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Rezensionen verfasst von
Sarah F.
(TOP 500 REZENSENT)   

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Horizon Fitness Langhantelablage Adonis, silber, 100694
Horizon Fitness Langhantelablage Adonis, silber, 100694
Preis: EUR 119,00

5.0 von 5 Sternen Stabil, Robust und sportlich, 18. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
#### Lieferung, Verpackung und Aufbau ####
Der Langhantelständer kommt in einen großen Karton, der schon mal etwas Training mit sich bringt. Alles ist gut verpackt, sodass nichts beschädigt werden kann. Der Zusammenbau ist intuitiv. Man muss einfach nur die Teile verbinden und schon steht der Ständer.

#### Verarbeitung ####
Die Schweißnähte sehen hochwertig gearbeitet aus und der Rahmen wirkt qualitativ und vertrauenserweckend. Alle Kanten sind entgratet. Insgesamt alles sehr robust und vom ersten Eindruck sein Geld wert.

#### Benutzung ####
Der Langhantelständer ist perfekt für das Langhanteltraining, Kniebeugen, Kreuzheben oder auch zum Bankdrücken geeignet. Auch für kleine Persönlichkeiten, wie mich mit 165cm, oder größere Personen mit 187cm, wie meinen Mann, ist dieser Ständer empfehlenswert. Die fünf verschiedenen Höhen die sich einstellen lassen, sind für nahezu jede Körpergröße geeignet und ermöglichen eben viele verschiedene Übungen. Wer es genauer haben möchte, sollte lieber eine Alternative mit 10 oder gar 15 Höhenverstellungen wählen, denn auch das gibt es. Die Stange lässt sich mit wenigen Handgriffen, genauer gesagt mit dem Lösen zweier Schrauben, in die unterschiedlichen Größen einstellen. Dies funktioniert reibungslos und auch beim häufigen Verstellen, muss man keine Angst haben, dass irgendwann etwas verrutscht oder nicht mehr hält. Belastet haben wir es „nur“ mit einem Trainingsgewicht von 100kg, denn mehr haben wir nicht an Gewichten im Haus, aber das hat wunderbar funktioniert.

Ergänzt werden kann der Ständer im übrigen mit einer Hantelbank der gleichen Firma.

#### Fehlt was ####
Man weiß vorher was man sich kauft, aber bei dem Preis, denn 119€ sind fair, jedoch kein Schnäppchen, könnte man vielleicht noch zwei oder drei Dinge ergänzen.

Bei unserem alten Langhantelständer hatten wir hinten zwei kleine „Ständer“, wo die Gewichte später abgelegt werden konnten. Nun bewahren wir sie separat in der Ecke auf, und irgendwie fehlt es. Allerdings kann man so diesen Ständer besser wegstellen, da es platzsparender ist.

#### Fazit ####
Für den ambitionierten Heimsportler ist dieser Langhantelständer eine schöne Investition, die eben auch das Training ohne Hilfe einer zweiten Person ermöglicht. Klein, robust und ein fairer Preis. Zudem kann man das Gerät mit einer Hantelbank zusätzlich schön ergänzen.

Detomaso Herren-Armbanduhr XL CASABONA Multifunction Silver/Black Analog Quarz Leder DT2018-B
Detomaso Herren-Armbanduhr XL CASABONA Multifunction Silver/Black Analog Quarz Leder DT2018-B
Preis: EUR 106,25

5.0 von 5 Sternen Die Business-Uhr, 17. Mai 2013
Die Casabona Herrenuhr kommt in einem edlen, maskulinen und luxoriösen Design daher. Mit seinen drei Uhrwerken und vielen Funktionen ist diese Uhr genau das richtige für einen vielbeschäftigten Mann. Aus diesem Grund kann die Uhr nicht nur perfekt zum Business-Outfit getragen werden, sondern passt auch zum einfachen bis sportlichen Freizeitlook. Also genau das richtige für einen Bauleiter, wie meinem Mann. Geliefert wird die Uhr in einer hochwertigen Schatulle, wo die Uhr auch jeder Zeit aufbewahrt werden kann.

Schon beim Auspacken wirkt die XL-Variante riesig, wirkt aber am Handgelenkt perfekt. Sie ist ein wirklicher Eyecatcher, der leider die ersten Minuten beim Tragen leicht steif wirkt. Das Leder muss sich erst etwas an den Einsatz gewöhnen, passt sich aber mit der Zeit perfekt an. Durch die drei Zeitzonen kann man perfekt seine Geschäftspartner im Blick haben, und ruft somit nie zur falschen Zeit an. Genauso gut im Blick hat man die eigene Zeit und das Datum.

Am Anfang hatte mein Mann wegen der Größe schon etwas Bedenken. Er ist sonst eigentlich der sportliche Typ, aber nachdem er gesehen hat, wie edel und doch legere die Uhr an seinem Handgelenk wirkt, mag er sie gar nicht mehr abnehmen. Von der Verarbeitung kann die Uhr auch nach Tagen noch überzeugen. Keine losen Nähte, sie geht nicht zu schnell oder zu langsam und auch das Glas hat trotz Baustelle noch keinen einzigen Kratzer abbekommen.

♥♥Unser Fazit♥♥

Detomaso versteht es in unseren Augen Uhren herzustellen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Sicherlich gibt es einige Uhren, die uns nicht so gefallen, dafür aber bei anderen Kunden gut ankommen. Qualitativ können sie jedoch ohne wenn und aber überzeugen, da ist sich wohl jeder einig.

