RAM, Windows 10) silber
Preis: EUR 851,43

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein und leistungsstark - für unterwegs und zu Hause, 19. Juli 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Immer mehr Notebooks verzichten auf herkömmliche Festplatten und verwenden stattdessen nur ein Flash-Laufwerk, so auch dieses von HP. Das macht sie besonders schnell und unempfindlich gegen Stöße.

Ich nutze dieses HP-Modell seit einiger Zeit täglich und finde folgende Vor- und Nachteile besonders erwähnenswert:

Inbetriebnahme:
Die Inbetriebnahme verlief reibungslos und bereits nach wenigen Minuten war das Notebook einsatzbereit - inklusive Internetzugang über WLAN. Das Gerät ist bei einem Neustart bereits nach wenigen Sekunden anmeldebereit und läuft dann unter Windows 10 Home 64-Bit.
Glücklicherweise sind nicht zu viele Anwendungen vorinstalliert (z.B. McAfee und Cyberlink-Programme) und sie lassen sich schnell entfernen. Die Benutzeroberfläche ist aufgeräumt: es ist nur der Papierkorb zu sehen, sodass sofort losgelegt werden kann. Zuvor empfehle ich aber, die noch ausstehenden Hersteller-Updates einzuspielen. Das geht bequem über den "HP Support Assistant". Parallel dazu installiert Windows automatisch seine neuesten Updates - dann ist das Notebook auf dem neuesten Stand.

Dokumentation:
Wie bei solchen technischen Geräten üblich, liegt nur eine Kurzanleitung bei. Auf der HP-Webseite gibt es aber ein sehr gutes und ausführliches PDF-Handbuch zum Herunterladen.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist hochwertig und robust, das Alu-Gehäuse wirkt edel. Mit einer Höhe von rd. 10 mm wiegt das Notebook 1343 g. Die Tasten haben einen guten und leisen Anschlag und sind optional hintergrundbeleuchtet, was bei schlechten Lichtverhältnissen sehr hilfreich sein kann. Die Tastenanordnung ist bei Notebooks immer eine Gewöhnungssache, aber mir ist die Eingabetaste trotzdem zu klein. Ich mag Touchpads zwar nicht besonders, aber die Navigation ist präzise und schnell.

Bildschirm:
Der 13,3"-Bildschirm mit WLED-Hintergrundbeleuchtung verfügt über eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, ist aber leider nicht entspiegelt (wie von HP in der Spezifikation behauptet). Immerhin wirken die Farben deshalb besonders natürlich und kontrastreich.

Leistung:
Das Notebook verfügt über 8 GB Arbeitsspeicher - meines Erachtens gut geeignet für ein so ressourcenhungriges Betriebssystem wie Windows 10. Verbaut wurden ein Intel Core i5-6200U -Chip sowie ein Intel HD Graphics 520. HD-Videos werden absolut ruckelfrei abgespielt. Das 256 GB-SSD ist von Samsung (Modell MZNLN256HCHP-000H1). Für eigene Daten stehen davon über 180 GB zur Verfügung. Mit einer Akkuladung hält das Gerät bei mir zwischen 7 und 9 Stunden durch - je nach Nutzungsintensität. Wie üblich bei so flachen Notebooks ist der Akku leider fest verbaut, was eine Reparatur teuer bis unmöglich macht.
Der Lüfter springt übrigens bereits wenige Minuten nach dem Start des Notebooks an und bleibt während des Betriebs permanent an. Er ist aber immer leise und nie nervend!

Anschlüsse:
Das Notebook verfügt über drei USB 3.0-Anschlüsse, wobei ein Anschluss auch zum Laden von externen Geräten genutzt werden kann, wenn das Notebook ausgeschaltet ist und nur am Stromnetz hängt. Darüber hinaus gibt es noch einen SD-Kartenleser, einen HDMI- und einen kombinierten Mikrofon-/Audioanschluss. Auf einen Netzwerkanschluss (RJ45) wurde leider verzichtet. Diesen kann man aber bei Bedarf günstig über einen USB-Adapter nachrüsten, ebenso das fehlende optische Laufwerk.
Kabellose Datenübertragung gibt es neben WLAN (802.11b/g/n) noch mit Bluetooth 4.0 (Broadcom 43142).

