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Beiträge von M. Heinze
Top-Rezensenten Rang: 326.986
Hilfreiche Bewertungen: 14
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Rezensionen verfasst von M. Heinze "gaspode10"
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Musik von Robotern für Roboter, 2. August 2011
Ich kann schon verstehen, dass man als Fan des "alten" Amon Tobin so seine Schwierigkeiten mit diesem Album hat. Rein garnichts mehr von früheren Jazz'n'Bass Zeiten ist zu hören. Statt dessen wird das perfektioniert, was sich schon auf Foley Room angedeutet hat: Die Insekten haben die Macht übernommen. Dieses Album ist tatsächlich technisch perfekt, meiner Meinung nach geht dies aber nicht zu Lasten der musikalischen Qualität. Zumindest, sofern man bereit ist, sein bisheriges musikalisches Verständnis über Bord zu werfen. Melodien sind durchaus vorhanden, aber sie spielen gerne Verstecken mit dem Hörer. Diese Platte will erarbeitet werden und sei von der Soundästhetik her am ehesten den Freunden von Autechre und Aphex Twin anempfohlen. Mit Bedtime Stories ist sogar ein lupenreines Wiegenlied aus Insektengeräuschen enthalten, was in dieser Art sicherlich einmalig ist. Muss man gehört haben, wird bei Kindern aber wohl eher Alpträume hervorrufen. Bei Interesse empfehle ich die LP-Version, da dort das geniale Artwork wesentlich besser zur Geltung kommt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Blick zurück nach vorn, 21. Juni 2011
In diesen Zeiten wird gerade in UK Bassmusik in so vielen Varianten produziert, dass selbst Szenekenner nicht mehr hinterher kommen. Dabei haben die "langsameren" Gangarten wie Dubstep (gibt's das noch?) die gute alte Mutter Drum&Bass fast verdrängt. Dafür ist bei mir die Freude um so größer, wenn mensch mal wieder ein gutes D&B Album in die Finger bekommt. Zuletzt gab es ja lediglich in der Fabric-Reihe einige DJ-Sets in dieser Richtung. Brookes Brothers sind in UK schon länger bekannt, bei uns könnten sie nun mit ihrem Debüt die verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Die Dunkle Seite der Macht ist ihr Ding nicht. Hier gibt es im Besten Sinne "Sommer"-Breaks geboten. Fröhliche und groovende Klänge bzw. Samples stellen den Hauptteil, die "Gastsolisten" sorgen für das Tüpfelchen auf dem DB. Stellenweise leben sogar gute alte LTJ-Bukem-Zeiten wieder auf (checkt z. B. Track 4 Souvenir). Für Freunde der schnelleren gebrochenen Beats mit Party-Charakter (ohne prollig zu werden) uneingeschränkt zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen
Optische und taktische Reize, 20. Dezember 2010
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Ich bin auf dieses Spiel aufmerksam geworden, da es optisch und thematisch zu meinem Lieblingsspiel aus dem letzten Jahr, Vor den Toren von Loyang, passt. Hier war der gleiche Illustrator tätig und mensch handelt mit Waren im asiatischen Raum. Damit hören die Gemeinsamkeiten allerdings auch auf. Konkret befinden wir uns auf den "Schwimmenden Märkten" in Bangkok. Ich habe selten ein Spiel erlebt, in dem Mechanismus und Thematik so gut zusammen passen. Die Boote werden von den Spielern auf den Spielplan gelegt. Jedes Boot ist anders gestaltet, und so ergibt sich im Laufe des Spiels ein großartiges "Gewimmel", bei dem man schon genau schauen muss, um den Überblick zu behalten. Auf den meisten Booten sind Waren abgebildet, auf einigen zusätzlich noch Händler. Boote ohne aufgedruckte Händler kann man mit eigenen Händlerfiguren in Beschlag nehmen. Werden diese Boote an den Markttagen gewertet, kann man sie als Lager wieder an sich nehmen und so am Spielende noch weitere Punkte hinzurechnen. Wer also alles verkauft hat, verlässt