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Rezensionen verfasst von
misswriter

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You Gotta Go There to Come Back
You Gotta Go There to Come Back
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 9,44

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kein Meisterwerk - ein Lebenswerk, 10. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
In einem gewissen Maße ist das vierte Studioalbum der Stereophonics wirklich ein Art Lebenswerk von Frontmann Kelly Jones - nicht nur von dem Standpunkt aus gesehen, dass der Sänger nun "seine" Musik selber produziert (weswegen ihn die britische Presse mal als Diktator titulierte). Textlich gesehen ist "You gotta go there to come back" das bisher persönlichste Album. Vorbei sind die Zeiten als das unterhaltende Storytelling á la "Word gets around" die Texte dominierte. Heute erscheint Kelly Jones mehr als der Grübler, der über sein Leben nachdenkt (siehe "Maybe tomorrow", "Getaway"...) und in seinen Songs die vielen Veränderungen der letzten 2 Jahre wie z.B. die Trennung von seiner langjährigen Freundin verarbeitet. Diese Authenzität macht Lieder wie "Since I told you it's over" erst richtig ergreifend. Parallel zum eigenen Leben hat sich auch der Sound stark verändert: es werden mehr Instrumente eingesetzt und mit allerhand Stilen experimentiert. Den typischen Stereophonics-Sound gibt es nicht mehr - man ist bemüht um Varietät. Dadurch ist die Platte selbst für hartgesottene Fans auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftige schwere Kost( davon will ich mich gar nicht ausschließen). Doch hat man sich erst einmal reingehört, erschließen sich einem die Lieder wie einzelne kleine Welten.
Den Anfang macht der dirty Rock Opener "Help me...", der ein wenig zu lang geworden ist, worauf gleich zwei der stärksten Tracks folgen: der eingängige Radio-Ohrwurm "Maybe tomorrow" und das energiegeladene 70s Rock n' Roll-Stück "Madame Helga", über das man wohl nicht mehr viel sagen muss. Ist man danach nun schweißgebadet, kann man sich bis zur nächsten Rocknummer "Jealousy" erstmal ausruhen. Das smoothe "You stole my money honey" ist perfekt zum auf der Terrasse liegen und relaxen. Zuckerwatte-süßer Pop Marke "Getaway" und das nostalgische Big Band-Feeling eines "Climbing the wall" lassen einen im Glauben die Sonne würde immer noch scheinen. Nummer 8 "I'm alright..." ist mit seinen Massive Attack-ähnlichen Klängen wohl das ungewöhnlichste Stück der Platte, aber mit seiner tief-düsteren Stimmung, die an "I stopped to fill my car up" erinnern lässt, zugleich auch eines der besten. Das nachfolgende "Nothing precious at all" ist mein persönlicher Favourite, weil es textlich auf die "Traffic"-Schiene abzielt und einfach nur wunderschön ist (unbedingt live hören!). Für "Rainbows and pots of gold" gilt das gleiche wie für den Opener: zu lang. Damit verliert der melancholische Text und der passende Sound etwas von seiner Wirkung. Was man im Gegensatz dazu von "I miss you now" und "Since I told you it's over" nicht sagen kann. Bei den ersten souligen Klängen fühlt man sich gleich an den Tresen einer verrauchten Bar versetzt und möchte am liebsten seinen Liebeskummer betrinken, selbst wenn man gar keinen hat - ein Paradebeispiel an Atmosphäre, was nur durch die mitreißende Mitgrölhymne "High as the ceiling" unterbrochen wird.
Alles in allem ist "You gotta go there to come back" also ein sehr abwechslungsreiches Album , was musikalisch sowohl die Probleme der letzten Zeit als auch die Zufriedenheit mit der jetzigen Situation der Band wiederspiegelt. Ein Meisterwerk wie "Performance and cocktails" ist es dennoch nicht geworden, aber das hatte man wohl auch nicht vor. Zitat Kelly: "We wanted to make a record that was from the heart about music and soul". Das ist ihnen gelungen!


