Profil für Leopold Bloom > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Leopold Bloom
Top-Rezensenten Rang: 1.344.820
Hilfreiche Bewertungen: 56

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Leopold Bloom (Worcester, UK)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Blomus 65033 FUERA, 2 in 1 Futterstation und Vogeltränke
Blomus 65033 FUERA, 2 in 1 Futterstation und Vogeltränke
Wird angeboten von Tischideen und Ambiente
Preis: EUR 83,56

33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr schön, aber unbrauchbar, 5. Dezember 2010
Habe das "Vogelhaus" letztes Jahr zu Weihnachten bekommen. Leider ist das Dach im Durchmesser genau so groß, wie der untere Teller für das Futter. Sobald es schneit oder regnet, steht das Futter unter Wasser.Fazit:Im Sommer als Wasserstelle gut, zum Füttern im Winter allerdings nicht geeignet.


Eifelheim
Eifelheim
von Michael Flynn
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,88

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mittelalterlicher Erstkontakt, 11. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Eifelheim (Taschenbuch)
Was wäre wohl passiert, wenn ein mittelalterliches Dorf im Schwarzwald Schauplatz der Havarie eines außerirdischen Raumschiffs geworden wäre? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt von Michael Flynns Buch "Eifelheim", das als einer der originellsten Science Fiction Romane der letzten Jahre bezeichnet werden muss.
Die Bruchlandung der Außerirdischen, der Erstkontakt mit den mittelalterlichen Bewohnern des fiktiven Dorfes Eifelheim, die sich abzeichnenden Konflikte und Freundschaften und schließlich die Zuspitzung der Geschichte, als Eifelheim von der Pest überrollt wird, bilden den roten Faden der Handlung. Flynn hat minutiös recherchiert und beschreibt mit großem Detailreichtum die mittelalterliche Gesellschaft und die Geschehnisse des Jahres 1348. Mit ebenso großer Sachkenntnis und Phantasie geht er auf die Situation der unfreiwillig gestrandeten Außerirdischen ein, die um ihre Chance auf Rückkehr in ihre Heimat und ihr Überleben kämpfen.
In einem parallelen, knapper gehaltenen Handlungsstrang beschreibt Flynn, wie zwei Wissenschaftler unserer Zeit auf Hinweise auf diesen Erstkontakt stoßen und schließlich sogar den Beweis dafür in der Hand halten.
"Eifelheim" kommt ohne einen echten Höhepunkt aus, doch ist die Geschichte derart fesselnd und glaubwürdig, dass man als Leser am Ende überzeugt ist, dass sich die Ereignisse tatsächlich so zugetragen haben könnten. "Eifelheim" kombiniert beste Unterhaltung mit überzeugenden technischen, geschichtlichen und philosophischen Einsichten. Mehr kann man von einem guten Science Fiction Roman kaum verlangen.


The H-bomb Girl
The H-bomb Girl
von Stephen Baxter
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitreise in den Kalten Krieg, 1. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: The H-bomb Girl (Taschenbuch)
"The H-Bomb Girl" von Stephen Baxter spielt im englischen Liverpool des Jahres 1962 während der Kubakrise. Im Mittelpunkt des Romans steht die 14jährige Laura Mann, die einerseits mit typischen Teenager-Problemen belastet ist (neue Schule, neue Freunde, Trennung der Eltern), die andererseits jedoch offenbar im Interesse einiger dubioser Charaktere steht. Diese Charaktere sind - so stellt sich heraus - Zeitreisende aus der Zukunft, die den Verlauf der Kubakrise und so die Geschichte in ihrem Sinne beeinflussen wollen. Damit steht nicht weniger als die Entscheidung über Krieg und Frieden und die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel.
Es gelingt Baxter sehr gut, die Atmosphäre der frühen Sechziger-Jahre und des Kalten Krieges sowie die Stimmung der Jugendlichen einzufangen, die nicht zuletzt in der aufkommenden neuen Musik (Beatles) ihren Ausdruck findet.
Das Thema Zeitreise behandelt Baxter auf Basis des Konzeptes alternativer Zeitlinien und mit einem Minimum an technischen Beschreibungen. Ein interessanter Aspekt des Buches, über den es sich nachzudenken lohnt, ist der Umstand, dass eine (genetisch) identische Person in verschiedenen Zukunftswelten teilweise völlig unterschiedliche Charakterzüge hervorbringt. Am Ende muss sich die Protagonistin für eine der Zukunftsalternativen und damit über Krieg und Frieden entscheiden - eine Entscheidung, über deren Konsequenzen sie sich aufgrund unvollständiger Informationen allerdings nicht einhundertprozentig sicher sein kann.
Insgesamt ist "The H-Bomb Girl" ein spannend zu lesender Roman von hoher atmosphärischer Dichte. Die Logik der alternativen Zeitlinien ist gut verständlich und überfordert den Leser nicht. Das mag darin begründet sein, dass das Buch als Zielgruppe primär jugendliche Leser im Visier hat. Doch auch für an den Themen Zeitreise, Kalter Krieg und Sechziger-Jahre interessierte Erwachsene ist es eine empfehlenswerte Lektüre.


