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Rezensionen verfasst von
Dani Rocksaurier (Schweiz/Thailand)

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Wishbone Ash - Live in Hamburg
Wishbone Ash - Live in Hamburg
DVD ~ Wishbone Ash
Preis: EUR 13,99

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Twin Guitar Herrlichkeit, 23. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Wishbone Ash - Live in Hamburg (DVD)
Wer auf brilliant gespielten Progressive Rock steht, wusste schon während den 70er Jahre, dass er bei Wishbone Ash zweifellos richtig lag. Die Band um Andy Powell und Martin Turner lieferten einst mit Wishbone Ash, Pilgrimage und Argus 3 beispiellose Alben ab, die zum allerbesten gehören, was dieses Genres zu bieten hat. Trotz unzähliger Besetzungswechsel gelang es Flying-V Gitarrist Andy Powell über die Jahrzehnte hinweg bis ins heutige Jahr immer wieder, ausgezeichnete Leute unter dem Bandbanner anzuwerben um mit ihnen immer wieder tolle Alben zu erarbeiten.
Natürlich gab es in all den vielen Jahren ab und zu auch eine Durststrecke, aber die Band war immer wieder fähig genug, um sich wieder mit überzeugenden neuen Alben aufzurappeln und den Fans ins Gedächtnis zu rufen.
Die Chorus, aufeinander abgestimmte Gitarren und wunderbare Melodiebögen machten diese Band gross. Ich habe die Band im Abstand von vielen Jahren wiederholt gesehen, und jedesmal war die Band sackstark. Egal, was es für eine Besetzung es auch war.
So mag auch diese DVD mit einem Konzert von Januar 2007 vollends zu überzeugen. Mit dem aktuellen Album Clan Destiny im Gepäck, läuft die Band zur Hochform auf, die Fans im mit über 1'100 Fans restlos ausverkauften Lokal in Hamburg danken es mit lautstarkem Applaus. Die Twin Guitar Band (u.a. nennen Iron Maiden Wishbone Ash als eine ihrer Haupteinflüsse) überzeugen vollends in diesem über 2-stündigen Konzert. Auf dieser DVD beginnt die Band das Konzert mit Eyes Wide Open" von aktuellen Album. Dann geht die musikalische Reise über 4 Jahrzehnte hinweg. Oldies wie Sometimes World", The King Will Come", The Warrior" oder "Tales Of The Wise" vom 96er Prachtsalbum "Illumination" sind natürlich selbstverständlich. Das auffällige an dieser Band ist, dass die Fans sowohl die alten Songs als auch neue Songs gut mögen. Das ist bei vielen anderen Bands keine Selbstverständlichkeit. Neben Sänger, Gitarrist und Mastermind Andy Powell spielt der hochgewachsene finnische Gitarrist Muddy Manninen superb. Er überzeugt auch als Slide Gitarrist. Seine Solis sind hervorragend, seine Klasse beim überlangen Phoenix" lässt einem begeistert staunen. DaBasser Bob Skeat legt schmunzelnd routiniert den nötigen Soundteppich während Ray Weston die Schlagstöcke wirbeln lässt. Das Konzert ist sowohl bildlich als auch soundtechnisch hervorragend aufgenommen. Die DVD enthält zudem noch ein längeres unterhaltsames Interview mit Powell und Manninen. Fazit: Prächtig!


Gesamtausgabe Ton 1928-1947
Gesamtausgabe Ton 1928-1947

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarst, 27. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Gesamtausgabe Ton 1928-1947 (Audio CD)
Wunderherrlich! Wunderbarst!

Kann man in allen Lebenslagen wie in der Badewanne oder so hören.

Herrlichst!


