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Beiträge von Peter Griffin
Top-Rezensenten Rang: 4.673
Hilfreiche Bewertungen: 422
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Rezensionen verfasst von Peter Griffin
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39 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ganz ehrlich das schlechteste was ich seit langem gesehen habe, 14. März 2013
Warum "ganz ehrlich"? Nun, bei Filmen dieser Art erwarte ich eigentlich prinzipiell überhaupt nicht viel. Ich will auch nicht großartig über irgendwas meckern bloß weil mich ein Film mal an manchen Ecken und Enden enttäuscht aber dieser Film ist schlicht und einfach ein einziger großer Fehlschlag. Zuerst einmal die Frage: was hat man von so einem Film zu erwarten und warum schaut man ihn sich überhaupt an. Wegen tiefgehender Story und intelligenter Dialoge wohl kaum. Für mich persönlich kann ich sagen, ich finde Actionfilme wie Stirb langsam (Teile 1 - 4) gut weil die Action einfach passt und weil es bisher mehr oder weniger immer gelungen ist, den Film auf ein festes Ziel hinlaufen zu lassen. In solchen Filmen natürlich vorzugsweise ein schön fieser Oberschurke bei dem man sich richtig darauf freut, wie er vom Actionheld am Schluss den Allerwertesten versohlt kriegt. So etwas bietet dieser Film nun in keinster Weise! Die Gegenspieler von McClane sind einfallslos und langweilig. Sie liefern keinen wirklichen Grund, sie irgenwdie fies, abstoßend oder sonstwas zu finden. Kurz vor Schluss (Vorsicht, leichter Spoiler) ***gibt es dann noch einen kleinen Story-Twist, plötzlich stellt sich ein anderer Charakter auch als Fiesling heraus, doch knapp eine Viertelstunde später beißt der dann auch schon ins Gras ***. Ebenfalls prägnant in packenden Actionfilmen sind Situationen, in denen der Held auch mal schlecht dasteht und man sich fragt "Ohwei, wie kommt der da jetzt wieder raus...?". Auch das gibt es in diesem Film nicht. Klar steht McClane mit seinem Sohn schonmal ein paar bewaffneten Gegnern gegenüber oder ist in eine Verfolgungsjagt verwickelt, allerdings haben die beiden permanent nur pseudocoole Sprüche auf Lager und ein ironisches Grinsen im Gesicht, frei nach dem Motto "Ihr könnt mir eh nichts, am Schluss gewinn' ich sowieso". Fast schon als würde Bruce Willis sich direkt an das Publikum wenden um zu sagen "Hey, ich bin's! Mich kriegt keiner klein!". Die Spannungskurve in diesem Film fällt jedenfalls nach anfänglichen Schwingungen mit Verfolgungsjagten und etwas Action extrem flach aus. Die ersten Gedanken nachdem ich den Trailer im Kino sah: "Bruce Willis gegen russische Gangsterorganisationen? Was kann man da schon groß falsch machen?" - die Antwort nach dem tatsächlichen Kinobesuch "Scheinbar doch so einiges". Dies ist der schlechteste Film den ich in den letzten Jahren gesehen habe.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Quick-Time Events, 28. Dezember 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Kurzum: Ich bin ein Zocker. Lasst mich meine Gegner selbst bekämpfen und besiegen und schafft endlich diese armseligen Quick-Time Events ab. Knöpfe Drücken? Ist das ein DVD Menü oder ein Videospiel? Atmosphäre verspielt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mein persönlicher Favorit, 1. August 2012
Ich habe diese CD nun vor etwas mehr als einem halben Jahr erworben und kann nun definitiv sagen: Dieses Album ist mein persönliches Lieblingsalbum der Band. Und das sage ich auch als jemand, der noch die älteren Werke mit Tarja kennt. Die Diskussionen darum welcher Stil der Band besser/schlechter ist gab es natürlich schon damals... Mit dem Erscheinen von 'Once' hörte man viele Leute klagen "Herrje, was ist nur aus den guten alten Nightwish geworden" und nun sagen viele Stimmen halt "Hachja, Once, das war noch was... was ist nur aus der Band geworden?". Stilwechsel sind normal und Änderungen an der Bandbesatzung leider auch oft unvermeidbar. Ich mag Tarja als Sängerin sehr und finde trotzdem auch, dass Anette ihren Job verdammt gut macht. Nightwish zeichnen sich für mich besonders durch ihre enorme Vielfalt an Songs aus und das stellen sie mit diesem Album erneut eindrucksvoll unter Beweis. Einen Lieblingssong könnte ich auf Anhieb gar nicht herauspicken... von traurig-ruhig über düster-bedrohlich bis heavy ist hier alles dabei und die Atmosphäre, die dabei aufgebaut wird, ist einfach herausragend.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
