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Beiträge von Dr. Kerstin Gernig
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Rezensionen verfasst von
Dr. Kerstin Gernig "WerdeWasDuKannst.de, Berlin" (Berlin)
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Mit Leichtigkeit zum Ziel: Mutig dem eigenen Weg folgen (Beck kompakt)
Mit Leichtigkeit zum Ziel: Mutig dem eigenen Weg folgen (Beck kompakt)
von Ulrike Bergmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,90

5.0 von 5 Sternen Leichtigkeit lässt sich trainieren, 18. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gehören Sie zu den Menschen, die sich das Leben schwerer machen als es sein müsste? Dann empfehle ich Ihnen Ulrike Bergmanns Buch „Mit Leichtigkeit zum Ziel“. Mit konkreten, „leicht“ umsetzbaren Übungen, können Sie an Ihrer inneren Einstellung arbeiten,

- um Kopf und Herz in Einklang zu bringen,
- die für Sie stimmigen Prioritäten zu setzen,
- vom Planen ins Handeln zu kommen,
- mehr Selbstvertrauen zu entwickeln,
- Zweifel zu überwinden,
- Unterstützung zu finden,
- und für das eigene Vorhaben förderliche Gedanken zu entwickeln.

Das MutmacherPrinzip von Ulrike Bergmann arbeitet nach dem Prinzip der Resonanz. Wo die eigene Energie nicht im Fluss ist, heißt es wahrnehmen, loslassen und die Richtung wechseln.


Der magische Moment: Paare erzählen von der großen Liebe
Der magische Moment: Paare erzählen von der großen Liebe
von Anja Würzberg
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

5.0 von 5 Sternen Was zählt ist die Liebe, 13. März 2015
Anziehung, Liebe und Verbundenheit zweier Menschen sind ein Geheimnis, dem man sich nur annähern kann. Denn entschlüsseln lässt es sich nicht. Anja Würzberg ist diese Annäherung mit einem Kaleidoskop faszinierender Geschichten über die große Liebe gelungen. Sie erzählt einfühlsam, zugewandt und tabufrei von dem magischen Moment, der Paare miteinander verbindet. Dass sich Menschen einer der persönlichsten Fragen so freimütig geöffnet haben, spricht für die Kunst der Autorin, Fragen zu stellen. Jede Geschichte ist einzigartig und berührt auf besondere Weise. Die eigene Geschichte der Autorin zeigt, wie stark dieser magische Moment ist und warum sie das Buch geschrieben hat.


Setze dir größere Ziele: Die Geheimnisse erfolgreicher Persönlichkeiten
Setze dir größere Ziele: Die Geheimnisse erfolgreicher Persönlichkeiten
von Rainer Zitelmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewinner konzentrieren sich auf Chancen, 30. Januar 2015
Rainer Zitelmann interessiert sich für die Strategien des Erfolgs und Menschen, die ambitionierte Ziele verfolgen. Der Titel seines Buches ist Programm: „Setze dir größere Ziele!“ Entsprechend ambitioniert setzt er sich mit den großen Unternehmern unserer Zeit auseinander: Larry Page, der Erfinder von Google, Sam Walton, der Gründer von Wal-Mart, Richard Branson, der Gründer von Virgin, Michel Dell, Steve Jobs, Reinhold Messner, John D. Rockefeller, Arnold Schwarzenegger, Axel Springer, David Ogilvy, Bill Gates oder auch Frauen wie Coco Chanel, Beate Uhse und Madonna. Wer kennt sie nicht?!

Interessant an Zitelmanns Ansatz ist, dass er Erfolg in den unterschiedlichsten Bereichen durchdekliniert: von Sport bis Journalismus, von IT bis Finanzen, von Mode bis Politik, von Werbung bis Showbusiness. Er zeigt, dass die Prinzipien des Erfolgs unabhängig von der Branche sind. Da überwiegend etablierte Unternehmen und bekannte Stars auf der Grundlage von Unternehmerbiographien betrachtet werden, liegt eine der Leistungen des Buches in der konzentrierten Zusammenschau und dem Fokus auf den Erfolgsfaktoren.

