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Rezensionen verfasst von
Blagger
(TOP 500 REZENSENT)   

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Do Not Disturb - Pray for Death
Do Not Disturb - Pray for Death
DVD ~ Stephen Geoffreys
Wird angeboten von the-dvd-house
Preis: EUR 5,11

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unterirdisch und überflüssig, 9. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Do Not Disturb - Pray for Death (DVD)
Ein unterirdisches Machwerk: unglaubwürdiger und unlogischer Plot, schlechte Schauspieler, miese Synchro, und was am Schlimmsten ist - die absolute Abwesenheit von Spannung. Wenigstens special effects, Horrorelemente oder der berühmte "Gore Factor"? Ebenfalls Fehlanzeige. Der ständig biersüppelnde, erkennbar durchgeknallte Mörder nervt schon nach einer Viertelstunde, man gähnt sich durch die hanebüchene Story und sehnt das baldige Ende herbei. Absolut überflüssiger Streifen, der niemanden hinterm Ofen hervorholt.


Best of Mike Oldfield:1992-2003
Best of Mike Oldfield:1992-2003
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Warner-Jahre im Überblick, 9. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Best of Mike Oldfield:1992-2003 (Audio CD)
Warum ausgerechnet der Zeitraum 1992 - 2003, der vielleicht nicht unbedingt zur spektakulärsten und innovativsten Schaffenszeit von Mike Oldfield zählt, mit einer Best Of gewürdigt wird, ist einfach zu erklären: Oldfield war in dieser Zeit bei Warner unter Vertrag und die Plattenfirma bringt nun nochmal einen bunten Ausgriff der damals eingespielten Werke heraus. Dass es dabei hauptsächlich um die schnelle Kasse für Warner geht, ist sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen, denn Oldfields beste Tage lagen da schon hinter ihm.

Thematisch hat Mike Oldfield in den Warner-Jahren vor allem sein "Tubular Bells"-Thema verwurstet, variiert und weiterentwickelt: es sind zwei Fortsetzungen, eine Neueinspielung und die Reminiszenz "Millenium Bell" entstanden, die eigentlich nur namentlich an das Original anknüpfte. Insgesamt steht für mich bei diesen Werken eher das effektvolle Arrangement und der chillige, durchaus moderne Sound im Vordergrund, weniger die musikalische Struktur der 70er und schon gar nicht die poppige, kommerzielle Seite der 80er.

Es sind das gut hörbare, entspannende und ansprechende Stücke - ganz überwiegend reine Instrumentals - die auch herausgelöst aus der Dramaturgie der Originale ihre Wirkung entfalten. Vieles wirkt nicht übermäßig originell - da werden Vangelis, Pink Floyd, Mark Knopfler, Robert Miles u.a. klangtechnisch "zitiert", um es wohlwollend auszudrücken - aber es ist zweifellos gut gemacht, und für schöne Melodien hatte Oldfield schon immer eine glückliche Hand. Insgesamt eine gute Zusammenstellung von zehn Jahren Oldfield, die ganzen Originalalben aus dieser Zeit braucht man nämlich nicht wirklich.


Warte, bis es dunkel wird (Uncut) [Blu-ray]
Warte, bis es dunkel wird (Uncut) [Blu-ray]
DVD ~ Addison Timlin
Preis: EUR 14,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassischer und konventioneller Slasher, 4. Mai 2015
Suchen Sie einen Horrorfilm mit einer ungewöhnlichen Story, innovativer Regie und atemberaubenden Wendungen? Dann wird "Warte, bis es dunkel wird" vermutlich enttäuschen. Wenn Sie aber einen klasse gemachten, konventionellen und packenden Slasher sehen wollen, der mit seinen klassischen Elementen als repräsentativ für das Genre gelten darf und höchst unterhaltsame anderthalb Stunden bietet, dann ist dies Ihr Film.

Gradlinig, spannend und mit gelungenem Timing - was man über einige hochgelobte Streifen dieser Gattung wie beispielsweise "Freitag der 13." oder "Texas Chainsaw Massacre" nicht so uneingeschränkt sagen kann - ist die Umsetzung des klassischen Serienkiller-Themas hier bestechend gemacht. Der Film baut mit seinen suggestiven Kameraperspektiven eine bedrohliche und beängstigende Atmosphäre auf und hält die Spannung über die Laufzeit aufrecht. Einzig der Schluss ist ein bisschen lau geraten, das aber lässt sich verschmerzen.

Bestimmt hat man das alles schon mal irgendwo irgendwie gesehen, aber gilt das im Überangebot an Horrorfilmen nicht für die Mehrzahl der Werke? Die Inszenierung und die Machart sind überzeugend, und das macht hier den Unterschied, auch wenn der Plot sicher zu gewöhnlich ist, um von einem ganz großen Wurf zu sprechen.


