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Rezensionen verfasst von
Sarah O. "Sarahs Welt der Bücher" (NRW)
(TOP 500 REZENSENT)   

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Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman
Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman
von Jonas Jonasson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dem Stil treu geblieben, 30. Mai 2014
„Die Analphabetin, die rechnen konnte“ ist nach dem Bestsellererfolg „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ der zweite Roman des schwedischen Autors Jonas Jonasson.

Zum Inhalt: Nombeko, ein Mädchen im südafrikanischen Slum, kann nicht lesen, ist aber im Kopfrechnen jedem überlegen. So schafft sie es raus aus dem trostlosen Armutsviertel, ist am Bau von Atomwaffen beteiligt und gelang über Umwege nach Schweden, wo Zwillinge leben, von denen nur einer existiert – der andere nicht…

Die eindeutig beabsichtigte Ähnlichkeit der Titel, die sich auch in der Covergestaltung wiederfindet, deutet es schon an: In neue Gefilde wagt sich Jonasson nicht vor. Er bleibt seinem Schema aus einer weltumspannenden Handlung über längere Handlungszeiträume treu. Auch an Absurdität steht das zweite Werk dem erfolgreichen Debüt in nichts nach.

Wer den Hundertjährigen mochte, wird in der Analphabetin, verkörpert durch die Südafrikanerin Nombeko, eine Nachfolgerin finden, deren Geschichte stilistisch weder eine Weiterentwicklung noch einen Rückschritt darstellt. Die distanzierte Sprache mit überwiegend indirekter Rede, der auf Missverständnissen und unerwartete Direktheit in skurrilen Situationen beruhende Humor, die Kreativität, die sich in den einzelnen liebevoll erdachten und wie zufällig eingestreuten Figuren verbirgt – die Gemeinsamkeiten beider Romane überwiegen deutlich.

Die intelligente Nombeko selbst ist zwar völlig anders als der naiv-gutgläubige Allan, zu einem „normalen“ Leben verhilft ihr dies allerdings auch nicht. Zwar tangiert ihre Lebensgeschichte nicht annähernd so viele und ebenso bedeutende und bekannte historische Ereignisse und Persönlichkeiten, wie Allans es getan hat, und umfasst auch nicht diesen gewaltigen zeitlichen Umfang von 100 Jahren, mit dem der Debütroman aufwarten konnte, weit herum kommt die Hauptprotagonistin jedoch ebenfalls und zusammen mit den Holgers, Zwillingen, die sich eine Identität teilen, ergeben sich Konstellationen, die – fast – mit einem Elefanten, unfähigen Gangstern und einem Koffer voller Geld mithalten können.

Dennoch: Obwohl ich den Roman mit Freude und vielen Lachern gelesen habe, ganz erreichen konnte er seinen Vorgänger, den Hundertjährigen, nicht. Ob dies jetzt an der etwas zurückgenommenen weltgeschichtlichen Verwicklung lag, daran, dass Nombeko mit ihrer unschuldig wirkenden und dabei doch oft sehr berechnenden Überlegenheit nicht den Charme des alten Sprengstofffreundes Allan hatte, oder schlicht und ergreifend mit dem Gefühl zusammenhing, nur die zweite Version einer bereits dagewesenen Geschichte zu lesen, kann ich nicht eindeutig sagen. Es war eine Mischung aus jedem dieser Punkte sowie Längen in der Handlung, die das Debüt nicht aufwies, die dazu führten, dass „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ zwar gut, aber doch nicht mehr so überraschend anders und brillant war wie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“.

Fazit: Wer „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ mochte, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch an „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ Gefallen finden, denn obwohl das zweite Werk nicht ganz so rund wirkt wie das Debüt, überwiegen die Parallelen. Jonas Jonasson bleibt seinem Stil bis in die Details hinein treu. Überzogen skurrile Situationen und ein oft böser Humor zeichnen auch dieses Buch aus und unterhalten denjenigen, der nicht nach Realität und bedingungsloser Glaubwürdigkeit sucht, erneut auf hohem Niveau. Ich vergebe gute 4 Sterne.


Der Distelfink: Roman
Der Distelfink: Roman
von Donna Tartt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Sprache, dünner Inhalt, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Distelfink: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Der Distelfink“ von Donna Tartt ist ein Roman, der das Schicksal eines Jungen im modernen Amerika mit einem von ihm gestohlenen Gemälde verbindet – in der gebundenen Ausgabe auf 1024 Seiten.

Kurz zum Inhalt: Der dreizehnjährige Theo besucht mit seiner alleinerziehenden Mutter ein Museum in New York, als sich sein Leben auf einen Schlag verändert. Ein Gemälde aus dem Museum, „Der Distelfink“, das er heimlich mitgehen ließ, begleitet ihn von nun an, während er bereits in jungen Jahren den Boden unter den Füßen verliert.

Unter normalen Umständen würde ich den Inhalt klarer anschneiden. Bis zum ersten Wendepunkt der Geschichte, nie mehr als ein guter Klappentext, kurz zusammenzufassen, worum es geht, um dem zukünftigen Leser einen Einblick zu geben, halte ich an sich nicht nur für legitim sondern fast für notwendig. Doch bei diesem Roman fällt mir das schwer, denn der Anfang ist mit seiner Tragik, seinem Tempo und seiner Emotionalität eigentlich schon der beste Teil des gesamten 1000-Seiten-Werkes und, auch wenn dieser Anfang bereits gut 200-300 Seiten umfasst, wird der Klappentext des Verlags dort für meinen Geschmack bereits zu konkret.

