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Rezensionen verfasst von
H. Mangelsdorf (Erlangen)
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Diablo III - [PC/Mac]
Diablo III - [PC/Mac]
Preis: EUR 32,04

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Cola Light der Hack'n Slays, 20. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Lange haben wir gewartet, als alter Fan von D1 und D2, ungezählten "Meppelruns" "Pindleruns" "Cowruns" "Bloody01-unendlich" (in unter 2min auf Hardcore versteht sich)
waren die Hoffnungen groß, es möge das alte Spielgefühl aufkommen nur in "irgendwie noch besser, bunter...größer...und überhaupt". Aber die Welt hat sich weitergedreht, die damalige Studienzeit ist vorbei, damit auch die Leichtigkeit, die Sorglosigkeit und auch die Zeit sich schön "nerdig" mit all den Tabellen, mit Beutedropwahrscheinlichkeiten und diversen Builds zu beschäftigen.
All dies kommt freilich nicht zurück, egal wie gut das Spiel nach objektiven Kriterien sein mag...

Und es ist beleibe kein schlechtes Spiel! Es vermag zu fesseln und die alte Sammel- und Aufwertwut wieder aufkommen zu lassen. Die Grafik finde ich persönlich sehr stimmig und
mit extrem viel Liebe zum Detail gestaltet, die Spielaction ist sehr gut in Szene gesetzt und wenn man mal wieder so einen großen Haufen Gegner regelrecht außeinander gesprengt hat, kommt
richtig Freude auf, gerade weil fast alles mit Physikeffekten unterlegt ist. Auch das neue Handwerkssystem, bei dem man gefundene Gegenstände in Materialien umwandeln kann, die man
dann selber zum Bau eigener Ausrüstung verwenden kann, macht richtig Spass. So kann sich häufig mit ein wenig Glück sehr gute Gegenstände selbst herstellen. Dies ist auch der Part der wieder sehr gut funktioniert: Das Aufwerten der eigenen Ausrüstung, es fallen Unmengen an Gegenständen, wobei die ehemals goldenen, einzigartigen Gegenstände gefühlt seltener geworden sind als im Vorgänger.
Auch die grünen Setgegenstände gibt es jetzt erst später im Spiel, wobei ich grade die alten "kleinen" Sets sehr mochte. Ebenfalls gut gefallen hat mir die Gestaltung der ersten zwei Akte, wobei man sich hier stark am Vorgänger orientiert hat, was das Setting anbelangt. Der vierte Akt hingegen hat mich ein wenig enttäuscht, die Setting sehen so aus wie die Blutelfenstadt aus Wow, die Quests werden noch banaler und abstruser und das alles hinterließ bei mir den Eindruck, man musste noch in kurzer Zeit einen letzten Akt hinschustern. Insgesamt fand ich auch die Story sehr mau, uninspiriert, nach hinten hin immer schwächer werdend und mit deutlich zu viel Pathos hinterlegt. Die Zwischenfilme sind hinsichtlich ihrer Qualität dennoch äußerst sehenswert. Attributverteilung und Skillpunktverteilung ist entfallen, was ich erst als Manko empfand, da man "nur" eine Meldung beim Levelup bekommt und nicht so schön verteilen kann. Da jedoch die Runen eine Anpassung der Skills ermöglichen, vergleicht man immer wieder neue Optionen und auch die Anfangsfertigkeiten bleiben attraktiv. Insofern sicher Spielerfreundlicher als nach einem "verskillen" wieder neu anfangen zu müssen. Inwiefern bestimmte "Builds" auf Hell und Infernoschwierigekeit noch valide sind kann ich noch nicht sagen.
Insgesamt merkt man gerade ab Nightmare dann, dass das Spiel zunehmend an Tiefe gewinnt, was Gameplay, Skills und Ausrüstung anbelangt, da es einfach fordernder wird, was
mir persönlich als alter "HC-Mode" Spieler sehr gefallen hat.

Alles in allem ein solides sehr gut gemachtes Prügel- und Sammelvergnügen, das durchaus kurzweilig ist und die Diablotugenden gut rüberbringt. Aber dennoch bleibt
ein Cola-Lightartiger Nachgeschmack: Irgendie fehlt etwas... Vielleicht die gute alte Zeit?

Da nehme ich doch fast lieber ein Glas Rotwein und lasse den Soundtrack von Matt Uelmen laufen...


