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Beiträge von Dirk Steinfort
Top-Rezensenten Rang: 1.216.937
Hilfreiche Bewertungen: 17
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Rezensionen verfasst von Dirk Steinfort
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klangerlebnis höchsten Grades!, 1. Dezember 2011
Zunächst ein Kompliment an amazon, innerhalb eines Tages geliefert, klasse! Doch die große Verneigung geht dann an die Ingenieure von JBL, ich sitze seit Stunden und pendele zwischen Staunen, Dankbarkeit und maßloser Freude. Wirklich ganz fantastisch:: zunächst Opernbombastik, dann feines Geigenspiel, jetzt Mark Knopfler. Ob Gesangpartien oder Instrumente, ob orchestraler Vollsound oder einzelne Instrumente in Höhen und Bässen, das System liefert differenziert, klang-voll und kristallklar! Klasse, und zwar große!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Grandios und im besten Sinn mitreissend erzählt!, 30. März 2009
Ein wirklich sprachlich herausragender Roman, der -raffiniert erzählt, nämlich in gewisser Weise rückwärts- die Geschichte des Balkans in tausend kleinen Geschichten verwickelt. Mitreissend von Anfang an, dabei immer wieder starke Sätze, die mitten ins Herz treffen, ebenso komisch wie tragisch und lebensprall. 'Je weniger Liebe du im Leben bekommst, desto eher brauchst du solche Geschichten.', heißt es einmal. Und der Roman erzählt genau solche Geschichten! Beglückend!!
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5.0 von 5 Sternen
neue Klangdimension, 14. Dezember 2008
also ich hatte die Originalkopfhörer vom Ipod und auch die vielgerühmten Sennheiser. Was ich nun mit diesen Sony-Hörern erlebe, bereitet viel Freude und absoluten Klanggenuß: volle Bässe, feine Höhen, insgesamt ganz saubere Klänge. Die Gummistulpen fügen sich wunderbar ins Ohr ein und es kommt zu einem Klang ohnegleichen. Nicht nur, aber auch für den Preis absolute Kaufempfehlung, bin froh, den Schritt endlich gegangen zu sein!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kongenial, 14. April 2008
Dieses Hörbuch zeichnet sich auf vielerlei Weise aus: Zunächst sind da die gedankenreichen, anregenden, zugleich politisch und poetischen Erzählungen/Meditationen/Reportagen Kapuscinskis. Diese sind hervorragend ausgewählt und zusammengestellt worden, wobei wirklich immer darauf geachtet wurde, dass der Autor extensiv und ungekürzt zur Geltung kommt. Schließlich ist die Lesung durch Hanns Zischler eine kongenial passende Besetzung. Klasse!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zwei Riesen schreiben große Geschichte(n), 19. Juni 2007
'So dicke Bücher sehen verlockend aus, sie sind wie eine Einladung an einen üppig gedeckten Tisch.' So schreibt Kapuscinski über sein großes Vorbild Herodot. Und er geht begleitet mit dem Buch 'Historien' von Herodot auf seine eigenen Reportagereisen, die ihn vor allem nach Afrika und Asien führen. So wird seine eigene Wirklichkeit zugleich gespiegelt in den Geschichten, die Herodot vor über 2000 Jahren aufschrieb. So schreibt er sehr gedankenvoll, inspiriert-anregend und gibt dem Leser zahllose Anregungen, nun seinerseits in den Brunnen der Vergangenheiten hinabzusteigen, seine verschiedenen Tiefen kennenzulernen und so die Gegenwart besser zu begreifen. Das ist großartig, stilistisch wunderbar geschrieben und ein Buch zum Wieder- und Wiederlesen. Oder, wie Kapuscinski selbst schreibt (über Herodot natürlich!): 'In jedem Buch sind einige Bücher enthalten, man muß es nur verstehen, zu ihnen vorzudringen, sie zu entdecken, zu enthüllen und zu begreifen.'
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein Roman als schwieriges Gebirge, 11. Juni 2007
Es geht um den Lebensweg eines jungen Mannes, der vom islamistischen Terroristen zu einem extrem asketischen Christen wird und dabei alle Extreme des Lebens und Denkens austestet. Von den dunklen Seitenstraßen in Bombay zu den heiligen Hallen von Cambridge, von der Jagd nach Salman Rushdie zu den Terroristencamps in den Bergen Afghanistans, vom abgeschiedenen Trappistenkloster in Kalifornien zu den geheimen Weihen und kriminellen Machenschaften der internationalen Finanzwelt führt der Kreuzzug von Zia Khan - Gottes kleinem Krieger. Der Roman beeindruckt über weite Strecken sehr wohl, da sind immer wieder Passagen, die ausgezeichnet geschrieben sind. Gerade im ersten Drittel, in dem vor allem der Weg des jungen Zia in den islamischen Fundamentalismus geschildert wird, das ist packend und immer spannend. Dann auch die Zeiten im Trappistenkloster als asketischer Einsiedler, immer wieder bewegend und auch spirituell tiefgängig. Der Übergang vom Islam zum Christentum war für mich zu wenig begründet und wenig zwingend, da erschien mir die Romankonstruktion allzu gewollt. Im letzten Drittel hatte ich dann das Gefühl, als würde sich alles etwas hinziehen, wobei man ja sagen muss, dass es schon für den Roman spricht, dass ich 700 Seiten ohne einen Moment zu zögern oder mich zu quälen, durchgelesen habe. Als Fazit bleibt ein zwiespältiger Eindruck: Ich glaube, einen wirklich faszinierenden Autor kennengelernt zu haben, von dem ich gerne auch anderes lesen möchte. Dabei bin ich aber froh, dass die ersten Bücher nicht so umfangreich sind. Denn mit einem solch gewaltigen Roman, der wie ein Gebirge erscheint, scheint sich Nagarkar überhoben zu haben.
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