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un1qu3 "un1qu3" (München)

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Nikon AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,8G Objektiv
Nikon AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,8G Objektiv
Preis: EUR 482,98

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Portrait-Objektiv an DX (D7000): Tolle Ergebnisse bei teils schwierigem Handling, 20. Juni 2014
Anwendungsbereich:
Bisher wurden die meisten Portraits mit meinem AF-S 50mm 1:1,4G erstellt, alternativ mit dem AF-S 17-55 1:2,8G IF-ED. Nun wollte mir für meine DX-Kamera (D7000) ein 'echtes' Portraitobjektiv zulegen. 'Echt' in dem Sinne, dass ich mit 50 bzw. 55mm nie die Bildwirkung erzielen konnte, die auf Bildern mit echten Telebrennweiten sah. Ein 70-200 1:2,8 nannte ich auch mal mein Eigen wg. der vermeintlichen Flexibilität. Der Formfaktor (riesig! schwer!) führte dazu, dass es meist im Schrank blieb und - wenn es mal mitkam - waren natürliche Bilder von Freunden/Bekannten auf Feiern nur schwer möglich, weil man immer gleich mit einem Riesenrohr auf jemanden zielte. Also: ein lichtstarkes 85er sollte es werden!

Portrait-Alternativen (Festbrennweiten) für mich:

- Nikon 105 1:2,8 micro VR: Noch länger, Bildstabilisator, Makro-Objektiv.
Die tolle Schärfe, die noch längere Brennweite und der Makroeinsatz klingen toll. Aber ein Bildausschnitt von umgerechnet 157,5mm ist sehr speziell, Blende 2,8 ist nicht Blende 1,8. Es ist deutlich teurer und auch ein ganz schöner Brocken. Bleibt als Spezialist für später auf alle Fälle auf der Wunschliste.

- Sigma 85mm 1:1,4 DG HSM: Noch heller, P/L.
Ja, das Sigma - preislich zwischen dem Nikon 1,8 und dem Nikon 1,4. Blende 1,4, top verarbeitet. Mein Problem: Ich wurde mit den Sigma-Objektiven nie wirklich warm. Mal musste es wiederholt zur Justage, dann funktionierte der Autofokus mal nur an den Kreuzsensoren der Kamera oder die Verarbeitung und Anmutung ließen einfach zu wünschen übrig. Gerade seit dem 35er und 50er ART-Objektiven sollte ich wohl meine Meinung ändern, aber die liegen außerhalb meines Budgets & Anforderungsbereichs.

Erfahrungen mit dem Nikon 85mm 1:1,8G nach einem halben Jahr:

POSITIV:

++ Bildwirkung
85mm stellen schon deutlich anders frei als 50/55mm. Der Hintergrund wird stark zusammengepresst, selbst Ganzkörperaufnahmen mit relativ viel Hintergrundinformation wirken sehr plastisch!

++ Optische Qualität
Blende 1,8 ist mir Abstrichen zu gebrauchen. Einmal abgeblendet liefert es bei Blende 2,5 Kontrast, Details, Schärfe und Farben, die ich so noch nie aus meiner Kamera herausholen konnte. Die Unschärfebereiche (Bokeh) sind in Quantität und Qualität einfach nur atemberaubend. Vignette ist am Crop (DX) kein Thema. Die "ach so schlimmen" Farbsäume (chromatische Aberrationen) finde ich nicht so dramatisch, da sie bei Bedarf schnell korrigiert werden können (Ein Klick in Lightroom). Aber: Sie sind da. Wer Aufnahmen bei grellem Gegenlicht machen will und nicht die Zeit/Muße hat, sich danach in Lightroom hinzusetzen, muss eben zur Profi-Version greifen für 1000,- Aufpreis.

NEUTRAL:

* Klein - leicht - Plastik
"Nur" Blende 1,8 machen das Objektiv klein, die Verwendung von Plastik macht es leicht. Und dadurch wirkt es eben nicht so hochwertig. Mir ist das nicht wichtig und ich freu mich über das geringe Gewicht (nur 350g!).

* Autofokus
Er trifft an meiner D7000 (Af-39 Modul) immer zuverlässig. Fehlfokussierte Bilder sind wirklich die Ausnahme. Die Geschwindigkeit ist gerade noch als "zügig" zu bezeichnen. Natürlich nicht vergleichbar mit dem Ringautofokus eines 17-55/24-70 2.8, aber voll praxistauglich.

NEGATIV:

-- Chromatische Aberrationen
Lila und grüne Farbsäume treten bei Gegenlicht merklich bis stark auf. Dies liegt vermutlich daran, dass dem 85mm 1,8G keine besonderen Vergütungen spendiert wurden. Dennoch sind sie leicht und schnell korrigiert (Lightroom) und nicht so "schlimm" wie beispielsweise beim Canon 85mm 1:1,8 USM oder wie in manchen Tests beschrieben.
-- 85mm am Crop
Ja, das weiß man vorher und es ist nicht die Schuld des Objektivs, dass man es an eine DX-Kamera schraubt. Aber es sei nur erwähnt: 85mm (bzw. ein Blickwinkel von 127,5mm) am Crop sind seeehr speziell. Im Innenraum - außer in Ballräumen bzw. bei viel Bewegunsbereitschaft - oft nur schwierig einzusetzen. Es geht einem einfach der Platz aus. Wenn man an einem Tisch sitzt, die Kamera kurz aus der Tasche holt, um schnell ein unauffälliges Bild vom Gegenüber zu machen, bekommt man hier entweder nur die Augenpartie oder die Kamera stellt gar nicht scharf, weil der Mindestabstand nicht gegeben ist (80cm!).

FAZIT
Es ist und bleibt ein hervorragendes Portraitobjektiv für einen kompetitiven Preis bei der gebotenen Leistung. Das gilt auch an DX, jedoch mit der Einschränkung, dass es bei weitem nicht so flexibel ist wie ein 50mm. Das stellt bei Blende 2 an DX auch schon sehr toll frei und ist bei weitem einfacher im alltäglichen Einsatz. Die perfekte Kombination wäre der ungefähre Blickwinkel eines 50mm mit der Freistellung und Kompression eines 85mm. Diese Kombination gibt es und sie heißt 85mm an Vollformat. Da das (Amateurs-/Hobby-)Budget das aber noch nicht zulässt, bleibt es noch bei DX - mit der Erkenntnis, dass wohl keine professionelleren DX-Objektive mehr kommen werden für ambitionierte Fotografen. Sollte FX doch mal ein Thema werden, ist schon mal ein hervorragendes Portrait-Objektiv im Haus.