Die Brücken der Freiheit
Die Brücken der Freiheit
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 17. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Brücken der Freiheit (Taschenbuch)
Schottland 1767:In den Bergwerken von Sir George Jamisson arbeiten zahlreiche Menschen. Von der Geburt an gehören sie dem Bergwerk und müssen unter unmenschlichen Bedingungen, ständigem Hunger und Kälte arbeiten. Ihr einziger Wunsch ist die Freiheit. Mack und seine Schwester Esther haben schon früh ihre Eltern verloren und müssen ihren Lebensunterhalt alleine bestreiten. Die Zwillinge arbeiten ebenfalls in diesem Bergwerk. Doch Mack hat davon gehört, dass das Recht aussagt, dass man sich gegen diese Zwangsarbeit wehren kann. Was die Eltern bestimmen, muss eingehalten werden, aber als Erwachsener kann jeder Schotte entscheiden, ob er frei ist oder nicht. Arbeitet er als Erwachsener 1 Jahr und 1 Tag ist er jedoch an das Bergwerk gekettet. Bei einem Kirchengang, wo auch Sir George Jamisson, seine Familie und die Nachbarn dabei sind, spricht er dies an. Als Störfaktor wird er der Kirche verwiesen und Lizzy, die Tochter der Nachbarsfamilie, wirft ihm sogar vor Undankbar zu sein. Er bringt sie jedoch auf die Idee einmal zu sehen, wie das Leben unter Tage wirklich ist. Jay, der zweite Sohn von Sir George hilft ihr. Einerseits weil er sie mag, zum anderen möchte er seinem Bruder Robert, der sie wegen des Grundstücks heiraten will, eins auszuwischen. Dabei verliebt sie sich in Jay und stimmt einer Heirat mit ihm zu. Während sie Heiratspläne schmieden, versucht Mack zu fliehen, wird jedoch eingefangen und vor ein Pferd gespannt, sodass er Arbeiten muss und seine Frist als Erwachsener überschreitet. Er flieht trotzdem und findet Hilfe von Lizzy, die ihm das Leben rettet, als er im Fluss fast ertrinkt. Er geht nach London und auch dort zieht er das Pech magisch an. Er findet nur schwer Arbeit, und als er auch dort für das Abladen von Kohle über den Tisch gezogen werden soll, lehnt er sich auch hier auf. Dadurch gerät er wieder mit Sir George aneinander, denn ihm gehören die Schiffe, die er entlädt. Als die Unternehmer, für die er sonst gearbeitet hat, einen Plan aushecken, kommt er ins Gefängnis und soll gehängt werden. Seine Freundin Cora und ihre kleine Diebin Peggy haben ihn verraten, um nicht gehängt zu werden. Lizzy, die davon, aber auch von der Tatsache, dass ihr Mann sie hintergeht, erfährt, setzt sich für ihn ein. Am Ende gehen alle nach Amerika. Mack, Peggy und Cora als Sträflinge, Lizzy und Jay für einen Neuanfang als Tabak-Plantagen-Besitzer. Doch auch dort werden alle vom Pech verfolgt. Lizzy verliert ihr Kind, und ihr Mann verspielt das gesamte Vermögen, als dann die Tabakernte eine Pleite ist, und sie ihn mit einer Sklavin erwischt, erkennt sie, dass sie eigentlich schon immer Mack geliebt hat. Zusammen fliehen sie, aber Jay, der seine Pleite nur mit einem ehelichen Kind verhindern kann, ist ihnen auf den Fersen und schreckt auch nicht vor Mord zurück.

'''o0o Wie gefällt das Buch o0o'''
Ken Follett ist ein bekannter Autor, von dem ich schon so manches Werk gelesen habe. Während ich seine Thriller wirklich genial finde, sind seine historischen Umsetzung oftmals etwas langatmig. Nicht negativ, aber die Seiten ziehen sich doch. Dementsprechend habe ich bei diesem Buch, nachdem ich es mir ertauscht habe, auch so lange gezögert. Ohne Schutzumschlag, wusste ich nicht worum es ging, und das nachzuschlagen, dafür war ich zu faul. So wurde ich völlig hilflos in diese Geschichte geworfen.

Stellt euch folgende Situation vor. Ihr kauft ein Haus und findet dort eine Kiste mit Sachen. Ich gehöre dann zu den Leuten, die sich dann überlegen, welche Geschichte dahinter steckt. Genau diesen Ansatz hat Follett aufgegriffen und als Ausgangssituation gewählt. Gefunden hat die Person ein zerfallenes Buch, und eine Halskette von einem Sklaven. Eine gute Einleitung, die jedoch später nicht mehr aufgegriffen wird, und in meinen Augen aus dieser Perspektive betrachtet eher eine Enttäuschung ist, denn man möchte ja noch einmal ein paar Worte über diese Spekulationen haben.

Obwohl ich anfänglich meine Bedenken hatte, und nicht wusste, in welche Welt ich entführt werde, schafft es Ken Follett, dass ich mich sofort unglaublich wohl fühlte. 1767 ist eine längst vergangene Zeit und trotzdem wirkt sie auf mich so lebendig, wie die Gegenwart. Abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven, mal aus Mack, Lizzy oder Jays Sicht, erfährt der Leser den Fortgang der Geschichte. Alle beteiligten Figuren werden schon am Anfang sehr authentisch und charakterstark präsentiert. Dabei sind sie so unterschiedlich, sodass der Leser sofort entscheiden kann, für wen er sympathisiert und wen er überhaupt nicht leiden kann. Trotzdem lässt der Autor Spielraum für Entwicklungen zum Positiven, aber auch zum Negativen. Mack zum Beispiel ist von der ersten Seite an selbstbewusst, willensstark und trotzdem einfühlsam, während man für Lizzy zwar Sympathie empfindet, sie aber noch nicht genau einschätzen kann. Sie könnte das verwöhnte, reiche Mädchen, aber auch die starke Persönlichkeit sein, die man sich wünschen würde.

Während die Figuren unglaublich gut eingeführt sind, lässt der Autor den Rest jedoch nicht aus den Augen. Sowohl die politische Situation, die Gesetze, als auch geschichtliche Aspekte werden perfekt eingeflochten. Man hat das Gefühl wirklich in dieser Zeit zu sein, und man kann eine Menge lernen. Zeitgleich beschreibt er Landschaften, Orte und Begebenheiten so lebendig, dass man nicht mehr aufhören kann ein Teil davon zu sein.

Nun sind solche Schilderungen nicht ungewöhnlich. Sie bringen jedoch nicht den gewünschten Effekt, wenn die Handlung an sich total gähnend langweilig ist. Bei diesem Buch ist das jedoch nicht der Fall. Zwar setzt Ken Follett übertrieben häufig auf den Aspekt, dass Mack wegen seiner Freiheitsliebe und Gerechtigkeitssinn in Ungnade fällt, aber es macht ihn sympathisch. Es ist spannend den Erlebnissen im Bergwerk zu folgen und zu erleben, wie dramatisch es früher tatsächlich unter Tage war. Für jeden Ort lässt sich der Autor etwas neues und spannendes einfallen. Für London greift er den Streik von Kohlelöschern auf, und in den USA ist es eine Missernte von Tabak und der Hass gegen die Schwarzen.