High & Mighty
High & Mighty
Preis: EUR 24,42

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Regierungsesel krächst insbrünstig!, 1. November 2006
Rezension bezieht sich auf: High & Mighty (Audio CD)
Das brandneue Album - in der exklusiven Europaversion: 8-seitiges Digipak mit 12-seitigem, farbigem Booklet ist ein herausragendes Ergebnis! Der Regierungsesel steigert sich im Vergleich zum letzten Album „Deja Voodoo“ gleich nochmals.

Das bis dato markigste und atmosphärisch dichteste Studioalbum verknüpft gut gemachte Songs mit ausladenden Improvisationen.Hier und da gibt’s ein Schlenker zu Soul, Jazz oder gar Reggae. Natürlich herrscht der Bluesrock weiterhin vor. Schwerarbeiter Warren Haynes scheint es trotz der vielen Aufgaben, die er zu bewältigen hat, nichts auszumachen, jederzeit gute Songs aus den luftigen Aermel zu schütteln.

Was sofort ins Ohr springt ist der enorm satte gute Sound des Albums. Da gibt es viele namhafte Produzenten, die das so jedenfalls nicht hinkriegen, weiss der Kuckuck, bzw. Regierungsesel weshalb. Fast alle Songs sind in den letzten achtzehn Monaten entstanden und bringen die Aufbruchsstimmung, in der sich die Band zweifellos befindet, eindrücklich rüber. Aus dem Sideprojekt ist eine ernsthafte, eigenständige Band geworden.

Warren Haynes spielt seine Gitarre wieder Weltklasse, jeder Griff sitzt und seine Wah-Wah und Slide Ergüsse ergeben eine schier unglaublich explosive Mischung aus Ryhtm & Blues. Danny Louis bringt fette Hammond B3 oder Piano Einlagen, Matt Abts (Drums) und Andy Hess (Bass) liefern einen spannenden Soundteppich dazu.

Eigentlich gibt es keinen einzigen schwachen Song auf diesem Album, und das ist bei einer Spiellänge von 72 Minuten nicht selbstverständlich. Für mich klar ein Anwärter auf die beste Platte des Jahres 2006! Kaufen!


Highway Companion
Highway Companion
Preis: EUR 8,99

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Petty's 3 Soloscheibe, 3. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Highway Companion (Audio CD)
2006/12 Songs/44 Min.

Nach fast fünf Jahren kommt Tom Petty mit seinem dritten Solo-Album. Mit dabei ist u.a. Heartbreakers Gitarrist Mike Campbell und bei einem Song Fleetwood Mac Sängerin Stevie Nicks. Mitproduziert wurde das ganze von ELO Chef Jeff Lynn. Jeff Lynn neigt üblicherweise dazu, die Platten anderer Künstler sehr nach sich selbst klingen zu lassen, aber hier hat ihm Tom Petty wohl rechtzeitig auf die Finger gehauen. Lynn hält sich wirklich nur an die Vorgabe, die Songs in guten Sound umzusetzen ohne sich stark einzubringen. Dass dann da zwei drei Songs an die unvergesslichen Traveling Wilburys erinnern, liegt halt einfach daran, dass sowohl Tom Petty als auch Lynn zur dieser Band gehörten (neben den Verstorbenen George Harrison und Roy Orbison). Aber so oder so, für die meisten Songs hat Tom Petty sämtliche Instrumente gleich selbst eingespielt.

