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Rezensionen verfasst von
mattie (Köln)

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Let the World Know
Let the World Know
Preis: EUR 15,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dünner Aufguss der ersten beiden Scheiben, 6. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let the World Know (Audio CD)
Sorry, Leute - wer die ersten beiden Platten der Jungs kennt, darf hier einfach keine fünf Sterne vergeben! Meiner Meinung nach deutlich das schwächste Album der Schweden - auch wenn die Songs eigentlich alle vom Songwriting her ok sind, fehlt mir diesmal das zündende Etwas. Leider ist auch die Produktion dünner als die der beiden Scheiben zuvor, der Gitarrensound ist grottig und klingt wie von einem schlechten Emulator Amp direkt ins Pult gespielt. Außerdem hätte man die Gitarren nach meinem Geschmack wesentlich stärker in den Vordergrund mischen müssen. So geht die Härte und Wucht der ersten beiden Platten komplett im Synthie-Gewaber unter. Und irgendwann wird leider auch der 30. Backstreet-Boys-goes Metal-Aufguss ein bißchen langweilig - zu vorhersehbar sind die Harmonien. Da hoffe ich doch sehr auf die Live-Performance der Irokesenträger!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 10, 2014 11:46 AM CET


The Beautiful Moment
The Beautiful Moment
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das geht besser...., 22. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Beautiful Moment (Audio CD)
Was hat dieser Mann mit seiner Band Roachford oder auch solo schon für großartige Platten abgeliefert - aber "The Beautiful Moment" gehört definitiv nicht dazu. Extrem schwach und dünn produziert, plätschern alle Songs im gleichen Soundgewand dahin - schrammelige Gitarren und dünne Pianos treffen auf Schlagzeugsounds aus der Konserve. Alle Songs klingen mit wenigen Ausnahmen (v.a. "Wouldn`t change a thing") latent uninspiriert und beliebig. Nicht falsch verstehen: Man kann auch mit sparsamer Instrumentierung Atmosphäre erzeugen - aber mir fehlt das hier. Da war das zugegebenermaßen poppigere, elektronischere "Addictive" zuvor viel, viel besser - Songs wie "Addicted" oder der Bonustrack "Wishing u knew" hatten den gewissen Roachford-Vibe, der The Beautiful Moment" definitiv abgeht. Roachfords Stimme reißt dann zumindest noch den zweiten Stern raus - Mehr kann ich aber auch als bekennender Roachford-Fan der ersten Stunde nicht vergeben. Ich hoffe sehr auf die Live-Performance bei der bevorstehenden Deutschland-Tour; vielleicht kommen dann auch einige der Songs von "Beautiful Moment" besser rüber. Auf Platte überzeugen sie mich jedenfalls nicht...


Daily Watch - red-osfa
Daily Watch - red-osfa

1.0 von 5 Sternen Spielzeuguhr..., 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Daily Watch - red-osfa (Uhr)
...das sollte einem beim Kauf klar sein: Komplett aus Plastik, das "Glas" aus Kunststoff verkratzt sofort bei Kontakt mit etwas härteren Oberflächen, der Plastik-Knopf des Stell-Rädchens verabschiedet sich beim dritten Mal in die Hosentasche greifen und die weiße Rückseite meiner (schwarzen) Uhr sieht nach vier Wochen Tragen eher braun vergrützt aus. Dafür definitiv zu teuer, aber man zahlt ja nicht die Qualität, sondern den Style...;-)


Disarm The Descent (Special Edition)
Disarm The Descent (Special Edition)
Preis: EUR 11,39

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stark, aber...., 10. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine sehr, sehr fette Platte, keine Frage - großartige Songs, die durch die Bank wesentlich schneller und aggressiver als beim Vorgängeralbum daherkommen. Technisch ist die Scheibe auch wieder auf allerhöchstem Niveau - und die Producer-/ Mixer-Kombination von Adam D und Andy Sneap sorgt für eine der besten und fettesten Metalcore - Produktionen ever. Aaaaber: Ich bin ehrlich - mir persönlich gefiel Howard Jones wesentlich besser - seine Stimme hatte vor allem bei den cleanen Passagen wesentlich mehr Volumen und er war technisch gesehen einfach der bessere Sänger. Jesse Leach ist vielleicht ein besserer, agrressiverer und emotionalerer Shouter und sicherlich auch ein guter Mann für die cleanen Gesangspassagen im Studio. Wenn ich mir aber die Liveauftritte von Times of Grace und KSE 2012 anhöre, dann bezweifele ich doch sehr, dass Jesse das enorme Gesangsspektrum von Disarm... auch live umgesetzt bekommt. Die Platte lebt doch sehr vom atmosphärischen Gesang - teils auch mehrstimmig (The Hell in me, In due time, All we have, You don`t bleed for me...) - und dafür hat Jesse live einfach nicht die Stimme. Er kämpft live oft mit Timing- und Intonationsproblemen, gegen Ende der Gigs liegt er teils Halbtöne daneben und seine Stimme wird von Lied zu Lied angekratzter. So ging live auch schon viel von der Atmosphäre der Times of Grace-Songs verloren. Youtube zeugt von etlichen solcher Auftritte - sowohl mit Times of Grace als auch mit KSE nach der Reunion. Entweder muss Adam D da massiv aushelfen, oder man macht es wie Bullet for my Valentine und Konsorten und spielt bei den Refrains die zweite Stimme vom Sampler ein. Ich bin gespannt... Aber es geht ja hier erstmal um die Platte und nicht die Live-Performance: Dafür gibts auf jeden Fall schon mal vier Sterne, den fünften gerne nach einem überzeugenden Live-Auftritt. Demnächst bei der Deutschland-Tour von KSE wird man sich überzeugen können...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2013 8:31 PM MEST