Meteora
Meteora
Wird angeboten von moviemars-amerika
Preis: EUR 7,89

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen heftigst umstritten, 18. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Meteora (Audio CD)
Egal ob es nun ernstzunehmener New Metal sei oder doch eher Musik für 13jährige Möchtegern-Metallerkids, man muss Linkin Park lassen, dass sie gute Musik machen. O.k. diese klingt vielleicht zu sehr auf allgemeine Konsensfähigkeit ausgerichtet -so dass es vorkommt, dass selbst Britpopper wie ich dazu abrocken - und hier und da klingt es sehr nach Klischee, aber ist das denn alles so wichtig?! Am Ende ist doch entscheidend, was unter dem Strich rauskommt. Und das ist ein Album, was man einmal in das CD-Fach gelegt am liebsten nie wieder rausnehmen möchte. "Meteora" ist ein Bündel aus 13 eingängigen Songs, die nie langweilig werden. Wie auch schon beim Vorgänger ist man bemüht, vielseitig zu klingen. Darüber hinaus scheinen sich die Jungs angesichts des recht umfangreichen Bonusmaterials für ihre Fans richtig ins Zeug zu legen. Und so sollte man darüber vielleicht mal vergessen, ob es nun cool oder jämmerlich ist Linkin Park zu hören.
Anspieltipps: "Faint", "Numb", "Don't stay" und "Breaking the habit".


Ether Song
Ether Song
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 7,14

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lazy on a sunny afternoon..., 18. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Ether Song (Audio CD)
Es ist ziemlich schwierig nach einem Debutalbum, was als Bestes seiner Zeit gefeiert wurde einen gebührenden Nachfolger zu produzieren. Die Messlatte für die angeblichen Ausnahmesongwriter lag hoch, doch nahmen die Turin Brakes sie mit Bravour wie "Ether Song" beweist. Im Vergleich zum Erstling fällt natürlich sofort der Gebrauch von vermehrten Instrumenten neben der guten alten Akkustikgitarre auf, was die ganzen Lieder dynamischer und noch ausdrucksstärker macht. Hier und da findet man sogar - man höre und staune ;)- einpaar elektronische Spielereien wie z.B. beim Opener "Blue Hour" wieder. Generell klingt das gesamte Album vielschichtiger als "the Optimist Lp": während sich "Painkiller" zur kleinen Mitsinghymne entwickelt und das verschrobene "Little Brother" eine neue düstere Seite aufschlägt, schmilzt man bei den fragilen Tönen von "Ether Song" dahin. Auch für mich wird es wohl ewig ein Rätsel bleiben wieso der beste Song der Platte, der sie meiner Meinung nach auf ein anderes Level trägt nur als Hiddentrack auf der CD Platz fand. Im Prinzip bleibt man dem eigenen Stil jedoch treu: wunderschöne, melancholische Melodien, die einen von der eindrucksvollen Stimme Olly Knights vorgetragen (niemand leidet schöner ;)) in eine andere Welt verzaubern. Zu den Sahnestücken gehören neben den bereits genannten noch "Average Man" und "Rain City". Eigentlich sollte eine Warnung auf der Hülle stehen: "Vorsicht! Kann in Verbindung mit Tagträumern unvorhersehbare Wirkungen haben." Trotzdem sollten gerade diese Menschen sich die Platte unbedingt anschaffen. Ich würde jedenfalls nicht mehr ohne sein wollen.


Madame Helga
Madame Helga
Wird angeboten von MEDIA-MOST-WANTED
Preis: EUR 15,22

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen a bissl enttäuschend, 30. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Madame Helga (Audio CD)
Das ist sie also nun: die langersehnte und oft verschobene neue Single, die vielen bereits wohlbekannt ist vom letzten Glastonbury Festival. Nach dem letzten akustisch gehaltenen Album scheinen die Phonics nun das andere Extrem eingeschlagen zu haben: "You gotta go there to come back" soll nach eigenen Aussagen an Massive Attack erinnern, was einige Fans vorab schockte - abwarten. "Madam Helga" zeigt erste Anzeichen von diesem neuen Trend: so wurde im Vergleich zur Live-Version bei der Studioversion die Stimme von Sänger Kelly Jones wie bei "Maritim belle vue in kiel" elektronisch unterlegt. Aber keine Angst: eine zweite Cher ist es nicht! Ansonsten hat sich nicht viel verändert und man scheint den Prinzipien treu geblieben zu sein: rockige Gitarrenriffs, die mehr an 70er Ami-Rock erinnern als an Brit Pop, lauter Gesang, eingängige Melodien und Refrains und ein Text, der aus der Geschichte einer Prostituierten in Sri Lanka seine Lebensweisheiten zieht. Eben typisch Stereophonics. Irgendwie klingt ja kein Lied von ihnen wirklich schlecht und auch zu diesem möchte man am liebsten sofort abrocken, trotzdem gebe ich dem Song nur drei Punkte, denn ich kann mich nicht wirklich an ihn gewöhnen. Außerdem erinnert er mich zu sehr an "Vegas two times" und das mochte ich nicht besonders - sorry, Jungs.


