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Rezensionen verfasst von
D. Schawag
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Der Turm der toten Seelen: Thriller Bd.1
Der Turm der toten Seelen: Thriller Bd.1
von Christoffer Carlsson
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr fesselnd - allerdings nix für Freunde des Hochgeschwindigkeits-Thrillers, 27. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Der Turm der toten Seelen" ist Christoffer Carlssons erster Titel, der auch ins Deutsche übersetzt wurde, weshalb der Autor mir bis dato völlig unbekannt war. Und wahrscheinlich wäre auch dieses Buch komplett an mir vorbeigegangen, wäre es nicht im Rahmen des WDR2-Krimitipps vorgestellt worden. Der dortige Rezensent zeigte sich absolut begeistert, wagte gar Vergleiche mit der Millennium-Trilogie. Nun soll jeder selbst entscheiden, ob er diesen Vergleich für angemessen hält - mir persönlich ist er etwas zu hoch angesetzt. Nichtsdestotrotz konnte mich Carlssons Deutschlanddebüt überzeugen und begeistern. Das Setting ist zwar ziemlich schwedenkrimitypisch angelegt - kaputter Ermittler, düstere, nahezu deprimierende Atmosphäre - und dennoch gelingt es Carlsson, mit seinem Buch herauszustechen. Denn er erzählt sie erstaunlich unaufgeregt und dennoch fesselnd, nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere und hat sich da insgesamt eine verdammt kniffelige Handlung zusammengebaut. Vergangenheit und Gegenwart werden gleichermaßen ausführlich behandelt, was für den Leser auch wichtig ist, denn beides hängt unmittelbar miteinander zusammen. Hierbei gerät der Thrillerfaktor zwar ab und an in den Hintergrund - das Buch gleicht passagenweise einem Entwicklungsroman -, aber dennoch ist es gerade diese eher subtile Spannung, wie das alles wohl zusammenhängen mag, die das Buch so fesselnd, ungewöhnlich und interessant macht. "Der Turm der toten Seelen" ist Start einer Serie, und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil, der im Oktober hier in Deutschland erscheinen wird.


Sieben beste Tage: Roman
Sieben beste Tage: Roman
von Tim Boltz
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich unlustig - und schon gar nicht ein 80er Roman!, 18. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sieben beste Tage: Roman (Broschiert)
"Weichei" war bislang das erste und einzige Buch, das ich von Boltz gelesen habe, und es konnte mich nicht unbedingt vom Hocker hauen. Von daher verzichtete ich auf weitere Titel des Autors, aber "Sieben beste Tage" weckte dann doch mein Interesse - zumal jeder ein zweite Chance verdient. Aber leider wurde auch ich ziemlich enttäuscht. Dass die oftmals total vorhersehbare und gerne auch mal ins Dämliche gehende Handlung bei Romanen dieser Art eigentlich nur dazu dient, immer mal wieder was Lustiges unterzubringen, bin ich ja gewohnt. Aber Boltz' Gags wollten bei mir einfach nicht zünden. Und das war auch schon bei "Weichei" der Fall. Hier sind es mitunter abgeschnittene Fußnägel, die auf dem Kuchen für die Angebetete landen. Viel ärgerlicher finde ich jedoch, dass im Kurztext die 80er aufgeführt werden bzw. die Handlung in diesem Jahrzehnt spielt (oder: spielen soll). Letztlich sorgten allerdings nur ein paar Produktnamen oder das namentliche Erwähnen des damaligen US-Präsidenten dafür, dass ich alle paar Seiten mal wieder daran erinnert wurde, dass hier von den 80ern die Rede ist. Und natürlich das Ausbleiben irgendwelcher SMS- oder Facebook-Fettnäpfen. Ansonsten hätte sich die Handlung auch 2015 abspielen können. Leider erneut kein Treffer, aber immerhin flott wegzulesen, so dass sich meine dadurch entstandene vergeudete Lesezeit noch im Rahmen hielt. Definitiv mein letzter Boltz-Roman.


