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Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
von Sabaa Tahir
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen eine grausame und gewaltbereite Welt - atemberaubend, 16. Mai 2015
Zitat:
„Ihre Stimme klingt so aufrichtig, dass ich einen Moment lang ins Wanken gerate. In zwei Tagen wird sie nicht mehr so von mir denken. In zwei Tagen wird sie mich hassen.“
(S.61)

„Der Schock breitet sich langsam in mir aus, als würde mein Körper dagegen ankämpfen. Als wollte ich nicht glauben, was ich sehe.“
(S.137)

Inhalt:
Das Imperium ist gnadenlos. Das Imperium hat die Macht. Wenn sie kommen, die Männer mit ihren Masken, droht Unheil, Tod und Versklavung.

Laia musste schmerzvoll erfahren, was es heißt, wenn der Sturm der Herrschenden über einen hineinbricht. Bei diesem Überfall wurden ihre Großeltern ermordet. Ihren Bruder Darin haben die Masken mitgenommen. Mit letzter Kraft konnte sie sich in Sicherheit bringen. Doch die inneren Vorwürfe machen ihr zu schaffen. Und nun hat sie nur ein Ziel: ihren Bruder zu befreien. Hierfür ist sie bereit, alles zu geben!

Elias ist Teil des Systems. Seine Aussichten auf eine glorreiche Zukunft sind hervorragend. Seine Zweifel überwiegen. Die inneren Kämpfe zermürben ihn. Doch es gibt Hoffnung. Und an diese ist er bereit zu glauben. Und alle bisherigen Opfer scheinen klein im Vergleich zu dem, was ihn noch erwartet.

Meinung:
Auf „Elias & Laia“ war ich schon wirklich gespannt. Die Leseprobe konnte mich neugierig machen und ich war froh, mir nun selbst ein Bild davon machen zu können. Zum Glück lag das Buch nun lesebereit vor mir und ich konnte endlich beginnen.

Die ersten Seiten erlebte ich noch einführend ruhig, bevor es dann nach relativ kurzer Zeit zum ersten Spannungsbogen kam. Das Haus von Laias Großeltern wird von den Masken überfallen. Alles nur, weil ihr Bruder Darin wahrscheinlich für den Widerstand kämpft und verraten wurde. Damit würde die ganze Familie in Gefahr gebracht werden. Laia gelingt die Flucht. Doch nun macht sie sich Vorwürfe. Sie hätte ihrem Bruder beistehen müssen. Allerdings hätte sie hierbei auch nichts ausrichten können. Die Gegner waren zahlenmäßig deutlich überlegen und mächtiger. Von nun an hat sie nur noch ein Ziel. Ihren gefangenen Bruder zu befreien, bevor er zu Tode gefoltert wird. Die Entbehrungen aller Art, die sie auf sich nimmt, sind enorm. Doch um ihrem Ziel näher zu kommen, nimmt sie vieles auf sich. Als Sklavin lässt sie sich vom Widerstand in Schwarzkliff einschmuggeln. Und nun ist sie der gewalttätigen und barbarischen Kommandantin ausgeliefert. Ihr Tod scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Wenig später lernte ich Elias kennen. Elias ist Schüler im letzten Jahr in Schwarzkliff, einer Militärakademie des Imperiums. Seine Bestimmung ist es, dem Imperium als eine der Masken zu dienen. Er ist der beste Kämpfer des Abschlussjahrganges. Und doch zweifelt und hadert er. Elias ist nicht wie die anderen Schüler in Schwarzkliff. Und er hat einen Plan. Er will frei sein. Und ein Handlanger des Systems zu werden, ist schon gar nicht sein Bestreben. Kurz, bevor er seinen Plan umsetzen kann, nehmen die Ereignisse einen anderen Lauf. Elias muss über sich hinauswachsen. Schwere Prüfungen stehen ihm bevor. Ihm wird physisch und psychisch wirklich alles abverlangt. Er kämpft dafür, seinen Prinzipien treu zu bleiben. Aber all dies liegt nicht in seinen Händen. Elias droht zu zerbrechen.

Anfangs hatte ich mit der Geschichte kleinere Startschwierigkeiten. Doch Sabaa Tahir hat es verstanden, mich zunehmend in ihre Welt zu ziehen. Irgendwann hatte sie mich so weit, dass ich förmlich alles um mich herum vergaß und völlig in diese grausame, jedoch faszinierende Welt versunken bin. Es war mir schlichtweg nicht möglich, eine Lesepause einzulegen. Jede freie Minute wurde von mir für „Elias & Laia“ genutzt.

Ein Baustein für dieses fantastische Leseerlebnis ist die von Sabaa Tahir gewählte Zeitform. Die Autorin nutzt für die Erzählung der Geschichte die Gegenwartsform in Ich-Perspektive. Die Sichten wechseln hierbei kapitelweise zwischen Laia und Elias. Ein hoher Spannungslevel tat für meinen atemberaubenden Lesegenuss ein Übriges. Die Highlights waren hervorragend gesetzt und ich fieberte mit der Entwicklung mit.

Die Charaktere wurden für mich sehr vorstellbar dargestellt. Jeder Name in der Geschichte war für mich mit einer entsprechenden Emotion verbunden. Sabaa Tahir gelang es, dass ich mich bei so mancher Handlung förmlich hilflos fühlte. Oftmals hatte ich den Drang, zu Hilfe eilen zu wollen, war aber letztendlich doch froh, nicht Teil dieser Welt zu sein.

Sabaa Tahir zeichnet eine wirklich grausame Welt voller Gewalt und Erniedrigungen. Auch wenn Handlungen nicht bis ins kleinste Detail beschrieben werden, hatte ich immer klare Vorstellungen zum Ablauf und so ließ ich mich mitreißen. Kleinste Hoffnungsschimmer wurden von der Autorin immer wieder gnadenlos zerstört. Sabaa Tahir konnte mich mit Entwicklungen überraschen und steigerte die Spannung zunehmend. Oftmals stockte mir der Atem, ich litt mit den Charakteren und drückte beständig die Daumen.

Den Showdown trieb die Autorin dann in nochmals nicht geahnte Spannungshöhen. Atemlos verfolgte ich das Geschehen, ließ mich durch nichts ablenken. Erst nach diesem Finale hatte ich endlich ein klein bisschen Hoffnung entdeckt, an der ich mich nun nach dem Lesen der Geschichte festhalten kann. Mit heftigem Herzklopfen kann ich mich nun absolut lesebefriedigt von der Geschichte verabschieden und das Buch in mein Regal stellen.

Noch ein Hinweis: Laut Auskunft der Autorin handelt es sich um einen Einzelband. Die Geschichte ist auch wirklich in sich abgeschlossen, Potential für eine Fortsetzung ist dennoch gegeben. Ich kann und will allerdings mit diesem Ende so nicht leben; hier sollte dringend über eine Fortsetzung nachgedacht werden!

