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M. Bachmann "10th Man" (Wildflecken)
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Zwilling 32513231 Keramik-Wetzstab
Zwilling 32513231 Keramik-Wetzstab
Preis: EUR 38,27

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tatsächlich nur für's Grobe, 11. Februar 2012
Zwei Sterne bekommt dieser Stab von mir dafür, dass man mit ihm ohne viel Aufwand ein bereits vollkommen stumpfes Messer wieder in einen arbeits- oder zumindest ausbaufähigen Zustand bekommt. Drei Sterne Abzug bekommt der Stab, weil es in einer guten Küche eigentlich keine komplett stumpfen Messer geben sollte und der Schärfstab damit weitestgehend seinen Zweck verfehlt.
Für den Feinschliff, der einem Messer das letzte Bisschen Schärfe verleiht, um Tomaten sauber in dünne Scheiben schneiden zu können, ist dieser Stab jedenfalls viel zu grob. Ich habe ihn zusammen mit mehreren Zwillingsmessern gekauft, mich dann allerdings nicht getraut, diese damit zu bearbeiten. Ein Test an einer älteren Klinge hat dann auch meinen Verdacht bestätigt, dass man ein Messer, das bereits eine akzeptable Schärfe hat, mit diesem Stab eher stumpfer, als schärfer bekommt.

Natürlich sind Keramikschärfstäbe immer ein Kompromiss zwischen unkompliziertem Schärfen und tatsächlich erreichbarer Schärfe. In diesem Fall liegt der Fokus aber deutlich zu stark auf "schnell und unkompliziert" und das Schärfergebnis bleit auf der Strecke.

Wer natürlich seit Jahren seine Messer nicht mehr geschärft hat, sich nicht an einen richtigen Schleifstein heran traut, und einfach mal wieder eine Tomate ohne viel Sauerei in zwei Hälften schneiden können will, für den mag dieser Stab das Richtige sein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2013 9:46 PM CET


Kyocera 334901 Keramik-Schleifstab CSW-18 groß
Kyocera 334901 Keramik-Schleifstab CSW-18 groß
Preis: EUR 27,76

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Schärfstab, 11. Februar 2012
Als ich mir Anfang des Jahres eine Grundausstattung an Küchenmessern von Zwilling zugelegt habe, habe ich mir ebenfalls von Zwilling einen Keramikwetzstab dazu gekauft. Leider war dieser dermaßen grob, dass ich damit den Werksschliff der Messer eher ruiniert, als verbessert hätte. Deshalb habe ich mir dann diesen Stab von Kyocera nachbestellt und bin vollstens zufrieden.
Wenn man, wie ich, seine Messer gerne scharf hat, ohne dafür jedes mal ein eine Halbstündige Zeremonie abhalten zu müssen, ist der Kyocera genau das richtige. Auch ohne anschließenden Politurschliff bekommt man damit ein gutes Messer mit wenigen Zügen scharf genug, dass es den Rasier- bzw. Papiertest besteht und Tomaten in beinahe beliebig dünne Scheiben schneidet (hier war eindeutig meine Geschicklichkeit der begrenzende Faktor und nicht die Schärfe des Messers). Trotz beinahe täglichen Gebrauchs war mein Santoku auch nach zwei Wochen noch extrem scharf (Tomaten- und Papiertest hat es immernoch gut bestanden, den Rasiertest nicht mehr ganz so gut). Der Stab schärft das Messer also wirklich und stellt (anders als ein Wetzstahl) nicht nur den Grad wieder auf, was man auch gut am Abrieb erkennen kann, der sich am Stab ablagert.
Wichtig ist, wie bereits geschrieben wurde, dass man beim Abziehen das Messer nicht fest gegen den Stab drückt. Ich halte den Stab meistens horizontal und ziehe das Messer dann wie auf einem Schleifstein ab. Dabei reicht auch bei kleinen Gemüsemessern das Eigengewicht des Messers vollkommen aus! Sobald ich das Drücken anfange, kommt keine richtige Schärfe mehr zu Stande.

