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Rezensionen verfasst von
Daniel Köbeli "Rockslave" (Hägendorf)
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Now What?! (Limited Edition)
Now What?! (Limited Edition)
Preis: EUR 6,97

55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Purple forever!!, 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Als freischaffender Musikjournalist (48) für das Schweizer Metal Webzine Metal METAL FACTORY habe ich die offziellen Promo-Files schon anfangs April erhalten, als Vorbereitung zum Interview mit Ian Paice am 9. April und der CD-Review für den Monat April. Müssig zu erwähnen, dass «NOW What?!» mit grossem Abstand zum Sieger des Monats gekürt wurde.

Wer sich die ganze Rezi zu Gemüte führen möchte, kann sich diese gerne bei metalfactory.ch in Ruhe anschauen..., und geniessen! Als Purple-Fan der ersten Stunde und mit «In Rock» als wegweisendes Album für meinen heutigen Musikgeschmack, muss man sich vielleicht eine gewisse Befangenheit (im positiven Sinne!) nachsagen lassen, aber damit kann ich ganz gut leben.

Mittlerweile habe ich das neue Meisterwerk schon bald 40 Mal durchgehört und jedes Mal, wenn es zu Ende ist, will man gleich wieder an den Anfang zurück. Das sagt wohl alles und während ich diese Zeilen schreibe, läuft natürlich die richtige Musik dazu im Hintergrund. Meines Erachtens gibt es eigentlich kein schlechtes Album von Deep Purple, sondern für jede Dekade entsprechende Höhen wie Tiefen und vor allem Vieles für die Ewigkeit!

Dass «NOW What?!» 45 Jahre nach «Shades Of Deep Purple» aber derart gut wird, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu glauben gewagt! In erster Linie ist es wohl Producer Bob Ezrin zu verdanken, der hier entscheidend zu diesem brillanten Resultat beigetragen hat. Dazu gehört in erster Linie, dass Steve Morse im vernünftigen Rahmen zurück gebunden wurde und dennoch seinen Stil einbringen kann. Die spürbaren Vibes von «In Rock» und «Perfect Strangers» wurden zudem mit ein paar progressiven Elementen (Genesis, ELP, Jean Michel Jarre) ergänzt, was vor allem auf Don Airey zurück geht. Die musikalische Verneigung vor Jon Lord hätte insgesamt nicht treffender ausfallen können!

Dann natürlich Ian Gillan, der (z. B. bei «Above And Beyond») unglaublich frisch klingt und das hoffentlich auch live bringen wird. Wer das letzte Gillan Solo-Werk «One Eye To Morocco» mag, wird die ruhigen und fluffigen Parts von «Blood From A Stone» mit einem zufriedenen Lächeln quittieren. Und über Paice/Glover noch gross was zu sagen, heisst Eulen nach Athen tragen. Selten hat das Rhythmus-Gespann so transparent auf den Punkt gespielt. Bestes Beispiel ist neben dem eben erwähnten «Blood From...» der zweite Song «Weirdistan», wo bis auf die letzte Sekunde alles passt!

Das erachte ich überdies als die grosse Stärke von «NOW What?!» und widerspiegelt auch die Aussage von Ian Paice im Interview, warum der eine Song eben nur vier Minuten und der andere halt sieben Minuten dauert. Das Geniale aber ist, dass einem die Songs wegen dem total fliessenden Aufbau stets zu kurz erscheinen und gefühlt immer zu schnell zu Ende sind. Was dann resultiert, heisst folgerichtig "replay" und ich freue mich jetzt schon diebisch auf das bestellte Vinyl, das danach durch das Gespann Thorens/Cambridge Audio und Acoustic Energy die Nachbarn heftigst fordern wird!!
Kommentar Kommentare (17) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2013 7:09 PM CET


Thorny Crown of Rock & Roll
Thorny Crown of Rock & Roll
Preis: EUR 18,39

5.0 von 5 Sternen Von rockenden und goldenen Göttern, 29. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Thorny Crown of Rock & Roll (Audio CD)
Solche Momente werden zunehmend seltener, aber es gibt sie immer noch. Aufgrund eines persönlichen Tipps einer Kollegin und den Sound-Samples bei myspace.com habe ich diese Import-CD aus den Staaten mehr oder weniger blind bestellt und habe ein Rock-Juwel sondergleichen erhalten! The Golden Gods rocken rotzig wie die Backyard Babies, würzen das Ganze mit massig 70ies-Groove (inkl. etwas Hammond-Orgel & weiblichen Backing Vocals) und ein paar Stoner-Elementen, hellem Gitarren-Sound der alten AC/DC sowie geilen Soli und man könnte glatt meinen, den jungen Lou Gramm (Ex-Foreigner) am Gesang zu hören. Wem The Darkness bereits jetzt schon zu langweilig geworden sind, sollte sich diese Band hier unbedingt mal zu Gemüte führen. Heisser Tipp!!! P.S.: Eigentlich sind 10 Titel erwähnt und auch so auf dem Backcover aufgeführt, aber auf meiner Ami-CD sind gar deren 11 drauf! Möglicher Titel "Earth move under my feet" :-))


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