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Rezensionen verfasst von
Leo

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Blood Drive
Blood Drive
Preis: EUR 17,25

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ASG – Blood Drive, 13. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blood Drive (Audio CD)
Diese Rezension trifft es zu 100%

Als ASG das letzte Mal praktisch aus dem Nichts auftauchten, hatte die Skater-Kombo auf ihrem dritten Studioalbum ‘Win Us Over‘ die treffsicherste Verbindung zwischen Torche‘s Pop-Sludge und dem Heavy Metal von The Sword gefunden.

Seit krachenden Hits wie ‘Dream Song‘ ist mittlerweile ein halbes Jahrzehnt verflogen, in denen sich die Akronym-Band mit Ausnahme einer Split-EPs mit Black Tusk und Karma tu Burn vollkommen unter dem Radar bewegte und vor allem nicht ins Studio zerren lies. Diametral zu der Kompaktheit der knackigen Hooklines und harten Ohrwurmmomente die ASG aufzutischen verstehen, verlangt soviel Kurzweiligkeit eben akribische Vorbereitung. Doch es lässt sich bereits erahnen: wo ASG mittlerweile von Volcom zu Relapse gewechselt sind, sich das Artwork von Malleus (das italienische Trio arbeitete bereits für The Flaming Lips, High On Fire, Swans) maßschneidern lassen und Fu Manchu-Spezi Matt Hyde abermals die Hand an die Produzentenknöpfe legen lassen servieren sie ihr Amalgam aus griffigen Hooklines und Riffs nicht mehr ganz so offensichtlich auf dem Silbertablett wie es der 2007er-Vorgänger tat.

‘Blood Drive’ tauscht die Punksprensel von ‘Win Us Over’ gegen noch mehr Metal aus; ist damit dichter, komplexer, vertrackter, ja epischer und schlichtweg deutlich heavier geraten – trotzdem aber immer eher sportlich motiviert als ernsthaft aggresiv. ASG haben wieder Songs geschrieben, die beim Erstkontakt ihre Widerhaken ausschlagen, ihre eingängige Wucht aber erst nach und nach in den Gehörgang kicken. Da walzt bereits das eröffnende ‘Avalanche‘ standesgemäß und seinem Titel gerecht mit schweren Sludge-Riffs und dem prägnant hellen Perry Farrell Falsett von Sänger Jason Shi unaufhaltsam aber nicht auf direktesten Weg zu der sich lüftenden Bridge, die den Gitarren hinten raus erlaubt sich majestätisch in die Höhe zu schrauben. Schon nach diesen eröffnenden viereinhalb Minuten unterstreichen ASG: neu erfunden hat sich die Band aus Wilmington für ihren Southern-affinen Sludge in den Nuancen – das Quartett vertieft seinen sumpfigen Metal detailreich und satt texturiert, ASG klingen ausgereifter denn je.

‘Day’s Work‘ macht derart das schleifend-peitschende Hardrock-Brett in Slo-Motion mit episch fettem Finale im Wüstensand, das gandenlose ‘Castlestorm‘ hingegen zieht das Tempo deutlich an, die Gitarrenarbeit schielt gegen True Metal, Shi kippt mit seinem kehligen Gebrüll aus dem melodischen Schema in den Grind-tüchtigen Hardcore und ASG sind gleichzeitig Mastodon-Schüler und Kylesa-Jünger. ‘Blues for Bama‘ deutet Postrock und Whiskey- Lagerfeuer an, meint dann mit Blues aber doch vor allem walzende Soundgarden, während ‘Scrappy’s Trip‘ ums Eck und Richtung Queens of the Stone Age groovt. ASG nutzen atmosphärischen Kyuss-Momente samt epischen Ambitionen (‘Earthwalk‘), Metallica-verehrende Abfahrten mit unhaltbar großen Refrains (‘Children’s Music‘), High on Fire-Ausbrüche mit Stadionambitionen (‘Hawkeye‘), psychedelisch verträumte Axthiebe (‘The Ladder‘) oder Mark Lanegan-taugliche Akustik-Lagerfeuer. (‘Good Enough to Eat‘): ASG sind eben vielseitiger geworden.

Wie ‘Blood Drive‘ von mal zu mal weiterwächst zeigt sich bald: doch wieder irgendwo allesamt Hits, die zwar nicht mehr mit der Tür und Haus fallen, aber dafür gleich die ganze Bude auseinander nehmen. Im Titelsong, einer der unmittelbar zündendsten Riff-Hymnen auf ‘Blood Drive‘ mokiert Shi sich: “Got a long list of foes/ and a shorter list of friends“.
Womit nach Album Nummer fünf eigentlich aber wohl mal endgültig Schluss sein sollte: ASG waren spätestens ab 2007 zu gut für die zweite Reihe der Sludgewelle, nun bietet Relapse dem Quartett das verdiente Rampenlicht. Und ASG nutzen die gewachsene Bühne kompromisslos.

Danke Oliver von HeavyPop


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von Isabelle Auerbach
  Audio CD
Preis: EUR 19,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jedes Kind ist anders...., 17. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
.... also ich kann nur 5 Sterne geben da mein 5 Jähriger Sohn die 6 CD midestens 10 x gehört hat und noch immer nicht genug davon bekommt.
Auf jden Fall hat er mir schon so oft von den Naturwissenschaftlichen Themen und und und erzählt und sogar ich weiß offensichtlich nicht alles ;)
Tja man lernt eben nie aus und es ist nie zu spät damit anzufangen. Auf jeden Fall eine klare Empfehlung für alle wissenshungrigen aufgeweckten Kinder ab 4 Jahre!

Aber Achtung! Sie stzten sich der "Gefahr" aus ihrem Kind das Tor zum Wissensdurst zu öffnen und dann gehts erst richtig los. (So sollte es eigentlich ja auch sein)


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