Dass man natürlich mit einem Keramikstab keine blank polierte Schneide hinbekommt ist klar, wem es also weniger darum geht, zügig eine praxistaugliche Arbeitsschärfe zu erhalten, sondern aus Liebhaberei das theoretische Maximum an Schärfe erzielen will, der sollte sich eher nach einem Wasserstein und/oder einem Lederriemen umsehen. So jemandem wird der Zusatzaufwand, den das Schärfen auf einem Wasserstein oder Riemen verursacht, in der Regel auch nichts ausmachen.


Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED Objektiv (77mm Filtergewinde)
Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED Objektiv (77mm Filtergewinde)
Preis: EUR 1.469,00

43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Referenz., 18. August 2008
Was gibt es groß zu sagen? Das Objektiv tut, was es soll.
Mehr Schärfe würde sich auch mit einer Festbrennweite nur schwer erzielen lassen, Farben und Kontrast sind einwandfrei und Verzeichnungen sind außer am alleruntersten Ende so gut wie nicht wahrnehmbar.
An Kameras mit DX-Sensor sind sie es auch bei 24mm kaum, an FX-Kameras muss man etwas aufpassen, in der Nähe des Bildrandes keine geraden Linien zu haben. Der Vergleich mit dem AF Nikkor 24/2.8 zeigt außerdem, dass die tatsächliche Brennweite am kurzen Ende einen Hauch länger sin muss als 24mm.
Hierfür würde ich zwar insgesamt einen halben Stern abziehen, aber das geht ja leider nicht. Einen ganzen Stern werde ich nicht abziehen, das würde der Qualität dieses Objektivs einfach nicht mehr gerecht werden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 15, 2012 10:47 AM MEST


Nikon D80 SLR-Digitalkamera (10 Megapixel) Gehäuse
Nikon D80 SLR-Digitalkamera (10 Megapixel) Gehäuse

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber nicht ganz exzellent., 18. August 2008
Etwas mehr als ein Jahr besitze ich diese Kamera, die meiste Zeit davon als Hauptkamera, seit kurzem als Zweitkamera zur neuen D700.
Meinen Groben Eindruck zu diesem Gerät kann man ja bereits dem titel entnehmen: Nikon hat gute Arbeit geleistet. Grobe Fehler besitzt diese Kamera nicht. Es gibt jedoch eine Reihe kleinerer Ärgernisse, die auf den ersten blick unwichtig erscheinen, im regelm,äßigen Gebrauch aber doch hin und wieder etwas an den Nerven des Fotografen sägen.

Positives wurde hier schon sehr viel geschrieben, ich möchte meine positiven Eindrücke deshalb in wenige Worte fassen.

Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt, eine gute Kamera zeichne sich dadurch aus, dass sie dem Fotografen nicht im Weg ist.
Dieses Kriterium erfüllt die D80 für ein Modell, das dem Consumerbereich entstammt, sehr gut. Zwei Wahlräder und viele Knöpfe sowie ein individuell konfigurierbares Menü erlauben es, quasi jede Einstellung innerhalb kürzester Zeit problemlos vorzunehmen, und die Bildqualität ist im Hinblick auf Schärfe und Farbdarstellung bei niedrigen ISOs über jeden Zweifel erhaben.
Wobei ich bereits beim ersten Kritikpunkt bin: Bei den ISO-Werten.
Iso 100 ist wunderbar, auch ISO 200 macht keine Probleme. Ist genug Licht da, spielt die Kamera auch bei ISO 400 noch gut mit, schwindet das Licht allerdings, wie es auf Konzerten, Partys, in der Disco oder auf dem Volksfest schnell mal passiert, wird schnell das nicht gerade optimale Rauschverhalten der Kamera ersichtlich. Mit ISO 800 ist man dann oft bereits an der Schmerzgrenze angekommen.
Lichtstarke Optiken können hier Abhilfe schaffen, dennoch nimmt das Rauschen leider öfters, als gewünscht, unschöne Ausmaße an.
Das zweite zu bemängelnde Verhalten der Kamera ist der bereits mehrfach angesprochene Drang, Bilder überzubelichten. Bei Matrixmessung muss per Belichtungskorrektur fast immer 1-1,5 Blenden runtergeregelt werden.
Abhilfe schafft der manuelle Modus, mit etwas Übung und einem Testschuss pro Lichtsituation lassen sich hier halbwegs konstante Ergebnisse erzielen.
Ansonsten könnte man hier natürlich noch diverse Ausstattungsmerkmale ankreiden wie die beschnittene Belichtungsmessung bei manuellen Objektiven oder die nur provisorische Spiegelvorauslösung... sinnvoll wäre dies aber nicht, da dies von Nikon bewusst weggelassene Ausstattungsmerkmale sind, die der Produktdifferenzierung dienen. Wer so etwas braucht, muss halt das nächsthöhere Modell kaufen.
Alles in allem ist die D80 auf jeden Fall zu empfehlen, es sollte sich jedoch jeder darüber im klaren sein, dass die D80 KEINE (!!!) Point&Shoot-Kamera ist!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2013 9:11 PM MEST


