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Rezensionen verfasst von
heidi

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Die Totenwächterin: Das Rote Palais 01
Die Totenwächterin: Das Rote Palais 01
von Helene Henke
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vampire in einer deutschen Kulisse..., 17. Dezember 2008
... eine Idee, deren Wagnis sich gelohnt hat.
Helene Henke hat hier durchaus Mut bewiesen. Endlich mal ein Schauplatz der nicht aus muffigen Gruften und alten Schlössern besteht. Sondern ein Kino in dem Realität und Illusion miteinander verschmelzen.
Frischer Wind und ausgereifte Charaktere haben einen sofort in den Bann gezogen. Trotz des nicht ganz so neuen Plots wurde die Geschichte von Seite zu Seite fesselnder.

Leyla Barth ist eine natürliche Hauptprotagonisten, die nicht mehr ganz so "taufrisch" daher kommt. Mit ihren Ecken und Kanten ist sie bei weitem keine Überfrau, auch wenn die Autorin Leylas Stärken oft in den Vordergrund stellt. Leyla steht zu dem was sie ist und wie sie ist. Ihre Sicht der Dinge verändert sich zunehmend, sowie die verschiedensten Charaktere ihren Weg kreuzen. Zum Teil ist sie liebende Enkelin und Freundin, auf der anderen Seite eine etwas unnahbare Frau, die wahrlich nicht auf der Suche nach einer Beziehung ist.
Rudger hingegen wirkte anfangs etwas steif, brachte aber mit seiner Sicht in die Vampirwelt später ein neues Bild mit ein. Sein Umfeld besteht nicht nur aus Adonis Vampiren ohne viel Hirn - ein großer Pluspunkt für diese Geschichte.
Die Bösewichter waren allesamt gut gezeichnet und wie es sich gehört sehr emotionslos. Mit Fjodora hat Helene Henke einen etwas anderen Gegenspieler kreiert der schwer zu durchschauen war und die Spannungskurve deshalb nie an Höhe verlor.

Zwischen Fantasy und Horror kam der Humor hier nie zu kurz. Oft eingebracht durch die Nebencharaktere wirkte er zu keiner Zeit deplatziert oder gestelzt, sondern gab dem Ganzen erst den letzten Schliff.

Auch wenn das Ende rund und das Buch in sich abgeschlossen ist, juckt es einen dennoch mehr zu erfahren und wieder in die Illusion von Helene Henkes Vampirwelt abzutauchen.


Blutpakt: Die Rachel-Morgan-Serie 4 - Roman
Blutpakt: Die Rachel-Morgan-Serie 4 - Roman
von Kim Harrison
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleiner Pixie ganz groß, 14. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rachel Morgan kommt auch in diesem vierten Teil der Hollow Serie nicht zur Ruhe. Sie kann ihr stilles Glück mit dem Vampir Kisten nicht genießen, denn noch immer hängt ihr kleiner Verrat an Jenks wie ein Damoklesschwert in der Luft. Man könnte es eine glückliche Fügung nennen, dass Jenks ältester Sohn Jax in Schwierigkeiten steckt, wäre da nicht ein bitterer Beigeschmack namens Nick.
Jenks will mit Rachels Hilfe seinen Sohn wieder zurück holen und lässt sich dafür in einen "großen" Pixie verwandeln. Doch ihr Unterfangen stellt sich schwieriger heraus, als erwartet, denn Rachels liebenswerter Exfreund Nick entpuppt sich als Dieb, der nicht nur Dämonen herauf beschwört.

Kim Harrison hat wirklich keine Mühen gescheut ihre Fans bei der Stange zu halten. Auch hier hat sie wieder neue Aspekte in eine Fantasywelt gewoben, die einen hin und wieder traurig machen, aber durch Rachels Sarkasmus dem Ganzen eine humorvolle Seite abgewinnen. Man erfährt mehr über das Leben der Pixies und dabei übernimmt Jenks einen kleinen Teil des Plots. Seine Rolle beschränkt sich hier nicht nur auf den Späher, sondern weitet sich auf den Beschützer aus. Er und Rachel stehen sich emotional sehr nahe. Etwas, dass in den Vorgängerbänden bei weitem nicht so gut zu erkennen war. Selbst Ivy's düstere Seite kommt hier gut zum Vorschein. Sie ist nicht mehr ganz so sehr die knallharte, kalkulierende Vampirin. Ihr Verhältnis zu Rachel nimmt langsam andere Formen an.

