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Rezensionen verfasst von
Barni G. (Niederrhein)

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Das Geheimnis der Eulerschen Formel
Das Geheimnis der Eulerschen Formel
von Yoko Ogawa
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

5.0 von 5 Sternen Berührend, 6. Februar 2014
Das Buch "Das Geheimnis der Eulerischen Formel" von Yoko Ogawa
hat mich tief bewegt zurückgelassen.

Es handelt von Toleranz und Freundschaft.
Über Altersgrenzen und über kognitive Unterschiede hinweg.
Es zeigt auch, was möglich wäre, würde den Eigenarten anderer
mit Respekt und dem Willen zum Verständnis begegnet werden.

Die Handlung ist kurz erzählt.
Das Gedächtnis des Mathematik-Professors währt, nach einem Unfall,
nur 80 Minuten. Zwischen der neuen Haushälterin und dem Professor
entwickelt sich zunehmend ein Vertrauensverhälnis, auch wenn sich
die Frau jeden Morgen neu vorstellen muss.
Durch den Professor wird sie mit der, für sie bis dahin eher unbekannten,
Welt der Zahlen und Formeln bekannt gemacht und beginnt sich über
Zahlenzusammenhänge Gedanken zu machen.
Insbesondere zum Sohn der Haushälterin entwickelt der Professor
eine besondere Fürsorge.

Der Roman handelt hauptsächlich von diesen drei Hauptfiguern und
beschreibt anhand ineinandergreifenden Episoden, wie sich die
Beziehungen der Hauptpersonen zueinander entwickeln.

Wer Spaß an Zahlen hat, wird bei diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Auch "Baseball" bildet ein das Buch begleitendes Motiv.
Tiefere Kenntnis von Mathematik und/oder Baseball ist aber keinesfalls nötig,
um die handelnden Personen ins Herz zu schließen.

""Was zählt, ist die Intuition. Wie ein Eisvogel, der jäh
in den Fluss hinabtaucht, wenn nur kurz eine Rücken-
flosse aufblitzt. So muss man auch die Zahlen erfassen.""
(Zitat des Professors, Seite 28 - Taschenbuchausgabe)

""Jede Aufgabe hat ihren Rhythmus, so wie ein Musik-
stück. Wenn du diesen Rhythmus findest, erkennst
da das Problem als Ganzes und siehst, wo die Tücken
liegen.""
(Zitat des Professors, Seite 54 - Taschenbuchausgabe)

Das Buch hat mich, wegen des Endes, etwas traurig zurückgelassen,
aber auch mit der (nicht explizit geschriebenen) Aufforderung, den Mitmenschen
mit mehr Toleranz und Verständnis zu begegnen.

Es war das erste, aber mit Sicherheit nicht das letzte Buch, das ich von
Yoko Ogawa gelesen habe.


Kraftkörper: gesund, fit, stark
Kraftkörper: gesund, fit, stark
von Jan Kralle
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faserspezifisches Krafttraining - vereinfacht, 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst einmal hatte der Begriff "Kraftkörper", Titel von Jan Kralles neuem Buch,
bei mir Assoziationen an den Turnhallenmief meiner Schulzeit geweckt.
Aber es soll ja hier nicht um den Buchtitel und den Mief alter Zeiten,
sondern um den Inhalt des Buches gehen...

Das Buch ist in drei Haupt-Abschnitte gegliedert:
Training, Ernährung, Mentales.

Training

Was den Trainingsteil anbelangt handelt sich bei diesem Buch weitgehend
um eine anwendungsbezogene und verkürzte Version von Jan Kralles Vorgänger-Buch
Faserspezifisches Training: Theorie + Praxis.

In "Kraftkörper" verzichtet der Autor, im Gegensatz zum vorher genannten Buch,
fast vollständig auf den Einsatz von Formeln und Berechnungen.
Stattdessen kann der Leser, nach den beschriebenen Test-Trainingseinheiten,
komfortabel seine Faserverteilung für jede einzelne Muskelgruppe in einer Tabelle nachschlagen.
Auf der Basis dieser Faserverteilung ist der Leser nun in der Lage,
wiederum detailliert angeleitet und anhand von Tabellen geführt,
für jede Muskelgruppe sein ganz individuelles Training zusammenzustellen.
Dabei wird auf die Trainingsaufteilung, die zu verwendenden Gewichte,
die Anzahl der Wiederholungen, Pausen, etc. genau eingegangen.

