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Rezensionen verfasst von
Rheinfranke

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Chariots of War
Chariots of War

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochkulturen im babylonischen Zweistromland, 21. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Chariots of War (Computerspiel)
In "Chariots of War", dem Nachfolger des nicht ganz so komplexen Strategiespiels "Legion", geht es um die ersten Hochkulturen der Menschheit, die zwischen 4000 und 1000 v.Chr. im Nahen Osten entstanden.
Das Spiel beeinhaltet mehrere Szenarien, die alle eine unterschiedliche Region oder Zeit im Nahen Osten ins Blickfeld rücken.
Dabei sind die Karten und Völker allerdings historisch nicht ganz korrekt. Hier werden Völker die erst viel später entstanden der Einfachheit halber mit frühen Hochkulturen gemischt, damit sie bei Beginn des Spiels schon wählbar sind. Auch der Zeitrahmen ist nicht immer richtig, und die Zuordnung mancher Nationen wie z.B. der Meder und Perser zu der assyrischen Volksgruppe ist schlichtweg falsch. Dennoch, bei so einer Detailfülle und der Liebe zur historischen Atmosphäre sind solche Ungenauigkeiten verzeihlich. Schliesslich ist das hier nur ein ComputerSPIEL.
Hier zeigt sich jedoch klar der Unterschied zu Hardcore-Strategiespielen wie "Europa Universalis" und "Hearts of Iron" (vom selben Publisher, aber anderem Entwickler), die historisch wesentlich genauer sind, und deshalb in einer anderen Liga spielen.
In der grossen Kampagne schlüpfen Sie in die Rolle einer von 58 Nationen und bauen in Civilization-Manier Ihre Städte aus. Das Szenario beginnt 2500 v. Chr. und zur Auswahl stehen alle wichtigen Kulturen des antiken Orients, wie z.B. Babylonier, Assyrer, Ägypter, Hethiter, Mitanni, Urartu, Akkader, Israeliten, Amoriter, Skythen, Kimmerier. Schrittweise und rundenbasiert entwickeln Sie mit Hilfe von Ressourcenabbau, Handel, Religion und Wissenschaft Ihr Volk von einfachen Ackerbauern oder Halbnomaden zu wohlhabenden Hochkulturen, und erweitern in Echtzeitschlachten Ihr Reich um fremde Städte und Ressourcengebiete.
Diese Echtzeitschlachten sind wohl der Hauptkritikpunkt an dem Spiel. Denn sie sind weder grafisch noch spielerisch besonders anspruchsvoll. Bei diesen leider allzu häufigen Kämpfen geben Sie nur den "Schlachtplan" vor, bei dessen Ausführung Sie nicht eingreifen, sondern nur zuschauen können wie die stupiden Einheiten aufeinander zugehen und sich abschlachten.
Technisch und grafisch ist dieses Computerspiel natürlich veraltet. Aber ich beurteile ein Spiel nicht danach, ob es technisch up-to-date ist, sondern nach seinen inneren Werten. Spieltiefe und Spielsinn sind mehr wert als kurzlebige Action und Grafikpracht, und es ist eine Leistung für sich wenn ein Computerspiel es schafft eine historische Epoche mit vielen Datails angemessen darzustellen.
Und "Chariots of War" besitzt eine grosse historische Spieltiefe. Es ist ziemlich komplex, der Schwierigkeitsgrad ist recht hoch und die gut dargestellte langsame Entwicklung der frühen Hochkulturen kann einen für Wochen an den Bildschirm fesseln.
Ich kann "Chariots of War" jedem wärmstens empfehlen, der komplexe Strategiespiele mit historischem Hintergrund mag. Gelegenheitsspieler und Echtzeitfreaks werden daran aber wenig gefallen finden.
Toll finde ich, wie das Spiel einem die Welt des antiken Orients näher bringt. Das ist vorallem deshalb löblich, weil es bisher kein ernstzunehmendes Computerspiel gab das sich diesen ersten Hochkulturen der Menschheit widmet.
Leider verschenkt "Chariots of War" grosses Potential durch das Fehlen eines Hotseat- oder Multiplayermodus, und ein Szenarioeditor hätte die Langzeitmotivation noch um einiges erhöhen können.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 20, 2011 8:26 AM CET


Different
Different
Preis: EUR 7,49

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eurodance, 31. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Different (Audio CD)
Nüchtern betrachtet billiger Eurodance, wie man ihn von Lissabon bis Wladiwostok kennt und liebt. Wären da nicht die außergewöhnlichen Melodien und Texte von Mylene Farmer und die französische Sprache. Aber die restlichen Lieder klingen so wie die Techno-lastigen Hits in Deutschland vor 5 Jahren. Trotzdem gut gemacht, wenn einem dieser Sound zusagt. Und lieber vielsprachiger Eurodance als US-Einheitsbrei.


