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Rezensionen verfasst von
MusicLover "Benny"

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M.O. (Deluxe Edition) [Explicit]
M.O. (Deluxe Edition) [Explicit]
Preis: EUR 10,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Durchschnitt, 4. Oktober 2013
Mit "M.O." liefert Nelly sein bereits siebtes Studioalbum ab! Die Vorab-Singles "Hey Porsche" und "Get Like Me" sollten sowohl Pop- als auch Hip-Hop-Fans locken, um sich dann letzten Endes doch nur viel mittelmäßige Ware anzuhören. Man versuchte, an jedem Trend dranzubleiben, aber viel Mühe hat man sich nicht gegeben. Dementsprechend langweilig klingt das Endergebnis. Neben den beiden oben genannten Singles gefällt mir persönlich noch der 2 Chainz-Feature-Song "100k", ansonsten gibt es weder besonders schlechte, noch besonders gute Songs. Treue Nelly-Fans sollten in jedem Falle zuschlagen, der Rest pickt sich besser seine Favoriten heraus!


Bangerz (Deluxe Version - Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert)
Bangerz (Deluxe Version - Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert)
Preis: EUR 15,49

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hip-Pop!, 4. Oktober 2013
Die Werbetrommel wurde für „Bangerz“ lautstark gerührt, nun wird sich zeigen, ob sich das Twerken für Miley gelohnt hat. Die beiden Singles „We Can’t Stop“ und „Wrecking Ball“ sind jedenfalls bereits große Erfolge, das Album soll nun nachziehen.
Ob Fan oder nicht – es dürfte kaum noch einen Menschen geben, der in den letzten Wochen nicht über den Namen Miley Cyrus gestolpert ist, zu sehr häuften sich ihre Skandälchen. Den Musik(-business)-Kenner hingegen überraschte vor allem die Feature- und Produzentenauswahl, denn während alle bisherigen Miley-Alben ohne ein einziges Feature auskamen und ausschließlich von Pop-Produzenten instrumentalisiert wurden, sind dieses Mal neben Britney Spears zig Rapper mit an Board und der Executive Producer lautet Mike WiLL Made It, bisher eigentlich nur aus der Hip-Hop-Szene bekannt, doch er war es auch, der gemeinsam mit seinem Team („Eardrummers“, im Normalfall immer am Anfang der von ihnen produzierten Songs zu hören) die Erfolgssingle „We Can’t Stop“ produzierte und damit eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass er auch Pop kann. Somit ist also klar, dass dieses Album überwiegend nach „Hip-Pop“ klingen wird.

„Adore You“ ist ein idealer Opener, nicht das absolute Highlight auf „Bangerz“, aber dennoch eingänig und leicht nach vorne gehend, da stören auch nicht die allzu platten Lyrics. Mit „We Can’t Stop“ folgt direkt die erste Single und der aus meiner Sicht stärkste Track des Albums, schlichtweg super produziert und absoluter Ohrwurm! Doch im Anschluss kommt auch schon der erste und zum Glück einzige Totalausfall. Miley Cyrus, Britney Spears & Mike WiLL Made It – das klingt schon nach einer seltsamen Mischung, der Song selbst ist allerdings noch seltsamer, aber auf Dauer dennoch irgendwie mitreißend … da soll sich jeder ein eigenes Bild von machen, ich möchte in jedem Fall vor rappenden Mileys und Britneys warnen.
„4x4“, „#GetItRight“, „Rooting For My Baby“ und „On My Own“ sind vom derzeit omnipräsenten Pharrell Williams produziert und das ist auch nicht zu verkennen. Er sorgt einfach immer für gute Laune, so auch hier! „My Darlin‘“ (Eine Art Cover des legendären „Stand By Me“), “Love Money Party”, “Drive”, “Someone Else” und „Hands In The Air“ sind die erwarteten Hip-Pop-Produktionen von Mike WiLL Made It & Team und diese sind allesamt sehr gut gelungen!!
„Wrecking Ball“ ist die zweite Erfolgssingle des Albums und das völlig zurecht, auch wenn den wunderbaren Melodien ein recht leeres, aber sicher nicht unaufwändiges Drum-Arrangement gegenüber steht. „FU“ hebt sich durch die Mischung von Sechsachteltakt und Dubstep-Elementen hervor, ebenfalls sehr gelungen, wobei ich nicht nachvollziehen kann, weshalb man French Montana als Feature für ausgerechnet diesen Song auswählte, zumal seine Strophe keine 20 Sekunden dauert. Zu guter Letzt darf natürlich auch nicht will.i.am auf „Bangerz“ fehlen. Auch wenn ihn viele aufgrund seines billig klingenden Styles verschmähen, kann man ihm das Gespür für Hits nicht absprechen und so ist auch „Do My Thang“ wieder sehr charttauglich geworden, wobei er hier neben Michael McHenry und Kyle Edwards nur als Co-Producer fungiert.