Helmkamera GoPro Cam HD Hero2 Outdoor Edition uni
Helmkamera GoPro Cam HD Hero2 Outdoor Edition uni

63 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines Wunderwerk für alle Tage, 2. März 2012
Rezension bezieht sich auf: GoPro HD HERO2 outdoor (Camera)
Als begeisterter Triathlet wollte ich eine Kamera haben, die den ganzen Wahnsinn auch mitmacht und vielfältig einsetzbar ist.
Ich habe mich dann für die "Outdoor-Edition" entschieden und bisher damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Skifahren ist mit der Helmmontage sehr gut möglich, eine Befestigung auf dem Ski direkt habe ich nicht ausprobiert. Die
erste Tiefschneeabfahrt unter blauem Himmel hat mich dann daheim wirklich überrascht: Exzellente Bildqualität und tolle,
scharfe Aufnahmen. Durch das Weitwinkel wirkt auch alles meist etwas schneller, als es tatsächlich ist.
Die Bedienung finde ich sehr gut gemacht, vielleicht nicht intuitiv, aber praktisch: Der untere Knopf steuert
die Aufnahmemodi (Kamera, Fotoapparat, Timer-Foto, Intervallfoto, Einstellungen) sowie An/Aus. Mit dem oberen Knopf
steuert man dann die Aufnahme, meistens Kamera an/aus oder Foto machen. Wenn man zu lange auf den "An" Schalter drückt
dann kann es passieren, dass man in der Fotoeinstellung landet und muss dann fünf mal weiterdrücken, was ein wenig stört.
Auch die Unterwasseraufnahmen beim Schwimmen sind gut, hier leistet das Kopfband gute Dienste. Beim Radfahren im Süden hatte
ich das Problem, dass wir in einem Ort am Meer untergebracht waren und wir deswegen Zimmer mit hoher Luftfeuchte hatten. Das führte dazu, dass dann am
Helm bei höhreren Geschwindigkeiten die Feuchtigkeit im Gehäuse an der Linse innen kondensiert, was schade ist, wenn man
es erst später merkt und die Bilder dann verwaschen sind. Ob und wie das offene Gehäuse hier Abhilfe schafft, habe ich nicht getestet,
da ich nur das eine Gehäuse dabei hatte. Die Helmhalterung ist gut, allerdings merkt man das Gewicht der Kamera bei einem leichten Radhelm doch bei
längeren Fahrten und es ist schwierig "gerade" zu montieren bzw. zu filmen. Ich habe dann meist per Hand gefilmt und bei Abfahrten die Helmhalterung
genutzt.
Mit einer 16Gigabyte Speicherkarte, die man übrigens dazu kaufen muss, bekommt man gute zwei Stunden
Video in 960p bei 48 Frames drauf. Der Akku ist bei der Kamera der limitierende Faktor und hält auch gute zwei Stunden, bei Kälte deutlich kürzer, so dass
dann gerne bei der schönsten Abfahrt das siebenmalige Piepsen das Ende des Filmspasses anzeigt. Wer also insbesondere bei langen
Tagestouren viel filmen möchte, kommt um Zusatzakku bzw. Batteriepack nicht herum. Ich werde mir es wohl auch zulegen.
Insgesamt eine super kompakte und robuste Multisportkamera mit tollen Befestigungsmöglichkeiten, exzellenten Aufnahmen und reichhaltigem
Zubehör. Sehr empfehlenswert!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2013 8:14 PM MEST


Color and Light: A Guide for the Realist Painter
Color and Light: A Guide for the Realist Painter
von James Gurney
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,95

5.0 von 5 Sternen Standardwerk mit hohem Motivationsfaktor, 5. Januar 2012
Als Hobbyzeichner und -maler und den vielen positiven Rezensionen habe ich zu Weihnachten (nicht ganz zufällig, ich gebe es zu) dieses Buch unter dem Baum gefunden. Über die Feiertage begann ich zu lesen und habe es in Windeseile "aufgesaugt".
James Gurney gibt einen grandiosen Über- und Einblick in die Welt des Lichts- und der Farben aus Sicht des Malers. Sein Medium sind meist Ölfarben, seine eigenen vorzüglichen Bilder schmücken jede Seite und illustrieren das gerade Gelesene. Inhaltlich geht es dabei kompakt, informativ und vor allem sehr umfassend zur Sache: In 12 Kapiteln wie z.B. "Paint and Pigments", "Sources of Light" oder "Color Relationships" werden dann einzelne Aspekte in meist einer Doppelseite behandelt.
Im Falle der "Color Relationships" z.B. "Warm and Cool", "Monochromatic Schemes" oder "Colored Light Interactions".

