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Rezensionen verfasst von
barockfreund (Konstanz)

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Piatnik 2150 Luxus Kaffeehaus Bridge
Piatnik 2150 Luxus Kaffeehaus Bridge
Preis: EUR 17,75

3.0 von 5 Sternen Plastik, 12. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Piatnik 2150 Luxus Kaffeehaus Bridge (Spiel)
Das Kartenbild ist eines das man nicht so oft sieht, deswegen habe ich sie gekauft. Diese hier gehören außerdem zu den wenigen, die das Symbol auf beiden Seiten haben, so dass sie auch für Linkshänder spielbar sind (die die Karten von rechts in der linken Hand aufblättern. Bei den allermeisten Karten von Piatnik sehe ich dann nämlich leider nichts, so schön sie an sich sind, sind sie dann nutzlos...). Was allerdings nicht auf der Artikelseite zu sehen war ist, dass die Karten aus Kunststoff sind oder zumindest mit Kunststoff überzogen. Das macht sie sicher haltbar, also vielleicht finden manche das gut, aber da ich hier ja auf der Suche nach schönen bis künstlerisch gestalteten Karten bin, wirkt es auf mich unangenehm


Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch (Narr Studienbücher)
Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch (Narr Studienbücher)
von Judith Berman
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als kurzgefasstes Lehrbuch relativ gut gelungen, 8. Juni 2013
Dieses Buch bietet einen kurz gefassten Lehrbuchtext und dazu jeweils Übungsaufgaben zu einigen der wichtigsten Themen der deutschen Syntax, und bietet damit eine sehr brauchbare und ausgewogene Mischung. Es ist erkennbar auf einen Unterricht zugeschnitten, der sich in der germanistischen Tradition bewegt. Neuere Entwicklungen der Linguistik werden teilweise gewürdigt und angetippt, aber nicht wirklich zum Gegenstand gemacht, und diese inkonsequente Haltung ist mein einziger Kritikpunkt, denn dies führt dann schon dazu, dass an manchen Stellen inhaltliche Probleme und Widersprüche entstehen, aber es sind nur wenige Dinge. Auf S. 17 etwa wird die traditionelle Einteilung verbraten, dass Pronomina eine eigenständige Wortart darstellen, es wird auch gesagt dass dies problematisch ist, ohne aber daran zu rütteln; auf S.27 wo der moderne linguistische Begriff der "Phrase" dargestellt wird, sind Pronomina plötzlich NPs! (also hätten dieselbe Kategorie wie Substantive). Zu kritisieren ist auch, dass die so gestreiften strukturellen Begriffe wie "Phrase" nie definiert werden, und dass strukturelle Analysen lediglich aufblitzen, indem auf S. 26 einmal ein Baumdiagramm gezeigt wird, das überdies aber *keine* korrekte Struktur des Deutschen abbildet. Und das wars dann auch, Analyse des Satzes in Konstituenten / Satzglieder wird ansonsten kaum geübt, und ebenso wird nirgends deutlich erwähnt, dass die Konstituenten/Phraseneinteilung sowohl mit dem Feldermodell als auch mit dem traditionellen Begriff des mehrteiligen Prädikats in einem Widerspruch steht, es bleibt also ein unkommentiertes Spannungsverhältnis zwischen den Inhalten von Kapitel 2, 6 und 8 stehen. So sind dann auch die Einteilungen "Satzglied vs. Attribut" und "Konstituente / Phrase" ohne Bezug zueinander beide im Text anwesend (obwohl "Satzglied" und "Attribut" aus linguistischer Sicht sehr merkwürdig zugeschnittene Einteilungen sind). Wie gesagt also, statt die ganzen Konzepte der strukturellen Linguistik sorgfältig zu erklären oder aber konsequent auszublenden, werden sie kurz angetippt ohne letztlich verständlich zu werden, und dann stehen sofort traditionelle germanistische Lieblingsthemen wie Valenz, freier Dativ und Feldermodell im Vordergrund. Aber wenn man das so machen will, ist es natürlich auch irgendwie legitim für eine Einführung. Die aufgezählten Unzulänglichkeiten sind aus meiner Sicht so ziemlich die vollständige Liste, also es hält sich im Rahmen.
Was am meisten zählt, ist am Ende die praktische Brauchbarkeit des Textes als Lehrbuch, das für eine erste Einführung in die Syntax des Deutschen eine machbare Auswahl an Themen bietet, und auch einige der grundlegenden Inhalte vermittelt, die man an der Universität gerne als Schulwissen voraussetzen möchte, aber erfahrungsgemäß nicht voraussetzen kann. Drei bis vier Sterne, aus meiner Sicht. Ich hab das Buch selber in der Lehre immer mal gern benutzt, allerdings auch immer mit einem großen Anteil eigener Zusätze.