Neben den spannenden Aspekten, die sich hauptsächlich durch Komplotts oder Kämpfe bemerkbar machen, setzt der Autor auch auf Liebe. Was ist schon ein Buch ohne eine zarte Liebesgeschichte, zumindest in einem solchen historischen Roman. Was mich jedoch störte, war die Tatsache, dass ständig die Rede von Sex und anderen Spielereien war. Nicht allein diese Tatsache störte, sondern die ständigen Widerholungen.

ZITAT S. 461: Das Haar zwischen ihren Beinen passte zu den wilden dunklen Locken auf ihrem Kopf.
ZITAT S. 431: Er starrte auf das dichte dunkle Haar zwischen ihren Beinen.

Ihr versteht, dass solche Wiederholungen eher nervig, als unterhaltsam sind. Ungefähr 20 Mal kommt ein solcher Satz in diesem Buch vor. Ob mit oder ohne sexuelle Handlung. Auch andere Dinge werden so regelmäßig wiederholt.

Nichtsdestotrotz fühlt mich sich trotz der Wiederholungen nicht so genervt, dass man das Buch aus der Hand legen muss. Im Gegenteil man liebt das Buch trotzdem. Man möchte einfach weiterhin Teil dieser schön, konzipierten Geschichte sein, wissen, wie es mit den Protagonisten weiter geht. Das es zum Ende hin so entwickelt, wie man es sich von Anfang an gedacht hat, ist nicht weiter schlimm, denn ist schön und eine positive Entwicklung. Leider endet dann das Buch und lässt einen leicht wehmütig zurück. Und ich hätte mir noch eine Fortsetzung gewünscht, wie es dem Figuren später ergeht. So denkt man sich seinen Teil und hofft, dass es irgendwann doch weiter geht. Ich würde mich freuen, und daher kann das Buch nur volle fünf Sterne bekommen.

Palmolive Duschgel Thermal SPA Ocean Vitality 250ml
Palmolive Duschgel Thermal SPA Ocean Vitality 250ml
Wird angeboten von Drugshop24
Preis: EUR 2,61

5.0 von 5 Sternen Entspannung pur, 14. Mai 2013
♥♥DER ERSTE EINDRUCK♥♥
Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste. Die Verpackung ist durchsichtig und liegt dank seiner leicht weiblichen oder auch fischigen Form gut in der Hand. In der Flasche ist eine türkisene, blaue Flüssigkeit. Sie schimmert leicht und gefällt mir unglaublich gut. Wie man schon an meinem Hintergrund erkennt, ich liebe solche Farben. Die Äußerlichkeiten sind also nicht so langweilig, wie die Konkurrenz. Mir gefällts, aber das ist ja bekanntlich eine Frage des Geschmacks.

Ähnlich ist es wenn man die Flasche öffnet. Mich hat dieser Duft umgehauen. Ich habe eine frische Meeresbriese und Algen erwartet. Meine Mutter hatte früher gerne Algen-Badezusätze und die rochen immer ganz leicht nach Meer. In diesem Fall kommt eine Frische hervor, die an einen Sommertag erinnert. Leicht, aber außergewöhnlich. Eine angenehme Süße, die an einen Sommertag am Strand mit einem Eis in der Hand erinnert. Es ist schwer zu beschreiben, aber es ist unglaublich genial. Ich mochte gar nicht mehr die Nase von der Flasche nehmen.

♥♥TESTEN, TESTEN UND NOCH MAL KAUFEN♥♥
Nach einem sonnigen Tag im Garten und auf den Spielplätzen der Stadt ging es ab in die Dusche. Das Duschgel lässt sich wunderbar verteilen und eine cremige Schaumschicht verteilt sich auf dem Körper. Umhüllt wird man von dem Duft, der hier einen Tick mehr in Richtung Meer geht, aber immer noch super lecker ist. Auf der Haut ist dieser noch lange wahrnehmbar und mein Mann schnuppert gerne an mir, wenn ich damit geduscht habe. Der Schaum lässt sich im Übrigen sehr gut entfernen.

Ich wäre nicht ich, wenn ich das Produkt nicht missbrauchen würde. Wie ihr wisst bade ich sehr gerne, und im Grunde ist es mir egal, ob Schaumbad, Badeöl oder Duschgel. Hauptsache es riecht gut. Ich habe einfach etwas ins einlaufende Wasser getan, und es löst sich langsam aber gut auf. Es bildet sich ein kleiner Berg an Schaum, der jedoch in der Wanne recht schnell verschwindet. Im warmen Wasser kommt der tolle Duft nicht so zur Geltung. Beim Einlaufen selbst verströmt er noch und man möchte sich in die sommerliche Meerbrise legen und sich verwöhnen lassen, aber im Wasser selbst nimmt man sie nicht mehr so wahr. Allerdings riecht die Haut noch lange danach.

Der Pflegeeffekt ist sehr hoch. Ich habe oft trockene Haut und nach einigen Tagen mit diesem Produkt war die Haut nicht nur nach dem Duschen schön weich, sondern sah gesünder und weicher aus. Zwar sollte man das Eincremen danach nicht vergessen, aber ich mache es doch regelmäßig, denn meine Lotions können mit diesem Duft nicht mithalten. Also Palmolive, davon bitte eine reichhaltige Bodylotion ;)

Auch die anderern Tester sind angetan. Während meine eine Mittesterin den Duft eher als Algenlastig empfand, was ich wie gesagt überhaupt nicht erkennen konnte, war meine andere Mittesterin eher meiner Meinung. In einem Punkt waren wir uns jedoch einig. Eigentlich sind es sogar zwei. Der Duft hält lange vor und die Haut wird ausreichend versorgt. Zwei von uns werden es auf jeden Fall nachkaufen.

♥♥ABSCHLIEßENDE WORTE♥♥
Ein frischer, süßlicher Duft kombiniert mit einer guten Portion Schaum, einen schönen Reinigungsgefühl und gepflegter Haut. Ja, genau so muss ein schönes Duschgel sein. Auf jeden Fall gehört es zu meinen Top 10. Bei meiner großen Sammlung ist dies ein echtes Lob.