Das interessante ist, dass es kein "Malbuch" im herkömmlichen Sinne ist. Es gibt keine konkreten Anweisungen oder gar Malanleitungen sondern vielmehr großartige Anregungen über die eigene Wahrnehmung beim Malen nachzudenken und analytisch
an bestimmte Themen heranzugehen. Es ist ein Buch, dass man immer wieder aufschlagen kann und immer noch etwas Neues entdeckt
und das vor allem eines tut: Es ermutigt zum Malen, zum Experimentieren und Freude an Farbe und Form zu haben.
Ich werde es jedenfalls noch lange lesen und immer wieder aus dem Schrank holen, eine klare Empfehlung!


Mechanika: Creating the Art of Science Fiction with Doug Chiang: How to Create Science Fiction Art
Mechanika: Creating the Art of Science Fiction with Doug Chiang: How to Create Science Fiction Art
von Doug Chiang
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,70

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf die Marker, fertig, los!, 15. August 2010
Dieses Buch habe ich wie kein anderes als echtes "Arbeitsbuch" verwendet, und bisher rund die Hälfte der
dort abgebildeten Roboter und Kreaturen nachgezeichnet. Es ist erstaunlich über was für eine große Vorstellungskraft
Chang verfügen muss, wenn er komplexe mechanische Details gleich mit Tinte auf lose Konzeptzeichnungen aufträgt.

Aber von vorne. Mechanika, wie schon der Titel verrät, beschäftigt sich mit der Illustration von Robotern,
Fahrzeugen, Kreaturen und Anfertigung von ganzen Illustrationen. Doug Chang zeigt bei jedem Motiv eine Schritt-für-Schritt Anleitung,
meist beginnend mit einer groben Graumarkervorzeichnung die er dann stufenweise verfeinert und teilweise dann mit dem Computer
weiter entwickelt. Im letzten Teil des Buches widmet er sich hauptsächlich komplett mit Photoshop und Tablet gemalten Szenen.

Dieses Buch zwang mich wieder hart an meinen perspektivischen Fertigkeiten zu arbeiten, denn die mechanischen
Teile, die Chang beinahe mühelos einarbeitet, sind sehr kompliziert und verlangen eine gute Vorstellung vom "papiernen" 3D Raum.
Aber gerade die Arbeit mit Bleistift, Papier, Markern (sollte man dringend haben oder besorgen), Lineal und Sprühsystem für Marker
(nicht zwingend erforderlich) verlangt nach viel Konzentration und manchmal Mut (kein Undo-Button:) ). Gerade der Fokus auf
traditionellem Handwerkszeug hat mir gut gefallen. Aber auch Photoshop kommt nicht zu kurz. Fazninierend auch der
anfängliche Blick direkt in Changs Atelier und die verwendeten Materialien, die knapp aber umfassend beschrieben werden.

Insgesamt ein großartiges Buch, das mich nach wie vor begeistert und mich anspornt meine Ideen mit besserer Technik, der
richtigen Perspektive und überzeugender Markertechnik gekonnt umzusetzen.


Blues Piano 1. Klavier
Blues Piano 1. Klavier
von Richards Tim
  Musiknoten

39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellenter Einstieg - Must Have!, 9. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Blues Piano 1. Klavier (Musiknoten)
Für jeden, der davon träumt, mal ein wenig selber mit Sinn und Verstand auf dem Klavier zu improvisieren, ist dieses Buch ein sehr guter Einstieg, weil es Basiskonzepte vermittelt. Dazu gehören z.B. fließende Akkordwechsel und die Fähigkeit in der linken Hand den Rhythmus zu halten, während die rechte teilweise auf Off- und Onbeats spielt. Diese Fähigkeiten verbunden mit klassischen Bluesharmonien, Riffs, Akkordverbindungen, Schemata, Basslinien und Blues-endings machen daraus ein gelungenes Werk. Auch wenn die Stücke am Anfang simpel erscheinen, sie gut zu spielen ist gar nicht so einfach. Dennoch führt das Buch super durch die Themen. Das Schlussstück ist ein echter Knaller "Got my Mojo Working" klingt fetzig und macht richtig was her.