Sonstiges:
Der Sound über die zwei integrierten Lautsprecher ist zwar für ein so kompaktes und leichtes Gerät bemerkenswert rund und kräftig, hebt sich aber trotz "Bang & Olufsen Sound" nicht nennenswert von anderen Notebooks ab. Des Weiteren gibt es noch eine HD-Webcam sowie einen Fingerabdrucksensor. Wie bei Notebooks üblich, kann eine optionale Diebstahlsicherung ("Kensington-Schloss") befestigt werden.

Fazit:
Wer ein hochwertiges und leistungsfähiges Office-, Internet- und Medien-Notebook für unterwegs und zu Hause sucht, ist mit diesem Modell gut bedient.


Am Gletscher
Am Gletscher
von Halldór Laxness
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahrheit und Irrsinn, 17. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Am Gletscher (Gebundene Ausgabe)
Der Bischof von Island schickt seinen jungen Vertreter an den Fuß des Snaefellsgletschers, wo scheinbar einiges im Argen liegt. Der Pfarrer Sira Jon nimmt seine geistlichen Aufgaben weniger ernst als das Reparieren von Primuskochern oder das Beschlagen von Pferdehufen, die Kirche ist offenbar seit Jahren unbenutzt dem Verfall preisgegeben und die Gemeindemitglieder verhalten sich gegenüber dem Gast aus der Hauptstadt reichlich indifferent. Der Vertreter des Bischofs quartiert sich daher in einem der abgelegenen Höfe ein und wird Zeuge von etwas, das seinen Glauben auf die Probe stellen wird, denn die Einwohner am Gletscher leben in einer ziemlich obskuren Glaubenswelt und verhalten sich äußerst seltsam. Der Vertreter des Bischofs beobachtet und protokolliert genauestens die Begegnungen und Gespräche, aber der Leser gewinnt zunehmend den Eindruck, dass nichts von dem stimmt, was er liest. Die Menschen reden ständig aneinander vorbei und verstehen sich dennoch, so als gäbe es eine Sprachebene neben dem Gesagten. Dabei philosophieren sie besonders gerne über Religion und Glauben und lassen die Grenzen zwischen den Religionen und Glaubensrichtungen immer mehr verschwimmen. In abenteuerlichen Gedankensprüngen löst sich die zeitliche und räumliche Logik irgendwann wie in einem endlosen Fiebertraum auf. Und der Vertreter des Bischofs protokolliert und versucht mühsam, aber vergeblich die Dinge zu strukturieren und einen Sinn in das Ganze zu bringen. Als dann auch noch die Frau des Pfarrers von den Toten aufsteht (oder stimmt auch das nicht?), kulminiert die Geschichte.

Selten hat mich ein Buch derart verwirrt zurückgelassen wie "Am Gletscher". Laxness schreibt mit einer geradezu überbordenden Phantasie, erfindet die ungeheuerlichsten Details und Wendungen, er erschafft ein eigenes Universum am Fuß des Gletschers und doch bleibt all das vollkommen in der Schwebe. Realität und Fiktion, Sinn und Unsinn stehen gleichberechtigt nebeneinander und zum Schluss löst sich alles in einer großen Flucht auf. Am nächsten kommen diesem Buch vielleicht die Stücke Ionescos, mit ihren logisch nicht verbundenen Dialogketten und der ironisch gebrochenen Darstellung des Absurden in der Welt. Exemplarisch für das Absurde stehen hier besonders die Religionen, aus deren Quellen Laxness oft zitiert, wobei allerdings nicht immer Originalzitate dahinter stehen, sondern manchmal auch nur "Zitatanmutungen". Es KÖNNTE auch so in der Bibel oder den Veden stehen, tut es aber nicht. Alles ist nur Phantasie, so wie die Religionen bei Licht betrachtet alle nur Ausgeburten der Phantasie sind. Warum entstanden sie immer nur in den kargen Regionen der Erde? Weil dort nichts den Gang der Gedanken ablenkt. Da ist es irgendwie folgerichtig, dass in der kargen Einöde am Fuß des Gletschers der Glaube tüchtig zum Einheitsbrei verrührt wird.

