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Beiträge von B. Wittig
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Rezensionen verfasst von B. Wittig
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4.0 von 5 Sternen
Bridge-Kamera für Minolta-Fans, 10. Mai 2013
Ich habe die Kamera jetzt schon ein paar Jahre und bin im Gesamten eigentlich sehr zufrieden. Meine war allerdings ein Montagsmodell, die Elektronik, der Lensblock und die CCD wurden jetzt schon getauscht. Die CCD macht öfters Probleme, wurde aber bei SONY anstandslos getauscht (Dauer ca. 2 Monate). Die Ausstattung der Kamera ist mehr als ausreichend, selbst Profis können mit dieser Kamera genügend "spielen". Die Bedienung ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, da sich nicht alles auf den ersten Blick erschließt und manches nur mit Fingerakrobatik einzustellen ist. Dies betrifft aber nur Dinge, die man nicht so oft braucht, wie Umstellung der Automatik, Serienbilder, ISO- und Weißabgleich oder Autofokus-Meßzone. Der Farbmodus ist auf RGB verstärkt, RGB natürlich, Adobe RGB ,Schwarz/Weiß und Solarisation beschränkt. Sepia fehlt leider, dafür gleicht der Solarisationseffekt wieder einiges aus. Die Farben werden dabei umgekehrt, was zu teilweise überraschenden und tollen Effekten führt. Wer dann noch mit stark eingefärbten Filtern experimentiert spart sich etliche Computereffekte. Man sieht sich trotzdem nicht so leicht satt, denn der Effekt fällt je nach Motivfarbe immer anders aus ! Das Display ist zwar klein aber gut, wer gerne mit dem Sucher fotografiert wird enttäuscht, den dessen Ausflösung ist schwach ! Die Batterieleistung ist ebenfalls recht schwach, Batterien würde ich nicht empfehlen, mit Akkus sieht es schon etwas besser aus, aber selbst mit Hochleistungsakkus würde ich immer ein oder zwei Ersatzsätze mitnehmen ! Dringend empfehlenswert ist der Akkupack BH-100, der allerdings selten ist und für den Schweinepreise gezahlt werden (ca. 60 - 100,-- €) Mit 28-200 mm Brennweite reicht der 7x Zoom für die meisten Fälle aus, notfalls unterstützt noch ein (guter) Digizoom. Die Geschwindigkeit ist ausreichend, der Autofokus kann recht gut mithalten, die Auslöseverzögerung ist für heutige Verhältnisse Mittelklasse. Das eingebaute Blitz"chen" reicht für Familienfotos aus, für bessere Ausleuchtungen sollte man sich manuelle Blitze von Minolta (oder kompatible) zulegen. Die Kamera ist hierbei nicht besonders wählerisch, ich persönlich habe schon mit 360 PX, einem Soligor und einem Achiever geblitzt. Nur die Leistung sollte man vor Ort mit Probeaufnahmen ausprobieren und von Hand justieren. Je nach Entfernung reicht eine Leistung von 1/16 bis max. 1/2 vollkommen aus (bei Leitzahl um 40)! Die Kamera benötigt CF-Speicherkarten. Ich selbst habe bis 1 GB probiert, funktioniert tadellos. Besondere Geschwindigkeiten der Karten werden nicht benötigt, solange man nicht im RAW-Modus knipst. Dann würde ich es empfehlen, vor allem wenn viele Fotos hintereinander geschossen werden. Die Karten können dann sehr heiß werden !!! Nahaufnahmen werden sehr schön, allerdings ist der Makrobereich nur auf 28mm Brennweite beschränkt, was den Nutzen wieder etwas einschränkt, denn nicht immer kann man auf wenige Zentimeter an ein Objekt (z.B. Schaukasten). Die Bildqualität ist für 5 MP sehr gut, Kompaktkameras dieser Klasse kommen nicht an diese Qualität heran ! Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut (wenn man von Montagsmodellen und dem bekannten CCD-Problem mal absieht), das der Kamera beiliegende Zubehör ist mehr als ausreichend. Trotzdem ist es eine Kamera für Minolta-Fans. Heute gibt es durchaus Bridgekameras gleicher Größe mit besserer Auflösung, besserem Akku, höherer Zoomleistung und vor allem einfacherem Handling.