Besonders interessant fand ich das Buch dort, wo der Autor selbst als Unternehmer sichtbar wird, der die Prinzipien des Erfolgs auf sein eigenes Unternehmen angewandt hat. Als promovierter Historiker hat Rainer Zitelmann den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und eine PR-Agentur für die Immobilienwirtschaft gegründet. Er beglaubigt mit seiner Geschichte, welchen Einfluss jeder Mensch auf seinen Erfolg nehmen kann, wenn er die zentralen Prinzipien des Erfolgs befolgt.

Wer erfolgreich sein will, muss nach Zitelmann den Mut haben, aus der Menge auszubrechen, gegen den Strom zu schwimmen und mit seinen Ideen zu polarisieren. Und genau das hat er selbst getan, als er als Historiker in die Immobilienbranche gewechselt ist. Er hatte den Mut, Perspektiven zu verändern und Neues zu wagen. Wer erfolgreich sein will, muss bereit sein, Risiken einzugehen, trotz Schwierigkeiten und Widerständen weitermachen und Probleme als Herausforderungen annehmen. Die Devise erfolgreicher Menschen laute, lieber ab und an Fehler zu machen, als Chancen zu verpassen. Zitelmann behauptet nicht, dass Erfolg mühelos zu bekommen sei, im Gegenteil, aber er bringt zahlreiche Beispiele dafür, dass sich die Mühe lohnt.

Das Buch „Setze dir größere Ziele“ ist ein Kaleidoskop kurzer Unternehmerbiographien, mentaler Erfolgsprinzipien und konkreter Übungen fürs Mentaltraining. Der Autor zeigt auf, wie man seine mentale Kraft trainieren kann, die Kraft des Bewusstseins ebenso wie die Kraft des Unterbewusstseins. Es geht ihm um bewusste Einstellungen, unbewusste Glaubenssätze, konkretes Verhalten von Ernährung bis Sport, Entspannungstechniken durch autogenes Training und die Beeinflussung des Unbewussten durch neurolinguistische Programmierung. Da er überzeugt ist, dass es auf die Einstellung zu den Dingen ankommt, plädiert er dafür, seine Kreativität zu trainieren wie einen Muskel: mit einer guten Idee zu beginnen und dann zu experimentieren bis zum Erfolg.

Das Inhaltsverzeichnis liefert die Erfolgsfaktoren auf einen Blick. Jedes Kapitel widmet sich einem Erfolgsgeheimnis: Größere Ziele setzen / Probleme sind gut / Fokussierung / Mut, anders zu sein / Unabhängig denken / Konfliktfähigkeit / Akzeptieren Sie kein „Nein“! / Das Ziel-Navigationssystem etc.

Wer erfolgreich werden will, findet hier eine kurzweilig geschriebene Einführung in die Geheimnisse erfolgreicher Persönlichkeiten, die Spaß macht zu lesen und zur Umsetzung motiviert.