Aber vielleicht ist alles auch ganz anders. Das ist eben das Schöne am absurden Theater. Es gibt keine Wahrheit. Nur den Irrsinn.


Lurch 210230 Zitruspresse hellgrün / creme
Lurch 210230 Zitruspresse hellgrün / creme
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktische Handpresse mit durchdachtem Design, 15. Juli 2016
Anders als bei "normalen" Saftpressen ist hier der Aufsatz zweigeteilt. Durch das funktionale Design vergrößert sich das Auffangvolumen des Siebes signifikant und man kann problemlos auch mal vier oder fünf Orangen pressen, ohne dass das Sieb voll ist. Außerdem kann der Saft auf der ganzen Siebfläche ablaufen und man hat deshalb eine etwas bessere Saftausbeute. Mit 400 ml Kapazität hat der Auffangbehälter eine Größe, die für ca. 2 Gläser reicht. Die Skala auf der Außenseite ist gut ablesbar. Reinigung: Den Konus kann man einfach vom Sieb trennen, anschließend werden die beiden Teile unter fließendem Wasser sauber gemacht oder in die Spülmaschine gestellt.
Die Materialien sind stabil und hinterlassen einen sehr soliden Eindruck. Da rutscht beim Auspressen definitiv nichts ab. Und wenn der Behälter voll ist, kann man den Saft seitlich aus einer Tülle gießen, ohne dass man den Aufsatz runternehmen muss.
Alles sehr durchdacht!


Bosch DIY Kreuzlinien-Laser Quigo Plus, 2 x AAA Batterien, Arbeitsklemme MM2, Schnell-Montage Platte, Stativ, Karton (Reichweite 7 m, Neigungsfunktion, Selbstnivellierend)
Bosch DIY Kreuzlinien-Laser Quigo Plus, 2 x AAA Batterien, Arbeitsklemme MM2, Schnell-Montage Platte, Stativ, Karton (Reichweite 7 m, Neigungsfunktion, Selbstnivellierend)
Preis: EUR 79,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas kurz gedacht, 13. Juli 2016
Eigentlich habe ich so was schon lange gesucht: Statt sich beim Aufhängen von großen Bildern jedes Mal über die zu kurze Wasserwaage zu ärgern, kann man sich die Linien doch auch mit dem Laser an die Wand projizieren lassen. Mit Einschränkungen schafft das dieser Kreuzlinien-Laser auch. Aber eben nur mit Einschränkungen.

Hier die aus meiner Sicht besonders erwähnenswerten Vor- und Nachteile:

+ Die Inbetriebnahme ist einfach: Batterien rein, auf das im Lieferumfang enthaltene Stativ schrauben und die Abdeckklappe nach oben schieben. Schon wird auf der Wand ein lot- und waagerechtes Laserkreuz projiziert.

+ Die Ausrichtung geht schnell (ca. 4 Sekunden) und ist sehr präzise, wenn der Neigungswinkel 4° nicht überschreitet. Ich habe es mit der Wasserwaage überprüft. Bei mehr als 4° Neigung gibt es eine Fehlermeldung (blinkender Laser).

+ Auf den horizontalen und vertikalen Laserlinien werden zusätzliche Markierungen angezeigt. Je weiter der Quigo von der Wand steht, umso größer sind die Abstände der Markierungen. Sie dienen dazu, Mittelpunkte leichter zu bestimmen, aber das funktioniert nur, wenn das Laserkreuz perfekt im 90°-Winkel steht. Das prüft man manuell mit der Laser-Zieltafel (einem kleinen beiliegenden Kunststoffteil).

