Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für Potzblitz > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Potzblitz
Top-Rezensenten Rang: 30.121
Hilfreiche Bewertungen: 375

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Potzblitz

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Sechs Jahre: Der Abschied von meiner Schwester
Sechs Jahre: Der Abschied von meiner Schwester
von Charlotte Link
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2.0 von 5 Sternen Selbstmitleid par ex­cel­lence, 5. April 2016
Das Schicksal von Franziska ist emotional sehr bewegend und man leidet mit ihr mit. Doch gibt es immer wieder Stellen in diesem Buch, die auch schon mehrfach von Rezensenten genannt worden sind, die den Leser aufhorchen lassen und das Beschriebene in Zweifel ziehen. Am meisten störte mich, dass die Autorin immer wieder betonte, dass sie sich schon immer so verbunden mit ihrer Schwester fühlte, aber in den geschriebenen Seiten des Buches kommt ihre Schwester eigentlich gar nicht zu Wort. Die Autorin beschreibt nur ihre eigenen Gefühle. Wieso kann sie nicht mehr über den Gefühlszustand ihrer Schwester schreiben, wenn sie ihr doch angeblich so zwillingshaft nah ist? Weil sie sich gar nicht mehr in die Situation hineinversetzten kann oder will. Sie erträgt es einfach nicht, was auch völlig legitim ist. Aber dann brauche ich auch kein Buch lesen, dass die Gefühle der Angehörigen in den Mittelpunkt stellt. Die Eigenwerbung weiterer Bucherscheinungen der Autorin haben zudem ein unangenehmes "Geschmäckle".


Verwesung (David Hunter, Band 4)
Verwesung (David Hunter, Band 4)
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 10. September 2014
Wer bereits die ersten drei Fälle gelesen hat, weiß was ihn erwartet, doch im 4. Fall werden die geweckten Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Der Einstieg in das Geschehen über die sog. "Body Farm" ist zunächst vielversprechend, flaut dann jedoch im Entwicklungsbogen etwas ab bis zum Ende nimmt die Spannung ganz leicht wieder an Fahrt auf. Leider ist das Ende dann relativ schnell vorhersehbar.
Fazit:
Das Buch ist unterhaltsam, im bekannten Genre geschrieben, aber leider nicht so spannend wie man es von den ersten drei Bänden gewohnt ist.


Dieser Mensch war ich: Nachrufe auf das eigene Leben
Dieser Mensch war ich: Nachrufe auf das eigene Leben
von Christiane zu Salm
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Einblicke in Rückblicke, 5. Februar 2014
Was bewegt einen Menschen, der sehenden Auges auf seinen baldigen Tod zugeht? Diese Frage wird ganz individuell von den Patienten, die im Buch von Christiane zu Salm zu Wort kommen, beantwortet. Interessant ist dabei nicht nur, dass sich dieses Resümee auf maximal 3 Buchseiten beschränkt, sondern auch, dass hier Menschen wie du und ich ihre Gedanken äußern. Manche hadern mit dem Schicksal und den Wendungen in ihren Leben, viele fanden ihre Leben nicht spektakulär, sind aber dennoch zufrieden mit dem Verlauf. Manchmal werden auf den ersten Blick nicht besonders wesentliche Begegnungen und Entwicklungen im Rückblick zu größerer Bedeutsamkeit geführt.
Dennoch sind alle Nachrufe sehr individuell und natürlich einzigartig, so wie es die Menschen auch waren. Allen gemeinsam ist wohl die Dankbarkeit bzw. Freude darüber, dass es Menschen gibt, die ihnen im Moment des nahen Todes zuhören und sich für sie und ihr gelebtes Leben interessieren. Was m.E. den wesentlichsten Bestandteil der Sterbebegleitung ausmacht.
Überrascht hat mich der am Anfang des Buches gegebene Einblick in die Gedanken und Ängste der Autorin bezüglich des Sterbebegleitungskurses. Dies hatte ich nicht erwartet, aber sie sind absolut nachvollziehbar für denjenigen, der sich mit dieser Thematik bereits auseinander gesetzt hat.