Urteil:
In „Elias & Laia“ traf ich auf eine grausame und gewaltbereite Welt, in der mir die Charaktere durch ihre Handlungen oftmals den Atem raubten. Dieses wirklich schöne Leseabenteuer belohne ich deshalb mit 5 Büchern.

Für alle, die grausame Ungerechtigkeiten ertragen können, sich von inneren Zweifeln nicht zerreißen lassen und Charakteren in allen Situationen beistehen.

Die Reihe:
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Bin mal kurz tot: Roman
Bin mal kurz tot: Roman
von Lance Rubin
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen ein jugendlich-humorvolles Buch über den Tod, 16. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Bin mal kurz tot: Roman (Broschiert)
Inhalt:
Dank den Forschern von AstroThanatoGenetic kann der Tod eines Menschen bis auf den Tag genau vorherbestimmt werden. Die Gesellschaft hat sich verändert, seit die Bestimmung in vielen Ländern obligatorisch wurde. Man „feiert“ seine letzte Woche und nimmt letztendlich sogar an seiner eigenen Bestattungsfeier teil.

Denton Little weiß, dass er am nächsten Tag sterben wird. Er weiß nicht wie und wann genau – der Tag hat ja 24 Stunden – aber es wird morgen soweit sein. Ein schlechter Zeitpunkt also, um total verkatert in einem fremden Bett aufzuwachen und den ersten Blackout seines Lebens zu haben.

Stück für Stück versucht Denton, die letzte Nacht zu rekonstruieren, ehe bei seiner Bestattungsfeier ein Mann auf ihn zugeht, der etwas über Dentons verstorbene Mutter zu wissen scheint. Und plötzlich hat Denton noch mehr nachzudenken als über seinen bevorstehenden Tod.

Meinung:
Der Titel, das Cover, sowie der humorvolle Klappentext hatten mich so neugierig gemacht, dass ich sofort zu dem Buch greifen musste.

Schon der Einstieg gelang Lance Rubin einfach wunderbar. Der 17-jährige Protagonist Denton wacht völlig ahnungslos in einem Bett auf, das nicht ihm gehört. Durch die gewählte Erzählung in Gegenwartsform ist man als Leser hautnah bei dem Kater dabei. Während Denton versucht, sich an die vergangene Nacht zu erinnern, erklärt er immer wieder, wie sich die Welt seit der Bestimmung des Todestages verändert hat.

Die Grundidee fand ich richtig gut gelungen und gut durchdacht. Es wäre makaber, Leute mit aktuellem Todesdatum in ein Flugzeug zu lassen – auch wenn die anderen vermutlich mit Verletzungen oder Koma davonkämen. Auch den Umgang mit dem Wissen um den eigenen Tod fand ich gut. Eine Spring-Break-artige Abschiedswoche, schulfrei, alles, was man sich noch gewünscht hat, erledigen können… In der Theorie ist das für Denton auch recht klar, doch die Praxis sieht anders aus.
Er wusste von klein auf, dass er zu den „Frühen“ gehört und er wollte immer ein normales Leben führen, eine tolle Beziehung haben und kein Idiot sein. Doch an seinem letzten Tag, den ich gemeinsam mit ihm erleben durfte, verändern sich seine Vorstellungen doch ein wenig.

Stück für Stück arbeitete der Autor einen Faden ein, dem ich nur neugierig folgen konnte. Die kleinen Häppchen wie beispielsweise über den Bekannten von Dentons verstorbener Mutter schubsten mich immer weiter in der Geschichte, bis ich nicht mehr von den Seiten loskam.

Lance Rubins Schreibstil machte mir das aber auch nicht schwer. Die Sprache passte einfach perfekt zu dem jugendlichen Protagonisten und die naiv-jugendliche Art kam perfekt bei mir an. Die Dialoge waren teilweise zum Auflachen und die Vergleiche und Beschreibungen brachten mich ebenfalls zum Schmunzeln.

Bei all dem Humor und jugendlich-naivem Charme werden dennoch (für Jugendliche) tiefgründige Fragen aufgeworfen und eine Antwort gesucht. Was passiert nach dem Tod? Wie werden diejenigen, die jetzt schon so lange mit dem frühen Todesdatum umgehen müssen, den Tod selbst bewältigen? Was muss man erlebt haben, bevor man stirbt?

All dies ist jedoch weniger dramatisch, wie es sich anhört, denn Denton hat auch in seiner Denkweise meist wenig Taktgefühl und redet/denkt locker-flockig darüber nach. So wurde ich förmlich durch die Geschichte gerissen und wurde immer neugieriger gemacht. Auch wenn „Bin mal kurz tot“ nicht gerade von nervenaufreibender Spannung geprägt ist, gleicht der humorvolle Schreibstil dies größtenteils aus und ich fieberte nicht der nächsten Spannungsspitze sondern der nächsten kleinen Wendung oder dem nächsten (unfreiwillig komischen) Witz entgegen.

Urteil:
„Bin mal kurz tot“ von Lance Rubin war genau das, was ich erwartet hatte. Ein humorvolles Buch über den Tod und was es bis dahin alles zu erledigen gibt. Wer wirklich Tiefgründiges erwartet, wird enttäuscht werden – wer sich auf diesen besonderen Weltenentwurf einlassen und sich durch die absolut witzigen Dialoge mitreißen lassen kann, erlebt von Lachen durchzogene Lesestunden – ohne nervenaufreibende Spannung oder großartiges Drama. Die Stunden an Dentons Seite belohne ich mit 4 Büchern.

Die Reihe:
1. Bin mal kurz tot
2. Originaltitel: Denton Littles Birthdate
(voraussichtlicher Erscheinungstermin: 2016)

©hisandherbooks.de


Die achte Wächterin: Die Zeitenspringer-Saga 1
Die achte Wächterin: Die Zeitenspringer-Saga 1
von Meredith McCardle
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine interessante und temporeiche Mischung aus Zeitreisegeschichte und Agententhriller, 16. Mai 2015
Inhalt:
Amanda hat ein großes Ziel: Sie will nach ihrem Abschluss an der Peel Academy zu einem der Geheimdienste und ihrem Land dienen.
Mit was sie nicht gerechnet hatte: Dass sie als jüngste Schülerin seit Jahren den Testtag so gut bestanden hat, dass sie von einer geheimen Organisation rekrutiert wird. Einer so geheimen Organisation, dass sie noch nie davon gehört hat. Annum Guard.
Doch was passiert mit Abe, dem Jungen, den sie liebt und den sie an der Peel Academy zurücklässt?
Die Sorgen scheinen in den Hintergrund zu rücken, als sie erfährt, was Annum Guard macht. Die "Wächter der Zeit" reisen durch die Vergangenheit und "verbessern" diese. Aber dies ist nicht das einzige, was an dieser geheimen Organisation geheim ist.

Meinung:
Wenn mir eine Zeitreise-Geschichte ins Auge springt, muss ich einfach zugreifen. So auch bei der "Zeitenspringer-Saga" und ihrem ersten Band "Die achte Wächterin".