Der Aufbau ist dabei immer gleich: Es wird ein Stück vorgestellt, das auch auf der CD angehört werden kann, es folgt ein Übungsteil mit Erklärungen und konkreten Aufgaben (spiele Pattern A bis du es mit 120bpm spielen kannst). Die CD hilft einem enorm zu hören, wie es denn richtig klingen sollte, auch das Mitspielen direkt zur Aufnahme ist eine tolle Sache. In jedem Stück wird etwas anderes geübt, z.B. Sextakkorde oder Synkopen. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis moderat und steigt nach hinten hin an, man sollte Noten lesen können und Klaviervorkenntnisse haben. Bei mir ist es ein richtiges "Arbeitsbuch" geworden, dass ich immer wieder gerne zur Hand nehme. Ach so: Man sollte sich Zeit nehmen, ich arbeite ca. 3/4 Jahr damit und habe es grob durch, werde es aber nochmal durcharbeiten, weil vieles noch nicht richtig sitzt.


Jazz Piano: Harmonik, Technik, Improvisation. Band 1. Klavier. Lehrbuch mit CD. (Modern Piano Styles)
Jazz Piano: Harmonik, Technik, Improvisation. Band 1. Klavier. Lehrbuch mit CD. (Modern Piano Styles)
von Tim Richards
  Taschenbuch
Preis: EUR 42,00

65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellenter Einstieg, 24. April 2008
Da ich Jazzpiano lernen will, habe ich mir entsprechende Literatur besorgt, unter anderem die Bücher von Ignazek (Solo und Akkorde) sowie die Jazzharmonielehre von Sikora. Zudem auch das Bluesbuch von Richards. Ich muss sagen: Mir gefallen die Bücher von Richards am besten. Langsam geht der Autor von simplen Stücken und Dreiklängen über zu komplexeren Voicings und Stücken. Jedes Stück hat einen eigenen Übungsteil mit Tipps zu Variation und Improvisation sowie Erklärungen und theoretische Ausführungen. Toll ist, dass der Autor ganz klare Anweisungen gibt ("Übe das Pattern in der linken Hand auswendig, bis Du die Akkordwechsel beherrschst") und so sehr gut zum Durchdringen des Stoffs beiträgt. Man hat einfach viele Erfolgserlebnisse, so dass man es immer gern in die Hand nimmt. Das alles in Zusammenhang mit einem konkreten Stück. Viele Stücke sind zudem als Playalongs ausgestaltet, so dass man schon früh mitspielen kann, was riesig Spass macht. Für jeden, der wie ich aus mittelerem "klassischen" Klavierniveau kommt, das ideale Buch um den Einstieg ins Jazzpiano zu finden. Man darf hier selbstverständlich keine Wunder erwarten: Ich arbeite schon ein halbes Jahr mit dem Buch und bin noch längst nicht "durch". Aber jedes Mal, wenn ich mich damit hinsetze kommt ein kleines Aha-Erlebnis. Das Bluesbuch ist übrigens ebenso empfehlenswert und vielleicht sogar der noch bessere Einstieg.


Digital Concept Art in Adobe Photoshop (DVD-ROM)
Digital Concept Art in Adobe Photoshop (DVD-ROM)

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Tutorial, von A bis Z, 8. November 2007
Ich arbeite schon länger im Hobbybereich mit Photoshop und mich haben digital Paintings und Konzeptzeichnungen immer fasziniert. Die DVD geht ein komplettes Projekt, es handelt sich um eine Raumschiff/Science-Fictionszene, vom weißen Blatt der Skizze bis zum fertigen Endprodukt in Photoshop durch. Man kann zusehen, wie aus schwarzen Umrissen und groben Schraffuren der gescannten Zeichnung feine Texturen werden, wie er langsam Formen rausarbeitet und Licht- und Schatteneffekte verwendet. Dabei lernt man auch bei guter Photoshopkenntnis sicher den ein oder anderen Kniff noch kennen. Wer allerdings auf ähnlichem Niveau selber aktiv werden will, sollte über profundes Wissen im Bereich Perspektive verfügen. Alles in allem extrem empfehlenswert, wenn man schon ein klein wenig Erfahrung mitbringt. Mich hat die DVD motiviert und mir sehr viel mitgegeben. Zeichentablett sollte man haben.


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