Rachel Morgan war von Anfang an ein sehr vielschichtiger Chara. Bei Dämonen- und Vampirkämpfen blieb ihr oft keine Wahl, als sich dem unvermeidlichen zu stellen. In "Blutpakt" hätte sie diesem Wagnis aus dem Weg gehen können. Doch sie hat es nicht getan. Schon allein dieser Umstand macht sie zu einer liebenswerten Märtyrerin, der Freundschaft und Verpflichtung sehr wichtig sind. Ein Wesenszug, der die Tiefgründigkeit ihrer Person nur noch mehr hervorhebt.

Ich kann nur sagen, dass die Hollow Serie mit jedem Teil besser wird. Zu keinem Zeitpunkt litt die Spannung unter oberflächlichen Dialogen. Alles war hervorragend mit einander abgestimmt, so dass man eigentlich gar nicht anders kann, als dem nächsten Teil mit Ungeduld entgegen zu fiebern.


Dhampir: Seelendieb
Dhampir: Seelendieb
von Barb J. C. Hendee
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düstere Geheimnisse, 8. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dhampir: Seelendieb (Taschenbuch)
Der zweite Teil dieser Reihe beginnt nur kurz nach den Ereignissen die Magiere und auch Leesils Leben vollkommen verändert hat. Bei ihrem Kampf gegen Miiskas Untote brannte die einzig große Einnahmequelle der Stadt nieder, ebenso wie Magieres Taverne. Die Stadtbewohner halfen tatkräftig beim Neuaufbau des Seelöwen, doch für das große Lagerhaus fehlen die finanziellen Mittel. Da kommt dem Rat der Hilferuf aus der Hauptstadt Bela gerade Recht. Magiere und Leesil werden gebeten zum Wohle Miiskas erneut auf die Jagd nach den Geschöpfen der Nacht zu gehen.

Gut gezeichnete Charaktere und ein flüssiger Schreibstil machen es einem leicht der Geschichte zu folgen. Bei einigen Dingen wurde im Vorgängerband nur an der Oberfläche gekratzt, doch hier bekam man endlich Antworten auf offene Fragen. Besonders was den Halbelfen Leesil und seinen geheimnisvollen Hund Chap betrifft. Ihre Geschichte nimmt einen großen Teil des Plots ein. Ein roter Faden der sich eindrucksvoll weiterspinnt und es an Spannung nicht fehlen lässt.
Das Autorenehepaar Hendee hat hier bewiesen, dass es möglich ist gute Fantasy zu schreiben ohne dass die Charaktere zu Überwesen mutieren. Gerade ihre Stärken und Schwächen machen Magiere und Leesil liebenswert und menschlich, trotz ihrer düsteren Geheimnisse.


Immortal. Geliebter der Nacht: Roman
Immortal. Geliebter der Nacht: Roman
von Robin T. Popp
  Taschenbuch

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine wölfische Kopfgeldjägerin, 1. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lexi Colvin ist eine der Hexen, die mit Adrian und Amber im ersten Teil einen Hilferuf zu den unsterblichen Dämonenjägern sandten. Darius hört ihren Ruf, wird aber von seiner Mutter auf Ravenscroft festgehalten. Es dauert seine Zeit, bis er eine Möglichkeit findet auf die Erde zurückzukehren. Und natürlich landet er genau vor Lexis Füßen.

Der Klappentext stimmt nur zum Teil. Lexi ist nicht unbedingt eine mächtige Hexe, dafür aber eine verdammt gute Kopfgeldjägerin, die sich hin und wieder in einen Wolf verwandelt, wenn es die Situation erfordert. Darius hingegen wurde von seiner überfürsorglichen Göttinenmutter mit einem Zauber belegt, der es ihm unmöglich macht, seine männlichen Triebe voll auszuleben, ohne einen totalen Blackout zu erleiden. Ebenso wie für Adrian ist es sein Bestreben Tain aus den Klauen der Dämonen zu reißen.

Robin T. Popp knüpft hier nahtlos an den Vorgängerband von Jennifer Ashley an. Auch Schreibstil und Plot sind sehr ähnlich. Nur diese unendlichen Missverständnisse zwischen den Hauptcharakteren zeichneten ein etwas anderes, sich ständig wiederholendes Bild. Genau das war der Auslöser dafür, dass der Spannungsfaktor auch hier auf der Strecke blieb.
Während zwischen Darius und Lexi die unwiderstehliche Anziehungskraft den größten Teil ihrer Geschichte einnimmt, kommen neue Charaktere ins Spiel, die sich für die Fortsetzungen sehr vielversprechend einführen.

