Profil für Gesia > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Gesia
Top-Rezensenten Rang: 109.443
Hilfreiche Bewertungen: 215

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Gesia

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Stronghold 3
Stronghold 3
Preis: EUR 46,28

41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Daneben, 25. Oktober 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Stronghold 3 (Computerspiel)
Nicht wundern über den etwas ironisch, sarkastischen Ton dieser Rezension, aber wer dieses Spiel ernst nimmt regt sich nur unnötig auf....

Vorneweg sei aber erwähnt: Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten hier möchte ich an der Grafik nicht rumnörgeln. Zum einen ist sie mir nicht sonderlich wichtig, zum anderen finde ich persönlich sie zwar weder toll noch zeitgemäß aber dafür in sich stimmig. Der düstere, in braun und grautönen gehaltene Stil passt gut zum "finsteren" Mittelalter und ist mir persönlich lieber als das quietschbunt des 2. Teils.

Ebenfalls hatte ich im Gegensatz zu den anderen Rezensenten hier auch keine Abstürze innerhalb von 4 Stunden die ich es gespielt habe. Hierbei habe ich alle (4) Möglichkeiten des Spiels ausprobiert.

Jetzt kommt das große ABER:

1. Die fehlende Zeittrafferfunktion - Ich weiß nicht wer sich das ausgedacht hat, aber offensichtlich hat er das Spiel danach nie gespielt, denn jeder der 10 Minuten seinen Bauern beim Apfelernten zugeschaut hat (und danach immer noch kaum Äpfel hat...) denkt unweigerlich an Deinstallation oder Selbstmord.

2. Fehlender Skirmish & Invasionsmodus - Die große Neuerung von Crusader (und das Alleinstellungsmerkmal gegenüber Stronghold 1) - In Stronghold 2 eher mäßig im Kingmaker übernommen aber immerhin noch vorhanden, fehlt einfach. Dies ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass die KI schon von "Bewege Einheiten auf Burg zu" in Belagerungen und den Missionen überfordert scheint. Da ist es nur konsequent auch die "Invasion" zu streichen, welche der 10? Jahre erste Teil schon hatte...

3. Die KI, welche entfernt an Pacman mit sich selbst umbringenden Geistern erinnert. Wählt man eine Einheit(bzw. schafft man es mit der willkürlichen Maussteuerung eine Einheit auszuwählen) und klickt auf einen Ort, welcher mehr als einen Meter von der Einheit entfernt ist bzw. die Überwindung grausamer Hindernisse wie z.B. einem Strauch oder einem offenen Tor osä. vorsieht, wird die Einheit entweder garnicht erst los laufen oder zu einem willkürlich auf der Karte festgelegten Punkt gehen. (Beispiel: Bogenschütze soll von Mitte der Burg auf die südliche Burgmauer zur Verteidigung und bleibt stattdessen am Nordturm hängen und lässt sich nicht mehr bewegen.) Bei Toren versterben Einheiten sogar beim durchgehen. Wer es schafft von 40 Bogenschützen die Hälfte auf seine Mauer zu stellen ist entweder ein Genie an der Maus oder ein Cheater....

4. Es ist garnicht nötig seine Bogenschützen auf Mauern zu stellen, da die Einheiten dort weder sonderlich geschützt sind, noch sonderlich weit schießen. Speerträger können ihre Speere sogar durch Mauern hindurch werfen und so feindliche Bogenschützen in Reihen von den Mauern holen.... Falls man es geschafft haben sollte sie dort hin zu stellen....

5. Es gibt im "Freien Bauen" nur 2 Karten, eine Insel und eine Berglandschaft. Habe bis jetzt nur die Berglandschaft gespielt, hier ist in der Mitte der Karte jedoch ein Bug, weshalb ein Quadrat (etwa 1/4 der Karte) in einem komplett anderen Stil gehalten ist (mit sehr klaren Linien, also das war mit Sicherheit keine Absicht)
Vielleicht habe ich mich auch nur dumm angestellt aber ich habe es weder geschafft im Freien Bauen ein "Ereignis" (Also Banditen, Hunger usw.) oder eine Invasion einfallen zu lassen. Im Handbuch fand ich hierauf auch keinen Verweis.

6. Die schrecklich langweilige Kampagne über die Rückkehr des Wolfs. Die "Videos" sind (nett gezeichnete...) Bleistiftzeichnungen, unterlegt mit kitschigen Sprüchen. Aufträge wie "Sammle 100 Obst und 100 Käse" stellen sich als unglaublich zeitfressende (nicht im guten Sinne...) Aufgaben heraus (aus so ziemlich allen oben genannten Gründen + den unbalacierten Gebäuden, bei denen eine Apfelfarm / Rinderfarm grob geschätzt irgend etwas zwischen 1.2 und 1.5 Menschen ernähren kann.... Wer da noch Rücklagen bilden will reißt unweigerlich alles bis auf seine Farmen ein...)