Meredith McCardle warf mich mitten ins Geschehen. Protagonistin Amanda, die in Ich-Perspektive/Gegenwart erzählt, hat soeben ihre erste Prüfung am "Testtag" versaut. Ganz die starke Agentin, die sie zu werden gedenkt, zieht sie dennoch die restlichen Tests durch. Dabei bemerkt sie immer wieder diesen einen Typ mit der grünen Krawatte, den sie später als "Alpha" kennenlernen wird.

Sehr schnell und kurz führte mich die Autorin in die Peel Academy und ihre außerordentlichen Schüler ein, ehe der richtige Teil der Geschichte begann: Amanda wird für die Geheimorganisation Annum Guard rekrutiert. Sie hält die Erklärungen des Bosses, der sich nur "Alpha" nennt, für einen Witz. Bis sie in einen schwarzen Raum geschubst wird, sich gleich darauf in einem Schrank wiederfindet, der auf die Straßen vom Boston des 19. Jahrhunderts führt und von dort aus wieder zurückkommen soll.

Der "Wächterin auf Probe" begegnen jedoch nahezu alle anderen Team-Mitglieder mit absoluter Antipathie. Sie wäre ein Außenseiter, gehöre nicht hierher. Amanda, die nun den Codenamen Iris trägt, beißt jedoch die Zähne zusammen und kämpft, wie sie es immer gelernt hat. Meredith McCardle fütterte mich häppchenweise mit kleinen Details über Amandas Vergangenheit und auch "Annum Guard". Denn irgendetwas stimmt nicht mit dieser Organisation - und mir blieb nichts anderes mehr übrig, als gemeinsam mit Amanda durch die Seiten zu ziehen, um Antworten zu finden.

Amanda/Iris war mir von Anfang an sympathisch, sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt, was sie denkt, ist impulsiv, was oft zu Problemen führt. Aber ihre Gefühle - insbesondere die für ihren "alten" Freund Abe - waren für mich jedoch nicht immer greifbar. Das störte mich allerdings kaum, denn durch den lockeren Schreibstil der Autorin und die stetig ansteigende Spannung hing ich auch so an den Seiten fest.

Zug um Zug wurden weitere Geheimnisse gelüftet und die Ausmaße der Intrige, die Amanda/Iris plötzlich erkennt, sind gigantisch. Kapitel für Kapitel kommen neue Details hinzu und ich konnte das Buch nicht eher zur Seite legen, bevor es nach einem nervenaufreibenden Showdown zu Ende ist. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Urteil:
„Die achte Wächterin“ ist eine interessante und temporeiche Mischung aus Zeitreisegeschichte und Agententhriller, gespickt mit vielen Intrigen, die es aufzudecken gilt. Ich erlebte tolle Lesestunden an der Seite von Amanda (Codename: Iris) und belohne diese mit haarscharfen 5 Büchern.

Die Reihe:
1. Die Zeitenspringer-Saga: Die achte Wächterin
2. Die Zeitenspringer-Saga: Die Farbe der Zukunft
(Erscheinungstermin: November 2015)

©hisandherbooks.de


Geflutet
Geflutet
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mögliche Entwicklungen zum Weltuntergang, 16. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Geflutet (Kindle Edition)
Zitat:
„Menschenrechte waren seit Jahren kein Thema mehr, es ging lediglich um die Verteidigung der verbliebenen Ressourcen. Flüchtlinge spielten dabei keine große Rolle – es herrschte das Zeitalter der Gnadenlosigkeit.“
(S.37)

Inhalt:
Mächtige Flutwellen lassen ganze Landflächen verschwinden. Tornados und Stürme ungeahnter Heftigkeit überrollen die Menschen. Naturkatastrophen treten in immer kürzeren Abständen auf. Die Ursache hierfür wird auf den natürlichen Klimawandel zurückgeführt.

Doch kann der Klimawandel tatsächlich in so kurzer Zeit diese Phänomene auslösen. Gibt es vielleicht einen anderen Grund? Viele Millionen Menschen sind bereits gestorben. Wenn sich die Entwicklung so fortsetzt, wird es noch deutlich mehr Tote geben.

Mia Harding, Reporterin der Times, hat plötzlich Zugriff auf geheime Dokumente. Die Entschlüsselung gelingt gemeinsam mit dem mysteriösen Hackernetzwerk Destiny. Doch der Inhalt dieser Dokumente ist schockierend. Wenn diese Informationen an die Öffentlichkeit geraten, ist das Chaos vorprogrammiert. Und nun werden Mia und ihre Helfer von den einflussreichen und skrupellosen Drahtziehern gejagt. Denn zu viel steht auf dem Spiel!

Meinung:
„Geflutet“ habe ich überraschend vom canim-Verlag erhalten. Ich muss gestehen, dass ich das Buch eigentlich nicht auf dem Schirm hatte. Doch die Informationen, die ich dann zu dem Buch erhalten hatte, weckten meine Neugier und so begann ich mit dem Lesen.

Der Anfang war für mich dann auch wirklich ein richtiger Appetizer. Ich bekam definitiv Lust, mehr über die Geschichte erfahren zu wollen. Die Basis für einen guten Buchgenuss war also gelegt.

Auf den nachfolgenden Seiten erhielt ich weitere Informationen. Viele Informationen. Informationen, die mein Durchhaltevermögen an manchen Stellen fast überfordert haben. Erklärungen zu Technik und Wirkungsweise bestimmter Konstellationen und Auswirkungen hielten mich an den Seiten fest; den Inhalt einer Seite musste ich im Nachhinein auf mich einwirken lassen, um die Aussagen verstehen und greifen zu können. Insgesamt wirkte der Plot, trotz des hochexplosiven Themas, auf mich bis dahin etwas zäh und mit Längen versehen. Selbstverständlich blieb ich an der Geschichte dran, denn natürlich hat die Idee eine Chance verdient.

Nachfolgend kam der Lesefluss dann doch etwas mehr zustande. Die anfangs von mir bemerkten Wortdopplungen in einzelnen Absätzen verschwanden zunehmend. In den eingebauten Dialogen fand ich dann jedoch neue Stolpersteine. Denn diese waren für mein Empfinden teilweise als Monologe ausgelegt. Ich wusste mitunter nicht mehr, ob ich noch in der Aussage eines Charakters stecke oder die Geschichte bereits ihren Fortlauf genommen hatte.

Den Schreibstil von M. C. Conradt möchte ich an dieser Stelle, sagen wir mal als grundsätzlich gut lesbar aber hart auslegen. Hart in dem Sinne, dass ich aufgrund der o. g. Empfindungen immer wieder auf Ecken und Kanten gestoßen bin, die ich erstmal wegstecken musste. Die Geschichte wurde dennoch stetig vorangetrieben. Für die Erzählung des Plots hat der Autor als Basis die Vergangenheitsform in dritter Person gewählt. Die Sichtweisen wechseln immer wieder und geben die Geschichte damit aus verschiedenen Blickwinkeln wider.