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4.0 von 5 Sternen
Minolta XG-1, 10. Mai 2013
Die Minolta XG-1 kam Ende der 70er Jahre auf den Markt und war nach den bis dahin angebotenen manuellen Spiegelreflex-Kameras die erste (bezahlbare) Kamera mit elektronischer Belichtungssteuerung. Für heutige Verhältnisse mit einer spartanischen Ausstattung war die Kamera damals DIE Einsteigerkamera. Belichtungszeiten manuell mit 1s bis 1/1000s einstellbar, eine Zeitautomatik, einem Selftimer und einer Batteriekontrolle, mehr hat die Kamera nicht zu bieten. Die Belichtungszeiten werden im Sucher nur von 1/1000 bis 1/30s direkt per Leuchtpunkt angezeigt, alles was zwischen 1/30 und 1s liegt und damit im Bereich liegt, der nach einem Stativ schreit, wird nur als einzelner Leuchtpunkt angezeigt. In der etwas früher erschienenen XG-2 war (als einer der wenigen Unterschiede) diese Anzeige voll mit LED-Punkten bestückt. Nach ca. 30 Jahren auf dem Markt (und in Betrieb) kann man über die XG-1 nur gutes berichten. Eine zwar spartanisch ausgestattete, dafür aber sehr zuverlässige Kamera, die heute aber meist nur noch Sammler anspricht. Manko an dieser Kamera sind die Leuchtpunkte bzw. die Belichtungssteuerung. An einigen Kameras ist diese (teil-)defekt, was sich in einem Lichtorgeleffekt zeigt. Statt eine einzelne Zeit anzuzeigen, schlagen die Lichter wie in einer Aussteuerungsanzeige einer Stereoanlage aus. Auf die eigentliche Belichtung hat das zwar keine Auswirkung, ist aber störend, da man keine korrekte Zeit mehr angezeigt bekommt. Ein zweites Manko ist manchmal ein Verschlußfehlsteuerung, d.h. der Verschlußvorhang bleibt manchmal hängen. In der Regel ist das bei einem Film nur 1 max. 2 Bilder, kann aber störend sein, wenn gerade dieses Bild ein Schnappschuß gewesen wäre. Zum Glück fallen diese Mängel sehr selten aus. Die Lichtorgel tritt meist bei sehr alten Kameras auf (etwa der ersten 300.000) - erkennbar an der Gravur auf dem Blitzschuh - der hängende Verschluß tritt eher bei jüngeren Modellreihen auf (ab 600.000).