Die Erben: Roman
Die Erben: Roman
von Karin Dietl-Wichmann
  Taschenbuch

1.0 von 5 Sternen Einschlaflektüre a la Dallas, 14. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Erben: Roman (Taschenbuch)
Paul und Hannah Ebner sind seid Jahren verheiratet, aber wirklich geliebt haben sie sich nie. Nach dem 2. Weltkrieg haben sie aus dem Wenigen was sie besaßen ein riesiges Imperium geschaffen. Immobilien, Druckereien und Tuchfabriken gehören dazu. Inzwischen sind sie alt, und die Nachfolge muss geklärt werden, bevor Paul, der einfach nur der Alte genannt wird, stirbt. Drei Jungen und eine Tochter stehen zur Auswahl, und der Kampf um das Erbe sorgt besonders bei den Jungs für einen schmutzigen Machtkampf. Es geht schließlich um Macht, Erfolg, Geld und Einfluss in der High Society von Deutschland. Während Johannes Ebner, der Liebling der Mutter, eine bezaubernde Frau namens Clarissa heiratet, versuchen es die anderen Kinder auf ihre Art und Weise. Doch dann kommt alles anders, und das Testament sorgt für Wut auf vielen Seiten.

'''o0o Wie gefällt das Buch o0o'''
Ich persönlich bin nicht so der Fan von Familien-Dramen und schon gar nicht, wenn sie in Deutschland spielen und sich anhören wie Dallas. Ab und an mal schauen, ja, aber lesen muss ich es theoretisch nicht. Hätte ich das Buch nicht zufällig gefunden oder es mir vorher durchgelesen, dann hätte ich es wahrscheinlich nie mit nach Hause genommen. Da ich aber jedem Buch in meinem Haus eine Chance gebe, wollte ich es auch hier machen.

Meine Voreingenommenheit wurde noch vor dem Lesen auf Null gesetzt, denn meine vorliegende Ausgabe, wurde mit einem Vorwort begonnen. Ein Verleger zählte diese Geschichte zu den schönsten und unterhaltsamsten deutschen Geschichten, und wenn man ein solches Werk in eine solche extra Reihe aufnimmt, dann muss an diesem Buch auch etwas sein.

Der Einstieg in das Buch beginnt mit einem Prolog, der sogar bei einem Skeptiker wie mir, die Neugierde weckt. Wie in einer Seifenoper wird von der ersten Seite an auf Dramen gesetzt. Sei es der Tod eines Hypochonders oder die Freude, die ihre Tochter dabei verspürt. In Kombination mit dem trivialen, umschreibenden Stil, der ein gutes Kopfkino entstehen lässt, kann man sich treiben lassen, und genießen.

„Auf dem ganzen Weg fühlte Franziska eine Leichtigkeit, die nicht zu dem Anlass passte. Selbst der üppige Strauß weißer Lilien, den sie im Arm hielt, wirkte nicht wie ein Trauerbouquet, sondern eher wie ein Brautstrauß. Verstohlen sah sie zur Seite, wo mit ernstem Gesicht die Schwester ihrer Mutter schritt. Franziska schämte sich, dass sie nicht weinen konnte.
Vor drei Tagen war ihre Mutter gestorben. Magenkrebs – die Krankheit hatte sie von innen aufgefressen.
Immer hatte ihre Mutter mit dem Entsetzen und der Besorgnis der Familie gespielt. Hatte die Todkranke gemimt, als es noch keine Krankheit gab.“ (ZITAT S. 7 PROLOG)

Doch nach dem fast überzeugenden Einstieg, der in den USA sicherlich so manchen Dramen-Fan sogar vor den Fernseher gezogen hätte, wäre es kein Buch, verstrickt sich die Autorin in ein Gewirr von Persönlichkeiten. Mit jedem Kapitel wechselt sie die Perspektive und auch wenn der Leser mit einem Hinweis, wie „Der Alte“ sofort weiß, aus welchem Blickwinkel man nun die aktuelle Situation beleuchtet, ist es doch verwirrend. Man stelle sich eine große Familie vor, bei der jeder seine eigene Geschichte, Leichen und Beziehungen hat, jedoch kein Außenstehender einen Überblick hat. Auch wenn die Autorin mit kleinen Andeutungen versucht ein rundes Bild zu gestalten, sind die Figuren von Anfang an sehr blass gestaltet. Es entsteht das Gefühl, dass sie eine Art Drehbuch geschrieben hat, wo sich der Regisseur ein Bild macht und dieses dann für die Rolle festhält. Wenn man dann zahlreiche solcher Persönlichkeiten präsentiert bekommt, ist es schwer sie einzuordnen, sich vorzustellen und im Grunde dem Buch zu folgen. Mit den Seiten wird dies zwar angenehmer, denn Verbindungen und Zusammenhänge werden deutlicher, aber die Figuren waren für meinen Geschmack einfach zu blass. Eine klare Erzählung aus einer festgelegten Perspektive hätte zumindest einen Charakter so dargestellt, dass man sich hätte besser hineinversetzen können. So blieb ich während des Lesens immer ein Außenstehender.

Inhaltlich darf man keine zu großen Wünsche haben. Man schalte einfach das Gehirn aus, und lasse sich mit klischeehafter Dramatik berieseln. Im Grunde sind es Ereignisse, wie aus jeder kitschigen Seifenoper. Intrigen, Liebe, Hass und Machtspiele. Jeder versucht jeden auszuspielen, dem anderen eine Falle zu stellen, um am Ende als Sieger hervorzugehen. Dabei werden viele altbekannte Tricks, wie eine notwendige Hochzeit aufgegriffen. Obwohl ich mich gerne, zumindest ab und an berieseln lasse, und früher auch gerne solche Serien gesehen habe, muss ich sagen, dass es mir in geschriebener Form weniger gefallen hat. In meinen Augen war es einfach langweilig, was aber auch daran liegt, dass der gewisse Pepp, wie zum Beispiel bei Dallas oder Denver Clan, was für mich vergleichbar wäre, eben fehlt. Ein deutsches Imperium ist eben nicht so reizvoll, wie eins in den USA.

Das am Ende alles anders kommt, als sich die Beteiligten erhoffen, ist natürlich klar. Dementsprechend hätte man aus dem Schluss zumindest eine Menge herausholen können. Stattdessen setzt die Autorin hier auf einen sehr vorhersehbaren Ausgang, dessen einzige Wendung, das rückgängig machen dieses Ausgangs ist. Klingt wahrscheinlich verwirrend. Damit möchte ich sagen, dass sie versucht eine Lösung zu finden, die noch mehr Intrigen für einen weiteren Teil beinhalten würde, dann aber am Ende merkt, dass diese Lösung von Anfang an vorhersehbar war, und das kaum einen Leser gefällt. Also widerruft sie mittels weniger Sätze, was sie vorher aufgebaut hat, und das enttäuscht, zumindest mich, noch mehr.