PS: Half Ihnen die Rezension weiter? In jedem Fall freue ich mich über Ihr Feedback!


Nikon AF-S Nikkor 28mm 1:1,8G Objektiv inkl. HB-64 und CL-0915
Nikon AF-S Nikkor 28mm 1:1,8G Objektiv inkl. HB-64 und CL-0915
Preis: EUR 619,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als "Normal"-Objektiv an DX (D7000): Vergleich zum 35er 1:1,8 DX, 8. Juni 2014
WARUM DAS 35er TAUSCHEN?

Mir wurde das 35mm f1,8 DX (das 150-200 Euro-Objektiv für DX gerechnet, nicht das neue 35er FX!) nach 3,5 Jahren zu langweilig: Das Bokeh (oft wird darüber geschimpft) fand ich nie so schlimm wie in vielen Rezensionen/Tests dargestellt. Ja, ein Nikon/Sigma 35mm 1,4 (FX) zeichnet feiner, aber am meisten kommt es immer noch auf den Motivhintergrund an - und mit entsprechendem Hintergrund gelingen auch mit dem 35er F1,8 DX schöne Unschärfebereiche. Bei Blende 1,8 ist es bereits recht scharf, für chromatische Aberrationen (lila/grüne Ränder) ist es leider ziemlich anfällig (Lightroom richtet das). Doch die "Langweile" resultiert vielmehr aus der Brennweite an DX. Ein Blickwinkel von umgerechnet 52,5 Brennweite ist schlicht und ergreifend etwas langweilig für meine Zwecke (Walkaround-Objektiv für Stadt, Wandern, Leute). Natürlich ist es sehr universell, aber gerade wenn mal nicht freigestellt wird, sondern mit Blende 8 aufwärts mit größerem Motivabstand fotografiert wird, ist der Bildausschnitt einfach recht nüchtern. Wieder auf der Haben-Seite: Gewicht und Ausmessungen (winzig!), absoluter Kampfpreis. Nach einigem Hin und Her wurde es das AF-S Nikkor 28mm 1:1,8G N, das ich nun seit knapp 2 Monaten in Benutzung habe.

WARUM DAS 28mm f1,8? (auf dem Papier)

- weniger Brennweite für interessantere Perspektiven (v.a. zusammen mit dem geringen Mindestabstand von 22cm ab Sensorebene!)
- Nanovergütung für weniger Korrekturen in Lightroom/generell bessere optische Qualität
- Vollformatoption
- gleiche Lichtstärke
- relativ geringes Gewicht, Abmessungen noch in Ordnung für ein Allzweckobjektiv
- mindestens gleichwertiger Autofokus
- mindestens gleichwertiges Bokeh (eher besser)

HÄLT ES DIE (theoretischen) VERSPRECHEN?

- Perspektive: Ja, tatsächlich sehr viel spannender als 35mm (Wirklich! Kaum zu glauben, wie viel 7mm ausmachen!). Man bekommt nicht nur mehr auf's Bild, sondern kann die Motive auch dramatischer zueinander in Szene setzen. Vollformat-Look (Weitwinkel + Freistellung) ist nicht wirklich drin, aber man kann es schon mal erahnen bei manchen Aufnahmen (steiler Winkel, wenig Motivabstand, Blende auf). Kleiner Wermutstropfen: Bei 28mm ist bei Personenfotos (Oberkörperportraits) etwas mehr Vorsicht geboten als bei 35mm. Sonst gibt es schnell lange Nasen.
- Nanovergütung etc.: Ja, tatsächlich weniger Korrekturaufwand. Vignette dank Vollformatrechnung an DX kein Thema. ABER: Es verzeichnet nicht ganz unbeträchtlich! Bei vielen geraden Linien in Bild besteht am Rand Entzerrungsbedarf. Hatte ich so nicht erwartet - in der EBV aber auch leicht korrigierbar.
- Ausmaße: So leicht (Plastik fantastik) und in etwa so lang/breit wie ein DX-Standardzoom (18-55/-105). Also bestens geeignet zum Rumschleppen.
- Autofokus: Vorneweg: Mein Exemplar hat keinen Fokusshift (Verschiebung des Fokuspunktes je nach gewählter Blende) oder er fällt mir einfach nicht auf. Im Nahbereich trifft der AF sehr zuverlässig! Ab 70cm ist es bei weit offener Blende (1,8-4) oft nicht ganz einfach korrekt scharf zu stellen. Insgesamt kommt einem da der AF einfach etwas unzuverlässig/unberechenbar vor. Im Weitwinkel bei Offenblende fokussieren ist aber auch eine Herausforderung - wohl auch für den AF der Kamera (in meinem Fall: AF-39 Modul der D7000). Also keine deutliche Verschlechterung oder Verbesserung und damit in Ordnung.
- Bokeh: Für ein Weitwinkel hervorragend, subjektiv einen Tacken besser als das 35er f1,8 DX.
- Vollformatoption: Nun - außer der Möglichkeit, dass es an einer FX-Kamera verdunklungsfrei nativ funktioniert, kann ich dazu noch nichts sagen. Vielmehr muss man sich fragen, ob man aktuell an DX eine Festbrennweite mit rund 18,7mm (das wäre der vergleichbare Blickwinkel) und hoher Lichtstärke gebrauchen könnte. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Sollte mal eine Vollformatkamera ins Haus kommen, wird sich zeigen, ob es für diese Brennweite eine Verwendung gibt.