Fazit: Der Tod ereilt uns alle individuell, so dass wir für unser Sterben wahrscheinlich nicht viel von diesem Buch profitieren können und dadurch auch nicht vorbereiteter sind. Aber da man den Sterbenden in dem Buch sehr nah kommt und so ihre Nachrufe aufzeigen, was vielleicht wirklich von Bedeutung im Leben ist, können wir als Leser für unser Leben sehr viel lernen. Ein lesenswertes Buch, dass mit dazu beiträgt den Tod aus unserer gesellschaftlichen Tabu-Ecke zu holen.


Sieben Minuten nach Mitternacht: Mit Originalillustrationen
Sieben Minuten nach Mitternacht: Mit Originalillustrationen
von Patrick Ness
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Angst das Unbegreifliche zuzulassen, 22. Januar 2014
Der dreizehnjährige Connor lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter zusammen in einen Häuschen, nachdem ihn der Vater bereits vor Jahren für eine andere Frau verlassen hatte. In der Schule, in der er zu den Unsichtbaren zählt, wird er regelmäßig von Harry, Anton und Sully verprügelt.
Nur seine Mitschülerin Lilly hält zu ihm, doch Connor möchte von Lilly nichts mehr wissen, da sie das Geheimnis über die Krankheit seiner Mutter verbreitet hatte und das kann Connor ihr nicht verzeihen, denn seitdem schauen ihn alle so mitleidsvoll an und ignorieren ihn noch mehr.
Zuhause erledigt Connor viele Dinge, die Kinder in seinem Alter nicht machen müssen wie beispielsweise Kochen, Putzen und Waschen, denn Connors Mama ist nach den Behandlungen immer zu schwach dazu.
Connor hat keine Angst vor den prügelnden Schulkameraden, keine Angst vor der vielen Hausarbeit, es gibt nur eins wovor er sich fürchtet und das ist der immergleiche Alptraum, den er seit der
Beginn der Behandlung jede Nacht träumt. Selbst das Monster das plötzlich sieben Minuten nach Mitternacht auftaucht, fürchtet er nicht ...

Fazit: Ein sehr gefühlvolles und bewegendes Buch über die Angst, die Gefühle und Gedanken auslösen und die Angst das Unbegreifliche zuzulassen. Sanft geschrieben ohne jedoch in irgendwelche Klischees zu verfallen. Ein bedrückendes und tröstendes Buch zugleich.


Die Wand
Die Wand
von Marlen Haushofer
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grenzerfahrungen, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Wand (Taschenbuch)
Aufgrund der zahlreichen Reszensionen, die bis jetzt veröffentlicht worden sind, erübrigt sich die inhaltliche Wiedergabe. Eigentlich gibt es darüber auch nicht viel zu erzählen. Eine plötzlich existierende transparente Wand, hält die Protagonistin im Wald gefangen. Dort muss sie allein ums Überleben kämpfen. Die Protagostin schreibt im Rückblick ein Tagebuch, indem sie selbst und nur einige Tiere vorkommen. Dies ist im Prinzip relativ unspektakulär und doch ...
Marlen Haushofer baut die Tagebucheintragungen mit den Gedanken der Protagonistin zu gut auf, dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann. Als Leser wird man getrieben von zahlreichen Fragen, die auch zum Teil bis zum Schluss unbeantwortet bleiben, aber vielleicht ist es genau dieser Umstand, der in dem Leser auch nach der Beendigung des Buches einen bewegten Nachhall entstehen lässt.

Fazit: Wer bereit ist in die Tiefen der Psyche abzutauchen und die Stille dieses Romans erträgt und zulässt, wird dieses Buch als Gewinn erkennen.