+ Bei Online-Registrierung kann man - auch wenn es nicht extra beworben wird - die Hersteller-Garantie kostenlos von 2 auf 3 Jahre verlängern.

- Wenn man zuverlässig waagerechte Linien haben will, muss der Quigo stabil auf der Höhe angebracht werden, auf der man etwas aufhängen will. Bis zu 4 Grad kann die Nivellierautomatik selbständig ausgleichen, alles, was darüber hinausgeht, wird als Fehler quittiert. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen (sehr einfachen) Stativ kann man den Quigo allerdings nur auf maximal 1,20 m Höhe bringen. Das schränkt die Nutzung sehr stark ein und man muss zum Anbringen von Bildern in der Regel ein längeres Stativ verwenden oder sich kreativ mit einer Leiter, einem Regal oder sonstigen Hilfsmitteln behelfen. Das kann eine ziemliche Fummelei werden. Leider ist in der Plus-Version nicht die Universalklemme (MM2) aus dem Standard-Paket enthalten, die insgesamt flexibler zu verwenden ist als das Stativ. Aus meiner Sicht ist das alles zu kurz gedacht, denn wer hängt seine Bilder schon auf 1,20 m?

- Bei Tageslicht ist die Lichtstärke des Lasers nicht immer ausreichend.

Kennt man die technischen Einschränkungen des Quigo, ist er eine saubere und sehr präzise Hilfe. Allerdings würde ich empfehlen, die günstigere Standard-Version mit der Universalklemme zu kaufen. Der Quigo passt im Übrigen auf jedes normale Fotostativgewinde.


Adolph Menzel: Auf der Suche nach der Wirklichkeit
Adolph Menzel: Auf der Suche nach der Wirklichkeit
von Werner Busch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 58,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Künstlermonografie, 11. Juli 2016
Werner Busch gelingt in seiner Monografie das Kunststück, nicht nur den Menschen Adolph Menzel und seine Zeit lebendig werden zu lassen, sondern gleichzeitig anschaulich darzustellen, wie Kunsthistoriker arbeiten. Anders als viele seiner Berufskollegen setzt Busch dabei nicht die Kenntnis eines breiten Kunstkanons voraus, sondern er zeigt vergleichendes Bildmaterial grundsätzlich in Abbildungen, sodass jeder Leser auf seinem Kenntnisstand abgeholt wird. Außerdem verzichtet er gänzlich auf wolkige Umschreibungen, zu denen sich Kunsthistoriker gerne flüchten, wenn sie sich in Spekulationen verlaufen. So bleibt der Text stets klar und verständlich, nicht zuletzt, weil Busch sehr systematisch und strukturiert an das Thema herangeht.

Der Aufbau ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, streng chronologisch und beleuchtet die künstlerische Entwicklung Menzels ebenso wie die Konstanten in seinem Werk. Bereits im gebrauchsgrafischen Werk Menzels (Busch konzentriert sich hier besonders auf die Illustrationen zu Kuglers "Geschichte Friedrichs des Großen") zeigt sich eine Auffassung von Wirklichkeit, die es zu diesem Zeitpunkt in der offiziellen Kunst noch nicht gab. Menzel ist äußerst detailversessen und rückt dem Gegenstand seines Interesses gerne sehr nah. Oft wählt er extreme Perspektiven und versucht schon früh, das Flüchtige in der Bewegung darzustellen. Diese Prinzipien werden sein Werk lebenslang begleiten.