Ein Hinweis für die Leser seines oben genannten Vorgängerbuches:
auf die Load / Deload-Einteilung wird hier gänzlich verzichtet,
ebenso auf den Max-Vol-Test.

Einen neuen Aspekt, der in seinem FST-Buch noch keine Erwähnung gefunden hat,
ist die Vorgehensweise bei Stagnation bei komplexen Übungen.
Durch geschicktes Austesten der beteiligten Muskeln und entsprechendem Training dieser,
kann so der Stillstand überwunden werden.

Insgesamt eine sehr praxisorientierte und verständlich geschriebene Anleitung
für ein individuelles Muskelaufbau-Training, sei es zu Hause oder im Gym.

Ernährung

Im Ernährungsteil geht der Autor weniger auf die Makro- und Mikronährstoffe ein,
sondern setzt die Schwerpunkte mehr auf "Alles frisch" und "Bekömmlichkeit".
Grundsätzliches über die Ernährung für Muskelaufbau und für Fettabbau wird vom
Autor ebenfalls dargelegt. Ein interessantes Thema dabei ist "Fruktose".
Hierbei beschreibt Jan Kralle eigene Erfahrungen, die ich so bisher noch
nirgendwo gelesen habe.
Zum Schluss des Kapitels geht der Autor dann doch noch auf die Mikronährstoffe
und deren Zufuhrempfehlungen ein.

Insgesamt konnte ich in diesem Kapitel nicht wirklich viel Neues für mich entdecken.

Mentales

Dieses Kapitel halte ich für das eigentliche Highlight des Buches.
Der Autor berichtet hier detailliert über seine Auswertung von Körperveränderungen
bei 150 Natural - Athleten unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Trainingserfahrung.
Dabei wird deutlich, welcher Muskelzuwachs in welcher Zeit tatsächlich realistisch ist.
Ich perönlich halte gerade diesen Aspekt im Natural-Bodybuilding für immens wichtig,
da man ansonsten geneigt sein könnte auf die unrealistischen Werbeversprechungen
in einigen Magazinen hereinzufallen. Diese "10kg mehr Muskelmasse in sechs Wochen" - Versprechungen
führen oft unweigerlich in die Falle der Enttäuschung und eventuellen Einstellung
des Trainings, da man diesen Vorstellungen nicht entspricht oder besser, nicht entsprechen kann.

Der Autor räumt hier ganz klar mit den Wunderversprechungen auf.
Dadurch werden die eigenen realistischen Möglichkeiten wieder in den Fokus gerückt
und der Trainierende bekommt eine Vorstellung davon, was langfristig (ganz wichtig!)
tatsächlich möglich ist.

Jan Kralles Credo lautet dann auch, dass ein regelmäßiges, langfristiges und mit
Begeisterung durchgeführtes Training, innerhalb individueller Grenzen, quasi erfolgreich sein muss.

Interessant finde ich ebenfalls, dass der Autor anhand der Auswertung der Athletendaten nachweist,
dass ein gleichzeitiger Aufbau von Muskelmasse und Abbau von Köperfett sehr wohl möglich ist.
Training und Ernährung müssen halt "nur" entsprechend zeitlich aufeinander abgestimmt werden.

Fazit

Während das Kapitel "Ernährung" mich nicht wirklich begeistern konnte,
sind die Kapitel "Training" und "Mentales" allemal fünf Sterne wert.
Zudem empfinde ich das Buch für 9,90 Euro als echtes Schnäppchen.


Erzählende Seelen - Die therapeutische Rückführung - Fallgeschichten
Erzählende Seelen - Die therapeutische Rückführung - Fallgeschichten
von Kristine Weitzels
  Broschiert

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich, 20. Januar 2012
Das Buch Erzählende Seelen" von Kristine Weitzels ist sehr gut
als Einstieg in die Thematik Reinkarnation" geeignet.

