Profil für TexTex > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von TexTex
Top-Rezensenten Rang: 4.493.418
Hilfreiche Bewertungen: 111

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
TexTex

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Watch Dogs - [PC]
Watch Dogs - [PC]
Wird angeboten von gameware
Preis: EUR 39,99

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen watch_dogs funktioniert nicht mehr, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Diese Meldung wird man gegenwärtig leider viel zu oft sehen. Bei mir stürzt es ziemlich am Anfang an der immer gleichen Stelle ab (direkt nach Zwischensequenz). Weiterspielen somit unmöglich. Das Spiel ist in diesem Zustand 0€ wert. Danke Ubisoft. Und natürlich hat man auch nur einen (1!) Spielstand. Damit man immer auch wirklich ganz von vorne anfgangen darf, wenn die Entwickler es verbockt haben. Es stellt sich einmal mehr die Frage, hat das eigentlich irgendjemand vor dem Release auch mal getestet??? Oder kann der Kunde einmal mehr seine 60€ auf den Tisch legen und zum Dank kriegt er erstmal einen Haufen Müll, der irgendwann - in ein paar Monaten vielleicht - hoffentlich soweit gepatcht wurde, dass man sogar erhält wofür man bezahlt hat, nämlich ein Spiel das man sogar durchspielen kann ohne das einen ein Bug immer rausschmeisst? Da passt ins Bild, dass man für die Steuerung selbstverständlich ein Gamepad verwenden sollte, mit Maus und Tastatur ist es eine Zumutung. Vermutlich hat Ubisoft gedacht, dass sich wegen UPlay sowieso kaum einer WatchDogs für den PC holt und hat sich deswegen die Anpassung an die PC-Steuerung gespart.

UPlay an sich ist und bleibt eine Disaster. Wenn es einfach nur eine Kopie von Steam wäre, damit könnte man ja schon zufrieden sein. Ist es aber nicht, es fühlt sich an wie Software von Amateuren. Server down, Cloud geht nicht, irgendwie ist immer was und dann natürlich die Frechheit schlechthin die dazugehörige Fehler-Meldung "Es gibt Probleme mit deinem Internet". Klar, mit meinem Internet. Komischerweise läuft sonst alles. Mehr frech-dreist geht kaum noch.


Das schwarze Auge - Schicksalsklinge [Gold Edition]
Das schwarze Auge - Schicksalsklinge [Gold Edition]
Wird angeboten von poweronlineshop
Preis: EUR 19,99

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemeint ist nicht gut gemacht..., 20. April 2014
Ich bewerte das Spiel mit Patch 1.33a, Gold-Patch ist hier enthalten. Das Spiel wurde als Neuauflage mit zeitgemäßer Grafik beworben, leider ist die Grafik NICHT zeitgemäß, sondern schon jetzt einige Jahre veraltet. Die Steuerung ist vermurkst, es gibt soviele Dinge in der Benutzerführung, die einfach schlecht sind. Die Menüs (auch Inventar) sind leider sehr unübersichtlich, dabei gibt es doch bereits soviele taugliche Lösungen in anderen Spielen. Die Kämpfe sind vermurkst. Nicht nur von der Grafik, sondern auch vom Ablauf, vom Komfort, von der Transparenz. Man kann sich mit F9 eine Konsole anzeigen lassen, die die Würfelergebnisse (kryptisch) darstellt. Und kann dadurch einigermassen nachvollziehen, weshalb sowohl Freund und Feind regelmäßig vorbeischlagen, obwohl sie doch direkt nebeneinander stehen...Aber warum muß das alles so umständlich, so kryptisch sein? Für die nächsten Teile wünsche ich mir für die Benutzerführung das Kampfsystem von DSA: Blackguards, das ist einfach soviel besser. Das Spiel fühlt sich leider viel zu sehr Retro an, vor allem auch bei der Technik, die man doch gerade nicht als Retro haben möchte...