Die vermeintliche Protagonistin Mia ist selbstbewusst und zielstrebig. Doch die Mittel, die sie für ihren Erfolg einsetzt, haben ihr schon einige Sympathiepunkte bei mir gekostet. Doch der Zweck heiligt die Mittel und so sieht das Real-Life nun mal aus. Nach ihrem „Einsatz“ konnte sie hier jedoch mit den weiteren Entwicklungen wieder etwas aufholen und mich ihr Handeln dann etwas vergessen lassen. Im Endeffekt wirft sie alle Bedenken über Bord und gibt ihr Bestes für den gemeinsamen Erfolg. Setzt sogar ihr Leben aufs Spiel, würde sich opfern.

Insgesamt waren die Charaktere eher oberflächlich gehalten. Dennoch konnte ich meine Phantasie spielen lassen und hatte so gewisse Merkmale der handelnden Personen immer präsent.

Die Basis für M. C. Conradts Geschichte ist seit Jahren aktuell und wird mit Sicherheit auch in der Zukunft aktuell bleiben. Der Klimawandel ist uns allen alltäglich präsent. Die Idee für die Ursache des Ganzen selbst bietet eine Menge Potential. Hier wurde aus meiner Sicht definitiv auch ein Grundstein gelegt, der zum Nachdenken anregen kann.

Das Ende von „Geflutet“ war vorhersehbar befriedigend für mich ausgestaltet. Ein anderes Finale hätte auch wirklich nicht zu dieser aufrüttelnden Geschichte gepasst. „Geflutet“ ist aus meiner Sicht alles in allem ein durchaus gelungener Debütroman, den es zu lesen lohnt.

Urteil:
„Geflutet“ bietet Szenarien, die Verschwörungstheoretikern definitiv gefallen und glaubhaft dargestellt werden. Meine Einblicke in mögliche Entwicklungen zum Weltuntergang sind mir auf jeden Fall 3 Bücher wert.

Für alle, die übermächtigen Gegnern standhalten, ihre Ziele dabei bedingungslos verfolgen und alle Kraft zur Rettung der Welt einsetzen können.

©hisandherbooks.de


#rausmitderdicken
#rausmitderdicken
von Sophia Bennett
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen die Risiken der heutigen multimedialen Zeit - absolut authentisch, 16. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: #rausmitderdicken (Taschenbuch)
Zitate:
„Es war Freundschaft auf den ersten Blick. Sie kannte Gedichte von meinem Lieblingsdichter Stevie Smith auswendig und führte wie ich ein Album mit Bildern aller entlegenen Orte, die sie eines Tages besuchen will.“
(S.31)

„Die Musik hebt mich hoch, hoch über die Menge. Es ist, als würde ich fliegen lernen und wollte nie wieder landen.“
(S.63)

Inhalt:
Sasha, Nell, Jodie und Rose sind beste Freundinnen. Und sie haben eine Band. Allerdings treten sie nicht öffentlich auf, sondern singen allein für sich.

Plötzlich ist das nagelneue iPhone von Sasha verschwunden. Darauf befinden sich viele, für die Mädchen peinliche Videos, in denen sie zusammen Songs üben und singen. Der aus einer Laune heraus entstandene Hit „Sonnenbrille“ ist ebenfalls zu sehen. Und dann beginnt das Desaster. Eines der Videos, gerade „Sonnenbrille“, taucht bei Killer Act, einer Online-Casting-Show von Interface, auf. Die User scheinen es zu mögen. Es gibt immer mehr Liker. Die Girls-Band befindet sich unter den TOP 100 und wird zum Finale eingeladen. Doch nun müssen sie eine Entscheidung treffen, die die Jury von ihnen verlangt. Und damit treten sie eine gewaltige Lawine los, die ihr ganzes Leben verändern wird. Denn eine von ihnen muss die Band verlassen.

Meinung:
„#rausmitderdicken“ ist eigentlich nicht unbedingt in dem Genre gelagert, das ich normalerweise lese. Doch die sympathische Sophia Bennett konnte mich auf der Buchmesse in Leipzig durch ihre positive Ausstrahlung davon überzeugen, dass ich diesen Ausflug vielleicht doch einmal wagen sollte. Und irgendwie hatte ich auch gerade Lust auf diese Geschichte. Gut, dass „#rausmitderdicken“ schon lesebereit auf meinem SuB lag.

So startete ich also in die Geschichte und war gespannt, was mich erwarten würde. Von Anfang an wurde ich dann auch von Sasha, der Protagonistin, abgeholt und mitgenommen. Mit ihr wagte ich meine ersten Schritte in diese Realität und wurde neugierig auf mehr.

Ich stürzte also in eine Welt von Teenager-Mädchen, wie ich sie mir zum Teil bisher auch immer so ausgemalt hatte. Es war interessant, meine Meinung bestätigt zu bekommen und ich fand es wirklich gut. Kein Wunder – Bestätigung hat immer etwas! Ich erlebte Sasha, Rose, Jodie und Nell in ihrem Alltag. Und danach. Ganz ehrlich, ich freute mich mit ihnen. Sie hatten viel Spaß, konnten sich miteinander über Sachen freuen und hielten zusammen. Und dann kam dieser Tag, an dem sie, eigentlich nur nebenbei und beim Blödsinn machen, ein Video drehen, dessen Song sie den Titel „Sonnenbrille“ geben.

Als Sashas iPhone verschwunden ist, denken sie sich erstmal noch nichts Schlimmes. Doch „Sonnenbrille“ taucht nun bei Killer Act, einer Internet-Casting-Show auf und steigt unaufhörlich im Ranking. Ich konnte die Gefühle der Mädchen nachvollziehen, die das Geschehen natürlich beobachteten, auch wenn die Bewerbung ungewollt war. Und nun geraten sie in einen Medienstrudel, der so nicht absehbar war. Und vor allem werden sie vor eine Entscheidung gestellt, die sie eigentlich nicht treffen wollen. Doch das Ergebnis macht sie letztendlich zu einer öffentlichen Zielscheibe. Denn Rose, im Vergleich zu den anderen Mädchen kräftiger gebaut, muss die Band verlassen. Sie haben sie sozusagen öffentlich diskreditiert. Und darauf werden die Mädchen ab sofort reduziert. Der S******* im Internet trifft sie mit ungeahnter Härte.

Sophia Bennet schreibt locker und flüssig. Ich fühlte mich jederzeit wohl in der Geschichte und konnte die Handlungen der Charaktere zum größten Teil nachvollziehen. Die Protagonistin Sasha erzählt die Handlung aus Ich-Perspektive in der Gegenwart, so dass ich immer aktuell informiert über das Geschehen war. Ernste Themen wie Cybermobbing und erste Liebe packt die Autorin in ein gut strukturiertes Geschehen und versucht, die Handlungen abgemildert an den Leser zu bringen. Und doch konnte ich beim Lesen die Emotionen fühlen, die Mauer, die sich um die Mädchen bildet. Gerade noch berühmt, sind sie nun das Ziel jeglichen Hasses. Gewinner kann es dabei eigentlich nicht geben…

Sophia Bennet versteht es geschickt, die alltäglichen Risiken, vor allem im Internet, glaubhaft darzustellen und darauf hinzuweisen. Sei es im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit von Casting-Shows und Internet- Rankings, die Realität lässt sie dabei nicht außen vor und beschreibt zwischenmenschliche Problemstellungen, gerade in der Pubertät, vorstellbar.