40€ für einen Film mit Klicksequenzen?, 26. Juli 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Da war ich mal wieder von der Idee angetan, mir einen simplen Shooter zuzulegen um mal wieder etwas Action auf den Bildschirm zu bringen und dann so eine Enttäuschung. Von vielen wird die Story des Spieles himmelhoch gelobt, was vermutlich auch zu den vielen positiven Feedbacks führt. Schlecht ist sie auch keinesfalls aber als so unglaublich faszinierend und 'erdrückend' empfand ich sie auch bei weitem nicht. Das mag aber auch daran liegen, dass ich mich aufgrund des miserablen Gameplays gar nicht erst recht in das Spiel einfinden wollte. Was stört so ungemein am Gameplay? ---------------------------------- - Extreme Simplizität: Shooter haben in den seltensten Fällen durch clevere und umfangreiche Spielmechaniken überzeugen können - das werden auch die wenigsten von so einem Spiel erwarten. Spiele wie Spec Ops - The Line treiben es allerdings wesentlich zu weit. Deckung suchen, schießen, warten, schießen, weitergehen, wiederholen... mehr gibt es nicht zu tun. Bereits nach dem allerersten Feuergefecht hat man definitiv alles gesehen, was dieses Spiel in dem Hinblick zu bieten hat. - Schadenssystem: Alleine dafür würde ich dem Spiel mindestens 2 Punkte abziehen. Das System, sich automatisch nach Treffern zu regenerieren ist einfach völlig hanebüchener Blödsinn! Wo bleibt da die Herausforderung und warum kann man es Spielern nicht mehr zumuten, eine eigene Lebensanzeige zu überwachen und notfalls selbst zu verwalten? Wenn ich Treffer einstecke wird das Bild gräulicher und leicht verschwommen... also schnell die Schusstaste loslassen, ein paar Sekündchen warten und dann weitermachen. Hinzu kommt, dass in dem Wüstensetting des Spiels ohnehin permanent irgendwas verschwimmt (Sandstürme oder andere Effekte) und der "Achtung GRAU!" Effekt kaum wargenommen wird, somit merkt man an manchen Stellen nicht mal, wenn es dem Charakter zu schlecht geht. - Steuerung: Hier merkt man auch, dass die Steuerung nur billig von der Konsolenversion übernommen wurde. Die Funktion zum Sprinten und Deckung suchen wurde auf die selbe Taste gelegt. Folglich ist es unmöglich, durch eineen Abschnitt zu sprinten in dem hin und wieder mal ein Balken oder andere Objekte herumliegen weil die Spielfigur sofort irgendwo in Deckung springen will. Das stört brachial und funktioniert nichtmal mit der zu erwartenden Genauigkeit. Wenn ich wirklich mal schnell in Deckung gehen will passiert es zum Beispiel relativ oft, dass mein Charakter hinter einem ganz anderen viel weiter entfernten Objekt Deckung sucht. - Spielerische Freiheit: Auch dies ist sicher kein Element, was man in Shootern generell zu Hauf finden kann, in diesem Fall sollte es dennoch erwähnt werden... denn spielerische Freiheit ist praktisch nicht vorhanden. Gar nicht. Wenn ich einen Raum betrete suche ich sofort hinter dem nächstbesten Objekt Deckung und bewege fortan nur meinen Mauscursor über die Gegner und klicke. Die Deckung muss praktisch nicht mehr verlassen werden und so verharre ich bis der Ansturm der Gegner nachlässt. So etwas bietet jedes X-beliebige Flashgame im Internet! Wenigstens ein BISSCHEN mehr Freiheit (Deckung wechseln, hin und her laufen, alternative Wege durch einen Raum etc) ist doch nicht zu viel verlangt. - Alternative Storywege: Mittlerweile in fast jedem Spiel anzutreffen: Weichen auf dem Weg durch ein Spiel, die den weiteren verlauf mehr oder weniger beeinflussen können. In einem so Story-lastigem Spiel wie diesem sicher etwas, was gut funktionieren kann. Allerdings gibt es auch hier Schwächen die mir schon bei der allerersten dieser Entscheidungspunkte aufgefallen sind. Meine Truppe hat einen Widersacher gestellt und versucht mit ihm zu verhandeln. Während des Gesprächs bewegt dieser sich mit übertriebener Offensichtlichkeit Stück für Stück auf ein Loch im Boden zu um zu entkommen. "Ok", denke ich, "ich gebe mal einen Warnschuss in Richtung des Loches ab um zu sehen was passiert". Und was passiert? Meine CPU gesteuerten Teamkollegen eröffnen sofort das Feuer und die Entscheidung, dass diese Figur sterben muss wurde besiegelt. Ich erwarte natürlich nicht, dass Spieleprogrammierer für jede Aktion des Spielers eine Reaktion vorhergesehen haben aber in solchen Fällen wäre einfach mehr drin als einfach zu sagen 'Ok, Spieler hat geschossen, Situation ist damit klar -> tot!'