Tatsächlich ist das Spiel im momentanen Zustand schlichtweg ungenießbar. Mein letzter Hoffnungsschimmer das Geld nicht vollkommen zum Fenster rausgeworfen zu haben ist der (momentan nicht funktionstüchtige) Multiplayermodus. Sollte die Bedienung komplett überholt werden (besonders die Maussteuerung) und die KI der Einheiten wenigstens die Intelligenz einer die Straßenlaterne umkreisenden Mücke erreichen, könnte dieser Modus tatsächlich Spaß machen, da das Spielprinzip des 1. Teils fast komplett übernommen wurde, nur dass man nun schönere Burgen bauen kann (Besonders die Bastionen verleihen den Burgen ein sehr schönes aussehen.) und diese spektakulärer einreißen kann. (Auch wenn ein Schwertkämpfer einer Mauer mehr entgegensetzt als ein Katapult...)

Jetzt gibt aber: FINGER WEG(!!!)

Achja 2 Sterne weil ich dem Spiel zum einen Potential nach etwa 30 Patches zuschreibe (Auch wenn ich nicht denke dass Dinge wie der fehlende Skirmishmodus nachgeliefert werden, aber mit besserer Maussteuerung und Einheiten-KI könnte es spielbar werden und im 1. Teil wurde die Invasion im Freien Bauen ja auch nachgeliefert ; und weil ich es unfair gefunden hätte die gleich schlechte Wertung zu geben wie diejenigen, welche mit 1000 Abstürzen zu kämpfen haben...

Ist bisschen lang geraten aber lieber schreib ich ne halbe Stunde ne Rezension als dass ich ne halbe Stunde dieses Spiel spiele.....
Danke fürs lesen :)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2011 12:11 AM MEST


Odys MP3-Z22 MP3-Player 4 GB (OLED-Display, Voice-Rekorder, USB 2.0) schwarz
Odys MP3-Z22 MP3-Player 4 GB (OLED-Display, Voice-Rekorder, USB 2.0) schwarz

2.0 von 5 Sternen Naja...., 26. Juli 2011
Benutze den MP3 Player schon seit Längerem, obwohl ich mir schon direkt nach Erhalt überlegt hatte ihn zurück zu senden...

Das Wichtigste Zuerst:
Klang:
Ist (mit anderen Kopfhörern als den Mitgelieferten!) wirklich ordentlich.

Aussehen:
Naja, fast wir auf dem Bild... Nur ohne den Grauton, sondern einfach nur schwarz vorne, schwarzes Rad und silber-verchromt auf der Rückseite.

Display:
Einer der Hauptmankos!
1. Ist das Display zu klein, weshalb gerademal 8?/10? Zeichen nebeneinander angezeigt werden können. Wer nun einen Ordner hat, in welchem Mehrere Lieder der gleichen Band sind (Welche vielleicht nicht "Dido" sondern "Die Fantastischen Vier" oder so heißen) kann sich darauf einstellen sein gewünschtes Lied nur am Geräusch zu erkennen.
2. Auch nach Oben/ Unten zu klein, gerademal 2 Artisten/ Lieder werden gleichzeitig angezeigt!
3. Bei (leichter) Sonneneinstrahlung erkennt man auf dem Display GARNICHTS mehr. (bei etwas! stärkerer kann man nichtmal erkennen, ob der MP3Player an ist!)

Qualität:
Eher grenzwertig inakzeptabel. Ist mir nach ca 2 Wochen runtergefallen aus normaler Standhöhe (was für einen MP3 Player wirklich verkraftbar sein sollte...) -> Seitdem lässt sich das Steuerrad (welches eigentlich kein Rad ist, sondern nur die vier Tasten links rechts oben unten mit einander verbindet)drehen! Ist es nicht perfekt ausgerichtet lassen sich die Tasten nichtmehr drücken....

Das Drücken der Tasten (schon vor dem Unfall) macht ein unangenehmes Plastikgeräusch, welches mit der Zeit (man muss sehr sehr oft Tasten drücken aufgrund der unten erwähnten Menüführung) sowohl nervt, als auch z.B. in der Sbahn peinlich wird....

Menüführung:
Hier gehört der Verantwortliche schlichtweg entlassen und aus dem Land gejagt!

