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Rezensionen verfasst von
Daniel Tubies "Daniel Tubies"
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Raop
Raop
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Easy Listening, 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Raop (Audio CD)
Cro ist der Mann mit der Panda-Maske, ist eigentlich Carlo Waibel und außerdem baut er die Beats, es ist easy. Das offizielle Video zum Sommerhit 2012 wurde bereits im Winter 2011 bei YouTube hochgeladen, hat mittlerweile 26 Millionen Klicks, wurde trotzdem als kommerzielle Single veröffentlicht und kürzlich mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Das Stuttgarter Multitalent Cro kann singen, rappen, produzieren, designen, Gitarre und Klavier spielen und bezeichnet seine Musik als Mischung aus Rap und Pop, kurz RAOP. Auf dem gleichnamigen Nummer-eins-Album bietet Cro seichte Singsang-Texte zum schnell verstehen und mitsummen. Sozusagen die Verschlagerisierung des Rap mit Ohrwurmgarantie. Ein bisschen Rap mit ein bisschen viel Pop. Der oldschoolige Easy-Beat ist bei der zweiten Singleauskopplung „Du“ schon wieder Miami-Vice-esken Elektroklängen gewichen. Das ist okay. Cro versucht sich auszuprobieren. Viele unterschiedliche Genres, viel Denglisch, die Form seiner Songs bleibt dann aber stets im Refrain-Stophen-Refrain-Stophen-Refrain-Duktus, was auf Dauer etwas ermüdend wirkt. Auch intelligente Wortspielereien a la „AC/D-Easy“, „Ersch-easy“ und „Washington D-Easy“ sucht man auf RAOP vergeblich. Einzig im Intro zum Album stellt Cro dann noch mal seine Fähigkeiten unter Beweis – sowohl als Songwriter, als auch als Rapper. Alles andere ist Sommerpop für Grillabende am See. Generell ist es zwar easy, aber Easy Listening.


Californication - Die erste Season [2 DVDs]
Californication - Die erste Season [2 DVDs]
DVD ~ Natascha McElhone
Wird angeboten von Topbilliger
Preis: EUR 17,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Californication - eine Offenbarung, 19. Februar 2010
Im Serien-Sumpf der vergangenen Jahre tummeln sich viele schlechte Produktionen. Seit einiger Zeit allerdings auch wirklich großartige Formate, wie Lost, Heroes, 24 oder Californication. Umso trauriger ist die Tatsache, dass diese Serien oft bei einem zweitklassigen Sender zu einer drittklassigen Sendezeit ausgestrahlt werden. Einzige Chance, um seiner Lieblingssendung treu zu bleiben, ist darum oft nur der Kauf der DVD.

Fast jeder wurde damals auf Californication aufmerksam, weil es hieß, dass es das Sex and the City für Männer sei. Was für eine unfassbar schlechte Umschreibung, schaut man rückblickend auf die letzten beiden Staffeln. Im Mittelpunkt der Serie steht Hank Moody, seines Zeichens Autor. Allerdings macht Hank nicht das, was Autoren normalerweise machen sie schreiben Hank Moody hat eine Sinneskrise, hat seine große Liebe verloren, hat seit monaten keinen lesenswerten Satz mehr zustande bekommen und hat mehr Sex, als es sich irgendjemand auch nur vorstellen könnte. Okay, da hätten wir den Sex und die Serie spielt in Los Angeles, was uns das City beschert. Was am Anfang allerdings so herrlich konventionell erscheint, nämlich einen überaus coolen, gutaussehenden Mann mit einer paar barbusigen, heißen Frauen zusammenzuführen, entpuppt sich nach wenigen Folgen nur als Grundgerüst für eine viel tiefere Geschichte.

