Profil für misswriter > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von misswriter
Top-Rezensenten Rang: 3.568.959
Hilfreiche Bewertungen: 96

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
misswriter

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
A Rush of Blood to the Head
A Rush of Blood to the Head
Preis: EUR 5,00

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lebenslänglich gut, 21. September 2002
Rezension bezieht sich auf: A Rush of Blood to the Head (Audio CD)
Man nehme wundervolle Piano- und Gitarrenmelodien, einen großen Schuss Melancholie und verrühre es mit intelligenten Texten über das Leben, die Liebe und das Leid der Welt und fertig ist der Nachfolger zu "Parachutes". Was hier so lapidar klingt ist eigentlich Bewunderung, denn Coldplay schaffen es immer wieder, dass ihre Musik eben nicht eine bloße Zusammenstellung von diesen "Zutaten" ist. Das Mehr ist entscheidend, was dabei herraus kommt - und das ist jedes Mal umwerfend. Die Lieder gehören zu der Sorte, die einen wirklich berühren und noch über die 4 Minuten hinaus bewegen. Ihre Musik ist einerseits ziemlich ausgefeilt (klingt noch reifer als "Parachutes") und hört sich dennoch irgendwie locker an, als wäre ihnen das Lied so in den Schoß gefallen. Keine verkrampften Schnulzen, sondern einfach nur gute Musik. Das haben sie meiner Meinung nach den Turin Brakes, Starsailor & Co. vorraus.
Anspieltips: "The Scientist", "Politik", "In My Place" und der Titelsong "A Rush Of Blood To The Head".


Stereophonics - Day At The Races
Stereophonics - Day At The Races
DVD ~ Stereophonics
Wird angeboten von OUT OF PRINT
Preis: EUR 17,38

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Stereophonics, 20. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Stereophonics - Day At The Races (DVD)
Das Beste an dieser DVD sind eindeutig die Live-tracks (so sollte es auch sein). Mit 16 ausgesuchten Songs von ihrem Auftritt im Millenium Stadium, Cardiff und 3 weiteren Liedern vom Donnington Race Track lassen die 3 Waliser so gut wie keinen ihrer Hits der 3 Alben vermissen ("Not up to you" ist das einzigste Lied, was ich mir persönlich noch auf der Scheibe gewünscht hätte). Die Zusammenstellung ist gut und abwechslungsreich: mal schmelzt man bei dem wundervollen "Traffic" dahin, mal kann man so richtig abrocken zu Krachern wie "The bartender and the thief". Und gegen ihre Auftritte ist ohnehin nichts zu sagen.Die Stereophonics sind und bleiben nun mal eine Live-Band - und was für eine! Auf der Bühne scheinen sie erst all ihr Potential auszuschöpfen, was man vielleicht manchmal auf den Alben vermisst. Energiegeladen und temporeich rocken sie dort z.B."Vegas two times", versehen es mit einem kraftvollen Schluss, der die Wände wackeln lässt und verausgabt Frontmann Kelly Jones seine Stimme so sehr, dass man ihm am liebsten ein Hustenbonbon durch den Bildschirm reichen möchte. Auf der anderen Seite klingen die ruhigen Songs noch melancholischer als sonst. So läuft es einem bei dem todtraurigen "Everyday I think of money" durch "weinende" Gitarren und eine wundervolle Pianobegleitung eiskalt den Rücken runter (für mich eins der Highlights der DVD!). Traurig klingt noch trauriger und fröhlich noch eine Oktave freudiger ( wie bei "Have a nice day" oder "Watch them fly sundays")könnte man sagen.
Die Schwachpunkte von "A day at the races" liegen bei dem Extramaterial: zwar sind der Blick hinter die Bühne und die Photos ganz nett, aber auch ziemlich spärlich. Angesichts der ein jahre langen Bearbeitungs- und Wartezeit hätte man hier mehr erwarten können, z.B. ein ausführlicheres Interview wie auf dem Cardiff Castle Video. Außerdem ist es ziemlich nervig, dass das Bonusmaterial mit dem Auftritt verwoben wurde. So verliert für mich "T-shirt suntan" völlig seine Wirkung, weil ständig zwischen dem Song und einer Backstage-Aufnahme, in der Kelly das Lied probt, hin und her geschaltet wird. Ein weiterer Minuspunkt wäre die Kameraführung: der Blick in die Zuschauermenge ist schon faszinierend, doch scheint es der Cutter irgendwie eilig gehabt zu haben. Die Kamera bleibt nie länger als 2 Sekunden in einer Position, ständig wechselt sie die Blickrichtung, was ein Folgen der Lieder etwas erschwert. Trotzalledem gebe ich ihr aber 4 Sterne, wiel die Auftritte alles wieder wett machen. Wenn Kelly, Richard und Stuart auf der Bühne zusammen kommen ist es einfach pure Magie, die für jeden Fan oder jemanden, der sie bisher noch nicht live gesehen hat empfehlenswert ist.


Seite: 1 | 2