Die Autorin beschreibt zum einen ihren eigenen Werdegang vom,
scheinbar eher zufälligen, Beginn ihrer Beschäftigung mit der Thematik,
über verschiedene Seminare und Ausbildungen bis zu ihrer heutigen Tätigkeit
als Reinkarnationstherapeutin und Familienaufstellerin.
Zum anderen berichtet sie in Fallstudien über eine ganze Reihe
von Rückführungen, die sie im Laufe ihrer Aus- und Weiterbildung
und ihrer beruflichen Praxis vorgenommen hat.

Insbesondere die vielen Fallbeispiele zeigen deutlich, wie vielfältig
und individuell Rückführungen sind. Es zeigt auf, wie wichtig es ist
eine erfahrene Reinkarnationstherapeutin an der Seite zu wissen,
die auf Besonderheiten eingehen kann und auch das Erlebte nach der Rückführung
aufarbeiten und in einen Kontext stellen kann.

Aus den Schilderungen von Frau Weitzels kann man für sich sehr gut ableiten,
worauf man bei der Auswahl einer Reinkarnationstherapeutin achten sollte
und was man erwarten darf.

Den Handlungsfluss unterbricht die Autorin immer wieder durch eingeschobene
Gedankengänge, Rückblicke und Erklärungen. Leider stört dies leicht den Lesefluss.
Andererseits sind diese Einschübe immer hilfreich und weiterführend, so dass
ich den etwas gestörten Lesefluss gerne in Kauf genommen habe.

Ich habe das Buch zweimal gelesen. Das erste Mal als ich mich (wieder) über die
Thematik früherer Leben eingelesen habe, das zweite Mal kurz vor meiner eigenen Rückführung.
Für beide Anliegen ist "Erzählende Seelen" bestens geeignet.

In ihrer Abschlussbemerkung schreibt die Autorin, dass sie mit diesem Buch
Aufklärung, Authentizität und Unterhaltung vereinbaren wollte.
Diesem Anspruch wird Frau Weitzels voll und ganz gerecht.

Danke für dieses Buch, Frau Weitzels.


Faserspezifisches Training: Theorie + Praxis
Faserspezifisches Training: Theorie + Praxis
von Jan Kralle
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,80

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Individualisierung des Trainings, 3. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In seinem neuen Buch "Faserspezifisches Training" stellt Jan Kralle (JK)
einen sehr interessanten und innovativen Ansatz für das Muskelaufbautraining vor.

Wahrscheinlich haben sich schon viele Kraftsportinteressierte gefragt,
warum bestimmte Trainingssysteme, wie z.B. Volumentraining, Hochintensitätstraining
oder Hochfrequenztraining bei einigen Sportlern recht gute Ergebnisse hervorbringen,
aber bei anderen kaum Wirkung zeigen.

Warum bringen ähnliche Trainingsanstrengungen in einem System nicht auch
vergleichbare Ergebnisse hervor?
Warum bringen all diese Trainingssysteme, bei aller Unterschiedlichkeit,
jeweils hervorragende Athleten hervor, aber auch Athleten, die kaum Fortschritte erzielen?
Welches Training ist für mich persönlich dasjenige, welches die besten Ergebnisse
erbringt?

Gut nachvollziehbare Antworten auf diese Fragen gibt Jan Kralle in seinem neuen Buch.

Er rollt die Betrachtung des Trainings nicht auf der Grundlage eines einzelnen Parameters,
z.B. Volumen oder Intensität, auf, sondern als Belastung der jeweiligen
Muskelfasern.
Jeder Mensch weist in seinen Muskeln unterschiedliche Fasertypen auf.
Die weißen, eher Kraft bzw. "Schnellkraft produzierenden" FT-Fasern und die
roten, eher ausdauerfähigen ST-Fasern.

Die Verteilung dieser Fasern ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Zusätzlich ist beim einzelnen Menschen die Faserverteilung von Muskel zu Muskel unterschiedlich.
Es kann also sein, dass die Oberschenkelmuskulatur eines Athleten zu 100% aus
ST-Fasern besteht während die Brustmuskulatur zu 90% aus FT-Fasern besteht.