Nach bisher 24 Folgen Californication kann man problemlos sagen es geht um Sex und man sieht viel nackte Haut. Aber diese geschickt inszenierte Komponente dient nur als Sidekick für witzige Gags und komische Situationen. In Wirklichkeit geht es um Hank, der sich eingestehen muss, dass es ohne seine Karen nicht funktioniert. Es geht um die gemeinsame Tochter Becca, die eine wichtige Schlüsselrolle für beide Hauptcharaktere spielt. Es geht um Hanks Agenten Charlie und seine Frau Marcy, die das auf und ab des Ehelebens (wenn auch ziemlich überzogen, aber symblisch) zeigen und als Freunde von Hank und Karen einen großen Teil in deren Leben einnehmen. Und Hanks unfassbare Coolness kann nicht nur mit vielen tollen und geistreichen Konversationen aufwarten, sondern versucht dem Zuschauer viel mehr zu vermitteln: Genieß dein Leben! Mach das, was dir Spaß macht, auch wenn es mal daneben geht! Steh zu dem, was du tust! Und du kannst alles schleifen lassen aber kümmer dich um diejenigen, die du liebst. Denn im Kern geht es bei Californication um die ganz großen Themen des Lebens Liebe, Familie und Freundschaft. Selten hat man eine Fernsehserie erlebt, welche diese Themen so stilvoll und intelligent aufgreift, wie Californication.

Das großartige Drehbuch wird gestützt von seinen großartigen Darstellern. Undenkbar, würde Hank Moody von jemand anderes als David Duchovny gespielt. Man nimmt ihm diese Rolle zu 110 % ab. Mit einer neidenswerten Leichtigkeit gibt Duchovny den charmanten Womanizer, dem nahezu alle Frauen in L.A. zu Füßen liegen und welcher das auch weiß und ausnutzt, dabei allerdings niemals seine Prinzipien verletzt. Erwähnenswert ist auch Hanks Agent, Charlie Runkle, welcher gespielt wird von Evan Handler vielen wahrscheinlich noch bekannt aus, tada, Sex and the City. Handler verkörpert den selbstkritischen, reumütigen, aber gleichzeitig erfolgreichen Agenten grandios und sorgt mit seinen Auftritten für zahlreiche skurrile und lustige Szenen. Ein absolutes Highlight ist Becca Moody, Hanks Tochter. Madeleine Martin spielt die smarte, manchmal kindlich, oft aber sehr erwachsen-wirkende Teenagerin mit einer schauspielerischen Finesse, die ihresgleichen sucht. Es würde niemanden wundern, wenn man dieses junge Fräulein bald in größeren Produktionen zu Gesicht bekommen wird es wäre allemal gerecht. Wäre das alles noch nicht genug, ist natürlich auch der Soundtrack passend genial: Bob Dylan, The Doors, The Rolling Stones, Warren Zevon die Songs präsentieren sich rockig und chillig, und können zu fast allen Gelegenheiten gehört werden.

Californication ist eine Offenbarung. Oft muss man laut auflachen, weil die Situation, in der sich Hank mal wieder verfahren hat zu komisch ist und seine Kommentare die geistreichsten sind, die Hollywood seit langem gehört hat (übrigens bietet nur die OV diese Qualität die deutsche Syncro macht vieles kaputt). Und in der nächsten Szene muss man einen dicken Klos im Hals herunterschlucken, weil die Serie es mit ihrer traurig-schönen Art und der bedingungslosen Wahrheit immer wieder schafft, den Zuschauer zu verzaubern. Nicht umsonst hat Californication zwei Mal den Golden Globe gewonnen. Für die dritte Staffel, die Ende September in den USA startet, ist dann hoffentlich die dritte Trophäe drin.


Stadtaffe (inkl. Bonus-Tracks / exklusiv bei Amazon.de)
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht! Zugabe, bitte!, 28. September 2008
Unglaublich, was Peter Fox da mit seinem ersten Solo-Album abliefert! Jeder einzelne Track ist so unfassbar gut, bei Sportlern würde man sofort einen Drogentest machen, um festzustellen, dass auch niemand gedoped ist. Die Lieder gehen absolut nach vorne, die Texte sind das Beste, was Deutschland (zumindest in diesem Genre) in den letzten Jahren gesehen bzw. gehört hat. Die Trommler und vor allen Dingen die Streicher geben der Platte das gewisse Etwas... Peter Fox ist Seeed auf Hochglanz poliert, mit Rhymes, bei denen so mancher Ami-Rapper blass vor Neid werden würde!