Worin der Reiz eines solchen Werkes liegt, konnte mir auch mit diesem Buch nicht vermittelt werden. Am Ende war es für mich eins der vielen Werke, die ich mir hätte getrost schenken können. Warum es dementsprechend in diese „gelobte“ Reihe aufgenommen wurde, kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Es ist eher gegenteilig. Für mich hätte diese Umsetzung eher in einen mehrteiligen Groschenroman aufgeteilt werden können. Schließlich wurde mein Exemplar am Ende für 1,95€ im Supermarkt auf dem Grabbeltisch verkauft, wie der Aufkleber erahnen lässt. Für mich wäre auch das zu hoch gewesen, aber gerade ältere Generationen lesen sehr häufig solche Werke. Falls jemand weiß warum, ich bin immer offen.

Sicherlich ist das Buch nicht verkehrt, aber mich konnte es weder vom Inhalt, noch von der Umsetzung mit den vielen Perspektiven, den Standard-Intrigen und dem vorhersehbaren Schluss überzeugen. Wer es wirklich trivial mag, möge es sich ansehen, aber ich kann das Buch eigentlich niemandem ans Herz legen. Dementsprechend fällt auch meine Bewertung aus.

In achtzig Tagen um die Welt.
In achtzig Tagen um die Welt.
von Jules Verne
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Zeitloser Klassiker, 14. Mai 2013
Wir schreiben das Jahr 1872. Phileas Fogg hat gerade seinen Diener entlassen, da dieser sein Rasierwasser nicht in der richtigen Temperatur bereitgestellt hat. Sein neuer Diener Passepartout hat gerade seinen Dienst angetreten, als Mr. Fogg eine Wette annimmt. In 80 Tagen muss er einmal um die Welt reisen. Knapp bemessen, aber machbar. Er verwettet sein halbes Vermögen, und die andere Hälfte benötigt er für die Kosten. Aber eine solche Wette musste er einfach annehmen. Noch am selben Tag geht er mit seinem Diener Passepartout auf die lange Reise. Von England geht es nach Frankreich, weiter in Richtung Indien. Dort jedoch muss er pausieren, denn sie werden Zeuge, wie eine ehrenwerte Dame hingerichtet werden soll. Mit dem Leichnam ihres Mannes soll sie lebendig verbrannt werden. Passepartout rettet sie und so begleitet die junge Dame, die Herren, denn in Hong Kong würde sie ein Verwandter aufnehmen. Doch dieser ist vor Jahren nach Europa gegangen und so muss auch sie weiter mitreisen. Weiter geht es nach Amerika, wo sie von Indianern angegriffen werden und ihren Anschluss nach England verpassen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, als sie einfach ein Schiff entführen, um es noch pünktlich zu schaffen. Unterstützt bzw. behindert werden sie ständig von einem Polizisten namens Fix, der Fogg für einen Bankräuber hält. Ob sie es schaffen und was noch alles passiert, müsst ihr aber selbst lesen, sofern ihr es nicht schon kennt.

'''o0o Wie gefällt das Buch o0o'''
„In achtzig Tagen um die Welt“ ist wohl eins der bekanntesten Werke aus der Feder von Jules Verne. Das Buch gibt es in zahlreichen Umsetzungen, sodass groß und klein auch nach über 100 Jahren noch ihre Freude an seiner Geschichte finden. Ich selbst habe noch nie auch nur eine Umsetzung gelesen, dafür aber schon zahlreiche Verfilmungen gesehen.

Ihr werdet mit diesem Buch in eine Welt entführt, die in einem längst vergangenen London spielt. Bunt, geteilt und lebendig. Obwohl meine Version für Erwachsene ausgelegt ist, hat man das Gefühl ein Buch für jedermann zu lesen. Selbst ein Kind kann den Schilderungen problemlos folgen. Sowohl die damalige Zeit, als auch die Figuren sind so witzig, einzigartig, bunt und realistisch geschildert, dass man gar nicht aufhören kann, sie sich in Gedanken vorzustellen und in meinem Fall mit den Filmen zu vergleichen, die man schon gesehen hat. Obwohl das Buch so alt ist, merkt man dem Stil dieses Alter nicht an. Es ist selten, wirklich sehr selten, dass ein so altes Buch sich auch heute noch so unglaublich leicht und locker lesen lässt. Ich war von dieser Umsetzung umgehauen und konnte gar nicht genug davon bekommen. Aus diesem Grund habe ich das Buch auch wirklich nur in Häppchen gelesen, um lange etwas davon zu haben.

Schon mit diesem Stil kommt keine Langeweile auf. Allerdings wird sie auch inhaltlich nicht aufkommen. Obwohl eine Reise um die Welt an sich nichts aufregendes mit sich bringt, schafft es der Autor aus jedem Abschnitt das Beste herauszuholen. Es sind nicht nur die Schreckmomente, wenn die Bahn oder das Schiff auf Grund eines Sturms oder anderen Gründen verspätet im Ziel ankommt. Zwar zittert man auch hier mit, aber es sind die liebenswerten Abenteuer zwischendurch, die das Buch ausmachen. Zum Beispiel die Rettung der indischen Frau. Indirekt geht er damit auf den Wert eines Elefanten und den Vergleich zu einer Frau ein, die in Indien nichts wert ist. In Amerika sind es dann die Aufstände mit den Indianern. Besonders schön ist jedoch der Fortschritt, der Jules Verne stets inspiriert. Wenn man seine Blickwinkel einmal mit der heutigen Zeit betrachtet, dann ist vieles für uns selbstverständlich, und 80 Tage ist für uns inzwischen ein Witz. Trotzdem ist es faszinierend und mit dieser Faszination, die er damals für solche Entwicklungen hatte, kann er auch heute noch punkten.

Obwohl das Buch nur wenige Seiten hat, ist es für mich ein wirklich perfektes Buch. Spannend, unterhaltsam und das bist zur letzten Seite. Von mir gibt es fünf Sterne.

Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof
Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof
von Bastian Bielendorfer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ermüdend, statt erheiternd, 13. Mai 2013
Bastian wird 1984 geboren. Schon seine Geburt ist geprägt von seinen Eltern, denn der diensthabende Arzt war ein ehemaliger Schüler seines Vaters, der damals seinen Vater mit einer Arbeit zur Weißglut gebracht hat. Was damals schon geprägt war, verläuft auch mit zunehmenden Alter nicht anders. Die Grundschulzeit wird von seiner Mutter, die dort Lehrerin ist dominiert. Auch wenn sie es lustig findet, dass er sich gegenüber einem anderen Mitschüler wehrt, ist es natürlich für sie als Lehrerin eher eine Niederlage. Zumal das betroffene Kind auch noch tagelang ausfällt. Zu Hause ist es nicht besser. Jeder Wochentag ist verplant und sogar kindliche Briefe werden benotet. Wobei eine 4 für einen Jungen schon sehr aufbauend ist, wenn sie von einem Deutschlehrer stammt. Auf dem Gymnasium wird Bastian nicht mehr von der Mutter, sondern seinem eifrigen Herrn Papa verfolgt. Misserfolge in der ersten Liebe, bei Sportveranstaltungen und in der Schule sind selbstverständlich. Als Sohn zweier Eltern ist eben jeden Tag Elternsprechtag.

'''o0o Wie gefällt das Buch o0o'''
Ich bin kein Lehrerkind und kann dementsprechend nicht diesen Blickwinkel bewerten, aber das geht vielen Leuten so, und Bastian versucht es auf seine Art und Weise eben allen unwissenden zu vermitteln. Allerdings muss die Umsetzung auch stimmen, und das tut sie für meinen Geschmack nicht.

Bastian, der dem Jahrgang meiner Schulzeit entspricht, versetzt mich von Anfang an in meine Kindheit zurück. Man fühlt sich an eigene Erinnerungen erinnert, die man längst verdrängt hat. Wie schlimm war noch die eigene Schultüte? Man wünschte sich einen Gameboy oder ein schönes Buch, und bekam stattdessen viele Stifte, die man schon haufenweise hatte, x-mal die gleiche Süßigkeit und am Ende war man trotzdem glücklich. Wurde man nicht von jemanden gehänselt, den man selbst dann stolz wie ein Pfau geärgert hat. Schlechte Noten, Reinfälle, Streits mit Freunden das Buch weckt mit seinen kleinen Anekdoten zahlreiche Erinnerungen, und das ist in meinen Augen auch der einzig positive Aspekt des Buches.

Damit möchte ich nicht sagen, dass das Buch grundsätzlich schlecht ist, sondern wirklich eine Frage des Geschmacks. Der triviale Stil zum Beispiel lässt sich ausgezeichnet lesen, und sorgt zumindest bei mir für einen zügigen Lesefluss. Wäre nicht die eher blasse Schriftfarbe gewesen, die mir persönlich Probleme bereitet, ich hätte das Buch an einem Tag durchgelesen. Einfach weil man nicht viel nachdenken muss. Zwar benutzt Bastian Ausdrücke, die eben wirklich nichts für einen Otto-Normal-Verbraucher sind, und die ich mit meinem Fachabi schon nachschlagen müsste, aber fairerweise erklärt er sofort nach dessen Nennung im idiotensicheren Deutsch, was diese bedeuten.

Was jedoch in meinen Augen eher übertrieben ist, dass Bastian wirklich jedes Klischee aufgreift. Ihm ist kein Klischee zu wider. Zeugen Jehovas oder böse Sportlehrer, alles ist vertreten, was einem in der Schulzeit begegnen könnte. An sich sind es ja genau diese Erlebnisse, die wohl jeder mehr oder weniger von uns erlebt hat. Allerdings betrachtet er alle Anekdoten aus dem Blickwinkel: Meine Eltern sind Lehrer. Dadurch wirkt es oftmals übertrieben künstlich. Das liegt aber auch daran, dass er alles versucht ins lächerliche zu ziehen und mit teilweise flachen und gähnend langweiligen Gags aufzupeppen. Ist es sein ernst, dass er zum Beispiel so gar nichts kann. Er ist im sportlichen eine Niete, zeichnen schafft sein Gehirn nicht, weil es falsche Informationen an die Hand weitergibt, sodass statt eines Vogels ein Hund herauskommt, oder war es anders herum. Auf jeden Fall kann er angeblich nichts, und doch hat er das Abitur geschafft. So ganz passen kann das nicht, und aus diesem Grund trifft bei den gelesenen Geschichten folgender Spruch ins Schwarze: Aus den Augen aus denn Sinn. Ernst nehmen kann man die Mehrheit dieser übertriebenen Erzählungen aus seiner verkorksten Kindheit, an der nur seine Lehrereltern die Schuld tragen.

Sicherlich wird bei einem normalen Kind nicht unbedingt die Schule mit nach Hause genommen, und die Eltern erfahren nicht immer alles, aber trotzdem haben auch wir Normalos genügend Probleme.

Neben all den Geschichten, gibt es kleine, handschriftliche Zettel, die verschiedene Lehrkörper charakterisieren. Diese Charakterisierungen treffen auf eine Vielzahl von Lehrern zu und man wird auch hier lächeln, wobei es eher auf Grund der Tatsache passiert, dass man gar nicht weiß, was der Autor damit bezwecken will. Es ist weder satirisch, noch wirklich auf einen bestimmten Lehrer bezogen. Ich habe all die Beschreibungen nur überflogen, nachdem ich mich durch die erste gekämpft hatte.

Im Grunde basiert das Buch auf viel Seitenhieben. Gegen sich selbst, die Eltern und die Umwelt. Durch die übertrieben Umsetzung, im Grunde müsste er nämlich ein dicker Zwerg sein, den man zehn Meilen gegen den Wind riecht, der fünf linke Hände hat, Bausteingläser als Augen und einen IQ von 10, ist das Buch eher ermüdend und nervig, als wirklich unterhaltsam. Ich persönlich hätte mir statt der Lehrercharakterisierungen einfach ein paar auflockernde Bilder gewünscht, die mir auch bei einer solchen Biographie immer fehlen.

Alles in allem Okay, aber mehr eben auch nicht. Bis auf einige Aspekte hätte es die Schulzeit von Hinz und Kunz sein können.

Rollei 240 HD Powerflex Digitalkamera (7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, 16 Megapixel, 24x opt. Zoom, USB 2.0) weiß
Rollei 240 HD Powerflex Digitalkamera (7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, 16 Megapixel, 24x opt. Zoom, USB 2.0) weiß
Preis: EUR 143,89

5.0 von 5 Sternen Tolle Bildqualität, 12. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Optisch kann der erste Eindruck nach dem Auspacken überzeugen. Das Metallgehäuse, wir haben es in weiß, die Alternative wäre schwarz, macht einen hochwertigen, soliden Eindruck. Die Kamera liegt mit ihrem Betriebsgewicht von rund 235g gut in der Hand. Sie wiegt damit zwar deutlich mehr, als meine DV150F mit ihren 150g, aber dieser Unterschied fällt in meinen Augen kaum auf.