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5.0 von 5 Sternen
Profi-Fotokamera - Puristisch ohne Schnickschnack, 10. Mai 2013
Da ich schon seit den 80er Jahren mit Minolta fotografiere und dementsprechend viele Minolta Kameras aus allen Baureihen besitze, kam für mich nur eine Sony in Frage, damit ich meine "guten" Objektive weiter nutzen konnte. Da die 700er auf dem Markt praktisch nicht mehr erhältlich ist und sich so nur die Frage ergeben hat 550er oder 850er, gab der Vollformatsensor den Ausschlag. Daheim ausgepackt und gleich mit einem Minolta Objektiv bestückt, probierte ich sie in verschiedenen Situationen aus. Das Ergebnis war ernüchternd, letztlich aber klar: - Bildqualität: Der Sensor mir seinen 24,6 MP ist spitze, löst sehr fein und mit einem hohen Kontrastumfang auf, ABER: Während man bei den "alten" Minoltas noch so ziemlich jedes Objektiv dranmontieren konnte um gute Ergebnisse zu erzielen (wenn nicht lag es halt am Film), trennt sich bei der Alpha 850 sehr schnell die Spreu vom Weizen. Wenn man hier schlechte Bilder bemängelt, liegt es eindeutig am Objektiv !!! Vor allem mit den beliebten Reisezooms (28-200mm) bekommt man hier nur verwaschene Aufnahmen. Wer auf eine erstklassige Qualität Wert legt, und den Sensor wirklich voll ausnutzen möchte, kommt um die neuen Zeiss Objektive von Sony nicht herum. Von meinen ca. 40 AF Objektiven haben nur eine Handvoll wirklich eine Bildqualität, die mit diesem Supersensor verträglich ist. - Handling: Das Handling ist selbsterklärend, nur bei wenigen Einstellungen benötigt man die Anleitung. Das große Display zeigt alle wichtigen Funktionen an und über die Schnellzugrifftaste, kann man alle wichtigen Einstellungen in dieser Anzeige ändern. Gewicht, Griffigkeit und Tastenanordnung sind optimal. - Ausstattung: Die 850er ist eine Profikamera, insofern verzichtet Sie auf modischen Schnickschnack, der bei den Consumerkameras zu finden ist. Man findet weder Live-View, Videofunktion, Panorama oder Digi-Zoom, von anderen Mätzchen ganz zu schweigen. Auf die meisten Dinge kann man verzichten, Live -View wäre allerdings in manchen Situationen angebracht. Dazu bräuchte die Kamera dann allerdings auch einen schwenkbaren Monitor. Wer wie ich gerne im Nah- und Makrobereich fotografiert, kommt bei dieser Kamera um einen Winkelsucher nicht herum. Dafür hat die Kamera jedoch das "Intelligent Preview". Mit der Abblendtaste nimmt die Kamera ein Bild auf (was nicht gespeichert wird!), dann kann man alle Feineinstellungen vornehmen, das Display zeigt alle Veränderungen in Echtzeit an. Für die entgültige Aufnahme mit diesen Einstellungen muß man dann nur noch auf den Auslöser tippen. Wer hierzu kein Stativ benutzt, muß sich sein korrektes Motiv erst wieder suchen. Für sehr difizile Aufnahmen vor allem bei schlechtem Licht optimal, aber keine Funktion für Schnappschüsse oder dergleichen. - Speicherkarten: Verwendbar sind Compact-Flash und Memory-Stick. Beides leider nicht mehr überall erhältlich und im Gegensatz zu SD überteuert Fazit: Top Kamera mit supertoller Bildquaität (mit entsprechenden Objektiven). Für Gelegenheitsknipser ungeeignet. Der derzeitige UVP liegt bei etwa 2000,--€, als Vitrinenmodelle wird dieses Modell zur Zeit bei den Händlern abverkauft und ist daher schon für 1500,--€ zu bekommen. Wer sich eventuell eine nicht mehr produzierte 900er zulegen will, dem sei gesagt, das die Unterschiede zur 850er nur maginal sind. Man verzichtet auf eine mitgelieferte Funk-Fernbedienung, büßt etwa 2% Sucherblickfeld ein und hat eine reduzierte Serienbildfunktion von 3 B/sek statt 5 B/sek. Wer das unbedingt braucht..