Für mich das absolut beste Album aus Deutschland dieses Jahres. Und meiner Meinung nach machen auch Leute, die nicht unbedingt auf Culcha Candela oder Ohrbooten stehen hier absolut nichts falsch. Grandiose Texte, hollywoodfilmreiche Musik und ein Peter Fox, der 110 % gibt!


Transatlanticism
Transatlanticism
Preis: EUR 21,98

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Transatlanticism": Mehr Emotionen geht nicht..., 18. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Transatlanticism (Audio CD)
Wie wahrscheinlich auch viele andere, bin ich durch die Pro7-Serie "O.C., California" auf diese Band aufmerksam geworden. Vom "Transatlanticism"-Cover, welches in Übergröße in Seth's Zimmer hängt, fasziniert, habe ich mir kurzer Hand diese Platte zugelegt...
Wer beim hören der ersten Songs noch denkt: "Verdammt, was jault denn da so?", der wird spätestens beim lesen der Songtexte die wahre Intensität der einzelnen Stücke realisieren. Wie formulierte Rachel Bilson alias Summer noch gleich so schön in einer O.C.-Episode: "Klingt wie eine Gitarre und ein Haufen Gejammere." Dieses Image mag vorerst vielleicht sogar suggeriert werden, aber schließlich dominiert die unglaubliche Schönheit und Intimität der elf Songs. Harmonische Gitarrenkompositionen vermischen sich mit sanften Pianotönen und werden verfeinert durch die lyrischen Wunderkreationen von Frontsänger Ben Gibbard. Tiefsinnige und metaphorische Lyriks wie "Your heart is a river, that flows from your chest, through every organ. Your brain is the dam, and i am the fish, who can't reach the core" ("Lightness") sind auf dieser CD keine Seltenheit und machen sie zu einem Erlebnis der besonderen Art. Durch "Transatlanticism" taucht der Höhrer in völlig neue Welten ein und hat zu jedem der meist traurigen, melancholischen Lieder einen Bezug.
"Death Cab For Cutie" verzaubern mit dieser Scheibe den Zuhörer und seine Verfassung, lassen ihn durch Traumwelten schweben und in sein Innerstes blicken. "The Death Cab" ist ideal zum nachdenken und relaxen nach einem stressigen Tag... Stereoanlage an und genießen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 11, 2008 8:01 AM CET


Plans
Plans
Preis: EUR 8,99

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death Cab! Mehr Gefühl geht nicht!, 5. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Plans (Audio CD)
Die neue CD von Death Cab For Cutie in den Player, die Kopfhörer auf und die Augen schließen- mehr bedarf es nicht, um sich sekundenschnell in andere Gefilde beamen zu lassen. Wow! Wer hätte gedacht, dass die symphatischen Jungs aus Washington erneut ein Album releasen, dass einen so verzaubern kann. Der gewohnt leichte, aber dennoch stark emotionale, unkonventionelle Sound ist glücklicherweise erhalten geblieben und die sensationelle Stimme von Sänger Ben Gibbard geht immer noch direkt ins Herz.
Im neuen Album "Plans" geht es (wie so oft) um die Liebe- sowohl um die positiven, als auch um die negativen Seiten. Das schöne an den Texten von DCFC ist dabei, das die Lieder unglaublich lyrisch und in einer fantastisch, bilderreichen Sprache geschrieben wurden und sich somit jeder in den elf Tracks wiederfindet. Es kann sich wirklich jeder mit den beschriebenen Situationen identifizieren, jedoch hat jeder ein anderes Bild im Kopf. Das ist es, meiner Meinung nach, was diese Gruppe so genial macht und sie aus dem breiten Pool des Pops hervorhebt.
Für mich ist diese CD, wie bereits "Transatlanticism", eines der besten Alben, die ich jemals besitzen werde! Einfach nur unglaublich schön und intelligent!