. So wird auch die schönste Story sehr schnell unglaubwürdig. - Realismus Eigentlich blödsinn, darüber in einem Spiel tiefgehend zu debattieren aber auch hier muss man sich so oft an den Kopf fassen, dass es auch nicht unerwähnt bleiben sollte. Das Schadenssystem habe ich schon erwähnt, da es dem Realismus aber einen so derben Schlag versetzt gehört es eindeutig auch in diese Kategorie. Man fühlt sich einfach wie Superman, wenn man sich nur kurz hinknien muss und schon geht's einem besser. Klar, Schusswunden könnte man auch nicht einfach so in ein paar Sekunden mit einem Medikit oder ähnlichem verheilen, trotzdem ist das für Spiele immernoch die bessere Variante. Die Zwischensequenzen in diesem Spiel sind allerdings auch nicht viel besser. Falls es Leute gibt, die schon in Filmen wie 'Stirb langsam' die Krise kriegen wo Leute unverletzt aus fahrenden Autos springen: Dieses Spiel treibt es noch weiter. Hier können Soldaten zum Beispiel zig Meter in die Tiefe stürzen um dann von einem schlichten Seil um ihre Hüfte aufgefangen zu werden, wo es jedes normale Lebewesen in 2 Teile gerissen hätte. Spiele (und Filme) müssen nicht realistisch sein - aber bitte auch nicht über die Maße absurd unrealistisch! Positive Aspekte des Spieles sind zum einen sicherlich die Grafik, die sich auf jeden Fall sehen lassen kann. Das Wüstensetting in und um Dubai ist auf jeden fall gut gelungen und schafft Atmosphäre. Auch die Story ist, wie schon gesagt, hervorzuheben. Trotz der Entscheidungen die man in dem Spiel treffen kann motiviert es jedoch nicht, mehr als ein mal durchzuspielen. Wenn ich wissen will, was bei anderen Entscheidungen passiert wäre schaue ich mir lieber die Videos dazu schnell auf Youtube an anstatt mich noch einmal durch die langweiligen Ballerpassagen zu klicken. Alles in allem ist Spec Ops - The Line also eher ein nett erzählter Film mit Mausklickeinlagen um die Gegner im Weg zu entfernen. 40€ sind für einen Film auf jeden Fall zu viel. Ich würde von einem Kauf eher abraten.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Mainstreamproduktion für die Dummen, 18. Juni 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen
Ja, traurig aber wahr: Selbst eine geniale Spieleserie wie Diablo wurde von dem immer mehr zunehmenden Trend beeinflusst, Spiele so simpel wie möglich - und somit auch für jeden Dorfdeppen zugänglich zu gestalten. bei den tausenden Rezensionen die hierzu bereits bestehen wurde sicherlich schon alles gesagt, darum nur kurz mein Senf dazu was mich am meisten an D3 stört: Skill- und Charaktersystem verbockt: Ja ja, schön und gut - Skills sind jederzeit austauschbar und ermöglichen so ein ach so tolles flexibles Gameplay ohne die möglichkeit, etwas falsch zu machen. Charakterpunkte werden automatisch vergeben, das Spiel nimmt mir alles ab... bravo! Jeder, der schon einmal etwas ältere Hack & Slay Spiele gespielt hat, und da gab es etliche gute, nicht bloß Diablo 2, der weiß eigentlich, dass gerade das Herumexperimentieren mit Charakterattributen, aufeinander aufbauenden Fähigkeiten sowie die individuelle Steigerung einzelner Segmente des Fähigkeitenspektrums die herausragende Motivation ausmachten. Alles in D3 nicht mehr vorhanden, somit ein großer Motivationsfaktor weniger. Grafik: Nicht gerade die beste aber gute Grafik macht ja bekanntlich auch kein gutes Spiel aus. Trotzdem hätte man sich hier etwas anders entscheiden sollen und nicht diesen comichaften Warcraft Look wählen sollen. Selbst die nasseste und feuchteste Grabkammer sieht mit dieser Grafik alles andere als dunkel und düster aus - Atmosphäre ist hier also ebenfalls ein Fremdwort. Items: Ich rechne damit, dass hier noch einiges via Patches oder Add-ons nachgebessert wird, wie es ja damals mit Diablo 2 und dem LoD Add-on auch der Fall war, aktuell wirkt das ganze jedenfalls sehr mau und ideeenlos. Sammlerlust entsteht praktisch gar nicht, da es kaum einzigartige Items gibt die man zu finden hofft. Das meiste wird durch "rare" Items mit zufällig zusammengewürfelten Eigenschaften ausgemacht, die in manchen Fällen sogar nicht mal Sinn ergeben. Da findet man zum Beispiel eine Waffe, die nur von Dämonenjägern geführt werden kann, welche dann Eigenschaften besitzt, die sich nur auf die Mönch-Klasse auswirken. Besonders Waffen sind in diesem Spiel extrem einfach gestrickt. Es gibt keine klassen-typischen Anforderungen wie Stärke oder Geschick mehr... wäre ja auch zu viel verlangt, da müsste man als Spieler ja vorausplanen, umdenken oder ähnliches, das wird der neuen Zocker-Generation vermutlich nicht mehr