Nun, Tom Petty präsentiert auf seiner neuen Platte mehrheitlich eher etwas ruhigere, gut arrangierte Rocksongs die von seinem nach wie vor gekonntem Songwriting und seiner näselnd-markanten Stimme leben. Die Platte ist stilistisch eher mit seinen früheren Alben zu vergleichen. Startsong „Save Grace“ ist rasant und dürfte viel Airplay erhalten, während beim nächsten Song „Square One“, Pettys Gesang grösstenteils nur von einer Akustikgitarre begleitet wird. „Flirting With Time“ ist dann durch und durch ein grossartiger schöner Poprock Song. Und „Down South“ erinnert dann angenehm an die Traveling Wilburys, untermalt wird der lüpfige Song von angenehm dezentem elektrischen Piano bis in der Mitte eine Slidegitarre den Hörer grüsst. Das groovige „Night Rider“ ist sicher einer von einigen Höhepunkten der CD. Das kitschig-schöne „Damaged By Love“ dürfte jedem romantisch angehauchten Zuhörer mehr als nur gefallen. Diese Platte ist zwar nicht überragend, aber sie ist sehr solid und wird nicht langweilig. Sie wurde in Los Angeles aufgenommen und während der Aufnahmen schien bestimmt oft die Sonne! Denn die CD macht Spass! Einziger Abstrich, das Cover ist etwas kitschig ausgefallen, dafür liegt der CD ein gut gestaltetes Booklet in unüblichem Format bei.


Die Rauchgiftfalle.  Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen
Die Rauchgiftfalle. Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen
von Franz Wilhelm Bauer
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,90

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loslösung vom Zwang!, 19. Juni 2006
Ich habe x Bücher und Suggestions-CD's verbraten, nachhaltig hat bei mir nichts genützt.

Ich habe kurz bevor ich dieses Buch zu lesen begann, mit Rauchen

(wieder) aufgehört. Das Buch begleitete mich durch die ersten Tage als Nichtraucher - und ich bin es bis heute!

Das Buch kommt u.a. auf den Zwang zu sprechen, den Zwang zum Rauchen und sieht das ganze nicht zuletzt als Zwangshandlung.

Damit trifft der Autor den Nagel auf den Kopf.


Tales of Rock'n Roll
Tales of Rock'n Roll
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 12,40

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 25 Years Schenker Group and After, 2. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Tales of Rock'n Roll (Audio CD)
Zur 25-Jahr Feier von MSG sind die sechs früheren Sänger nochmals an Bord gekommen. Die meisten Songs sind aber dennoch vom neuen, überzeugenden, finnischen Sänger Jari Tiura eingesungen worden. Am Bass ist Michael Schenker's alter U.F.O.

Kumpan Pete Way. Von den früheren Sängern überzeugen auch heute noch im speziellen Graham Bonnet sowie Robin McAuly (während auch die andern nicht abfallen).

Das Album enthält gleich 19, meist kürzere Songs, die ineinander fliessen und die von Michael Schenker's unnachahmlichem Gitarrenspiel leben. Und wieder einmal sei gesagt, dass Schenker zu den ganz wenigen Rockgitarristen gehört, deren Spiel man aus Hunderten anderer Klampfer heraushört. Allein dieser Umstand ist bestechend, doch Schenker hat auch noch Songs vorgelegt, die perfekt arrangiert sind, mit superben Gitarrensoli aufwarten und kraftvoll aus den Boxen dröhnen. Auch wenn diverse Personen auf diesem Album mitmachen, kommt das ganze wie aus einem Guss rüber. Schenker lässt seine geliebte Dean Flying V heiß wie eh und je werden und überzeugt einmal mehr durch sein Gespür für Hooks und Melodien.

Das Album, steuert von Song zu Song immer weiter dem grossen Höhepunkt entgegen, bis mit "Freedom", Life Vacation" Rock'n'Roll"und Tell A Story", abwechselnd gesungen von Jari Tiura, Kelly Keeling, Graham Bonnet und Robin McAuly, die CD mit Speed aus dem überhitzten CD-Gerät fliegt!

Der 51-jährige Michael Schenker kann auf eine einzigartige Karriere zurückblicken, mit vielen Hochs aber auch vielen Tiefs. Wer endlich wieder mal eine vollends überzeugende Heavy-Rock Scheibe möchte, dem ist Tales Of Rock'n'Roll wärmstens zu empfehlen.