Die Geschichte selbst hatte sicherlich ein paar kleinere zähere Stellen, an denen ich nicht spürbar vorangekommen bin, dennoch fühlte ich mich insgesamt gut unterhalten. Nachdem ich mich auf dieses Genre dank des Schreibstils der Autorin wirklich einlassen konnte, ließ Sophia Bennet zum Ende hin mein Herz nochmals höher schlagen, bevor ich mich von Sasha und Co. verabschiedet habe. Dieser Ausflug hat mir auf jeden Fall sehr viel Freude gemacht.

Urteil:
„#rausmitderdicken“ zeigt die Risiken der heutigen multimedialen Zeit auf, punktet zugleich mit authentisch wirkenden Szenerien und Handlungen. Die Zeit an der Seite von Sasha konnte ich genießen und vergebe deshalb 4 Bücher.

Für alle, die sich unbewussten Risiken aussetzen, heftigen Situationen standhalten und einfach mehr als alles andere auf Freundschaft vertrauen.

©hisandherbooks.de


Big Game - Die Jagd beginnt
Big Game - Die Jagd beginnt
Preis: EUR 10,99

4.0 von 5 Sternen ein rasantes Abenteuer, das mit seinem jungen sympathischen Helden punktet, 3. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Big Game - Die Jagd beginnt (Kindle Edition)
Inhalt:
Oskari ist kurz davor, ein Mann zu werden. In der Nacht auf seinen 13. Geburtstag muss er in der Finsternis im Wald rund um den Mount Akka allein verbringen und Beute schießen. Die Beute – das, was der Wald dem Jäger gibt – wird Oskari sein Leben lang prägen.

Doch kurz vor dem Schuss auf einen Hirsch dröhnt es über dem Wald. Ein Hubschrauber landet und vertreibt die Beute. Oskari ist neugierig und beobachtet die Männer aus dem Hubschrauber und sieht, wie sie Raketenwerfer aufbauen – und auch einen Fremdenführer aus der Gegend erschießen.

Oskari flieht und wird kurz darauf Zeuge, wie etwas im Wald landet. Wen der Wald Oskari gegeben hat, hätte er in seinen kühnsten Träumen nicht geglaubt: den amerikanischen Präsidenten – der in sehr großer Gefahr schwebt.

Meinung:
An „Big Game – Die Jagd beginnt“ kommt man durch die Verfilmung und die Trailer derselben nicht vorbei. Umso neugieriger war ich, was es mit der „Jagd“ auf sich hat.

„Big Game“ beginnt recht ruhig und führt in das Leben von Protagonist Oskari ein und zeigt sein letztes Training, ehe er sich im Wald um Mount Akka beweisen muss. Oskari ist alles andere als stark und die Erwartungen an ihn sind sehr hoch als Sohn des Mannes, der auf seiner Jagd einen Bären getötet hat. Schnell wird klar, dass Oskari niemals bestehen wird – er ist nicht einmal in der Lage, den rituellen Bogen zu spannen und das Gelächter ist groß. Doch auf Oskari wartet eine ganz andere Herausforderung, die ihn wahrhaft wachsen lässt.

Durch Dan Smith‘ kurzweiligen Schreibstil war ich sofort in Oskaris Welt und die Seiten rasten wahrhaftig an mir vorbei. Ehe ich aus dem Buch aufblickte, war es schon zur Hälfte gelesen. Die Welt rund um die finnischen „toughen“ Dorfleute am Fuße des Mount Akka wurden sehr gut und vorstellbar beschrieben, das Ritual des Erwachsen-Werdens schien mir etwas übertrieben für Finnland, aber ich konnte es dennoch annehmen.

Protagonist Oskari ist der Antiheld schlechthin. Er hat zwei beste Freunde, doch vom Rest des Dorfes wird er belächelt. Oskari glaubt nicht einmal selbst an sich, nur das Vertrauen seines Vaters lässt ihn alles durchstehen. Von einem auf den anderen Moment ist jedoch alles anders und Oskari steht vor einer Bewährungsprobe, die nie ein anderer Junge zuvor durchleben musste. Und dabei wird er mehr als einmal von Zweifeln geplagt – vor allem, als er von seinem Vater mehr als nur enttäuscht wird. Doch jemand vertraut auf ihn und Oskari wächst daran über sich hinaus.

Durch den jugendlichen flotten Erzählstil aus der Sicht von Oskari raste ich wie bereits erwähnt durch die Seiten. Dan Smith hat auf nahezu alles verzichtet, das die Geschichte am Vorankommen hindern könnte.

Das Szenario selbst hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich stets das Gefühl hatte, dass alles doch etwas übertrieben war. Das hat meinen Lesegenuss jedoch kaum beeinträchtigt und ich hing an den Seiten und fieberte und zitterte mit Oskari und dem Präsidenten, die stets am Rande des Todes schwebten.
Nach einem gelungenen Showdown endet die Jagd beruhigend und absolut zufriedenstellend.

Urteil:
„Big Game – Die Jagd beginnt“ ist ein rasantes Abenteuer, das mit seinem jungen sympathischen Helden punktet und dabei auch über das etwas unglaubwürdige Szenario hinwegsehen lässt. Spannend und actionreich, was mir sehr gute 4 Bücher wert ist.

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Stimmen
Stimmen
von Ursula Poznanski
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut realistische und spannende Unterhaltung, 2. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Stimmen (Broschiert)
Zitat:
„Wie furchtbar musste es sein, zu so etwas gezwungen zu werden. Von Stimmen, die der eigene Kopf einem vorgaukelte.“
(S.20)

Inhalt:
Beatrice und Florin werden zu einem neuen Mordfall gerufen. Das Ungewöhnliche: Der Mord ereignete sich auf einer Psychiatriestation für schwer traumatisierte Menschen. Das Ermittlerduo trifft auf schier unüberwindbare Umstände: Patienten, die nicht reden, Patienten, die Stimmen hören und deren Befehle befolgen müssen, erfolgsgierige Ärzte. Sie scheinen kein Stück in diesem Fall voranzukommen. Doch Beatrice gibt nicht auf und lässt sich auf die Spielregeln in dieser so anderen Welt ein.

Meinung:
Wenn neue Bücher von Ursula Poznanski erscheinen, gehören sie für mich beinahe schon zur Pflichtlektüre. Nachdem ich von den Vorgängerbänden „Fünf“ und „Blinde Vögel“ sehr begeistert war, gab es also für mich gar keine Frage, ob „Stimmen“ recht bald bei mir im Regal stehen würde. Nun war auch endlich der Zeitpunkt gekommen, dass ich das Buch zur Hand nehmen konnte. Denn jetzt war meine Neugier auf den neuen Fall des Ermittlerduos Beatrice und Florin dann doch zu groß geworden.