Das Menü hat viele, viele Mankos, die Schlimmsten sind:
1. Man sieht nur 2 Artsten / Songs übereinander wegen dem kleinen Display....
2. Man muss das Lied pausieren um ein anderes auszuwählen! Also wer gerne seine Lieder aussucht anstatt zu shuffeln hat die ganze Zeit Hör-Pausen.
3. Wer seine Lieder in Ordner mit den Namen der Artisten hat, wie ich, muss, um das Lied von einem Artist zum nächsten zu wechseln:
-pausieren -> dreimal Menü drücken, da man über die Optionen muss -> den anderen Artisten auswählen (aus oben genanntem Grund ein Krampf) -> Menü drücken -> Play drücken
Wenn man nun bedenkt dass A) er gedrückte Tasten nicht immer annimmt B) er eine Verzögerung von bis zu einer Sekunde pro Knopfdruck hat C) Man während dessen nichts anhören kann, kann das wirklich nervig werden.

Innerhalb eines Artisten/Ordners sieht es nichtmal besser aus!!! Wen man z.B. drei Lieder weiter will, muss man entweder durchklicken mit ">>" (was, da der Player fadet und Lieder nicht überspringt) ewig dauert oder er muss wieder sein Lied pausieren, in die Optionen, den Ordner in dem er gerade ist neu auswählen(!!!) und dann von vorne durchstöbern bis zu dem gewünschten Lied....

Übrigens der 1. Player den ich hatte, welcher, wenn man "<<" drückt, nicht an den Anfang des Liedes geht, sondern sofort ein Lied zurück geht. Aufgrund der oben genannten Mankos kann das echt aufregen, da er erst seine Verzögerung hat auf die Taste zu reagieren, dann ausfadet, dann einfadet, dann wieder eine Verzögerung auf die Taste hat und dann wieder das neue Lied einfadet....

Eine "Playlist" Funktion gibt es nicht, ich habe dies gelöst indem ich mir schon zuhause Playlists gemacht habe, und diese Lieder alle in einen Ordner gezogen habe.

Übrigens ist mir die Sortierung der Lieder / Ordner schleierhaft. Die Lieder sind bei mir weder alphabetisch, noch chronologisch, noch in der Reinfolge des Computers oder so sortiert sondern recht willkürlich (halb-Alphabetisch, also man erkennt, dass die meisten Lieder mit "A" am Anfang kommen, aber dann ist halt mitten in der Liste nochmal ein Lied mit "A" usw....)

Fazit:
Ich würde ihn mit Sicherheit nicht wieder kaufen! Wer aber gute Kopfhörer hat, völlig auf Menüführung, Ordnersystem usw. verzichtet, da er nur damit joggen will oder so, also eh alle Lieder durchshuffeln lässt, kann einen Blick riskieren. In Anbetracht dessen und des niedrigen Preises gibts noch 2 Gnadenpunkte ;)


eSecure - 5-in-1 Kabelloses Wireless Funk-Kopfhörer Headset mit eingebautem Mikrofon
eSecure - 5-in-1 Kabelloses Wireless Funk-Kopfhörer Headset mit eingebautem Mikrofon

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für den Preis OK, aber viel erwarten darf man nicht, 11. Juli 2011
Ich hatte zwar von Anfang an keine allzu hohen Erwartungen, aber habe für diesen Preis es einfach mal ausprobiert.

Die Lieferung kam nach ca 8 Tagen an, was, da es sich um einen Artikel aus England handelt, und mit ca 10 Tagen angeben war, in Ordnung geht.

Leider war der Artikel nicht allzu gut Verpackt, weshalb die Pappbox, in der es geliefert wurde an einer Seite stark beschädigt war. Auch war die Verpackung geöffnet und lieblos wieder verschlossen worden. In der Originalverpackung weiter verschenken kommt also nicht in Frage ;)

Zum Artikel selbst:
Leider kann sich die Basisstation nicht über den Computer versorgen, so dass sie 2 AAA Batterien benötigt. Ebenso wie der Kopfhörer welcher ebenfalls 2 AAA Batterien benötigt.

Die Verarbeitung ist eher mäßig. Vor allem die Basisstation glänzt mit unregelmäßigen Spaltmaßen (welche eh sehr groß sind) und der Verschluss für die Batterien wird von diesen aufgedrückt, so dass ich ihn (schon direkt nach der Auslieferung) mit einem Klebestreifen verschließen musste. Bin mal gespannt wie lange ich damit Spaß haben werde ;)

Die Qualität der Lautsprecher ist für diesen Preis in Ordnung. Irgendwie klingt alles Dumpf, was man am Mediaplayer mit den richtigen Einstellungen (zumindest bis zu einem gewissen Punkt) hinbiegen kann. Leider bieten viele andere Programme (Spiele / Skype usw. bzw. auch das integrierte Radio) diese Möglichkeit nicht oder nicht ausreichend. Also "Musikgenuss" sieht anders aus aber bei einem (mit Lieferung) 8Euro Produkt darf man sicherlich nicht mehr erwarten.
Die Übertragung von der Basisstation funktioniert gut. Ich kann in der Wohnung damit herumlaufen, ohne dass das Signal abbricht.