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5.0 von 5 Sternen
Minolta XD-5, 10. Mai 2013
Die Minolta XD-5 ist die "kleine Schwester" der exzellenten XD-7, die ihr allerdings in nichts nachsteht. Sie verzichtet nur auf die Anzeige der eingestellten Blende (A-Modus), eingestellte Verschlußzeit und Blende (S-Modus), den eingebauten Okularverschluß und das Filmladefenster. Die Kamera selbst ist ein Sahnehäubchen der Foto-Ingenieurskunst. Der 11 Lamellen Metallverschluß (von Seiko entwickelt) ist ebenso bahnbrechend wie die "Programmier-" Möglichkeiten der Belichtung. Trendprogramm für Kürzeste Zeit, größte Blende, Eingrenzung des Blendenbereichs bzw. der Zeit sowie ein Universalprogramm sind für eine Kamera diesen Alters absolut futuristisch. Wer gerne mit der Belichtung und den kreativen Möglichkeiten der Fotografie spielt, wird mit der XD-5 eine tolle Kamera finden. Der Einsatz von viel Mechanik und zuverlässiger Elektronik machen eine solche Kamera auch nach über 30 Jahren absolut zuverlässig. Die XG-Baureihen sind mit vermehrtem Einsatz der Elektronik da wesentlich anfälliger für Ausfälle ! Wie gesagt ist die Kamera für den kreativen Fotografen gedacht, wer weniger denken und sich lieber auf eine Programmautomatik verlassen will, ist mit einer X-700 besser bedient. Die XD-5 ist meist für wesentlich weniger Geld als eine XD-7 erhältlich, wer auf die paar Anfangs genannten Unterschiede verzichten kann, ist deshalb mit einer XD-5 sehr gut bedient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zauberwürfel mit WOW-Faktor, 8. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Dieses kleine Mini-Beamerchen hat mich wirklich sprachlos gemacht. Es hat etwa die Höhe/Breite/Tiefe einer normalen Mignon-Batterie (AA). Bauartbedingt gibt es zwar einige Schwachstellen, alles in allem hat mich die Leistung aber wirklich vom Hocker gehauen. Der Mini-Beamer wird mit Anleitung, Ladegerät, HDMI-Kabel sowie Handy-Verbindungskabel (mit Adapter) geliefert und steckt selbst in einem Silikonkorsett, das man zwar entfernen kann, von dem ich jedoch dringend empfehle, es dran zu lassen!!!! Der Ladevorgang dauert etwas lang (ca. 4 Stunden), der Akku liefert dann jedoch für einen Film/Anwendung von ca. 2 Std. Energie. Alternativ ist natürlich auch der Netzbetrieb möglich. Beim Betrieb ist der eingesetzte Lüfter leise und kaum zu bemerken. Das Gerät erwärmt sich bei Betrieb kaum, der Lüfter braucht nach Abschluss nicht nachzulaufen um die Lampe zu kühlen! Die Bildqualität wird mit 640x480 zwar niedrig angegeben, diese macht sich bei der Filmwiedergabe jedoch nicht störend bemerkbar. Bei abgedunkelten Räumen kann man durchaus angenehm noch mit einer ca. 2m großen Diagonale arbeiten, in helleren Räumen sollte man nicht über 1m Diagonale gehen. Allein das ist für so ein kleines Gerät sensationell. Anschluß findet der Beamer per beiliegendem HDMI-Kabel. Wer ein Handy mit Android oder mit dem angebissenen Apfel hat, kann hier seine Filmchen auf die große Leinwand zaubern, am Computer/Laptop, DVD-/Bluray-Player hat man natürlich noch vielfältigere Einsatzmöglichkeiten. Mit einem großen Beamer natürlich überhaupt nicht vergleichbar, muß man trotz oder wegen der kleinen Abmessungen jedoch mit einigen Schwachstellen kämpfen: - der kleine eingebaute Lautsprecher bietet nur eine sehr schwache Leistung. Gerade wenn mehrere Menschen sich die Projektion mit Ton anschauen wollen, muß es sehr leise sein, damit alles problemlos verstanden wird. Da der Ton per