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Rezensionen verfasst von
StreuselDonut (Würzburg, Bayern)

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Shape Shifter
Shape Shifter
Preis: EUR 6,99

20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sommer kann kommen!, 11. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Shape Shifter (Audio CD)
Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass Carlos Santana ein neues Album rausbringt. Dies habe ich natürlich umgehend meinem Vater mitgeteilt. Ich selbst war noch nie großer Santana-Fan. Klar, den großen Hits kann man nicht entgehen, und bei einem Vater der so gut wie alle Alben auf Schallplatte hat, hat man schon eine ungefähre Ahnung, aber warum sollte jetzt ausgerechnet dieses Album für mich interessant sein?

Für mich als Santana-Neuling ist es etwas Besonderes. Musik ohne Gesang. Funktioniert in Soundtracks außerordentlich gut. Hier auch. Okay, eine komplett instrumentale Scheibe ist es nicht, aber trotzdem, sie versprüht einen gewissen Charme, dem man nicht entgehen kann.

Ich habe dringendst das Bedürfnis meine Kopfhörer abzusetzen und die Nachtruhe meiner Nachbarn zu stören (aber ich möchte diese Wohnung wirklich behalten). Die CD macht einfach Spaß und sprüht nur so vor Melodien, denen man sich bedingungslos hingeben kann. Von kraftvollen und rhythmischen Takten bis hin zu langsamen, weichen Songs ist alles mit dabei.

Dieses Album empfehle ich jedem, der dringend auf der Suche nach Musik abseits der Charts ist und seinen Soundtrack für den Sommer noch nicht gefunden hat!

Dabei ist allerdings zu beachten, dass dies tatsächlich das erste Santana Album ist, welches ich eigenständig erwerbe. Ein alteingesessener Santana-Fan mag das vielleicht alles ganz anders sehen. Ich bin jedenfalls überzeugt! :)
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 29, 2013 9:58 AM CET


Warrior
Warrior
Preis: EUR 29,22

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine laute Stille, 17. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Warrior (Audio CD)
Eine Untermalung sondergleichen stellt der "Warrior" Soundtrack von Mark Isham dar. Obwohl man das Gefühl hat, dass der Soundtrack sehr "leicht" gehalten ist, tritt er dennoch nicht hinter dem Film zurück. Film und Soundtack gehen Hand in Hand und trotzdem wirkt der Soundtrack auch ohne den Film auf besondere Weise.

Der Schwerpunkt liegt auf ruhigen Stücken. Teilweise erzeugen sie eine drückende, traurige Stimmung, was die Kernessenz des Filmes widerspiegelt. Mit wenigen Mitteln gelingt es Mark Isham etwas Einzigartiges zu schaffen. Ganz untypisch vermag er es auf "Hymnen" zu verzichten und kreiert einen Soundtrack, der in seiner Stille laut ist.

Trotz der teils erzeugten drückenden, traurigen Klänge entsteht eine gewisse Leichtigkeit, die einem das Gefühl von Freiheit verleiht, was einen dann aber wiederrum in Melancholie schwelgend zurück lässt. Der Soundtrack vermittelt ein Wechselbad der Gefühle, dies ist damit ein weiterer Punkt, der das Zusammenspiel von Film und Musik bestätigt.

Beim ersten Hören kann er durchaus als sehr schwach empfunden werden, jedoch sollte man auf die Kleinigkeiten achten. Außerdem ist anzumerken, dass er erst in seiner Gesamtheit seine volle Wirkung zu erkennen gibt.

Ohne dies negativ zu bewerten, ist zu sagen, dass keines der Stücke wirklich besonders hervortritt. Die meisten Stücke spiegeln vor allem die menschlichen Beziehungen des Filmes wider, Schwerpunkt liegt also nicht auf den, im Film stattfindenden, Kämpfen.

Der Soundtrack entfaltet und entwickelt sich und wird insbesondere durch den Song "About Today" der Band "The National" hervorragend abgerundet. Der Soundtrack ist einfühlsam, teilweise traurig, erweist sich am Ende jedoch als eine Art Fundament der Hoffnung und Vergebung.