Syntax: Grundlagen und Theorien
Syntax: Grundlagen und Theorien
von Christa Dürscheid
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,99

26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach einer kurzen Durchsicht, 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Syntax: Grundlagen und Theorien (Taschenbuch)
... möchte ich dieses Werk schnell wieder beiseite legen. Ohne es ganz gelesen zu haben: Wenn ich bei einer stichprobenartigen Lektüre auf praktisch jeder Seite inhaltliche Fehler finde — sowas darf bei einem elementaren Lehrbuch nicht passieren. In der Mehrzahl der Fälle kann man vielleicht Flüchtigkeitsfehler annehmen, aber es sind dann nicht bloß missglückte Formulierungen, sondern Flüchtigkeit bereits im Nachdenken. Das einzige was bei einem Einführungsbuch zählt ist leider, was die Leser genau entnehmen können, nicht ob der Autor es bei näherem Nachdenken auch besser gewusst hätte. Denn die Leser sind in diesem Fall Anfänger, die sich auf den Wortlaut verlassen müssen.

Bitte:
-- S.20 beginnt es gleich mit einem Hammer, wegen dem ich eigens zurückgekehrt bin, um nachträglich hier noch eine bittere Beschwerde in die Rezension einzufügen, ich hab nämlich erst schier überlesen dass da steht: "Werden zwei Wörter zu einer lautlichen Einheit verschmolzen, spricht man von einem phonologischen Wort" -- Diese Passage soll wohlgemerkt zur Erklärung der verschiedenen Wortbegriffe dienen, also hier definieren was ein phonologisches Wort ist... Zum einen, die Einheit, woraus das phonologische Wort sich zusammensetzt, heißt immer noch "metrischer Fuß"; aber ganz abgesehen davon hätte man einmal beim Formulieren darüber nachdenken sollen, was für "Wörter" da jetzt verschmolzen werden sollen: phonologische doch wohl nicht, aber was für welche sonst ? Übergangslos geht es weiter, und das ist dann auch alles was es an Erklärungen zum Wortbegriff in dieser Abteilung gibt: "Im Deutschen liegen Verschmelzungen in der Verbindung von Artikel und Präposition vor, vgl. 'im' (in dem)..." ... Ein Blick in die Fachliteratur zeigt, dass diese Verbindungen *nicht* rein phonologisch zustandekommen und die Beispiele, die auch gar nicht erläutert werden, alle deplaziert sind. Da die kontrahierten Formen "im / am / zum" praktisch nie Betonung tragen können, ist auch praktisch ausgeschlossen, dass sie je ein phonologisches Wort im korrekten Sinn des Begriffes darstellen können.
-- S.22: Die generative Syntax geht nicht von vier Wortarten aus, wie der Text suggeriert, sondern von 4 Wortarten, die "lexikalisch" sind, wogegen die übrigen Wortarten "funktional" sind; hier liegt eine Bedeutungsverwirrung beim Begriff "lexikalische Klasse" vor.
-- S.22 "bei den Konjunktionen wird unterschieden zwischen hauptsatz- und nebensatzeinleitenden Konjunktionen". Wo gibt es denn "hauptsatzeinleitende Konjunktionen"? Es gibt zwar das Wort "denn", das von einem Verbzweitsatz gefolgt werden muss, aber die benötigte Unterscheidung ist die zwischen koordinierenden Konjunktionen (wie "denn", welches 2 gleichartige Sätze verbindet) und subordinierenden. (Es waren hoffentlich nicht die sog. Konjunktionaladverbien gemeint, die das Vorfeld eines Verbzweitsatzes besetzen können).
-- S. 22: Die Wortarten "Substantiv, Verb, Adjektiv" sind nicht "eine offene Klasse" sondern jede einzelne von diesen ist jeweils eine offene Klasse. Dasselbe Missverständnis wiederholt sich bei den geschlossenen Klassen.
-- S.23 Adjektive werden als flektierbare Kategorie aufgeführt unter anderem insofern als sie einen Komparativ bilden können, im gleichen Atemzug werden Adverbien als unflektierbare Wortart eingestuft, wofür das Adverb "oft" als Beispiel dienen soll -- obwohl es hier ganz genauso Komparation gibt: "oft - öfter"