Fazit: Da man letzten Endes doch nur auf die Musik hört, sollte man sich auch bei diesem Album trotz aller Skandalauftritte sich nur auf die Musik konzentrieren. Wer sich zudem im Vorfeld mit den Hauptbeteiligten beschäftigt hat, dürfte von diesem Album kaum überrascht sein. „Bangerz“ erfüllt vollkommen seine Erwartungen und erhält von mir 4 Sterne für ein starkes Hip-Pop-Album!
PS: Im Grunde nicht erwähnenswert, aber für Fans anspruchsvoller Texte ist „Bangerz“ nicht zu empfehlen …

Highlights:
- We Can’t Stop
- Wrecking Ball
- Love Money Party
- Drive
- FU
- Do My Thang


The 20/20 Experience - 2 of 2 (Deluxe) [Explicit]
The 20/20 Experience - 2 of 2 (Deluxe) [Explicit]
Preis: EUR 8,49

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles beim Alten, 28. September 2013
Sechseinhalb Jahre ließ sich Justin Timberlake Zeit, um nach FutureSex/LoveSounds ein weiteres Soloalbum zu veröffentlichen, nämlich The 20/20 Experience. Part 2 dieser Erfahrung erscheint bereits ein halbes Jahr nach Release des ersten Teils. Viele Überraschungen hat dieses Album nicht parat, dafür die gewohnte Qualität.

„Gimme What I Don't Know (I Want)” erinnert stark an “FutureSex/LoveSound”, ebenfalls Opener eines JT-Solowerks. Es geht also schwungvoll und mitreißend los und mit einer Länge von etwas mehr als 5 Minuten zählt dieser Song noch zu den kürzesten.
„True Blood“ ist fast doppelt so lang und klingt mehr nach Timbalands „Shock Value“-Reihe. Für Spaß und Abwechslung ist hier reichlich gesorgt.
„Cabaret“ gönnt dem Hörer eine kleine Verschnaufpause, es geht langsamer zur Sache. Aufgrund des Drake-Features ist dieser Song einer der meist erwarteten Tracks des Albums (mit 4:32 Minuten übrigens das kürzeste Lied) und der Kanadier wertet den Song tatsächlich auf, sein Rap-Part verleiht dem Ganzen eine gewisse Frische. An dieser Stelle darf ich dem geneigten Hip-Hop-Hörer das neue Drake Soloalbum „Nothing Was The Same“ empfehlen.

Mit „TKO“ und „Take Back The Night“ folgen die beiden bereits veröffentlichten Songs. Ersterer ist eine typische Timberlake/Timbaland/Harmon-Produktion, die allerdings auf Dauer etwas langweilig erscheint, jedoch noch rechtzeitig durch ein Hip-Hop-Outro interessant gestaltet wird. „Take Back The Night“ ist eine sehr gelungene Michael Jackson-Hommage und tanzt dadurch auch stilistisch etwas aus der Reihe, was dem gesamten Album gut tut.
„Murder“ ist der zweite Feature-Song auf diesem Album. Wie schon auf Teil 1 der 20/20 Experience steuert Jay Z auch hier wieder eine Strophe bei. Mein bisheriger Favorit auf dieser Scheibe. Mitreißender Beat, eingängiger Refrain, passender Rap-Part und zudem ein gelungenes Outro. Jay Z-Fans sollte eine gewisse Ähnlichkeit zu dessen „Venus vs. Mars“ (The Blueprint 3) auffallen.

Bis hierhin ist es ein wirklich sehr unterhaltsames, abwechslungsreiches Album, doch mit Track 7 ist die Party erstmal beendet, es folgt eine Reihe ruhiger Songs.