Lockruf des Lebens - Unser Familiensabbatical in Kanada
Lockruf des Lebens - Unser Familiensabbatical in Kanada
von Beate Hofmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auszeit zum Leben, 30. Dezember 2014
Olaf und Beate Hofmann haben sich ein Jahr Auszeit genommen - nicht vom Leben, sondern zum Leben. Mutig die Stellen gekündigt, um ein Jahr "Zeitreichtum voll unverplanter Tage" in Kanada zu verbringen. Lieber "time out" als "burn out" - das ist ihre Devise in der Mitte des Lebens. Viele Menschen träumen davon, einmal auszusteigen. Doch nur wenige wagen es, den Beruf, den erworbenen Status und die vertraute Kultur aufzugeben. Die Autoren zeigen, dass man diesen Traum leben kann, auch mit drei Kindern und Hund und: ohne Millionär zu sein! Sie beschreiben loslassen und ankommen, ihre Gedanken und Gefühle, Erlebnisse und Herausforderungen in der kanadischen Kultur, der Einsamkeit der Wildnis und der Gemeinschaft in Communities. Es ist beim Lesen, als würde man mit den beiden am Lagerfeuer sitzen und ihnen zuhören. "Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern nur, wenn du es ausprobierst" steht auf einer Karte, die ihre Tochter ihnen beim Aufbruch ins Gepäck gesteckt hat. Sie sind aufgebrochen. Denn wer etwas will, findet Wege, und wer etwas nicht will, findet Gründe. Also: Wer sich nach einem Sabbatical sehnt, wird einen Weg finden. Als Expertin für PerspektivenWechsel interessieren mich Menschen, die ihre Träume verwirklichen und ihre Talente entfalten. Beate und Olaf sind dem "Lockruf des Lebens" gefolgt. Die Welt braucht solche Menschen, die mutig vorangehen und andere ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen.


Traum:Urlaub - Aber wie? Die 12 Urlaubsmotive nach Manazon
Traum:Urlaub - Aber wie? Die 12 Urlaubsmotive nach Manazon
von Vivien Manazon
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Wie Sie vermeiden, dass die schönsten Tage des Jahres zum Horrortrip werden, 21. August 2014
Wenn vier Menschen an einen Ort reisen, wie viele Wünsche müssen dann unter einen Hut gebracht werden? Sie sagen vier? Das wäre schon ziemlich tolerant. Aber das reicht noch lange nicht aus. Die Tourismusexpertin Vivien Manazon und die Journalistin Petra Schwarz zeigen in ihrem Buch "Traum:Urlaub", dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Motiven im Gepäck auf Reisen gehen.

Kleiner Selbsttest: Sind Sie eher der Gourmand oder der Gourmet? Mögen Sie es lieber einsam oder gesellig? Chillen Sie lieber oder powern Sie sich gern aus? Genießen Sie Luxusunterkünfte oder einfache Hütten? Fühlen Sie sich am wohlsten, wenn Sie immer an den gleichen Ort reisen oder suchen Sie das Abenteuer? Ist kein Museum vor Ihnen sicher oder machen Sie eher einen großen Bogen um Baedecker & Co.?

Was für den einen pure Erholung bedeutet, kann für den Anderen die reinste Strafe sein: sei es eine Gruppenreise, eine Kreuzfahrt oder eine Fernreise. Streit entsteht oft, wenn nicht berücksichtigt wird, dass jeder Mensch eigene – und das heißt eben oft auch andere – Bedürfnisse hat.

Traum:Urlaub. Aber wie? Einfach so, dass alle auf ihre Kosten kommen und nicht nur derjenige, der die Reise plant. Deshalb heißt es, erst einmal herausfinden, was jeder will. Und das kann man am besten beim Reden und Spielen. Vivien Manazon und Petra Schwarz zeigen, wie das geht.


Schokologie: Was wir vom Schokolade-Essen fürs Leben lernen können
Schokologie: Was wir vom Schokolade-Essen fürs Leben lernen können
von Ilona Bürgel
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man fühlt, was man denkt, 27. Februar 2014
Schokologie ist die augenzwinkernde Lehre all dessen, was man selbst dafür tun kann, das eigene Leben von der Schokoladenseite aus zu betrachten. Dr. Ilona Bürgel ist Expertin für positive Psychologie, liebt Schokolade und weiß, wie Menschen sich das Leben allein durch positive Gedanken und Gefühle genussvoller und leichter gestalten können. Ihre Vision ist, dass Menschen 2050 ihren Geist genauso trainieren und pflegen werden wie ihren Körper. Für alle, die heute schon damit beginnen wollen, hat sie Übungen aus der eigenen täglichen Praxis zusammengestellt. Denn sie weiß, wie wichtig die Freude am eigenen Tun für das Gelingen der Vorhaben ist.

