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Rezensionen verfasst von
Sir Vival (Deck 9)

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Flood
Flood
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein fast schon geniales Album!, 30. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Flood (Audio CD)
They Might be Giants haben mit ihrer Platte "Flood" ein erstklassiges Album abgeliefert, das meiner Meinung nach durchaus als ein Meilenstein der Popmusik angesehen werden kann. Songs wie "Istanbul" oder "Birdhouse in your soul" schafften es sogar als Singles in die Charts (dies ist werder als Auszeichnung, noch als Indikator für Qualität anzusehen). Mein absoluter Favorit des Albums ist "We want a rock", da hier vorallem die Kombination verschiedener Musikstile besonders gut zum Ausdruck kommt.
Jedoch hat dieses Album leider auch einige Schattenseiten. So enthält es zum einen einfach zu viel "Füllmaterial", das aus Songs besteht, die nur knapp die Eine Minuten Marke überschreiten und letztlich sind auch die Texte keine Meisterleistungen. Zur Bestätigung reicht es sich einmal Particle Man anzuhören und man merkt relativ schnell, dass hier versucht wurde an Pink Floyd Erfolge wie "Bike" oder "the Gnome" anzuknüpfen, was jedoch nicht ganz so gut gelingt.


Titan Quest - Gold Edition
Titan Quest - Gold Edition
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 12,78

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Luft ist schnell raus, 6. Juli 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Titan Quest - Gold Edition (Computerspiel)
Titanquest ist sicherlich ein gutes Actionrollenspiel, zumal es durch das mythologische Szenario eine angenehme Abwechslung im Gegensatz zu Sacred und co bildet. Jedoch ist mir dieses Spiel zu "steril". Es fehlt ihm einfach dieses gewisse Etwas, das Spiele faszinierend macht. Konnten Diablo I und II noch mit ihrer Atmosphäre begeistern, bleibt bei Titanquest nach wenigen Stunden lediglich der "Sammeltrieb" als Motivation übrig. Die Möglichkeit, bei der Charaktergenerierung zwei Fähigkeiten zu einer Klasse zu kombinieren, ist an sich zwar gut und innovativ, jedoch funktioniert das Ganze nur in einem gewissen Rahmen, sodass man entweder mit einem viel zu schwachen Helden dasteht oder eine "Überklasse" erschafft, mit der das Spiel einfach viel zu leicht wird.
Ich habe Titanquest nach dem zweiten Akt aufgegeben, weil mir einfach die Lust vergangen ist, was mitunter auch an den abwechslungsarmen Gegnern lag. Denn viel zu lange kämpft man lediglich gegen Satyren und Wildschweine. Erst gegen Ende der jeweiligen Akte werden die Gegner interessanter. Als letzter Kritikpunkt bleibt mir noch die fehlenden Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des Helden. In Diablo und Sacred konnte man zwar nur eine Klasse wählen, jedoch hatte man dafür die Wahl zwischen verschiedenen Figuren die vor allem in Diablo durch ihre Kommentare (auch wenn diese selten waren) für Stimmung sorgten. Bei meinem Titanquest Helden bestimme ich lediglich das Geschlecht und die Farbe der Tunika, das wars.
Dennoch ist Titanquest aufgrund des niedrigen Preises für Actionfreunde einen Blick wert.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 7, 2011 9:37 AM MEST


Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Der Tod des Teemeisters: Roman (suhrkamp taschenbuch)
von Yasushi Inoue
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kulturstück für Fortgeschrittene, 28. Juni 2009
Inoues "Der Tod des Teemeisters" ist für mich ein Paradebeispiel
japanischer Literatur, da es gekonnt versteht dem Leser die japanische Kultur und vor allem die Teezeremonie näher zu bringen. Jedoch wäre es empfehlenswert, wenn der Leser sich zumindest etwas mit der fernöstlichen Kultur auskennte, denn Unwissenden mögen bestimmte kulturelle Phänomene fremd oder gar absurd erscheinen. Wer aber etwas mit Japan, jenseits seiner Bestsellerautoren wie z.B. Murakami anfangen kann, dem kann ich diese Buch nur empfehlen, da es den Leser in eine äußerst faszinierende Welt entführt. Das wichtigste jedoch: dieses Buch ist keine Krimminalgeschichte, wie man evtl. nach der Inhaltsangabe vermuten könnte. Der Selbstmord des Teemeisters dient lediglich als "McGuffin", um dem Leser eine Welt voll von Zeremonien und Ehrenkodizes zu präsentieren, die für Japanfreunde eine unvergessene Erinnerung bleiben werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 7, 2009 2:17 PM MEST