Sony Ericsson W800i smooth white Handy
Sony Ericsson W800i smooth white Handy

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fun, fun, fun..., 19. Februar 2006
Nach einem Monat mit meinem nigelnagelneuen "Sony Ericsson w800i" fühle ich mich nun in der Lage, mal einen ersten Testbericht abzugeben.
Ich habe mich also von meiner Steinzeit-Telefonzelle "Siemens M50", welches mir aber nie Probleme bereitet hat, auf neues und unbekanntes Terrain gewagt- "Sony Ericsson". Das Handy wurde angeliefert in einer sehr chicken, modernen Verpackung und alles war sehr gut sortiert und beschrieben. SIM-Karte eingelegt, Akku-Kabel angeschlossen und schon konnte es losgehen:
Die Software des Handys ist einfach und komfortabel zu bedienen, einziges Manko ist, dass sie manchmal wirklich hängt oder sogar abschmiert (ist mir bisher aber erst ein mal passiert). Auch die Verarbeitung des Handys ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Die Akku-Abdeckung wackelt schon nach einem Monat und so langsam bekomme ich Angst, dass sie den baldigen Sommerurlaub nicht übersteht.
Allerdings sollte man wissen, dass "Sony Ericsson" mehr wert auf Design und Technik legt- und in dieser Hinsicht ist das "w800i" ein Traum für Ottonormalverbraucher! Das im schlichten weiß-organge gehaltene Handy schaut erstens richtig edel und chick aus und hat in Sachen Funktionalität wirklich was auf dem Kasten. Allem voran begeistert natürlich der MP3-Player mit seiner enormen Speicherkapazität (512MB mit SD-Karte). Der Klang durch die mitgelieferten Kopfhörer ist super und auch der integrierte Lautsprecher ist nicht von schlechten Eltern. Auch die 2 Megapixel-Kamera ist total super. Sie macht für ein Handy recht schöne Bilder und das Fotolicht leistet in der Dunkelheit und auf Partys seinen Dienst.
Zusammengefasst heißt das: MP3-Player, 2 Megapixel-Kamera und Videofunktion, JAVA-Spiele, Organizer und viele andere Spielereien machen das "w800i" zu einem klasse Mittelklasse-Handy. Für meine (18jähriger Schüler) Ansprüche bietet das Handy wirklich alles, was ich mir vorher gewünscht hatte. Für Musikfreunde, die auf ein zeitgenössisches Design und viel Fun stehen ist das "Sony Ericsson w800i" also genau das richtige Mobiltelefon. Ich würds jedenfalls immer wieder nehmen! :-)