Tales of Rock'n Roll,Digipak
Tales of Rock'n Roll,Digipak
Preis: EUR 16,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zelebrierende Flying V, 25. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Tales of Rock'n Roll,Digipak (Audio CD)
Zur 25-jährigen Celebration von MSG bringt der eigenwillige Gitarrero ein neues Album. Zu Feier sind die sechs bisherigen Sänger aus früherer Zeit nochmals an Bord. Die meisten Songs sind aber dennoch vom neuen, überzeugenden, finnischen Sänger Jari Tiura eingesungen worden. Am Bass ist Michael Schenker's alter U.F.O. Kumpan Pete Way. Von den früheren Sängern überzeugen auch heute noch im speziellen Graham Bonnet sowie Robin McAuly (während auch die andern nicht abfallen).

Das Album enthält gleich 19, meist kürzere Songs, die ineinander fliessen und die von Michael Schenker's unnachahmlichem Gitarrenspiel leben. Und wieder einmal sei gesagt, dass Schenker zu den ganz wenigen Rockgitarristen gehört, deren Spiel man aus Hunderten anderer Klampfer heraushört. Allein dieser Umstand ist bestechend, doch Schenker hat auch noch Songs vorgelegt, die perfekt arrangiert sind, mit superben Gitarrensoli aufwarten und kraftvoll aus den Boxen dröhnen. Auch wenn diverse Personen auf diesem Album mitmachen, kommt das ganze wie aus einem Guss rüber. Schenker lässt seine geliebte Dean Flying V heiß wie eh und je werden und überzeugt einmal mehr durch sein Gespür für Hooks und Melodien.

Das Album, steuert von Song zu Song immer weiter dem grossen Höhepunkt entgegen, bis mit Life Vacation", Rock'n'Roll", Tell A Story" und vor allem dem fantastischen Life Goes On", abwechselnd gesungen von Jari Tiura, Kelly Keeling, Graham Bonnet und Robin McAuly, die CD mit Speed aus dem überhitzten CD-Gerät fliegt!

Der inzwischen 51-jährige Michael Schenker kann auf eine einzigartige Karriere zurückblicken, mit vielen Hochs aber auch vielen Tiefs. Er veredelte in den 70ern die UFO-Songs zu Meilensteinen des Hardrock, brachte den Scorpions den vermissten Hardrockspirit zurück, leidete unter gesundheitlichen Problemen und stand immer mal wieder fast vor dem finanziellen Ruin. Schenker bot aber neben seinem gefühlvollen Gitarrenspiel mit der 1980 ins Leben gerufenen Michael Schenker Group auch vielen jungen Musikern ein Sprungbrett. All denen, die endlich wieder mal eine vollends überzeugende Heavy-Rock Scheibe möchten, ist Tales Of Rock'n'Roll wärmstens ans Herzilein gelegt.


Clan Destiny
Clan Destiny
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 6,88

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wishbone Ash überzeugen auch im 37. Betriebsjahr, 1. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Clan Destiny (Audio CD)
Nach der erfolgreichsten Tournee der letzten zehn Jahre haben Wishbone Ash zur Feier des 37. (!) Betriebsjahres soeben ihr neues Album ‚Clan Destiny' veröffentlicht. Das satt von Mastermind Andy Powell produzierte Album kann auf Anhieb gut gefallen, Neben sehr rockigen Songs sind dem Engländer Andy Powell auch wieder einige gut gelungene Rockballaden aus der Schreibfeder gesprungen.

David Powell und seine Truppe haben auf ‚Clan Destiny' ganze Arbeit mit ihrem unverwechselbaren Dual-Lead-Guitar-Sound geleistet. Was sich live abzeichnete, beweist sich nun auch auf der neuen CD: Der Zugang des hochgewachsenen finnischen Gitarristen Muddy Manninen bringt etliche Bluesrock-Erde ins Twin-Guitar Flaggschiff mit ein. Basser Bob Skeat und Drummer Ray Weston legen dazu einen sauberen Klangteppich vor. Der melodische Hardrock, charakteristisch von Powell und Manninen's E-Gitarren gespielt, überzeugt auch auf dem neuen Album auf der ganzen Linie, und kann den Hörer genauso begeistern wie die immer wiederkehrenden Stilbreaks in den Songs.