Klassik am Sonntag von Welt am Sonntag: Walzerwelt
Klassik am Sonntag von Welt am Sonntag: Walzerwelt

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walzer mit Tiefgang, 26. Mai 2003
Diese CD ist eine erstklassige Zusammenstellung wunderschöner Walzer abseits vom üblichen Wien-Klischee.
Die Stücke von Schostakowitsch, Chatschaturian, Brahms, Liszt, Korngold, Tschaikowsky, Borodin u.a. decken die gesamte Bandbreite ab und zeigen, was man mit dem behäbigen Dreivierteltakt so alles anstellen kann.
Die verschiedenen Walzer sind sehr gefühlvoll und ausdrucksstark, rühren zu tiefst an und reißen mit, und all das auf eine tiefgründige und vielschichtige Weise, so daß sie nie langweilig werden. Die Aufnahmequalität ist spitze.
Die WalzerCD von Welt-am-Sonntag eignet sich auch perfekt als Geschenk, eine KlassikCD die (fast) jeden ansprechen kann und trotzdem ihre Faszination auch nach vielmaligem Hören nicht verliert.


The Red Army Choir
The Red Army Choir
Preis: EUR 16,00

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russische Chortradition in Perfektion, 6. März 2003
Rezension bezieht sich auf: The Red Army Choir (Audio CD)
Diese Aufnahme eines Konzerts des Chors der Roten Armee in Paris ist über 40 Jahre alt, aber sie klingt als wäre es erst gestern gewesen. Glasklar und mit enormer Stimmgewalt dröhnt es aus den Lautsprechern. Die Chöre der Roten Armee beherrschen die Kunst des Chorgesangs wie kein anderer. Mit atemberaubender Präzision schmettern sie die epischen Hymnen und mitreissenden Volkslieder ihrer Heimat, und die Zuhörer kriegen eine Gänsehaut.
Bei "Les Partisans" fragt man sich, wie es Menschen möglich ist mit ihrer Stimme eine solche Gewalt erzeugen zu können. Aber auch die ruhigeren Lieder wie "Poeme a L'Ukraine" glänzen mit ihrer gesanglichen Dichte und erhebenden Atmosphäre. Diese Aufnahme ist ein Erlebnis sondergleichen.
Ich kann die CD jedem wärmstens empfehlen, der keine grundsätzliche Aversion gegen Chorgesang hat. Für Liebhaber russischer Volksmusik, orthodoxer Kirchenmusik, Militärmusik oder Soundtracks wie "Jagd auf Roter Oktober" ist diese CD sowieso Pflichtkauf.


The Definitive Collection-the Best of
The Definitive Collection-the Best of
Preis: EUR 21,98

46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewaltige Chöre, 6. März 2003
Nirgendwo beherrscht man die hohe Kunst des Chorgesangs so wie in Russland. Das beruht nicht nur auf der intensiven Praxis und Förderung in Sowjetzeiten. Die Russen können auf eine Jahrtausende alte Tradition des Chorgesangs zurückblicken. Das speist sich zum einen aus alter ostslawischer Gesangstradition, zum anderen aus dem byzantinischen Erbe. Im oströmischen Kirchenritus sollten die Chöre die Gegenwart und Macht Gottes auf Erden erfahrbar machen. In der Zarenzeit wurden diese Chortraditionen weiter gepflegt, in der Kirche, im Volk, im Militär (besonders bei den Kosakenverbänden) und in den grossen russischen Nationalopern von Glinka, Mussorgsky, Rimsky-Korsakow und Borodin.
Die Chöre der Roten Armee beherrschen die Kunst des Chorgesangs in all seinen Variationen meisterlich. Auf der vorliegenden DoppelCD ist wirklich alles vorhanden, von den traditionellen russischen Volksliedern wie Kalinka, Schwarze Augen (Otschy Tschornij) und dem Lied der Wolgaschlepper (Ej uchnjem), über Kompositionen von Glinka (Road Song) und moderneren jazzigen Kompositionen (Moscow Nights), zu den militärischen Krachern der Roten Armee wie Krasnaja Armij, Plaine ma Plaine und dem atemberaubenden Partisans Song. Und die russische Nationalhymne darf natürlich auch nicht fehlen.
Ein Pflichtkauf für alle, denen Chorgesang, russische Volksmusik oder Militärmusik gefällt. Auch Liebhaber symphonischer Soundtracks von Basil Poledouris u.ä. sollten den Kauf in Betracht ziehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2008 9:31 PM CET