Wer also auf der Suche nach einem lauten, kraftvollen Soundtrack ist sollte sich von "Warrior" abwenden. Wem allerdings die Klänge schon während des Filmes gefielen, sich gerne zum Hören einer Filmmusik die Kopfhörer aufsetzt und das vor Beschriebene, als positiv empfindet, dem sei wärmstens zum Kauf empfohlen.


X-Men III: Der Letzte Widerstand (The Last Stand)
X-Men III: Der Letzte Widerstand (The Last Stand)
Wird angeboten von Chris Soundtrack Corner
Preis: EUR 26,39

5.0 von 5 Sternen Musikalisch wertvoll, 17. Januar 2012
Ein Film, der bei vielen Kritikern und vor allem bei Comic-Fans meist in ein tiefes Loch gefallen ist, vermag trotz alledem einen soliden Soundtrack hervorzubringen.

Einen Vergleich zu anderen Soundtracks zu ziehen gestaltet sich als schwierig. John Powells Werk enthält viele Brüche und wirkt dennoch in sich stimmig, so wie es eigentlich bei jedem Soundtrack seien sollte. Vor dem Hintergrund, dass John Powell des Öfteren Soundtracks für Animationsfilme liefert, sei gesagt, dass Soundtrack-Fans, die auf der Suche nach durchgängigen Melodien oder ruhigen Klängen sind, hier wohl eher nicht fündig werden.

Während bei Animationsfilmen Soundtracks oft dazu dienen Akzente zu setzen und Bewegungen "leben" zu verleihen, ist es bei einem Film wie "X-Men III: The Last Stand" der Zweck des Soundtracks die Stimmung einer Szene zu greifen und wiederzugeben. Eine Szene oder ein Charakter wird mit Musik beschrieben. Dennoch spiegelt sich auch hier teilweise das Setzen von Akzenten wider, John Powell verliert in seinen Soundtracks selten seine "Verspieltheit".

Oftmals kann es auch passieren, dass ein Soundtrack einen Film in negatives Licht rückt, sie können allerdings auch den Film vollenden und gelegentlich sogar aufwerten.

Für John Powells Soundtrack zu "X-Men III: The Last Stand" ist zu sagen, dass er dem eigentlichen Film einen Zusatz verleiht, der sich vor allem in der Darstellung des Phoenix/ der Jean Grey äußert.

Als tragisches Element des Films wird ihr Auftreten oft mit teils bedrohlichen, teils reumütigen Themen hinterlegt, was den mentalen Konflikt im Zusammenspiel fast greifbar macht. Ihr Hauptthema stellt zugleich den stärksten Punkt des Soundtracks dar.

Es braut sich zusammen, bäumt sich auf und endet in einem musikalischen Klimax von Orchester und Chor. Stücke wie "Phoenix Rises" erweisen sich dadurch als ausnahmslose Goldstücke.

Insgesamt ist der Soundtrack, wie vor beschrieben, in sich stimmig, die gelegentlichen Brüche steigern die Intensität des Soundtracks. Er wirkt in keinem Fall eintönig sondern hält eher eine beständige Spannung bis zum letzten Ton aufrecht.

Von einem Mitglied des Hans Zimmer Filmmusikstudios "Media Ventures" kann man einen gewissen Standard voraussetzen, doch hinzuzufügen ist, dass John Powell in seinen Soundtracks meist gekonnt eine eigene Note und somit gewisse Einzigartigkeit hervorbringt.

Ein Verweis zu seinen Soundtracks "The Italian Job (2003)" und "Hancock" sei angebracht.


Kein Titel verfügbar

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Live Free or Die Hard, 8. Juli 2007
Als der erste Teil dieser phänomenalen Actionfilme in die Kinos kam, war ich noch nicht mal geboren, aber ich würde gerne sagen, dass ich Fan der ersten Stunde bin. John McClane passt zu Bruce Willis, wie die Faust aufs Auge. Selbstverständlich nimmt man ihm auch Rollen wie den "Seelenklempner" aus "The Sixth Sense" oder den durchgeknallten Auftragskiller aus "Keine halben Sachen" ab, aber Bruce Willis als John McClane zu sehen macht wahrscheinlich nicht nur ihm selbst Spaß.