Bedienungstechnisch ist die Kamera ideal für Einsteiger geeignet. Das Menü ist übersichtlich strukturiert. Oben befindet sich die leichtgängige Zoomwippe, die jedoch nicht so genau in ihrer Einstellung ist, wie man es sich manchmal wünschen würde. Zusätzlich kann auf der linken Seite der Blitz ausgeklappt werden, und ein Bedienrad sorgt für einige Einstellungen. Auf der Rückseite befindet sich neben dem Display das Hauptbedienelement. Hier kommt man ins Menü, kann das Video starten, Bilder löschen und vieles mehr. Alle Tasten haben eine perfekt Größe, sodass auch breite Finger gut treffen. Der Druckpunkt ist ebenfalls sehr gut abgestimmt. Eigentlich erklärt sich die Kamera bei der Benutzung selbst, aber eine tolle Anleitung hilft trotzdem, wenn Not am Mann ist. Im Grunde gilt auch hier „Motiv auswählen, anvisieren und abdrücken“. Sie eignet sich daher eigentlich für jeden, der Wert auf schnelle, gute Fotos legt. Wer sich nicht vorab mit Belichtungszeit, Korrekturen und ISO-Werten auseinandersetzen will, aber trotzdem gute Bilder haben will, wird mit dieser Digitalkamera, die in Richtung Bridgekamera geht. Für alle die mit diesem Begriff nicht anfangen können. Diese Kamera beinhaltet viele positive Eigenschaften von Kompaktkameras, aber eben auch Spiegelreflex-Kameras.

Damit kann man sicher sein, dass Urlaubsbilder, Ausflüge, Familienfotos, aber eben auch Produktfotos, die ich gerne für meine Testberichte mache, sehr gut werden. Die Kamera schärft gerne automatisch etwas nach, und dadurch dauert das Foto vielleicht eine Sekunde länger, als bei einer normalen Kompaktkamera, dafür kann man sich jedoch sicher sein, dass das Bild eine gute Schärfe hat, und sich sehen lassen kann. Diese Sekunde mehr fällt jedoch erst so wirklich auf, wenn man den Zoom nutzt, oder ein hibbeliges Kind / Baby fotografieren möchte. Auf jeden Fall verfügt die Kamera über einen intelligenten Modus, die wirklich die Richtige Auswahl trifft, damit das Bild auch gelingt. Bei meinen verschiedenen Testfotos: Landschaft, Familie, Produkte und Co konnte dieser Modus immer überzeugen. Das liegt aber sicherlich auch am 16MP Sensor, der im Übrigen aus dem Hause Sony kommt. Und Sony muss sich in diesem Fall nicht verstecken. Auch schwierigere Fotos, zum Beispiel wenn die Lichtverhältnisse draußen nicht mehr stimmen, können punkten. Farbtechnisch sind die Fotos sehr authentisch und kraftvoll. Allerdings brauch man keine Angst haben, dass die Farben knallig oder übertrieben wirken. So können schöne farbenfrohe, lebendige Bilder den Moment für immer festhalten. Wer jetzt noch Angst hat, dass die Bilder verwackelt werden könnten, dem sei gesagt, dass der Bildstabilisator in diesem Fall sehr gut funktioniert.
Im Übrigen können die Bilder auch mit verschiedenen Programmen verschönert werden. Es sind Spielereien, wie Fish-Eye-Effekt, Miniatureffekt oder Schwarz/Weiß, die besonders die junge Generation schön finden, die in meinen Fall jedoch nicht genutzt wird, weil sich die Bilder am PC deutlich besser verschönern und bearbeiten lassen.

Videotechnisch können gute, solide Youtube oder Familienvideos gedreht werden. Einen echten Camcorder kann sie natürlich nicht ersetzen, aber es reicht vollkommen aus, um ein nettes Testvideo damit zu drehen. 720p ist die höchste Auflösung, die damit aufgenommen werden kann. Schon HD, aber es geht eben noch besser. Zumindest ist das Mikrofon so qualitativ, dass man gut versteht, was man während der Aufnahme sagt.
Allerdings finde ich es schade, dass die Aufnahmedauer auf maximal 29 Minuten beschränkt wurde. Fängt man häufig an, weil man erst einmal in ein Testvideo kommen muss, dann ist die Zeit schon recht knapp.

Die Akkulaufzeit kann jedoch wieder überzeugen. Zwar ist das Laden selbst alles andere als toll, denn der Anschluss befindet sich auf der Unterseite und auch wenn ich nicht lange herum fummeln muss, finde ich es schade, dass so nur die Möglichkeit bleibt, die Kamera hinzulegen. Auf der einen Seite ist aber das Display, auf der anderen das Objektiv. Wird der Akku jedoch geladen geht es eigentlich recht fix. In der Regel lade ich eigentlich über Nacht auf, aber im Groben und Ganzen dürfte die Kamera nach gut fünf Stunden aufgeladen gewesen sein. Ich stand nun nicht daneben, aber nach einigen Aufladungen, denn gerade am Anfang macht man ja viele Fotos, schätze ich das Aufladen auf diese Zeit. Bildtechnisch kommt man sehr weit damit. Der Akku hält zwar nicht so lange, wie bei meiner DV150F, wo ich wirklich nur einmal alle 10 Tage auflade, sondern nur gut eine Woche, wenn ich normal fotografiere, aber das sind schließlich auch schon einige Fotos und Testvideos.

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5.0 von 5 Sternen Es tut was es soll, 12. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Sehr gute Verarbeitung. Die Länge ist optimal und es lädt unser S3 sehr gut auf. Ich kann es sowohl von der Qualität, als auch dem Preis empfehlen.