Busch wählt aus dem Oeuvre sehr geschickt Beispiele aus, die nicht nur die zeichnerische Meisterschaft Menzels demonstrieren, sondern auch die malerische Technik offenlegen. Menzel hat zahlreiche Skizzen und unvollendete Werke hinterlassen, an denen sich die Herangehensweise wunderbar ablesen lässt. Immer wieder faszinierend ist die ungeheure Sicherheit, mit der Menzel zeichnet und malt, ohne dass er jemals eine akademische Ausbildung genossen hätte. Als er in den 1840iger Jahren erstmals in Öl malt, ist diese Form sofort technisch ausgereift und man fragt sich, wie so etwas möglich ist. Busch lässt den Punkt zwar weitgehend offen, aber er zeigt, wie Menzel in dieser Zeit um Anerkennung kämpft und dass ihm die königliche Ablehnung sehr getroffen hat. Die berühmten Friedrich-Bilder wurden tatsächlich nicht vom Hof angekauft, sondern entstanden auf eigenes Risiko und ohne Auftrag. Menzel war lange Zeit künstlerischer und zeitlebens gesellschaftlicher Außenseiter. Selbstbehauptung wird daher ein immer wiederkehrender Topos in seinem Werk sein.
Während die historisierenden Bilder eine vorübergehende Phase waren, wird die Darstellung des Alltags Menzels Interesse dauerhaft fesseln. Mehrere Reisen nach Paris haben ihn dabei ganz sicher maßgeblich beeinflusst. In diese Periode fallen auch seine grandiosen Massenszenen, wie das "Eisenwalzwerk" oder die "Piazza d'Erbe in Verona".

Busch folgt nicht der verbreiteten Ansicht, dass das zeichnerische Werk Menzels dem malerischen überlegen sei, sondern führt den Leser mit anschaulichen Interpretationen durch die komplexe Bildwelt Menzels, ja ich möchte sogar so weit gehen, dass er den Leser behutsam zum Sehen anleitet. So entwickelt sich Menzels Malerei geradezu zwingend aus der Zeichnung weiter. Die frühen Ölskizzen sind absolute Meisterwerke und nehmen Entwicklungen im Privaten vorweg, die in der Kunst erst 30 Jahre später "Mode" werden. Busch ist auch, aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, der Meinung, dass der "Spaziergang im Garten", dessen Echtheit angezweifelt wurde, doch eigenhändig ist. Es sind seine, manchmal geradezu detektivischen Recherchen, die der Biografie eine besondere Spannung verleihen.

Trotz der Fülle an Detailinformationen bleibt der erzählerische rote Faden stets erkennbar, der Leser wird weder unter- noch überfordert und Buschs anschauliche, klare Sprache macht die Lektüre zum Vergnügen. Dass man ganz nebenbei auch noch lernt, wie sich Kunsthistoriker Schritt für Schritt und aus verschiedenen Richtungen einem Bild nähern, das ist ein interessanter Nebeneffekt.


Smarte Maschinen: Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert
Smarte Maschinen: Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert
von Ulrich Eberl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geister, die wir riefen, 9. Juli 2016
Die nächste technologische Revolution steht vor der Tür: Autonom fahrende Autos, Lieferdrohnen und Pflegeroboter sind - zumindest als Prototypen - längst keine Utopie mehr. Alle Lebensbereiche des Menschen stehen vor einem grundlegenden Wandel und wir müssen Antworten auf Fragen finden, die sich bisher nicht stellten: Was dürfen Maschinen? Was passiert, wenn uns die Maschinen in puncto Intelligenz ebenbürtig werden? Welche Auswirkungen werden die Entwicklungen auf Gesellschaft, Berufs- und Alltagsleben haben? Sind intelligente Maschinen eine Bedrohung oder eine Chance, die vielfältigen Herausforderungen z. B. im Gesundheitswesen zu meistern? Mit zahlreichen Beispielen aus der aktuellen Forschung gelingt Ulrich Eberl ein umfassender, spannender und äußerst kurzweiliger Bericht, nicht zuletzt durch seinen kurzen Fortsetzungsroman, mit dem er den Leser zu Beginn jeden Kapitels auf die behandelten Themen einstimmt.