Project Mars: A Technical Tale
Project Mars: A Technical Tale
von Wernher Von Braun
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,98

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 12. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Project Mars: A Technical Tale (Taschenbuch)
Der Roman "Project Mars" beschreibt die Vorbereitung und Durchführung einer bemannten Expedition zum Mars im 20. Jahrhundert. Wernher von Braun, der Raketen-Pionier der NASA, schrieb die Geschichte bereits im Jahr 1949 in deutscher Sprache. Unveröffentlicht schlummerte sie in seinem persönlichen Nachlass, bis sie 57 Jahre später ins Englische übersetzt erstmals publiziert wurde.
Insgesamt hinterlässt das Buch einen zwiespältigen Eindruck. Die erste Hälfte, in der die Vorbereitung der Expedition beschrieben wird, gleicht einer Vorlesung über Astrophysik und die physikalischen Grundlagen der Raumfahrt, die nur mühsam in eine Story verpackt und mäßig spannend ist. Dazu passend finden sich in einem ausführlichen Anhang die entsprechenden physikalischen Berechnungen und technischen Skizzen, die aus historischer und wissenschaftlicher Sicht hochinteressant sind.
Der technische Aufwand, mit dem von Braun seine Romanhelden zum Mars schickt, erscheint unter den herrschenden finanziellen Restriktionen heutiger Raumfahrtprogramme maßlos übertrieben. Die grundsätzliche Realisierbarkeit der beschriebenen Technologie lässt sich dabei nicht bestreiten, aber das wäre bei einem Fachmann wie von Braun auch nicht zu erwarten. Der zeitliche und technische Ablauf der geschilderten Mars-Mission ist von Details abgesehen auch heute noch realistisch.
Die zweite Hälfte des Romans beschäftigt sich dann weniger mit technischen Aspekten und wendet sich den Geschehnissen nach der Landung auf dem Mars zu. Dass der Mars als von menschenähnlichen, intelligenten Wesen bewohnter Planet beschrieben wird, erscheint aus heutiger Sicht ungewöhnlich, doch im Entstehungsjahr des Romans war diese Möglichkeit noch nicht völlig auszuschließen. Bei der Begegnung der Expeditionsteilnehmer mit den Marsbewohnern beschreibt von Braun einige interessante, in Ansätzen auch philosophische Aspekte, doch bleiben diese insgesamt recht oberflächlich.
Leider ist die Übersetzung des Textes zum Teil offensichtlich fehlerhaft, und auch die sich wiederholenden Satz- und Layout-Fehler hätte das Buch nicht verdient gehabt. Positiv hervorzuheben hingegen sind neben dem technischen Anhang die farbigen Illustrationen im Mittelteil des Buches, die die Romanhandlung unterstreichen und belegen.
Fazit: "Project Mars" ist ein lesbarer, bestenfalls durchschnittlicher Science Fiction Roman, dessen historische und technisch-wissenschaftliche Bedeutung jedoch unbestreitbar ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 13, 2009 11:38 AM MEST


Rollback
Rollback
von Robert J. Sawyer
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,67