FAZIT

Das AF-S 28mm 1:1,8G N ist ein tolles Objektiv: Coole Brennweite (an DX: etwas weiteres Standard), lichtstark und optisch sehr gut (subjektiv betrachtet), "Edelfeature" Nanovergütung, trotzdem sehr leicht und von den Ausmaßen her gut tragbar. Nicht so toll: Die Verarbeitung ist halt Consumerklasse, aber das sind alle aktuellen (!) Kamerabodies (außer D800 und D4) auch. Der Preis... nunja: Für ein Vollformat-Weitwinkel mit sehr hoher Lichtstärke und den erwähnten Stärken sicherlich angemessen. Für ein weites Standard an DX? Teuer. Ich konnte es auf dem Gebrauchtmarkt im Tausch gegen mein 35er DX plus Zuzahlung erstehen - da war die finanzielle Belastung im Rahmen. Ist es (gemessen am Neupreis) 3x so gut wie das poplige 35mm 1:1,8 G DX? Auf keinen Fall. Das 35mm 1:1,8 G DX ist und bleibt ein tolles Objektiv zum heißen Preis. Wenn Vollformat kein Thema ist und einem die Brennweite von 35mm an DX zusagen, dann braucht man nichts mehr. ODER: Man schaut zu Sigma und wird mit dem DX-Objektiv 30mm 1:1,4 DC glücklich. Viele schwören darauf, ich kenne es am Canon-Body und es ist ein tolles Objektiv. Da ich mit den Sigma-Produkten auf Dauer nie warm geworden bin (Autofokus, Haptik, "Gefühl"), kam für mich nur Nikon in Frage - und da gibt es leider kein weites Standard, das exklusiv für DX gerechnet ist.

PS: Half Ihnen die Rezension weiter? In jedem Fall freue ich mich über Ihr Feedback!


Variant 276419859 SR859 Teleskoprohr für Miele, 35 mm, 2x 50 cm lang
Variant 276419859 SR859 Teleskoprohr für Miele, 35 mm, 2x 50 cm lang
Wird angeboten von microsafe
Preis: EUR 11,70

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Billig, tut was es soll, 22. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beim Teleskoprohr meines Miele Tango brach die Feder und so konnte ich den Auszug nur noch schwer oder gar nicht mehr ausziehen. Das Originalrohr ist teuer und schwer zu bekommen. Dieses Produkt war sofort verfügbar und innerhalb von 2 Tagen da. Was soll ich sagen: Es funktioniert und war dabei noch extrem billig.
Einziges "Problem"/Umgewöhnung: der Auszug ist unten - d.h. man reguliert die Länge Nahe der Bürste und nicht oben am Griff. Das finde ich umständlich - ansonsten ein gutes Produkt für wenig Geld.


Sony BDP-S185 Blu-ray/DVD-Player (Internet Video) schwarz
Sony BDP-S185 Blu-ray/DVD-Player (Internet Video) schwarz

4.0 von 5 Sternen Umstieg von Playstation 3: Sehr günstiger Bluray-Player mit USB-Schnittstelle, 23. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte für 2 Jahre lang eine Playstation 3 Slim. Zum damaligen Zeitpunkt war die PS3 nur etwa 100-150,- teurer als reine Bluray-Player. Deshalb zahlte ich den geringen Mehrpreis und habe noch eine vollwertige Spielkonsole samt großer Festplatte für Musik und Fotos dazu bekommen. Mittlerweile spiele ich nicht mehr auf der Playstation und Musik landet über mein Tablet auf der Stereoanlage. Die Playstation wurde verkauft und ich brauchte einen neuen Bluray-Player.

Warum der Sony?
Nun - ich habe einen Sony-TV, d.h. über Bravia-Sync kann ich Fernseher und Blurayplayer mit der gleichen Fernbedienung steuern. Außerdem folgen die Menüs der gleichen Designsprache, weshalb ich mich im Menü sofort auskannte.

Ausstattung / Verarbeitung:
Ich finde die Ausstattung für den Preis sehr gut: USB-Anschluss, LAN-Anschluss (kein WLAN!) für Updates und einige Apps wie z.B. Youtube, HDMI und die üblichen analogen Audio-/Video-Anschlüsse. Den USB-Anschluss habe ich schon ein paar mal für MP4-Videos genutzt - funktioniert tadellos. Das Gerät ist gut verarbeitet - nichts besonderes. Es ist sehr klein und federleicht. Ein HDMI-Kabel war bei mir nicht dabei.

Performance:
Das Menü ist etwas träge - aber die Blurays laden doch ziemlich fix. Ich konnte zu meiner Playstation 3, die ja als guter Bluray-Player gilt, keine signifikanten Geschwindigkeitsunterschiede feststellen. Eine 1 GB große MP4-Datei wurde vom USB-Stick auch recht fix geladen.

Lautstärke:
Viele Rezensenten beschweren sich über die Lautstärke, über einen hochfrequenten Ton. Ich kann das nicht bestätigen - allerdings läuft bei Filmen der Ton auch immer über meine Stereoanlage. Meine Playstation 3 war deutlich (!) lauter, denn da lief permanent ein Lüfter mit. Vielleicht betraf das Problem eine ältere Charge?

FAZIT:
Ein günstiger Bluray-Player, der gut ausgestattet ist, und das, was er soll, gut erledigt: Blurays abspielen ohne Probleme und das bei relativ schneller Ladezeit. Ich kann ihn - gerade in Verbindung mit einem Sony-TV (weil man nur eine Fernbedienung braucht!) - weiter empfehlen. Gibt sicherlich tollere/schickere/besser ausgestattete Geräte - aber eben nicht zu diesem Preis. Für mich eine günstige und gute Lösung - läuft seit einem halben Jahr mehrmals pro Woche völlig problemlos.


Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde)
Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde)
Wird angeboten von Top Foto
Preis: EUR 1.288,00

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (K)ein Standardzoom - gebraucht sein Geld wert!, 4. April 2013
Ich fotografiere seit 3 Jahren mit Nikon DX und hatte schon viele sogenannte "Standardzooms", darunter Nikon AF-S DX Nikkor 18-55 1:3,5-5,6G VR Objektiv, Nikon AF S DX 18-70/3,5-4,5G IF-ED Objektiv (67 mm Filtergewinde), leihweise das Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende und das Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105mm/3,5-5,6G ED VR Objektiv. Das Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) für Nikon hatte ich mal bei einem Freund getestet. Zuletzt hatte ich das Sigma 17-70 mm F2,8-4,0 DC Makro OS HSM-Objektiv (72 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett, welches ich von allen genannten Objektiven immer noch als das ausgewogenste Standardzoom für DX/APS-C bezeichnen würde, weil es von allem etwas beherrscht: Etwas Makro, flexible Brennweite, recht gute Lichtstärke, Stabilisator.