Da das Ansprechverhalten der Fasertypen (Volumen, Intensität) und auch ihr
Wachstumspotential sehr unterschiedlich ist, liegt es nahe, die einzelnen Muskelgruppen
gemäß ihrer jeweiligen Faserverteilung zu trainieren.

Und genau darüber schreibt Jan Kralle in seinem Buch.
Er zeigt auf, wie man durch Tests seine individuelle Faserverteilung in den
einzelnen Muskelgruppen ermittelt und wie man diese Erkenntnisse
gewinnbringend in einen Trainingsplan umsetzt.

Hierbei versprich Jan Kralle nicht "das Blaue vom Himmel", sondern zeigt
realistisch die Muskelwachstumsmöglichkeiten auf.
Diese Aussagen werden vielleicht diejenigen nicht mögen, die meinen,
sie könnten innerhalb von drei Monaten zehn Kilogramm Muskeln aufbauen
(natural versteht sich natürlich).
Muskelaufbautraining, so wie es JK versteht und die Praxis es zeigt,
ist keine kurzfristige Angelegenheit, sondern ein langfristiges Projekt,
das Dauerhaftigkeit und Regelmäßigkeit über Jahre und Jahrzehnte erfordert.
Zwar nicht mit kurzfristigen Riesensprüngen beim Muskelmassezuwachs,
aber mit kontinuierlichen Steigerungen auch noch nach vielen Trainingsjahren.
Und das verletzungsfrei und ohne Ausbrennen.

Im letzten Teil seines Buches führt der Autor drei Beispiele von Athleten/innen
auf, die nach seiner Methode und unter seiner Anleitung trainieren.
Es wird ausführlich dokumentiert, wie die Fasertests der einzelnen Sportler
ausgefallen sind, wie das Training daraus abgeleitet wurde,
wie das Training im Laufe der Monate angepasst wurde und natürlich
welche positiven Veränderungen sich im Kraftbereich und bei den Muskelumfängen ergeben haben.

Fazit: Jan Kralle Buch "Faserspezifisches Training" bedeutet einen wichtigen
und eigentlich überfälligen Schritt in Richtung "Individualisierung des Trainings".
Ich wünsche diesem Buch eine breite Öffentlichkeit und viele Leser, die zukünftig
ihr Training nach faserspezifischen Gesichtspunkten ausrichten.


FURminator 46402 Classic, Größe M, gelb
FURminator 46402 Classic, Größe M, gelb

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 29. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Katze, mittlerweile sechzehn Jahre alt, ist
eine normale Hauskatze und mit einer recht langen
Behaarung versehen, die sie an allen möglichen
und unmöglichen Orten, beim Liegen, Gehen und
Stehen einfach so von sich gibt...

Da bisher das Kämmen mit "normalen" Bürsten und
Kämmen keinen duchschlagenden Erfolg erbrachte,
war ich gezwungen mit Staubsauger und Putzeimer,
Herr der "verlorenen Haare" zu werden.

Bis mir der Furminator ausgeliehen wurde.
Was da noch beim Striegeln an Haaren aus
meiner Katze zum Vorschein kam, war schon
phänomenal. Kein Vergleich zu den normalen
Bürsten.

Seitdem bin ich auch stolzer Besitzer eines
Furminatos.
Meine Katze freut sich, da sie die tägliche
Fellpflege mit dem Gerät wirklich genießt
und ich freue mich, weil ich kaum mehr
Katzenhaare wegsaugen muss.


Lavendel gegen Ameisen: Toppes erster Fall
Lavendel gegen Ameisen: Toppes erster Fall
von Hiltrud Leenders
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 26. Dezember 2011
Im neuesten Niederrhein-Krimi "Lavendel gegen Ameisen"
von Leenders/Bay/Leenders wird der erste Mordfall von
Hauptkommisar Toppe am Klever KK 11 aufgerollt.