Was die Autorin anschließend dokumentiert, ist der Abstieg des jungen Ich-Erzählers Theo, der sich über verschiedene Stationen seines noch jungen Lebens von einer Depression zur nächsten, von einer Trunkenheit zur nächsten und von einem Drogenrausch zum nächsten manövriert und dabei auf Nebendarsteller trifft, von denen kaum eine Entwicklung ausgeht und die in den meisten Fällen eine so sehr gespaltene Persönlichkeit besitzen, dass ihre Undurchschaubarkeit für den Leser zwar auch regelmäßig Überraschungen mit sich bringt und sie als Charaktere spannend macht, sie aber insgesamt auch blass und austauschbar wirken lässt.

Die Autorin verliert den roten Faden ihres Romans – die Verbindung zwischen Theo, der Entwicklung seines Lebens und dem Gemälde als Symbol – zu oft aus den Augen. Theos Geschichte schweift ab und kreist in sich wiederholenden Situationen, die das Lesevergnügen mit der Zeit immer zäher machen. Wenn das Gemälde dann einmal wieder in den Fokus rückt, ist es meist nur für kurze Zeit – lange habe ich darauf warten müssen, dass die Autorin zum längst überfälligen Finale kam. Dieses wirkte dann allerdings zu überzogen und passte weder von der zeitlichen Folge (was für ein Zeitsprung!) noch vom inhaltlichen Rahmen her zum Rest des Romans. Internationale, organisierte Kriminalität und ein überstürzter Gangster-Road-Trip schafften einen eher kitschigen als runden Abschluss. Also blieb der Anfang der inhaltlich stärkste Abschnitt des Distelfinken.

Meine Motivation während des Lesens wurde dabei kurz nach dem starken Auftakt, als ich gerade in der ersten langen, langen Phase aus Drogen und Alkohol festhing und verzweifelt die Spannung suchte, noch einmal deutlich gesteigert: „Der Distelfink“ wurde als Gewinner des renommierten Pulitzer Preises bekannt gegeben. Leider konnte ich aber trotz größter Mühe und größtem Durchhaltevermögen auf den langen, langen 1000-und-ein-paar-Seiten nichts finden, dass mich jetzt befähigen würde, diese Auszeichnung oder den Hype um das Buch nachzuvollziehen. Möglicherweise haben dabei die Erwartungen, die mit der langen Bearbeitungszeit von mehr als zehn Jahren, in denen man nichts von der Autorin hörte, einhergingen sowie der gigantische Umfang des Werkes und die mit Sicherheit vorhandenen sprachlichen Fähigkeiten Tartts nicht nur mitgewirkt, sondern auch eine größere Rolle gespielt als der eigentliche Inhalt.

Sprachlich ist „Der Distelfink“ wirklich gelungen. So wurde die Lektüre für mich dann auch eher ein Lesen um des Lesens Wille. Schöne Worte aneinandergereiht, auf den Punkt gebrachte Beschreibungen mit einem hervorragenden Gespür für die einprägsamen Details und nicht zuletzt auch die Fähigkeit den jugendlichen Ich-Erzähler und die anderen jungen wie alten Charaktere im Roman (fast immer) glaubwürdig agieren zu lassen, machten „Der Distelfink“ zu einer erzählerisch runden Reise. Wären die schön geschriebenen Dialoge doch nur nicht zu oft inhaltlich leer und die detailreichen Beschreibungen nicht zu oft der Ersatz für einen deutlichen Handlungsfortschritt – der Roman wäre perfekt. So, wie er ist, empfand ich ihn leider als 300 bis 400 Seiten zu lang - der Roman war inhaltlich zu wenig dicht.

Fazit: Pulitzer-Preis-Träger 2014, Bestseller und Auslöser eines Hypes um ein einziges kleines Kunstwerk. „Der Distelfink“ ist der erste Roman von Donna Tartt nach rund zehn Jahren. Sprachlich hat er auch mir sehr gut gefallen, inhaltlich flachte der Roman jedoch nach dem bewegenden Beginn spürbar ab und verlor sich in Wiederholungen, Rauschzuständen und leeren Gesprächen. Theo und sein gestohlener Distelfink waren zu selten gemeinsam im Mittelpunkt des Geschehens. Ich vergebe gute 3 Sterne für einen gut geschriebenen, aber zu langen Roman, der deutlich eher auf den Punkt hätte kommen können.


Ewiglich die Liebe
Ewiglich die Liebe
von Brodi Ashton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Abschied von den Ewiglichen, 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ewiglich die Liebe (Gebundene Ausgabe)
„Ewiglich die Liebe“ ist das Finale der „Ewiglich“-Trilogie, einer Urban-Fantasy-Reihe aus der Feder der amerikanischen Autorin Brodi Ashton. Nach meiner großen Begeisterung für „Ewiglich die Sehnsucht“ und „Ewiglich die Hoffnung“ wurde der dritte und letzte Band nicht nur lange herbeigesehnt, sondern die Erwartungen waren auch entsprechend hoch. Findet die Autorin einen würdigen Abschluss für Nikki, Jack und den Ewiglichen Cole?