Das Buch wendet sich an Menschen,
- die anstelle eines halbleeren Glases lieber ein halbvolles Glas vor sich stehen haben wollen.
- die anstelle von Verzicht, Kontrolle und Disziplin lieber Genuss, Freude und Leichtigkeit erleben wollen.
- die behindernde Glaubenssätze entdecken wollen, um sie abzulegen.
- die Gewohnheiten so verändern wollen, dass sie zu den eigenen Wünschen passen.
- die jedem Tag die Chance geben wollen, der beste ihres Lebens zu werden.

Geboten werden Info-Pralinen zu positiven Emotionen: Zutaten des Glücks, die jeder selbst in der Hand hat; Anregungen für Übungen, mit denen sich die Stimmung aufhellen lässt und Verträge mit sich selbst für ein entschiedenes Umdenken. „Schokologie“ lehrt, wie man sorgsam und liebevoll mit den eigenen Gedanken umgeht; wie man die eigenen Bewertungen und Erwartungen bewusst wahrnimmt; wie man Lebensfreude durch Dankbarkeitsübungen erfährt; wie man aus Fehlern lernt, anstatt sich über sie zu ärgern; wie man Gefühle positiv beeinflusst und die eigene Begeisterung zum Maßstab dafür macht, ob die gesetzten Ziele auch wirklich die eigenen sind.

Ein Plädoyer für mehr Genuss im Leben, nicht nur für Naschkatzen, auch wenn es mit einem Kapitel über die Geheimnisse des Schokoladengenusses ohne Reue schließt.


Musterbrecher. Die Kunst das Spiel zu drehen
Musterbrecher. Die Kunst das Spiel zu drehen
von Stefan Kaduk
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo Management dazu dient, Potentiale von Menschen zu entfalten, 15. Oktober 2013
Was kann man von Musterbrechern lernen? Die Kunst, das Spiel zu drehen. Mutige Manager suchen nicht nur nach Lösungen für Herausforderungen – jenseits bekannter Regeln, klassischer Strategien und eingeübter Muster –, sondern verlieren dabei vor allem die Mitarbeiter als Menschen und als „homo ludens“ nicht aus dem Blick.

Der Ansatz der Autoren ist ressourcenorientiert. Das heißt: Managementstrategien werden daraufhin abgeklopft, ob sich Menschen mit ihren Potentialen entfalten können und ob ihre Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Wertschätzung erfüllt werden. Dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch. Insofern spiegelt das Buch eine Gesellschaft in einer Transformationsphase, in der es – ausgehend von Zufriedenheitsumfragen in Unternehmen – darum geht, den Menschen mit seinen Bedürfnissen und Potentialen wieder stärker in den Fokus zu nehmen.

Zugleich geht es um die Rehabilitierung des Erfahrungswissens, auf das es jenseits aller Theorie heute mehr denn je ankommt. Denn, so die Autoren, wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Deshalb lautet die Devise auch nicht reden, sondern machen. Hier werden keine Theoretiker vorgestellt, sondern Macher, denen es um Spiel und Spaß intelligenten Regelbrechens ebenso wie um die Verantwortung von Menschen für Menschen sowie die Herausforderungen unserer Zeit geht.

Die ausgewählten Best Practice Beispiele geben Anregungen für den intelligenten Umgang mit den Ressourcen einer Gesellschaft: von der demokratischen Abfallbeseitigung über die selbstgesteuerte Personalentwicklung bis zur flexiblen Zielorientierung. Passend zum Ansatz des Buches ist die Chronologie der Kapitel vom Leser selbst vorzunehmen, so dass das Muster der Kapitelnummerierung einzig als Aufforderung dient, sich ihm zu widersetzen. Ein Buch für Menschen, die bei allem Wirklichkeitssinn den Möglichkeitssinn nicht aus den Augen verlieren wollen.