-- S. 24 Die Aussage, dass im Koreanischen Adjektive als finites Prädikat benutzt werden können, ist unrichtig: Übersetzungen deutscher Adjektive ergeben im Koreanischen entweder nominale Partikel oder es handelt sich gar nicht um Adjektive sondern um Verben.
-- S. 26 Die gesamte Diskussion der semantischen Fundierung von grammatischen Kategorien strotzt vor logischen Fehlern, die offenbar unbesehen aus der Literatur übernommen werden. Insbesondere trifft es nicht zu, dass in der Bezeichnung von Nomina als "Gegenstandswörter" eine Typenverwechslung steckte, ebensowenig wie in der Aussage dass Präpositionen "Relationen zwischen Gegenständen bezeichnen". Es ist völlig richtig, dass sie als ihre Bedeutung Relationen zwischen Gegenständen *bezeichnen*, unabhängig davon, dass das, was sie hinsichtlich ihrer syntaktischen Funktion *tun* eine Verbindung von Ausdrücken ist. -- Der schlimmste Schnitzer ist das Weiterreichen eines Zitats von Hentschel & Weydt, das einen Denkfehler enthält, der von der Autorin durch 'erklärende' Zusätze noch ausgewalzt wird. Wenn man sagen wollte, dass "Blut an der Hand" und "blutige Hand" praktisch denselben Sachverhalt bezeichnen, könnte das noch durchgehen soweit man Feinheiten außer Acht lässt, aber daraus folgt gerade *nicht* dass das Substantiv "Blut" für sich und das Adjektiv "blutig" für sich denselben Sachverhalt bezeichnen, denn die Bedeutungsähnlichkeit zu "blutige Hand" entsteht ja erst aus der Kombination von "Blut" mit der PP "an der Hand". Hier herrscht blanke Verwirrung darüber was "das Phänomen" das beschrieben wird, jeweils ist, es wird anscheinend so getan, als würden sich alle außersprachlichen Sachverhalte auf undifferenzierte Substanzbegriffe reduzieren, und Relationen zwischen zwei Gegenständen (wie bei "blutig") kämen nicht als "Sachverhalte" vor.
--- S. 27: "Zu den syntaktischen Kategorien zählen nicht nur die Wortarten sondern auch die Flexionskategorien" : zumindest eine gefährliche Redeweise, denn "syntaktische Kategorie" ist normalerweise synonym mit "Wortart", man sollte sagen: zu den syntaktischen Merkmalen zählen nicht nur Wortarten (bzw. Kategoriemerkmale) sondern auch Flexionsmerkmale".
-- S. 28: Es ist zwar traditionell gängig, aber dennoch sehr problematisch, Konstruktionen wie Perfekt oder Passiv als "Konjugation" bzw. "Flexion des Verbs" zu bezeichnen, denn gemeint wäre "Flexion des Hauptverbs", aber dieses steht dabei in einer Infinitivform und das Hilfsverb das Perfekt bzw Passiv ausdrückt, ist seinerseits flektiert. Hier wird Morphologie und Syntax durcheinandergeworfen (allerdings nicht nur von dieser Autorin)
-- S. 29: "Als Phrase werden Wortgruppen bezeichnet, die syntaktisch eine Einheit bilden" : NEIN, denn das ist vielmehr die Definition der Konstituente; eine Phrase ist eine Konstituente, die abgeschlossen bzw. maximal ist, und davon findet sich hier kein Wort. Das ist eine äußerst elementare Sache, bei der hier geschludert wird!
-- S. 29 weiter "Konstituenten sind definiert als sprachliche Einheiten, die Teile einer größeren Einheit sind" ... Aus den beiden zitierten Definitionen im Zusammenhang würde sich logisch ergeben, dass 'Konstituente' ein Unterbegriff zu 'Phrase' ist. Es ist natürlich gerade umgekehrt (wie im späteren Text auch richtig gesagt wird). Ich habe mich vor einiger Zeit über Studenten von mir gewundert, die in der Klausur die Begriffe "Konstituente" und "Phrase" verwechselt haben; jetzt vermute ich, dass sie diese Probleme bei der (sorgfältigen!) Lektüre dieses Textes hier erworben haben könnten (denn ich habe mal dieses Buch aus einer Tasche hervorlugen sehen...)
-- S. 32 "Eine semantische Begriffsbestimmung ist, dass sich das Subjekt auf den Urheber der Handlung, das Agens bezieht. Dieses Subjektmerkmal trifft freilich nur auf [...] Sätze zu, [...] die ein transitives Verb im Aktiv enthalten" -- Wehe, irgend ein Leser notiert sich diese Beschreibung als Merksatz "Subjekt = Agens"! Es geht allerdings weiter:
-- S. 33 ..."Auch in Aktivsätzen gelten Zusatzbedingungen, wie z.B. die , dass als Prädikat ein Handlungsverb stehen muss. So ist in dem Satz 'Die gute Note in Mathe freut mich', in dem ein Empfindungsverb auftritt, die Subjekt-NP gerade nicht mit dem Agens zu identifizieren".-- Jetzt beginnt es richtig zu klingen, aber was ist das für eine verquere Weise zu sagen, dass das Subjekt allgemein gesprochen keinesfalls mit der Agensrolle identifiziert werden kann? Dass das Subjekt von *Handlungsverben* ein Agens ist, ist eine zirkuläre Aussage (solange man nicht Subjekt- und Objektselektion durch eine semantische Theorie abgrenzt), und ansonsten muss es eben kein Agens sein. Die Gleichung Subjekt=Agens ist ein typischer Fehler von Laien. Auch wenn die Autorin etwas richtiges im Sinn haben sollte bei der Rolle der Agentivität für Argumentselektion, ist es unmöglich, etwas korrektes aus dem Text zu entnehmen, wenn formuliert wird, das Subjekt könne über die Agensrolle semantisch definiert werden. Die Fachliteratur (zB Dowty 1991, Levin & Rappaport 1995) geht eigentlich umgekehrt so vor, den Begriff der "Agentivität" danach zuzuschneiden, welche Aktanten subjektwürdig sind.
-- S. 33 "In Ergativsprachen [...] ist im prototypischen Fall das Patiens im Subjekt kodiert. Der Kasus dieses Subjekts ist der Absolutiv." -- Was heißt hier "im prototypischen Fall" ? Man kann schon einmal nicht pauschal behaupten, dass der Absolutiv in Ergativsprachen Subjekt ist, denn diese Sprachen unterscheiden sich stark darin, was die syntaktischen Funktionen der Kasus sind. Ausgerechnet für die hier im Text erwähnten Beispiele Baskisch und Georgisch ist die Darstellung rundheraus falsch, weil gerade diese Sprachen Ergativkasus als Subjekt in der intransitiven Konstruktion erlauben.
-- S.34 "Merkmale des Subjekts": "Das Subjekt ist mit wer oder was erfragbar (semantisches Kriterium" -- Wieso semantisch?? Ach so, später heißt es: Der Fragetest setzt voraus, dass das Subjekt referenziell ist, anders als bei "Wetter-es". Aber auch viele referenzielle Subjekte können nicht mit "wer" erfragt werden: Subjekte in Frage- oder Ausrufesätzen, oder das Demonstrativ in "Das regnet aber!" Die wer-Frage ist kein semantischer Test.
-- S. 34 weiter: "Das Subjekt ist das worüber man spricht (pragmatisches Kriterium)" -- Wie soll man Studenten beibringen, wissenschaftlich genau zu formulieren, wenn dann in Lehrbüchern *sowas* als Merksatz steht? Bitte wenigstens den Begriff "Topik" benutzen, sonst bedeutet dieser Satz nichts! Dann sieht man allerdings, dass der "prototypische" Zusammenhang zwischen Subjekt und Topik auch keinesfalls immer gilt, besonders nicht im Deutschen.
-- S. 35, Fußnote 8: Im Koreanischen sei kein Kopulaverb erforderlich: NEIN, es gibt eine Kopula "i", und die wird bei prädikativen Nomina auch gebraucht, das angegebene koreanische "apuda" ist hingegen ein Verb! nur deswegen wird es ohne Kopula konstruiert. Es gibt zwar Adjektive im Koreanischen, aber nie in prädikativer Position.
-- S. 35 weiter im Zusammenhang "[...im Koreanischen ... ein Kopulaverb nicht erforderlich]. Im Deutschen begegnen solche verblosen Konstruktionen nur in festen Wendungen oder in Zeitungsüberschriften (vgl. 'Ein Mann, ein Wort'; 'Überfall gescheitert')" -- Bitte doch mal genau hinschauen: "Ein Mann, ein Wort" ist keine prädikative Struktur, sondern eine Parataxe (so wie "Gesagt, getan"). Und in "Überfall gescheitert" ist keine Kopula weggelassen, sondern ein Perfekt-Hilfsverb, die Form "gescheitert" ist also gar kein kopulaloses Adjektiv, sondern eine infinite Verbform! Da die Autorin explizit den Zusammenhang zu "solchen" kopulalosen Konstruktionen wie im Griechischen herstellt, gelten hier keine Ausreden...