Ndw-die Neue Deutsche Welle 1977-85,Teil 1
Ndw-die Neue Deutsche Welle 1977-85,Teil 1
Preis: EUR 24,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abseits des Mainstream, 3. Mai 2015
Bei diesem NDW-Sampler ist Obacht geboten: das ist nicht noch eine 08/15-Collection der sattsam gesammelten Charthits, sondern der erste Teil (drei weitere sollen folgen) einer umfassenden und sehr weit gefassten Betrachtung der deutschen Pop- und Rockszene zwischen 1977 und 1985. Was heißt das?

Wir finden hier nicht nur viele weitgehend unbekannte Interpreten, sondern auch von den üblichen Verdächtigen wie Trio, Fehlfarben oder Andreas Dorau mal nicht die gängigen Songs, sondern eher Titel aus der zweiten Reihe. Daneben gibt es aber von Nena, Hubert Kah, EAV und anderen durchaus auch die bekannten Hitparadenkracher . Und es sind auch Sachen drauf, die man üblicherweise nicht unter NDW verortet, etwa Relax oder die Stripes.

Das alles hat Methode, wie das Label Bear Family im umfangreichen und sehenswerten Booklet klarstellt: man wollte bewusst musikalische Vielfalt abbilden. Für den Gelegenheitshörer vielleicht eher bedingt geeignet, ist diese Doppel-CD für alle, die in dieser Zeit und mit dieser Musik groß geworden sind, eine unverzichtbare Fundgrube sowohl an musikalischen Perlen wie auch an Hassobjekten - kaum jemand wird auf dieser Kollektion alles gut finden, aber darum geht es auch nicht.

Absolut super, dass man hier endlich mal "Johnny's Traum" von Morgenrot findet! Ein Track, der auf CD enorm schwer zu bekommen ist, und das gilt sicher für viele der enthaltenen Songs (für mich persönlich hat sich der Sampler schon für dieses eine Stück gelohnt). Ich finde das Konzept innovativ, ambitioniert und einfach großartig und freue mich schon auf die nächsten Teile.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 6, 2015 4:13 PM MEST


The Voices
The Voices
DVD ~ Ryan Reynolds
Preis: EUR 15,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schockierend schlecht, 2. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: The Voices (DVD)
Als spontaner Kinobesuch an einem verregneten Maifeiertag geplant, hatte ich mich bei der Filmwahl auf den ganz ansprechenden Trailer und moderat-positive Bewertungen im Netz verlassen. Das funktioniert meist ganz gut, erwies sich aber im Fall von "The Voices" als grob fahrlässig. Als wir nach etwa einer Stunde vorzeitig den Kinosaal verließen - nachdem bereits Etliche vor uns gegangen waren - waren wir klüger. Was im Trailer wie eine etwas makabre, mit bissigem schwarzem Humor durchsetzte Komödie aussah, entpuppte sich als - ja, als was eigentlich?

Der Streifen ist überhaupt nicht witzig, selbst die als Kurzschnipsel ganz putzigen Spracheinlagen von Hund und Katz sind im Zusammenhang eher dämlich bis peinlich. Man kann zwar erkennen, wo die Lacher hätten sein sollen, aber die krampfigen und gewollten Gags enden allesamt als Rohrkrepierer. Dann hat "The Voices" eine angedeutete Tiefe, die den Film völlig comedyuntauglich macht und eher als Charakterstudie anlegt, nur bleibt die ambitionierte psychologische Ebene schlicht superflach. Beide Genres funktionieren gar nicht und die Kombination auch nicht. Dazu gesellen sich dann eklig blutige Szenen und krude Regievolten, die dem ganzen vermutlich einen avantgardistischen oder vielleicht auch verstörenden Anstrich verleihen sollen. Nichts von alledem passt zusammen, die Zutaten sind - jede für sich - misslungen, das Gesamtwerk einfach nur langweilig und deprimierend.

Vermutlich wollte Marjane Satrapi mit "The Voices" einen sehr unkonventionellen, provozierenden Genremix liefern, irgendwas zwischen den Coen-Brüdern, Tarantino und David Lynch. Wäre es qualitativ auch nur im Entferntesten an eine der genannten Referenzen herangekommen, hätte man wenigstens den Versuch respektieren können. Aber dieses enttäuschende und entnervende Desaster ist eigentlich sogar mit einem Stern noch zu gut bedient. Machen Sie sich gern Ihr eigenes Bild, ich habe Sie gewarnt...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 25, 2015 12:53 AM MEST


The Boy Next Door
The Boy Next Door
DVD ~ Ryan Guzman
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentlich inszeniert, aber der ideenlose Plot ist enttäuschend, 26. April 2015
Rezension bezieht sich auf: The Boy Next Door (DVD)
Ziemlich einhellig und schroff wurde und wird dieser Film von der Mehrheit der Kritiker und Zuschauer verrissen. Die Kritikpunkte sind dabei durchaus berechtigt, andererseits muss man auch nicht den Eindruck erwecken, es handele sich hier um einen vollständig misslungenen Thriller - denn es gibt auch genügend positive Aspekte.