Fazit: Es gibt nur wenige Orte, an denen der Mut zum Experiment im Management existiert, doch wer sie sucht, entdeckt faszinierende neue Lösungsansätze.

P.S. In Zeiten von E-Books erwähnenswert: den Leser erwartet ein lustvolles Spiel mit der Kunst des Büchermachens.


Stilgeheimnisse: Die unschlagbaren Tricks und Kniffe für erfolgreiches Auftreten
Stilgeheimnisse: Die unschlagbaren Tricks und Kniffe für erfolgreiches Auftreten
von Katharina Starlay
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dress for success, 15. Januar 2013
„Fashion Victim“ oder „Stilikone“ – das ist die Frage. Die Stilexpertin und Imageberaterin Katharina Starlay kennt sich aus mit Farben, Schnitten, Stoffen und dem gewissen Etwas, das die Wirkung eines Menschen bei kleinen und großen Auftritten ausmacht. In ihrem Buch „Stilgeheimnisse“ verrät sie, was zu welchem Typ am besten passt. Ob Designerbrille oder Modeschmuck, karierte Krawatte oder gestreifter Anzug, High Heels oder Slipper – jedes Accessoire ist ein Statement. Doch nicht alles steht jedem und schon gar nicht in x-beliebigen Kombinationen. Wer wissen will, was Stil auszeichnet, während Moden kommen und gehen, findet in den „Stilgeheimnissen“ Tipps und Tricks von „stilvoll kombiniert“ bis „stilvoll altern“. Und da es nie zu spät ist für einen stilvollen Neuanfang, lässt sich das alte Outfit mit den neuen Erkenntnissen jedes Kapitels sogleich auf den Prüfstand stellen.

Dr. Kerstin Gernig, KommunikationsGestaltung, Berlin


Todeskämpfe: Die Politik des Jenseits und der Streit um Sterbehilfe (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft)
Todeskämpfe: Die Politik des Jenseits und der Streit um Sterbehilfe (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft)
von Matthias Kamann
  Broschiert
Preis: EUR 17,80

4.0 von 5 Sternen Argumente für und wider die Sterbehilfe, 6. Januar 2010
Sterbehilfe ist ein Thema, das moderne Gesellschaften in dem Maße zunehmend bewegt, als medizinisch-technische Möglichkeiten in den Sterbeprozess eingreifen, indem sie ihn beispielsweise durch Herzschrittmacher aufschieben oder auch durch künstliche Ernährung verlängern können. Eine unaufgeregte Debatte über dieses ethisch heikle Thema ist schwierig, da ideologisch aufgeheizte, entgegengesetzte Meinungen aufeinanderstoßen. Die einen verteidigen lebensverlängernde Maßnahmen um jeden Preis, apostrophieren das Leben als höchstes Gut und sprechen dem Individuum ein Verfügungsrecht über seinen eigenen Tod ab. Die anderen fürchten, der Euthanasie (ursprünglich Sterbehilfe für unheilbar Kranke und Schwerverletzte) im Sinne der Vernichtung unwerten Lebens das Wort zu reden und haben damit ein Totschlagargument für die gesamte Sterbehilfedebatte an der Hand. Matthias Kamann zeichnet in seinem Buch Todeskämpfe" die verschiedenen Argumentationen in unserer Gesellschaft nach, wobei er betont, dass das Thema vor dem Hintergrund sozioökonomischer Faktoren eine besondere Brisanz bekommt: trägt doch die gestiegene Lebenserwartung zu einem erhöhten Pflegerisiko bei, das die Phase eines unselbständigen bis entmündigten Lebens in Pflegeheimen für einen großen Teil der Bevölkerung nicht zur Ausnahme, sondern zum Regelfall werden lässt.