Till Death Do Us Part
Till Death Do Us Part
Preis: EUR 7,49

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gues, solides, überraschendes Album..., 9. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Till Death Do Us Part (Audio CD)
Sen Dog, DJ Muggs, Bobo und B-Real sind alias "Cypress Hill" sind mit ihrem nun schon neunten Album am Start. „Till Death Do Us Part" nennt sich das neue Album mit dem düsteren, morbiden Albumcover, dass einmal mehr mit dunklen Farben und unheimlichen Gestalten gestaltet ist. Alles an der CD lässt auf ein sehr düsteres Album schließen- weit gefehlt. „Till Death Do Us Part" quillt nur so über von unerwarteten Überraschungen. „Cypress Hill" zeigen sich vielseitig und wenig bekifft- wie gesagt- unerwartet.
Als treibende Kraft erweist sich einmal mehr DJ Muggs, der mit seinen Beats einen sehr guten Grundstein des Albums legt. Die Rockelemente, die man noch aus vergangenen Zeiten kannte, sind größtenteils verschwunden. Dafür muss man auf dem neuen Longplayer wieder mit mehr Rap, Latin und sogar Reggae rechnen. Mit diesen entscheidenden Eckpunkten, dem sehr genialem Beat und der krassen Stimme B-Real's, scheint die Kreativität des Quartetts unendlich zu sein.
„Till Death Do Us Part" ist so unglaublich Vielseitig, dass man das Album wirklich ununterbrochen hören könnte. Das Spektrum reicht von pumpenden Beats ("Another Body Drops") über Pianoschleifen-Kammermusik-Rap ("Till Death Comes") bis zu großer, an die Delinquent Habits erinnernde Heiterkeit ("Latin Thugs"), von Latin-Dancehall zu Reggae-Einflüssen und Clash-Zitaten in dem potenziellen Hit "What's Your Number?" und Kirmes-Schabernack in "Once Again". Die Experimental-Kurznummer "Number Seven" und das sich auf Clouddead-Niveau befindende "One Last Cigarette" erweitern die Klangpalette noch.
Auch die musikalischen Gäste des Albums sind keinesfalls zweitrangig- Nas, Fat Joe, Mobb Depp, Tim Armstrong und Sean Paul.
„Cypress Hill", deren Namensgeber eine Straße in South Central L.A. ist, überraschen auf ihrem neuen Meisterwerk mit sehr vielen neuen Ideen. Sehr schöne, melodische und ruhige Tracks sind auf dem Album genauso vertreten wie knallharte Club-Tracks mit hämmernden Beat und der coolen Stimme von B-Real.
Betrachtet man „Till Death Do Us Part" als gesamtes Album, so muss man einmal mehr seinen Hut ziehen. Für eiserne Fans der Rap Gruppe, ist das neue Album sicherlich eine Umstellung, aber man muss doch eingestehen, dass diese Wandlung sehr gut geglückt ist. Für Hip Hop Fans auf jeden Fall ein Pflichtkauf, für Black Music Freunde eine Überlegung wert. Hört einfach mal rein...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2008 3:15 PM MEST


D12 World
D12 World
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 6,14

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Guess Who's Back..."- D12 kann erneut überzeugen!, 9. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: D12 World (Audio CD)
"Guess who's back...? Back again!"
Das dreckige Dutzend aus Detroit ist wieder da. Bizarre, Kon Artis, Kurniva, Proof, Swift, Eminem und ihre Alter Ego's kehren mit ihrem neuen Album „D12 World" zurück ins Rap Biz.
Nach ihrem ersten und kontroversen Album „Devils Night" war es erst einmal ruhig um das Sextett geworden. Doch nun sind sie mit ihrem neuen Werk am Start. 17 Tracks enthält „D12 World". Produziert wurde es unter anderem von Dr. Dre, Hi-Tek, Kayne West und Mr Slim Shady Himself. Von diesem sind sechs Songs produziert und in 10 rappt er selber mit.
Das Album ist sehr vielseitig und bietet neben Club-Tracks wie „My Band" oder „40 Oz." auch sinnlichere und nachdenkliche Tracks, wie zum Beispiel „Good Die Young".
Bei dem eben genannten „40 Oz." wurde mit dem Down South King Lil' Jon zusammengearbeitet und das Resultat kann sich hören lassen. Der Track ist wirklich sehr gut gelungen und lässt auf viele Remixes hoffen.
Der beste Song des ganzen Albums ist meiner Meinung nach „My Band", was zurzeit ja auch überall zu hören ist. Bei diesem Meisterwerk von Eminem handelt es sich um eine komplette Verarsche und Selbstironie der Rap Gruppe. Alle D12 Mitglieder dissen sich gegenseitig und machen sich darüber lustig, dass sie als Band bezeichnet werden. Kurniva sagt über die Entstehungsgeschichte des Liedes:
"We were in the studio reading a magazine, and it was talking about 'Eminem and his band. We were like, 'We're not a band! Why do they keep calling us a band?' We started joking around, arguing over who was gonna be the bass player or the drummer. The lead singer and the bass player get all the females, but the drummer never gets any. It was just one big joke."
Weitere gute Tracks sind: „6 In The Morning", „How Come", „Bitch", „American Psycho 2", „Git Up", „Just Like U" und „Good Die Young". Der Rest ist allemal hörenswert aber nicht Hitkompatibel.
Wenn ich das erste Album mit „D12 World" vergleichen sollte würde ich sagen- DRAW. Beide Alben sind, für Eminem Liebhaber einfach genial und für Black Music-Freunde ein Leckerbissen. „D12 World" bietet allerdings mehr Vielfalt und noch bessere Beats. Für mich hat sich der Kauf allemal gelohnt und bis das neue Eminem Album im Herbst herauskommt, läuft bei mir D12 hoch und runter.