HDMI-Kabel durchgeschleift wird, kann man nur am Computer eventuell größere Lautsprecher anschließen. - Die Scharfeinstellung erfolgt per kleinem geriffelten Rad. Für Grobmotoriker kann das ein Geduldsspiel werden, da das Rädchen nur gering aus dem Gehäuse schaut und eine Feinjustierung dadurch sehr erschwert wird. Allerdings hat das Gerät eine gute Tiefenschärfe, ein paar Zentimeter hin oder her machen sich kaum in Unschärfen bemerkbar! - Das größte Problem: Das Gerät kann man nur flach auf eine Oberfläche legen, dadurch muß man es sehr nah an eine Tischkante legen, um einen Beschnitt des unteren Bildrandes zu vermeiden, ein Absturz des Gerätes ist dadurch vorprogrammiert. Eine Halterung für ein Mini-Stativ wäre mehr als sinnvoll. Damit hätte man auch ein weiteres Problem im Griff: Das Silikonkorsett ist durchaus sinnvoll, den Beamer auf dem Tisch einigermaßen stabil zu halten. Mit dem HDMI-Kabel auf der einen, dem Stromkabel auf der anderen Seite, wird das leichte Gerät bei jeder Bewegung der Kabel mit bewegt. Man sollte die Kabel daher vor der Projektion gut fixieren! Tja, das waren die großen Schwachstellen auch schon. Den hauptsächlichen Einsatzzweck für einen solchen Beamer sehe ich vor allem bei Seminaren, Messen und Meetings im kleinen Kreis. Hier kann man mit den genannten Schwachstellen leben, maximal für eine bessere Sounduntermalung sollte man hier sorgen. In abgedunkelten Räumen erhält man hiermit ein ausreichend helles Bild. Der Vorteil liegt in den ultrakompakten Maßen, Gewicht und Flexibilität, was den Bildinput angeht. Zudem ist das Gerät auch einsetzbar, wenn gerade mal kein Stromanschluß vorhanden ist und läßt sich durch die kompakten Abmessungen in jeder besseren Notebooktasche verstauen. Damit kann kein normaler Beamer mithalten. Ein geniales Teil mit viel Leistung in dem kleinen Gehäuse. Innovation und Design sind überragend. Wirklich ein Zauberwürfel mit WOW-Faktor!!!!! Ich bin mehr als begeistert!
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5.0 von 5 Sternen
Toller Akku-Allroundrasierer mit Wechselköpfen, 8. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Rasierer ist ein Allroundtalent in Sachen Rasieren, Trimmen und Stylen. Das Grundgerät verfügt über einen Akku, der per Schnelladung in etwa 1 Std. voll geladen ist. Leerer Akku, Ladevorgang und "voll geladen" wird per Symbol angezeigt. Es verfügt über eine ergonomische Form, liegt gut in der Hand und vom Gewicht her angenehm. Alles in allem kann man hier mit der Bedienung nichts großartig verkehrt machen. Die beiden beiliegenden Scherköpfe werden einfach eingeklickt und sind leicht zu wechseln. Der Rasiereraufsatz ist Philips-untypisch nur mit zwei Schneiderotoren (statt wie üblich drei) versehen und rotiert gegenüber einem "normalen" Scherblatt-Rasierer relativ langsam. Nachdem ich mich jedoch etwas umgewöhnt hatte (rotierend bewegen, statt gerade) hatte ich auf Anhieb eine einwandfreie Rasur hinbekommen. Reinigung ist mit Wasser möglich, wobei ich das Anfangs nur mit Unbehagen getan habe !