Bevor ich diese Frage – zumindest für mich – beantworte, vorab einige Worte zum Inhalt:
Nikki ist verzweifelt. Während Cole ihr geholfen hat, Jack aus den Tunneln des Ewigseits zu befreien, hat er sie gleichzeitig hinters Licht geführt. Durch eine List hat er ihr Herz gestohlen, um seine eigenen Pläne in die Tat umzusetzen. Nikki, die die hundertjährige Nährung des Ewiglichen überlebt hat, soll nun selbst zur Ewiglichen werden, die Königin Adonia stürzen und dann an seiner Seite über das Ewigseits herrschen.
Nikki und Jack bereiten sich darauf vor, ihr Herz zurückzubekommen, um ihre Wandlung zur Ewiglichen aufzuhalten, und das Ewigseits ein für alle Mal zu besiegen.

Der zweite Band der Trilogie endete mit einem Knall, als Cole nach der gelungenen Rettung von Jack in Nikkis Zimmer erschien und den kleinen Kompass mitnahm. Als er ihr dabei offenbarte, dass es sich bei dem unbekannten Gegenstand um ihr Oberweltherz handelte und er sie während ihres Aufenthalts im Ewigseits ohne ihr Wissen zu einer Ewiglichen gemacht hatte, schockierte das nicht nur Nikki. Auch der Leser wurde von dieser Wendung vollkommen überrascht und, dass er Nikki in eben diesem Moment notgedrungen verlassen musste, weil ihm die Seiten von „Ewiglich die Hoffnung“ ausgingen, kann sicherlich als besonders kluger Schachzug der Autorin betrachtet werden. Durch die starken Emotionen am Ende des zweiten Bandes, der nur wenige Seiten zuvor noch so ruhig und glücklich hätte enden können, wurden diese letzten Momente unvergesslich und die Vorfreude auf den finalen Band vervielfachte sich.

Umso erfreulicher war es jetzt am Beginn des dritten Bandes festzustellen, dass Ashton nicht nur ein starkes Ende sondern auch einen richtig packenden Anfang schreiben kann. Ohne einen nennenswerten Zeitsprung setzt „Ewiglich die Liebe“ genau in dem Moment wieder an, der dem Leser noch so intensiv in Erinnerung ist: In Nikkis Zimmer, wo sie nun - selbst noch schwer erschüttert - Jack einweihen muss. Coles Verrat und der Verlust ihres Oberweltherzens sind direkt wieder präsent, erwecken auch im Leser die intensiven Gefühle des zweiten Bandes wieder zum Leben und fesseln ihn an die Geschichte. Gleich von der ersten Seite an direkt gepackt vom Schicksal der Figuren, fliegt der Roman anschließend nur so dahin. Es gibt kaum Momente zum Durchatmen – in ihrem Finale setzt die Autorin auf höchste Spannung, auf viele Wendungen, die die verzweifelte Situation Nikkis mit jedem Mal noch verstärken, und nicht zuletzt auch auf die ganz großen Gefühle.

Die Liebesgeschichte zwischen Nikki und Jack macht natürlich wieder einen Teil der zentralen Handlung aus, doch obwohl sehr vordergründig bleibt diese zarte, glaubwürdige Beziehung über die gesamte Zeit erfrischend wenig kitschig und drängt sich nie so sehr in den Mittelpunkt, dass sie die Entwicklung der spannenden Geschehnisse um das Ewigseits und Nikkis Schicksal zu sehr überlagern würde. Das durchdachte und dezent mit Elementen der griechischen Mythologie durchzogene Fantasy-Szenario der Parallelwelt der unsterblichen Ewiglichen bleibt im Fokus der Geschichte und glänzt passend zum großen Finale noch einmal mit seiner düsteren Atmosphäre aus Schatten und Grausamkeit kombiniert mit fantasievollem und unwirklich erscheinendem Gelände und eingewobener Magie. Brodi Ashton kann dieses Ewigseits mit ihren bildgewaltigen Beschreibungen und einem insgesamt fantastischen Stil noch einmal aufleben lassen.

Neben Nikki und Jack kommt auch Cole in diesem Roman nicht zu kurz. Den Ewiglichen als reinen Bösewicht zu sehen, fiel mir schon immer schwer; selbst nach seinem unvorstellbar hinterhältigen Verrat gegenüber Nikki konnte ich die Sympathie für ihn nicht völlig ablegen, was mich zugegebenermaßen in einen ziemlichen Zwiespalt brachte. Daher hat mir besonders gut gefallen, dass die Autorin im letzten Band noch einmal sehr genau darauf achtet, die verschiedenen Facetten dieses ambivalenten Charakters zu zeigen. Hinter seiner Coolness, den lockeren, teilweise arroganten Sprüchen und dem ungebrochenen Wunsch, die Macht im Ewigseits zu erlangen, zeigt sich ein Jahrhunderte altes Schicksal, viel Traurigkeit und Einsamkeit. Diese Seite von Cole, wie sie in „Ewiglich die Liebe“ mit viel Gefühl beschrieben wird, rundet diesen Charakter tatsächlich ab, erklärt seine Motivation und lässt den Leser tief hinter die Fassade blicken.