Und ich habe mich nicht getäuscht. Bereits mit dem Prolog vermittelt Ursula Poznanski eine unheimliche Atmosphäre, die eindeutig Lust auf das weitere Geschehen machte. Irgendwie schafft es die Autorin immer, mich in ihre Geschichten hineinzuziehen, förmlich teilhaben zu lassen.

Gespannt folgte ich dem Handlungsfaden, ging geschickt gelegten falschen Spuren nach und verstrickte mich immer mehr in die unterschiedlichsten Spuren. Ja, es gibt sie auch hier, diese ruhigeren Passagen. Diese hatte ich aber auch immer wieder zum Durchatmen nötig, damit ich Informationen zusammenführen und die Puzzleteile miteinander verbinden konnte. Die Spannungsbögen waren gut gesetzt und hielten mich an der Geschichte.

Bea und Florin haben mit diesem Mordfall eine Aufgabe erhalten, die unlösbar erscheint. Wie soll man psychisch schwerst erkrankte Menschen befragen? Kann man den Aussagen, wenn man denn welche erhält, Glauben schenken? Immer wieder folgen die beiden falschen Fährten. Fortschritte bei den Ermittlungen sind kaum erkennbar. Und auch geäußerten Missbrauchsvorwürfen ist nicht unbedingt zu trauen. Zumindest im Augenblick geraten Bea und Florin in eine Sackgasse. Doch im Bestreben, einen Ausweg aus diesem Labyrinth zu finden, geben sie nicht auf.

Wie ich es von der Autorin nicht anders gewohnt bin, konnte ich mich in „Stimmen“ aufgrund des flüssigen und mitreißenden Schreibstils voll auf die Geschichte konzentrieren. Diese wird in Vergangenheitsform in dritter Person aus Sicht von Beatrice erzählt. Ursula Poznanski ist es wiederum gelungen, mich mit angedeuteten Informationen, falschen Spuren und gut platzierten Hinweisen an ihre Geschichte zu fesseln. Das Buch längere Zeit aus der Hand zu legen, kam für mich überhaupt nicht in Frage.

Auch in „Stimmen“ fand ich mich vorrangig an der Seite von Bea wieder. Bea, die neben all dem beruflichen Stress auch noch Probleme mit ihrem Ex-Mann hat und die Betreuung und Versorgung ihrer zwei Kinder hinbekommen muss. Gerade mit dieser „anderen“ Seite der Protagonistin schafft es Frau Poznanski zu zeigen, dass ihre Charaktere eben nicht unüberwindbar stark, erfolgreich und unfehlbar sind, sondern auch ihre eigenen Probleme haben. Die Autorin gibt ihnen damit etwas Menschliches, macht sie zu jemandem aus unserer Mitte, zu Bekannten, Freunden oder Nachbarn. Allein dies hat u. a. Bea einen hohen Sympathielevel bei mir verschafft.
Die Charaktere sind aus meiner Sicht ausreichend und vorstellbar beschrieben. Zwischenmenschliche Problemstellungen wurden gut und realistisch dargestellt, basieren definitiv auf Handlungen im täglichen Miteinander.

In den Vorbänden hat sich immer schon wieder angedeutet, dass zwischen Bea und Florin mehr sein kann als nur die berufliche Zusammenarbeit. Auch hier war ich sehr neugierig, ob sich nun tatsächlich etwas zwischen den beiden entwickelt, ob sie dieses Risiko eingehen werden. Ob hier ein Happy End dieser Art zustande kommt, kann ich natürlich nicht verraten. Ich kann allerdings so viel sagen, dass immer wieder Momente und Situationen zwischen Bea und Florin entstehen, in denen ein Kribbeln eindeutig bemerkbar war.

Nachdem Ursula Poznanski Bea und mich wirklich lange an der Nase herumgeführt hat, schaffte sie es, mich am Ende ihrer Geschichte einmal mehr zu überraschen. Die Autorin lässt mich mit diesem Ende absolut zufrieden zurück. Ich freue mich schon auf weitere Werke von Ursula Poznanski.

Urteil:
Realistische und spannende Handlungen, irreführende Fährten und ein herausragender Schreibstil ließen mich „Stimmen“ einfach nur genießen. Meine Lesestunden mit dem Salzburger Ermittlerduo belohne ich deshalb mit 5 Büchern.

Wer gut recherchierte und realistisch dargestellte Szenarien liebt, dabei auf spannende Unterhaltung bis zur letzten Seite nicht verzichten möchte und sich von Rückschlägen keine Grenzen setzen lässt, ist bei „Stimmen“ genau richtig. Für alle Fans von „Fünf“ und „Blinde Vögel“ sowieso ein Must-Read!

Die Reihe:
1. Fünf
2. Blinde Vögel
3. Stimmen

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Obsidian, Band 3: Opal. Schattenglanz
Obsidian, Band 3: Opal. Schattenglanz
von Jennifer L. Armentrout
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

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4.0 von 5 Sternen leider blieb der Biss der Dialoge etwas auf der Strecke, 2. Mai 2015
Inhalt:
Daemon hat seinen Bruder Dawson zurück, aber Katy hat Dees Freundschaft verloren. Und auch Dawson ist nicht mehr der alte. Er hat es sich in den Kopf gesetzt, seine Beth aus den Fängen des VM zu befreien. Aber sie werden beobachtet und Dawson tötet kurzerhand einen Agenten.

Als dann plötzlich Blake auftaucht, ist das Chaos perfekt und vor allem Dees Mordgelüste groß. Aber gerade er scheint die einzige Möglichkeit zu sein, Beth zu befreien und Dawson vor dem sicheren Tod zu bewahren. Können sie ihm vertrauen?

Meinung:
Nach meiner Begeisterung für Daemon und Katy bin ich um den dritten Band natürlich nicht herumgekommen und erhoffte mir insbesondere eine weniger jammrige Katy als noch zu Beginn von Band 2. Vorab zur Entwarnung: Die habe ich bekommen.

Der Einstieg in Katys Blogger- und Lux-Welt gelang erneut wie von selbst. Kleine, verstreute Rückblicke gaben mir die nötige Erinnerungsstütze und ich konnte mich ganz auf das nächste Problem konzentrieren, oder besser die Probleme. Denn neben Dawson, der seine Beth zurückhaben will, ist Katys größtes Problem die komplett zerstörte Freundschaft zu Dee. Die hat natürlich allen Grund, wütend und enttäuscht zu sein, aber dennoch ist Katy wie vor den Kopf gestoßen. Doch zumindest in einem Punkt läuft alles gut: Daemon ist sich seiner Gefühle nun endlich so sicher wie Katy und ich dürfte den einen oder anderen romantischen Moment mit ihnen verbringen.
Hier eine kleine Anmerkung: Durch die Auslassungen für ein Jugendbuch dachte ich mir eigentlich jedes Mal, „es“ wäre schon getan, aber irgendwie … nicht. Aber das war auch kein Problem, sondern wollte nur erwähnt werden.
Was ich hingegen schade fand, dass die beiden durch die nun eindeutigen Gefühle einiges an Biss verloren haben. Die schlagfertigen Dialoge sind nur noch selten vorhanden, die Sprüche nur noch ein Schatten des ersten Bands.

