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Beiträge von M. Robert Ganser
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Rezensionen verfasst von
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland)
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Post Pop Depression
Post Pop Depression
Preis: EUR 13,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen R'n'R Supersession oder Strohpuppen treffen auf Steinzeitköniginnen, 19. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Post Pop Depression (Audio CD)
"Rock'n'Roll will never die '" ' ja, wissen seit Neil Young anno 1979 alle, und wusste alle Welt schon vorher, wird seit Jahrzehnten von Techno-Freaks (überbewertete Nullen wie Westbam), Fake-Elektronikern (von Genies wie Cluster und Altmeistern wie Pierre Henry und Karlheinz Stockhausen gründlich zu unterscheiden) und ungezählten Pop-Pseudos (keine Namen, bitte) bezweifelt bis geleugnet, von unterdurchschnittlichen und erbärmlich uninteressanten Vertretern des Rock leider wieder unterlaufen ' aber dann gibt's so manche Musikerpersönlichkeiten, auf die ist hundertprozentiger Verlass, wenn die Tonträger fabrizieren. Und das vor allem aus dem Grund, weil diese Musiker R'n'R SIND.

Iggy Pop und Josh Homme gehören dieser Menschen- und Musikergattung jedenfalls an. Der eine seit bald fünfzig Jahren (47 Lebensjahre zählt das Stooges-Debütalbum heuer), der andere Mann seit wesentlich kürzerer Zeit, aber authentisch ist er genauso wie der ältere Kompagnon. Nun kommt nicht immer große Musik heraus, wenn sich erstklassige Musiker zusammentun, die Erfahrungen sind da verschieden, nicht immer geht die Rechnung auf. Hier schon, alleine schon deshalb, weil die beiden führenden Musiker das tun, was sie am besten können: Iggy singt so inspiriert und hingebungsvoll wie schon lange nicht mehr, während Josh als Gitarrist und Produzent glänzt, und die Platte an nicht wenigen Stellen so klingt, als hätten sich die Stooges und die Queens Of The Stone Age zu einer Session eingefunden und sich dabei aber vorgenommen, sich nicht mit ihren eigenen Klischees zu begnügen, sondern Neuland zu betreten versuchen. Hier muss Arctic Monkeys-Drummer Matt Helders gewürdigt werden, sein Schlagzeugspiel ist nicht so minimalistisch wie das von Scott Asheton, sondern um einiges vielschichtiger und akzentuierter, und harmoniert mit dem Spiel des Bassisten Dean Fertita in einer Weise, die mit für den Abwechslungsreichtum der Platte sorgt. Schließlich ist es auch Hommes Klangvielfalt im Gitarren- und Pianobereich zu verdanken, dass das Album kein Soundeintopf ist, und sich einige Songs erst nach mehrmaligem Hören gut erschließen, wie etwa "In The Lobby", "Chocolate Drops" und auch die epische Schlussnummer "Paraguay", während der Opener "Break Into Your Heart" ähnlich mit der Tür ins Haus fällt wie seinerzeit "Sister Midnight" ("The Idiot" ' übrigens auf den Tag genau 39 Jahre vor diesem Album hier veröffentlicht!). "American Valhalla" lebt von einem hypnotischen Bassriff (wer wieder einen Vergleich will ' "Down On The Street" ') und hat einen Refrain mit Ohrwurmqualitäten, was eigentlich auf alle Songs hier zutrifft, am meisten auf das bereits vorab veröffentlichte "Gardenia", dem Hit des Albums, schlicht und einfach ein prächtiger Rocksong. "Sunday" bietet in den ersten drei seiner sechs Minuten simplen wie groovigen Rock mit schön schneidenden Gitarrenriffs, der Groove steigert sich in den weiteren anderthalb Minuten, in den letzten anderthalb Minuten wird das Thema des Songs dann von einem Streichorchester ruhig zu Ende geführt. Phänomenale Songs sind das im Prinzip simpel aufgebaute, Blues-basierte Melodram "Vulture" sowie "German Days", eine Verbeugung vor dem unvergessenen David Bowie und vor der gleichermaßen unvergessenen gemeinsamen Zeit, die beide vor rund vierzig Jahren in Berlin verbrachten.