Das Ende, das tatsächliche Ende auf den letzten Seiten des letzten Bandes einer geliebten Reihe, ist – jedenfalls für mich – immer das Schwierigste. Glaubwürdig sollte es sein, zufriedenstellend. Brodi Ashton hat für mein Empfinden die Gratwanderung zwischen Glück, Glaubwürdigkeit, Romantik, einer Spur Melancholie und Abschied punktgenau gemeistert. „Ewiglich die Liebe“ ist nicht nur ein würdiger Abschluss, sondern auch einer, der am Ende noch einmal genau die richtigen, einprägsamen Worte findet, die denjenigen, die die Reihe intensiv verfolgt haben, mit Leichtigkeit in Erinnerung bleiben werden. Gerade von den letzten Seiten war ich, wie auch schon im ersten und im zweiten Band, noch einmal richtig begeistert. Starke Enden schreiben kann diese Autorin ganz sicher und ich würde mich sehr freuen, bald neue Geschichten von ihr zu lesen.

Fazit: Brodi Ashton führt im großen Finale der "Ewiglich"-Trilogie alles zusammen. Spannend wie eh und je entführt sie den Leser ein letztes Mal in die Welt der Unsterblichen. Bildgewaltig, romantisch, berührend - kein Fan der Urban-Fantasy sollte sich diese Trilogie entgehen lassen. Mich hat letzte Band begeistert wie schon die ersten beiden Bände und ich beende diese Trilogie zufrieden - und ein wenig traurig, weil für mich eine der schönsten Fantasy-Liebesgeschichten zu Ende gegangen ist. Wie bereits "Ewiglich die Sehnsucht" und "Ewiglich die Hoffnung" verabschiede ich "Ewiglich - Die Liebe" und damit die gesamte Trilogie mit weiteren 5 Sternen.


Roter Mond: Roman
Roter Mond: Roman
von Benjamin Percy
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Werwölfe als Gesellschaftskritik, 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Roter Mond: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Roter Mond“ von Benjamin Percy ist ein stark gesellschaftskritisch geprägter zeitgenössischer Fantasy-Roman, der die aktuelle, vom Terrorismus beeinflusste Geschichte der USA in eine alternative Wirklichkeit überträgt, in der Werwölfe und Menschen gemeinsam auf der Erde leben.

Zunächst noch einige Worte zum Inhalt: Als sein Vater zum Kriegsdienst einberufen wird, besteigt Patrick ein Flugzeug, das ihn nach Portland zu seiner Mutter bringen soll. Damit beginnen die schlimmsten Stunden seines Lebens, als sich während des Fluges ein Passagier, ein Lykaner, verwandelt und ein Blutbad anrichtet. Der terroristische Anschlag bleibt nicht der einzige…
Claire, eine junge Lykanerin, muss fliehen, als bewaffnete Männer in ihr Elternhaus eindringen. Ist das eine der ersten Gegenmaßnahmen der Regierung?
Chase Williams nutzt unterdessen die wachsende Angst in der Bevölkerung für seinen Wahlkampf. Der radikale Politiker hat große Ziele…
Das ganze Ausmaß der Anschläge ist dagegen noch lange nicht erreicht. Im Untergrund sammeln sich die Terroristen, um das Land endgültig ins Chaos zu stürzen.

Der Roman beginnt stark. Benjamin Percys Idee, die Erdbevölkerung als Mischung aus Menschen und Werwölfen darzustellen, gelingt und ergibt ein glaubwürdiges Gesamtbild. Lykaner existieren in diesem Szenario schon lang. Aufgrund einer Infektion und Mutation haben sie die Fähigkeit sich in ein wolfartiges Wesen zu verwandeln entweder durch Geburt oder durch Übertragung durch einen anderen Werwolf erhalten. Zwar leben sie zwischen den Menschen in der Regel ein normales, menschliches Leben, doch sie sind gezwungen, ihre Instinkte durch Medikamente zu kontrollieren, was von der Regierung überwacht wird.

Als die Lykaner sich gegen diese Einschränkungen ihrer Rechte auflehnen, kommt es zum Krieg und zu terroristischen Untergrundkämpfern – das System gerät in einen Ausnahmezustand. Was der Autor hier aufbaut, diese Dynamik aus wachsender Gewalt, zunehmender Überwachung, Angst und Hass, der sich mit der Zeit nicht mehr nur gegen die Terroristen selbst richtet, sondern kollektiv gegen alle Lykaner, die dadurch wiederum unter immer mehr Einschränkungen zu leiden haben, ist beeindruckend durchdacht und wird von ihm kompromisslos auf die Spitze getrieben, bis hin zum zerstörerischen Bürgerkrieg gewaltigen Ausmaßes. Percy bindet zudem wie selbstverständlich für die Lykaner modifizierte Versionen kontrovers diskutierter realer Handlungen und Gesetze wie etwa den „Patriot Act“ in seine fiktive Welt ein und sorgt auch dadurch dafür, dass „Roter Mond“ nie vollständig in den Bereich der reinen Fantasy wechselt, sondern immer einen aktuell-gesellschaftskritischen Bezug behält und diesen auch deutlich herausarbeitet.