Nun zum Positiven. Ich habe mich selber des öftern gefragt, warum ich ein Spiel mit sovielen Dingen, die einfach schlecht sind, trotzdem spiele. Antwort: Es macht Spaß. Es ist ein ECHTES Rollenspiel, man muss essen, trinken, schlafen, Waffen zerbrechen, man kann frieren, krank werden usw. Also ein Spiel mit Mechaniken, die es ansonsten heute gar nicht mehr gibt. Wer denkt Skyrim sei ein Rollenspiel, der hat anscheinend niemals ein echtes Rollenspiel gespielt. Der Einstieg ist schwierig, es ist kein Spiel das man einfach mal startet und dann geht es los und alles erklärt sich von selbst. Man muss sich weite Strecke selber reinbeißen. Ich habe das Original übrigens nie gespielt, bin also nicht nostalgisch voreingenommen.

Dass das Spiel trotz aller Unzulänglichkeiten Spaß macht, zeigt umso mehr das riesige Potential auf, das hinter den Mechaniken steht. Ich hoffe ein Hersteller erbarmt sich irgendwann für eine ECHTE Neuauflage oder für ein neues Abenteuer, welches diese Spielmechaniken auf Stand heutiger Technik umsetzt. Der Markt ist da. Es gibt sehr viele Leute, die würden ein solches Spiel den Händlern aus den Händen reißen. Die Leute wollen nicht immer nur einfachere Spiele. Also Hersteller, bitte mehr Mut oder gleich zu Kickstarter. Solche Spiele lassen sich auch heute gut verkaufen.


Empire: Total War
Empire: Total War
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 27,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Müll, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Aktuellster Patch drauf und dennoch noch soviele Bugs (inkl. reproduzierbarer Komplettabstürze). Testet das eigentlich auch mal jemand oder soll das immer der Kunde machen? 10€ sind noch zuviel.


Die Abenteuer von Tim & Struppi - Das Geheimnis der Einhorn: Das Spiel
Die Abenteuer von Tim & Struppi - Das Geheimnis der Einhorn: Das Spiel
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 19,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr schlecht als recht, 21. September 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Habe es für 13€ vom Grabbeltisch mitgenommen, weil ich dachte dass man zu dem Preis eigentlich nicht viel falsch machen kann (Jump & Run in 2D). Ich habe mich geirrt. Das Grundproblem von Tim & Struppi ist, dass es keinen Spaß macht und das liegt daran, dass es weder innovativ, abwechlungsreich, lustig, interessant, herausfordernd, grafisch ansprechend ist. Es ist viel zu einfach und die Levels sind dabei noch einfacher, als sie vom Grundgerüst unbedingt sein müssten. Die Entwickler können mir nicht erzählen, dass sie selber Spaß daran haben ihr eigenes Spiel zu spielen, wenn sie das tun würden, würde ich denken sie lügen offensichtlich. Aber wahrscheinlich erzählen sie es erst gar nicht, weil sie wissen dass ihnen ohnehin niemand glauben würde.

Ich gebe nur deswegen noch 2 Sterne, weil Kinder vielleicht tatsächlich etwas Spaß damit haben könnten, alternativ könnte es vielleicht spaßig sein, sofern man in seinem Leben nicht wenigstens 10 andere Videospiele gespielt hat; ansonsten würde man feststellen, dass andere Spiele besser sind und man wüßte nicht weshalb man hier seine Zeit verschwenden sollte.


Tales of Xillia - Day One Edition - [PlayStation 3]
Tales of Xillia - Day One Edition - [PlayStation 3]
Wird angeboten von 711games
Preis: EUR 59,59

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie alle anderen Tales vorher auch, 10. August 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Nach einigen Stunden Spielzeit, mein erstes Zwischenfazit:
Tales bleibt Tales. Nicht nur die Verpackung von Tales of Xilia sieht schon so aus wie man es unzählige Male bereits vorher gesehen hat, es spielt sich auch wie praktisch alle anderen Tales-Spiele vorher (ebenso Story), immer noch alles wie aus dem Baukasten (allerdings ein solider Baukasten), es gibt fast nichts was man nicht schon vorher etliche Male gesehen hat. Grafisch hat man sich allerdings leider eher an Tales of Graces orientiert als an Tales of Vesperia: obwohl letzteres nun schon 5 Jahre alt ist, sieht es um Welten besser aus, das ist sehr betrüblich. Man sollte technisch nicht viel erwarten (bis auf die Anime-Sequenzen), kein ToV und auch kein neues (technisches) Ni No Kuni. Auch weiterhin gibt es leider (soweit ich das bisher überblicke) wie in Graces keine offene, frei begehbare Weltkarte, sondern die Abschnitte sind durch Levelschläuche miteinander verbunden. Auch hier war man schon vor 5 Jahren mit ToV Meilensteine weiter. Schade.