zugetraut. Stattdessen kann auch jede zierliche Zauberin mit einer dicken Streitaxt herumlaufen wenn sie die richtigen Attribute aufweist. Ich finde also mit meiner Zauberin eine schwere 2-Hand Waffe, welche fast doppelt so groß ist wie mein Spielcharakter... hmm, mal sehen... Schadenswert erheblich höher als mein kleiner Zauberstab, dazu noch schön Lebenspunkte und Resistenzen auf der Waffe... alles klar, nehme ich halt die, kein Problem. Das wirkt einfach extrem absurd und wie schon gesagt: VIEL zu simpel! Spielaufbau: Es war von zufällig generierten Dungeons und Labyrinthen die Rede. Gut, gelogen ist es zwar nicht, allerdings sind die Orte an denen man nicht sofort auf Anhieb weiß wo man hingehen muss extrem selten geworden. Hin und wieder kommt es mal vor, dass man links oder rechts gehen kann, viele der karten bleiben aber in jedem Spiel gleich und man kennt sie schon nach dem ersten mal durchspielen auswendig. Langweilig... Schwierigkeitsgrad: Herausforderung ist immer gut, auf härteren Stufen wird D3 allerdings schnell mal zur Geduldprobe und hat nicht mehr viel mit können zu tun. Die Tatsache, dass gewisse Gegnergruppen im höchsten Schwierigkeitsgrad manchmal schier unüberwindbare Eigenschaften besitzen zeugt meiner Ansicht nach einfach davon, dass Blizzard nicht genug Zeit hatte, das Spiel gut ausbalanciert zu gestalten. Stattdessen hat man es lieber auf den letzten Drücker so fies wie möglich gemacht. Unschaffbar ist es darum natürlich nicht, es bieten sich fast immer Möglichkeiten, das Spiel irgendwie auszutricksen wenn Bossgegner plötzlich auf Brücken festhängen, in Hindernissen feststecken oder reglos vor einer Feuerfalle verweilen bis sie tot sind... aber das kann meiner Ansicht nach nicht der Sinn eines Spieles sein. Hier wurde eindeutig geschlampt. Letztendlich muss ich noch die nervigen Dialoge im Spiel ansprechen. Es nervt einfach, dauernd von Diablo oder anderen Dämonen per Telepathie(?) zugetextet zu werden, während man sich normal durch einen Akt bewegt. Auch in Bosskämpfen selbst wird das Spiel oftmals unterbrochen für Zwischensequenzen, Dialoge und so weiter. Wen interessiert sowas? Das ist ein Hack & Slay, da soll auch ordentlich draufgehauen werden - ich gucke hier schließlich keinen Film oder spiele ein hart story-lastiges Spiel. Hat man es 1 mal gesehen, ist es bei jedem erneuten Beschreiten der Passage oder Bekämpfen des Bosses nur noch nervig. Fazit: Auf KEINEN Fall ist dies als gutes Hack & Slay zu empfehlen wie man es von früher kennt und schon gar nicht als würdiger Nachfolger der ersten 2 Teile der Serie. Motivation in Hinsicht auf Sammeln und Charakter-Entwicklung ist hier praktisch nicht vorhanden. Es ist wie der Titel sagt: Der Mainstream regiert nun auch die Spiele Industrie. Macht eure Spiele so stumpf und einfach wie möglich - viele Leute werden es hassen aber die große Masse lässt sich immer dafür begeistern.
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149 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Guter Spielumfang aber leider starke Rückschritte, 3. Mai 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Ganz kurz zusammengefasst: Risen 2 ist ein schön gestaltetes Rollenspiel ganz im typischen Stile von Piranha Bytes. Das heißt, das vor allem Kenner der Gothic Reihe und natürlich auch Spieler des Vorgängers sich schnell in vertrauten Spielmechaniken wiederfinden. Zugegeben, der Einstieg ist etwas holprig und unspektakulär gelungen... nach ca 1-2 Stunden Spielzeit nimmt die Geschichte jedoch allmählich Fahrt auf. Die Story an sich ist natürlich kein Überflieger, das ist jedoch für ein Rollenspiel völlig ok und auch normal so, von daher also alles im grünen Bereich. Trotzdem hat das Spiel leider - und vor allem im Vergleich mit allen vorausgegangenen Gothic Teilen und auch Risen 1 - einige schwächen die ich als extrem unnötig erachte und die den Spielfluss sehr negativ beeinflussen. Besonders Gothic Veteranen sollten sich dies zu Herzen nehmen: Das Kampfsystem --------------- Vielfach bereits angesprochen: Das Kampfsystem ist eine herbe Enttäuschung! Der Spieler benötigt nicht mehr als die linke Maustaste um fast jeden Kampf im Spiel bestreiten zu können... eine Ausweichfunktion wie man sie bis dato eigentlich immer hatte existiert nicht mehr. Es ist zwar möglich mit der rechten Taste zu blocken, ich persönlich schneide in Kämpfen allerdings permanent schlechter ab wenn ich diese Funktion beanspruche. Alle menschlichen Gegner in dem Spiel