Das war nun meine Lektüre aus Kapitel 2. Ich bin nicht zuversichtlich, dass der Rest des Buches sich qualitativ wesentlich davon abhebt. Unbegreiflich auch, dass solche Fehler inzwischen 6 Auflagen überlebt haben; aufmerksam geworden war ich ursprünglich auf die 4. Auflage, aber in der 6. ist alles genauso.

Nur weil ich dann eigens nachgeschaut habe: Der Text, in dem die Phrasenstruktur der GB-Theorie eingeführt wird, enthält ebenfalls grobe Schnitzer:
-- S. 132 Definition "Komplemente sind Konstituenten, die syntaktisch vom Kopf der Phrase gefordert werden". -- Hier fehlt die strukturelle Definition, hier wird offenbar der valenzgrammatische Komplementbegriff eingeflochten, der ein anderer ist.
-- weiter S. 132: "Damit ein Komplement vom Kopf der XP regiert werden kann, muss es [...u.a...] vom Kopf c-kommandiert [werden]" -- NEIN, Rektion ist immer über m-Kommando definiert (jedenfalls seit Chomsky 1982), die Definition des m-Kommandos, die auf der Seite später folgt um Rektion für Spezifikatoren extra noch mal anders zu definieren (nanu was soll das denn??) deckt ja Spezifizierer und Komplemente gleichermaßen ab. Der Begriff c-Kommando hat bei der Definition von Rektion standardmäßig nichts zu suchen (dafür wurde m-Kommando formuliert), und der strukturelle Begriff der hier bei der Definition von Komplementen fehlt ist vielmehr der des *Schwesterknotens* zu einem Kopf. Wie ist so etwas in einem Lehrbuch möglich? -- Nicht wenige Autoren würden übrigens c-Kommando auf asymmetrisches c-Kommando einschränken, und folglich die Kopf-Komplement-Beziehung gerade ausschließen.
-- weiter S 132 Definition "c-Kommando : Eine Konstituente a c-kommandiert eine Konstituente b, wenn der Knoten, der a unmittelbar dominiert, auch b dominiert". -- NEIN, diese Definition ist unvollständig, sie heißt standardmäßig: "wenn der nächste *verzweigende* Knoten, der a dominiert, auch b dominiert UND a selbst nicht schon b dominiert". Man kann sich selber ausrechnen, dass sonst bei genauer Anwendung der Definition gelegentlich was falsches rauskäme.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 1, 2015 12:03 PM MEST


Küchentrolley mit KACHELN weiß GROSS Küchenwagen Küchenhelfer
Küchentrolley mit KACHELN weiß GROSS Küchenwagen Küchenhelfer

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen praktisch, hübsch und stabil, 10. Juni 2012
Dieser Küchenwagen hat ein Problem gelöst, das ich schon öfter hatte: in einer kleinen Küche unter einer Arbeitsfläche Platz zu haben, aber alle Küchenwagen die man findet sind zu hoch dafür. Dieser füllt eine Lücke, im doppelten Sinn, mit seinen 75 cm ist er einer der ganz wenigen, die auch mal unter einen Tisch passen. Er ist daher natürlich auch in dieser Ausführung nicht sehr groß, in einen von den herausziehbaren Körben passen z.B. zwanglos 3 Päckchen Pasta, und die Schubladen sind mit 5cm Innenhöhe auch nicht wirklich groß, aber z.B. für Besteck gut nutzbar. Ich kenne solche Gefährte sonst als manchmal recht wacklig, bin daher von diesem hier angenehm überrascht, er scheint stabil und sieht gut aus. Die angegebene Aufbauzeit von 30 min habe ich zwar nicht ganz eingehalten, aber nur weil ich lange und vorsichtig überlegt habe wie alles passen muss, im Rückblick war der Aufbau eigentlich nicht kompliziert. Dieses Teil hat mir ausgesprochen Freude gemacht und ich kann es weiterempfehlen.