The Lord of the Rings
The Lord of the Rings
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 38,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lyrisch, aber fast eine Spur zu intellektuell........, 28. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: The Lord of the Rings (Audio CD)
Die vorliegenden Aufnahmen der Gedichte und Lieder aus Tolkins "Herr der Ringe", arrangiert von Peter Hall sind meiner Meinung nach ein musikalisches Meisterwerk, und bilden eine angenehme Abwechslung nach dem Hype um die Filmtrilogie. Es handelt sich hier um die Vertonung der kompletten tolkienschen Gedichte und "Reiselieder" aus bekanntem Epos. Die Musiker sind allesamt äußerst fähige Vertreter ihrer jeweiligen Zuúnft und so wundert es den Hörer kaum, dass das gesamte Werk auf höchstem musikalischem Niveau präsentiert wird.
Doch liegt genau hier ein Problem, welches kritischen Fans sauer aufstoßen könnte, denn neben den elfischen Liedern, bei denen der musikalische Anspruch ja durchaus gerechtfertigt sein mag, kommen auch die fröhlich-folkig gedachten Hobbit-Lieder eine Spur zu konzertant daher. Ich jedoch denke, dass aus Gründen des Konformismus kein fähiger Musiker einen Grund sehen sollte, nicht sein volles Potential auszuschöpfen und deshalb gibt es auch keinen Stern Abzug.


Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt
Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt
von Haruki Murakami
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stilbildend... (und Vorlage zur Selbstkopie?), 28. Juni 2009
Mein erstes Murakami-Buch war "Kafka am Strand", und ich muss sagen, dass es mir so lange äußerst gut gefallen hat, bis ich "Hard Boiled Wonderland" las. Letzteres Buch beschreibt zunächst zwei unabhängige Geschichten, die aber, wie eigentlich typisch für Murakami, untrennbar miteinander verwoben sind. Zum einen haben wir die Geschichte eines "Kalkulators", der in ferner Zukunft für eine Organisation, die sich "das System" nennt, arbeitet. Durch einen Auftrag, bei welchem er einem Wissenschaftler zur Hand gehen soll, wird er jedoch Opfer einer Intrige und ist gezwungen zu fliehen. Am Ende muss er dann erkennen, welchen Preis er für seinen verantwortungsvollen Posten zu zahlen hatte.
Der zweite Handlungsstrang beschreibt die Geschichte eines namenlosen, der sein "Leben" in einem Ort namens "Das Ende der Welt" fristet. Alle Bewohner mussten beim Betreten ihre Schatten beim Torwächter abgeben und ihre Persönlichkeit scheint dadurch zusehends zu verkümmern. Die Fragen, die sich der Leser stellt, z.B. wie der Namenlose Protagonist zum "Ende der Welt" kam werden zwar beantwortet, jedoch ist der Leser die ersten paar hundert Seiten auf sich und seine Kombinationsgabe angewiesen. Murakami entwickelt seine Geschichte langsamen und leider auch teilweise etwas langatmig. So kamen mir teilweise Passagen vom "Ende der Welt" als lästige Unterbrechungen der anderen Geschichte vor, wenn diese gerade spannend zu werden versprach.
Am Ende lüftet Murakami dann wie gewöhnlich das große Geheimnis mit einem Knall. Aufmerksame Naturen und Murakamikenner konnten jedoch relativ schnell ahnen, worauf das ganz hinauslaufen würde.
Das Prinzip dieser Geschichte diente Murakmai leider als Vorlage zur Selbstkopie, was besonders "In Kafka am Strand" deutlich wird und weshalb ich vorliegendes Werk höher schätze.
Murakmai versteht es gekonnt mit Suggestion und Wahrnehmung zu spielen und das ganze auf einen "ultimativen" Konflikt hinauslaufen zu lassen, der vor allem für den Protagonisten von entschiedener Wichtigkeit ist. Man könnte "Hard Boiled Wonderland" also durchaus als einen Entwicklungsroman bezeichnen der den Leser ein Stück auf dem Lebensweg seines Protagonisten mitnimmt und ihn seine Krise miterleben lässt.
Mein Fazit lautet: Keine literarische Revolution aber ein sehr gutes Buch mit gewissem Anspruch, das einen würdigen Platz in der modernen Literatur einnimmt.