Neben der Grundidee glänzt dieser Roman auch mit seinen vielfältigen und interessanten Charakteren. Patrick, Claire, Chase und einige andere bewegen sich auf verschiedenen, teilweise auch wechselnden Seiten dieses großen Konflikts und bieten nicht nur durch ihr persönliches Schicksal individuell spannende Entwicklungen. Durch ihre unterschiedlichen Rollen, die unterschiedlichen Parteien, die sie in diesem Krieg repräsentieren, geben sie dem Leser auch jeweils Einblick in die Situationen aus allen denkbaren Blickwinkeln.
Der Wechsel zwischen ihnen trägt neben dem zügigen Stil, der durch eine hohe Ereignisdichte, eine schnelle Sprache aus kurzen Sätzen, viel Blut und eine Mischung aus persönlicher Ebene und der großen politischen Bühne gekennzeichnet ist, zur hohen Spannungskurve dieses Romans bei. Die gewählte Gegenwartsform und viele unerwartete Wendungen steigern zusätzlich die mitreißende Wirkung der düsteren Atmosphäre.

Der Schwachpunkt von „Roter Mond“ ist leider ausgerechnet das Ende. Nach einem starken Anfang und wiederkehrenden Spannungselementen, die kleinere Längen regelmäßig aufbrechen und den Leser von neuem fesseln können, flacht die Schlussszene deutlich ab. Zunächst scheint der Autor auf einem guten Weg zu sein, die Handlungsstränge und Figuren in einem gewaltigen Showdown zu vereinen, doch dann verstreicht die Gelegenheit ungenutzt. Stattdessen wirken eine Figuren wie fallengelassen, die großen Enthüllungen werden am Ende zu beiläufigen Erwähnungen. Sicher kann das Ziel eines so groß aufgebauten Szenarios kein rundum abgeschlossenes, leichtes Ende sein – dafür ging die Geschichte zu weit und stellte die Welt zu sehr auf den Kopf. Doch auch für ein offenes Ende fehlten einigen Figuren am Ende die Perspektiven, sie verschwanden zu still von der Bildfläche. Sollte es irgendwann einmal eine Fortsetzung zu diesem ansonsten grandiosen Roman geben, könnte dieser das ohne Höhepunkt auslaufende Ende vielleicht wieder auffangen – und nachdem ich den Buchdeckel zugeklappt habe, habe ich direkt recherchiert und herausgefunden, dass der Autor sich diese Option für die – fernere – Zukunft tatsächlich offengehalten hat. Doch bis dahin ist „Roter Mond“ ein Einzelband, dessen Ende leider als solches nicht richtig funktioniert hat.

Fazit: Wäre bei „Roter Mond“ von Benjamin Percy nicht ausgerechnet das Ende die größte Schwäche, wäre dieser Roman perfekt. Die hier aufgebaute Fantasy-Welt ist nicht nur spannend, sondern reizt zudem durch einen gesellschaftspolitischen Bezug, der auch unsere reale Welt kritisch hinterfragt. Wozu kann der Terrorismus einer Minderheit eine Gesellschaft führen? Die Antwort die Percy in „Roter Mond“ liefert, ist schockierend – und wirkt zudem trotz Werwölfen erschreckend real. 4 Sterne.


Törtchenzeit: All you need is sweet
Törtchenzeit: All you need is sweet
von Sonya Kraus
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Optisch schön, aber beim Nachbacken nicht überzeugend, 2. Mai 2014
Länge:: 1:44 Minuten

„Törtchenzeit – all you need is sweet“ ist ein Backbuch, das die Moderatorin Sonya Kraus gemeinsam mit der Food-Bloggerin Jessi Hesseler, Betreiberin des namensgebenden Blogs „Törtchenzeit“, veröffentlicht hat. Neben einigen einleitenden Back-Basics, aufgeteilt in Tipps zur Küchen-Grundausstattung und einem ABC wichtiger Begrifflichkeiten sowie Kurzanleitungen für Torten und Cupcakes, finden sich in diesem Backbuch Rezepte zu Muffins, Cupcakes und kleinen Torten mit einem maximalen Durchmesser von 20 Zentimetern, zu einigen anderen (süßen) Leckereien und auch alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken. Gegliedert ist das Buch dabei nach saisonalen oder familiären Anlässen – es gibt sowohl Rezepte für die Weihnachtszeit als auch Ideen zum Backen mit Kindern – und auch einige nette Geschenkideen und passende Do-it-Yourself-Bastelanleitungen sind vorhanden.

Der erste Eindruck von „Törtchenzeit“ war durch die abwechslungsreichen Rezepte daher recht positiv. Allerdings kannte ich den Blog „Törtchenzeit“ der Buch-Autorin, die laut Vorwort selbst eigentlich keine Kuchen isst, vorher noch nicht und habe ihn erst parallel zum Buch durchstöbert. Viele Rezepte sind auch dort zu finden, sodass das Buch wohl für regelmäßige Leser dieses Blogs weniger Neuheiten bereithält.
Die Bebilderung der Rezepte ist durchgehend recht ansprechend gehalten in dem schon seit Längerem modernen Vintage-Stil mit altem Holz, pastelligen Tönen und leichter Unordnung – mal ein zerrissenes Backpapier hier, ein benutztes Muffin-Papier dort, ein bisschen Krümel quer darüber. Das ist nicht immer mein Geschmack, aber in diesem Buch wird der Trend in einem fast durchgehend ästhetischen Maß umgesetzt und es sind größtenteils schöne Bilder und Rezeptgestaltungen dabei herausgekommen. Allerdings gab es auch Abweichungen zwischen Bild und Beschreibung oder Anrichteideen, die lauthals „So nicht servierbar“ schrien (Torten mit Haufen loser Beeren samt Grün daran), was ich immer ein wenig schade finde, ist es doch zu Hause so nicht erreichbar, was nur zu unnötigem Frust beim Anwender führt.