Das Nikkor AF-S DX 17-55mm 1:2,8G IF-ED - "kein" Standardzoom:
- Preis: Die professionellen DX-Objektive dieser Generation stammen noch aus einer Zeit, als es ausschließlich oder fast nur analoge Vollformatkameras gab. Wer also professionell digital fotografieren wollte, fotografierte DX/APS-C. Die "professionelle Qualität" kostet einen stolzen Preis - und in Zeiten von relativ günstigen Vollformatkameras und dem generellen Sensorhype (Spiegellose mit APS-C Sensoren...) sind wohl nur wenige Menschen bereit, vierstellige Beträge für ein DSLR-Objktiv auszugeben, das nicht am Vollformat funktioniert.
- Gewicht: Das o.g. Sigma 17-70mm 2.8-4 ist schon kein Leichtgewicht. Doch hier hat man noch mal 200-300g mehr mit insgesamt fast 800g dabei.
- Brennweite: Teilt man längste und kürzeste Brennweite durcheinander, kommt man nur auf 3x Zoom. Das leistet das 10x billigere Kitzoom bereits.
- Kein Stabilisator: Ein typisches Kitzoom "braucht" einen Bildstabilisator. Ich hielt das zumindest immer für recht praktisch - wenn auch nicht mehr für absolut essenziell mit zunehmender Zeit.

Warum bzw. wofür es doch ein hervorragendes Standardzoom ist:
- Autofokus: In Sachen Geschwindigkeit so schnell wie das "alte" Kitzoom AF-S 18-70, was ich als eines der schnellsten überhaupt bezeichnen würde. Dabei aber auch sehr genau, v.a. auch bei schlechten Lichtverhältnissen trifft es von allen bisher besessenen / getesteten Standardzooms mit Abstand am besten.
- Offenblende gut zu gebrauchen. Ganz klar: Auch hier werden die Bilder mit Blende 4 (einmal abgeblendet) knackiger, aber Blende 2.8 ist hier wenigstens nicht nur eine Notlösung, sondern tatsächlich verwendbar.
- Bildqualität: Auch wenn 55mm keine großartige Portraitbrennweite sind (auch nicht an DX), ist das Freistellen bei Blende 2.8 eine Freude. Das Bokeh ist sehr schön, die Schärfe spätestens ab 4-5 hervorragend. Kontraste und die generelle Farbwiedergabe (kaum Blaustich wie so manche Nikon-Objektive) sind sehr gut. Flares gibt es relativ deutlich, aber man kann sie kontrollieren, wenn man mit dem Winkel spielt.
- Verarbeitung: Gebaut wie der sprichwörtliche Panzer. Alles aus Metall, der Fokusring läuft satt, der Zoomring fast schon zu schwergängig. Das Frontelement bewegt sich beim Zoomen nur ca. 1 cm hin und her - die (riesige!) Gegenlichtblende ist am Gehäuse verschraubt und bewegt sich nicht mit.

Fazit / Use case:
Das Nikkor 17-55 kann man natürlich als Urlaubslinse gebrauchen, keine Frage - nur: Es ist nicht WELTEN schärfer oder kontrastreicher als die Standardzooms, die ich bisher hatte. Für Schönwetterfotos im Urlaub bei Blende 8 ist ein 16-85 oder das kleine 18-55 wohl mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser, weil man weniger schleppt und noch einen Stabilisator hat - und das alles zu einem Bruchteil des Preises.
Warum ich es dennoch schätze: Ich fotografiere oft auf Parties / Geburtstagen (als Hobby!), mit und ohne Blitz bei schlechtem und gutem Licht. Ich nutze zwar auch gerne Festbrennweiten, aber wenn es mal um den einen Moment oder spontane Bilder geht, kommt man um ein gutes Standardzoom nicht rum. Gut heißt für mich hier: Schneller und v.a. treffsicherer Autofokus in allen Lebenslagen, Lichtreserve zum Freistellen und für weniger Blitzbedarf und kontrastreiche, Scharfe Bilder - all das liefert mir das Nikon 17-55 zuverlässig. Ich muss mir einfach keine Gedanken mehr machen, ob der AF langsam ist (18-55, 18-105, 16-85 z.T.) oder ob er auf das richtige Motiv scharfstellt (Sigma 17-70). Und diese absolute Zuverlässigkeit bei der Event-Reportage zeichnet dieses Objektiv aus. In diesem Sinne ist es kein "echtes" Immerdrauf, aber ein "Sehr oft drauf"-Objektiv. Tamron und Sigma mögen optisch aufgeschlossen haben oder es sogar übertreffen - aber werden einem nie diese Sicherheit geben.

Und der Preis...?
... ist happig. Ich habe das Objektiv als ca. 3 Jahre altes Gebrauchtobjektiv von Privat gekauft - für ziemlich genau die Hälfte des Neupreises. Und für diesen Preis ist es konkurrenzlos meines Erachtens. Für den hier veranschlagten vierstelligen Preis würde ich es jedoch wohl nicht kaufen. Dann lieber ein 16-85 VR oder ein Sigma 17-70 OS. Da ich aber an der professionellen Haptik und "Gefühl" Blut geleckt habe, gebe ich das Nikkor erstmal nicht mehr her. Einziger würdiger Ersatz wäre wohl ein Nikon 24-70, das gerade beim Neupreisvergleich der beiden Objektive sogar eine recht ordentliche Alternative ist, wenn man auf den Weitwinkel an DX verzichten kann / ihn anderweitig abdeckt. Aber mit der erst kürzlich erschienen D7100 bin ich zuversichtlich, dass das DX-Format bei Nikon noch lange nicht zum alten Eisen gehört.