Der langen Rede kurzer Sinn: Dieses Album ist ein Hammer. Aber hätten Sie etwas anderes erwartet? Ich nicht, will ja schließlich, dass guter R'n'R niemals stirbt, und Platten wie diese sorgen dafür, dass das so schnell nicht passiert.


Gemeinde - Kirche am Ort: Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils
Gemeinde - Kirche am Ort: Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils
von Herbert Haslinger
  Broschiert
Preis: EUR 13,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katholische Gemeindetheologie von morgen mit einem guten Schuss Radikalität, 21. Februar 2016
Nimmt man das vielfach verwendete Adjektiv "radikal" in seinem tatsächlichen Wortsinn, so ist es von "Radix" abgeleitet, was soviel wie "Wurzel" oder "Ursprung" heißt, und da muss gleich erklärt werden, was der Autor damit meint und was nicht: Die Frage, wie Jesus Gemeinde gewollt hat, stellt er nicht, das überließ er Jahrzehnte lang stark wirkenden Gemeindetheologen ab dem Konzilsende, und schon gar nicht geht es Haslinger um die Gleichsetzung von Kirche und Gemeinde, etwa wenn eine "Entscheidungskirche" als Gegenteil einer "Volkskirche" propagiert wird, was ebenfalls die letzten 50 Jahre pastoraltheologische Wälzer füllt. Ist nun Haslinger etwa einer, der das Rad der Zeit zur vorkonziliaren Landpfarrer-Idylle zurückdrehen möchte? Das schon gar nicht. Was er will und tut: Er erstellt eine präzise Analyse aus den gar nicht so zahlreichen, aber theologisch überaus substanzreichen wie brisanten Aussagen der beiden Konzilshauptdokumente "Lumen Gentium" und "Gaudium et spes" zum Thema Gemeinde, genauer noch gesagt zu Kirche vor Ort. Das, was beispielsweise Jürgen Werbick immer wieder mit "Verortung des Glaubens" anspricht, ist bei Haslinger großes Programm, womit er sich klar und deutlich gegen Seelsorgeräume, Großpfarren und ähnliche Entwicklungen ausspricht. Ihm geht es nicht ums Schlechtreden und Krankjammern von Verhältnissen, und dass nicht wenige Hauptamtliche und Ehrenamtliche sowie Organisationen im katholisch-kirchlichen Bereich Großes leisten, weiß er schon zu würdigen. Aber er sieht auch die Grenzen und Fehlentwicklungen, vor allem dann, wenn viele Aufgaben an Ehrenamtliche delegiert werden, weil sie Hauptamtliche aus Zeit- und Kraft-Gründen nicht mehr leisten können. Das führt nicht nur zu Überforderungen (gerade weil bei Ehrenamtlichen es oft auch an Kompetenz mangeln kann), sondern vor allem zu einer Reduktion des eigentlich Unverzichtbarsten, das Kirche zu bieten hat, nämlich Seelsorge. Und wenn Gemeinde nicht mehr - oder zu wenig - der Ort ist, wo Seelsorge erfahren werden kann, wird es auf verschiedenen Ebenen problematisch.