Nun kann niemand ein Backbuch, das für die praktische Anwendung gedacht ist, rein nach der Optik und der Idee der Rezepte beurteilen. Daher halte ich es so, dass keine Rezension erfolgt, bevor nicht einige Rezepte ausprobiert wurden – und zwar streng nach Rezept, sofern möglich (meine Tartelett-Förmchen wollten sich nicht auffinden lassen, weswegen ich auf mein Muffin-Blech ausweichen musste). Dokumentiert und zu einer kleinen Diashow zusammengestellt, habe ich meine fünf Ergebnisse als Zugabe zu dieser schriftlichen Rezension in einem kurzen Video zusammengestellt. Das Backerlebnis war dabei leider durchwachsen und konnte mit dem hübschen ersten Eindruck der Äußerlichkeiten nicht mithalten.

Zwar ist bei allen fünf Rezepten etwas durchaus Genießbares, teilweise wirklich Schmackhaftes, herausgekommen, optimierbar wären aber selbst die besten Rezepte noch gewesen – ganz davon zu schweigen, dass andere Fehler enthielten, die im Fall der „Bienenstich-Cupcakes“ dank falscher Mengenangaben sogar eine Art Notrettung erforderlich machten. Auch die Formulierungen der Rezepttexte haben mir nicht immer gefallen. Der nüchterne Anleitungsstil wechselte sich recht holprig mit einer eher flapsigen Sprache ab – da hätte ich mir mehr Einheitlichkeit für einen etwas professionelleren Eindruck gewünscht, um vielleicht auch einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Blog und gebundener Buchform zu machen.

Kleinere Fehler im Rezept waren zum Beispiel, dass in jedem Rezept das Vorheizen des Backofens der erste Schritt war – unabhängig davon, ob der anschließend hergestellte Teig mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen oder der Hefeteig eine Stunde gehen sollte. Unfreiwillig komisch wird die Reihenfolge der Anleitung dann noch dadurch, dass die Autorinnen empfehlen den Hefeteig bei eingeschaltetem Licht im Backofen gehen zu lassen, um die optimale leicht warme Temperatur zu erreichen – schwierig, wenn der Backofen doch schon auf 175°C läuft.
Auch unnötig umständliche Anleitungen mit mehr Schüsseln als nötig, eine Beschreibung, die das abgebildete Ergebnis nicht erreichen konnte, oder optimierbare Arbeitsabläufe/Reihenfolgen fielen ins Auge.

Schon im Back-ABC und beim Thema Grundausstattung fanden sich einige Eintragungen, die mit meinen Erfahrungen nicht in Einklang zu bringen waren. Einige Abschnitte waren einfach nur recht subjektiv erläutert, andere ganz objektiv von zweifelhaftem Inhalt, so etwa die Aussage „Butter [besteht] größtenteils aus Öl“ oder, was mich beim einem Rezept dann richtig ins Grübeln brachte, „Ein Päckchen frische Hefe wiegt 7 Gramm und benötigt 500 Gramm Mehl“.
7-Gramm-Päckchen für 500 Gramm Mehl ist etwas, das ich nur als Trockenhefe kenne. Frische Hefe dagegen gibt es in Würfeln à 42 Gramm im Kühlregal. Dieser Widerspruch ließ die „Osterkränzchen“ zu einem Experiment werden, denn ich hatte bereits eingekauft und zwar das, was wirklich frische Hefe ist, entschied mich aber aufgrund der Angabe im ABC nicht den ganzen Würfel zu verwenden, sondern davon auszugehen, dass das Rezept in Wirklichkeit auf Trockenhefe ausgelegt war, weswegen ich dann nur 25 Gramm, also etwas mehr als einen halben Würfel, einsetzte – die Kränze gelangen mit dieser Menge wunderbar.

Am meisten enttäuscht hat mich jedoch das Rezept der „Bienenstich-Cupcakes“. Schon den Grundteig empfand ich als ein wenig umständlich, das Backergebnis gelang allerdings wunderbar. Die Creme für das Frosting war dann jedoch mehr als unrund, nichts als buttrig und pappig-süß, was in diesem Buch ohnehin ein Grundzustand zu sein scheint: sehr süß, sehr fettig. Die eingesetzte Vanilleschote war in meinem Augen bemitleidenswert verschwendet, denn das verwendete Fertigprodukt, eine Marshmallowcreme und die einzige (nicht gerade günstige), die im Supermarkt zu finden war, war bereits mit stark durchschmeckendem künstlichem Aroma (Ethyl-Vanillin) versetzt.
Zu guter Letzt stimmten noch die Mengenangaben für die Karamell-Mandeln vorne und hinten nicht. Das Ganze war zu flüssig und die Anleitung, es noch heiß auf dem Frosting zu drapieren, testete ich nur noch an einem einzigen Cupcake. Heißes Karamell auf Butter-Zucker-Masse? Wie erwartet ergab das nichts als Pfützen. Also verdoppelte ich die Mandeln und ließ abkühlen. Später fand ich auf dem Törtchenzeit-Blog das Rezept bei gleicher Karamellmenge mit der fünffachen Mandelmenge. Das hätte das Rezept wahrscheinlich anwendbar – da weniger flüssig und durch die zugegebenen Mandeln bereits kühler - gemacht, nur wo ich diese Menge Mandeln auf gerade einmal 10 Cupcakes hätte lassen sollen, weiß ich nicht. Ich behielt ja bereits so einiges übrig.