Dell U2312HM 58,4 cm (23 Zoll) LED Monitor (VGA, DVI, 8ms Reaktionszeit, hhenverstellbar) schwarz
Dell U2312HM 58,4 cm (23 Zoll) LED Monitor (VGA, DVI, 8ms Reaktionszeit, hhenverstellbar) schwarz

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Monitor für's Geld, die 2te - Umstieg vom Vorgänger Dell u2311h, 18. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Denn genau dasselbe hatte ich vor Jahren über den unmittelbaren Vorgänger geschrieben, den Dell UltraSharp U2311H 58,4 cm (23 Zoll) widescreen TFT Monitor (IPS, VGA, DVI, 8ms Reaktionszeit) schwarz. Ich hatte den 2312hm zusammen mit dem Vorgänger (Dell u2311h) für etwa ein Jahr lang betrieben. Das Nebeneinander war in Ordnung, aber die Farbunterschiede waren doch beträchtlich. Deshalb habe ich den 2311h veräußert und einen zweiten Dell 2312hm angeschafft. Hier die Erfahrungen:

AUSSTATTUNG:
+/- DVI-, VGA- und Displayportanschluss (kein HDMI!).
+ Insgesamt 4 USB-Ports, davon 2 an der Seite (links).
++ Höhenverstellbar, neigbar und drehbar (Pivot-Funktion).
+ Lieferumfang: DVI-, VGA-, Netz- und USB-Kabel dabei.

DISPLAY:
++ IPS-Panel: Blickwinkelstabile Farben, auffällig im Vergleich zu einem TN-Panel.
+ Mattes Display - nichts spiegelt
+ LED-Hintergrundbeleuchtung: Im Vergleich zum LCD-Modell (Dell u2311h) braucht die Beleuchtung keine "Warmlaufphase" - das Bild ist sofort hell.
- relativ deutliche Lichthöfe.
+/- Seitenverhältnis von 16:9: Vorteilhaft bei Spielen und Filmen. Wenn man 2 DinA4-Dokumente in Originalgröße nebeneinander betrachten möchte, ist nach wie vor 24 Zoll mit einem Verhältnis von 16:10 die bessere Wahl.
+ Die Schaltzeit von 8ms ist für jedes noch so schnelle 3D-Spiel mehr als geeignet - Ich konnte weder bei Battlefield 3 noch Counter-Strike: GO Probleme feststellen.

BEDIENUNG und ÄUßERES:
+ keine ins Gehäuse integrierten, schwammigen Knöpfe mehr wie beim 2311h, sondern hervorstehende Knöpfe mit klarem Druckpunkt.
+ Dezente blaue "On"-LED.
+ Mattes Gehäuse - kein Klavierlack
+ Top Verarbeitung, stabiler Fuß
+ Dank LED-Beleuchtung deutlich leichter als der 2311h
+/- Abgerundete Kanten mit silberner Kontur außen, d.h. relativ schlicht. Geschmackssache.
+/- Das Netzteil ist eingebaut - damit ist der 2312hm im direkten Vergleich zu so manchem Samsung oder LG LED-TFT relativ "dick". (Dafür liegt dann bei der Konkurrenz oft ein externes Netzteil irgendwo rum...)

FAZIT: Wiedermal fällt es mir schwer, ein schlechtes Wort über den Dell zu verlieren. Alles, was ich am Vorgänger geschätzt habe (Blickwinkelstabilität dank IPS-Panel, natürliche Farben, Pivot-Funktion, USB-Ports, Spieletauglichkeit, schlichtes aber schönes Design, mattes Display und Gehäuse...), erfüllt der 2312hm in gleichem Maße. Dank LED-Hintergrundbeleuchtung statt der ordinären Leuchtröhre ist bereits bei Einschalten die volle Helligkeit da und das Gerät verbraucht auch noch weniger Strom. (Auch insgesamt bringt das Gerät mehr Helligkeit zustande als der LCD-Vorgänger, was bei schräg einfallendem Sonnenlicht schon mal sehr hilfreich sein kann.) Wiedermal macht es die Summe der Einzeleigenschaften und der für ein IPS-Panel sehr lukrative Preis, dass man dieses Gerät wirklich jedem weiterempfehlen kann. Ich mache so ziemlich alles an meinem Rechner: Arbeiten, Lesen, Spielen und Fotobearbeitung in Lightroom. Der Monitor macht das alles mit und man geht höchstens dann einen Kompromiss ein, wenn man sich hier ein professionelles Fotografenwerkzeug erwartet hat oder hauptsächlich Dokumente bearbeitet und vom 16:10-Format eines 24-Zollers profitieren würde. Ansonsten kann ich nur eine ganz deutliche Kaufempfehlung für einen klasse Allrounder zum fairen Preis aussprechen.


Apple iPhone 5 Smartphone 16GB (10,2 cm (4 Zoll) IPS Retina-Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, iOS 6) schwarz
Apple iPhone 5 Smartphone 16GB (10,2 cm (4 Zoll) IPS Retina-Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, iOS 6) schwarz
Wird angeboten von Warenhammer
Preis: EUR 474,95

81 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umstieg von Android zu iOS: Stabiles Arbeitstier, schick und (zu?) teuer., 14. Februar 2013
Zum Verkaufsstart stieg ich von meinem Samsung Galaxy S und Android 4 (Ice Cream Sandwich) auf das iPhone 5 und damit auf iOS6 um. Hier nun der Erfahrungsbericht eines Umsteigers nach knapp einem halben Jahr:

WARUM ÜBERHAUPT WEG VON ANDROID?
Trotz damaligem Highend-Smartphone endete der Update-Support von Samsung nach einem Jahr. Klar - Samsung will natürlich Handys verkaufen, auch wenn die Hardware die nächste Softwaregeneration noch locker mitgemacht hätte. Ich habe dann die komplette Jailbreak-Nummer mitgemacht: Custom Roms, Kernel, CyanogenMod etc. Das funktionierte eine Zeit lang ganz gut. Aber die Unzuverlässigkeit (zufällige Neustarts, App-Abstürze, plötzlich Akku leer nach 2 Stunden etc.) und die Tatsache, dass ich für Basteleien einfach keine Lust und v.a. Zeit mehr hatte, brachten mich dazu, iOS auszuprobieren - nicht zuletzt auch, weil ich das Gerät z.T. beruflich nutze (Mails, Termine).