lassen sich am besten mit einer permanenten Angriffscombo aus schweren Angriffen (Maustaste einfach geklickt halten) besiegen. Gegen Gegner aus der Tierwelt, wo ein Block nichts ausrichtet, sieht das ganze wiederum anders aus: Hier entscheidet einzig und allein die Ausrüstung und eine gute Portion Glück über den Ausgang des Kampfes. Kämpfe ich beispielsweise gegen einen Feuervogel(das Equivalent zu Scavangern aus Gothic) kommt es regelmäßig vor, dass das Viech in eine Art Angriffsrausch verfällt aus dem es für den Spieler kein Entkommen gibt. Man wird zu schnell hintereinander getroffen um selbst einen Treffer landen zu können und da es wie schon gesagt keine Ausweichfunktion gibt kann man nur hoffen, dass der Gegner irgendwann eine kurze Pause einlegt oder man es schafft, sich mit ein paar holperigen Sprüngen aus dem Kampf zu befreien. In beiden Fällen ist einem allerdings ein enormer Verlust an Lebnesenergie garantiert. Dies ist etwas was ich absolut nicht nachvollziehen kann. In den älteren Gothic Spielen haben die Entwickler ein eigenes und einzigartiges Kampfsystem geschaffen, welches verschiedene Schlag-Combos sowie gut getimetes Abblocken und Ausweichen ermöglichte. Jetzt sind wir 10 Jahre weiter und lassen das ganze auf das absolute Minimum reduzieren, was dann noch nicht einmal ordentlich funktioniert? Das ist jetzt vielleicht eine ganze Menge zu einem einzigen Punkt aber ein vernünftiges Kampfsystem ist nun mal unerlässlich in einem Spiel in dem man mit Säbel und Schwert bewaffnet durch Dschungel und Höhlen streift und alle paar Meter von etwas anderem angegriffen wird. *** Nachtrag *** Es wurde ein offizieller Patch veröffentlicht, welcher mit diversen anderen Änderungen ebenfalls das Kampfsystem etwas 'entschärft'. Nun ist es dem Spieler möglich, durch eine Rolle in alle 4 Richtungen verschiedenen Angriffen auszuweichen. *** -------- *** Das Gildensystem ----------------- Ebenfalls sehr schade: Ein Gildensystem ist in Risen 2 nicht vorhanden! Hier hat schon Risen 1 für Enttäuschungen gesorgt da die Quest- und Storylinien der beiden vorhandenen Parteien bereits im 2. Kapitel 1:1 ineinander übergingen. Doch selbst so etwas gibt es nun auch nicht mehr. Der Spieler verlässt gleich zu beginn des Spiels seine eigentliche Partei - weil das Spiel es so vorschreibt. Daraufhin erledigt man kurze Zeit Später Aufgaben für eine andere Partei um dort aufgenommen zu werden... aber auch nur weil das Spiel es so will, nicht weil man hier eine Wahl hätte. Es gibt - ohne hier jetzt etwas von der Story zu spoilern - im späteren Spielverlauf ein Event bei dem man sich für die Hilfe von Partei A oder B entscheiden kann. Je nachdem für welche Option man sich entscheidet hat man danach Zugang zu anderen Fähigkeiten. Das ist zwar nett, hat aber weiterhin keinen Einfluss auf Quests oder Story und ändert somit nichts an der Linearität des Spiels... und linear ist es im Endeffekt somit leider sehr! Ohne das Zugehörigkeitsgefühl einer bestimmten Gilde fühlt man sich mehr wie in einem Action Adventure mit Rollenspiel Elementen. Iteraktion mit der Umwelt ------------------------- Ebenfalls ein herber Rückschritt: Die Welt ist nicht mehr an allen Orten frei zugänglich und willkürliche Interaktionen mit anderen NPCs sind stark beschränkt! Natürlich gibt es in dem Spiel wieder "verbotene" Orte, die man nicht als einfacher Pirat betreten darf wie beispielsweise das vor Anker liegende Schiff der Inquisition. Ein netter Herr der Schiffswache wird einen auch darauf ansprechen wenn man versucht, das Schiff zu betreten... somit hat man also die Optionen wieder zu verschwinden oder seine Neugierde zu befriedigen indem man sich gewaltsam Zutritt verschafft oder vielleicht auch versucht, sich an Bord zu schleichen..... oder? Falsch! Was auch in allen Vorgängerspielen möglich war ist hier abgeschafft worden. Wenn man von einem NPC eines Ortes verwiesen wird, teleportiert das Spiel den Helden ein paar Meter zurück, so dass man keine Chance hat, dem Ort überhaupt zu nahe zu kommen. Es ist zwar noch möglich andere NPCs wie Stadtbewohner oder Wachen anzugreifen, man kann sie jedoch selbst nach gewonnenem Kampf wenn sie am Boden liegen nicht mehr ihres Goldes oder ihrer Waffen erleichtern oder gar zum finalen Stoß ausholen um sich ihrer permanent zu entledigen. Es gibt somit auch kein Verbrechens System mehr... das heißt also man muss nirgends mehr eine Strafe zahlen weil man etwas verbotenes gemacht hat. Nach einer Schlägerei ist