Schon mit dem Eröffnungssong „Eyes Wide Open" kriegt der Fan seine Vollbedienung. Rockiger Song, mit Twin Gitarren und tollen Melodiebögen. Die Songs warten wie gewohnt zum Teil mit recht abrupt-komplizierten Breaks auf. „Surfing A Slow Wave" erinnert etwas an die legendären Shadows (!) während sich „Steam Town" eher an den guten alten US-Southern Rock erinnert. Zuvor räumt aber schon der Heavy-Song „Healing Ground" mit irgendwelchen

Fragen zur Härte der Band auf. Wishbone Ash machen Songs die spürbar leben! Wishbone Ash spielen noch immer schöner, glasklar-schneidend-(hard)rockiger Gitarrensound, der jedes musikalisch verwöhnte Herz höher schlagen lässt. Als Prachts-beispiel ist da sicher das ruhige, exzellent umgesetzte „The Raven" zu nennen Ein Titel, der alles beinhaltet, was Wishbone Ash seit über dreissig Jahren überzeugend ausmacht.


Metal Black
Metal Black
Preis: EUR 12,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen We Aaare Retuuurn!, 26. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Metal Black (Audio CD)
VENOM - Metal Black 14 Songs/57 Min. 2006
Ich war ja schon sehr gespannt, was der (nach Felssturz) wieder genesene Cronos aka Conrad Lant mit seinem neuen Line-Up als Venom nochmals vom Stapel lassen würde. Sein Bruder Mykus hat hinter dem Schlagzeug Platz genommen und als Gitarrist ist Antton, der schon auf dem früheren Album „Calm Before The Storm" mitspielte, wieder zurückgekehrt. Fulminantes Black-Metal Gewitter schon zu Beginn beim brutal schnellen Eröffnungssong "Antichrist". Gleich wird klar, das Album bietet echten kultigen Black Metal.
Mykus drischt wie ein Irrer aufs Schlagzeug nieder, Cronos singt, röchelt, rülpst und schreit wie zu besten Zeiten. Gitarrist Mykus beweist, dass er der bessere Gitarrist als das frühere Ur-Mitglied Mantas ist. Teuflischer Refrain liefert mit schneidernder Gitarre bei „Burn In Hell" ein böses Stelldichein. Auch Cronos wird älter, und so klingt seine Stimme tiefer und (noch) wilder als früher. „Stakkato-Drums dann beim ersten Höhepunkt „Death & Dying". Aber bis hierher fehlen generell leider etwas die guten Songideen. „Darkest Realm" dürfte live aber eine gute Gattung machen, denn wüster Chorsgesang, brutal prügelnde Drums, heulende Gitarren die, nach Mid-Tempo Passagen in geile Solis überlaufen werden dargeboten. Das Niveau (!) steigert sich dann ab Mitte des Albums auffällig. Knallende Gitarren wuchten bei „A Good Day To Die" die vom Hören längst Matsch gewordene Birne an die Wand. Cronos in Hochform, der Fan kann abbangen was das Zeug hält und der langsamere Mittelteil gibt dann Raum zum Luft (oder Bier) holen. Das schleppend schwere „Lucifers Rising" bildet ein Höhepunkt des Albums. Dumpfe Gitarren, variantenreiches Drumming und Cronos unnachahmliche Stimme überzeugen hier vollends. Wunderbar röchelt und rülpst Cronos dann, begleitet von toller Gitarre, beim äusserst groovenden „Blessed Dead". Überhaupt, die etwas langsameren Songs kommen bei mir wesentlich besser an. „Sleep When I'm Dead" gefällt auch und wird durch düstere Glockenklänge ausgeblendet. Nochmals voll Mucke dann bei „Maleficarum".
Der Titelsong „Metal Black" beendet das neue Album. Zum Anhören von „Metal Black" empfiehlt die Red., eine (oder fünf) Büchsen ‚Newcastle Brown Ale' bereit zuhalten.
Klar, Metal Black (eine Hommage an Black Metal) kommt nicht an die Kult-Alben Welcome To Hell und Black Metal heran, aber dies durfte ohnehin nicht erwartet werden. Nach knapp einer Stunde ist der Hurrikane vorbei und Crono's Bass mit Sicherheit futsch. Wer wieder mal so richtig mit den alten Göttern und Founder des Black Metal abbangen will, kriegt hier die wohlverdiente Vollbedienung - mit rasantem Aufwärtshaken und teuflischem Schwung!