DER UMSTIEG: GOOGLE-PRODUKTE AUF DEM IPHONE
Meine Kontakte, meine privaten E-Mails, meine Kalender etc. - alles bei Google. D.h. das MUSS funktionieren. Und was soll ich sagen: Alles klappt einfach hervorragend und (mittlerweile) sind auch alle Apps an Bord: Gmail, Youtube, Maps, Chrome, Google Suche mit VoiceSearch etc. Man tippt nur seinen Google-Account ein und alles kommt einem zugeflogen - so soll das sein. Hinweis am Rande: Bei Googlemail bietet sich die Einrichtung als Exchange-Server über die iOS-App an. So hat man alle E-Mails in einer App und sie werden auch gepusht. Wer mehrere Googlekalender nutzt (nicht nur den Hauptkalender) muss über Safari die GoogleApps-Seite ansteuern und seine iOS Devices für mehrere Kalender freischalten (sonst wird nur einer angezeigt). Ich nutze als Standardbrowser auf dem Iphone Chrome: So sind alle meine Lesezeichen und v.a. der Verlauf auf allen Geräten (Laptops, Desktops, Tablet) synchron. Der Browser ist schnell und schick.
UPDATE ENDE FEBRUAR 2013: Scheinbar hat Google zum 30.1.2013 ein paar APIs/Dienste eingestellt, "die nur selten genutzt werden". Leider hat es in diesem Zuge auch den Exchange-Support für Gmail auf dem Iphone erwischt. Business-Nutzer haben natürlich immer noch Exchange-Support für Gmail, GoogleCalendar, und GoogleContacts via GoogleSync. Als Privatnutzer muss man Gmail (und den Kalender) nun leider als IMAP-Konto einrichten - d.h. kein Push. Für die Kontakte besteht wenigstens die Möglichkeit, sie als CalDav-Konto hinzuzufügen. D.h. alles funktioniert immer noch sehr gut - aber Push-Support wäre schon wieder schön. Aber das ist dann wohl Googles Entscheidung.

TOLLES iOS...
Da jede App in ihrer eigenen kleinen Sandbox läuft, kommt es kaum zu Interferenzen zwischen den einzelnen Apps, da jede im eigenen Gefängnis sitzt. Nur die systemeigenen Apps (Kamera, Kontakte) können wirklich untereinander kommunizieren. Zudem wird jede App, sobald man auf den Homebutton drückt, eingefroren und sozusagen geparkt. D.h. da lädt dann auch nichts weiter oder wird im Hintergrund ausgeführt. Alleine dadurch nimmt die Geschwindigkeit von iOS im Laufe des Tages kaum ab. Alles ist extrem flüssig und reagiert sofort, absolut keine Lags. Auch kam es bisher noch kein einziges Mal zu einem zufälligen Neustart. App-Abstürze sind die absolute Seltenheit. Das System ist sehr stabil. Durch die rigorose Qualitätskontrolle durch Apple sind alle Apps (auch Fremdanbieter) wie aus einem Guss. Man hat immer das Gefühl, ein iPhone zu nutzen - und nicht etwa die SpiegelOnline-App. Sicher Geschmackssache, aber die sog. „Overall Experience“ ist wirklich unschlagbar. In Sachen App-Auswahl ist Android und iOS wohl mittlerweile gleichauf, wobei doch anzumerken ist, dass so ziemlich alles Apps zuerst und viele Apps exklusiv für das iPhone erscheinen. Da wirklich gute Apps auch bei Android Geld kosten, fällt mir der angeblich deutlich höhere Bezahlanteil bei iOS nicht auf. Wirklich toll: Updates werden stets zeitgleich an alle iOS Geräte verteilt. Und sogar das mittlerweile 4 Jahre alte iPhone 3GS erhielt noch iOS6 - da können selbst die Nexus-Geräte von Google nicht mithalten.

NICHT SO TOLLES iOS...
Doch genau das, was iOS so stabil macht, ist auch der größte Kritikpunkt: Da die Apps - v.a. die Nicht-Apple-Apps - untereinander nicht oder nur beschränkt kommunizieren, kann man z.B. nicht aus der Foto-App heraus ein Foto direkt nach WhatsApp teilen; man muss WhatsApp öffnen und dann - nachdem man der App die Rechte eingeräumt hat - auf die Fotos zugreifen. Da man iOS keinen direkten Zugriff auf den Gerätespeicher hat, kann man beispielsweise Dokumente nirgends gesammelt speichern. Aus dem gleichen Grund kann ich auch nicht aus einer E-Mail heraus einen Anhang auswählen (Ausnahme: Fotos und Videos). Da muss ich schon in meine Dropbox und dann „via E-Mail teilen“ wählen. In Zeiten von Cloud-Diensten etc. alles kein Problem, aber schon eine krasse Umstellung. Wirklich nervig aber ist das bei jeglicher Art von Benachrichtigung: Man bekommt die Benachrichtigung, dass z.B. eine WhatsApp - oder Facebook-Nachricht ankam. Dann geht man z.B. in den Keller, wo kein Netz ist (oder Ubahn u.ä.) - und kann die Nachricht dann leider nicht lesen, weil sie erst beim Öffnen der App geladen wird, was ohne Netz nicht gelingt.

HARDWARE GENERELL UND AKKU DES iPHONE 5
Der Akku des iPhone 5 ist gemessen an den Funktionen und der Hardware sehr gut: Es hält einen vollen Arbeitstag (mit stets eingeschaltetem WLAN und 3G) und macht auch bei evtl. After Work noch mit. D.h. mit einer Ladung komme ich durch einen kompletten Tag mit Abendprogramm. Die Laufzeit ist auch absolut vorhersehbar: Wenn ich das Gerät nicht anfasse, verliert das Gerät auch kaum Akku („Idle Drain“). Das Tolle ist jedoch vielmehr: Der Akku lädt extrem schnell. Von 50% lädt der Akku in unter 30 Minuten auf ca. 100%. Ich bin echt begeistert! Allerdings verlange ich auch von einem Smartphone nicht die Laufzeit eines alten Nokia wie so manch andere Rezensenten. Die Kamera des iPhone 5 ist sehr gut und macht die Kompaktkamera überflüssig. V.a. die extrem schnelle Auslösegeschwindigkeit und Bildfolge lassen Schnappschüsse gut gelingen. Was bei der täglichen Arbeit aber am positivsten auffällt, ist ganz klar das Retina-Display: Wer wie ich sehr viel mit E-Mails und Text generell konfrontiert ist, kann sich über so ein Display nur freuen. Es ist nicht so knallig und bunt wie ein AMOLED, aber genauso scharf und kontrastreich ein modernes LCD und dazu noch sehr hell und blickwinkelstabil - wirklich hervorragend, auch und gerade bei viel Text. LTE ist zwar schön, aber da in Deutschland nicht mal UMTS flächendeckend verfügbar ist, schnödes Verkaufsargument der Anbieter. Nur ein Wort zu Design und Verarbeitung: Das Design zählt wohl zum Besten, was man im Bereich Unterhaltungselektronik findet. Die Verarbeitung ist eigentlich hervorragend. Allerdings ist das Aluminium auch extrem empfindlich. Trotz vorsichtigem Umgang habe ich schon diverse Abschürfungen an den Kanten. Das Displayglas ist hingegen extrem robust. Schutzhülle anschaffen!