Wilhelm Friedemann Bach: Concerti
Wilhelm Friedemann Bach: Concerti
Preis: EUR 21,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr zu empfehlen (für Originalklangfreunde), 18. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Wilhelm Friedemann Bach: Concerti (Audio CD)
Diese Aufnahme zeigt, was für ein unterschätzter Komponist Wilhelm Friedemann Bach doch ist -- mindestens zwei der vier Werke hier sind echte Schmankerl. Um mal die Erstaufnahme eines Flötenkonzertes sowie die Aufnahme eines Cembalokonzertes hier der Spezialität halber mit Hammerklavier - nur beiläufig zu streifen: Die Sinfonie (& Fuge) d-moll ist ein herausragendes hörenswertes Stück von tiefer, dramatischer Ausdruckskraft, und das Konzert für 2 Cembali am Schluss ist ein echtes Meisterwerk: hier steckt eine Überfülle an originellen Ideen darin. Die beiden Cembali kommen kaum dazu in Ruhe ihre Gedanken auszutauschen, weil sich unvorhergesehen immer wieder die Blechbläser einmischen, die glauben sie als einzige wüssten wies richtig gemacht wird- Köstlich :-) Die Musik ist dabei durchaus verzwickt, und mir scheint es wird auch dadurch weniger leicht durchhörbar, dass hier leicht rauher Originalinstrumente-Klang dominiert. Wem das zu kratzig sein sollte, der kann für die Sinfonie d-moll immer noch die Einspielung des Orchesterwerks mit Hartmut Haenchen bei Berlin Classics aufsuchen. Aber das Konzert für 2 Cembali hier sollte man nicht verpassen! Witz und Spielfreude, und ein schillerndes Mittelding zwischen Barock und Beethoven!


Apple MacBook MB881 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core 2 Duo 2,0GHz, 2GB RAM, 120GB HDD, DVD+/- DL, Mac OS X)
Apple MacBook MB881 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core 2 Duo 2,0GHz, 2GB RAM, 120GB HDD, DVD+/- DL, Mac OS X)

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser die Variante mit Alu-Gehäuse nehmen!, 29. März 2009
Nachdem ich in einem Laden dieses MacBook mit Kunststoffgehäuse angesehen habe, stand für mich fest, dass ich es nicht will, sondern dass die Variante mit Alu-Gehäuse ihren höheren Preis wert ist. Das Innenleben ist ja m.W. baugleich, und man hat so weit einen hervorragenden starken und schnellen Rechner, dessen Bedienungskomfort -- kaum zu glauben -- gegenüber früheren Apple-Computern noch einmal gewachsen ist. Vor allem das Trackpad bei dem man mit Benutzung von ein zwei oder drei Fingern verschiedene Befehle erteilt: super, so leicht hab ich noch nie einen Computer gehandhabt ! Auch den Bildschirm finde ich brillant und eine Verbesserung, ich für mein Teil sehe nicht, was an dem leicht spiegelnden Display stören sollte.

ABER: das Kunststoffgehäuse hat leider nicht dieselbe Güte wie der Rest der Maschine. Zunächst einmal hatte das weiße Gehäuse schon beim Vorgänger iBook G4 den Nachteil, dass es mit der Zeit vom Handschweiß Flecken bekommt: Dort wo beim Tippen die Handballen immer aufliegen, kann es nach längerer Zeit richtig versifft aussehen (gelblich-bräunliche Verfärbungen).
Zudem habe ich bei dem jetztigen neuen Modell gefunden, dass die Bauweise geändert wurde: es handelt sich jetzt praktisch um eine Kunststoff-Wanne, auf der mit der Tastatur ein Deckel aufliegt -- die Fuge ist jetzt also an der Oberseite des Gehäuses, und sie hat eine fühlbar scharfe Kante! Sie kratzt also unablässig, wenn man beim Tippen die Handgelenke auflegt. Jedenfalls war das bei dem Modell im Laden fühlbar unangenehm. Sowas finde ich eines hochwertigen Computers unwürdig! (Die alten Modelle hatten das Problem nicht, die waren umgekehrt gebaut mit der Fuge an der Unterseite).
Also: Ich kann die Maschine nachdrücklich empfehlen, aber ebenso empfehle ich, das Alu-Unibody-Gehäuse anzuschaffen, es ist seinen Preis wert - vom Design, von der Haltbarkeit und von der Anschmiegsamkeit!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 7, 2009 7:17 AM MEST


Konzerte Vol. 3: Bwv 1053/1067/
Konzerte Vol. 3: Bwv 1053/1067/
Preis: EUR 20,59

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen weiter so!, 2. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Konzerte Vol. 3: Bwv 1053/1067/ (Audio CD)
Was zu einer früheren Folge dieser Reihe schon geschrieben wurde, bestätigt sich auch hier: Dies sind erstrangige Aufnahmen von Bachs Konzerten in sehr inspirierter Einspielung: elegant, spritzig, extrem virtuos und trotzdem mit größter Leichtigkeit und Sicherheit gespielt. Vorsicht: ungewohnt hohes Tempo! Aber es bleibt immer einfach wohltuend lebendig, und ohne Übertreibung. Die Inspiration mit der hier musiziert wird, hat gegenüber früheren Folgen kein bisschen nachgelassen. Man freut sich auf mehr!