Kein Titel verfügbar

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sido kann auch Solo überzeugen, 5. Juni 2004
„Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Straße, mein Zuhause, mein Block, meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt reicht vom ersten bis zum 16. Stock."
So lautet die Hook in Sido's aktueller Single „Mein Block", die auch auf seinem ersten Solo Album „Maske" vertreten ist.
Sido gilt vielen als Retter des deutschen Rap in Eminem Manier, mit einem Flow, der vielseitig und stilsicher über Beats segelt.In der Tat lassen sich einige Gemeinsamkeiten in Sido's Musik und der von Eminem finden: Sido rappt über sich, seine Skills in Rap Business, seine Drogensucht und seine Gegend, in der er aufgewachsen ist. Eminem tut es ebenso. Weiterhin steht der Beat im Vordergrund, der sowohl bei Eminem, als auch bei Sido die richtige Coolness rüberbringt.
Nun hat Sido, Mitglied des Labels Aggro Berlin und der Gruppe A.I.D.S, seinen ersten eigenen Longplayer herausgebracht, der mit 19 Tracks nur so vor fetten Beats und krassen Raps protzt. Sido überzeugt mit Reimen, die das raue Leben in der Großstadt Berlin ungeschminkt abbilden.
In dem Lied „Steig ein" nimmt Sido den Hörer mit auf eine imaginäre Stadtrundfahrt durch die Ghetto Viertel Berlins mit und in „Endlich Wochenende" beschreibt er ein typischen Wochenende, so wie es bei ihm abläuft.
Letzterer Track zeigt auch sehr gut die Musikrichtung des Albums. „Maske" arbeitet mit immer wieder in den Vordergrund tretenden Elektronik- Sounds. Sido überrascht mit abwechslungsreichen Rhythmen und sehr guten Hooklines.
Das Album bietet für jede Situation den passenden Track- Party Sounds gibt es genauso wie lyrische und leicht theatralisch angehauchte Songs. Dazu zählt z.B. das stark autobiografisch eingefärbte „3 Leben" und der, an Eminems „Cleanin' Out My Closet" erinnernde, Track „Mama ist stolz".
Betrachtet man das gesamte Album, so ist es zwar nicht perfekt, doch es ist den Erwartungen gerecht geworden. Sido vermischt seine krassen Texte mit coolen Beats. An ihm kann nach diesem Album in der deutschsprachigen Hip Hop- Szene jedenfalls niemand mehr so einfach vorbeigehen.
Tracks wie „Mein Block", „Ausm Weg", „Endlich Wochenende" und „Taxi" sind sehr gut gelungen und auch die übrigen Lieder sind auf jeden Fall hörenswert. Ein paar Songs sind wiederum nicht sehr gut.
Für Aggro Berlin Fans ist „Maske" auf jeden Fall ein Muss und auch andere Hip Hop Fans, die mit dem momentanen deutschem Hip Hop nicht soviel anfangen können, sollten sich das Album mal zu Gemüte führen. Alle anderen müssen vielleicht mal Probe hören und dann entscheiden, ob ihnen Sido's Art gefällt oder nicht.


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