Die Kopfhörer sitzen gut und sehr leicht auf den Ohren, so dass sie weder "drücken" noch herunterrutschen. Allerdings schwitzt man recht schnell.

Die Qualität des Integrierten Mikrophons ist grenzwertig. Da man keinen, mit Windschutz ausgestatteten, "Headset-Micro-Stab" hat, wie bei Headsets üblich, sondern lediglich "Löcher" in der Ohrmuschel ist die Sensibilität des Micros sehr hoch - Es wirkt mehr wie ein Raummikro als wie ein Headset Mikro. Nur das Micro nutzen und über die Lautsprecher den Gesprächspartner hören, wie ich es bisher mit allen Headsets konnte, ist ausgeschlossen, da dieser sich selbst genauso laut hört wie mich.... Die Aufnahmen selbst sind verständlich, nicht gerade schön, also Lieder sollte man vielleicht an einem anderen Mikro singen, ;) aber gehen I.O.

Radio: Naja, hier wird etwas viel versprochen. Wenn man den Kopfhörer einschaltet und "scan" drückt, verbindet er zur Basistation und empfängt von dort die Musik des Computers oder was man angeschlossen hat. Drückt man nun "Scan" nochmals, wird ein willkürlicher Radiosender empfangen. Drückt man nochmals, ein Anderer. Somit kann man weder gezielt auf einen Radiosender gehen, noch kann die Qualität im geringsten begeistern....

Fazit:
Alles in allem bietet es sich an, wenn man ein paar Euro mehr hat, diese auch auszugeben für ein anderes Produkt. Für diesen Preis bekommt man genau das was man erwartet: Ein qualitativ (sowohl Verarbeitung als auch Klangqualität) minderwertiges Produkt, welches jedoch für den winzigen Preis ein O.K.es Ergebnis erbringt.

Anmerkung:
das "5-in-1" von "5-in-1 Kabelloses Wireless Kopfhörer Headset mit Mikrophon" ist sicherlich zur Täuschung reingeschrieben, da es dem Unbedachten einen Surround-Sound vorgaukelt ;)Selbstverständlich bekommt man das für den Preis nicht. So ganz sicher wofür das 5 in 1 steht bin ich noch nicht, denke aber dass es sich um die möglichen Einstellungen "Wireless Earphone" "Monitor" "Audio-Chat" "Record" und "Radio" handelt. bzw. die 5 Komponenten (Basistation, Kopfhörer und 3 Käbel ;) )


Mount & Blade: Fire and Sword
Mount & Blade: Fire and Sword

54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen OK - aber schlechter als sein Vorgänger.... (Warband), 15. Mai 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Fire and Sword (Computerspiel)
Ich habe mir Mount and Blade with Fire and Sword sofort zum Erscheinungstermin geholt und bin enttäuscht. Das Spiel ist zwar immernoch spaßig und wer den Vorgänger nicht kennt wird Spaß mit dem Spiel haben, alle begeisterten Warband-Spieler werden aber vermutlich wieder zu diesem zurückkehren. Dies hat mehrere Gründe:

1. Grafik & Technik
Sie ist identisch....

2. Setting
Wohl nur die wenigsten hier in Deutschland finden ein Setting zwischen Polen, Russland, Schweden und Khanat spannend... Die Orte kennt man nicht, die Personen auch nicht(zumindest größtenteils, gelegentlich wirft das Spiel willkürlich Namen wie D'Artagnan oder Graf Vlad Dracula um sich.....) und es gibt nicht wie bei Warband große Abwechslung (Nords, Swadia, Sarranid usw. die alle sehr verschieden waren) -> Ob eine Einheit zu Russland Polen oder Khanat gehört lässt sich nur erraten, einen Unterrschied sieht man nicht....

3. Das Neue Rekrutierungssystem
Wer das Spiel anfängt kann nichtmehr in Dörfern Rekruten anheuern und hochtrainieren wie im Warband sondern kämpft mit Söldnern, welche es in Söldnerlagern gibt. (Jede der Fraktionen hat ein Söldnerlager etwa in der Mitte ihres Gebiets) Hier kann man (scheinbar beliebig viele) Infanteristen, Fernkämpfer oder Reiter anheuern. Jede dieser Kategorien kann man auch ausstatten, also zum Beispiel all seinen Fernkämpfern ein besseres Gewehr geben.
Grundsätzlich ist dies ganz nett gemacht, aber das "hochleveln" der eigenen Einheiten vom Bauern zum Ritter war meiner Meinung nach einer der Hauptsuchtfaktoren des Vorgängers....
Dies gibt es jetzt immernoch, jedoch nicht mit diesen Söldnern. Erst wer Vasall einer Fraktion ist (nicht Söldner für eine Fraktion sondern richtig Mitglied) darf in den Dörfern dieser Fraktion Rekruten anwerben.