den Markt und macht Platz für neue Händler. Wir haben dieses Spiel bisher zu zwei gespielt. Das funktioniert aufgrund der eingeschränkten Startaufstellung sehr gut (bei zwei Spielern startet man auf einer Seite des Plans, bei drei bis vier Spielern füllt sich der Markt von zwei Seiten). Man muss ständig abwägen: Blockiere ich meinem Gegner lukrative Plätze oder baue ich eigene Kombinationen, die mir hohe Punktzahlen bringen? Der Clou bei der Punkteabrechnung: Ist der Gegner an der abzurechnenden Stelle auch vertreten, bekommt er ebenso Punkte wie ich. So hält die Regel noch einige Feinheiten bereit, auf die ich hier nicht weiter eingehen will. Aber dennoch ist der Zugang zu diesem Spiel leicht: Boot einsetzen, Boot nachziehen, lautet die grundsätzliche Devise. Schon in der ersten Partie merkt man, worauf es beim Legen ankommt. Unsere erste Runde endete mit zwei Punkten Unterschied. Ich hoffe, das Spiel auch bald in einer größeren Runde probieren zu können. Wer also ein optisch ansprechendes Spiel mit leicht zugänglichem Regelwerk, aber dennoch reichlich Spieltiefe, sucht, dem sei Bangkok Klongs wärmstens empfohlen. Für mich ein Highlight des Spielejahrgangs 2010.
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4.0 von 5 Sternen
Deluxe-Edition empfohlen, 16. Dezember 2010
Badly Drawn Boy-Alben sind für mich Pflichtkäufe und immer besser als ca. 95 % des aktuellen Chartgeschehens. Leider muss ich feststellen, dass sein neues Album mich nach dem ersten Hören etwas ratlos zurückgelassen hat. Der Gesang ist beispielsweise für meinen Geschmack zu oft mit Hall unterlegt, der das Ganze etwas unwirklich klingen lässt. So wäre das Album nach dem ersten Hören vermutlich zugunsten anderer Platten (es gibt einfach zuviel gute Musik da draussen) schnell im Regal verschwunden. ABER: die BonusCD der Deluxe-Version (die mit den 14 Remixen bzw. alternativen Versionen, den bereits benannten Mix kenne ich nicht) hat diese Platte gerettet. Sie hat mich dazu gebracht, mich doch noch näher mit dem eigentlichen Album zu beschäftigen. Der Avalanches-Mix von The Shining bleibt zwar unerreicht, aber dennoch finden sich einige Versionen, die mir persönlich sogar besser gefallen als die Originale. Allerdings rücken die Titel zum Teil in einen elektronischeren Kontext, zwar eher behutsam, aber man muss es mögen. Fazit: Für mich ist das neue Album nur komplett mit dem "Bonus-Material". Bin gespannt wie es weitergeht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wiederveröffentlichung eines Klassikers, 7. Oktober 2002
Mit "Metropolis Present Day - Thee Album" erfolgt eine lange überfällige Neuauflage eines echten Leckerbissens der elektronischen Musik. Ganz anders als auf seinem aktuellen Album serviert Felix da Housecat auf diesem ursprünglich 1995 veröffentlichtem Album feinste Tunes aus der Chicago- und Detroit- Ecke. Ruhige, fast schon melancholische Tracks mit vielen Strings und faszinierender Atmosphäre wechseln sich ab mit eher technoiden, auf den Beat reduzierten Techno-Trax. Highlights sind sicherlich das mit funky Percussions unterlegte "B 4 wuz then" oder der ruhige Track "Marine Mood". "Little Bloo" wird gar durch eine Gitarre dominiert und hat schon fast Song-Charakter. Hin und wieder greift auch der Meister selbst zum Mikrophon und lässt seine Stimme in die Tracks einfließen. Die etwas härtere Fraktion wird mit Trax wie "Metropolis", dem saugenden "Anotha Level" oder auch dem acid-lastigen "Trippin' on a Trip" bedient. Fazit: Ein rundum gelungenes Album für alle Elektronikliebhaber wie ich, die open-minded sind und auch das Maddkatt Courtship Album "I know Electrikboy" im Regal stehen haben.
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