Stupid White Men
Stupid White Men
von Michael Moore
  Taschenbuch

21 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berechtigte böse Satire, 29. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Stupid White Men (Taschenbuch)
Das die gegenwärtige amerikanische Politik völkerrechtswidrig ist ist kein Geheimnis mehr. Die USA bricht regelmässig alle demokratischen Richtlinien, für die sie angeblich eintritt, und wirft alle diplomatischen Vereinbarungen und internationale Verträge über Bord, die sie vor Jahrzehnten noch selbst ins Leben gerufen hat. Die Vereinten Nationen werden von ihr zum Statisten degradiert. Eine Weltmacht läuft Amok, geführt von einem "Stupid White Man" namens Bush.
Die amerikanische Politik macht sich also schuldig. Etwas ist marode am dekadenten Riesen USA, ein Koloss auf tönernen Füssen.
Die Ursache darin ist auch in der amerikanischen Gesellschaft zu suchen. Irgendwo in der amerikanischen Gesellschaft, oder zumindest in den Teilen, die man als "Mainstream" bezeichnen kann, ist gehörig der Wurm drin. Wenn man den beim Namen nennt, ist man noch lang nicht antiamerikanisch, sondern gesellschaftskritisch. Und diese Kritik soll helfen. Das dachte sich auch Michael Moore, als er dieses Buch für sein amerikanisches Publikum verfasste.
"Stupid White Men" beeinhaltet quasi alle Kritikpunkte, die man an Amerika haben kann. Natürlich wird dabei überzeichnet. Hier darf man nicht alles für bare Münze nehmen. Das ist Satire.
Das Überzeichnen und Übertreiben hat ja nicht nur den Sinn, lustig zu sein, sondern es soll Typisches verdeutlichen und Sachverhalte hervorheben, um eine komplexe Thematik auch den einfachen Leuten klarzumachen.
Den Kritikern hier, die sich an der Polemik und Subjektivität des Buches stören, sei gesagt, dass es für ein amerikanisches Publikum geschrieben ist. Gerade IN diesem Stil widerspiegelt es das Typische am amerikanischen Mainstream und übt schon allein auf diese Weise Kritik an der amerikanischen Gesellschaft aus. Tiefgründige Ironie. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.


Historische Waffen und Rüstungen des Mittelalters, Ritter und Landsknechte vom 8. bis 16. Jahrhundert
Historische Waffen und Rüstungen des Mittelalters, Ritter und Landsknechte vom 8. bis 16. Jahrhundert
von Fred Funcken
  Gebundene Ausgabe