Dadurch fiel mir mehr auf, dass Jennifer L. Armentrout über nahezu jede Kleinigkeit berichtete. Details, die mich gefühlt am Fortkommen hinderten, was ich sehr schade fand, denn der Schreibstil selbst ist locker und leicht wie eh und je. Natürlich steigert sich die Bedrohung und so kommt dennoch Spannung auf, Rückschläge und Tote mussten in Kauf genommen werden, aber das gewisse Etwas fehlte einfach.
Zug um Zug drängte sich dieser Eindruck immer weiter zurück und die Spannung kletterte auf schwindelerregende Höhen – bis die Autorin den dritten Lux-Band mit einem absolut fiesen Ende abschließt. Hoffentlich vergeht die Zeit bis „Origin – Schattenfunke“ ganz schnell.

Urteil:
In „Opal – Schattenglanz“ führt Jennifer L. Armentrout ihre Geschichte um Katy und die Lux gekonnt fort. Leider blieb der von mir erhoffte Biss der Dialoge größtenteils aus und deckte so einige ereignislose Stellen auf, die mich am Vorankommen hinderten. Die stetig ansteigende Spannung, der nervenzehrende Showdown und das herzzerreißende Ende belohne ich dennoch mit 4 Büchern.

Die Reihe:
1. Obsidian – Schattendunkel
2. Onyx – Schattenschimmer
3. Opal – Schattenglanz
4. Origin – Schattenfunke
(Erscheinungstermin: 18.12.2014)
5. Opposite - ?
(Erscheinungstermin nicht bekannt)

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Twin Island. Das Geheimnis der Sophie Crue
Twin Island. Das Geheimnis der Sophie Crue
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Spannung auf einer geheimen Insel, 25. April 2015
Zitat:
„Er baute sich vor ihr auf. Seine ausweichende Art verlor sich mit einem Schlag. Plötzlich hatte er etwas Intensives und Wildes an sich.“
(S.51)

„Sie trieb auf einer warmen Traumwelle, ihre Muskeln schlaff, ihr Gehirn träge. Schließlich gab sie das Denken auf und überließ sich der Dunkelheit.“
(S.235)

Inhalt:
Der Inhalt der Mail war eindeutig. Sophies Mutter ist in einer Notsituation. Natürlich macht sich Sophie sofort auf den Weg. Allerdings scheint niemand Skin Island, die Insel, auf der ihre Mutter an einem geheimen Projekt arbeitet, zu kennen. Schließlich hat Sophie doch noch Glück. Jim, ihr Freund aus Kindertagen, fliegt sie zu dieser Insel. Doch was sie hier antrifft, sprengt ihre Vorstellungskraft. Und plötzlich befindet sich Sophie in tödlicher Gefahr.

Meinung:
Auf „Twin Island“ bin ich beim Stöbern in meiner Stammbuchhandlung gestoßen. Ich hatte ja schon einmal mit dem Buch geliebäugelt, aber nun musste es eindeutig mit.

Der Anfang war dann auch vielversprechend. Gleich zu Beginn ist diese kurze Mail von Sophies Mutter abgedruckt, in der sie ihre Tochter um dringende Hilfe bittet. Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sophie bei ihrem Vater in Boston. Dennoch ist sie sehr auf ihre Mutter fixiert, die auf Skin Island (Guam) arbeitet. Die Zeit, die sie ab und an mit ihrer Mutter verbringen kann, ist für Sophie sehr wertvoll. Keine Frage, dass sie ihrer Mutter sofort zu Hilfe eilen will. Sophie weiß nicht, was passiert ist, doch die E-Mail klang wie in höchster Not geschrieben. Und die Zeit läuft Sophie davon.

Nach diesem verheißungsvollen Start wurde die Geschichte vorerst aus meiner Sicht ein bisschen zäh. Die Suche nach der Insel zog sich etwas zu sehr in die Länge. Niemand konnte und wollte Sophie wirklich helfen, Skin Island zu finden. Skin Island ist nämlich auf keiner Karte verzeichnet. Doch ich wusste ja bereits aus dem Klappentext, dass sie früher oder später dort ankommen musste. Wie es der Zufall so will, trifft sie Jim, einen Freund aus Kindertagen, wieder. Dieser hilft ihr aus alter Verbundenheit und fliegt sie nach Skin Island. Und natürlich wächst zwischen Sophie und Jim ein zartes Gefühl heran.

Die Ereignisse auf der Insel werden mit entsprechenden Spannungskurven beschrieben. Eine gewisse Vorhersehbarkeit der Handlungen konnte ich dabei gut ausblenden. Dennoch wirkte manche Aneinanderreihung von Szenen auf mich etwas konstruiert, zu gewollt.

Die Geschichte wird in Vergangenheitsform (aus dritter Person) erzählt. Die Kapitel wechseln zwischen Sophies und Jims Sicht. Später wurde aufgrund der Entwicklungen noch die Sicht einer weiteren Person eingebaut, die das Geschehen im Endeffekt abrundete.
Der Schreibstil von Jessica Khouri ist flüssig und verständlich. An manchen Stellen zwar detailverliebt, strapaziert sie dies jedoch nicht über. Ich konnte mich letztendlich darauf einlassen und meine Konzentration auf die Geschichte legen.

Die Charaktere werden gut und vorstellbar beschrieben, in die Tiefe ging die Autorin hier jedoch nicht. Der Geschichte selbst schadet dies allerdings nicht spürbar, da das Augenmerk wirklich auf die Handlung selbst gelegt wurde. In mancher Szene vermisste ich dennoch zumindest eine ansatzweise Emotionalität der Charaktere.

Gen Showdown zieht die Spannungskurve nochmals kräftig an. Hatte ich die Vermutung, die Gefahr nun überstanden zu haben, zeigt Jessica Khouri dann doch eine gewisse Trennungsangst zu ihrer Geschichte und spinnt den Handlungsfaden weiter. Nachfolgend findet die Autorin einen beruhigenden Ausklang, mit dem ich definitiv zufrieden bin.

Etwas muss ich zum Ende dann doch noch loswerden. Auch wenn „Twin Island“ grundsätzlich Teil einer Reihe ist, kann man das Buch definitiv unabhängig vom ersten Teil lesen. Dies sollte also auf gar keinen Fall abschrecken!

Urteil:
In „Twin Island“ deckte ich an der Seite von Sophie so manches gut gehütetes Geheimnis auf, bestand lauernde Gefahren und fühlte mich von den Handlungen gut unterhalten. Für meine Erlebnisse auf dieser geheimen Insel vergebe ich deshalb knappe 4 Bücher.