„Drink You Away“ ist musikalisch zwar interessant, insgesamt jedoch schlichtweg zu schleppend. Mit „You Got It On“ gewinnt das Album zwar wieder an Schwung dazu, jedoch in verträumter Atmosphäre. „Amnesia“ flacht nach epischem Streicher-Intro und typischem Timbaland-Drumloop auch wieder ab. „Only When I Walk Away“ ist ebenfalls ziemlich träge. Wer allerdings auf langsamere, ruhigere Songs von Justin Timberlake steht, wird diese Lieder genießen können.
„Not a Bad Thing“ bildet einen sehr schönen offiziellen Abschluss der Standard Edition. Eingängiger Pop, der leicht nach vorne geht. Perfekt also für den Spätsommer / Herbstbeginn. Es folgt das inoffizielle Ende der Standard Ausgabe: der Hidden Track „Pair of Wings“, eine wunderschöne Ballade, nur mit Gitarre und Streichern instrumentiert.

Für die Käufer der Deluxe Version gibt es noch zwei Songs obendrauf: „Blindness“ und „Electric Lady“ reihen sich in die gemütlicheren Songs mit ein. Wer (auch) auf diese Art von JT-Liedern steht, sollte hier definitiv zuschlagen!

Als Schlussfazit bleibt festzuhalten, dass wie schon eingangs erwähnt, die Qualität auf „The 20/20 Experience – 2 of 2“ wie bei allen bisherigen Timberlake-Releases sowohl musikalisch als auch technisch sehr hoch ist, jedoch ist das mit Sicherheit sein bislang „hit-ärmstes“ Album, was wohl so geplant war. Man möchte den Käufer schlichtweg künstlerisch überzeugen und das gelingt! Dafür gibt es von mir 4 Sterne!


The 20/20 Experience - 2 of 2 (Deluxe) [Explicit] [+digital booklet]
The 20/20 Experience - 2 of 2 (Deluxe) [Explicit] [+digital booklet]
Preis: EUR 8,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles beim Alten, 27. September 2013
Sechseinhalb Jahre ließ sich Justin Timberlake Zeit, um nach FutureSex/LoveSounds ein weiteres Soloalbum zu veröffentlichen, nämlich The 20/20 Experience. Part 2 dieser Erfahrung erscheint bereits ein halbes Jahr nach Release des ersten Teils. Viele Überraschungen hat dieses Album nicht parat, dafür die gewohnte Qualität.

„Gimme What I Don't Know (I Want)” erinnert stark an “FutureSex/LoveSound”, ebenfalls Opener eines JT-Solowerks. Es geht also schwungvoll und mitreißend los und mit einer Länge von etwas mehr als 5 Minuten zählt dieser Song noch zu den kürzesten.
„True Blood“ ist fast doppelt so lang und klingt mehr nach Timbalands „Shock Value“-Reihe. Für Spaß und Abwechslung ist hier reichlich gesorgt.
„Cabaret“ gönnt dem Hörer eine kleine Verschnaufpause, es geht langsamer zur Sache. Aufgrund des Drake-Features ist dieser Song einer der meist erwarteten Tracks des Albums (mit 4:32 Minuten übrigens das kürzeste Lied) und der Kanadier wertet den Song tatsächlich auf, sein Rap-Part verleiht dem Ganzen eine gewisse Frische. An dieser Stelle darf ich dem geneigten Hip-Hop-Hörer das neue Drake Soloalbum „Nothing Was The Same“ empfehlen.

Mit „TKO“ und „Take Back The Night“ folgen die beiden bereits veröffentlichten Songs. Ersterer ist eine typische Timberlake/Timbaland/Harmon-Produktion, die allerdings auf Dauer etwas langweilig erscheint, jedoch noch rechtzeitig durch ein Hip-Hop-Outro interessant gestaltet wird. „Take Back The Night“ ist eine sehr gelungene Michael Jackson-Hommage und tanzt dadurch auch stilistisch etwas aus der Reihe, was dem gesamten Album gut tut.
„Murder“ ist der zweite Feature-Song auf diesem Album. Wie schon auf Teil 1 der 20/20 Experience steuert Jay Z auch hier wieder eine Strophe bei. Mein bisheriger Favorit auf dieser Scheibe. Mitreißender Beat, eingängiger Refrain, passender Rap-Part und zudem ein gelungenes Outro. Jay Z-Fans sollte eine gewisse Ähnlichkeit zu dessen „Venus vs. Mars“ (The Blueprint 3) auffallen.