4. Balance
Schusswaffen in einem solchen Spiel sind sicherlich Geschmackssache, persönlich habe ich mich auf die Schusswaffen ausserordentlich gefreut und auch schon bei Warband diverse Mods genutzt um Schusswaffen einzubauen.

Das Problem ist die Balance. Da eine Gewehrkugel fast immer den sofortigen Tod der getroffenen Einheit bedeutet, lohnt es sich nicht wirklich seine Einheiten aufzuwerten oder irgend etwas anderes als Musketiere einzustellen. Ein ungepanzerter Vollidiot mit einem Gewehr kostet zwar so gut wie nichts, wird jedoch selbst schwerste Ritter mit einem Schuss töten...

Wenn die Gegner viele Fernkämpfer haben (und man auf "normal" Schwierigkeitsgrad spielt) hat man das Gefühl in seinem eigenen Spiel nicht mitspielen zu dürfen, da man selbst ebenfalls nur eine Kugel verträgt - folglich den Gegner nur schwer angreifen kann da die Wahrscheinlichkeit auf ein plötzliches Kampfende zu hoch ist...

Auch die Finanzbalance lässt zu wünschen übrig. Die Preise und Erträge usw. sind etwa wie bei Warband, jedoch gibt es Ausreißer wie die Granaten - Die günstigsten kosten 60.000! (Ein durchschnittliches Gewehr 2000)

Betriebe kann man nicht mehr eröffnen, dafür gibt es jetzt Banken wo man sein Geld für ca 10% anlegen kann.

5. Neue Rüstungen Waffen usw.
Nunja was soll man da schon sagen... Ich finds einfach nur frech. Es gibt etwa genauso viele Ausrüstungsgegenstände wie in der Standardversion von Warband, jedoch scheint hier der Entwickler keinen einzigen selbst gemacht zu haben! Die Hälfte der Gegenstände kennt man (zumindest vom Bild) her aus Warband, die anderen sind aus diversen Mods für Warband genommen (Wer einen der Warband-Mods "Renaissance" oder "Calradia 1500" gespielt hat kennt alle Schusswaffen!!

Wie oben beschrieben gibt es keine Betriebe mehr, es gibt keine Hochzeiten mehr usw. -> Allgemein fühlt sich das Spiel weniger umfangreich an.

6. Bugs....
Das Spiel ist, wie alle Mount and Blade Teile direkt nach ihrer Erscheinung völlig verbuggt. Das skurrile dabei ist, dass nahezu alle Bugs, an welchen die Vorgänger litten und welche dort behoben wurden, in Fire and Sword wieder anftreten! Offensichtlich hat man nicht aus seinen Fehlern gelernt.

Der schlimmste Bug ist mittlerweile behoben, er hatte das Aufleveln der Einheiten unmöglich gemacht.... Dennoch stürzt das Spiel häufig ab, Leute sagen willkürliche Dinge, es gibt Grafikfehler, Ki-Aussetzter, Wegfindungsprobleme, Leute sind plötzlich Freunde / Freinde und noch viele viele viele mehr.

Fazit:

Das Spiel macht Spaß, der Suchtfaktor des Vorgängers greift auch hier wieder. Dennoch würde ich zu Warband raten da ich keinen einzigen Grund sehe dieses Spiel vorzuziehen. Warband ist (inzwischen) bugfreier, es gibt duzende Mods um es anzupassen (Je nach Mod ist sogar die Grafik besser....) und umfangreicher...

Grüße
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2011 6:36 PM MEST


SYSTEM-S Inear In-Ear Ohrhörer Kopfhörer mit drei extra verschieden grossen Ohrmuschel Paaren
SYSTEM-S Inear In-Ear Ohrhörer Kopfhörer mit drei extra verschieden grossen Ohrmuschel Paaren
Wird angeboten von System-S (AGB/Widerruf/Rechnung inkl. MwSt.)
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für diesen Preis unschlagbar, 29. September 2010
Also für ca 8 Euro eine absolute Kaufempfehlung - klingen wirklich gut und sitzen genauso...