Die Handlung spielt im Sommer 1988 und es wird
im Mordfall am Klever Richter Landmann ermittelt.
Da der Richter nicht gerade die Beliebtheit in
Person war, ist der Kreis der Verdächtigen
zunächst nicht gerade klein.
Aber nach und nach verlaufen alle Spuren im Sand
und erst ein Hinweis der neuen Praktikantin am KK 11,
Astrid, lässt die Ermittlung in die Richtung verlaufen,
die schließlich zur Festnahme des Täters führt.

Der neue Niederrheinkrimi ist nicht sonderlich spannend.
Was für ihn spricht, ist die lebendige, teils plattdeutsche,
dirkete Rede und die unterschiedlichen, differenziert
dargestellten Charaktere des Ermittlerteams.

Gut finde ich auch, dass nicht eine einzelne Person
als "Superkommisar" den Fall im Alleingang löst, sondern
die oft langweilige, ermüdende und ins Nichts führende
Routinearbeit des Teams beschrieben wird.

Da ich selbst am Niederrhein wohne, sind natürlich auch
die mir wohl bekannten erwähnten Örtlichkeiten von Interesse.
Das hat einen gewissen Charme, der aber letztlich nicht
für mehr als drei Sterne ausreicht.


Kärcher Fenstersauger WV 50 plus
Kärcher Fenstersauger WV 50 plus
Preis: EUR 53,49

5.0 von 5 Sternen Toll, 21. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kärcher Fenstersauger WV 50 plus (Werkzeug)
Den Fenstersauger habe ich mir auf Grund der vielen positiven Bewertungen
in dieser Rubrik angeschafft.
Ich darf vorweg nehmen, dass ich nicht enttäuscht bin.

Als das Paket bei mir ankam, habe ich den Sauger sofort ausgepackt und
den Geräteakku aufgeladen.
Die sich anschließende Fenster-Wisch-Session lief zu meiner vollen Zufriedenheit
und in erstaunlich kurzer Zeit waren drei Fenster blitze blank.
Kein Tropfen, kein Nachwischen, nichts
Das hatte sonst vorher immer mehr als die dreifache Zeit gedauert.

Zwar kommt man mit dem Sauger nicht ganz bis an den Fensterrahmen,
aber dieser schmale Streifen ist in kürzester Zeit mit dem Lappen nachbearbeitet.

Wenn ich ganz pingelig sein wollte, könnte ich noch die ganz schwach erkennbaren
Schlieren bei Gegenlicht anmerken. Aber so total perfekt habe ich es auch meistens nicht
im konventionellen Handbetrieb hinbekommen und -wie bereits erwähnt- nicht
in der Zeit.

Das Teil hat auf jeden Fall fünf Sterne verdient.


Mädchenfänger
Mädchenfänger
von Jilliane Hoffman
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber kleine Abstriche, 26. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Mädchenfänger (Taschenbuch)
Das Buch "Mädchenfänger" von Jilliane Hoffmann beschreibt die Suche nach den
Mädchenentführer und Serienmörder "Picasso" in der Hauptstadt des Sonnenstaates
Florida.

Die Geschichte beginnt aus der Sicht des nächsten Picasso-Opfers, der dreizehn-jährigen Lainey.
In diesen ersten neun Kapiteln wird die Kommunikation ("natürlich" via Internet und SMS) zwischen
Opfer und Täter beschrieben bis hin zur unheilvollen Kontaktaufnahme.

Ab Kapitel zehn greift FBI-Agent Bobby Dees in das Geschehen ein. Er wird mit den Ermittlungen
zum Fall der vermissten Lainey beauftragt.
Die Story nimmt nun zusehends Fahrt auf.

Beschrieben werden nun die Nachforschungen, um das vermisste Mädchen wieder zu finden.
Schon bald wird klar, dass schon mehrere Entführungen auf das Konto des Entführers gehen.
Der Täter meldet sich jeweils mit Gemälden (daher der Name Picasso), auf denen er die
Todesart seiner Opfers darstellt und Hinweise dazu gibt, wo die Opfer jeweils zu finden sind.
Dass der Serienmörder nicht gerade zimperlich vorgeht liegt am Genre, in dem man sich mit
diesem Buch bewegt.