Bis hierhin ist es ein wirklich sehr unterhaltsames, abwechslungsreiches Album, doch mit Track 7 ist die Party erstmal beendet, es folgt eine Reihe ruhiger Songs.

„Drink You Away“ ist musikalisch zwar interessant, insgesamt jedoch schlichtweg zu schleppend. Mit „You Got It On“ gewinnt das Album zwar wieder an Schwung dazu, jedoch in verträumter Atmosphäre. „Amnesia“ flacht nach epischem Streicher-Intro und typischem Timbaland-Drumloop auch wieder ab. „Only When I Walk Away“ ist ebenfalls ziemlich träge. Wer allerdings auf langsamere, ruhigere Songs von Justin Timberlake steht, wird diese Lieder genießen können.
„Not a Bad Thing“ bildet einen sehr schönen offiziellen Abschluss der Standard Edition. Eingängiger Pop, der leicht nach vorne geht. Perfekt also für den Spätsommer / Herbstbeginn. Es folgt das inoffizielle Ende der Standard Ausgabe: der Hidden Track „Pair of Wings“, eine wunderschöne Ballade, nur mit Gitarre und Streichern instrumentiert.

Für die Käufer der Deluxe Version gibt es noch zwei Songs obendrauf: „Blindness“ und „Electric Lady“ reihen sich in die gemütlicheren Songs mit ein. Wer (auch) auf diese Art von JT-Liedern steht, sollte hier definitiv zuschlagen!

Als Schlussfazit bleibt festzuhalten, dass wie schon eingangs erwähnt, die Qualität auf „The 20/20 Experience – 2 of 2“ wie bei allen bisherigen Timberlake-Releases sowohl musikalisch als auch technisch sehr hoch ist, jedoch ist das mit Sicherheit sein bislang „hit-ärmstes“ Album, was wohl so geplant war. Man möchte den Käufer schlichtweg künstlerisch überzeugen und das gelingt! Dafür gibt es von mir 4 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2013 8:07 PM MEST


The 20/20 Experience- 2 of 2 (Deluxe Edition)
The 20/20 Experience- 2 of 2 (Deluxe Edition)
Preis: EUR 16,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles beim Alten, 27. September 2013
Sechseinhalb Jahre ließ sich Justin Timberlake Zeit, um nach FutureSex/LoveSounds ein weiteres Soloalbum zu veröffentlichen, nämlich The 20/20 Experience. Part 2 dieser Erfahrung erscheint bereits ein halbes Jahr nach Release des ersten Teils. Viele Überraschungen hat dieses Album nicht parat, dafür die gewohnte Qualität.

„Gimme What I Don't Know (I Want)” erinnert stark an “FutureSex/LoveSound”, ebenfalls Opener eines JT-Solowerks. Es geht also schwungvoll und mitreißend los und mit einer Länge von etwas mehr als 5 Minuten zählt dieser Song noch zu den kürzesten.
„True Blood“ ist fast doppelt so lang und klingt mehr nach Timbalands „Shock Value“-Reihe. Für Spaß und Abwechslung ist hier reichlich gesorgt.
„Cabaret“ gönnt dem Hörer eine kleine Verschnaufpause, es geht langsamer zur Sache. Aufgrund des Drake-Features ist dieser Song einer der meist erwarteten Tracks des Albums (mit 4:32 Minuten übrigens das kürzeste Lied) und der Kanadier wertet den Song tatsächlich auf, sein Rap-Part verleiht dem Ganzen eine gewisse Frische. An dieser Stelle darf ich dem geneigten Hip-Hop-Hörer das neue Drake Soloalbum „Nothing Was The Same“ empfehlen.