Gefühle (Reclam Taschenbuch)
Gefühle (Reclam Taschenbuch)
von Eva-Maria Engelen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schwach, teilweise nützlich, 1. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Gefühle (Reclam Taschenbuch) (Taschenbuch)
Da dies ein philosophisches Buch zum Thema "Gefühle" ist, nehmen solche Themen am meisten Raum ein, die in Verbindung mit anderen klassischen philosophischen Fragen stehen. Zum einen ist es das Verhältnis zwischen "Gefühlen" und Bewusstsein, zum anderen gibt es ein ganzes Kapitel über "Gefühle" und "Werte". Was leider fehlt, ist eine elementare Systematik, welche "Gefühle" es überhaupt zu unterscheiden gibt, und vielleicht noch wie sie in Bestandteile analysiert werden können. Das bräuchte man aber, um die allgemeinen Definitionen, die hier und da gegeben werden, sauber anwenden zu können, und das wäre m.E. die Grundlage für alles andere gewesen.

Eingangs finden sich allgemeine Definitionen zur Unterscheidung von vier Kategorien dessen, was ich gerade in Anführungszeichen summarisch "Gefühl" genannt habe: Emotionen, Gefühle (i.e.S.), Empfindungen und Stimmungen. Diese Unterscheidung wird normativ-definierend eingeführt, ohne Diskussion, warum hier alltagssprachliche Begriffe in neue (engere) Bedeutungen gezwängt werden, und eben ohne systematische Anwendung, obwohl der Leser schnell das Gefühl hat, dass es bei den Definitionen klemmen könnte. Emotionen werden als geistig-körperliche Episoden in Reaktion auf eine Veränderung erklärt; Gefühle dagegen als affektive Phänomene mit Dispositions- oder Hintergrundcharakter. Gefühle stünden "in keinem unmittelbaren Reaktionszusammenhang zu einer Situation" und könnten "nicht richtig/falsch bzw. vernünftig/unvernünftig" sein (S. 8-10). "Vertrauen" wird kommentarlos als Beispiel für ein Gefühl erwähnt, obwohl es den letzten beiden Merkmalen glatt zu widersprechen scheint. "Angst" wird ohne große Diskussion als eindeutige Emotion klassifiziert, obwohl sie ebenso den Charakter des latenten Gefühls haben kann (ich vermute, die Autorin meinte eigentlich Furcht; dieser Begriff wäre nämlich eindeutig). Und so weiter.

Die Diskussion im dritten Kapitel empfand ich nach erstem Lesen als inkonklusiv: Benötigen Empfindungen und Emotionen Bewusstsein, oder können sie auch unbewusst sein? Das Problem ist wohl, dass in einem so kurzen Büchlein über Gefühle der Begriff des phänomenalen Bewusstseins nicht auch noch geklärt werden kann. Aber genau das ist der Knackpunkt. So bleibt mir als Argument nur die rhetorische Frage der Autorin im Kopf: "Das Phänomenale ist doch der Definition nach das sich Zeigende, das was in Erscheinung tritt -- wie soll das unbewusst sein können?" (S.65) Tja aber WEM erscheint und zeigt es sich? Was ist anders, wenn DER mal kurz wegschaut (bzw. wenn es ihn so gar nicht gibt)? Ich weiß nicht ob es mir hilft, wenn ich das Kapitel noch mal genau zu lesen versuche, denn man hat hier einfach keinen Boden unter den Füßen.

Kurz noch zum vierten Kapitel, Gefühle und "Werte". Sehr irritierend. Zunächst wird recht gründlich eingeführt was Werte sind und ob sie vielleicht real sind. Aber kein Wort darüber, dass viele Emotionen und Gefühle sich nicht auf Werte beziehen! (Ärger oder Schadenfreude z.B. beziehen sich nicht auf Werte sondern auf andere Arten von Präferenzen). Und dann hat die Autorin offenbar einen interessanten Roman gelesen, in dem der Begriff der "Scham" in einer sehr ungewöhnlichen Anwendung gebraucht wird (ein Holocaust-Überlebender schämt sich seines Überlebens). Dieser Fall, der den normalen Begriff der Scham "auf den Kopf stellt" (wie die Autorin selber sagt), wird als einziges konkretes Beispiel ausgebreitet, anstatt von einer Analyse dessen auszugehen, was Scham im Normalfall überhaupt ist. Ja und dann ist das Buch plötzlich zuende.