-) Der Bartstyler/Bodygroom-Aufsatz verfügt neben einer geraden Scherfolie über zwei Konturenmesser. Dies Scherfolie soll lt. Anleitung allerdings nur für Körperhaar und nicht für Barthaar verwendet werden. Die Konturenmeser schneiden sehr dicht über der Haut, die Scherfolie kümmert sich dann um den Rest. Als Zubehör liegt dem Rasierer auch noch ein Kammaufsatz für diesen Scherkopf bei. Ein kleines Pinselchen für die manuelle Reinigung liegt dem Paket ebenso bei wie eine Bedienungsanleitung in 13 Sprachen. Alles in allem bekommt man hier ein absolutes Allroundtalent für Bart - und Körper (ausgenommen Kopfhaar). Wer für verschiedene Einsatzzwecke normalerweise mehrere Rasierer benötigt, kann hier einfach den Aufsatz wechseln. Schwachstellen sind mir weder in der Bedienung noch in der Funktion aufgefallen, weshalb man hier von einem sehr empfehlenswerten Gerät sprechen kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Für Dusche, Bad und Spiegel ok, für Fenster eher nicht, 18. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Glasflächen-Imprägniersprays und -mittel gibt es bereits seit langer Zeit im Automobilbereich, um dort das Wasser von den Scheiben besser abperlen zu lassen. Selbst bei guten Mitteln mit Nanoteilchen ist die Wirkung nach max. 4-6 Wochen verschwunden. Das Auftragen solcher Mittel ist meist mit größerem Aufwand und viel Putzerei verbunden. Die Verwendung des nun getesteten Sprays für den Haushalt ist dagegen recht einfach. Glasfläche reinigen, Imprägnierspray aufsprühen, verreiben und eventuell noch trocken nachreiben. Soweit, so gut. Selbst im direkten Sonnenschein trocknet das Mittel auf den Scheiben gut und ohne Schlieren ab, solange man es sparsam aufträgt. Für eine Glasfläche von ca. 1qm reichen 3-4 Pumpstöße, dann erhält man eine saubere und relativ glatte Oberfläche. Das Wasser perlt gut ab und man kann es danach leichter abwischen. Das Mittel wird als reines Glasflächen-Imprägnierspray angeboten. Bei Kacheln erhält man jedoch eine ähnlich gute Wirkung wie bei Glas, bei Kunststoff-Trennwänden ist die Wirkung jedoch nur minimal spürbar. Der Schutz vor Schmutz soll bis zu 6 Monate gewährleistet sein. In einer Duschkabine, in der nach jedem Duschen die Glasfläche abgerieben wird um Kalkflecken zu vermeiden, ist das sicher illusorisch, trotzdem erleichtert es zumindest anfänglich die Reinigung. Eine Fenster-Außenfläche habe ich mal mit Regenwasser angesprüht. Das Wasser läuft gut ab, jedoch zeigen sich nach dem Trocknen Wasserflecken. Daher würde ich das Mittel für Außenzwecke nicht unbedingt empfehlen. Zwar erleichter es die Reinigung, wer jedoch nicht so gerne Fenster putzt und sich von dem Mittel eine längere Sauberkeit des Fensters erhofft, wird zumindest auf der Wetterseite enttäuscht. Trotz sparsamer Dosierung ist das Mittel mit 250ml Füllmenge recht teuer. Dafür erhält man durchaus vergleichbare Produkte aus dem Automobilbereich, die sich ebenso gut und einfach einsetzen lassen und eine definitiv glattere und damit schmutzunanfälligere Oberfläche hinterlassen. Fazit: Das Mittel ist für das Bad auf jeden Fall empfehlenswert. Glatte Oberflächen werden gut imprägniert und lassen sich nach Wasserkontakt leichter säubern. Das Mittel erspart zwar nicht das putzen, vereinfacht es jedoch spürbar. Im Fensterbreich war ich enttäuscht. Zwar wird auch hier die Reinigung erleichter, schmutzabweisend kann man dem Mittel aber zumindest hier nicht attestieren. Ob einem die Arbeitserleichterung jedoch das Geld wert ist, bleibt jedem selbst überlassen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