Verhaltensregeln im Zeichen des Scheiterns

In der Antike galt die Selbsttötung nicht als verwerflich, doch die Hilfe zur Selbsttötung durch Ärzte wurde durch den hippokratischen Eid ausgeschlossen. Das Thema Sterbehilfe stellt sich jedoch nicht nur aus der Perspektive des Individuums, das seinem Leben ein Ende bereiten möchte, sondern ebenso aus der Perspektive der Gesellschaft, die sich dazu zustimmend oder ablehnend, gewähren lassend oder unterstützend positioniert. So geht es einerseits um die Frage, ob der Mensch das Recht dazu hat, sein Leben selbst zu beenden und andererseits um die Frage, unter welchen Bedingungen Dritte das Recht hätten, dabei zu helfen.

Kamann wägt nicht systematisch die Positionen des Pro und Contra der Sterbehilfe gegeneinander ab, sondern kreist das Thema ein, indem er die Diskurse und Interessen von Gesundheitssystemen, Pflegeheimen, Hospizen, Kirchen, Tötungsbeihilfen und Sterbehilfevereinen gegeneinanderstellt.

Das Individuum als einziger Maßstab zwischen Diesseits und Jenseits

Wir leben in einer Gesellschaft, die fast alles zur Disposition gestellt hat, selbst die Verfügung über Leben und Tod: von der Abtreibung über die Implantationsdiagnostik bis hin zur Sterbehilfe. So stellt sich die Frage, was der richtige Umgang mit dem menschlichen Leben unter den Bedingungen der Moderne ist. Kamann unterstreicht, dass bei der Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit unter den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen - eines spirituellen Wandels und damit veränderter Jenseitsvorstellungen sowie der Angst vieler Menschen durch Demenz oder schwere Pflegebedürftigkeit das eigene Lebensende in Abhängigkeit anderer unmündig verbringen zu müssen - der Suizid dennoch immer als Kapitulation zu sehen ist: entweder der Kapitulation des einzelnen, der schwere Krankheit und Leid nicht mehr erträgt oder der Kapitulation der Gesellschaft, der es nicht gelingt, die Einsamkeit Alleinstehender aufzufangen und Lebensmüdigkeit in Lebenslust zu verwandeln.

Dem Dammbruchargument" - wie er es nennt -, dass die Liberalisierung der Sterbehilfe zur Vernichtung unwerten Lebens führen könnte, hält Kamann entgegen, dass es derzeit ein Privileg monetär und intellektuell besser Gestellter ist, Sterbehilfe im Ausland (z.B. Dignitas in der Schweiz) in Anspruch nehmen zu können.

Darf man extrem kranken Menschen die ärztliche Hilfe bei der Selbsttötung verweigern?
Warum dürfen Menschen, die selbstbestimmt gelebt haben, nicht auch selbstbestimmt entscheiden, wann sie sterben wollen? Kamann plädiert für die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen als letztem Willen, der in Zeiten selbstbewusster und selbstverantwortlicher Mündigkeit verfügt wurde.

Warum wollen Menschen sterben?

Der Tod wurde entzaubert, in dem Maße, in dem die religiöse Deutungshoheit des Jenseits verloren gegangen ist. An die Stelle von Jenseitsvorstellungen, Auferstehungsglauben oder Höllenvorstellungen sind Diesseitssorgen getreten. Die Medien haben Einzelfälle von Komapatienten und Schwerstkranken vorgeführt, die medizinisch jahrelang am Leben gehalten worden sind, obgleich sie physisch und sozial bereits gestorben waren.