Auch das private Umfeld von Ermittler Dees wird beschrieben. So erfährt der Leser, dass
der FBI-Agent seit einem Jahr seine sechszehn-jährige Tochter vermisst.
Somit ist der Weg geebnet, dass die polizeilichen Ermittlungen und die privaten Ängste
miteinander verwoben werden und der Agent ein ganz persönliches Interesse am Auffinden
des Täters hat.
Natürlich werden auch Spuren verfolgt, deren Wege in einer Sackgasse enden.
So gerät der Stiefvater der entführten Lainey ins Visier der Ermittlungen.
Es wird zwar festgestellt, dass er Dreck am Stecken hat, aber mit dem eigentlichen Fall
nichts zu tun hat.
Ich will hier jetzt nicht das weitere Geschehen darlegen, um nicht möglichen Lesern dieses Buches
die Spannung zu nehmen.
Noch soviel: die letzten ca. 50 Seiten des Buches sind furios und spätestens in diesem Finale
will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Beim Buch "Mädchenfänger" handelt es sich um ein gut geschriebenes, spannendes Buch,
das dem Thriller-Genre gerecht wird.
Ist der Anfang auch etwas langatmig, so dient er doch dazu in die Geschichte hinein zu finden.
Dass die Autoren auf der Suche nach immer neuen und immer fieseren Serienmördern nicht immer
der ganz große Wurf gelingt, kann man an diesem Buch feststellen.
Auch erscheinen mir die Charaktere der Ermittler oftmals austauschbar und es kommt mir vor
als hätte ich einige Formulierungen schon mal in einem anderen Thriller so oder ähnlich gelesen.
Für meinen Geschmack etwas zu häufig wird auf den früheren Serienmörder "Cupido" verwiesen,
der auch in Florida einige Jahre zuvor sein Unwesen getrieben hat.
Hier versucht Frau Hoffman wohl, noch einige Leser für ihre älteren Bücher zu rekrutieren.

Wie Ermittler Dees letztendlich den Mörder findet ist schon mehr als unwahrscheinlich
und ich finde hier hat man das Zufallsprinzip sehr ausgereizt.

Trotzdem halte ich den "Mädchenfänger" für Thriller-Fans für absolut lesenswert.
Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen, werde es aber weiterverschenken, da ich
mir nicht vorstellen kann, es nochmals zur Hand zu nehmen.

Barni G.


Der Berg in mir: Klettern am Limit
Der Berg in mir: Klettern am Limit
von Alexander Huber
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Autobiografie nicht gelungen, 14. Oktober 2011
In seinem Buch "Der Berg in mir" beschreibt Alexander Huber in 35 Kapiteln seinen Werdegang zu einem der besten Bergsteiger
und Sportkletterer unserer Zeit.
Die Zeitspanne reicht dabei von seiner Kindheit bis in das Jahr 2008.
Zusätzlich zu den 35 Kapiteln beinhaltet das Buch Interviews mit Andreas Kubin (Chefredakteur "Bergsteiger"), Thomas Huber (sein Bruder),
Maria Huber (seine Mutter) und Pepe Danquart (Regiesseur "Am Limit").

Die einzelnen Kapitel behandeln im Wesentlichen die wichtigsten Projekte, die A. Huber im Laufe der Jahre jeweils angegangen ist.
In den Kapiteln 26 (Perspektiven für den Bergsport im 21. Jahrhundert) und 26 (Von der Verantwortung der Alpenvereine)
setzt sich der Autor kritisch mit dem heutigen Stand des Bergsteigens bzw. Kletterns auseinander.

Bis in das Jahr 1999 ist der Werdegang von Alexander Huber ein hart erarbeiteter und kontinuierlicher Aufstieg
zu einem der besten Kletterer unserer Zeit.
Mit dem Scheitern am Ogre 1999 und seiner anschließenden Handverletzung beginnt für A. Huber
eine Zeit der Selbstzweifel und Angstzustände.
Diese Zeit ist im Kapitel 23 (Der Weg zurück zu mir selbst) gut und -wie mir scheint- ehrlich beschrieben.