WMF Filterkanne Dara, 10. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Kanne passt für die neuen Dara Filter von WMF/BWT. Verarbeitung: Wie von WMF erwartet hervorragend. Deckel, Einsatz, Filter, Klappe - alles sitzt einwandfrei an seinem Platz, kein Wackeln, Knirschen etc. Ein LCD-"Zählwerk" im Deckel zeigt die Befüllungen an und erinnert an den fälligen Filterwechsel, eine Klappe am Auslauf, die beim Ausschenken von Wasser von selbst wegschwenkt, verhindert das Eindringen von Staub und sonstigen Verunreinigungen. Einziges Manko: Alles ist aus Kunststoff - sicher gut gewählt ohne Abgabe von Weichmachern etc. - aber: Gerade bei einem so geschmackssensiblen Produkt wie Wasser sollte eigentlich jede Störquelle ausgeschaltet werden. Für mich heißt das: Glas. Sicher schwerer, beschädigungsanfälliger und teurer, aber eben auch komplett geschmacksneutral. Bedienung: Durch einen Einfüllöffnung im Deckel wird das Wasser in einen Zwischenbehälter gefüllt, von dort läuft es durch den Filter in die eigentliche Kanne. Bei ca. 1,7 ltr. ist Schluß, dann verhindert der Druckausgleich zwischen den Behältern einen weiteren Durchfluß. Gut durchdachtes und perfekt aufeinander abgestimmtes System. Maße: Für mich das größte Problem bei der Kanne. Mit 18x10x29cm ist die Kanne zwar so gebaut, das sie in einen modernen Kühlschrank passt, trotzdem sind die Abmaße riesig. Vor allem die Höhe der Kanne ist ein Problem. Bei Armaturen mit einem niederen Auslauf muß die Kanne schräg gehalten werden um sie zu befüllen. 2-3cm weniger Höhe hätten die Füllmenge vielleicht auf 1,5ltr. reduziert, das Handling (und auch das Design) der Kanne merklich verbessert. Fazit: Eine tolle Kanne für das Dara-System, verarbeitungstechnisch gut durchdacht und hervorragend verarbeitet ist sie den Preis auf jeden Fall wert. Kleiner Abzug durch die große Bauhöhe, die das Befüllen erschwert und das exzessive Verwenden von (allerdings sehr gutem) Kunststoff.
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4.0 von 5 Sternen
Filterkartuschen WMF Dara, 10. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Filterkartuschen für das WMF Dara System sind eigentlich von BWT, also keine Eigenentwicklung. Ich habe schon seit Jahren wegen hoher Wasserhärte und meiner Vorliebe für guten grünen Tee einen Wasserfilter von Brita. Altes Modell mit Glaskanne und den großen runden Classic-Filtern. Diese gibt es inzwischen zuhauf als Nachbauten, allesamt erfüllen Sie Ihren Zweck, das Wasser zu enthärten und eventuelle Mikropartikel aus Rohrleitungen zu entfernen. Mich interessierte jetzt vor allem mal die Weiterentwicklung der Filtertechnik und die Beimengung von Magnesium Ionen. Filterwirkung: Ich konnte keinen Unterschied zwischen Classic-Filter und der neuen Filtertechnologie erkennen. Der aufgebrühte Tee blieb klar, es bildete sich keine "Haut", der Zweck wurde von beiden Filtern somit gleich gut erfüllt. Die Durchlaufgeschwindigkeit ist bei den Dara-Filtern etwas größer, d.h. man erhält schneller gefiltertes Wasser. Da sich aber sowieso immer Wasser in der Kanne befinden sollte, um den Filter feucht zu halten, ist das kein extremer Vorteil. Geschmack: Beim Tee konnte ich keinen Unterschied schmecken. Bei reinem Wasser in Zimmertemperatur war ein Unterschied zwischen Classic- und Dara-Filter zu schmecken. Das mit Classic-Filter gefilterte Wasser schmeckte wie immer neutral, das mit dem Dara-System gefilterte Wasser schmeckte anderes, wobei man die Unterschiede nicht genau definieren kann. Mit viel Wohlwollen könnnte man von einem leicht metallischen, leicht kunststoffartigen Nachgeschmack sprechen, wobei das sicher jeder anders deuten würde. Verkostet man nur das Dara-gefilterte Wasser, schmeckt es durchaus bekömmlich und angenehm, ohne besagte Untertöne. Über Geschmack sollte aber jeder selbst entscheiden. Kosten: Wie Anfangs schon erwähnt, sind die WMF-Filter baugleich mit den BWT-Filtern. Gegenüber den BWT Kartuschen sind die WMF-Filter teurer. Fazit: Guter Filter mit guter Wirkung, der jedoch mit einem recht hohen Preis erkauft werden muß. Geschmacklich muß jeder selbst entscheiden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Death in paradise - Season 2, 17. März 2013