Die eigentliche Radikalität dieses Buches liegt in der Herausforderung, aus den Konzilsaussagen zu erschließen, was Gemeinde im Sinne des Geistes und des Buchstabens des Zweiten Vatikanums sein kann und was nicht. Den Ansatz des Autors, das vor dem Konzil allein tragende Kirchenbild des Mystischen Leibes Christi in einem klaren Gegensatz zum Begriff des Volkes Gottes zu sehen, mag man hier verschieden beurteilen können (Christus ist nun mal das Haupt der Kirche und bleibt es für alle Zeiten), dass überzogene Interpretationen dieses traditionellen Kirchenverständnisses aber zu realitätsfernen Darstellungen der Glaubensgemeinschaft führten, entspricht wiederum den Tatsachen. Aber Fehl- und Falschinterpretationen von Kirchenlehren sind nicht das letzte Wort, so wie es auch rein soziologische Sichtweisen des Begriffs des Volkes Gottes nicht sein könnten. Hier gelingt es Haslinger im umfangreichsten und theologisch dichtesten Kapitel dieses Buches auch, den Volk Gottes-Begriff auf das Gemeindeverständnis zu bringen, ohne damit in Idealismen abzugleiten, sondern klar zum Schluss zu kommt, dass das "in der Welt Kirche sein" nicht ein bequemer Rückzug einer "kleinen Herde" sein darf, sondern für ein mutiges Hineingehen in die Welt steht. "Kirche am Ort" ist nichts anderes als die Menschen und die Welt von heute, an einem überschaubaren Ort, wo man als Hauptamtlicher (Priester, Diakon, Pastoralassistent/in etc.) für die Menschen da ist und erreichbar ist, als originärer Ort von Seelsorge, die gelingen kann - was aber, so selbstverständlich sich das anhören mag, durch Großpfarrstrukturen nicht gelingt, weil diese zu sehr eine Innenfixierung betreiben, die eine entsprechend notwendige Öffnung wiederum erschweren.

Konkrete Empfehlungen und Forderungen zur Umsetzung finden sich in diesem Buch nicht, dies beabsichtigt der Autor offensichtlich auch nicht, etwa Theorien zu Zulassungsbedingungen zur Priesterweihe (was nahe gelegen wäre - schließlich darf man nicht vergessen, dass die Seelsorgeraum- und Großpfarrstrukturen hauptsächlich aufgrund der sinkenden Priesterzahlen und der zunehmenden Unmöglichkeit, Pfarren mit Priestern zu besetzen, entstanden sind und entstehen, und aus diesen Gründen nicht selten als Notlösungen betrachtet werden). Viel Konkretes bietet Haslinger in dieser Hinsicht aber auf anderer Ebene: Wie schon zehn Jahre zuvor in seinem bislang umfangreichsten Werk "Lebensort für alle. Gemeinde neu verstehen" stellt er auch hier den diakonalen Charakter der Gemeinde dar, das Bild der Berghütte als ein solches Bild von Gemeinde findet sich wie damals auch hier wieder, freilich in einem engeren Bezug zu den Konzilsaussagen gesetzt. Alles in allem geht es um die Grundfrage, wie sich die (katholische) Gemeinde weiterentwickeln soll: Funktionärsapparat zur Aufrechterhaltung von Traditionen, verbunden mit der hohen Gefahr, darin zu erstarren und die Freude und die Kraft an der Seelsorge zu verlieren, oder Gemeinde als Ort des kompetenten Dienens am Menschen vor Ort, die einiges an Funktionen und Traditionen aufgegeben hat, um für Seelsorge offener und freier zu sein. Sich dieser Diskussion zu stellen kann noch sehr spannend werden, und dieses Buch gibt dazu an Anregungen mehr als genug.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2016 12:05 AM CET


It's Alive
It's Alive
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen Kommentar zum Albumtitel: Man kann auch untertreiben - denn ..., 8. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: It's Alive (Audio CD)
... "It's Explosive" oder so etwas ähnliches wäre noch passender gewesen. Wenn es die von H. G. Wells erdachte Zeitmaschine wirklich gäbe und sie gut zu benützen wäre - der Silvestertag 1977 in London, das wäre was für mich, und für eine wohl nicht geringe Anzahl anderer ewiger Ramones-Fans wohl auch. Die Alben dieser Band (womit ich alle Studioplatten von 1976 bis 1995 meine) mag man differenziert beurteilen wie man will, aber als Liveband waren die Vier der totale Wahnsinn, Rock'n'Roll in Reinkultur, Punk in Vollendung, mit Sicherheit eine der zehn allerbesten Livebands der gesamten internationalen Pop- und Rockgeschichte, und das zu jeder Zeit ihres Bestehens (während ihre Studioplatten-Diskografie eher einer Berg-und-Talfahrt gleicht). Diese Scheibe bringt das herüber. Anspieltipps, Hervorhebung bestimmter Titel? Vergessen Sie's! Geben Sie sich das ganze Album in einem Durchlauf, schließen Sie vielleicht die Augen und stellen sich vor, Sie wären tatsächlich zum oben erwähnten Zeitpunkt an ebenfalls erwähntem Ort. Die Gruppe spielte in ihrer Urbesetzung, ein paar Monate später stieg Drummer Tommy aus, weil ihm das Touren zu viel wurde. Den drei anderen verbliebenen Originalmitgliedern zum Glück nicht, womit sich die Rockwelt noch lange Jahre an Gigs dieser einzigartigen Band ergötzen durfte. Hey, ho, let's go!