Ab Herbst 2000 beginnt für A. Huber am El Capitan der Weg zurück in seine Normalität.
Im Jahr 2001 kann er mit "Bellavista" an den drei Zinnen an sein altes Leistungsvermögen wieder anknüpfen.
Es folgen einige Free Solo - Projekte, die ihn bis zum Schwierigkeitsgrad X+ führen.
Und dann natürlich das Speed-Klettern am El Capitan mit seinem Bruder Thomas,
von dem der Film "Am Limit" (u.a.) handelt.

Ergänzt wird das Buch durch eine Reihe guter Farbfotos.

Die einzelnen Kapitel sind kompakt geschrieben und gut lesbar.

Leider will sich -trotz der fraglos sportlichen Höchstleistungen- kein rechtes Spannungsgefühl beim Lesen aufkommen.
Zu sehr wird Erfolg an Erfolg gereiht.
Erst mit seinen Misserfolgen und seinen Gedankengängen dazu komme ich Alexander Huber wieder näher
und das Buch gewinnt für mich an Tiefgang.

Trotzdem bleibt für mich die Person Alexander Huber seltsam unwirklich und fast ausschließlich
auf seine sportlichen Leistungen begrenzt. Andere Aspekte, wie z.B. Hobbys, der Umgang mit Sponsoren
und Vorträgen... werden -wenn überhaupt- nur kurz angerissen.
Gänzlich fehlt mir in seinem Buch seine Einstellung zu Partnerschaft und Kindern.
Frauen kommen in seinem Leben (außer Mutter, Schwester und Kletterpartnerinnen) scheinbar gar nicht vor.
Das wäre -für ein reines Sportbuch- nicht weiter erwähnenswert. Aber da das Buch als Autobiografie
(Buchrückseite) beworben wird, komme ich nicht umhin zu sagen, dass dafür das Geschriebene zu wenig ist
und in Bezug auf die Gesamtpersönlichkeit zu viele Fragen offen lässt.
Bezeichnender Weise kann man über die Person Alexander Huber in dem Interview mit Pepe Danquart mehr erfahren
als im gesamten restlichen Buch.

Wirklich schlecht (ich möchte fast sagen ärgerlich) finde ich das Titelblatt.
Allein aus den im Buch selber abgedruckten Fotos hätte man eine ansprechendere Titelgestaltung vornehmen können.

Fazit: auch wenn die sportlichen Leistungen von Alexander Huber, ganz ohne Frage, herausragend sind,
wird das Buch seinem Anspruch als Autobiografie leider nicht gerecht.

Barni G.


Vegan!: Vegane Lebensweise für alle
Vegan!: Vegane Lebensweise für alle
von Marc Pierschel
  Broschiert
Preis: EUR 10,90

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert mit kleinen Abstrichen, 2. September 2011
Bei dem Buch Vegan!" von Marc Pierschel handelt es sich um eine Einführung
in die vegane Ernährungs- bzw. Lebensweise, aufgeteilt in acht Kapitel
plus Anhang.

Gut gelungen finde ich die ersten fünf Kapitel, die von der Geschichte
des Vegetarismus / Veganismus über Tierethik bis hin zu gesundheitlichen Aspekten
reichen.
Die Kapitel sechs "Vegan im Alltag" und acht "Was kannst du eigentlich noch essen?"
zeigen mehr oder weniger Argumentationshilfen für den Veganer im Alltag auf.
Diese Kapitel halte ich für eher entbehrlich.

Genau so entbehrlich wie im Anhang den Abschnitt "Vegan international"
- wo die Aussage "Ich bin vegan..." in mehrere Sprachen übersetzt wird-
und die sechs Rezepte, die wohl eher ein paar Seiten schinden sollten
und zudem noch durch (schlechte) schwarz/weiß Fotos nicht gerade
Appetit anregend präsentiert werden.

Was mich ebenfalls stört ist das Duzen des Lesers.
Dies dürfte wohl der eher jüngeren Leserschaft geschuldet sein.

Wirklich gut finde ich dagegen die reichlich aufgeführte weiterführende
Literatur und die Links, die zu einer weiteren Beschäftigung
mit dem Thema einladen.

Insgesamt ein empfehlenswertes Büchlein, das von mir vier Sterne erhält.

Barni G.


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