Krieg: Roman
Krieg: Roman
von Jochen Rausch
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gut - aber nichts für "mal eben so zwischendurch", 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krieg: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein wirklich bemerkenswertes Buch, für mich sogar noch ein Tick besser als die vorausgegangenen Kurzgeschichten aus "Trieb". Rausch weiß hier mit einer sehr knappen, aber extrem aussagekräftigen Sprache zu überzeugen; selten habe ich einen Autor gelesen, dem es gelingt, mit so wenig Worten eine so intensive Stimmung zu erzeugen. Überhaupt schreibt Rausch sehr pointiert, dieses recht dünne Buch hätte meiner Meinung nach keine weitere Seite, nicht mal einen weiteren Satz oder ein einzelnes Wort mehr benötigt. Die größtenteils sehr kurz gehaltenen Kapitel sowie eine auf zwei Ebenen angesiedelte Handlung entwickeln zudem einen fantastischen Sog, Stück für Stück erfährt der Leser mehr aus Arnolds Vergangenheit, einem ehemaligen Lehrer, der zurückgezogen in einer Berghütte lebt und sich der Zivilsation weitgehend entzieht. Das titelgebende Hauptthema wird auf ganz unterschiedliche Weise ausgearbeitet, die Kernaussage bleibt aber die gleiche: Krieg gibt es immer - irgendwie, irgendwo, irgendwann. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, allerdings mit der Einschränkung, dass "Krieg" nichts für mal eben so zwischendurch ist.


American Psycho, BILD Skandal Edition
American Psycho, BILD Skandal Edition
von Bret Easton Ellis
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch, das nicht unter konventionellen Maßstäben bewertet werden sollte!, 2. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"American Psycho" stand lange Zeit auf meiner persönlichen Liste all jener Bücher, die ich unbedingt mal lesen möchte, aber irgendwie kamen immer wieder andere Bücher dazwischen. Nun gibt es das Teil in einer Sonderedition ('tschuldigung, wird vom Springerverlag veröffentlicht, aber bei dieser schicken Aufmachung konnte ich einfach nicht widerstehen ...). Für mich ein Anlass, mich endlich an diesen Titel heranzuwagen. Den Film kannte ich bereits, zudem habe ich etliche Rezensionen gelesen - ich wusste also in etwa, auf was ich mich da einlasse. Und ja, ich kann die Leute verstehen, die dieses Buch einfach nur widerwärtig finden oder angenervt sind von seitenlangen Beschreibungen irgendwelcher Designerklamotten oder Pop-Größen, die bei Patrick hoch im Kurs stehen. Wahrer Lesegenuss mag sich hier nicht einstellen; aber "American Psycho" ist auch kein Buch, das unter konventionellen Maßstäben bewertet werden sollte. Ich persönlich ziehe den Hut vor Ellis' Leistung, eine Idee so konsequent zu verfolgen beziehungsweise umzusetzen. Keine Ahnung, ob ich einen weiteren Titel des Autors lesen werde, nichtsdestotrotz bereue ich nicht eine Sekunde, die für dieses wahrlich nicht einfache Buch draufgehen musste, denn etwas Vergleichbares ist mir bislang nicht zwischen die Hände gekommen.


Grießnockerlaffäre: Ein Provinzkrimi
Grießnockerlaffäre: Ein Provinzkrimi
von Rita Falk
  Broschiert

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber immer das Gleiche ..., 7. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es direkt vorwegzunehmen: Wer mit den vorausgegangenen Teilen der Eberhofer-Serie seinen Spaß hatte, wird auch den vierten Teil mögen, wenn er nicht unbedingt etwas Neues erwartet, denn es bleibt alles beim Alten. Und genau hier liegt mein persönliches Problem. Falk legt zwar von Buch zu Buch neue Kriminalfälle vor (die in der Regel ziemlich einfach gestrickt daherkommen), aber der Rest - immer das Gleiche. Nun mag es charismatisch für ein bayrisches Dorf sein, dass dort nur ungerne von der alltäglichen Routine abgewichen wird. Okay. Die Frage ist jedoch, inwieweit es dem Leser gefällt, wenn er immer wieder die gleichen Versatzstücke vorgesetzt bekommt. Eine Weiterentwicklung der Protagonisten lässt sich nur rudimentär erkennen und irgendwann kommt es auch ein wenig ausgelutscht daher, wenn der Eberhofer - und das gefühlte tausend Mal pro Band - Kulinarisches mit den Prädikaten "erstklassig" oder "ein Traum" belegt. Oder die Rundenzeiten, wenn er seinen Hund Gassi führt. Einzeln betrachtet sind Falks Krimis wirklich eine nette und unterhaltsame Angelegenheit, aber der Serie geht - meiner bescheidenen Meinung nach - so langsam, aber sicher die Luft aus ...