Die Stirb Langsam Teile sind einfach der Knaller und ich muss ehrlich sagen, dass ich von Stirb Langsam 4.0 relativ spät erfahren habe. Ich hatte nur den Trailer gesehen und gelegentlich ein paar Kommentare wahrgenommen, aber eine richtige Meinung darüber habe ich mir nicht gebildet. Mein Kino-Besuch war daher auch eher spontan und meine Erwartungen waren nicht sonderlich hoch.
Ich denke es ist abzusehen, wenn ich jetzt sage, dass meine (geringen) Erwartungen mehr als übertroffen wurden, sie wurden regelrecht ins All gesprengt. Der Film hat mir dermaßen gut gefallen, dass ich sogar ein zweites Mal ins Kino gegangen bin (das erste Mal, dass ich so was gemacht habe!). Dies führt mich aber schon zum ersten Kritikpunkt, aber nicht am Film, sondern.... nun eigentlich an Ihnen. Klar der Film macht auf dem Fernseher bestimmt auch gut was her, aber wenn es sich lohnt Geld für einen Kinofilm auszugeben, dann bitteschön für diesen. Ich will jetzt natürlich nicht vom Kauf dieser DVD abraten, ich möchte lediglich darauf verweisen, solange sich die Chance noch bietet, verdammt noch mal ins Kino zu gehen!
Die grandiose Non-Stop-Action drückt einen auf der Kinoleinwand regelrecht in den Sitz! Wer sich aber auch mit seinem Fernseher zufrieden gibt, ist von diesem Film trotzdem nicht abzuraten.

Ein anderer Kritikpunkt den ich schon oft gehört habe ist, dass sich 4.0 noch weiter vom ersten Teil entfernt habe. Ich stimme dem auch voll und ganz zu. Stirb Langsam 4.0 kommt an den ersten Teil nicht ran, aber mal ganz ehrlich, ich finde diese Tatsache wird von manchen viel zu verbissen gesehen. Man könnte 1000 Stirb Langsam-Teile drehen, keiner würde jemals an das Original rankommen, weil es eben das Original ist.
Aber bei Filmen wie Stirb Langsam 4.0 geht es doch vor allem um Entertainment und was das angeht kommt man voll auf seine Kosten. Nicht nur was die Action betrifft, von der man kaum Zeit hat sich zu erholen, sondern auch McClane und der "Mitläufer" Matt Farrell (gespielt von Justin Long) reißen Sprüche, die durch meine, gelegentlich laute Lache zu peinlichen Momenten im Kino geführt haben.
Auch die Story finde ich gar nicht mal so schlecht wie manch anderer. Klar geht es im Endeffekt darum, dass McClane seinem Antagonisten einen (wie er selber gerne sagt:) kräftigen "Arschtritt" verpasst, aber der Weg dahin, ist durchaus spannend und vor allem witzig verpackt.
Wer also Fan der Stirb Langsam-Reihe (oder generell von Actionfilmen) ist, und ins Kino geht bzw. sich einen Film ansieht um daran Spaß zu haben und nicht abzuwägen oder Vergleiche zu anderen Filmen zieht, der sollte sich diesen Film auf jeden Fall "antun".

Mein Fazit ist also: Vielleicht ist Stirb Langsam 4.0 nicht so gut, wie das Original, aber es ist definitiv John McClane in Bestform!


Lara Croft - Tomb Raider: Legend
Lara Croft - Tomb Raider: Legend

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die etwas kurze Legende, 23. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Lara Croft - Tomb Raider: Legend (Videospiel)
'"Tomb Raider Legend" war mein erstes Action-Game mit der schönen Archäologin (vielleicht eher Indiana Jones in weiblich) namens Lara Croft. Ich bin also nicht dazu in der Lage irgendwelche Vergleiche zu den Vorgängern zu ziehen. Die grobe Story über und um Lara herum war mir zwar aus den Filmen und diversen Artikeln schon bekannt. Ich denke jedoch, dass man an diesem Spiel auch ohne das geringste Vorwissen durchaus seinen Spaß haben kann.