Let Go (Limited Edition)
Let Go (Limited Edition)
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 33,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ' cause I fell in love with whatever you just sang, 19. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Let Go (Limited Edition) (Audio CD)
Heute bereue ich es, dass ich diese wundervolle CD so lange in meinem Schrank verstauben ließ, weil sie mir beim ersten Anhören nicht übermäßig gefiel. Zum Glück habe ich sie dann doch irgendwann wieder rausgeholt und es noch einmal mit ihr probiert mit dem Ergebnis, dass sie jetzt regelmäßig in meiner Anlage liegt. Zugegeben: der Sound braucht eine ganze Weile bis er sich über den Gehörgang ins Gehirn geschlichen hat. Aber ist er dort erst einmal angelangt, wird man ihn nicht mehr so schnell los. Mit jedem Hören gefallen einem die Songs besser und möchte man immer weniger die CD aus den Händen bzw. dem Discman nehmen. Nada Surf sind das klassische Trio: ein Gitarrist, Bassist und der Drummer. Aber mehr brauchen sie auch gar nicht, um die perfekte Begleitung für's Leben zu schreiben. Aufgrund einer eher ruhigen und entspannten Grundstimmung liegt bei solchen CDs die Bezeichnung als Futter für die verregnete November-Depressions-Zeit immer nahe, was Nada Surf mit den sentimentalen Stücken à la "Blonde on blonde", "Killian's red" oder "Paper boats" auch nicht gerade widerlegen können, doch darf man auch nicht die andere Seite vergessen. "Happy kid", "No quick fix" und besonders das Sommerhit-taugliche "The way you wear your head" beweisen, dass es auch anders geht. Insgesammt also eine Platte für jede Lebenslage. Als lobenswert darf ich am Ende auch mal die Songtexte ansprechen, die meistens mehr oder weniger unter den Tisch fallen. Ich finde es beeindruckend wie Nada Surf es verstehen kleine liebenswerte Geschichten aus dem Leben so zu verpacken und zu erzählen, dass man die Atmosphäre geradezu spüren kann und das Bild vor dem inneren Auge leendig wird. So viel dazu... Anspieltipps: "The way you wear your head", "Inside of love", "No quick fix", "Hi-speed soul" und die umwerfende Extranummer "Neither heaven nor space".


There By the Grace of God
There By the Grace of God
Wird angeboten von music_star
Preis: EUR 6,23

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ungewohnt aber nicht schlecht, 3. November 2002
Rezension bezieht sich auf: There By the Grace of God (Audio CD)
Das Lied "begrüßt" einen mit einer düsteren, wabernden Anfangsstimmung, dann allzu vertraute Gitarren...Ich muss zugeben, als ich die neue Manics-Single vom Best Of Album zum ersten Mal hörte, glaubte ich einen Track von New Order oder U2 zu hören. Für mich als Fan der großen Alben der Manic Street Preachers wie "This is my truth tell me yours" oder "Everything must go" hörte sich das neue Werk einfach zu elektronisch und untypisch an. Erst als James Dean Bradfields Stimme erklang, erkannte ich meinen Irrtum. Die anfängliche Verwunderung schlug jedoch schnell in Begeisterung um. Die Musik mag für eingefleischte Fans gewöhnugsbedürftig sein. Ich finde sie aber eingängig und gut und mag das Spiel zwischen den fragiler klingenden Strophen und dem kraftvollen Refrain. Die Melancholie und der kritische Text sind dann wieder typisch Manics.
Fragt man sich nur noch, welche Single-Version man sich zulegen soll. Ich empfehle die, auf welcher die ziemlich klasse B-Seite "Unstoppable salvation" zu finden ist.


The Remote Part
The Remote Part
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 7,18

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Life is a rock rollercoaster, 24. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: The Remote Part (Audio CD)
"Treten Sie näher meine Damen und Herren, fahren Sie mit in der größten Achterbahn der Welt..."
So oder so ähnlich könnte man die neue Idlewild in einem Bild ausdrücken. Denn beim Hören wird man förmlich umhergewirbelt: sah man sich eben noch abtanzen und -rocken zu den tempogeladenen Nummern wie "A modern way of letting go", "(I am) what I am not" und natürlich dem Opener "You held the world in your arms", lassen die Jungs einen im nächsten Augenblick zurückfallen in die wundervollen und ausdrucksstarken Balladen à la "The remote part", "I never wanted" oder "Live in a hiding place". Und noch etwas haben sie gemeinsam mit einem rollercoaster ride: sie reißen einen mit! Sie verstehen es beste, eingängige Ohrwürmer zu schreiben, dass man nur sagen kann fein, fein und sich freut, dass der Discman über eine Repeattaste verfügt. Es ist echt schwierig zu sagen, welche Lieder besonders hervorstechen, weil sie alle viel Potenzial haben und den ganzen Onehitwonder-Bands zeigen, wo der Hammer hängt. Zu den Sahnestücken mögen "American English", "Stay the same" und noch einmal "You held the world in your arms" gehören. Ich bin kein Experte von Idlewild, aber diese CD hat mich ziemlich schwer beeindruckt und hat schon jetzt ihren Stammplatz unter meinen Lieblingsplatten sicher.
Also: "alles einsteigen und anschnallen - die nächste Fahrt geht rückwärts"!