Wer noch nie ein "Tales of" Spiel gespielt hat, kann 5 Sterne verbuchen. Wer allerdings schon einige Teile gespielt hat, sollte zumindest nachdenken ob es ihn stört wenn er fast nur Sachen sieht, die er schon kennt. Die "Tales"-Reihe kommt mir manchmal so vor wie Dynasty Warriors oder Fifa Soccer. Einerseits toll, dass man immer wieder das gleiche (gute) Spiel kriegt, andererseits wünscht man sich doch manchmal dass einzelne Bestandteile doch auch verbessert werden könnten. Weil das nicht wirklich passiert ist und ToV vor 5 Jahren schon sovieles besser gemacht hat, gibts von mir nur 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 11, 2013 8:11 PM MEST


Tom Clancy's HAWX
Tom Clancy's HAWX
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 18,99

2.0 von 5 Sternen Trash, 22. Juni 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's HAWX (Videospiel)
Ich habe das Spiel für 8€ vom Wühltisch abgegriffen und leider muß ich feststellen: es ist auch nicht mehr wert. Ich frage mich immer, ob die Programmierer von so einem Spiel das selber nicht merken oder ob es ihnen einfach egal ist. Das Spiel ist viel zu einfach. Man spielt auf Elite, das ist der höchste Schwierigkeitsgrad, und stellt fest das es quasi unmöglich ist abgeschossen zu werden. Gegner sind wie Tontauben, da kommt Welle um Welle, völlig egal. Ich alleine gegen 20 Gegner. Egal. Haben keine Chance. Sie fliegen zu viert auf mich zu. Zack, ich schiesse alle vier gleichzeitig ab. Und erledigt sind sie. Von ihnen hat kein einziger auch nur gefeuert. Dann gibt es exakt 3 Kamera-Perspektiven. Man schaltet immer hin und her, weil leider passt keine so richtig. Der Bildschirm ist immer völlig überladen, mit irgendeinem überflüssigem Klumps den sowieso keinen Menschen interessiert, da ohnehin nutzlos. Die Grafik wäre schön, leider sieht man sie viel zu selten weil die ganze Zeit irgendwelche nutzlosen Anzeigen die Sicht auf die Landschaft versperren. Das Spiel ist wie bereits beschrieben sehr leicht. Als wäre das nicht genug, gibt es noch allerei Hilfen, z.B. Flughilfe. Die verhindert das man z.B. einen Strömungsabriss produziert wenn man zu langsam ist. Diese Hilfe kann man zwar ausschalten, leider ist das eher eine theoretische Option: die anschließende Kameraperspektive gehört mit zu dem Schlechtesten, was ich jemals gespielt habe (und ich habe sehr, sehr viel gespielt). Alleine dafür möchte man die verantwortlichen Programmierer am Hals packen und sie fragen was das soll, ob das ein Witz ist oder doch tatsächlich Ernst gemeint ist. Ach ja, nicht unerwähnt sollte bleiben, dass es natürlich keinen Button gibt um einfach nur das nächstgelegene Ziel anzuvisieren. Weshalb auch, macht ja sonst jeder. Da werden also Ziele anvisiert, die sind ewig weit weg und das Ziel direkt vor der Nase natürlich nicht. Dass man das suboptimal nennt, haben wahrscheinlich weder die Programmierer noch die Tester in der Qualitätskontrolle bemerkt. Also, wer 8€ rumliegen hat und zuviel Langeweile kann einen Blick darauf werfen. Wer es nicht tut, verpasst nichts und greift zur Konkurrenz (die dafür etwas teurer ist).


Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin - [PlayStation 3]
Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin - [PlayStation 3]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 29,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen! Es ist tatsächlich so gut, 8. Februar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich möchte es kurz halten:
Das Spiel hat in der Presse ziemlich gute Kritiken erhalten und wird hier ebenfalls sehr positiv bewertet. Doch ist es wirklich so gut? JA. Es ist phantastisch. Ni no kuni gehört zu jenen seltenen Spielen, an die man sich auch noch in 10 Jahren erinnern wird.

Wer RPGs irgendwie mag: kaufen.