Wenn sich hinter dem Wunsch, sterben zu wollen, die Angst vor Einsamkeit, Schmerzen oder auch medizinischer Überversorgung verbirgt, geht es zunächst um die Frage, wie wir Gemeinschaft gestalten, Schmerzen durch die Palliativmedizin lindern und Patientenverfügungen im Ernstfall umsetzen und erst anschließend um die Schwierigkeit, für den individuellen Wunsch nach Sterbehilfe eine verallgemeinerbare staatlich-gesetzliche Regelung zu finden. Der Sterbetourismus" in die Schweiz kann jedenfalls nicht die letztgültige Antwort auf die Sterbehilfediskussion in Deutschland sein.

Neue Vorstellungen von gutem Leben und gutem Sterben, Tod und Jenseits sowie Individualität und Selbstbestimmung in einer alternden Gesellschaft stehen zur Debatte, die die Grundsätze der politischen und moralischen Kultur gleichermaßen berühren. Kamanns vielschichtige Streitschrift ist ein wichtiger Impuls, um das Thema, das eine der größten ethischen Herausforderungen darstellt, zu enttabuisieren und verantwortungsbewusst zu thematisieren.


Weisheit: 50 Porträts. Bildband zur Portrait-Fotografie
Weisheit: 50 Porträts. Bildband zur Portrait-Fotografie
von Andrew Zuckerman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,95

31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weisheit, 11. November 2009
Ein Buch mit dem Titel Weisheit fällt auf, nicht allein wegen des großen Formats, sondern vor allem weil das Thema in Zeiten von Jugendkult und Schnelllebigkeit, Informationsüberflutung und medialer Zerstreuung ein Signal setzt. Weisheit assoziieren wir mit Alter und Lebenserfahrung, Wissen und Gelassenheit. Dem Fotografen Andrew Zuckerman und dem Produzenten Alex Vlack geht es jedoch nicht um die philosophische Frage, was Weisheit ist, sondern um die ganz persönliche Weisheit fünfzig bekannter Menschen aus Medien, Politik und Kunst. Alle Porträtierten haben die Lebensmitte überschritten, sind zwischen 1917 und 1943 geboren. Ihre Porträts zeigen die Verbindung von Lebenserfahrung und Lebenseinstellung in Wort und Bild.

Gesichter

Die Fotos sind ausdrucksstarke Annäherungen an die Persönlichkeit der Menschen und die Würde des Alters. Sie spiegeln nicht allein die Spuren gelebten Lebens, sondern sind Charakterdarstellungen. Es gibt weder Kulisse noch Bildhintergrund, sondern allein die schlichte Konzentration auf den Gesichtsausdruck vor weißer Leinwand. Freude und Leid, Verschmitztes und Ernsthaftes, Nachdenkliches und Gelassenes werden dabei sichtbar.

Quintessenz gesammelter Lebenserfahrungen

Die Porträtierten verdichten auf knappem Raum, was ihnen wichtig war und ist. So relativiert der Schauspieler Clint Eastwood das eigene Ego, wenn er sagt: Die Welt ist ein Zirkus, in dem wir nur bis zu einem gewissen Grad zählen." Die Schimpansenexpertin und Umweltschützerin Jane Goodall betont dagegen die Weisheit der indigenen Völker, die bei ihren Entscheidungen die möglichen Folgen für künftige Generationen bedachten", was auch ihrem Lebensmotto entspricht.

Doch Menschen wie Nelson Mandela und Desmond Tutu oder Vanessa Redgrave und Nadine Gordimer sind nicht automatisch mit dem Älterwerden weise geworden. Vielmehr sind sie durch Krisen gegangen und haben sich mit zentralen Fragen des Lebens befasst. Erst durch diese Auseinandersetzung haben sie zu ihrer persönlichen Weisheit gefunden. Lektüre und DVD der Live-Mitschnitte der Interviews geben einem den Eindruck, kurz bei Prominenten zu Gast zu sein.

Eines der größten Geschenke, das eine Generation der anderen machen kann, ist vielleicht, die eigene Lebensweisheit weiterzugeben, auch wenn jede Generation die Frage nach einem gelungenen Leben für sich neu beantworten muss.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2010 6:57 PM CET


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