Rache kennt kein Gebot
Rache kennt kein Gebot
von Julie Parsons
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Gute Idee, nicht gut umgesetzt, 12. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Rache kennt kein Gebot (Taschenbuch)
Rachel hat 12 Jahre ihres Lebens verloren, und mit ihnen ihre Tochter Amy und ihren Mann Martin. Und alles nur, weil sie ihn mit seinem Stiefbruder Daniel betrogen hat, und ihm Amy untergejubelt hat. Denn als er dies durch Zufall herausfindet, betrinkt er sich wieder und Rachel kann sich nur mit einer Waffe verteidigen. In ihrer Not ruft sie Daniel zur Hilfe, damit dieser ihre Version bestätigt. Doch statt ihr zu helfe, erschießt er Martin eiskalt, fesselt Rachel ans Heizungsrohr, erzählt ihr, was sie sagen soll und verschwindet. Die Polizei findet jedoch heraus, dass diese Geschichte nicht wasserdicht ist, und als sie die Wahrheit erzählt, glaubt ihr niemand, denn warum sollte Daniel ihn umbringen. Sie wird zu lebenslänglich verurteilt, denn ihr Mann ist ein Polizist gewesen. Ihre Tochter kommt zu Pflegeeltern und sie muss sich im Gefängnis einleben. Am Anfang kämpft sie noch, doch dann entwickelt sie einen Racheplan, den sie 12 Jahre später in die Tat umsetzen kann, denn da kommt sie auf Bewährung heraus. Sie schleicht sich langsam in das Leben von Daniel und seiner Familie ein, und setzt alles daran, ihn so aus den Weg zu räumen, wie er es damals bei ihr gemacht hat. Zeitgleich wird die Leiche von Judith, einer ehemaligen Mitgefangenen von Rachel entdeckt, und jeder ahnt, was dahintersteckt, aber niemand kann es beweisen, oder doch!?

'''o0o Leseprobe o0o'''
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

Zitat S. 50 Zehn Tage war es nun er, dass man sie entlassen hatte, und noch immer wachte sie jeden Morgen um halb acht auf. Sie horchte, wartete und versuchte die Geräusche einzuordnen, die durch die Stockwerte dieses alten Hauses zu ihr heraufdrangen.

'''o0o Wie gefällt das Buch o0o'''
Ich habe mir das Buch damals ertauscht, weil ich solche Psychothriller liebe, und die Idee, dass eine Frau von ihrem Geliebten übers Ohr gehauen wird, und für ihn ins Gefängnis muss, empfand ich als gelungene Idee, die ich unbedingt lesen musste. Allerdings konnte mich die Umsetzung des Buches nicht wirklich packen bzw. überzeugen.

Es fängt schon mit dem gewählten Einstieg an. Der Leser erfährt im Klappentext von der Affäre und dem Mord, aber was genau schief gelaufen ist, darauf muss der Leser recht lange warten. Die Autorin hat den Einstiegspunkt so gewählt, dass Rachel schon im Gefängnis ist, kurz vor der Freilassung steht, und nun mittels einiger Rückblenden versucht die Zeit im Gefängnis und ihrer Verurteilung zu erzählen. So soll der Leser ihre Wut und die Rachegelüste besser nachvollziehen können. Hilfreich wäre es jedoch gewesen im Prolog die Hintergründe des Mordes zu erfahren, und nicht erst nach rund 100 Seiten. Zwar war ich durch diese Auswahl gefesselt, denn man möchte schließlich wissen, was nun damals wirklich passiert ist, aber es ist eine genervte Neugierde.

Das liegt aber nicht nur an dieser Wahl, sondern auch an der Tatsache, dass gerade am Anfang sehr häufig gesprungen wird. Manchmal weiß man gar nicht, wo man sich befindet. Es geht nicht nur von der Gegenwart in die Vergangenheit, sondern auch zu ganz anderen Orten, wo man zum Beispiel einen Jack oder den Bewährungshelfer kennenlernt, und man manchmal gar nicht weiß, wer die Person ist, oder was dieser Handlungsstrang mit dieser Geschichte zu tun hat. Wäre es später etwas gradliniger, dann wäre es nicht schlimm, aber immer wieder springt die Autorin auf den anderen Strang auf, und versucht so zwei verpfuschte Schicksale, die sich im Knast kennengelernt haben, parallel zu bearbeiten. In meinen Augen wir damit beiden Geschichten die Spannung genommen. Thriller ohne Spannung ist schon mal nicht so doll.

Nun könnte man wenigstens sagen, dass die Geschichte an sich gut umgesetzt ist, sowohl rund um Judith, als auch Rachel, aber beide Figuren wirken durch die eher schwache Einführung recht blass. Das mag aber daran liegen, dass die prägendste Zeit, die im Gefängnis, gar nicht wirklich lange aufgegriffen wird.Dabei verändert eine solche Zeit den Menschen.

Zudem setzt die Autorin, wie man vielleicht oben bei der Leseprobe erkennen kann, zu sehr auf unwichtige Details. Das man einen alten Rhythmus nicht so schnell aus dem Blut bekommt, ist selbstverständlich und muss nicht unbedingt erwähnt werden. Hauptsächlich wird dies jedoch bei den Emotionen und Gedanken von Rachel deutlich. Emotionale Vielfalt finde ich nie verkehrt, aber es muss die richtige Umsetzung sein, und hier wirken die Details alle so langatmig, als hätte die Autorin sie falsch beschrieben oder ihr Augenmerk auf die unwesentlichen gesetzt. Oft kam ich in Versuchung einfach mal ein paar Seiten zu überschlagen, was ich am Ende zwar nicht getan habe, aber diese Versuchung war oft vorhanden.

Zum Schluss hin wird das Buch minimal besser, weil es endlich zur Ausübung der angekündigten Rache kommt. Diese mag sicherlich spannender und angenehmer zu lesen sein, aber in meinen Augen ist sie nicht die perfekte Lösung, sondern zeigt, dass der Autorin die Seiten ausgegangen sind, oder sie einfach keine andere Möglichkeit hatte. Es ist schwer zu beschreiben, ohne zu viel zu verraten. An sich ist die Umsetzung am Ende logisch und auch nicht verkehrt. Aus Sicht einer Mutter betrachtet, ist es eine kleine Geste, dass man dem Kind seine Freiheit schenkt, die Vorbelastung nimmt und einfach mal was richtig macht. Auf der anderen Seite wünscht man sich eine andere Rache, die zwar auf das gleiche hinausläuft, aber irgendwo härter ist. Im Grunde kann man sagen, entweder man mag die Lösung, oder wie in meinem Fall, man ist nicht zu 100% überzeugt.

Alles in allem habe ich mich fünf Tage durch dieses Buch gekämpft und das ist für meine Leseverhältnisse sehr lange. Mich konnte es nicht überzeugen, aber wirklich schlecht war es auch nicht. Daher bekommt das Buch von mir eine mittlere Wertung.

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