Of Orcs and Men - [Xbox 360]
Of Orcs and Men - [Xbox 360]
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 34,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Passabel, allerdings Verbrauchertäuschung auf dem Cover, 2. Februar 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Of Orcs and Men - [Xbox 360] (Videospiel)
Vorneweg:
Ich weiß nicht, ob das zwischenzeitlich entfernt wurde, auf dem Cover der Version die ich zuhause liegen habe, wird mit dem angeblichen Zitat "Der Überraschungshit des Jahres" einer bekannten Spieletest-Plattform des Internets geworben (weiß nicht ob ich den Namen bringen darf). Jedenfalls stammt dieses angebliche Zitat aus einer Vorschau und müßte tatsächlich lauten: "Vielleicht der Überraschungshit des Jahres". Das "vielleicht" ist für Werbezwecke einfach unter den Tisch gefallen und entstellt den Sinn somit völlig. Die endgültige, fertige Version wurde übrigens von den dortigen Testern eher schlecht mit nur 55 Punkten bewertet. Aus meiner Sicht klarer, vorsätzlicher Fall von Verbrauchertäuschung. Wenn man sich solcher Mittel bedienen muß, lässt das tief blicken.

Dafür gebe ich einen Stern Abzug zu der Wertung wie ich sie sonst geben würde (auch wenn das Spiel nichts dafür kann, ein Produkt so zu bewerben ist offensichtlich hochgradig unseriös).

Das Spiel ist streng linear, die Spielmechanik ist extrem simpel: man läuft durch sehr enge Levelschläuche (in den meisten Fällen max. 3 Meter breit), besiegt Gegner, läuft weiter, besiegt Gegner, Zwischensequenz, besiegt Gegner, Zwischensequenz, läuft weiter, besiegt Gegner, usw.

Das hört sich langweilig an, ist oft auch langweilig, macht aber trotzdem zu einem gewissen Grad dennoch immer wieder Spaß. Viel erwarten sollte man allerdings nicht, schon gar nicht Abwechslung. Es gibt keine.

Die Spielewelt lebt nicht. NPCs die keine Gegner sind, stehen einfach rum und bewegen sich nicht. Da kann man sogar direkt neben ihnen einen feindlichen Soldaten umbringen, es ist ihnen egal. Sofern sie nicht eine für das Spiel wichtige Person darstellen oder sonst eine Funktion haben (z.B. Händler), kann man mit ihnen auch nicht sprechen oder sonstwie interagieren. Der gleiche Bewegungsmangel gilt im Übrigen für Tiere, die paar Tiere die es gibt (z.B. Kühe) stehen nur herum.

Besiegte Gegner hinterlassen keine Items oder andere Nützlichkeiten. Items liegen ausschließlich in Säcken oder Truhen, allerdings stehen nur wenige herum (wirklich sehr wenig).

Das Kampfsystem ist indirekt, d.h. man gibt den beiden Helden Anweisungen was sie tun sollen. Die Zeit wird dabei allerdings nicht komplett angehalten, wenn man Anweisungen gibt läuft das Spiel in Zeitlupe weiter. Weshalb, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, weil einerseits möchte man keine Echtzeit, anderseits möchte aber man anscheinend auch nicht dass man beliebig viel Zeit hat nachzudenken (die Zeit reicht auch so, aber es fühlt sich an als sollten hier beide Komponenten verwurstelt werden: Echtzeit und Pausieren für den Taktik-Kampf, was nicht zusammenpasst und nichts Halbes und nichts Ganzes ist). Eine taktische Tiefe fehlt den Kämpfen in den meisten Fällen leider trotzdem. Man kann nicht komplexe Anweisungen geben. Es ist z.B. nicht möglich, dass man sagt: Greife Gegner A mit schwerem Schlag an, dann Gegner B mit leichtem Schlag, dann wieder A mit schwerem Schlag. Man kann immer nur festlegen wie auf den aktuellen, ausgewählten Gegner eingekloppt werden soll. Warum, bleibt mir schleierhaft.

Positiv hervorzuheben ist, dass man tatsächlich auch mal sterben kann (jedenfalls wenn man zumindest auf "schwer" spielt, was auch jeder tun sollte der schon einige Spieleerfahrung hat), so dass manche Stellen tatsächlich eine Herausforderung sind.