iTUNES und iCLOUD
Grundsätzlich finde ich: „Entweder gar keine Connection Software oder eine gute“. Da man iTunes verwenden MUSS, hat man wenigstens eine gute Connection-Lösung. Im Übrigen ist der oft angeprangerte Zwang nur halb so wild: Im Alltag braucht man iTunes eigentlich nur, wenn man Musik oder Videos auf das iPhone überspielen will - und das geht sogar kabellos über WLAN. Übrigens kann man iTunes auch ganz „ungefährlich“ als Medienbibliothek nutzen, um Musik zu organisieren und einheitlich zu taggen. Man muss also weder die ganze Musiksammlung an Apple senden noch alles in ein komisches Format verwandeln. Ich beziehe alle Musik über Amazon digital oder rippe eben meine Audio-CDs und importiere halt dann nach iTunes. Dadurch wird aber weder ein DRM angewendet noch an den Dateien irgendwas geändert. Wahrscheinlich führt hier oft Panikmache und Ahnungslosigkeit zur Ablehnung von iTunes. Im Alltag stört es mich wirklich kaum. Die iCloud nutze ich für BackUps des iPhone. Sobald das Gerät im Wlan ist und am Strom angeschlossen ist, wird ein BackUp mit der iCloud gemacht. Ich musste mein erstes iPhone wg. eines Verarbeitungsfehlers nach 2 Wochen umtauschen. Ich nahm das neue Gerät im Apple Store in Betrieb und stellte es via iCloud wieder her. Ich hatte noch nicht die Apple Store verlassen und schon waren alle Apps wieder genau da, wo sie auf dem alten Gerät lagen, alle Kontakte da. Ich musste nur ein paar Passwörter erneut eingeben. So stelle ich mir das vor.

FAZIT:
Das iPhone 5 ist ein sehr zuverlässiges Gerät mit großer Funktionsvielfalt und grundsolider Hardware in tollem Design. Weil hier Hardware und Software aufeinander abgestimmt sind, ist es auch absolut müßig über Spezifikationen zu diskutieren - und so überrascht es auch nicht, dass das iPhone 5 mit („nur“) einem Doppelkern-CPU viele Quadcore-Modelle in Sachen Performance hinter sich lässt. Was Feature-Listen ebenfalls nicht abbilden: Die „Overall Experience“ - alles aus einem Guss, Geschwindigkeit, funktioniert einfach. Das überrascht selbst einen erfahrenen Anwender. Die wirklich großartige Stabilität ist für mich eines der Hauptkriterien, warum ich das iPhone dann wohl doch behalten werde - ich kann mich einfach darauf verlassen und mir keine Sorgen machen, dass mal wieder ein Hintergrundprozess abraucht und meinen Akku innerhalb von 2 Stunden leert und ich nicht erreichbar bin. Diese Stabilität erkauft man sich durch die genannten Beschränkungen des Sandbox-Designs, die mich z.T. wirklich stark stören: Stichworte Benachrichtigungen, kein echtes Multi-Tasking, kaum App-Interaktion. Im Moment ist mir die absolute Zuverlässigkeit des Geräts diese Einschränkungen einfach wert. Ich werde das iPhone behalten, werde aber gespannt beobachten, was sich im Nexus-Lager / beim xPhone tut - denn der Preis ist schon extrem stolz, wenn man bedenkt, dass man für ein iPhone 5 zwei Nexus 4 erhält. 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 2, 2014 4:26 PM CET


Kensington K39623WW Vesto Texture Iphone 5 Black
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Wird angeboten von B2B TRADING
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schick mit echtem Leder, Schutz ok - aber: Verarbeitung? Qualitätskontrolle?, 27. November 2012
Ich habe die Hülle geschenkt bekommen - eigentlich habe ich bereits eine Hülle (ArktisPRO iPhone 5 ORIGINAL Premium Hardcase - Schwarz / Black (iPhone 5 Hülle - iPhone 5 Cover - iPhone 5 Schutzhülle)). Hier meine Erfahrungen:

POSITIV:
- Sehr schick: Das Iphone 5 ist ja eine Augenweide, aber leider muss man es dank des kratzempfindlichen Aluminiums in einer Hülle verstecken. Das Kensington-Produkt sieht sehr elegant aus, das dezent marmorierte (Echt-)Leder sieht sehr hübsch aus!
- Schützt: Sicherlich federt eine Silikonhülle besser, aber eben auf Kosten der Optik. Im Vergleich zu meinem Slim-Hardcase (s.o.) macht die Hülle schon einen robusteren Eindruck ohne das Iphone klobig zu machen. Die Ränder stehen allesamt über, d.h. wenn man das Iphone auf das Display legt, besteht kein Kontakt mit dem Untergrund (geringeres Kratzrisiko).
- Griffig: Das Leder weist eine griffige Struktur auf und macht es weniger wahrscheinlich, dass einem das Gerät aus der Hand rutscht.

NEUTRAL:
- größerer Formfaktor: Es ist eben kein Slimcase - das Telefon wirkt schon ein Stück größer in der Hand. Da das Iphone 5 aber eh sehr schmal ist, muss das kein Nachteil sein.