Die Gilde 2: Renaissance
Die Gilde 2: Renaissance
Wird angeboten von Korte-EDV Internetmarketing & Vertrieb, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 4,89

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viele gute Ideen schlecht umgesetzt, 17. August 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Die Gilde 2: Renaissance (Computerspiel)
Ich war ein großer Fan von die Fugger 2, die Gilde und die Gilde 2 und habe mich wahnsinnig auf dieses Addon-Patch-Dingens hier gefreut. Ich habe jetzt 2 Runden gespielt, davon eine im Multiplayer.

Prinzipiell ist die Gilde 2 Renaissance wie die Gilde 2 mit dem Addon Seeräuber der Hanse. Allerdings wurde einiges geändert und (zumindest so fühlt es sich an) völlig ungetestet auf den Markt geworfen.

Die spürbarste Änderung ist das Wirtschaftssystem. Hier fallen 2 schreckliche Neuerungen auf.

1. Es gibt am Marktplatz nurnoch Dinge, die tatsächlich dort verkauft wurden. Klingt nach einer logischen und spannenden Änderung, aber stellt sich als ein RIESIGER Fehler heraus! Der Grund hierfür liegt in den Rohstoffen -> Am Marktplatz sind kaum noch welche zu bekommen. Wer z.B. eine Schänke aufmacht wird spätestens am Ende des 1. Jahres kein Weizen mehr haben. Wer sich nun denkt "Ok, dann mach ich halt eine Hufe auf und produzier welches" ist schief gewickelt -> Diese kann nun erst ab Ausbau-Stufe 2 Weizen herstellen.... Für Rinderbraten braucht man nun Fisch (warum auch immer) - auf manchen Karten ist aber kein Wasser zum Fischen -> auf dem Markt gibt es antüprlich auch keinen....
Wer eine Bäckerei aufmacht braucht Mehl (das es natürlich nicht auf dem Markt gibt) und muss nun neben dem Bauernhof auchnoch eine Mühle aufmachen. Diese ist aber von der Produktion her nicht auf die Bäckerei abgestimmt - für eine Bäckerei braucht man 3 Mühlen!!

2. Man verdient weniger und alles kostet mehr. Mit sechs Betrieben (!) die man alle selbst verwaltet (Die Verwaltungs-KI kommt mit den Änderungen nicht zurecht) verdient man, wenn man ordentlich wirtschaftet, ca 5000-7000 die Runde Netto. Das ist bei den neuen Preisen kaum Geld! (Der Titel Freibürger (1. über Bürger) kostet 25.000)

Das neue Amt-System funktioniert GARNICHT. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Man kann sich nun auf die unterste Stufe als "Freisasse" (neuer Titel) bewerben, muss aber für alle darüber liegenden Posten "Bürger" sein. Dieser Titel ist aber so teuer (10.000 - das ist in Renaissance mehr als in Gilde 2!) das keiner diesen Titel hat. Ergo Sum stehen (ausser dem König und den untersten 2 Ämtern) grundsätzlich alle Ämter leer (Also bis zu 10...)
Damit ist auch der Einstieg in die Amt-Laufbahn fast unmöglich, da der König einem grundsätzlich erstmal mieß gestimmt ist. Der König hat aber ein Stimmrecht auf alle Ämter und da die oberen Ämter nicht besetzt sind, ist er der einzige mit Stimmrecht.

Das neue Schulsystem ist verbuggt (Vers. 4.1) -> Häufig können die Kinder, wenn sie nach der Schule/Ausbildung in die Liste aufgenommen werden, aslo man mit iuhnen spielen will, sich nicht bewegen, alle diese Kinder stehen dann (von allen Dynastien!) an einer Stelle auf der Karte und machen nichts.

Die KI kommt mit den Änderungen auch nicht zurecht. Wer sich den "Wohlstands-Graph" nach 20 Jahren anschaut sieht, dass von 6 Mitspielern höchstens einer die ersten 2-3 Jahre überlebt hat.

Zu den "neuen, viermal so großen Karten" -> Hier wird wirklich viel zuviel versprochen. Es gibt die alten Gilde 2 Karten, die Hanse Karten und eine Handvoll (4? hab nicht gezählt...) uninspierierte, langweilige Karten, welche teilweise nur eine Stadt besitzten (aber ein riesiges Umland ;) )

"Alte" Probleme wurden immernoch nicht behobe. Der reiche Edelmann Dr. XYZ, Bischof usw kriegt immernoch bei den Heiratskandidaten nur Unfreie, Mittel- und Arbeitslose vorgeschlagen....