Für den Spaßfaktor kann ich guten Gewissens 5 Sterne geben, da das Gameplay wirklich leicht und vor allem "schnell" ist. Nachdem ich "Legend" durchgezockt hatte und sozusagen auf den Geschmack gekommen war griff ich auch zum Vorgänger "Angel of Darkness" (Nachfolger kommt ja erst noch). Bei diesem Spiel war ich jedoch ziemlich schnell sehr frustriert. Lara schlenderte in einem Tempo vorwärts, dass mich fuchsteufelswild machte, und ich fiel ständig irgendwo runter. Nun gut das kann vielleicht auch an meinen Zocker-Fähigkeiten liegen, aber schlecht bin ich eigentlich nicht. Jedenfalls habe ich an "Angel of Darkness" ziemlich schnell die Lust verloren (wobei eine Freundin von mir wiederum sagte, dass man sich an das Gameplay gewöhnen könnte).

Ich will ja jetzt auch nicht "Angel of Darkness" schlecht machen, ich möchte lediglich anmerken, dass Laras Bewegungen in "Legend" wesentlich flüssiger sind und somit auch sehr viel Action angesagt ist. Außerdem kriegt man sie in "Legend" ziemlich fix "in den Griff", die Bewegungsabläufe werden im ersten Level "trainiert", also der erste Level ist quasi eine Art Einsteiger -Tutorial.

Im Gesamteindruck muss ich mich meinen "Vorredner" in dem Punkt anschließen, dass es wirklich ziemlich kurz ist. Von Spielen wie Final Fantasy bin ich wirklich sehr lange Spielzeiten gewohnt, da erstens der Plot an sich schon sehr ausgefeilt, sprich lang ist und zweitens man an diversen Minnispielchen ewig rum spielen kann.

Minnispielchen fallen in Legend schon mal weg. Der Plot, also die Story an sich ist eigentlich recht interessant, aber grade wenn man denkt dass es richtig los geht ist auf einmal Schluss. Ich saß wirklich etwas belämmert vor meinem Fernseher.

Wo man sich dann vielleicht noch etwas aufhalten kann, ist an so genannten Artefakten. Diese kann man in jedem Level finden (in verschiedener Anzahl), aber hier gibt es wieder den Punkt, dass manche von einem normalen Menschen mit normalem Verstand beim besten Willen nicht gefunden werden können. An manchen Stellen musste ich mir dann via Internet helfen.

Weiterhin kann man die Level auch noch einmal durchspielen, entweder einfach so aus "Spaß an der Freude" (nach belieben mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden) oder man spielt auf Zeit. Auf Zeit heißt, dass man eben eine Zeit vorgegeben kriegt, die von Beginn des Levels abläuft, bei null ist Feierabend (was mir gelegentlich doch Schweißausbrüche brachte).

Vom Schwierigkeitsgrad im allgemeinen fand ich es sehr angenehm, wobei man diesen ja auch variieren kann. Denn leicht, ist durchaus leicht, aber auch nicht so leicht dass man einfach durch den Level hopst .

Während des Spiels kann man außerdem neue Outfits (sowie Cheats) für die werte Miss Croft frei spielen, sehr interessant sie mit kurzem Oberteil und Hot-Pants durch die Wüste Sibiriens zu schicken (worüber sich die Gute natürlich auch nicht beschwert).

Die Grafik kann sich sehen lassen und auch das neue Model (Karima Adebibe) hat sehr viele Vorzüge. Sound technisch wurde einwandfrei gearbeitet, ich bin zwar nicht vom Fach, aber dass was ich in Stereo sowie in Dolby Digital hören konnte, hörte sich sehr gut. Die Synchro ist ebenfalls gelungen, obwohl ich normalerweise kein großer Fan von deutscher Synchro bezüglich Spielen bin. Für Insgesamt gebe ich letztendlich 3 Sterne, da selbst das ganze Drumherum die karge bzw. kurze Story nicht wett machen kann und ich möchte die Erwartungen von "Neukäufern" an dieses Spiel nicht zu hoch schrauben. Allerdings denke ich, da man es mittlerweile für einen recht akzeptablen Preis bekommt, kann man ruhig zuschlagen.