Der König von Berlin
Der König von Berlin
von Horst Evers
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Krimidebüt!, 24. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der König von Berlin (Gebundene Ausgabe)
Mit "Der König von Berlin" betritt Horst Evers für sich persönlich literarisches Neuland, siedeln sich seine vorausgegangenen Bücher doch allesamt im Bereich des Humorvollen an. Aber das hier ist anders, das hier ist ein Krimi. Und zwar ein richtig guter. Nun gebe ich ehrlich zu, dass ich viel Klamauk und eine eher dünne Kriminalhandlung erwartet hatte, aber was Evers hier abliefert, liest sich so, als hätte er niemals etwas anderes als Spannungsliteratur verfasst. Natürlich mangelt es diesem Buch nicht an komischen Elementen - wäre ja auch Schade, wenn Evers sein Talent, einfach unfassbar witzigen Stoff abzuliefern, bei diesem Buch komplett außen vor gelassen hätte. Nichtsdestotrotz bekommt der Leser es hier vordergründig mit einem waschechten Krimi zu tun, der es wahrlich in sich hat. Die erstklassig konzipierte Handlung wird durchweg spannend und sehr abwechslungsreich erzählt, eine Menge interessanter Protagonisten betritt die Bühne und nichts, wirklich rein gar nichts davon, wie sich das Ganze letztlich aufklärt, war für mich vorhersehbar. Gut angebrachte und vor allen Dingen nicht inflationär verwendete Cliffhanger sowie weitere - altbekannte, aber dennoch immer wieder funktionierende - Spannungselemte sorgten des Weiteren dafür, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Ein weiteres für den Gänsehaut- beziehungsweise Ekelfaktor verantwortliches Elemet: Die Rattenplage, die Berlin in diesem Buch heimsucht. Insgesamt ein wirklich tolles Krimidebüt, das alles bietet, was ich von einem guten Krimi erwarte. Sicherlich schon jetzt eines meiner Krimihighlights des Jahres 2012.


Das letzte Geleit: Kriminalroman (Theo-Matthies-Reihe, Band 1)
Das letzte Geleit: Kriminalroman (Theo-Matthies-Reihe, Band 1)
von Christiane Fux
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert!, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Immer auf der Suche nach guter Spannungsliteratur, die sich außerhalb des Serienmördergenres ansiedelt, stieß ich eher zufällig auf das Erstlingswerk der Autorin Christiane Fux - und es hinterließ einen sehr guten Eindruck. Der "Hauptermittler" ist ein Bestatter, was an sich ja schon mal eine interessante Idee ist und eher untypisch daherkommt. Hinzu gesellen sich weitere interessante und zum Teil recht schräge Charaktere. Eine insgesamt tolle Besetzung. Fux` Schreibstil lässt sich gut lesen, eine wohldosierte Portion Humor und Lokalkolorit sowie kurzgehaltene Kapitel sorgten des Weiteren dafür, dass ich dieses Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Der Erzählstrang führt den Leser wechselweise durch zwei Zeitebenen: In der einen wird hauptsächlich von den Geschehnissen auf einer Kinderstation in einem Hamburger Krankenhaus im Jahr 1943 berichtet; alles Weitere spielt sich im Winter 2008/Frühling 2009 ab. Ebenfalls in Hamburg. Schrittweise und letztlich absolut schlüssig stellt Christiane Fux eine Verknüpfung her, die zumindest bei mir am Ende keine offenen Fragen hinterließ. "Das letzte Geleit" ist eine runde und lohnenswerte Angelegenheit, von der ich mir erhoffe, dass sie der Auftakt einer Serie ist - denn ich möchte unbedingt noch mehr von Theo, Hanna und Konsorten lesen. Uneingeschränkt empfehlenswert!


Die Marionette: Thriller (Ein Fall für Valerie Weymann)
Die Marionette: Thriller (Ein Fall für Valerie Weymann)
von Alex Berg
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irres Tempo, brisantes Thema, 28. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Politik- oder Wirtschaftskrimis sind nicht unbedingt mein bevorzugter Lesestoff, jedoch gefiel mir Bergs "Machtlos" damals ausgesprochen gut - und auch "Die Marionette" weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Berg treibt die Handlung, die von einem brisanten Thema umfasst wird, in einem irren Tempo voran, erzählt sehr stringent und vollkommen schnörkellos, verzichtet komplett auf Überflüssiges. Langatmige Beschreibungen oder Erklärungen findet man nicht vor; hier findet nur das einen Platz, was in direktem Zusammenhang mit dem Handlungsverlauf steht. Kurz gehaltene Kapitel und regelmäßige Sprünge zwischen den unterschiedlichen Handlungsorten/Schauplätzen sorgen zudem dafür, dass der Leser sich förmlich durch die Handlung hetzt. Jedoch sollte man - so schwer es auch fallen mag - genau und konzentriert lesen, ansonsten könnte es passieren, dass man bei dieser komplex angelegten Handlung den Überblick verliert und ihr nicht mehr ganz folgen kann. Insgesamt ein Wahnsinnsthriller und eines meiner persönlichen Lesehighlights 2011. Absolut empfehlenswert.