Das Spiel gehört trotz des an sich netten Szenarios nicht in Kinderhände. Die Missionen erscheinen teilweise völlig unnötig brutal und gewalttätig. Da soll man auch schonmal eine Kirche anzünden, mit Menschen innendrin und dann bitte auch so, dass der Eingang versperrt ist und definitiv keiner rauskommt (das Anzünden selber geschieht dann in der Zwischensequenz).

Das Spiel hat durchaus Komponenten die gefallen, leider bleibt alles im Mittelmaß stecken. Bin mir allerdings sicher, dass es einen zweiten Teil geben wird. Bitte bei diesem etwas mehr Aufwand betreiben und dann kommt auch ein gutes Spiel dabei heraus.

Nochmal kaufen würde ich es nicht. Mal irgendwo ausleihen oder irgendwann von der Grabbelkiste für maximal 15 Euro. Man kann es spielen, wenn man es allerdings nicht tut, verpasst man nichts.


XCOM: Enemy Unknown
XCOM: Enemy Unknown
Wird angeboten von World-of-Games
Preis: EUR 9,90

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen An sich gutes Spiel, im Vergleich zum Original aber schlechter, 20. November 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: XCOM: Enemy Unknown (Videospiel)
So sehr hatte ich gehofft, leider haben sich die Erwartungen nicht erfüllt.

Abgesehen von der Grafik wurde XCOM aus meiner Sicht im Vergleich zum Original an vielen Stellen "verschlimmbessert", man kann es leider nicht anders sagen:

-nur noch eine Basis: warum nicht mehr? Ich sehe keinen Sinn und keinen Fortschritt das Basisbauen einzuschränken. Könnte daran liegen, dass diese von Aliens auch nicht mehr angegriffen wird, ansonsten hätte man bei mehreren Basen vielleicht doch solche Missionen basteln müssen (siehe nächster Spiegelstrich).
-keine Alienangriffe auf die eigene Basis: ich habe es geliebt wenn die Aliens angegriffen haben. Da ging es wirklich regelmäßig um die Wurst. Hier sitzt man in seiner Basis und weiß, es kann sowieso nichts passieren.
-anstatt Rucksack mit Ausrüstung, nur 1 Slot für Ausrüstung. Und diese kann nichtmal vom toten Kameraden eingesammelt werden. Was soll denn das? Da liegt der Kamerad tot am Boden, man weiß er hat ein Medikit, und kann das nicht nutzen. Warum nicht? Ich hätte Verständnis wenn man nur die Alienausrüstung nicht einsammeln kann, aber nichtmal die Sachen von den eigenen Leuten? Wenn man Pech hat und gleich der einzige Sanitäter getötet wird, stellt sich die Frage ob man das nächste Mal überhaupt einen mitnehmen soll, wenn er nach dem Ableben völlig nutzlos ist.
-keine Aliens direkt am Skyranger mehr: es tut mir leid, aber ich fand es spannend nicht zu wissen ob vielleicht gleich direkt am Landeort das erste Alien auf mich wartet. Hier weiß man, dass niemals ein Alien auflauert. Warum denn nicht? Warum die Spannung in so einem Spiel rausnehmen? Es ist wie in der Basis: man weiß, man landet und es passiert sowieso erstmal nichts. Spannung raus. Spannung auf Null.
-sehr schlechtes Balancing: auf Schwierigkeitsgrad "normal" ist es zu leicht, auf "klassisch" finde ich es stellenweise schon zu schwer. Vor allem, weil die eigenen Leute einfach viel schlechter treffen und die Aliens stellenweise mit einer 100% Trefferquote daherkommen. Ich weiß nicht was das soll, es fühlt sich in manchen Missionen wirklich so an als würde für die Aliens gelten "Jeder Schuss ein Treffer", gerne auch über die halbe Karte, mit der Konsequenz dass meine Leute sofort tot sind, während die eigenen Leute 5,6,7 mal schiessen müssen bei einer Wahrscheinlichkeit von angeblich >60% bis sie das Alien auch nur einmal leicht verwunden. Ich weiß es echt nicht, aber das frustiert ganz schön. Es fühlt sich mehr wie ein Glücksspiel an. Jetzt könnte man natürlich permanent den alten Spielstand laden bis man endlich mal trifft, das kanns aber nicht sein.
-teilweise schlechte Wahrscheinlichkeitsberechung für Treffer: unabhängig von dem was ich vorher genannt habe. Man sollte ja meinen, wenn man bis auf 1 Meter vor ein Alien rennt hat man eine Wahrscheinlichkeit von nahezu 100%. Hat man oft aber leider nicht. Man stellt fest, man hat angeblich nur 55%. Bitte was? Er steht direkt vor mir. Wenn man dann auch noch weiß, dass der eigene Mann auf "klassisch" sowieso vorbei schiesst und das Alien garantiert trifft, ist es frustierend (der Plan war direkt vor ihn zu laufen und gleich auszuschalten, hat leider nicht funktionert).
-wenn man schon allerlei "verschlimmbessert", weshalb führt man dann nicht auch weitere neue Aliens und Technologien ein? Oder neue Missionstypen anstatt alte einfach wegzulassen? So schön es ist, seine alten Gesellen wiederzusehen, man hätte doch mehr neue Aliens spendieren sollen.
-angeblicher Schwierigkeitsgrad von Missionen passen nicht zur tatsächlichen Mission. Ich hatte Missionen, die mit "sehr schwer" bewertet wurden, da gabs dann jedoch nur Standard-Gegner, dafür rennen bei angeblich "mäßig" schwierigen Missionen die besten Aliens rum die es gibt. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass sich der angebliche Schwierigkeitsgrad nur nach der Gegnerzahl (also Einheiten) berechnet, nicht jedoch nach Gegnertypen. Dabei macht es einen riesigen Unterschied ob man nur Kanonenfutter vor die Flinte bekommt oder die Creme de la Creme.
-Soldatenklassen nicht frei wählbar: an sich macht es schon Sinn, dass man die Klasse nicht selber wählen darf. Leider ist es stellenweise schlecht umgesetzt. Wenn ich nur Rekruten habe, weil mir das Wasser schon bis zum Hals steht, und endlich einer davon befördert wird, dann kann ich den nicht ausgerechnet als "Unterstützer" gebrauchen.