SanDisk Extreme SDHC 4GB Class 10 Speicherkarte
SanDisk Extreme SDHC 4GB Class 10 Speicherkarte
Preis: EUR 15,45

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr Geld wert., 10. April 2008
Seit ein paar tagen bin auch ich stolzer Besitzer, dieser Karte. Leider ist sie Performancemäßig ihrem Vorgänger, der Extreme III mit 2 GB etwas unterlegen. Mit dem migelieferten lesegerät erziehlt sie bei mir eine Lesegeschwindigkeit von 16,9 MB/s, in meiner Nikon D80 komme ich auf 35 Bilder in 30 Sekunden (MF, manuelle Belichtungssteuerung, Serienbildmodus). Mit der Extreme III 2 GB komme ich auf 40.
Wenn man allerdings bedenkt, dass diese Karte jetzt für weniger Geld erhältlich ist, als ihr Vorgäner noch vor einem halben Jahr, lohnt sich der Kauf dennoch und ich werde sie auch trotz der geringfügig langsameen Performance bevorzugt einsetzen, denn ca. 1 Bild pro sekunde (wenn der Puffer voll ist) ist immernoch schneller, als zwischen den Bildern die Karte wechseln zu müssen ;)


Demonica (Boxset),Ltd.
Demonica (Boxset),Ltd.
Preis: EUR 28,55

5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Zusammenstellung, 17. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Demonica (Boxset),Ltd. (Audio CD)
Diese CD ist nicht, wie es anscheinend einer meiner Vor-Rezensenten getan hat, als vollständiges Album zu werten!! Die Aufnahmen stammen aus den ersten Demos und EPs der Band, die heute im original kaum noch zu bekommen sind.

Diese Zusammenstellung ist für Fans und Sammler, die dennoch nicht auf die alten Sachen verzichten wollen, aber keinesfalls weder musikalisch noch von der Produktion her an den Maßstäben der aktuellen Alben von Behemoth zu messen!.

Für alle, die im besitz der ersten Aufnahmen von Behemoth sein wollen, aber nicht nach monatelanger Suche ein altes, qualitativ noch schlechteres und am Ende noch gefälschtes Tape für den Preis eines neuen Albums bekommen wollen, ist das hier die beste Lösung.


Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords
Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 19,95

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Netter Versuch aber zu verbuggt und unklare Story, 1. März 2007
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Die Hofnungen waren nach dem erstklassigen knights of the Old republic hoch. Aber der nachfolger kann leider nicht mithalten. Erste Ernüchterung: Spiel installiert, gestartet, Nichts. Schwarzer Bildschirm mit ein wenig Hintergrundmusik.

Das Update hat zwar Abhilfe geschaffen, aber anständig ist das nicht. Es gibt schließlich immernoch leute, die kein inet besitzen.

Die nächste Ernüchterung: Trotz schnellem Rechner und guter Grafikkarte kann das Grafikpotential des Spiels nicht ausgenutzt werden. Ich habe das Spiel als erstes auf meinem 2,5 GHz Notebook mit 64 MB ATI Mobility gespielt und es hat selbst auf der niedrigsten Grafikstufe noch oft genug geruckelt, das sollte nicht so sein. Auf meinem neuen Rechner, der sicher genug Leistung für hohe grafikeinstellungen hätte, läuft das Spiel leider überhaupt nicht. Auch nicht mit update.

