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Rezensionen verfasst von
Daniela Hurtig
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Kingdoms of Amalur: Reckoning
Kingdoms of Amalur: Reckoning
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 15,60

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo bleibt das Eigene?, 10. April 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Zocke inzwischen fast 20 Stunden Amalur und so wirklich will der Funke nicht zünden.
Schwierig zu sagen, woran es liegt, denn wirklich falsch macht Amalur nichts. Die Kämpfe sind dynamisch und gehen super von der Hand. Grafik ist ok, es läuft gut, der Umfang ist ordentlich, es gibt viel zu tun und zu entdecken.
Nur was fehlt also? Das Eigene, wofür nun dieses Amalur steht. Es fühlt sich an, wie ein Aufguss Alltbekanntem, ein Abkupfern bei den Großen. Nun ist es an sich nicht verkehrt, bewährtes weiterzuverwenden bzw. auszudehnen. Nur bei Amalur wirkt es künstlich in die Welt gepappt.
Für mich als Spieleveteran, der schon seit dem guten SNES dabei ist, kamen im bisherigen Verlauf oft nur die Gedanken, "Ja, kenne ich aus ..." Wenn es in die Spielwelt passt, ist es erst mal nicht verkehrt. Wenn aber das ganze Spiel aus einem "Kenne ich aus..." zusammengesetzt ist, dann frage ich mich schon, wo nun das Eigene ist, dass diese Spielreihe ausmachen soll?
Die Gegnergestaltung erinnert teilweise an Zeldas Majoras Mask, die Welt ohnehin an Fable (Wasserstrudel als Fundorte..) oder auch an FF. Die Rassen bzw. deren Namen, wirken ziemlich künstlich. Reicht nicht Dunkelelfe und Hochelfe? Dabei würde man sich als Fantasyfan eher abgeholt fühlen, als bei diesen Namen, die ich mir gar nicht behalten kann. Das löst Bethesda geschickter, dass der eigentliche Klassenname bestehen bleibt und sie aber heimatspezifische Namen z.B. Dunmer haben. Um bei Bethesda zu bleiben, hier war das Schmieden und mit Zauber die Waffen verbessern, noch motivierend. Es passte einfach auch in die raue Welt das schwere Schmieden. Ich weiß noch wie stolz ich recht zu Beginn des Spiels auf meine Ebenerzrüstung war, weil ich darin eben gut Skills investiert habe. Und die trug ich dann auch ewig. Bei Amalur find ich's überflüssig. Zum Einen gibt es so viele (magische) Waffen und Rüstungen ständig zu finden, da braucht man sich keine Mühe machen, etwas individuelles zu erstellen.(zumal die Kleidung eh oft gleich aussieht) Ich nutze die Funktion nicht und prügel mich auch so erfolgreich durch die Welt.
Das Vibrieren, wenn man etwas verborgenes entdeckt - Ocarina of Time, das Rumble Pack lässt grüßen? Vielleicht kommt das geniale Auge der Wahrheit" auch noch...sprechende Steine hat man ja immerhin auch schon.
Negativ: Geheimräume sind nur mit Skills auffindbar. In der einen Welt hab ich einen entdeckt, nur die Tür nicht gefunden. Erst als ich den entsprechenden Skill aufgelevelt hatte, war dort plötzlich die Tür. Ziemlich frustrierend, weil das wirkliche Forschen nicht belohnt wird.
Negativ: das Aufleveln. Man fühlt sich nicht wirklich zugehörig zu seinem kreierten Helden, warum? Die Aufteilung ist seltsam. Fähigkeiten wie Verstohlenheit und Schlösserkunde zählen plötzlich nicht mehr klassisch zum Dieb. Jeder Magier oder Kämpfer kann hier Experte werden. Der Dieb kann dafür plötzlich Zauber wirken, wenn man ihn so levelt. Dieses Wischiwaschi passt zum Gesamtgebilde "wir nehmen von allem etwas und rühren kräftig".
Irgendwie wird auch nicht geschafft, Interesse an dieser neuen Welt zu entwickeln. Die Quests macht man zwar, aber dadurch bekommt man auch nicht mehr Sympathie für die Charaktere.
Vielleicht liegt es auch daran, dass das Herzstück wohl das Kampfsystem ist. Was aber ziemlich untypisch RPG ist, sondern eher an Dantes Inferno oder Devil May Cry erinnert. Genauso spielt es sich für mich auch. Man hastet kloppend umher, ohne sich mal irgendwo länger niederlassen zu wollen und eine Gegend genauer zu erkunden bzw. irgendwo eine Landschaft zu genießen.
Der Wiederspielwert, wenn mans einmal durch hat, ist sicherlich null. Was man bei den abgekupferten Vorlagen nicht sagen kann...


Two Worlds
Two Worlds
Wird angeboten von AC Enterprises Shop
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung!, 8. April 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds (Videospiel)
Die Demo zu dem Spiel habe ich bestimmt vor zwei Jahren gespielt, allerdings vielleicht nur 15 Minuten lang...enttäuscht hab ich sie wieder verlassen. Es lag wohl daran, dass ich keine Erfahrung mit solch Spielen hatte und eher etwas in Richtung Fable, Final Fantasy usw. erwartet hatte. Inzwischen bin ich jedoch auch mit Games wie Oblivion warm geworden(was Anfangs auch sehr, sehr schwer war, es landete auch für Monate erstmal im Schrank nach dem Anspielen), so dass ich mir vor kurzem die Demo wieder runterlud. Und plötzlich war ich begeistert. So dass ich mir das Spiel vorgestern kaufte.
Mag sein, dass das Spiel nicht die beste Grafik hat, aber entgegen jeglichem Grafikwahn in der heutigen Videospielindustrie, juckt mich das herzlich wenig. Die Welt ist für mich optisch stimmig und das zählt. Das Aufleveln des Charakters macht unendlich Spaß und motiviert ungemein. Das Sammeln der Waffen, Rüstungen usw. erinnert mich an die Champions of Norrath Reihe, weswegen ich mich gleich zurecht fand.:)(das Menü der Händler scheint ebenfalls daraus zu entspringen) Das Kämpfen im Nahkampf macht riesig Spaß, wenn man erst den Dreh mit dem Rückwärtssprung raus hat. Das Inventar hat einen tollen Fantasylook und fügt sich so gut in das Gesamtbild ein.
Ich finde, das Spiel kommt gut auf den Punkt ohne viel Firlefanz. Vermutlich mag ich es deswegen so gut (und andere eben wieder nicht), weil es sich eben genauso direkt spielt. Und natürlich nicht zu vergessen, die in meinen Ohren geniale Synchro des Hauptdarstellers.(endlich mal einer, der spricht) Kein Charmeur, der seine Umwelt verbal in Watte packt, sondern ein echter Söldner eben. Authentisch!


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