Mit „TKO“ und „Take Back The Night“ folgen die beiden bereits veröffentlichten Songs. Ersterer ist eine typische Timberlake/Timbaland/Harmon-Produktion, die allerdings auf Dauer etwas langweilig erscheint, jedoch noch rechtzeitig durch ein Hip-Hop-Outro interessant gestaltet wird. „Take Back The Night“ ist eine sehr gelungene Michael Jackson-Hommage und tanzt dadurch auch stilistisch etwas aus der Reihe, was dem gesamten Album gut tut.
„Murder“ ist der zweite Feature-Song auf diesem Album. Wie schon auf Teil 1 der 20/20 Experience steuert Jay Z auch hier wieder eine Strophe bei. Mein bisheriger Favorit auf dieser Scheibe. Mitreißender Beat, eingängiger Refrain, passender Rap-Part und zudem ein gelungenes Outro. Jay Z-Fans sollte eine gewisse Ähnlichkeit zu dessen „Venus vs. Mars“ (The Blueprint 3) auffallen.

Bis hierhin ist es ein wirklich sehr unterhaltsames, abwechslungsreiches Album, doch mit Track 7 ist die Party erstmal beendet, es folgt eine Reihe langsamerer Songs.

„Drink You Away“ ist musikalisch zwar interessant, insgesamt jedoch schlichtweg zu schleppend. Mit „You Got It On“ gewinnt das Album zwar wieder an Schwung dazu, jedoch in verträumter Atmosphäre. „Amnesia“ flacht nach epischem Streicher-Intro und typischem Timbaland-Drumloop auch wieder ab. „Only When I Walk Away“ ist ebenfalls ziemlich träge. Wer allerdings auf langsamere, ruhigere Songs von Justin Timberlake steht, wird diese Lieder genießen können.
„Not a Bad Thing“ bildet einen sehr schönen offiziellen Abschluss der Standard Edition. Eingängiger Pop, der leicht nach vorne geht. Perfekt also für den Spätsommer / Herbstbeginn. Es folgt das inoffizielle Ende der Standard Ausgabe: der Hidden Track „Pair of Wings“, eine wunderschöne Ballade, nur mit Gitarre und Streichern instrumentiert.

Für die Käufer der Deluxe Version gibt es noch zwei Songs obendrauf: „Blindness“ und „Electric Lady“ reihen sich in die gemütlicheren Songs mit ein. Wer (auch) auf diese Art von JT-Liedern steht, sollte hier definitiv zuschlagen!

Als Schlussfazit bleibt festzuhalten, dass wie schon eingangs erwähnt, die Qualität auf „The 20/20 Experience – 2 of 2“ wie bei allen bisherigen Timberlake-Releases sowohl musikalisch als auch technisch sehr hoch ist, jedoch ist das mit Sicherheit sein bislang „hit-ärmstes“ Album, was wohl so geplant war. Man möchte den Käufer schlichtweg künstlerisch überzeugen und das gelingt! Dafür gibt es von mir 4 Sterne!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2013 11:58 AM MEST


Alive (Deluxe Edition inklusive 3 Bonus-Tracks)
Alive (Deluxe Edition inklusive 3 Bonus-Tracks)

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel konnte ja auch nicht schief gehen, 22. September 2013
"Alive" ist Jessie Js zweites Soloalbum, das nun rund zwei Jahre nach der Platin Edition ihres Debütalbums "Who You Are" erschien. Erneut erwarten den Hörer 16 Songs, sofern er sich für die Deluxe Edition entscheidet, welche ich dringend empfehle!

Das neue Album klingt anders als der Vorgänger: poppiger, elektronischer, risikoärmer, erwachsener - kurz gesagt: besser! Wer auf zeitgemäße Pop-Musik steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Es ist alles vorhanden, was ein Pop-Album enthalten sollte: tanzbare Up-Tempo-Nummern, gute bis sehr gute Mid-Tempo-Songs, Balladen und auch etwas genrefremde Töne sind zu hören.

Viel konnte ja auch nicht schief gehen, wenn man ein Album veröffentlicht, auf dem eine höchst talentierte Sängerin mit den erfolgreichsten Songwritern zusammenarbeitet. Stargate (verantwortlich für 90% aller Rihanna Hits), Benny Blanco, Ammo, Dr. Luke und Cirkut (die vier produzierten unter anderem die letzten Hits von Katy Perry, Ke$ha und Britney Spears) dominieren dieses Album - und das ist auch gut so, denn die Jungs wissen einfach, wie Pop-Musik zu klingen hat.