40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein verzerrtes Bild des Mittelalters, 8. Januar 2003
Dieses Buch sieht sich als Kompendium der Waffen und Rüstungen des europäischen Mittelalters. In Wirklichkeit schildert es das Mittelalter aus der franco-anglozentristischen Sichtweise des 19. Jahrhunderts.
Die englischen und französischen Truppen werden im Detail behandelt, auch italienische und deutsche Waffen und Rüstungen werden gezeigt.
Die Wikinger, Waräger und Rus werden ausgelassen, und über Ungarn, Polen und Russland wissen die Autoren nur Negatives zu berichten. Sie werfen sie in einen Topf mit den "Orientalen"(Zitat), behaupten das ihre Waffen und Rüstungen identisch mit den türkischen seien, und bescheinigen ihnen schlichtweg eine schlechte Kampfkraft, Moral und Qualität.
Die 2 Seiten, die Osteuropa gewidmet sind, zeigen ein paar fantasievoll erdachte Zeichnungen von ungarischen Husaren und russischen Soldaten in türkischen Rüstungen, und die Texte stecken voller Vorurteile. Fakten habe ich in diesem Teil des Buches keine gefunden.
Das auch der Osten Europas eine reiche mittelalterliche Geschichte hat, wird in diesem Buch vollkommen unterschlagen.
Byzanz, das oströmische Reich, das Westrom um 1000 Jahre überlebte und bis zur Schlacht von Manzikert gegen die Türken die grösste Militärmacht Europas war, existiert für die Autoren praktisch nicht. Seine einzigartige Militärtradition und vielfältigen Rüstungsarten werden komplett ausgelassen.
Wer nur ein Buch mit schönen Zeichnungen von mittelalterlichen Waffen und Rüstungen sucht, die dem Klischee des Mittelalters entsprechen, wie man es von alten Robin Hood-Filmen kennt, der ist mit diesem Buch gut bedient.
Wer allerdings wirklich wissen will, wie die Truppen im Europa des Mittelalters berüstet und bewaffnet waren, welche Kleidung sie trugen, und wie sie kämpften, der sollte sich die Bände aus dem Osprey Verlag zulegen.


Napoleon
Napoleon
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 9,50

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht!, 14. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Napoleon (Computerspiel)
Dieses Spiel erfüllt nicht im geringsten die Erwartungen die es bei seiner potentiellen Zielgruppe weckt und schon gar nicht die Anforderungen derjenigen, die sich für historische Strategiespiele interessieren. Die Spieltiefe ist ist so seicht wie ein Tümpel und der Langzeitspass quasi nicht vorhanden. Einmal gespielt und alles gesehen, in vielleicht 2 Stunden. So wenig Spiel für so viel Geld ist mir noch nicht unter die Finger gekommen. Da hat sogar das uralte Spass-Spiel "North and South" mehr Spieltiefe zu bieten!
Noch dazu hat Napoleon einen ernsten Bug, bei vielen Grafikkarten stürzt es nach der Introsequenz sofort ab. Es lässt sich erst nach der Installation des ersten Patches starten, den man jetzt endlich auf der Napoleon-Homepage herunterladen kann.
Napoleon ist weder für Geschichtsinteressierte noch für Fans von einfachen Echtzeitstrategiespielen den Kauf wert.


Mundian to Bach Ke
Mundian to Bach Ke
Wird angeboten von cdfever
Preis: EUR 11,93

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Multikultureller Burner für Jedermann, 27. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Mundian to Bach Ke (Audio CD)
Kurz um die Sache zu klären: Hierbei handelt es sich um Gesang aus dem INDISCHEN Kulturkreis, der mit DJ-Breaks/HipHop unterlegt ist. Klingt genial und und innovativ und geht sofort ins Ohr. So öffnet man die Menschen in Europa für Klänge aus anderen Kulturen :-) Gut gemacht.


Conan The Barbarian
Conan The Barbarian
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 26,94

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk von Basil Poledouris, 23. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Conan The Barbarian (Audio CD)
Die Musik zum Conan-Film ist weniger ein herkömmlicher Soundtrack, als eine klassische Komposition allererster Güte.
Die Musik ist stark von Carl Orffs Carmina Burana und Alexander Borodins Fürst Igor und Steppenskizze aus Mittelasien beeinflusst, aber auch von Maurice Ravels Bolero sowie Tschaikowskys romantischen Themen im Allgemeinen.
Basil Poledouris schafft damit zwar nichts Neues, und auf klassischer Ebene kann er sich in keinster Weise mit den bekannten Komponisten messen, aber seine Musik steht eindeutig in der Tradition der vorher genannten Meister und verwendet viele Elemente, die sie geschaffen haben. Ein vergleichbares Werk sucht man im Bereich Soundtracks vergebens.
Und für alle die sich normalerweise nicht für Klassik interessieren, ist es immer noch ein gigantischer Soundtrack mit atemberaubenden Melodien, die unglaublich mitreissend sind und einem die Luft aus den Lungen pumpen.


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