Best of
Best of
Wird angeboten von HitsvilleUK & more
Preis: EUR 10,12

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Generationslos, 8. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Best of (Audio CD)
Zugegeben - New Order sind nicht so ganz meine Generation. Als sie in den 80ern die Hacienda (und so ziemlich die ganze Welt) rockten, da saß ich noch mit meinem Schnuller im Kinderbett. Trotzdem hat auch mich ihre Musik durch's Leben begleitet, "True Faith" und "Regret" wurden zu meinen All Time-Favourites. Nach einigem Zögern kaufte ich mir dann die Best Of und war positiv überrascht und beeindruckt. Die CD ist wirklich eine Best Of im wahrsten Sinne: all ihre Radiodauerbrenner sind vertreten und die Lieder sind durch die Bank weg klasse. Kraftvoll, abwechlungsreich und eben typisch New Order. 16 Lieder sind zwar Mittelmaß bei einer so langen Karriere, aber auf der anderen Seite wird sie so nie langweilig, da man nicht wie bei vielen anderen Best Ofs die CD mit weniger guten Songs in die Länge streckte. Ich kann sie nur jedem wärmstens empfehlen, denn sie ist für Fans genauso interessant wie für Leute, die erst vor kurzem auf sie aufmerksam geworden sind. Ein Muss für jede gute CD-Sammlung! Anspieltipps: "Bizarre Love Triangle", "1963-94", "Shell Shock" und "Round & Round"...aber eigentlich sollte man sie sich alle einmal anhören.


Come Back Around
Come Back Around

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feeder came back around, 1. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Come Back Around (Audio CD)
Nach ihrer letzten eher mittelmäßigen Single "Piece by piece" und dem Selbstmord ihres Drummers Jon Lee, zeigen die übrig gebliebenen Feeder-Mitglieder mit ihrer neuen Single, dass sie trotzdem nicht in Schwermut verfallen. Beindruckend schnell haben sie sich zusammen gerafft und an einem neuen Album gearbeitet, bei dem ihnen der Ex-Drummer von Skunk Anansie ausholf. Die erste Ausklopplung klingt frisch und ist teilweise rockiger als so einige Songs ihres letzten Albums. Mit energiegeladenen Gitarrenriffs und einem guten Sinn für Melodien schaffen sie es mal wieder gut Pop und Rock in einem Ohrwurm zu vereinen. Trotzdem bleiben sie immer hinter Bands wie Jimmy Eat World etwas in der zweiten Reihe. Aber man darf gespannt sein auf's Album.


Satellites
Satellites
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 9,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außerirdisch gut, 21. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Satellites (Audio CD)
Als ich dieses Album das erste Mal hörte in einem kleinen Musikladen, wusste ich sofort, dass ich eine neue Lieblings-CD gefunden hatte. Ich kannte damals nur "Sing", was ich ganz gut fand. Niemals hätte ich gedacht, dass die Jungs von Vega 4 noch viel viel Besseres zu bieten haben. "This record is dedicated to everyone who has a dream" zitiert das Booklet und wenn man sich die vollen 50,15 Minuten angehört hat, weiß man, dass es nicht nur irgendeine Phrase sondern den Jungs ernst ist. Jedes Lied versprüht dieses "Du-kannst-es-schaffen"-Gefühl, diesen geballten ansteckenden Optimismus in der Melodie trotz der mitunter traurigen Texte. Deswegen nennen es viele wohl Hymnen. Ich kann es nur eins nennen: wunderschön. Vega 4 beweisen, dass man mit Gitarren nicht nur rumschremmeln kann und dass man auch nicht immer eine Pianobegleitung für ein langsames Lied benötigt. "Satellite" und "Radio Song" sind auch ohne Tasteninstrument meine Lieblingsstücke. Mit den rockig angehauchten "Drifting Away Violently" oder "Shoot Up Hill" bringen sie genug Abwechslung in die Platte. Für mich ist daher "Satellites" das beste Debutalbum seit langem oder wie heißt es da in "Better Life"? - "If you believe the music will take you home again".


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