Insgesamt, mit nachjustierter Creme und abgekühlten Mandeln, wurden aus diesem Rezept wirklich schmackhafte Blaubeer-Cupcakes. Doch der Weg dorthin war abenteuerlich und hier wie auch bei anderen Rezepten sollte man kein Anfänger mehr sein, sondern sich zur Not selbst zu helfen wissen.

Fazit: Optisch ein schönes Backbuch, in der Anwendung dann aber nicht ebenso überzeugend. Unnötige Fehler und Ungenauigkeiten schon bei den Grundlagen, Fehler in den Rezepten, teilweise ein eher unprofessioneller Eindruck. Vielleicht hatte ich Pech bei der Auswahl meiner Rezepte – es gibt ja noch rund 30-35 weitere und einige davon fände ich durchaus noch probierenswert. Von der Idee und Aufmachung her hätte ich das Buch jedenfalls auch Anfängern ans Herz gelegt, doch ganz ohne Erfahrung wird man von den Ergebnissen möglicherweise enttäuscht. Ich fand jedenfalls vier von fünf Rezepten optimierbar bis deutlich verbesserungswürdig und bin nach dem Praxistest eher enttäuscht. Schöner Schein mit Stolpersteinen. Ich vergebe aufgrund der Vielfalt und der schönen Aufmachung noch ganz knappe 3 Sterne.


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Wird angeboten von HappyGo
Preis: EUR 22,36

5.0 von 5 Sternen Leistungsstarker Handtaschen-Mini, 28. April 2014
Die kleine, nur rund 12cm lange, Taschenlampe von OXA mit 220 Lumen wiegt mit Akku gerade einmal knappe 100g und ist dadurch mein idealer Begleiter geworden. Sie passt in jede Handtasche und ist somit problemlos dabei, wenn es mal später (oder früher) wird. Auch im Haushalt macht sie als kleine Ergänzungstaschenlampe eine gute Figur.

Das schwarze Metallgehäuse macht zu dem einen sehr hochwertigen, gut verarbeiteten Eindruck und liegt wunderbar in der Hand. Eine Handschlaufe verschafft zusätzliche Sicherheit. Die kleine Taschenlampe macht dabei trotz ihrer Kompaktheit über mehrere Stunden ordentlich Licht. Sie hat eine Reichweite sicherlich rund 50 Metern und ist auch in der Breite recht hell.

Das Licht ist zudem einstellbar in fünf verschiedene Stufen. Neben der maximalen Helligkeit dimmt ein leichter Druck auf den schicken, neongrünen An/Aus-Schalter das Licht zunächst in zwei weiteren Stufen ab, macht sie in einer vierten Stufe zum Stroboskop und leuchtet in der fünften und letzten Einstellung im Rhythmus des SOS-Morsesignals. "Kurz-Kurz-Kurz-Lang-Lang-Lang-Kurz-Kurz-Kurz" - und das in der Endlosschleife.

Das mitgelieferte Ladegerät läd den Akku schnell wieder auf.

Fazit: Eine wunderbare kleine Taschenlampe, die durch ihre Kompaktheit der ideale Begleiter für unterwegs ist und sehr hell leuchtet. Absoult zu empfehlen!


(U Typ Fahrrad Clip) 360-Grad Drehbaren Clip Autofahrrad Clip-Bild Leuchtturm Taschenlampe Clip
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Wird angeboten von HappyGo
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktional..., 28. April 2014
Der Clip passt für die 220-Lumen-Taschenlampe desselben Herstellers. Er lässt sich recht leicht am Fahrrad befestigen, wirkt stabil und lässt sich in jede Richtung drehen. Durch ein eingesetztes Gummi lässt er sich dabei zwar gut justieren, passt aber vermutlich nicht auf zu dicke Lenkerstangen.

Mit der eingesetzten Taschenlampe, die sich anschließend leicht entfernen und durch ihre geringe Größe problemlos transportieren lässt, ergibt sich ein gutes, leistungsstarkes Fahrradlicht. Ein funktionales kleines Teil, das allerdings noch ein bisschen am Preis-Leistungsverhältnis arbeiten könnte. Es ist immerhin "nur" ein U-Clip.


(Wiederaufladbare Taschenlampe) OXA® Schwarz Ultra Bright LED-Taschenlampe Geeignet für die Jagd, Radfahren, Klettern, Camping-und Outdoor-Aktivitäten etc. (220 Lumen CREE XPE)
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Wird angeboten von DBPOWER
Preis: EUR 19,69

5.0 von 5 Sternen Leistungsstarker Handtaschen-Mini, 28. April 2014
Die kleine, nur rund 12cm lange, Taschenlampe von OXA mit 220 Lumen wiegt mit Akku gerade einmal knappe 100g und ist dadurch mein idealer Begleiter geworden. Sie passt in jede Handtasche und ist somit problemlos dabei, wenn es mal später (oder früher) wird. Auch im Haushalt macht sie als kleine Ergänzungstaschenlampe eine gute Figur.