Infernal Affairs (2 DVDs) [Special Edition]
Infernal Affairs (2 DVDs) [Special Edition]
DVD ~ Tony Leung Chiu-wai

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Infernal Affairs- Das Orginal, 21. Mai 2007
Nachdem ich, aufgrund vieler Empfehlungen aus meinem bekannten Kreis, "The Departed" von Martin Scorsese gesehen hatte, war ich bitter enttäuscht. Dieser Film hatte meinen Geschmack absolut nicht getroffen und ich fragte mich, ob ich mit meiner Meinung allein da stand. Ich konnte nicht verstehen warum dieser Film einen Oscar bekommen hatte, also machte ich mich im Internet auf die Suche nach anderen Meinungen. Überraschenderweise (oder eben auch nicht) fand ich sogar recht viele negative Meinungen, unter anderem schrieb ein Rezensent was für eine Unverschämtheit es sei, diesen Film ein Remake zu nennen da er doch eins zu eins von „Infernal Affairs“ abgekupfert wurde.

Kurzerhand hielt ich nach diesem Film Ausschau, informierte mich und schaute ihn mir daraufhin an.

Die Story (bis auf diverse Kleinigkeiten und das Finale), aus „Departed“ leider schon gekannt, war daher nichts besonderes mehr. Trotzdem konnte mich „Infernal Affairs“ nicht langweilen, was vor allem auf kleinen Details und den Charakteren basiert. Diese sind wesentlich gefühlvoller, menschlicher und komplexer gestaltet, sie fluchen weniger und die Schauspieler sind in ihren Darbietungen durchaus überzeugend.

Auf der einen Seite Tony Leung (u.a. Hero), der den Auftrag bekommt undercover die Mafia zu bespitzeln. Dieser Undercover-Einsatz zieht sich von angesetzten zwei Jahren zu zehn Jahren, in denen Yan (Charakter-Name) tief ins Geschäft mit rein gezogen wird. Yan ist in jedem Fall eine sehr tragische Figur, schließlich hatte er hart dafür gearbeitet Polizist zu werden und musste dann knapp zehn Jahre für die Mafia arbeiten, ohne „wirkliche“ soziale Kontakte. Diese Tatsache nagt auch an seiner Verfassung.

Auf der anderen Seite steht Andy Lau (u.a. House of flying Daggers), welcher als Inspektor Lau den Spitzel aus den Reihen der Mafia mimt. Von Anfang an, mit seinen Worten „Ich möchte mit ihm tauschen“ kann man sich bei diesem Charakter nicht sicher sein. Mir konnte es einfach nicht gelingen ihn als bösen Schurken abzustempeln, denn auch er befindet sich in seinem eigenen Dilemma, welches seine Freundin in ihrem Roman unterstreicht.

Wer einen prunkvollen, mit Kung-Fu angereicherten, asiatischen Film sehen möchte ist hier allerdings falsch. Dieser Film basiert auf menschlichen Beziehungen und Emotionen, was allerdings nicht heißt, dass dieser Film eine reine Gefühlsbasis hat, es wird geschimpft, geschossen und gestorben, demnach also gut einzuordnen in Kategorien wie: Krimi, Drama und Thriller.

Im Großen und Ganzen also eine wirklich runde Sache, ausgefeilte und interessante Story, gelungene schauspielerische Darbietungen, Spannungsbogen und auch für „Departed“-Kenner ein überraschendes Ende. Und ob man jetzt „Departed“ gesehen hat oder nicht, ihn gut oder schlecht fand... „Infernal Affairs“ ist auf jeden Fall einen Blick wert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2008 3:23 PM MEST


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