Trotz Unannehmlichkeiten wird ein gekauftes Spiel natürlich durchgespielt, die Story zieht einen ja schließlich voran. Das Problem: bei diesem Spiel zieht mehr, als eigentlich da ist. Nachdem ich es einmal durchgespielt hatte, waren die Fragezeichen in meinem Kopf fast genauso groß, wie kurz nachdem ich angefangen hatte. Nach erneutem durchspielen konnte ich eine gewisse, Sinn ergebende handlung innerhalb des Spiels nachvollziehen, die jedoch schwer in Zusammenhang mit dem restlichen Star Wars - unicversum zu bringen ist. Darth nihilus zum Beispiel (der Typ mit der weiß-roten Maske, den ich aufgrund des Covers für den hauptbösewicht gehalten hatte, was er aber nicht ist), keiner weiß, woher er kommt, was er ist, oder welche Rolle er spielt. Er ist zu Anfang des Spiels einfach da, vernichtet Welten, also besiegt man ihn. Dann verschwindet er aus der Story, ohne, dass man erfährt, was er eig darin zu suchen hatte. Manche Zusammenhänge werden zwar klar, wenn man sehr genau danach sucht (z.B. indem man Kreia bis auf den letzten tropfen ausquetscht) aber selbst dann nur sehr bruchstückhaft.

Ebenso unklar ist das Ende der Story. (ACHTUNG SPOILER!!)

Eine alte Verbündete (Kreia) stellt sich plötzlich als Leiterin einer Sith-Academie heraus, die die macht selbst vernichten will. Warum hab' ich leider nicht ganz verstanden. Dem Held passt das nicht, also bringt er sie um. Um dann in den wirklichen krieg in die unbekannten regionen zu ziehen. Leider ist der Krieg, wer in diesem krieg kämpft oder warum und was der held sich davon erhofft, in diesen Krieg zu ziehen genauso unbekannt, wie die Gebiete in denen er stattfindet.

Alles in allem hat das Spiel zwar für ein paar stunden kurzweiliger unterhaltung gesorgt, langfristig jedoch hat es sich eher als negative Connotation mit dem Begrifft KotOR in mein Gehirn gepflanzt, was die Erinnerung an den wirklich genialen ersten Teil leider auch etwas trübt.

Vorteile des Spiels:

- Schöne Grafik (soweit das Spiel läuft)

- Das Spielsystem im allgemeinen ist recht spaßig (wobei dieser Pluspunkt eigentlich an KOTR I geht, da das Kampfsystem komplett übernommen wurde)

Nachteile:

- anscheinend unsauber programmiert

- verwirrende Story

- teils sehr steife und statische, bis hin zu langweilige Duelle mit Hauptgegnern


Come Clarity (CD + DVD)
Come Clarity (CD + DVD)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente Platte, eine der besten von In Flames, 20. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Come Clarity (CD + DVD) (Audio CD)
Meiner Meinung nach haben die Jungs aus Schweden in diesem Album wohl den erfolgreichsten Versuch unternommen, an eine Perfekte Mischung zu kommen. Die gleich zu Anfang demonstrierte kraft, die sich in Takes this Life zeigt, findet eine sehr gute abrundung in den melodischeren Stücken Leeches und dem fast schon melancholischen Reflect the Storm, bevor Dead End und Scream einem wieder gekonnt Bedarf nach einer Entspannungspause in Form von Come Clarity einknüppeln. Crawl through Knives und Our Infinite Struggle stellen für mich die Höhepunkte des Albums dar, zugleich aggressiv, emotional udn melodisch.

Wer sich über schlechten Sound beschwert, dem empfehle ich: kauft euch ne gescheite Anlage und hört euch das ganze mal in LAUT an, dass da kein Druck hinter steckt, kann man nun wirklich nicht behaupten. Und kratzigen oder verwaschenen sound wird man genauso vergebich suchen, wie Rauschen oder was einen auch sonst noch alles stören könnte.