Blackstar
Blackstar
Wird angeboten von BelgraviaTrade
Preis: EUR 12,00

11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beachtliches, wenn auch nicht geniales Alterswerk – nicht ohne Tony Visconti, 8. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Blackstar (Audio CD)
Der „Thin White Duke“ begnügt sich nicht mit einem bloßen Lebenszeichen, und das ehrt ihn schon einmal. Andererseits weiß er, dass es nach einer fast fünfzigjährigen Karriere schwer ist, sich neu zu erfinden. Er versucht es aber, so gut er kann, und das ist erst recht ehrenwert. Dass er dazu auf einen echt guten und passenden Producer nicht verzichten soll, ist ihm auch klar, und da erweist sich der drei Jahre ältere Tony Visconti, seit dem 1969er-Opus „Space Oddity“ nicht selten als Produzent an Bord gewesen, wahrhaftig als erste Wahl.

Das Album beginnt mit seinem Titelsong groß: „Blackstar“ ist eine zehnminütige Mini-Oper mit apokalyptischem Text, aber schwer geerdet in der Welt von heute, wenn er beispielsweise von knienden Frauen und Kindern, denen die Exekution bevorsteht singt, wozu ihn Bilder der IS-Terroristen inspiriert haben dürften. Bowie zieht gesanglich alle Register, das Arrangement glänzt von Vielfalt, ohne dass es überladen wirkt, was einmal mehr auch Viscontis Ausnahmestatus unterstreicht, das sonore Saxofon verleiht dem Stück Spannung und Eleganz zugleich. Grandios.

„‘Tis a Pity She Was a Whore“ dauert halb so lang und gibt auch leider nur halb so viel her. Groovt zwar ordentlich, der Saxofonist legt sich ins Zeug, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass dieser Song kompositorisch eher wenig zu bieten hat.

„Lazarus“ ist dafür wieder eine Hammernummer. Textlich scheint Bowie hier die biblische Figur, von der Jesus in einem Gleichnis erzählt, zum Ausgangspunkt für eine Betrachtung genommen zu haben – ein bettelarmer Mann, der aber mal so reich war wie der reiche Prasser. Eine getragene Ballade, von einem Bläsersatz und Fuzzgitarren veredelt, und die sechseineinhalb Minuten werden nicht zu lang. Meisterhaft.

„Sue (Or In a Season of Crime)“ ist ein dynamischer Track, ein richtiges Rhythmusfeuerwerk, wo die Drums dominieren, erinnert mich an Can-Nummern, wo Jaki Liebezeits Drescherei besonders prägend ausfiel. Textlich geht’s um eine alles andere als unkomplizierte, aber andererseits wohl auch nicht so seltene Mann-Frau-Beziehung – tja, das kennt man(n) (und Bowie sicher auch) …

„Girl Loves Me“ ist der bravste und unauffälligste der sieben Tracks, guter Song, von den Lyrics her auch eher unspektakulär – worum es geht, sagt schon der Titel.

„Dollar Days“ lässt den Saxofonisten Donny McCaslin (so, er musste mal namentlich erwähnt werden – sein Beitrag zum Gelingen des Albums ist nicht zu unterschätzen) nochmals glänzen, und das ist bei diesem prächtigen, und genial arrangierten wie produzierten Song, der textlich die Welt so kritisch sieht, wie sie gesehen werden sollte, überaus passend. Wobei es nicht nur darum geht, dass Geld die Welt regiert, sondern auch darum, wohin das führen muss. Exzellente Nummer.