Wer gern mit Buchcharakteren auf Entdeckungsreise geht, hierbei keinen Gefahren ausweicht und dabei Erkenntnissen gegenüber aufgeschlossen ist, trifft mit „Twin Island“ die richtige Wahl und wird die Geschichte genießen können.

Die Reihe:
1. Die Einzige: In deinen Augen die Unendlichkeit
2. Twin Island: Das Geheimnis der Sophie Crue
3. Kalahari (Originaltitel)

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Schnee wie Asche
Schnee wie Asche
von Sara Raasch
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen gut konstruiertes Fantasy-Spektakel, das Lust auf mehr macht, 25. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Schnee wie Asche (Taschenbuch)
Zitat:
„Sein Körper beginnt sich vor meinen Augen zu verwandeln. Knochen knacken und formen sich neu, Muskeln werden mit einem knirschenden Ruck gestreckt.“
(S.55)

„Die klare Kälte schlägt mir mit solcher Wucht entgegen, dass ich Gefahr laufe, den Schrei, den ich die letzten zehn Minuten unterdrückt habe, herauszulassen.“
(S.157)

Inhalt:
Vor 16 Jahren wurde das Königreich Winter zerstört und die Magsignie, das magische Medaillon von Winter, durch den König von Frühling zerbrochen. Nur wenigen Winterianern ist die Flucht vor den Truppen Frühlings gelungen. Die übrigen Überlebenden fristen ihr Leben seitdem in Arbeitslagern Frühlings.

Die Flüchtigen, zu denen auch Meira und Mather gehören, versuchen nun schon seit Jahren, die Hälften des Medaillons zu finden. Doch Angra, der König von Frühling, bewahrt die Hälften getrennt voneinander auf, so dass die Suche umso schwieriger wird.

Nun wird endlich auch Meiras größter Wunsch erfüllt. Nun darf auch sie auf eine so sehnlichst erwartete Mission, die ihr William, der Anführer der Gruppe, bisher nicht erlaubt hat. Denn eine der Medaillonhälften befindet sich jetzt ganz in der Nähe. Meira nimmt die Herausforderung an. Und begibt sich damit in tödliche Gefahr.

Meinung:
„Schnee wie Asche“ von Sara Raasch hat eher zufällig den Weg zu mir gefunden. Der Klappentext jedoch hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und so wollte ich die sie unbedingt kennenlernen.

Schon die Landkarte von Primoria vor der eigentlichen Geschichte fand ich sehr gelungen. Die nachfolgend abgedruckte Widmung, in der man erfährt, dass die Autorin die Basis für ihre Geschichte bereits als Zwölfjährige gelegt hat, brachte ihr erste Sympathiepunkte bei mir ein. Im Anschluss konnte ich, diesen Gedanken an eine Autorin im Vorteenageralter immer im Kopf, so manche kritische Kleinigkeit übersehen und darüber hinweggehen.

Sara Raasch warf mich förmlich in ihre Geschichte hinein. Anfangs fühlte ich mich auf ihrem erschaffenen Terrain noch ein wenig unsicher, konnte dies aber mit steigender Seitenzahl ausgleichen. Zu wenig wusste ich von dieser Welt und musste mich damit vorerst ein bisschen durchmogeln und arrangieren. Meine Vorstellungskraft war gefordert, die von Sara Raasch geformte Welt zu erkunden und zu verstehen, was aufgrund des Aufbaus mit den Rhythmus- und Jahreszeitenkönigreichen in Primoria nicht unbedingt einfach war.

Dennoch konnte ich mich immer mehr auf diese Idee einlassen, konnte die Geschichte genießen und in die Welt von Primoria eintauchen. Die Anflüge von Längen hielten mich dabei nicht dabei auf, diese Erkundungstour zu unterbrechen. Der Autorin gelang es immer mehr, mich an ihre Geschichte zu binden und zu fesseln.

Meira ist eine wirklich starke Protagonistin. Sie fällt nicht nur durch ihre Ausdauer und hohe Loyalität auf, auch ein gewisser Stursinn ist eine ihrer Haupteigenschaften. Doch dabei verliert sie niemals das eigentliche Ziel, das Ziel der Gruppe, aus den Augen. Denn über allem Handeln steht, dass die Magsignie zurückerobert werden muss, um Winter wiederaufzubauen und zu alter Stärke zu verhelfen. Aber der Weg dahin ist schwierig und gefährlich. Und immerhin sind von ehemals 25 Flüchtigen ganze Acht übrig geblieben.
Meira stellt ihre eigenen Bedürfnisse immer hintenan. Der Kampf für Winter steht an erster Stelle. Selbst aufkeimende Gefühle für Mather muss sie im Zaum halten, denn immerhin ist er der rechtmäßige König von Winter. Eine Liaison ohne Vorteile für Winter kann deshalb nicht in Frage kommen. Selbst als ein großes Opfer von Meira verlangt wird, scheint sie sich in ihr Schicksal zu fügen. Und doch bleibt sie ihrem Selbst immer treu, lässt sich nicht verbiegen. Ihre Stärke ist vorbildlich, kann mitreißen. Meira war mir eine wirklich sympathische Protagonistin, mit der ich mich gern in die Gefahren gestürzt habe.

Sara Raasch konnte mich mit ihrem durchaus flüssigen Schreibstil für sich einnehmen. Die Geschichte erlebte ich in der Gegenwartsform aus Sicht von Meira. Die gewählte Zeitform trug dazu bei, dass ich stets direkt am Denken und Handeln der Charaktere teilnahm, immer den gleichen Wissensstand zum Geschehen hatte. Die Fantasy-Komponente kam bei dieser Geschichte ebenfalls nicht zu kurz. Auch wenn ich zwischendurch immer mal wieder den Ansatz von Längen gespürt habe und ab und an etwas irritiert war, konnte ich mich auf die Idee und den Weltentwurf auf jeden Fall gut einstellen.

Die in der Geschichte enthaltenen Spannungsspitzen waren aus meiner Sicht gut gesetzt, ich fieberte in vielen Situationen mit und um die Charaktere.

Das Ende der Geschichte gestaltet die Autorin nicht unbedingt unerwartet, für mich auf jeden Fall zufriedenstellend. Definitiv wurde eine gute Basis geschaffen, auf der der Folgeband hervorragend aufsetzen kann. Ich freue mich schon, mehr von Meira und Co. zu erfahren.

Urteil:
„Schnee wie Asche“ war für mich ein schön gestricktes Zusammenspiel von Fantasy-Elementen sowie einem Weltentwurf, der mich fesseln und mitunter faszinieren konnte. Ich habe meine Zeit gern in Primoria an der Seite von Meira verbracht und vergebe deshalb 4 Bücher.

Für alle, die gern Ausflüge aus der Realität unternehmen, Charaktere durch alle Gefahren begleiten und niemals das Ziel aus den Augen verlieren.

Die Reihe:
1. Schnee wie Asche
2. Ice like Fire (Originaltitel, vor. 2015)
3. Bisher ohne Titel (Snow like Ashes 3)

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