ein anderer Charakter vielleicht kurzfristig schlecht auf den Helden zu sprechen, mehr aber auch nicht. Dazu sei noch gesagt, dass Waffen jeglicher Art andere NPCs nur zu Boden schicken... selbst der Einsatz von Pistolen oder Gewehren. Fange ich also auf einem Marktplatz Streit mit jemandem an ziehen alle umstehenden Wachen einfach ihre Gewehre und schießen den Helden nieder... was jedoch kein Problem ist, da er ja nur "KO" geht von den Kugeln und nach ein paar Sekunden wieder steht. Wie war das noch in früheren Spielen und den unterschiedlichen Wirkungen von Schlagwaffen, Schusswaffen und Magie...? Dort habe ich es selten erlebt, dass jemand von einem Pfeilschuss nur KO ging. Alles in allem ist also viel weniger möglich mit der Spielumwelt. Es ist natürlich nicht Sinn des Spieles, umherzulaufen und andere Leute zu verprügeln oder umzubrigen aber es machte früher zumindestens Spaß zu wissen, dass man es jederzeit könnte. Einfach mal sehen, wieviel Chaos man in der Stadt anrichten kann... einfach mal einen verhassten Charakter hinterhältig abservieren... einfach mal die Sau rauslassen - in Risen2 nicht mehr möglich. ========================================= So, man mag an dieser Rezension merken, dass ich ebenfalls zu den "alten Gothic Veteranen" zähle aber auch ohne diese Spiele zu kennen wären mir die vielen Unschönheiten und fehlenden Möglichkeiten in dieser großen Rollenspielwelt sauer aufgestoßen. Das Kampfsystem ist unausgereift und frustrierend, der Spielverlauf selbst für ein Rollenspiel leider oft zu linear. All dies lässt sich von den positiven Seiten des Spieles wie der doch recht hübschen Grafik (Grafikfehler zwar leider stellenweise vorhanden, ich hoffe dagegen wird noch etwas unternommen) und dem schön umgesetzten Karibik Setting leider nicht überdecken. Risen 2 könnte viel, viel besser sein. So wird es aber - zumindest für mich - bei einmaligem Durchspielen der Story willen bleiben. Schade!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Kann nicht wirklich überzeugen, 2. April 2012
Ich bin zwar ebenfalls ein großer Fan von Bands im Stile von Helloween und Gamma Ray, trotzdem glaubte ich ganz gut zu wissen, worauf ich mich bei diesem Album einlasse. Dass kein Metal dabei rauskommt war klar, unter Hard Rock / Melodic Rock stelle ich mir dann allerdings doch etwas weitaus anderes vor. Hier fehlt einfach der Schwung - wirklich rocken tut hier nicht viel. Eine Ausnahme bildet dabei der Opener und gleichzeitige Titeltrack sowohl das Albums als auch der Band "Unisonic". Dieser kommt gleich so hart und schnell daher, dass ich ihn ohne Überlegen in die Kategorie Speed/Power Metal stecken würde. Mir drängt sich dabei nur die Frage auf: Warum wählt die Band diesen Song um sich selbst zu präsentieren wenn dann der eigentliche Stil in eine vollständig andere Richtung geht? Vorher über eine CD informieren schön und gut (ich hab's getan) aber ich kann Leute auch durchaus verstehen, die dann von der EP Ignition einen falschen Eindruck gewonnen haben und nun mit dieser Scheibe enttäuscht sind. Warum habe ich mir die CD also trotzdem gekauft...? Ich steh' ebenfalls auf melodischen Hard Rock und Songs mit "Gefühl". Ich habe hier wie gesagt keine schnellen Metal Songs erwartet, trotzdem habe ich mich über mindestens 80% der CD eher gelangweilt. Für mich fehlt hier die Abwechslung, es lädt auch nichts sonderlich zum Mitsingen ein. Das ganze ist mehr oder weniger "passive" Musik. Kiske kann supertoll singen, das tut er hier auch, instrumentell wird hier ebenfalls gute Qualität abgeliefert aber die Songs an sich sind nun halt für meinen Geschmack absolut nicht das Wahre. Mag man es nennen wie man will: Melodic Rock, Hard Rock, Adult Oriented Rock... hier FEHLT einfach der Rock. Selbst das schön gestaltete Album Cover weckt zumindestens Erwartungen in dieser Richtung. Etwas schade, aufgeben werde ich diese Band nicht, bei zukünftigen Alben werde ich allerdings vorher noch genauer hinschauen. Insgesamt sei gesagt: Metal Fans sind hier auf jeden Fall falsch, Fans des klassischen und melodiösen Rocks empfehle ich aber ebenfalls erstmal gründlich in das Album reinzuhören, bevor sie zugreifen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nur weil es kein Metal ist...?, 24. November 2011