Meine absoluten Highlights:
- Harder We Fall: eine wunderschöne Pop-Ballade, die einen nach vorne treibt, aber auch immer rechtzeitig bremst. Super Songwriting und Produktion! Anders war es von Dr. Luke und Cirkut auch nicht zu erwarten.
- Excuse My Rude: auch dieser Song geht stark nach vorne, ist aber nicht wunderschön, sondern überzeugt durch die sehr aggressive und powervolle Produktion - überragend! Becky Gs Part passt perfekt in den Song.
- Wild: ideale Wahl als erste Single! Druckvolle Strophen, ohrwurm-aktivierender Refrain, starke Rap-Parts. Super Mischung, super Song!
- Unite: Diamonds 2.0 - kein Wunder, da dieser Song wie Rihannas Megahit von Stargate und Sia geschrieben wurde. "Unite" hat zwar nicht das gleiche Hitpotential, da es etwas zurückhaltender ist, aber geht genauso gut ins Ohr und ist ein wunderbarer Pop-Song!

Fazit: Ein Album, das man sich wunderbar am Stück anhören kann, ohne einmal skippen zu wollen. Viel Hitpotential, aber auch Songs zum Runterkommen. Ich kann die Deluxe Edition nur wärmstens empfehlen! "Unite" und "Magnetic" zählen zu den besten Songs des Albums!

Knapp an den fünf Sternen vorbei!


In A World Like This
In A World Like This
Preis: EUR 12,99

30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Backstreet Men, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In A World Like This (Audio CD)
Dass die Backstreet Boys in den wenigsten Fällen an ihren Songs mitgeschrieben oder gar –produziert haben, ist bekannt. Doch wenn man ihnen zuhört, hat man heute wie damals einfach diese fünf netten Jungs im Kopf, die zeitgleich mit ihren absolut einzigartigen Stimmen überzeugen – egal, ob Mann oder Frau: wer kann da widerstehen!?

Was waren das damals für zwei erste Alben der Backstreet Boys! Niemand hätte damit gerechnet, dass sie den Erfolg und die Qualität in dieser Art und Weise aufrecht erhalten können – und dann kamen die beiden Alben, die meiner Meinung nach für immer über ALLEM, was die Musikindustrie je hervorgebracht hat oder noch hervorbringen wird, schweben werden: „Millennium“ und „Black & Blue“. Danach folgte eine fünfjährige Auszeit, um sich dann mit Rock-Zutaten neu zu erfinden und mit „Never Gone“ ein abermals absolut überragendes Album abzuliefern. Doch nachdem anschließend Kevin die Band verließ, erschienen mit „Unbreakable“ und „This Is Us“ zwei Alben, mit denen keiner so recht was anzufangen wusste. Es folgte Kevins Rücktritt vom Rücktritt und nun – vier Jahre nach dem letzten Album – erscheint also „In a World Like This“. Was man davon zu erwarten hat, wurde aufgrund zahlreicher Song-Veröffentlichungen im Vorfeld bereits klar: erwachsener, aber zeitgemäßer Pop.

Auf diesem Album ist alles, was man aus der aktuellen Mainstream-Musik kennt und daher fast schon erwartet, vertreten: Gitarren, Auto-Tune-Effekte (mal als Spielzeug, mal als Korrekturmittel), Four-On-The-Floor-Beats, „Ooh-Ooh-Ooh“-Ohrwürmer, auffällige Sidechain-Kompression und „Tape Stops“, typische Dubstep-Synthesizer uvm. – und doch sticht dieses Album aus der Masse heraus, da all diese Elemente in Maßen und nicht, wie von vielen anderen Alben gewohnt, in Massen erscheinen.

Los geht es direkt mit dem Titel-Song, für dessen Produktion niemand Geringeres als Max Martin & Kristian Lundin ausgewählt wurden. Dass alles, was diese beiden zusammen mit den Backstreet Boys machen (u.a. „I Want It That Way“ und „Quit Playin‘ Games“), zum Hit wird, ist ein ungeschriebenes Gesetz. Dass dabei allerdings ein solcher Riesenkracher herauskommen würde, hielt ich nicht für möglich. Passend zum 20-jährigen Jubiläum mischen die beiden schwedischen Pop-Genies altbekannte Cheiron-Elemente mit aktuellem Gitarren-Pop. Ich darf es vorweg nehmen: es ist mit großem Abstand DAS Highlight des Albums, was überhaupt gar nichts über den Rest aussagt, sondern einfach nur für diesen gigantischen Song spricht.