Was haben wir also an eher erfreulichen Dingen? Zunächst mal ist "Boy Next Door" eine professionelle Produktion, ordentlich inszeniert und gut fotografiert. Auch an den schauspielerischen Leistungen gibt es nicht viel zu kritisieren: dass die Akteure mit ihren flachen Charakteren wenig Gestaltungsspielraum haben, ist nicht ihre Schuld. Im Rahmen der Möglichkeiten machen sie es gut, und das gilt auch und vor allem für Jennifer Lopez, die hier nicht nur klasse aussieht, sondern auch eine ansprechende Performance abliefert.

Wir haben es also mit einem Streifen zu tun, der von der Machart her nicht zu beanstanden ist. Leider hat er aber erhebliche andere Schwächen: da ist zunächst die eher altbackene Story, die noch dazu in fast jeder Phase des Films zuverlässig vorhersehbar ist. Es mangelt vollständig an Ideen, Überraschungen oder Wendungen. So läuft der Plot zwar temporeich, aber trotzdem müde durch die üblichen Fiesheiten einer Stalkergeschichte bis zum ebenfalls erwartbaren, typischen Hollywood-Finale. Auch die Figuren sind enttäuschend, weil hier Gut und Böse ganz schnell verteilt sind und sich keiner der Charaktere noch nennenswert entwickelt. Wie gesagt, ist das auch für die Schauspieler schade.

Unterm Strich ist das alles so konventionell und phantasielos, dass es den geneigten Thrillerfan langweilen dürfte. Da sich ja aber nicht jeder Zuschauer schon durch die unendlichen Weiten des Genres gepflügt hat, mag "Boy Next Door" durchaus unterhaltsam sein für den gelegentlichen Thriller-Konsumenten, und ganz sicher für Fans von JLo. Insofern hat der Streifen bestimmt sein Publikum und seine Berechtigung.


Der Verbotene Schlüssel
Der Verbotene Schlüssel
DVD
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Mystery-Thriller mit einem starken Ende, 24. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
'Der verbotene Schlüssel' ist ein gelungener Mystery-Thriller rund um das Thema Hoodoo - einem magischen Brauch, der namentlich eher in seiner religiösen Variante 'Voodoo' bekannt ist. Der Film hat eine recht spannende Story, die in einem dem Thema angemessenen, manchmal etwas gemächlichem Tempo erzählt wird. Und die in eine wirklich überraschende und überragende Auflösung mündet, die durchaus geeignet ist, dem Zuschauer mal kurz die Sprache zu verschlagen und die sich hinter großen Thriller-Twists, wie wir sie aus 'Sixth Sense' oder 'Usual Suspects' kennen, nicht verstecken muss.

Zudem sind die schauspielerischen Leistungen überzeugend, vor allem John Hurt ist hier zu nennen. Wenn einen dieser Streifen auch nicht dermaßen vom Hocker haut - vom Finale mal abgesehen - dass man ihn der obersten Kategorie des Horror- bzw. Gruselgenres zuordnen würde, so ist er doch auf jeden Fall eher bei den überdurchschnittlichen, gut gemachten Filmen anzusiedeln, die man sich auch gern ein zweites Mal anschaut.


The Broken
The Broken
DVD
Preis: EUR 2,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trügerischer Rausch atmosphärischer Szenen, 14. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Broken (Amazon Instant Video)
„The Broken“ ist eine gut fotografierte und gelungen inszenierte Variation des Bodysnatcher-Themas. Was ist das? In Filmen wie „Invasion of the Body Snatchers“ oder auch „They Live“ bemächtigen sich emotionslose Wesen – vorzugsweise Außerirdische, die auf der schönen Erde sozusagen „ihr Ding“ durchziehen wollen – der Körper anderer Menschen, in dem sie diese töten. Von ihren realen Vorgängern unterscheiden sich diese Wesen einzig durch das Fehlen jeglicher Empathie. So auch in „The Broken“, wobei hier nicht klar wird, aus welcher physischen oder metaphysischen Wirklichkeit diese Wesen, die aus den Spiegelbildern ihrer Opfer geboren werden, stammen – und das ist, bei aller Regiekunst und Bildgewalt, das Unbefriedigende an diesem Film.