NEGATIV:
- Plastikhülle nicht aus einem Guss: An allen vier Ecken der Hülle sind kleine Spalten. Vermutlich wurde die Hülle dort zusammengeklebt. Sieht man nicht sofort, aber spürt man deutlich beim Darüberstreichen und Staub oder Haare/Fäden können sich dort fangen.
- Plastikhülle kratzempfindlich: Das schwarze Hochglanzplastik ist empfindlich gegen Kratzer/Abschürfungen. Der Hochglanzteil auf der Rückseite (um die Kamera) war bei mir nach wenigen Tagen "matt geschürft".
- Leder"nähte" unsauber: V.a. an der oberen linken Kante merkt man es: Hier wurden die beiden Lederteile verklebt. Ist nur eine Frage der Zeit, bis das bereits leicht abstehende Teil abgeht.

INSGESAMT ist die Hülle schon in Ordnung, man darf auch nicht vergessen, dass man hier ein Produkt mit z.T. echtem Leder bekommt, das auch noch ein ordentliches Design bietet - und das für relativ wenig Geld. Aber astreine Verarbeitung geht anders. Ich nutze die Hülle einfach noch so lange, wie sie einigermaßen gut aussieht und nehme dann wieder meine alte Hülle her.


ArktisPRO iPhone 5 / 5s ORIGINAL PREMIUM Hardcase - Schwarz / Black (iPhone 5 5s Hülle - iPhone 5 5s Case - iPhone 5s Schutzhülle)
ArktisPRO iPhone 5 / 5s ORIGINAL PREMIUM Hardcase - Schwarz / Black (iPhone 5 5s Hülle - iPhone 5 5s Case - iPhone 5s Schutzhülle)
Wird angeboten von Arktis - Autorisierter Apple Händler SOFORTVERSAND
Preis: EUR 5,90

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stylisher Kratzschutz hauchdünn, 4. Oktober 2012
Ja, was macht man, wenn man das Wunschsmartphone schon vorbestellt hat, und es - logischerweise - noch keine Erfahrungsberichte zur passenden Hülle gibt?
Genau: Man schaut mal nach, wie das Vorgängerprodukt der Firma Arktis für das Iphone 4(s) abgeschnitten hat. Das ist nämlich die Hülle, die man hier (noch) auf dem Produktfoto zu sehen bekommt.

Unterschiede/Verbesserungen im Vergleich zur 4s-Version:
- kein Zwischensteg zwischen Lautstärke und Ton-Aus-Taste mehr; der Bereich ist einfach komplett ausgespart.
- keine Aussparung mehr für die Simkarte: Sehr gut - denn die steckt man nur einmal ins Gerät rein und wechselt sie wohl nur noch selten.
- etwas lockerere Passform: Man läuft nicht mehr Gefahr, das Gerät zu beschädigen, wenn man die Hülle dranmacht/abnimmt. Einfach das Iphone rechts einstecken und links reindrücken - fertig. Zum Herausnehmen an der linken Seite oben und unten kurz mit dem Fingernagel die Kante angehoben und man bekommt das Iphone raus. Dennoch wackelt nichts - so muss das sein.
- der Rand steht jetzt etwas über das Display über: Damit kann man das Iphone auf das Display legen ohne es zu verkratzen, da es auf der Hülle aufliegt.

Gut zu wissen:
- Die Hülle ist nicht in dem Maße transparent, wie es die Bilder vermuten lassen. Die glänzende Kante an den beiden Gehäuseenden auf dem Rücken lässt sich noch erahnen - das Apple-Logo sieht man fast gar nicht.
- Die Hülle ist matt und leicht rau. Sie flutscht damit weniger als das nackte Iphone und hält schwitzigen Händen besser stand. Einen ersten Kratzer hat sie auch schon abbekommen - dieser sieht dann leicht glänzend aus.
- Diese Hülle ist KEIN Bumper/Stoßfänger. Man schützt das Smartphone vor Kratzern, nicht vor Stürzen/Schlägen.

Insgesamt macht das Produkt ziemlich alles besser als das entsprechende Gegenstück für das Iphone 4(s) - Stichworte: überstehender Rand, lockerere Passform, keine unnötigen Aussparungen. Und das im einstelligen Euro-Bereich. Toll, wenn man einen stylishen Kratzschutz für sein Iphone 5 sucht, der das schöne Design des IP5 nicht so verschandelt wie ein Silikon-Bumper. Das Design erkauft man sich natürlich durch weniger Schutz vor Stößen, aber das weiß man bei einem Slim-Hardcover schon vorher.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 30, 2012 11:26 PM CET


Philips Sonicare UV-Ladestation
Philips Sonicare UV-Ladestation
Wird angeboten von BS&M
Preis: EUR 17,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hinweis: Keine Originalverpackung, keine Anleitung, 11. Juli 2012
Über den Nutzen eines UV-Desinfektionsgerätes muss man wohl nichts mehr verlieren - bei Zahnbürsten, die man im Vergleich zu Handzahnbürsten seltener wechselt, ist zusätzliche Hygiene absolut angebracht.

Ich habe das Gerät zusätzlich zu meiner Sonicare Healthy White erstanden. Als Bürsten verwende ich im Moment "Diamond Clean". Die Bürsten werden mit der Bürste voraus auf die Mittelsäule im Inneren ausgerichtet. Klappe zu, anschalten und nach zehn Minuten ist der Vorgang abgeschlossen.

Eine wahrnehmbare "Wirkung" hat man natürlich nicht unmittelbar - ich bilde mir aber zumindest ein, dass sich ein etwas medizinischer Duft einstellt.

WICHTIGER HINWEIS zum Produkt: Dieses Produkt ist kein offizielles Zubehör, das man getrennt erwerben kann. Der Händler verschickt das Gerät weitestgehend unverpackt (In Luftpolsterfolie eingewickelt und mit Altpapier als Dämpfer...) und mit einer Kopie (!!!) aus der Bedienungsanleitung einer Sonicare Flexcare zur Bedienung. Es wirkt schon etwas "vom Laster gefallen und weiterverkauft". Aber ich beschwere mich nicht - so musste ich nicht zum teureren Sonicare-Modell greifen und konnte relativ günstig an die UV-Station kommen.


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