„I Can’t Give Everything Away“ ist eine feine Schlussnummer, swingt und groovt (hätte auch Nile Rogers so produziert, Sie wissen, worauf ich anspiele) schön, und ist vom Text her ein Versuch des Meisters, seinen ergebenen Fans, aber wohl auch dem Rest der Welt klar zu machen, dass er zwar vieles, aber halt eben auch nicht alles kann. Edle Coolness.

Alles in allem ein schönes Geschenk des sich im 70. Lebensjahr befindlichen Altmeisters an den Rest der Welt. Mr. Bowie & Mr. Visconti, many thanks!


SAVAGE ROSE/ IN THE PLAIN/ 1968 DIGIPACK
SAVAGE ROSE/ IN THE PLAIN/ 1968 DIGIPACK
Wird angeboten von Ginger Music - Progressive Rock
Preis: EUR 19,84

5.0 von 5 Sternen Erstklassiges Mastering!, 12. Dezember 2015
Über die Musik dieser beiden Superscheiben schreibe ich hier nichts, verweise dazu nur auf meine Rezensionen zu den jeweiligen Alben, und zu den einzelnen 8 Tracks der "In The Plain"-Platte. Nur ein paar Worte zur Klangqualität: Ungleich besser als die "In The Plain"-CD aus 1992, auch besser als die später edierte CD der Debütplatte; sauberer und voller Klang, was vor allem beim leisen Vorspiel von "I'm Walking Through The Door" angenehm auffällt, während bei "Ride My Mountain" und "A Trial In Our Native Town" die Dynamik noch stärker herauskommt. Die letztgenannte Nummer wird übrigens irrtümlich falsch genannt, statt "... Our Native ..." heißt es "... Your Native ...". Sollte bei der nächsten Auflage korrigiert werden. Am Klang gibt es erfreulicherweise nichts zu korrigieren, an der Musik sowieso nichts.


A Trial in Your Native Town
A Trial in Your Native Town
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Track 8 und Schlussnummer des "In The Plain"-Albums. Und mehr noch!, 12. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Trial in Your Native Town (MP3-Download)
Ich kenne nicht alle Pop- und Rock-Alben, die jemals aus Dänemark gekommen sind, das könnte ich von mir vielleicht nicht einmal behaupten, wenn ich Däne wäre. Aber so wenige sind es wieder auch nicht, die ich kenne, und gut bis großartig gefunden habe. Aber das zweite Album der damals einzigartigen Savage Rose aus 1969 (oder in Dänemark angeblich schon 1968, behauptet zumindest die Website der Band; wahrscheinlich 1968 aufgenommen, internationale Veröffentlichung war jedenfalls 1969) ist für mich eine unerreichte und unübertreffliche Platte, für mich eines der zehn genialsten Pop- und Rock-Alben, das jemals vom Kontinent kam (also abseits von England und Irland).

An dieser Nummer ist einfach alles genial und einzigartig, es ist, von den Einzelstücken her gesehen, zweifelsohne das Meisterwerk der Gruppe. Gut, dass man einen Teil der Aufnahmen in einer Kirche machte, diese Art von Wucht und Hall hätte man in einem Studio so nicht hingekriegt. Annisette singt, wie wenn es um ihr Leben ginge, das an und für sich simple Thema wird mit aller Bombastik, die es braucht, durchgezogen. Doom, Klassik-Rock und Prog zugleich. Wie oft ich dieses 7-Minuten-Stück (und nur etwas seltener das ganze Album) in den letzten mehr als 40 Jahren schon gehört habe, weiß ich nicht. Aber langweilig war mir keine einzige Sekunde.