„Permanent Stain“ ist der nächste Mega-Ohrwurm. Es ist nicht zu überhören, dass dieser Song vom gleichen Produzenten wie „It’s Christmas Time Again“, nämlich Morgan Taylor Reid, stammt. Man möchte fast meinen, das hier sei ein weiteres Weihnachtslied, was nichts daran ändert, dass dieser Song zu den allerbesten auf dem Album zählt. Er reißt einfach mit und bleibt im Ohr.
Mit „Breathe“ und „Madeleine“ folgen zwei von Martin Terefe produzierte Songs, die super zum Sommer passen. Egal, ob zur guten Laune am Morgen, zum Autofahren, zum Erholen von der Hitze oder zum Grillabend – sie passen einfach immer!

„Show 'em (What You’re Made Of)“ erinnert doch stark an diverse OneRepublic Nummern, könnte von Ryan Tedder selbst stammen, ist aber eine erneute Morgan Taylor Reid-Produktion. Brachiale Drums, großflächige Soundteppiche und Ohrwurm-Melodien machen diesen Song zu einem weiteren Mega-Highlight des Albums! „Make Believe“ (produziert von Dan Muckala, u.a. „Incomplete“) knüpft nahtlos an!
Anschließend sind wieder zwei ruhige Martin Terefe-Tracks am Zug. „Try“ stellt aus meiner Sicht den schwächsten Song des Albums dar, ist es doch bei weitem nicht so eingängig wie der Rest. Dafür ist es ein super Lied zum Relaxen! „Trust Me“ ist der Gute-Laune-Song des Albums. Den Refrain wird man so schnell nicht wieder los! Super auch, wie der Track sich bis zum Ende steigert!

Mit „Love Somebody“ treten zwei neue Produzenten auf dem Album in Erscheinung: Justin Trugman & Jaakko Manninen! Und die beiden bringen mächtig Schwung nach den beiden entspannten Songs zuvor. Viele aktuelle Elemente in einem Song untergebracht und dennoch etwas sehr Eigenes komponiert – ein weiteres großes Highlight! „One Phone Call“ klingt ebenfalls sehr frisch und modern, der Titel hingegen erinnert treue BSB-Fans an den Opener des „Black & Blue“-Albums. Wie alle M.T. Reid-Produktionen auf diesem Album lebt auch dieser Track von der Atmosphäre im Refrain, zudem ein weiterer klasse Ohrwurm!
„Feels Like Home“ ist als weltweiter Vorab-Gruß an die Fans zu sehen, bevor es dann tatsächlich auf große “In a World Like This”-Tour geht. Der stampfende und klatschende Dan Muckala-Beat lässt einen diesen Song richtig gerne anhören. Auch hier gilt für den Refrain: Ohrwurmgarantie!

„Soldier“ ist ein absolut würdiger Abschluss des Albums – von Anfang bis Ende mitreißend und der Chorus ist so eingängig wie kaum ein Zweiter. Einer meiner absoluten Lieblingssongs auf dieser Platte!

Allgemein sei die hervorragende Soundqualität (!!) gelobt, welche leider nicht auf allen Releases heutzutage zu erwarten ist und ganz nebenbei sei Amazon noch für die schnelle Lieferung (01.08.) gedankt!

Keep The BackStreet Pride Alive!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 20, 2013 1:19 AM CET


Yeezus
Yeezus
Preis: EUR 7,49

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Rad neu erfunden!, 20. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Yeezus (Audio CD)
Ich hatte hier ursprünglich eine Mini-Rezension veröffentlicht, aber dieses Album lässt mich nicht in Ruhe, ich muss ausführlicher werden!

Zunächst hatte ich mir den geleakten Stream auf YouTube angehört, um festzustellen, ob ich es wirklich kaufen sollte. Bereits da merkte ich, dass dieses Album dem Zuhörer eingies an Aufmersamkeit abverlangt, aber da ich eh schon alle Kanye-Alben besaß, dachte ich mir: "Kaufst es halt mal und dann wird's dir schon irgendwie gefallen!"