Abschließend lässt sich sagen: Das Spiel hat viele gute Ideen, aber die Umsetzung ist so jämmerlich, dass ich (noch?) keine Kaufempfehlung geben kann. Lieber die Gilde 2 mit dem Addon Seeräuber der Hanse.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 25, 2011 11:09 AM MEST


Die Bartholomäusnacht
Die Bartholomäusnacht
DVD ~ Isabelle Adjani
Preis: EUR 8,99

13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen einmal "historisches" Drama ohne "historisch" mit "kitsch", bitte!, 3. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (DVD)
Vorneweg: Ich habe viel über diese Zeit gelesen und habe mich gefreut nun die Worte einmal in Bewegung zu sehen. Dies war auch gut so, denn die meisten der Charaktere im Film werden nicht erklärt sondern (wenn man wirklich aufmerksam zuschaut) erschließen sich irgendwann im Laufe.
Der Film deckt auch nicht nur die Bartholomäusnacht ab, sonder in seinen insgesammt 3h versucht er die Zeit zwischen der Hochzeit von Navarra und Margot (1572) bis zum Tod Karl IX (1574).

Positiv sind mir die ordentlichen Schauspieler aufgefallen. Auch dass die Stimmung und die Farben weniger strahlend erzwungen wurde (im Gegensatz zu "Marie Antoinette") ist meiner Meinung nach positiv.

Sehr negativ ist mir jedoch folgendes Augefallen:
Da nimmt man sich eine derartig ereignisreiche, spannende und intrigante Zeit und erfindet dann einfach falsche Fakten! Schrecklich!
In diesem Film wird Karl IX von seiner Mutter vergiftet! (Historisch ist er an seinem Lungenleiden gestorben)
Karl IX und der König von Navarra werden als Freunde dargestellt, während der Herzog von Anjou (später Heinrich III) mit dem Herzog von Guise befreundet ist und der (böse) Widersacher ist! (Historisch gesehen hat eben dieser Herzog von Anjou später gegen die heilige Liga (also Guise) gekämpft (und Guise ermorden lassen) um Navarras Erbrecht zu beschützen!)
Margot ist geradezu eine heilige, immer mit Helfen beschäftigt und von der intreganten Natur ihrer Famile abgestoßen, (Historisch gesehen war sie Teil dieser Intrigen und sogar an einem Attentat auf ihren Mann beteiligt - später inhaftiert!)
Navarra wird von Karl IX vor dessen Tod gehen gelassen. (Navarra floh 2 Jahre nach dessen Tod!)
Historische Zitate konnten die Drehbuchautoren wohl nicht auftreiben, statt dessen werden Aussagen und letzte Worte erfunden.
Weil den Autoren wohl die Lust am Fakten erfinden und so tun als ob sie echt wären vergangen ist, haben sie noch eine frei erfundene Romanze zwischen einem Schönling (Welcher weder einer wirkliche Geschichte hat, noch irgendwelche Ziele oder etwas, er ist halt da...) und Margot eingebaut, welche derartig Kitschig ist, dass selbst meine Freundin, sonst eine begeisterte Kitschfilmschauerin, sich bei manchen Stellen fremnd-schämte ;) . Um die Herren der Schöpfung über diese schlechte Romanze hinweg zu trösten sieht man alle paar Minuten ein paar Brüste und mehr Blut als in einem durchschnittlichen Zombiestreifen (Sogar Karl IX - wie oben beschrieben in Wirklichkeit ein Lungenleiden, im Film vergiftet - stirbt Blutüberströmt...)

Am Ende bleibt ein, ordentlich gemachter, bluter Kitschstreifen ohne Anspruch auf Wahrheit. Persönlich kann ich leider keine Kaufempfehlung geben.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 27, 2012 7:00 PM MEST


Paris ist eine Messe wert: Roman (Fortune de France, Band 5)
Paris ist eine Messe wert: Roman (Fortune de France, Band 5)
von Robert Merle
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte kann spannend sein! Kleine Macken übersieht man gern, 29. Juli 2010
Ich habe die dreizehnteilige Fortune de France Reihe (von welcher dies das 5. Buch ist) nun bis zum Ende dieses Buches gelesen und, vorab angemerkt, werde auch noch weiter lesen.
Zum Inhalt muss ich wohl nichts sagen, dass haben schon die Anderen zur genüge getan. Die Geschichte ist spannend erzählt, liefert sehr viele Hintergrundinformationen und Robert Merles Sprache ist einfach der Wahnsinn.
Negativ kann ich eigentlich nur benennen:

- Nach inzwischen fünf Büchern ist es doch lächerlich, wie Pierre de Siorac (der Protagonist) wirklich in JEDES bedeutendes Ereignis mitverstrickt ist und auch ALLES überlebt (egal ob er die Bartholomäusnacht in Paris als Hugenotte verbringt oder in den Krieg reitet in einer Reiterstaffel welche geschlagen wird...)
- Ich habe gerade versucht mich zu erinnern, mit wie vielen Frauen, in den fünf bisherigen Büchern, er NICHT geschlafen hat.... ich denke es waren sechs.... Da ist es auch egal ob er mit der Frau des Gouverneurs von Monpellier, einer Hexe, seiner Erzfeindin am Pariser Hof (zu welcher er geht um einen Mordanschlag auf sich auszusetzten), seiner Milchschwester oder eine Händlerin schläft.
Die Lüsternheit der Frauen in dieser Romanreihe geht soweit, dass sich eine Vergewaltigte beschwert, als sie gerettet wird (und der Vergewaltiger erschlagen) weil sie "entehrt sei aber nun nichteinmal etwas davon hat" Solche (durch ihre Sukurillität unfreiwillig belustigenden) Momente sind schade, nehmen sie dem ersten Buch doch die Seriösität und somit auch ein wenig die Stimmung.
- Meiner Meinung nach nicht schlimm, aber der Lektor hat, insbesondere bei den Satzzeichen, geschlampt. Hier tauchen teilweise abenteuerliche Konstruktionen auf. Zudem fallen die wechselnden Übersetzter teilweise unschön auf, zum Beispiel bei der Währung welche von Dukaten über Ecu bis Francs benannt wurde (Es handelt sich immer um die selbe Währung!)

Da jedoch keine dieser Macken (Mäckchen...) gravierend ist gebe ich eine volle Kaufempfehlung! 5*


Zombieland
Zombieland
DVD ~ Woody Harrelson
Preis: EUR 4,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchslose Spätabendunterhaltung, 21. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Zombieland (DVD)
Ich muss denjenigen, welche schlechte Bewertungen gegeben haben rechtgeben: Der Film ist flach, die Handlung nicht tiefsinnig oder so und immer wieder fragt man sich einfach "WAS?!"Witze sind OK, nichts besonderes und kein großes Loslachen. Kein Film den ich einer Psychologie-Studentengruppe zur Personenstudenie geben würde oder so.

Aber (großes aber) es muss ja auch nicht immer Bildungsfernsehen sein ;) der Film ist unterhaltsam, habe mich nicht gelangweilt - sogar wirklich gut unterhalten gefühl. Die Schauspieler treffen ihre Rollen gut, Woody Harrelson find ich klasse in diesem Film (nicht zuletzt wegen seiner wahnsinnigen Persona) Die Witze sind wie gesagt nicht wahnsinnig toll aber passen zu dem bisschen trashigen Auftreten des Films. Blut wird nicht Kindgerecht ausgeblendet aber die Brutalität hält sich in Grenzen (Ok, da wird mal toter von nem Zombie gegessen - trotz der vielen Zombies die zum Film sterben würde ich es trotzdem nicht als "Splatter" bezeichnen, da auf übertriebene Darstellungen wie platzende Köpfe und Co. verzichtet wurde)

Alles in allem: Ich fand ihn gut um mir abends noch n paar Stunden zu vertreiben. Einen Videoabend würde ich aber nicht auf ihm sufbauen ;) Einfach schöne leichte Kost für diese ruhigen Abende an welchen man nichtmehr denken will.
Würde ihn aber wieder anschauen und kann ihn EMPFEHLEN.


Die Rache des Kaisers: Roman
Die Rache des Kaisers: Roman
von Gisbert Haefs
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grausam aber gut, 19. Mai 2010
Ich werde an dieser Stelle nicht auf den Inhalt des Buches eingehen, das haben die anderen schon zur genüge ;)
Der Schreibstil ist angenehm, die Formulierungen durchdacht und niveauvoll. Die Story ist gut/ok, kommt aber an manchen Stellen gestreckt vor, da Heafs versucht hat den Helden an allen wichtigen Ereignissen mitwirken zu lassen.

Dennoch kann ich !fast! uneingeschränkt das Buch empfehlen.

Das große Aber: Sanfte gemüter sollten dieses Buch nicht lesen. Zwar ist dies der historischen Ereignisse zuzuschreiben, aber wenn über ein ganzes Kapitel (Eroberung Roms z.B.) beschrieben wird, wie Frauen vergewaltigt und Männer verstümmelt werden, wenn der Protagonist mit einem Mann redet der gerade eine Frau vergewaltigt oder wenn der Held von seinem Freund Abschied nimmt während diesem "die Eingeweide raushängen" ist das schon grenzwertig.

Wer mit solchen Szenen kein Problem hat bekommt einen historischen, spannenden und durchdachten Roman. Empfehlung!


Seite: 1 | 2