Seit 50 Jahren versuchen Wissenschaftler die Roboter aus der Industrieumgebung zu befreien und in den Alltag der Menschen zu integrieren. Miniaturisierte Sensoren (wie Kameras und Laser), leistungsfähigere Algorithmen und eine Vervielfachung der Rechenleistung, Speicher- und Kommunikationsfähigkeit haben die Entwicklungen gerade in den letzten Jahren enorm angetrieben. Wer kennt nicht den tanzenden Honda-Roboter Assimo oder den autonomen "Atlas" von Boston Dynamics? Japan ist fest entschlossen, Roboter zu einem Eckstein seiner wirtschaftlichen Wachstumsstrategie zu machen, aber auch internationale Firmen mischen mit, wie Google, Tesla, Mercedes-Benz oder Kuka zeigen. Aus dem Prototyp-Stadium herausgewachsen, werden die Maschinen zunächst einige wichtige, viel Umsatz und Gewinn versprechende Märkte vor allem im Transportwesen und der Logistik, mit autonom fahrenden Autos, Zügen, Landmaschinen oder Gabelstaplern erobern. Im Gesundheitswesen werden Pflege- und Serviceroboter bald zeigen, dass maschinelles Lernen, Robotik und Künstliche Intelligenz immer mehr zusammenwachsen.

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten: Für welche Aufgaben und Jobs werden in Zukunft noch Menschen gebraucht? Besonders betroffen von der kommenden Automatisierungswelle sind Routinejobs, egal ob in der Fabrik, in der Verwaltung oder im Einzelhandel. Selbst Facharbeiter wie Maurer werden bereits durch Bauroboter abgelöst und Journalisten lassen sich von intelligenten Computern unterstützen. Ob das derzeit wirklich "smart" ist, bezweifle ich allerdings.
Eberl warnt auch vor den Schattenseiten der Entwicklung: Die Cyberkriminalität wird noch weiter zunehmen und irgendwann werden smarte Maschinen sicher auch zu Killerrobotern ohne innere Hemmschwelle. Es wird unsere Gesellschaft verändern und neue Sicherheitsfragen aufwerfen. Möglicherweise werden wir die Geister, die wir riefen, dann nicht mehr los...


Lurch 230025 Tango Eisportionierer, schwarz
Lurch 230025 Tango Eisportionierer, schwarz
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie durch Butter, 7. Juli 2016
Ich habe den Eislöffel gleich mit der härtesten Bewährungsprobe getestet: Das Macadamia-Eis von Aldi, an dem ich schon mehr Löffel verbogen habe als Uri Geller in seiner ganzen Karriere. Frisch aus dem Tiefkühlfach ist es steinhart und dazu noch zäh, aber der neue Eislöffel hat die Aufgabe tadellos gemeistert. Er ist enorm stabil (der Stahl ist 3 mm dick!) und liegt vor allem sehr gut in der Hand. Der etwas dickere Griff bietet genau den richtigen Pack-an, damit man beim Eiskratzen keinen Krampf in der Hand bekommt und die an den Kanten leicht angeschärfte Laffe erreicht auch noch die letzten Ecken. Wenn man das Gerät kurz vorher in warmes Wasser taucht, geht es durch jedes Eis wie durch Butter, was auch daran liegt, dass relativ viel Material verarbeitet wurde. Je mehr Metall, umso mehr Reservewärme wird gespeichert, und umso besser wird das Eis an der Kontaktfläche aufgeschmolzen.
Der Löffel ist übrigens spülmaschinentauglich.