Das schwarze Metallgehäuse macht zu dem einen sehr hochwertigen, gut verarbeiteten Eindruck und liegt wunderbar in der Hand. Eine Handschlaufe verschafft zusätzliche Sicherheit. Die kleine Taschenlampe macht dabei trotz ihrer Kompaktheit über mehrere Stunden ordentlich Licht. Sie hat eine Reichweite sicherlich rund 50 Metern und ist auch in der Breite recht hell.

Das Licht ist zudem einstellbar in fünf verschiedene Stufen. Neben der maximalen Helligkeit dimmt ein leichter Druck auf den schicken, neongrünen An/Aus-Schalter das Licht zunächst in zwei weiteren Stufen ab, macht sie in einer vierten Stufe zum Stroboskop und leuchtet in der fünften und letzten Einstellung im Rhythmus des SOS-Morsesignals. "Kurz-Kurz-Kurz-Lang-Lang-Lang-Kurz-Kurz-Kurz" - und das in der Endlosschleife.

Das mitgelieferte Ladegerät läd den Akku schnell wieder auf.

Fazit: Eine wunderbare kleine Taschenlampe, die durch ihre Kompaktheit der ideale Begleiter für unterwegs ist und sehr hell leuchtet. Absoult zu empfehlen!


OXA® 350 Lumen (CE / FCC / ROHS genehmigt) Cree Q5 Schwarz Ultrabright LED-Taschenlampe mit 5 Modi, Ladegerät und Akku im Lieferumfang enthalten
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Preis: EUR 21,59

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem hell - eine Outdoor-Taschenlampe, 28. April 2014
Die 350-Lumen-Taschenlampe von OXA ist ein extrem heller Vertreter ihrer Art. Mit ihren rund 180 g liegt sie dabei sehr gut in der Hand, die geriffelte Oberfläche des sehr gut verarbeiteten Metallgehäuses sowie eine Handschlaufe unterstützen dieses sichere Greifgefühl.

Das Licht der Taschenlampe ist durch einen leichten Druck auf den Ein/Aus-Schalter in insgesamt fünf Stufen einstellbar. Neben der sehr hellen Starteinstellung kann die Lichtstärke in den ersten beiden Stufen nach unten reguliert werden. Des Weiteren funktioniert die Taschenlampe in der vierten Einstellung wie ein schnelles Stroboskop und morst als kleines Extra in der fünften Einstellung "SOS" in Entlosschleife. Das Lichtbild nimmt dabei in mehreren, für die verbaute LED-Art wohl nicht untypischen, Ringen nach außen hin ab, ist aber auf die Entfernung gut nutzbar und beleuchtet eine große Fläche ausreichend.

Dennoch: Trotz dieser Einstellungsmöglichkeiten "angenehmerer" Lichtstärken, ist diese sehr helle Lampe hauptsächlich für den Außeneinsatz zu empfehlen. Für das Nachziehen einer Schraube im Haushalt an einer schlecht beleuchteten Stelle, sprich für das Beleuchten für Objekte nah am Gesicht, ist die Lampe für mein Empfinden durch ihre Helligkeit nur bedingt geeignet. Wenn, sollte hier mindestens auf die zweite oder sogar dritte Stufe runterreguliert werden.
Ansonsten merkt man dieser Taschenlampe einfach an, dass sie nach Draußen will. Sie will spazieren, wandern oder ähnliches. Draußen, auf größere Entfernungen, kann sie ihre Stärke einfach am besten entfalten. Die Reichweite ist dabei wirklich beeindruckend und das Preis-Leistungs-Verhältnis dadurch absolut überzeugend.

Ich habe die Taschenlampe als Test einmal auf voller Stufe laufen lassen und erst nach fast 3 Stunden einen merklichen Abfall der Leistung bemerkt. Davor hatte sie ordenlich Power, ohne bei diesem Dauerbetrieb mehr als nur lauwarm zu werden. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ladegerät mit Netzteil ist der Akku auch schnell wieder fit.


OXA® 240 Lumen CREE Q5 LED Schwarz Lithium-Ionen-Zellen-Taschenlampe mit Akku und Ladegerät
OXA® 240 Lumen CREE Q5 LED Schwarz Lithium-Ionen-Zellen-Taschenlampe mit Akku und Ladegerät
Wird angeboten von DBPOWER
Preis: EUR 18,59

5.0 von 5 Sternen Hell und handlich, 28. April 2014
Die OXA-240-Lumen-Taschenlampe macht insgesamt einen guten Eindruck. Das geriffelte Metalgehäuse wirkt wertig und stabil. Die Lampe liegt dadurch mit ihren knapp 190g sehr gut in der Hand, eine Handschaufe sichert die Taschenlampe zusätzlich.

Im Lieferumfang enthalten ist ein Ladegerät mit Netzteil. Der Akku muss also zum Aufladen nicht entnommen werden sondern kann direkt im Gerät geladen werden - hier punktet die Lampe durch einfache Handhabung und Schnelligkeit.

Ich hatte die Lampe jetzt mehrere Stunden im Gebrauch. Sie hat eine angenehme Helligkeit, die sich über einen leichten Druck auf den An/Aus-Knopf noch variieren lässt. Neben der maximalen Helligkeitsstufe sind ein milderes Licht und ein schnelles Stroboskop-Licht möglich. Als Allrounder im Haushalt und für den Außenbereich kann ich die Taschenlampe nur empfehlen.


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