Fünf (Kaspary & Wenninger ermitteln, Band 1)
Fünf (Kaspary & Wenninger ermitteln, Band 1)
von Ursula Poznanski
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Geocaching einmal ganz anders, 27. November 2013
In diesem spannenden Krimi gibt der Mörder dem sympathischen Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger Koordinaten an die Hand, an denen er nicht nur leblose Körper/-teile in Plastikdosen versteckt, sondern auch Rätsel für die nächsten Koordinaten. Auf diese Weise verpflechtet die Autorin den immer mehr Anhänger findenden Freizeitspaß "Geocaching" mit den Handlungen eines Mörders.

Fazit: Trotz einiger Längen in der Mitte des Buches, empfehle ich es allen Geocachern, da erstmalig ein Krimi dieses Hobby in seinem Mittelpunkt rückt(wenn auch mit etwas anderen Doseninhalten;-)). Allen Muggeln (Nicht-Geocachern), die deutschsprachige Krimis mögen, wird dieser gut geschriebene Krimi sicherlich auch gefallen.


Wir sind doch Schwestern: Roman
Wir sind doch Schwestern: Roman
von Anne Gesthuysen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewegte Geschichte einmal anders, 14. März 2013
Anlässlich des 100. Geburtstages von Getrud treffen nicht nur zahlreiche Gratulanten, sondern auch lang unterdrückte und niemals ausgesprochene Gefühle und Erinnerungen bei den drei Schwestern Getrud, Paula und Katty auf dem Tellemannshof ein.
Drei miteinander verwobene Leben, die sich mit den Lebensumständen des 20. Jahrhunderts arrangieren mussten, werden hier bei den Vorbereitungen zum Jubiläumsfest von der Autorin gekonnt in Szene gesetzt.
Als Leser durchlebt man die Entwicklung des letzten Jahrhunderts so anhand der drei ganz unterschiedlichen Lebensläufe der Schwestern.
Man erlebt Geschichte hautnah; verpackt in einer bzw. mehreren Geschichten, die sowohl lustig, nachdenklich und als auch traurig sind.

Fazit: Eine unterhaltsame Familienchronik, die nah am Zeitgeschehen ist. Wer das Buch gelesen hat, weiß jetzt auch was die Jubilarin als beste Erfindung des letzten Jahrhunderts hält …- ich übrigens auch.


Ein Mensch: Heitere Verse
Ein Mensch: Heitere Verse
von Eugen Roth
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, aber wahr, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein Mensch: Heitere Verse (Gebundene Ausgabe)
Dieses lyrische Bändchen von Eugen Roth ist unglaublich. Unglaublich deshalb, weil der im vorletzten Jahrhundert geborene Dichter Roth den Menschen und seinen Charakter auf den Punkt - zum Teil wunden Punkt - bringt und diese Erkenntnisse auch gegenwärtig nichts an ihrer Aktualität eingebüßt haben. Eugen Roth entlarvt den Menschen und hält so dem Leser einen schonungslosen Spiegel vor.

Fazit: Diese gute Buch lässt den Leser nicht nur schmunzeln, sondern fordert ihn auch zum Nach- und Überdenken auf. Mit insgesamt 93 Gedichten, lädt das Buch immer wieder dazu ein, in die Hand genommen zu werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 21, 2013 9:29 PM CET


Das Labyrinth der Wörter: Roman
Das Labyrinth der Wörter: Roman
von Marie-Sabine Roger
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