Leonhart Fuchs: Das Kräuterbuch von 1543
Leonhart Fuchs: Das Kräuterbuch von 1543
von Leonhart Fuchs
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein der Botanik, 6. Juli 2016
Es ist in keiner Weise übertrieben, wenn ich feststelle, dass mit der Veröffentlichung von Leonhart Fuchs' Kräuterbuch eine epochale Wende vollzogen wurde. Sein wissenschaftlicher Ansatz unterschied sich grundlegend von seinen Vorgängern, da Fuchs keinen Beitrag in sein Buch aufnahm, dessen Referenzen er nicht überprüft und dessen Pflanzen er nicht selber gesehen hatte. Insbesondere die Pflanzendarstellungen erreichen eine bis dahin nicht gekannte Wirklichkeitsnähe und diese beschränkt sich keineswegs auf die charakteristischen Blüten oder Blätter. Fuchs zeigt die ganze Pflanze, inklusive des naturgetreuen Wurzelsystems, wodurch ein wichtiges Bestimmungsmerkmal erstmals in der botanischen Literatur auftaucht. Zwar haben auch andere Autoren "ganze Pflanzen" dargestellt, aber diese bestehen bei näherem Hinsehen aus stereotypen "Codes" und sind nicht nach der Natur gezeichnet. Fuchs' Pflanzen lassen sich dagegen auch nach fast 500 Jahren problemlos und artgenau identifizieren. Darüber hinaus besitzen die Holzschnitte eine ausdrucksstarke Ästhetik, die Fuchs' Kräuterbuch zum meiner Meinung nach schönsten Kräuterbuch der Renaissance machen.

Die erste Ausgabe von 1542 wurde noch auf Latein gedruckt, aber bereits ein Jahr später erschien in der Insingrin Offizin in Basel die deutschsprachige Fassung, die einige Auflagen erlebte und zur anerkanntermaßen wichtigsten botanischen Publikation des 16. Jahrhunderts wurde. Wie sehr Leonhart Fuchs' Nachruhm wirkte, kann man bereits daraus erkennen, dass zahlreiche Artnamen auch heute noch das Namenskürzel von Fuchs tragen und die Gattung Fuchsia (Fuchsie) nach ihm benannt wurde. Die gleiche Sorgfalt, die er in die Illustration setzte, legte er auch auf die textlichen Beschreibungen, die vor allem auf taxonomische Eindeutigkeit zielten. So sammelt er z. B. Synonyme aus unterschiedlichem Kontext, um klarzustellen, dass ein und dieselbe Pflanze unter verschiedenen Namen verwendet wird und jede Monografie ist systematisch gleich aufgebaut (Namen, Geschlecht, womit manchmal Sorten, manchmal aber auch ähnliche Arten unterschieden werden, Habitus, Vorkommen, Blütezeit und Heilwirkung). Die heilkundlichen Anmerkungen (Fuchs war Mediziner) sind sehr umfassend, aber aus heutiger Sicht mit Vorsicht zu genießen (im wahren Sinn des Wortes). Es gibt in der Regel keine Dosisangaben und auch toxische Pflanzenteile werden zuweilen in Anwendungen gegeben, die man heute so nicht empfehlen kann. In ihrer Zeit hatten diese Indikationen in Ermangelung standardisierter Wirkstoffe vielleicht ihre Berechtigung, Werner Dressendörfer hat die Fuchsschen Wirkungen aber kritisch geprüft und im Anhang die auch heute noch gültigen Anwendungsgebiete zu den jeweiligen Heilpflanzen aufgelistet. Ebenfalls aufgenommen wurden Indizes mit den heute gebräuchlichen wissenschaftlichen und deutschen Pflanzennamen, sowie eine kurze Bibliografie.

Der Reprint ist zwar verkleinert, statt Folio eine Oktavausgabe, aber er lässt sich problemlos lesen und ist solide und handwerklich tadellos verarbeitet. Als Grundlage diente die sorgfältig kolorierte, persönliche Handausgabe von Leonhart Fuchs, die heute in der Stadtbibliothek Ulm verwahrt wird. Eingeleitet wird das Werk durch eine kurze Fuchs-Biografie.

Ein Meilenstein der Botanik, der (vor allem bei dem unschlagbaren Preis) einfach in jede Liebhaberbibliothek gehört.


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