Norr
Norr
Preis: EUR 20,98

15 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mädchenjazz...trotzdem gut., 18. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Norr (Audio CD)
Nachdem ich mir diese CD zum ersten Mal angehört hatte, war ich restlos begeistert. Endlich mal "Jazz", der auch mir gefällt!!!! Denn mit den traditionellen Jazzarten wie z.B. New Orleans Jazz, Hard Bop oder Cool Jazz kann ich persönlich rein gar nichts anfangen. Doch nach dem dritten Hördurchgang stellte sich dann langsam die Ernüchterung ein, denn irgendwie wird diese CD von Mal zu Mal langweiliger. Das liegt in erster Linie an den (allzu?)eingängen Harmonien und dem doch sehr einfachen, fast schon rockigen drumming, das alles zu Brei verwandelt. Allen, denen es ebenso ging, sei Wolfgang Haffner empfohlen, denn dieser Herr kombiniert eingängige Melodien mit Komplexem Drumming und zum Glück zählt er auch zu den modernen Vertretern. Was von dieser Platte übrig bleibt ist der Eindruck, dass das Trio um Martin Tingvall gefallen will, und zwar um jeden Preis. Auch wenn dafür der eine oder andere Ausflug in die Welt des Pop unternommen werden muss.....


Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots [Platinum]
Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots [Platinum]
Wird angeboten von Mabuseller
Preis: EUR 21,30

3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Spiel wie ein Blockbuster, inklusive Werbeunterbrechung., 18. Juni 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Zu allererst würde ich jedem, der noch keine Erfahrung mit der Metal Gear Serie hat vom Kauf dieses Spiels abraten zumindest, wenn man Wert auf die Story legt. Denn es werden sehr viele Ruckbezüge genommen und zum Teil sogar jetzt erst Fragen geklärt, die bereits im ersten Teil aufgeworfen wurden. Wer aber generell etwas für Stealthshooter übrig hat, kann ruhig einen Blick riskieren, denn in dieser Kategorie brilliert MGS 4 wie üblich. Spieler, die eher actionorientierte Spiele suchen kommen aber bei den Bosskämpfen und den Parts, in denen man einfach ein Geschütz bedient auf ihre Kosten.
Mir Persönlich ging allerdings der Ausflug in Richtung Action etwas zu weit. (An dieser Stelle ein Tipp: NICHT auf leicht spielen, dann verkommt dieses eigentlich schöne Spiel zu einem reinen Shooter).
Nach all dem Lob soll es aber nun auch etwas der Kritik geben, denn wie der Titel dieser Rezension vermuten lässt, enthält dieses Spiel Werbung.
Es scheint fast so, als hätte Konami einen Vertrag mit Apple geschlossen. Ich jedenfalls weiß nicht, weshalb Snake sonst einen iPod im Inventar haben soll, oder Otacon ausschließlich MACs für seine Arbeit benutzt. Ich finde das sehr schaden, da es dem ganzen Geschehen einen faden beigeschmack verleiht, aber MGS 4 ist eben in jeder Hinsicht wie ein Blockbuster, brilliant inszeniert, aber auch schnell wieder vergessen. Dennoch bietet es einige Stunden beste Unterhaltung...
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 16, 2011 4:09 AM MEST


Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM)
Assassin's Creed - Director's Cut Edition (DVD-ROM)
Wird angeboten von EX-Trade (Preise inkl.Mwst.,Impressum, AGB finden Sie unter Verkäufer-Hilfe)
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Assassin's creed oder die Quadratur des Kreises, 2. Mai 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Dieses Spiel objektiv zu bewerten fällt mir Persönlich schwer, da es ein Spiel voller Gegensätzlichkeiten ist.
Die Freiheit, die es durch die große, frei begehbare Welt schafft, wird durch die Eintönigkeit der Landschaft und vor allem durch die Sinnlosigkeit wieder ausgehebelt, denn es gibt dort lediglich ein paar Türme zu besteigen und einige Flaggen zu sammeln. Zusätzliche Missionen suchen Sie dort vergebens. Die 3 Städte: Jerusalem, Akkon, und Damaskus unterscheiden sich zwar optisch angenehm, jedoch laufen die dortigen Sideqeusts nach den immer gleichen Schemata ab, sodass es spätestens nach dem zweiten Attentat zu einer lästigen Fleißarbeit wird, Informationen zu sammeln.
Das soll dann auch genug der Kritik sein, denn die Spielmechanik ist schlichtweg genial.
Die Kämpfe laufen flott und sind stark actionorientiert und die Fluchtsequenz nach dem erfolgreichen Attentat zwingt den Spieler stets zu schnellem Umdenken, da die Wachen zum einen sehr agil sind und zum anderen auch an den abgeschiedensten Stellen herumlaufen.
Das Aufmerksamkeitssystem der Wachen funktioniert im Großen und Ganzen gut, jedoch gibt es seltene Aussetzer bei denen sie dann entweder zu schnell oder überhaupt nicht reagieren.
Alles in allem bleibt also ein abwechslungsarmes aber durchaus gelungenes Actionspiel


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