Also, ich bin enttäuscht. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Entwickler nicht selber gemerkt haben, dass das Original spielerisch überlegen war und kann es mir nur so erklären, dass man nicht noch ein Jahr länger entwickeln wollten, was weitere Kosten verursacht hätte. Sehr schade.

Wer das Original nicht kennt, wird vermutlich nichts vermissen und kann zugreifen wenn er auf Rundentaktik steht.

Für Leute die das Original kennen, könnte man eine Zusammenfassung im direkten Vergleich auch so schreiben:

Positiv:
-bessere Grafik

Negativ:
-alles andere
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2013 12:45 AM MEST


Alpha Protocol (uncut)
Alpha Protocol (uncut)
Wird angeboten von Korte-EDV Internetmarketing & Vertrieb, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 15,55

2.0 von 5 Sternen Leider zu oft zu schlecht, 31. Oktober 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Das Spiel hätte eine Juwel werden können. Leider ist an einfach zuvielen Stellen nur Murks. Das Dialogsystem unter Zeitdruck ist an sich eine sehr gute Idee, leider ist es wenig hilfreich wenn der Timer schon anfängt zu laufen bevor man überhaupt weiß was der Gesprächspartner eigentlich sagt, da er noch nicht zuende geredet hat. Grafik ist sch****, Gegner bleiben an der Tür hängen, anstatt Gegenstände aufzunehmen indem man einfach drüberläuft muß man jedesmal noch einen Button drücken, etc.. Boss-Kämpfe sind teilweise völlig übertrieben schwierig. Mein persönlicher Abschuss war ein Boss-Kampf, in dem der Gegner (Mensch) mit Messern (!) angreift, während ich eine Schrotflinte halte. Klare Sache? Nein, hier nicht. Leider kann ich ihn aus ca. 30 Zentimeter Entfernung etliche Male frontal treffen und es macht ihm kaum etwas aus, während seine gefährlichen Messer mich gleich umbringen. Was soll denn soetwas? Ja, es ist ein Boss-Kampf. Trotzdem kann es doch nicht sein, dass meine Schrotflinte ein Witz ist und seine Messer quasi die Atombombe. Für ein Spiel das ernst sein möchte (und das möchte es), passt das einfach nicht zusammen. Es gibt schlechtere Spiele, aber ein gutes Spiel sehe ich hier leider nicht.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4