Ich muss zugeben, dass ich beim allerersten Hören dieser Scheibe auch im ersten Moment etwas überrascht war, einfach weil ich gar nicht wusste was mich hier für ein Stil erwartet. Jetzt zählt sie allerdings zu einer meiner aktuellen lieblings CDs die ich immer wieder gerne auflege. Hier wird nicht nach Heavy Metal manier gefetzt, stattdessen swingt es, besticht durch teils sehr ruhige und angenehme Melodien und macht einfach gute Laune. Und dies ist nicht abwertend gegenüber Heavy Metal gemeint... ich besitze auch das aktuelle Album 7-Sinners und schüttle ebenfalls gerne zu Hymnen wie "Are you Metal?" mein Haupt, dennoch liebe ich dieses Album. Die Songauswahl ist toll gelungen wie ich finde. Sicher wird kaum jemand ALLE 11 Songs zu seinen All-time favorites von Helloween erklären aber es sind definitiv viele der Klassiker dabei, die Helloween difinieren wie unter anderem das lustige 'Dr. Stein'(hier absolut klasse im bluesigen Stil umgesetzt) oder 'Eagle fly free' bei dem mich besonders der verträumte instrumentelle Mittelteil sehr überzeugt. Ebenfalls vorhanden sind die 3 Meilensteine 'Halloween', 'Keeper of the 7 keys' und 'King for a thousand years' die hier jeweils etwas verkürzt in einen 15-minütigen Song mit Gänsehaut-Atmosphäre zusammengepackt werden wobei Andi Deris als Sänger wirklich zeigt was er kann. Verstehen kann ich natürlich, dass vor allem der Song 'I want out' mit dem Kinderchor nicht jedermanns Geschmack trifft aber mal ehrlich, wie viele Versionen von dem Stück gibt es inzwischen schon? Diese Version ist mal was anderes und reiht sich gut in die sonstige Atmosphäre der CD ein. Alles in allem eine sehr hübsche Zusammenstellung einiger der großartigsten Stücke der Band, abwechslungsreich inszeniert von Blues über Balladen bis rockig. Macht Spaß!
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Skyrim - ein Action Adventure mit Rollenspielansätzen, 23. November 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rollenspiele zählen ohne Zweifel zu der Art Spielen, die mich am längsten und intensivsten fesseln können. Ich bin kein großer Fan von MMORPGs, darum freue ich mich immer über Spiele, bei denen man alleine viel entdecken kann und dabei seinen Charakter nach und nach entwickelt. Leider enttäuscht mich Skyrim in allen diesen Punkten auf gewisse Art und Weise: Die Welt an sich: ----------------- Was mich beeindruckt ist auf jeden Fall die Optik der Spielwelt, denn die sieht wirklich hübsch und detailliert aus. Das freie Erkunden und Entdecken in dieser Welt ist auch schon nach wenigen Spielminuten möglich, allerdings motiviert es nicht wirklich wie ich finde - und zwar aus dem einfachen Grund, das alles in dieser Welt gleich ist. Wenn ich eine neue Höhle betrete weiß ich, dass mich dort vermutlich entweder wieder eine Handvoll Banditen oder Draugr(richtig geschrieben? Ich sage wohl besser einfach Zombies) erwarten... eine besondere Vielfalt an Gegnern gibt es nicht. Die Zombies traf ich bereits bei meiner allerersten Quest Aufgabe an und das hat sich bis jetzt (ca hälfte der Story vorbei) nicht geändert. Auch kenne ich es aus packenden Rollenspielen, dass es hin und wieder richtig große und schwere Dungeons gibt, an deren Ende man dafür fürstlich mit neuen Waffen oder ähnlichem belohnt wird. Auch so etwas habe ich in Skyrim noch nie gesehen... richtig schwere Gegner gibt es kaum und alle Schatzkisten enthalten immer nur etwas Gold, manchmal ein paar Edelsteine oder sonstigen Kram. Nichts wo man mal den "WOW, das war die Erkunung jetzt mal wert!" Effekt hat. Thema Charakterentwicklung: --------------------------- Ich fühle mich bei diesem Spiel mehr in einem Action Adventure als wirklich in einem Rollenspiel. Das System von "The elder scrolls" ist für mich zwar neu aber durchaus eine gute Idee: Der Charakter lernt automatisch das, was er auch benutzt. Ich spiele einen reinen Magier und bekämpfe meine Feinde mit Feuerbällen, Eiszapfen etc. Was mir hier allerdings fehlt sind wirkliche "Fertigkeiten" die man erlernen kann. So etwas gibt es in diesem Spiel nicht. Ein Skillbaum ist zwar für jede Klasse vorhanden, allerdings beinhaltet der nur Punkte wie 'Zauber kosten jetzt weniger Mana', 'Zauber machen jetzt 20% mehr Schaden' oder ähnliches. Dabei handelt es sich dann auch meistens um einmalige Punkte (manchmal auch 2 oder 3 stufig) und nicht einzelne Zweige auf die man sich besonders Fokusieren kann. Die Sache mit dem erhöhten Schaden kann man beispielsweise 2x skillen, das war's dann. Mehr Schaden ist für diese Klasse nicht drin. Das ganze führt dann auch dazu, dass man selbst so gut wie keine Abwechslung in seine Kämpfe bringt. Einer der ersten Zauberangriffe des Spiels ist eine art