Wächter der Nacht: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 1)
Wächter der Nacht: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 1)
von Sergej Lukianenko
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch - NICHT mit dem Film zu vergleichen!, 20. Dezember 2006
Ursprünglich bin ich durch den Kinofilm auf "Wächter der Nacht" aufmerksam geworden. Ich war interessiert, kam aber irgendwie nicht dazu, mir den Film anzusehen, deshalb kaufte ich mir zunächst das Buch. Leider wurde mir dann aber von einigen Freunden gesagt,d ass der Film nicht sonderlich berauschend sei, wovon ich mich später dann auch selber noch überzeugen konnte. Das Buch lag deshalb längere Zeit unberührt in meinem Zimmer. Aus purer Langeweile habe ich dann doch noch angefangen zu lesen - und war erstaunt. Zunächst darüber, dass die Handlung wirklich sehr stark abweicht, dann darüber, dass die Handlung des Films, der mir sehr gehetzt und unvollständig vorkam, nach etwa der Hälfte des Buches aufhört. Der Text liest sich im übrigen sehr flüssig. Auch wenn dies seltsam klingen mag, das Lesen viel mir teilweise leichter als den Film anzuschaun, der stellenweise sehr zäh und undurchdringlich erscheint. Überhaupt habe ich glaube ich das erste mal ein Buch mit über 500 Seiten an nur zwei Tagen durchgelesen. Je weiter man kommt (und das meine ich jetzt auch in Hinsichta uf die Fortsetzungen), desto mehr gewinnt die Handlung an Tiefe und philosophischen Einblicken, die dem Film vollkommen abgehen.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die Übersetzung ist teilweise holprig und es schleichen sich ungewöhnlich viele Druckfehler ein. Insgesamt wird der Eindruck meiner Meinung nach hierdurch nicht getrübt.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der einen Sinn für Fantasy und skurrile Weltanschauungen hat. Freunde der Action werden auch ihren Teil bekommen, jedoch liegt darin nicht der Sinn dieser Reihe.

Ich empfehle außerdem jedem, der dieses Buch ließt, sich rechtzeitig ein wenig Geld zurechtzulegen, denn wem es gefällt, der wird nicht umhin kommen, die nachfolgenden Bände anzuschaffen. Und zwar möglichst schnell ;)


Wächter des Tages: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 2)
Wächter des Tages: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 2)
von Sergej Lukianenko
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut! - Nicht mit dem Film zu vergleichen!, 29. November 2006
Ich habe zunächst nur den Film gesehn, an den ich aufgrund der Meinung von Freunden auch nicht mit allzu hohen Erwartungen herangeganegen bin. Entsprechend fiel auch meine Meinung darüber aus. Das Buch hatte ich mir bereits vorher gekauft, dann aber nicht gelesen weil ich nach dem Film dachte, es sei die Mühe nicht wert. Was sich jedoch als Irrtum herausstellte.
Aus purer Langeweile habe ich dann doch angefangen, es zu lesen und erst wieder aufgehört, als ich es zur Hälfte durch hatte. Mit dem Film hat es - weder von der Handlung noch von der Spannung her - nur sehr wenig gemeinsam.
Trotz hin und wieder auffallender Schwächen in der Übersetzung ließt es sich nicht nur sehr flüssig, sondern hat auch viele sehr interessante und tiefgründige, philosophische Denkansätze, die dem Film vollkommen abgehen.
Wer also bis jetzt nur den Film gesehen hat, sollte sich unbedingt das Buch durchlesen, um ein falsches Vorurteil gegenüber dem Autor zu vermeiden (bitte natürlich erst den Vorgänger "Wächter der Nacht" lesen, ansonsten dürfte die handlung wohl kaum anchvollziehbar sein!) Denjenigen, die den Film nicht gesehen haben, kann ich ebenfalls nur zum Kauf und zum Lesen raten. Definitiv eine sehr gut gelungene Mischung aus in die Gegenwart verschobener Fantasy und Philosophie, spannend und flüssig erzählt.


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