Die Wartezeit war sehr lang nach den nur 8 Folgen der ersten Season, aber jetzt ist die zweite Season endlich erschienen. Zwar erst mal auf Englisch, aber die Neugier, wie es weitergeht ließ mich nicht warten. Erst mal eine kurze Übersicht üder die neuen 8 Folgen (wer Spoiler nicht mag bitte überspringen!): 1. Ein Plantagenbesitzer wurde ermordet, alle Tatverdächtigen waren in einem anderen Haus und hatten sich gegenseitig im Blick. 2. Eine Nonne liegt tot einem abgeriegelten Kloster in einem von innen verschlossenen Zimmer. Selbstmord oder doch Mord? 3. Eine Patientin einer Schönheitsklinik liegt tot im Pool. Alles deutet auf Selbstmord hin, wäre da nicht die nur halb getrunkene Tasse sündhaft teuren Tees. 4. Ein Schatzsucher wird bei einer Explosion verletzt, War es der Fluch eines Piraten? 5. Camilles Freundin, eine Sängerin, wird vor Ihren Augen vergiftet. Es gibt jede Menge Fotos der Tat, aber keinen eindeutigen Täter. 6. Eine Frau im Rollstuhl wird erdrosselt, wie sich herausstellt, die Frau eines verhassten englischen Kollegen von DI Poole. 7. Eine junger Meteorologe wird ermordet, es bleiben nur wenige Stunden bis ein Tropensturm heranzieht. 8. Der Gastgeber einer Wohltätigkeitsveranstaltung wird erschossen. Der Mörder ist bekannt, er ist aber bereits seit 3 Jahren tot. Noch ein kleiner Tip: Unbedingt die letzten 5 min der letzten Folge anschauen!!! Witz pur! Die einzelnen Stories sind, wie in der ersten Season, herrlich verzwickt und verworren und sprühen über vor Wortwitz. Ich hatte allerdings in manchen Passagen meine Probleme mit den französischen Akzenten von Camille und Co., hier helfen allerdings die gut gemachten englischen Untertitel. Man kann die Serie mit mittelmäßigen Englischkenntnissen gut anschauen, exotische Wörter halten sich in Grenzen. Der running gag mit der Eidechse geht auch in dieser Season weiter, die einzelnen handelnden Figuren werden immer besser herausgearbeitet. Fidel bekommt etwas mehr Anerkennung und Raum in der Serie, man lernt etwas mehr über den Comissioner, die "Liebesstory" zwischen Camille und Richard wird weitergesponnen (mit herrlichen Ideen), nur die Mutter von Camille kommt meines Erachtens etwas zu kurz. Einzigster Bruch: Dwayne fährt ein neues Motorrad, ohne das eine Erklärung dafür abgegeben wird. Die DVD's sind in einer DVD-Hülle normalen Ausmaßes untergebracht, kein Booklet, keine Aufzählung der Episoden, noch nicht einmal ein paar Extras wie Making-of, Bilder oder Videos von der Location, Kommentare der Darsteller, Versprecher oder Lustiges vom Dreh. Das hätte man locker noch auf der Disk 3 unterbringen können und hätte die Season aufgewertet. So sind es leider nur die 8 Folgen im 16:9 Format und nur in Stereoton ohne weitere Extras. Das hätte man besser machen können !!! Fazit: Wer die Serie liebt, wird begeistert zugreifen. Die Ausstattung ist zwar mau, aber die einzelnen Folgen und das Wiedersehen mit den Darstellern macht einiges wett. Ich hoffe nur, das die deutsche Ausgabe eventuell etwas besser ausgestattet ist. Sobald diese lieferbar ist, werde ich Sie mir auch noch kaufen!
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