Denn neben deren Herkunft bleiben auch die Motive und das Wirken dieser Parallelgestalten völlig unbeleuchtet. Sie sind Phänomene an sich, tauchen einfach auf und sind dann da – was sie wollen und was sie dann mit ihrer Existenz ausrichten, interessiert Regisseur Sean Ellis offenbar nicht. Den Zuschauer aber vermutlich schon, und mit dieser Frage wird er auch jenseits des Abspanns allein gelassen. Es gibt nicht mal Andeutungen, das Ende des Films kann man auch insofern nicht wirklich als offen bezeichnen, denn: offen zwischen welchen Möglichkeiten? Der Film folgt dem Geschehen für eine Weile und – so brutal das klingt – hört dann einfach auf.

Das ist angesichts der sorgsam aufgebauten Spannung wirklich schade. Klar ist „The Broken“ nicht der erste Film, dessen Handlung es zum Schluß an Aufklärung mangelt. Aber bei einem Streifen, der seine ganze Dramatik an die Aufklärung der sonderbaren Phänomene im Umfeld der Hauptperson hängt, ist das nur schwer zu schlucken und eigentlich auch nicht zu verzeihen. Und so kann er schließlich selbst einem billigen B-Film wie „They Live“ nicht das Wasser reichen. Es bleibt nur ein trügerischer Rausch atmosphärischer Szenen, die am Ende ins Nichts führen.


Aquostic! Live at the Roundhouse
Aquostic! Live at the Roundhouse
Preis: EUR 13,99

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stripped Bare live - nett anzuhören, aber keine große Nummer, 11. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Aquostic! Live at the Roundhouse (Audio CD)
Status Quo spielen auf dieser Live-CD ziemlich exakt das Repertoire ihrer vielbeachteten Akustik-CD "Stripped Bare" herunter, und zwar in identischen Arrangements und im gleichen Tempo. Wer "Stripped Bare" schon hat, bekommt also dasselbe nochmal live, ohne nennenswerte Variation - abgesehen davon, dass die Gesangsparts ohne Studioüberarbeitung dann doch schwächeln, da merkt man den Jungs das Alter inzwischen schon etwas an. Die Live-Atmosphäre ist natürlich da, wertet das Ganze aber nicht maßgeblich auf - vielleicht ist das bei der DVD/Blue-ray anders.

Ganz grundsätzlich funktionieren die Quo-Songs akustisch recht gut, wobei die Interpretationen nicht besonders mutig oder innovativ sind: da ist halt der Stecker gezogen, aus elektrischen Gitarren werden akustische, das volle Drumset wird mitunter durch einen Schellenring ersetzt, viel weiter geht das meistens nicht. Den großen Kick verleiht es den Nummern jedenfalls nicht. Und mehr als "ganz ok" ist das Album dann auch wirklich nicht: nett anzuhören, sicher, aber man hat auch als Fan nichts verpasst, wenn man's auslässt.


Der Ja-Sager
Der Ja-Sager
DVD
Preis: EUR 1,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sag einfach Ja zum Leben, 10. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ja-Sager (Amazon Instant Video)
Wenn man sich den Aufhänger für die Handlung vom „Ja-Sager“ anschaut, dann hat man eine Idee, wie der Film typischerweise laufen könnte. Wie die Story in die Gänge kommt, welche Verwicklungen es geben könnte, wie sich die Geschichte dreht und welche Botschaft am Ende dem Zuschauer mitgegeben wird. Und wenn der Film rum ist, dann ist alles genauso eingetreten, wie man es erwartet hatte.

Das klingt nach einer uninspirierten, vorhersehbaren Standardkomödie – und vielleicht ist der Streifen das sogar ein wenig, aber Jim Carrey macht daraus einen heiteren, leichtfüßigen, unterhaltsamen und witzigen Film, dem man dank seiner durch und durch positiven und optimistischen Stimmung und einiger herzlicher Lacher die eine oder andere müde Idee gern verzeiht.

Carrey ist hier voll in seinem Element, ähnlich wie im „Dummschwätzer“ ist er der Getriebene, dessen Handlungen durch eine zwanghafte Konstellation bestimmt werden. Und bei dem man die ganze Zeit irgendwie sicher ist, dass er das alles gut überstehen wird. Allerdings nimmt sich Carrey hier deutlich stärker zurück als in vielen früheren Filmen, und das ist sehr angenehm - den klamaukhaften Slapstick und das Grimasseschneiden eines „Ace Ventura“ hat er längst abgelegt.

Stellt man keine überhöhten Erwartungen an die Originalität der Story, dann ist der „Ja-Sager“ eine ansehnliche Comedy, die richtig Spaß beim Zuschauen macht.


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