At Heart
At Heart
Preis: EUR 18,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stark - aber nicht so überragend wie "Monument", 19. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: At Heart (Audio CD)
So muss sich Metalcore anhören: technisch auf sehr hohem Niveau, fette Breakdowns gepaart mit epischen cleanen Refrains und genialen Riffs. Miss May I sind definitiv eine der besten Bands des Genre - auch wenn sie noch etwas im Schatten der ganz Großen stehen. Nach dem Über-Album "Monument", das für mich eines der stärksten Metalcore-Alben überhaupt ist, legen die Jungs aus Ohio mit "At Heart" ordentlich nach, können aber leider nicht die Klasse des Vorgängers erreichen. Immer noch starke Songs und mit den Qualitäten des Vorgängers performt - keine Frage - aber die Ohrwürmer von Monument und die allerletzte technische Raffinesse fehlen hier ein wenig. Vor allem fällt die Produktion und das Mixing deutlich gegenüber "Monument" ab: Der Sound ist irgendwie matschig und lange nicht so definiert und druckvoll. Bei "Monument" hatte einem die Heavyness förmlich weggeblasen... Vier Punkte gibt es trotzdem - das Artwork der Platte ist zudem top und man kann nur hoffen, dass die Kollegen bald mal wieder Deutschland live beehren. Im Vorprogramm von Parkway Drive hatten sie zumindest eine sehr gute Figur abgegeben.


North
North
Preis: EUR 20,87

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider KEINE positive Weiterentwicklung - eine herbe Enttäuschung!..., 3. September 2012
Rezension bezieht sich auf: North (Audio CD)
Schade, schade - was hatte ich mich auf diese Platte gefreut: Nach einer Dekade des Wartens bringt eine der ehemals besten Bands des Planeten endlich wieder einen Silberling heraus. Fazit nach dreimal Durchhören: Völlige musikalische Belanglosigkeit... Damit beschreiten sie leider den gleichen Weg wie ihre einstigen Opener Maroon 5, die ihre komplette musikalische Genialität mittlerweile dem Kommerz geopfert haben. Früher waren Matchbox 20 Garanten für Gänsehaut, großartige Melodien und erstklassiges Songwriting. Auf allen drei Scheiben (die mittelmäßigen neuen Songs auf "Exile..." lasse ich jetzt mal außen vor) zuvor waren echte Ohrwürmer, die man auch nach zig-maligem Durchlauf noch hören konnte. Anders auf "North": Irgendwie schon ok alles, aber leider auch nur ok - nicht mehr. Von dieser Kapelle hätte ich mir viel, viel mehr erwartet - vor allem nach den beiden guten Soloplatten von Rob Thomas und der langen Wartezeit. Der "Vibe", der den alten MB20-Platten eigen war, ist irgendwie völlig verloren gegangen; der Plattentitel "North" steht dabei vielleicht sinngemäß für die musikalische Neuorientierung - wesentlich mehr "britisch" als "amerikanisch" - nordische Kälte statt südliche Wärme...Mir gefällt es leider gar nicht. Für mich kann auf "North" leider nur "Sleeping at the Wheel" sowie der Bonustrack der (im Übrigen mit nur einem dünnen Mini-Booklet aufgemachten) Deluxe-Edition "Waiting on a Train" halbwegs punkten - der Rest ist höchstens Mittelmaß. Mittlerweile machen leider Bands wie The Fray die Musik, die Matchbox 20 früher mal gemacht haben und für die ich sie geschätzt habe.