Gedacht, getan. Allerdings mit einem ganz anderen Ergebnis! Meine Track-2-Track-Review:

On Sight - was für ein Auftakt! Ein brutales Synthiegewitter kommt hier auf den Hörer zu, sodass er sich sofort entscheiden muss: Weiterhören oder wegwerfen? Wer das Intro zu Ende hört, sollte es definitiv nicht bereuen! Kanye mit perfektem Flow auf diesem Beat und der plötzliche Break mit Sample kommt einfach nur perfekt zum Durchatmen.
Note 1,50

Black Skinhead - kurz anschnallen und los geht's!!! Ab hier gibt's kein Zurück mehr. Einfach nur mitreißen lassen ist hier angesagt! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Zu viel Genialität, um es in Worte zu fassen. Neun Produzenten waren hier am Werk und diese zahlreichen Köche haben den Brei definitiv nicht verdorben, im Gegenteil - eine echte Delikatesse haben sie uns da serviert!
Note 1,00

I Am A God - dieser Track kommt deutlich langsamer in Fahrt, ABER DANN! Man fühlt sich schon von den verrückt-genialen Synthies sehr beeindruckt, aber die waren Highlights kommen erst noch! Nämlich dann, wenn Kanye zeigt, weshalb er "a god" ist. Warum auch immer dieses panische Geschrei auf diesen Track gepackt wurde - ES IST VERDAMMT NOCHMAL GENIAL!!!
Note 1,00

New Slaves - und weiter geht's mit dem düsteren Sound, jedoch mit dünnerem Instrumental als gewohnt. Dies tut dem Gesamtwerk allerdings keinen Abbruch! Im Prinzip auch ein genialer Song, aber das Ende ist etwas unpassend geraten, nimmt es dem Song doch die Stimmung. Davon abgesehen dauert es mir zu lange.
Note 1,25

Hold My Liquor - Atmosphäre pur, von Anfang bis Ende. Dazu die genialste "Snare" aller Zeiten. Doch auch hier hätte man das Outro des Songs nicht ganz so lang gestalten müssen beziehungsweise es mit etwas Stimme versehen können.
Note 1,25

I'm In It - was zunächst nach einem großen Durcheinander klingt, entpuppt sich als weiterer Geniestreich. Insbesondere die Drumsounds und deren Arrangements sind phänomenal. Lediglich ein paar Stellen wirken etwas langatmig, desweiteren kommt das Ende zu abrupt.
Note 1,25

Blood On The Leaves - auch hier wieder Genialität von Anfang bis Ende. Überragendes Sample, Auto-Tune-Einsatz, der an "808s & Heartbreak" erinnert und ein Beat, der mal eben alles wegräumt.
Note 1,00

Guilt Trip - nun wird es etwas unspektakulärer, aber es bleibt höchstinteressant. Ein Song, um sich von den Meisterwerken davor etwas(!) zu erholen. Doch nach wie vor sollte man sehr aufmerksam bleiben aufgrund der Details, die sich durch dieses Album wie ein roter Faden ziehen!
Note 1,50

Send It Up - für viele sicherlich der nervigste Track des Albums aufgrund der schrägen Synthie-Melodie, ich persönlich kann diesem Track nicht widerstehen. King L und Kanye West mit überragendem Flow, der Beat tut das Seinige dazu, geht gut nach vorne!
Note 1,50

Bound 2 - zum Abschluss gibt's was ganz Entspanntes! Kanye auf einem bloßen Sample, großes Kino - zumal die plötzliche Synthie-Hook mit Charlie Wilsons Stimme sich dann doch noch deutlich abhebt. Mit Drums hätte dieser Track super auf "The College Dropout" oder "Late Registration" gepasst! Super Abschluss eines noch besseren Albums.
Note 1,50

Insgesamt vergebe ich also
3 x die Note 1,00,
3 x die Note 1,25 und
4 x die Note 1,50,
was einen überragenden Durchschnitt von 1,28 ergibt, übertragen auf das Sternesystem sind das klare 5 Sterne!

So gut können 40 Minuten Kunst sein!
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2013 11:22 PM MEST


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