Flammenwerfer - und den bnutze ich selbst jetzt als "professioneller" Magier noch gerne. Nebenbei habe ich mir zu Beginn des Spiel noch 4 oder 5 weitere Zauber gekauft die ich ebenfalls hin und wieder benutze und das war's dann. Seither hat mein Charakter nichts neues gelernt - braucht er auch nicht, da er gut mit diesen Fähigkeiten klar kommt. Dieses Prinzip macht die Charakterentwicklung extrem unmotivierend. In guten Rollenspielen freue ich mich jedesmal auf das erreichen des nächsten Charakterlevels und überlege mir gut, worin ich die hart erarbeiteten Punkte investiere. In Skyrim bleibt dieser Effekt aus... Ich habe sogar schon etliche Skillpunkte übrig die ich noch nicht verteilt habe weil es für mich aktuell keine weiteren interessanten Bereiche zum investieren gibt. Auf die Spielschwierigkeit hat das allerdings keinen Einfluss. Ich werde ohne Probleme mit so ziemlich allen Gegnern fertig. Seltsamerweise werde ich meinen Gegnern auch mit Waffen gefährlich, die überhaupt nicht meinen Fähigkeiten entsprechen... Beispiel: Ich kämpfe gegen eine Art Boss Magier der mir mein gesamtes Mana mit irgendwelchen Blitzzaubern geklaut hat. Also greife ich mir das nächstbeste Standardschwert einer toten Wache, prügle damit auf den Magier ein und siehe da - obwohl ich noch nie vorher mit dem Schwert gekämpft habe ist dieser Kerl kein Gegner für mich und stirbt nach ein paar Schlägen - und das obwohl ich wie gesagt schon sehr weit im Spiel vortgeschritten bin (bei einem Gegner zu Beginn des Spieles wäre das ja ok). Eindruck zum Kampfsystem: -------------------------------- Soweit ich das als Magier beurteilen kann ist das Kampfsystem relativ basic, also leicht zu erlernen ohne größere Komplikationen. Mit Nahkampfwaffen wird munter geklickt um die Gegner zu verpfügeln wobei man mit gehaltener Maustaste besonders harte Schläge austeilen kann, als Fernkämpfer oder auch Magier geht man eher nach dem Prinzip anvisieren und schießen vor. Was mich nur ungemein nervt als Magier: WARUM lädt sich der Manavorrat so elend langsam auf wenn man gerde im Kampf mit jemandem ist? Stehe ich alleine da ohne einen Gegner in der Nähe passiert dies mit normaler Geschwindigkeit, geht einem aber im Kampf das Mana aus ist es definitiv weg und kommt nur seeehr langsam wieder. Bevor man solange wartet bis man den nächsten Feuerball werfen kann (und dabei zig Treffer kassiert) greift man doch besser zu einer anderen Waffe und beendet den Kampf damit. Ist eine Tür in einen anderen Spielabschnitt in der Nähe kann man auch einfach dadurch gehen, auf der anderen Seite sein Mana regenerieren (was ja viel schneller geht, da die Gegner nun nicht mehr aktiv im Kampf sind und auch nicht daran denken, dem Spieler zu folgen) und dann zurückkehren um den Kampf fortzusetzten. Diese Verlangsamung der Manaregeneration gestaltet das Spiel somit nicht wirklich schwieriger, nervt aber einfach ungemein. Was soll sowas? (Ja es gibt zwar Manatränke aber die sind natürlich begrenzt und dank des umständlichen Menüs ist es auch eine Qual jedesmal in mittem im schönsten Kampf in den Pause Modus zu wechseln um sich durch das Menü bis zum Trank durchzuringen.) Das Menü: --------- Andere Kritiken haben das Menü im Spiel und dessen furchtbare Bedienbarkeit noch ausgiebiger beschrieben - dem schließe ich mich ohne weiteres an, das will ich hier nicht nochmal komplett ausformulieren. Ich finde das eine Frechheit - wie schwer kann es schon sein für die PC Version ein eigenes Menü System auf die Beine zu stellen? Kurz zur Story: --------------- Ohne groß zu Spoilern - Der Held ist was besonderes und muss die Welt retten. ;) Klar, typisch Rollenspiel eben, viel mehr erwarte ich eigentlich auch nicht. Trotzdem geht mir Skyrim inhaltlich ziemlich am Allerwertesten vorbei. Es gibt keine wiederkehrenden Charaktere zu denen man besonderen Bezug herstellt. Man wird meist von A über B nach C geschickt und so weiter. Alles in allem kann ich neben der guten Grafik und den detailreichen Landschaften diesem Spiel nichts positives abgewinnen. Es ist langweilig und zieht mich nicht in seine Welt wie es vernünftige Rollenspiele sonst tun.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Call of Duty - Black Ops, 3. Oktober 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Sehr sehr langatmiger und einseitiger Call of Duty Teil. Das Spiel wurde schon nach der Hälfte der Story langweilig, zudem stürzt es gelegendlich ab.
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