Evening's Child
Evening's Child
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Track 7 des "In The Plain"-Albums, 12. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evening's Child (MP3-Download)
Ich kenne nicht alle Pop- und Rock-Alben, die jemals aus Dänemark gekommen sind, das könnte ich von mir vielleicht nicht einmal behaupten, wenn ich Däne wäre. Aber so wenige sind es wieder auch nicht, die ich kenne, und gut bis großartig gefunden habe. Aber das zweite Album der damals einzigartigen Savage Rose aus 1969 (oder in Dänemark angeblich schon 1968, behauptet zumindest die Website der Band; wahrscheinlich 1968 aufgenommen, internationale Veröffentlichung war jedenfalls 1969) ist für mich eine unerreichte und unübertreffliche Platte, für mich eines der zehn genialsten Pop- und Rock-Alben, das jemals vom Kontinent kam (also abseits von England und Irland).

An dieser Nummer fällt mir einmal mehr auf, dass die frühen Savage Rose bei relativ simplen Popsongs wie diesem alles andere als banal klangen, und eine Klasse für sich waren. Schöner, feiner Song.


His Own Happiness / God's Little Hand
His Own Happiness / God's Little Hand
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Track 6 des "In The Plain"-Albums, 12. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kenne nicht alle Pop- und Rock-Alben, die jemals aus Dänemark gekommen sind, das könnte ich von mir vielleicht nicht einmal behaupten, wenn ich Däne wäre. Aber so wenige sind es wieder auch nicht, die ich kenne, und gut bis großartig gefunden habe. Aber das zweite Album der damals einzigartigen Savage Rose aus 1969 (oder in Dänemark angeblich schon 1968, behauptet zumindest die Website der Band; wahrscheinlich 1968 aufgenommen, internationale Veröffentlichung war jedenfalls 1969) ist für mich eine unerreichte und unübertreffliche Platte, für mich eines der zehn genialsten Pop- und Rock-Alben, das jemals vom Kontinent kam (also abseits von England und Irland).

An dieser Nummer zeigt sich für mich, wie stark die Band sein kann, wenn sie mal für ein paar Minuten ins Avantgardistische geht: Kein niveauloses Füllmaterial, sondern skurrile Bodenständigkeit. Urig.


The Shepherd & Sally
The Shepherd & Sally
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Track 5 des "In The Plain"-Albums, 12. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Shepherd & Sally (MP3-Download)
Ich kenne nicht alle Pop- und Rock-Alben, die jemals aus Dänemark gekommen sind, das könnte ich von mir vielleicht nicht einmal behaupten, wenn ich Däne wäre. Aber so wenige sind es wieder auch nicht, die ich kenne, und gut bis großartig gefunden habe. Aber das zweite Album der damals einzigartigen Savage Rose aus 1969 (oder in Dänemark angeblich schon 1968, behauptet zumindest die Website der Band; wahrscheinlich 1968 aufgenommen, internationale Veröffentlichung war jedenfalls 1969) ist für mich eine unerreichte und unübertreffliche Platte, für mich eines der zehn genialsten Pop- und Rock-Alben, das jemals vom Kontinent kam (also abseits von England und Irland).

An dieser Nummer fällt mir auf, wie schön, subtil, und doch auch wieder betörend Annisette singen, und die Band klingen kann. Subtiler Folkrock, der erst gegen Ende ins Bombastische übergeht.


Ride My Mountain (Jade)
Ride My Mountain (Jade)
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Track 4 des "In the Plain"-Albums, 12. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ride My Mountain (Jade) (MP3-Download)
Ich kenne nicht alle Pop- und Rock-Alben, die jemals aus Dänemark gekommen sind, das könnte ich von mir vielleicht nicht einmal behaupten, wenn ich Däne wäre. Aber so wenige sind es wieder auch nicht, die ich kenne, und gut bis großartig gefunden habe. Aber das zweite Album der damals einzigartigen Savage Rose aus 1969 (oder in Dänemark angeblich schon 1968, behauptet zumindest die Website der Band; wahrscheinlich 1968 aufgenommen, internationale Veröffentlichung war jedenfalls 1969) ist für mich eine unerreichte und unübertreffliche Platte, für mich eines der zehn genialsten Pop- und Rock-Alben, das jemals vom Kontinent kam (also abseits von England und Irland).

An dieser Nummer ist alles explosiv und sexy, sie fetzt und rollt, und der geile Hammondorgelsound und die Hendrix-artige-Gitarre passen dazu wie sonst nichts. Hammernummer.


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