Nützlich ist dass das Buch in all diese Fragen einen ersten Einstieg zeigt (sehr nützlich die kommentierte Bibliografie). Es bemüht sich darum, die faszinierenden Fragen und Bezüge dieses Themas freizulegen, und nicht nur "Bachelor-Wissen" zum Abhaken zu liefern. Aber der Text ist erstaunlich ungenau, unkonkret und unsystematisch.


Schwanengesang
Schwanengesang
Preis: EUR 17,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Einspielung aus unerwarteter Richtung, 20. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Schwanengesang (Audio CD)
Das Label "Celestial Harmonies", das diese Einspielung verlegt, hat sonst glaube ich vorwiegend "Weltmusik" im Programm, aber hat sich hier mit dem Australischen Ensemble "The Song Company" in eines der heikelsten Repertoires der frühen klassischen Musik vorgewagt: dem Schwanengesang von Heinrich Schütz, einem erst vor kurzem wieder aufgefundenen Hauptwerk nicht nur von Heinrich Schütz sondern der Barockmusik überhaupt. Heikel ist das Unternehmen, weil gerade die Gesangswerke von Heinrich Schütz ihre Wirkung aus der unerreicht geschmeidigen Vertonung der deutschen Sprache beziehen. Viele Aufnahmen mit Ensembles aus nicht-deutschen Muttersprachlern haben hier hörbare Defizite. Die Australier auf dieser Aufnahme jedoch meistern auch die sprachlichen Schwierigkeiten exzellent! Und, in der Hauptsache, legen sie ein faszinierendes, intimes Stück Musik von großer musikalischer Komplexität vor, in kaum zu übertreffender Klarheit und Sensibilität aufgeführt. Eine sehr empfehlenswerte Einspielung, die viele der etablierteren Ensembles (z.B. unter Herreweghe) hörbar übertrifft!


Lusatia Superior (Musik im Oberlausitzer Sechsstädtebund)
Lusatia Superior (Musik im Oberlausitzer Sechsstädtebund)
Preis: EUR 19,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raritäten!, 20. April 2006
Ludger Remy, der diese Aufnahme leitet, hat wieder einmal eine erstaunliche Ausgrabung aus dem mitteldeutschen Barock vorgelegt (wie er das schon in einer Reihe von Veröffentlichungen bei cpo getan hat). Herausgekommen ist hier eine CD mit Barockmusik aus der Lausitz, die eine Reihe kaum bekannter Raritäten bringt und duch eine große Vielfalt an Typen und Stilen auffällt. Sie ist so vielfältig, dass sich das Durchhören der CD sogar etwas zu sehr als Wechselbad anfühlt: Wir haben solistische, unbegleitete Deklamation eines liturgischen Texts ("Meistergesang", war mir neu), eine Te Deum-Vertonung mit Wechsel von gregorianischer Deklamation und Mehrstimmigkeit, Arien mit Instrumentalbegleitung, eine Streicher- und mehrere kleine Bläsersinfonien (Posaunen & Zinken), und einige sehr eindrucksvolle Stücke mit großangelegter Besetzung aus Sängern und Orchester: C.L. Boxbergs "Ich bin die Tür zu den Schafen" ist eine hochbarocke Kirchenkantate mit prächtigen Trompeten&Pauken-Abschnitten im Wechsel mit stilleren Sopranpartien -- eine echte Entdeckung. Und das Glanzstück der CD war für mich das Stück "Ach du hochbetrübtes Sachsen" eines gewissen E. Titius; hier wird ein strophischer Klagegesang gegen ein choralartiges Bassfundament gesetzt (ein Verfahren mit dem ansonsten hauptsächlich JS Bach brilliert hat); hier hat überdies der Bass einen eigenen Text!

Gesang, Orchesterspiel, und auch die Aufnahmetechnik sind erstrangig. Vom Repertoire her eine sehr spezielle CD, man sollte eine Ader für frühbarocke Instrumentalmusik und Kirchenmusik mitbringen, für solche Hörer aber sehr empfehlenswert!


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