3.0 von 5 Sternen First Contact, 4. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Rollback (Taschenbuch)
"Rollback" ist ein gut geschriebener und origineller Science Fiction Roman des kanadischen Autors Robert J. Sawyer. Darin wird der Leser mit einer Vision der nahen Zukunft konfrontiert, die insgesamt etwas unglaubwürdig erscheint, da offenbar sämtliche heute noch existierenden Menschheitsprobleme gelöst sind. Wie diese innerhalb von - aus heutiger Sicht - 40 Jahren bewältigt wurden, bleibt offen. Die Protagonisten leben in einer Welt, in der Energiekrisen, Hunger, Terrorismus etc. keine Rolle spielen und in der diesen zahlreiche neue, dabei jedoch durchaus nicht unwahrscheinliche Technologien zur Verfügung stehen.
Um die Entwicklung der Technologie geht es Sawyer in seinem Roman jedoch offensichtlich nicht. Vielmehr interessiert er sich für die beiden großen SF Themen First Contact und Unsterblichkeit, die zugegebenermaßen etwas bemüht miteinander verquickt werden. Im Zentrum der Geschichte steht einerseits die Bedeutung moralischer Fragen in der Kommunikation mit einer außerirdischen Lebensform. Auf der anderen Seite beschäftigt sich der Roman mit den moralischen Konsequenzen für eine Gesellschaft, in denen einigen wenigen Personen ein Ausweg aus der eigenen Sterblichkeit eröffnet wird. Die Betrachtung dieser Fragen erfolgt aus der Perspektive der Hauptpersonen, ohne übertriebenen wissenschaftlichen oder moralischen Anspruch, aber stets nachvollziehbar und logisch.
Fazit: Solide, unterhaltsame Science Fiction mit Happy End.


L'Arbre des possibles et autres histoires (Le Livre de Poche)
L'Arbre des possibles et autres histoires (Le Livre de Poche)
von Bernard Werber
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,46

4.0 von 5 Sternen Phantastik, Science Fiction und Philosophie, 1. März 2008
Der in Deutschland hauptsächlich durch seine Ameisen-Romane bekannte französische Autor Bernard Werber hat mit "L'Arbre des Possibles" eine vielseitige Sammlung origineller Kurzgeschichten vorgelegt.
Tatsächlich fällt es dabei überwiegend schwer, die einzelnen Stories einem bestimmten Genre zuzuordnen. Bei vielen der Geschichten handelt es sich um Gedankenexperimente, in denen Elemente der Phantastik, Science Fiction und Philosophie gekonnt vermischt werden. Zur Veranschaulichung hier ein paar Beispiele aus Werbers Gedankenwelten: Ein Baum als Zeuge eines Verbrechens. Eine Welt, in der nur die geistige Elite weiter als zehn zählen kann. Die Landung eines Raumschiffs auf der Sonne. Haushaltsgeräte, die mit ihrem Besitzer sprechen.
Dank seiner überbordenden Phantasie gelingt es Werber immer wieder, den Leser mit einem ungewohnten oder neuen Blickwinkel, insbesondere auf die Menschen und ihr Handeln, zu überraschen.
"L'Arbre des Possibles" bietet intelligente und kurzweilige Unterhaltung, die zum Weiterdenken animiert. Es ist zu hoffen, dass das Buch irgendwann einmal auch in deutscher Übersetzung erscheint, um es einem noch größeren Leserkreis zugänglich zu machen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 8, 2011 11:41 PM CET


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Phantastik, Science Fiction und Philosophie, 1. März 2008
Der in Deutschland hauptsächlich durch seine Ameisen-Romane bekannte französische Autor Bernard Werber hat mit "L'Arbre des Possibles" eine vielseitige Sammlung origineller Kurzgeschichten vorgelegt.
Tatsächlich fällt es dabei überwiegend schwer, die einzelnen Stories einem bestimmten Genre zuzuordnen. Bei vielen der Geschichten handelt es sich um Gedankenexperimente, in denen Elemente der Phantastik, Science Fiction und Philosophie gekonnt vermischt werden. Zur Veranschaulichung hier ein paar Beispiele aus Werbers Gedankenwelten: Ein Baum als Zeuge eines Verbrechens. Eine Welt, in der nur die geistige Elite weiter als zehn zählen kann. Die Landung eines Raumschiffs auf der Sonne. Haushaltsgeräte, die mit ihrem Besitzer sprechen.
Dank seiner überbordenden Phantasie gelingt es Werber immer wieder, den Leser mit einem ungewohnten oder neuen Blickwinkel, insbesondere auf die Menschen und ihr Handeln, zu überraschen.
"L'Arbre des Possibles" bietet intelligente und kurzweilige Unterhaltung, die zum Weiterdenken animiert. Es ist zu hoffen, dass das Buch irgendwann einmal auch in deutscher Übersetzung erscheint, um es einem noch größeren Leserkreis zugänglich zu machen.