Weichei: Roman
Weichei: Roman
von Tim Boltz
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz okay, aber kein Knaller, 23. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weichei: Roman (Taschenbuch)
Ab und an brauche ich einfach mal ein Buch, das sich lockerflockig in wenigen Stunden durchlesen lässt, ohne dabei großartig nachdenken zu müssen. Zudem erwünscht: Lachpotenzial, idealerweise auf jeder einzelnen Seite. Mich stört es dann auch nicht, wenn die Handlung nicht sonderlich viel Neues hergibt, denn bei einem Großteil der sogenannten Comedybücher wirkt sie häufig beliebig austauschbar und dient nur dazu - so jedenfalls mein persönlicher Eindruck -, die Gags nicht völlig ohne Zusammenhang aufeinander folgen zu lassen. Auch Boltz' Erstlingswerk "Weichei" bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Es umfasst einen Handlungsrahmen, der mir nur allzu bekannt vorkommt, lässt sich gut lesen und hält ein paar Lacher parat. Einiges ist jedoch sehr, sehr vorhersehbar - etwa der Ausgang des Speed-Dating, um nur ein Beispiel zu nennen. 'tschuldigung, aber wenn ich schon die Handlung eher nebensächlich in die Kritik miteinbeziehe, müssen zumindest die Komikelemete hundertprozentig sitzen. Boltz' kann dieser Erwartungshaltung jedoch nicht immer gerecht werden. Insgesamt ist "Weichei" sicherlich keine Zeitverschwendung, aber eben auch nicht der ganz große Spaßknaller, gemessen daran, was andere Bücher aus diesem Bereich zu bieten haben. Kurz gefasst: Ganz nett für zwischendurch, aber wer "Weichei" nicht liest, hat nichts verpasst.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2011 1:48 PM CET


Ich. Darf. Nicht. Schlafen
Ich. Darf. Nicht. Schlafen
von S.J. Watson
  Broschiert

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Funke wollte nicht überspringen, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Dies vorweg: Ich kann mich durchaus für Spannungsliteratur begeistern, in der mal nicht nach einem völlig durchgeknallten Serienkiller gesucht wird und deren Spannung eher latent daherkommt. Von daher sorgten eine ansprechende Kurzbeschreibung sowie überwiegend positive Buchkritiken dafür, dass Watsons Erstlingswerk "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." von mir gekauft wurde und ich mit hohen Erwartungen an die Lektüre heranging. Und ja, das Buch beginnt wirklich sehr vielversprechend und einnehmend. Chris führt den Leser über die Ich-Perspektive - größtenteils via Tagebucheinträge - durch die Handlung, aber hier liegt meines Erachtens das Hauptproblem: Was anfangs noch zu gefallen wusste, führte im weiteren Verlauf zwangsläufig zu Wiederholungen. Während Chris tagtäglich neue Erkenntnisse sammelt, sind diese dem Leser aus dem Vorausgegangenen oftmals bereits bekannt. Versatzstücke, die auch für den Leser neu sind, werden leider nur in recht großen Abständen in die Handlung eingebaut. Dazwischen gibt es, wie gesagt, jede Menge Wiederholungen. Offensichtlich gibt es etliche Leute, denen dieser Stil zusagte, mich jedoch konnte er nicht fesseln, erzeugte über weite Strecken sogar Langeweile. Von Spannung keine Spur. Oftmals stand ich kurz davor, das Buch abzubrechen, aber letztlich führte das typische Thriller-Phänomen, wissen zu wollen, wie sich das Ganze auflöst, dazu, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Immerhin wurde mein Durchhaltevermögen damit belohnt, dass die Story auf den letzten knapp hundert Seiten an Fahrt gewinnt und eine schlüssige Auflösung bietet, die zumindest bei mir keine offenen Fragen hinterließ. Aber insgesamt wollte der Funke einfach nicht überspringen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2012 9:50 AM CET


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