The Village Lanterne
The Village Lanterne
Preis: EUR 18,32

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik klingt von der Waldichtung rüber, 26. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Village Lanterne (Audio CD)
Blackmore's Night - The Village Lanterne 14 Songs/61 Min./2006

Ritchie Blackmore und seine Band mögen so manchem Hardrocker etwas sonderbar vorkommen. Mit Blackmore's Night zeigt Gitarrengott Ritchie aber, dass er noch immer unbestritten zu den außergewöhnlichsten Musikern der Gegenwart gehört. Insbesondere, wer seine heutige Band schon mal live erleben konnte ist in deren Bann gezogen. Im Gegensatz zu den vorherigen Alben zeigt Ritchie hier, dass er es halt doch nicht ganz verleugnen kann, eigentlich im Herzen noch immer ein Hardrocker zu sein. Denn es juckt und zippt ihn ständig in den Fingern. Im Gegensatz zu Deep Purple ist Blackmore aber in seiner Entwicklung nicht stehen geblieben, auch wenn diese zugegeben, etwas gar sonderbar verläuft. Aber das neue Album ist ohnehin das reifste Album seiner Band.
Seine grosse Vorliebe zur Musik des Mittelalters, kann er hier, begleitet durch den elfenhaften Gesang seiner zauberhaften symphatischen Lebensgefährtin Candice Night, wieder voll in den Vordergrund stellen. Ritchie nennt das ganze „Renaissance Folk-Rock mit balladesken (spanisch-) britischen Einflüssen."
Das neue Album lässt den Hörer bereits mit dem ersten Song "25 Years" in einen von Moos überwachsenen, unberührten Wald voller Klang eintauchen, dort, wo die Elfen fröhlich tanzen, Eichhörnchen ihre Nüsschen knappern und bärtige Waldmänner zufrieden ihrer strengen Arbeit nachgehen. (Häh?) Der darauffolgende Titelsong „Village Lantern" klingt zwar ziemlich nach dem Griechen Vangelis, jedoch besitzen dessen Songs nie eine so herzerwärmende Gitarre und eine so engelhafte Stimme. Dass auf dem neuen Album eine komplette Band am Werk ist, hört man prima bei „I Guess It Doesn't Matter Anymore". Später dann, bei ''Mond Tanz/Child In Time'' lässt Ritchie schliesslich einen der größten Deep Purple-Hits in neuem, gewöhnungsbedürftigem, aber überzeugenden Gewand auferstehen! Der wunderbare neu interpretierte Rainbow Klassiker „Street Of London", bildet ein weiterer Höhepunkt. Bei „Just Call My Name" und „Streets Of Dreams* lässt der Hexenmeister vollends seine Rockseele los; jeder treue Fan kriegt da feuchte Augen! Ich habe Ritchie live gesehen und weiss, wie Volksnah der Künstler, zumindest heutzutage, wirklich sein kann. Ritchie vermisst Deep Purple nicht, und ich, ehrlich gesagt, irgendwie auch nicht mehr!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2008 11:44 PM MEST


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