Titan (The Grand Tour)
Titan (The Grand Tour)
von Ben Bova
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 21. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Titan (The Grand Tour) (Taschenbuch)
In der Reihe der Sonnensystem-Romane von Ben Bova bildet "Titan" die direkte Fortsetzung zu "Saturn".
Ähnlich wie in "Saturn" leidet die Geschichte zunächst ein wenig unter dem vergleichsweise statischen Schauplatz einer großen Raumstation, die sich in einer Umlaufbahn um den Saturn befindet. Die Handlung beschränkt sich in der ersten Hälfte des Buches auf das relativ unspektakuläre Zusammenleben der Bewohner und die politischen Intrigen und Konfrontationen der Hauptpersonen. In der zweiten Buchhälfte rückt dann die deutlich spannendere und aktionsreichere Erforschung des Titan und der Saturn-Ringe in den Vordergrund.
"Titan" ist solide und flüssig geschrieben und bietet einen fundierten, wenn auch nicht allzu ausführlichen wissenschaftlichen Hintergrund. Damit ist "Titan" sicherlich nicht der Höhepunkt der Reihe, übertrifft, was Spannung und Originalität angeht, den Vorläuferroman jedoch deutlich.
Fazit: Für Fans der Hard-SF ein empfehlenswertes Buch.


Mars Probes
Mars Probes
von Peter Crowther
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Mars-Anthologie, 17. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Mars Probes (Taschenbuch)
Peter Crowther hat mit dieser Kurzgeschichten-Sammlung zum Thema Mars eine äußerst vielseitige und facettenreiche Anthologie vorgelegt. Die Geschichten spannen sich über die Hard-SF eines Stephen Baxter bis hin zur Science Fantasy eines Michael Moorcock. Auch eine bis dahin unveröffentlichte Mars-Geschichte von Ray Bradbury ("The Love Affair") findet sich darunter.
Die Stories sind ohne Ausnahme lesenswert und von durchweg hoher Qualität. Für Einsteiger in das spannende Thema Mars gleichermaßen empfehlenswert wie für alte SF-Hasen.


Saturn: A Novel of the Ringed Planet (Grand Tour)
Saturn: A Novel of the Ringed Planet (Grand Tour)
von Ben Bova
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,91

2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 6. Juni 2006
Wer von Ben Bovas wirklich guten Mars-Romanen, "Venus" oder "Jupiter" begeistert war, wird von "Saturn" mit größter Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden. Die Handlung ist voll von logischen Ungereimtheiten und plätschert ohne Höhepunkte dahin. Noch schwerer wiegen jedoch wissenschaftliche Unkorrektheiten, die man einem Autor von Bovas Kaliber gar nicht zutrauen würde.

Wenn z.B. im Verlauf der Handlung mehrfach erklärt wird, dass es Stunden dauert, eine Nachricht vom Saturn zur Erde zu senden und die Antwort dann die gleiche Zeit braucht, dann ist es schon verwunderlich, dass die Heldin unter Außerachtlassung dieser Tatsachen am Ende des Buches mal eben zu Hause anrufen kann.

Man kann sich deshalb des Eindrucks nicht erwehren, dass Bova bei diesem Roman entweder die Ideen ausgegangen sind oder die Story einfach nur unter Zeitdruck zusammengeschrieben wurde.

Fazit: Wer gute Hard SF schätzt, kann auf dieses Werk getrost verzichten und sollte lieber zu einem der hervorragenden SF Romane greifen, die Ben Bova selbst in großer Zahl verfasst hat.


Seite: 1 | 2