Und ein weiterer Kritikpunkt an "North": Zwar haben sich MB20 nach den von Steve Lillywhite stumpf und flach produzierten neuen Songs auf der 2007er Compilation "Exile on Mainstream" nun wieder auf Matt Serletic als Produzenten verlassen - der schafft es aber auch nicht, den alten MB20-Vibe und die atmosphärische Klangdichte der alten Scheiben wieder einzufangen. Vor allem geht Thomas` charismatische Stimme völlig in der Gesamtproduktion bzw. dem Mixing unter - man will förmlich selbst an den Reglern drehen und den Gesang weiter in den Vordergrund mischen. Und: Mir ist auf dieser Scheibe viel zu viel Beat-Programming und Elektro-Gefiepe drauf. Das muss nicht schlecht sein - hier wirkt es aber irgendwie mainstream-anbiedernd und vor dem Hintergrund der musikalischen Vergangenheit der Band unpassend. MB20 ist nun mehr Pop als Rock - in einer Rezension hier zu "North" heißt es sinngemäß: "...harmloser Gitarrenpop" - und das ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, trifft es aber leider.

Für viele alte Fans von MB20 dürfte diese Platte eine herbe Enttäuschung sein: Wenn man sich die alten Songs wie "Push", "Bent", "Disease", "Unwell" und wie sie alle heißen noch einmal im Vergleich anhört, fällt einem auf, wie schwach und beliebig die Songs von "North" sind. Kurzum: Auch wenn ich mich wirklich als MB20-Fan der allerersten Stunde bezeichnen würde: "North" verdient nicht mehr als anderthalb Sterne - für mich ist die Scheibe in allen Belangen eine herbe Enttäuschung!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2012 2:48 PM MEST


Overcoming - Der Wahnsinn der Tour de France [2 DVDs]
Overcoming - Der Wahnsinn der Tour de France [2 DVDs]
DVD ~ Michelle Bartoli

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrhaftiger Wahnsinn..., 21. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir den Film bereits nach seinem Erscheinen gekauft und seitdem länger nicht mehr angesehn. Angesichts einer längeren Einheit auf dem Ergometer musste nun aber eine passende Ablenkung herbei und so kam Overcoming erneut in den Player. Nachwievor ist der Film (natürlich vor allem für Radsportfans) ein hervorragender Einblick hinter die Kulissen des Profiradsports im Allgemeinen und der Tour der France im Speziellen - anders, weil weniger "cineastisch" als "Höllentour", aber nicht minder sehenswert. Dabei werden die Protagonisten des CSC-Teams hautnah gezeigt und mit all ihren menschlichen Regungen im knallharten Profizirkus portraitiert. Einziger Schwachpunkt ist die teils etwas verwirrende Chronologie der Ereignisse - es wird zwischen Trainingslagern und Tour mehrfach hin- und hergeswitcht; manchmal wünscht man sich eine durchgehende Zeitlinie oder zumindest Untertitel, die das Gezeigte zeitlich einordnen.

Was ich beim erneuten Ansehen nun aber viel, viel stärker wahrgenommen habe, als beim ersten Mal, ist die ambivalente Persönlichkeit Bjarne Riis`. Vielleicht auch durch die in den letzten Jahren allgemein viel stärker bekannt gewordene Verbindung des Radpsorts mit Doping, erscheint Riis für mich hier auf einmal in einem ganz anderen Licht. Zwar gibt er als Teamchef viel von seiner eigenen Erfahrung an die Fahrer weiter und man sieht, wie sehr er (bis an die Grenzen seiner eigenen Gesundheit) sich den Erfolg oder Misserfolg seines Teams zu eigen macht und mit einer großen Hingabe das Team leitet. Auf der anderen Seite spürt man fast schon körperlich den unglaublichen Druck, denn Riis aufbaut: Ohne Leistung kein Platz im Team - er fordert Entscheidungen zwischen Familie und Rennen fahren, vollem Einsatz oder Aufgabe der Karriere. Sein tröstendes "Handauflegen" bei den Sportlern hat für mich gleichzeitig auch etwas sehr Erdrückendes und Manipulatives im Sinne von "das war jetzt nix - du weisst, was du zu tun hast!" Vor allem bei Carlos Sastre und dem jungen Basso scheint man diese Übermacht Riis ständig zu spüren. Gerade der "weiche" Sastre scheint oft gegenüber Riis` starker Persönlichkeit zu kapitulieren.Ich fand, dass der Film hinter der vordergründigen Story über die Härten der Tour noch wesentlich mehr hergibt - auch als Psychogramm einer sehr starken und widersprüchlichen Persönlichkeit ist er absolut sehenswert. Insbesondere, wenn man die persönliche Geschichte Riis` als Fahrer und Teamchef inklusive seiner eigenen Dopingvergangenheit kennt. Vor diesem Hintergrund lässt sich zwar kein Doping erklären oder gar legitimieren, es wird aber deutlich, dass die Fahrer einem unglaublichen Druck ausgesetzt sind - und dies in einer Sportart, die sowie schon die härteste überhaupt ist.