4.0 von 5 Sternen Eine Vision vom menschlichen Miteinander, 9. Februar 2013
Er ist ein liebenswürdiger Trottel, dieser Germain Chaze, der jetzt im Wohnwagen im Garten seiner lieblosen Mutter lebt, weil er es mit ihr nicht im gemeinsamen Haushalt aushält. Er hangelt sich von einem Hilfsjob zum nächsten, und trifft seine Kumpels regelmäßig in der Kneipe. Hier bietet Germain aufgrund seines beschränkten Wissens immer wieder Anlass über ihn zu lachen. Die Hänseleien sind nicht wirklich bösartig, jedoch stellt Germain immer wieder fest, dass er gar nicht versteht, worüber eigentlich gelacht wird. Dann wird er traurig - und gedanklich auch gewalttätig- und verlässt die Kneipe. Im Park sucht er Ruhe will sich nicht nur auf einem Gedenkstein verewigen, sondern gibt den dortigen Tauben auch Namen und zählt sie immer wieder aufs Neue. Bei einer solchen Gelegenheit begegnet er der Seniorin Margueritte und eine ganz besondere Beziehung beginnt sich zu entwickeln...
Der Autorin ist es gelungen zwei ganz unterschiedliche Charaktere behutsam aufeinander zugehen zu lassen, ohne zugleich in irgendwelche Klischees zu verfallen. Natürlich macht es die kritische Haltung des Protagonisten Germain sich selbst gegenüber leicht, hier eine Entwicklung in Gang zu setzen, die sicherlich nicht zu erwarten war. Im Gegenzug ist positiv zu vermerken, dass die ruhige Margueritte nicht von Anfang die gütige und alles verstehende Großmutter ist, sondern sich auch langsam Germain annähert und zu verstehen beginnt. Dieses behutsame Miteinander, dass einfach bezaubernd von der Autorin beschrieben wird, hat auch Auswirkungen auf das Miteinander unter den Freunden von Germain und zu seiner Freundin Annette.

Fazit: Der Roman beschreibt die sanfte und behutsame Entwicklung zweier ganz unterschiedlicher Menschen, ohne jedoch zu übertreiben oder irgendwelche Klischees zu bedienen. Dabei konzentriert sich die Autorin im Wesentlichen auf die reichhaltige innere Handlung der Protagonisten."Gar nicht übel" würde Margueritte sagen und sich einer Litotes bedienen.


Acht Wochen verrückt: Roman
Acht Wochen verrückt: Roman
von Eva Lohmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn der Alltag aus der Normalität verrückt, 13. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Acht Wochen verrückt: Roman (Taschenbuch)
Von außen betrachtet führt die 26-jährige Mila eigentlich ein Leben, das keinen Grund zur Klage bietet. Sie ist jung, erfolgreich im Beruf und soll jetzt sogar mit einer dicken Gehaltserhöhung befördert werden und zudem lebt sie mit ihrem Freund in einer harmonischen Partnerschaft. Doch irgendetwas stimmt nicht. Am liebsten würde Mila morgens gar nicht aus Bett aufstehen; sie ist antriebslos und zieht sich auch im Freundeskreis immer mehr zurück. Stattdessen nimmt sie in einem schleichenden Prozess immer mehr Tabletten gegen ihre Kopfschmerzen. Doch eines Tages geht gar nichts mehr und sie lässt sich für acht Wochen in eine psychosomatische Klinik einweisen. Hier begegnen ihr so extreme Krankheitsbilder der dortigen Patienten, dass sie sich anfangs so fragt, ob sie hier überhaupt am richtigen Ort ist. Doch nach und nach öffnet sie sich und setzt dadurch in sich ein Überdenken in Gang.
Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend zu lesen und bietet an einigen Stellen wirklich kreative Umschreibungen und Vergleiche. Insgesamt ist der Roman flüssig zu lesen. Die Thematik des Burn-out, der Depression, der Bulimie und Transsexualität werden hier aufgegriffen und auch oberflächlich verarbeitet. Da es sich hierbei um einen Roman und um kein Sachbuch handelt, sollte man als Leser keine überhöhte Erwartungshaltung hinsichtlich der fachlichen Aufarbeitung dieser Krankheitsbilder hegen.

Fazit: Ohne den Anspruch auf eine fachspezifische Aufarbeitung der verschiedensten psychosomatischen Krankheitsbilder, bietet der Roman einen Einblick in das Seelenleben dieser davon betroffenen Patienten. Dies geschieht völlig unpathetisch und für den Leser absolut nachvollziehbar. Ein Buch das sicherlich hilfreich ist die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Krankkeiten und der Patienten zu erhöhen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6