Jekyll & Hyde
Jekyll & Hyde

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echter Geheimtipp!, 3. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jekyll & Hyde (Audio CD)
Eine großartige Scheibe haben die Südafrikaner von Prime Circle da vorgelegt! Sehr eingängiger (ja, was ist das überhaupt? US-Stadion-Rock??) Sound, der bei den härteren Stücken sehr an Creed erinnert - vor allem auch die Stimme des Sängers Ross Learmonth - auch wenn er nicht ganz das Stimmvolumen von Scott Stapp erreicht. Dabei haben Prime Circle ein wirkliches Händchen für eingängige Melodien - auch bei den poppigeren und balladesken Sachen sind die Songs nie zu plump oder zu pathosbeladen. Die einzigen beiden Wermutstropfen: Die Jungs sind nicht die allervirtuosesten Instrumentalisten - hier und da hätte den Songs ein etwas ausgefalleneres Riff oder ein paar musikalische Spielereien mehr gut getan. Und: Die Produktion bzw. der Mix ist mir persönlich etwas zu flach - die Gitarren gehören deutlich mehr in den Vordergrund. Das hört sich bei der im "Fan-Pack" beiliegenden Live-CD schon gleich viel besser an. Dass ich hier trotzdem fünf Sterne vergebe, spricht eindeutig für die Qualität der Songs - denn die liegen auf Oberklasse-Niveau und sollten den Jungs bei etwas mehr Rotation mehr als nur einen Achtungserfolg bescheren. Wer auf Musik von Creed, Three Doors Down, Alter Bridge, July for Kings, Radford und Konsorten steht, kann hier bedenkenlos zugreifen - es lohnt sich!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 5, 2012 10:14 PM CET


Time of My Life
Time of My Life
Preis: EUR 6,99

20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Haarscharf am Nickelback-Syndrom vorbei, 20. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Time of My Life (Audio CD)
Puuh, ganz ehrlich: Von einer meiner Lieblingsbands hatte ich mir mehr erwartet - vor allem nach dem Vorgängeralbum, das für mich das beste 3DD-Album bislang gewesen ist. Nach einer fetten und rauhen Produktion auf dem selbstbetitelten Vorgänger mit auffallend gutem Drumming vom neuen Schlagmann (z.B. "Citizen Soldier", "She Don`t want the World") ist "Time of my life" nun leider ein Schritt in die Richtung, die Nickelback vor 3DD schon beschritten haben: gefällige Songs, keine Frage, und aufgrund der außergewöhnlichen Sangesqualitäten von Frontmann Brad Arnold auch immer noch irgendwie hörenswert - aber leider zu glatt und zu mainstreamig geschriebene Songs und eine entsprechende glatte Produktion. Ganz so schlimm wie Nickelbacks "Dark Horse" ist es dann gottseidank noch nicht, aber die Songs auf "Time of my Life" rauschen an mir vorbei, ohne dass ein besonderer Track im Ohr hängen bleiben will. Alle Liedchen sind schön brav auf 3 Minuten radiotauglich getrimmt, die meisten Intros und Harmonien kennt man so oder ähnlich schon von den Platten zuvor - da hatte ich mir mehr Innovation erwartet oder zumindest ein Album, dass an die Qualität des Vorgängers anknüpft. Hier gab es nämlich echte Ohrwürmer zuhauf. Drei Sterne kann man hier gerade noch vergeben - vor allem auch, weil ich auf die Livequalitäten der Band setze: Ich hoffe sehr, dass die Songs von "Time of my Life" dann - wie bei 3DD üblich - fetter und dreckiger daherkommen - ansonsten ist die neue Scheibe der Jungs leider eine Enttäuschung für mich!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 28, 2011 1:33 AM MEST


Monument
Monument
Preis: EUR 18,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen As I may dying oder was?, 1. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monument (Audio CD)
Wenn mir irgendjemand erzählen würde, das wäre eine neue Platte von As I Lay Dying - ich hätte es sofort geglaubt. Die Songs und vor allem die sirenenhaften cleanen Vocals klingen schwer nach den Kollegen von AILD, hier und da erinnern Fragmente vor allem an Songs von "An Ocean between us". Das Ganze kommt dabei aber keinesfalls als Plagiat daher, sondern noch mit genug Eigenständigkeit und musikalischer Klasse. Die Scheibe ist sehr, sehr fett produziert und abgemischt - einen solchen wuchtigen Sound kennt man ansonsten eigentlich nur von Adam Dutkiewiczs Produktionen. Warum die Jungs eher in die Post Hardcore-Ecke eingeordnet werden, weiß ich nicht - hier wird astreiner Metalcore mit sehr geilem Riffing und dezenten cleanen Vocals geboten. Für mich ein ganz großer Geheimtipp im Genre und meine persönliche Entdeckung des Jahres - ein echtes Monument!!


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