Auch wenn die Geschichte nicht das war, was eingefleischten Vamp und Dämonenfans lange im Gedächtnis bleibt, kommt man nicht umhin den nächsten Teil zu lesen. Schon allein um herauszufinden ob Tain letztendlich doch gerettet werden kann.


Nacht des Begehrens
Nacht des Begehrens
von Kresley Cole
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walküren, Vampire, Werwölfe und die Liebe, 25. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Emmaline Troy, Tochter einer Walküre und eines Vampirs, fristet, gut behütet von den Schwestern ihrer Mutter, ein recht einsames Dasein. Als Halbvampirin gehört sie zum Teil der Gattung Blutsauger an, verhasst von den Werwölfen und Walküren gleichermaßen. Ganz allein macht sie sich auf nach Paris, verlässt zum ersten Mal den schützenden Koven, um etwas über ihren geheimnisvollen Vater zu erfahren. Auf der Suche nach ihrem Lebenselixier Blut, läuft sie im nächtlichen Paris dem Lykane Lachlain in die Arme. Jenem, der seit mehr als tausend Jahren nach seiner wahren Seelengefährtin sucht. Der einen Frau, die ihn den Rest seines Lebens begleiten, die Qualen seiner jahrelangen Folter vergessen lassen soll und ausgerechnet sie stammt zur Hälfte von jenen ab, die ihn fast gebrochen hätten.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten finden die beiden einen Weg sich auf einer Ebene zu begegnen. Lachlains Blut gibt Emma die nötige Kraft ihr scheues Wesen zu verändern, doch damit beginnt sie auch in seine Vergangenheit zu sehen; zu verstehen warum er den vampirischen Teil in ihr so sehr hasst.

Anfänglich glaube man einen typischen Nackenbeißer mit paranormalen Elementen in den Händen zu halten. Der erste Eindruck änderte sich allerdings beim Zusammentreffen der Charaktere. Außer den ungewöhnlichen Werwölfen, die neben den Walküren ein sehr, sehr hohes Alter erreichen, ist die Hauptprotagonistin Emmaline ein außergewöhnlicher Vampir. Gerade mit dieser Figur hat die Autorin ein Händchen für Emotionen bewiesen. Emmas Wandlung von der zurückhaltenden, scheuen Vampirin in eine junge Frau, die sich selbst behauptet und damit einigen Personen, die ihr nahe stehen vor den Kopf stößt, ist sehr realistisch beschrieben. Dagegen steht Lachlain, der die Schatten der Vergangenheit einfach nicht abschütteln kann, in einem sehr düsteren Licht. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und gerade das macht sie, jeden auf seine Art, liebenswert.

Die Erotik nimmt einen großen Teil des Geschehens ein und doch leidet die Spannung nicht darunter. Der Plot ist wunderbar durchdacht und keinesfalls ein Abklatsch von alt Bekanntem. Nur sei man gewarnt - dieses Buch macht süchtig!


Blutsbande 2: Besessen
Blutsbande 2: Besessen
von Jennifer Armintrout
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Carrie die Zweite, 25. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutsbande 2: Besessen (Taschenbuch)
Die Fortsetzung beginnt zwei Monate nach dem Zusammentreffen mit dem Souleater. Zwischen Carrie und Nathan besteht ein mehr oder weniger lockeres Band. Er ist ihr Schöpfer und somit auch durch das Blutsband mit ihr verbunden. In einer Nacht jedoch wandelt sich sein Wesen in eine besessene Bestie und er verschwindet. Carrie weiß nicht mehr weiter und bittet Max um Hilfe.

Überraschungen bietet diese Fortsetzung wahrlich. Nicht nur das hier Charaktere auftauchen, die eigentlich der Sensenmann geholt hatte, nein, da wird dann auch noch ihr ganzes Wesen gewandelt. Mit dieser Umwandlung hat die Autorin sich leider ein Eigentor geschossen. Die reine Verkörperung des Bösen fehlte hier ganz und gar.
Carries Chara hingegen hat ein paar entscheidende Schritte nach vorn gemacht. Sie hatte viel mehr Tiefe und auch die emotionale Seite kam keinesfalls zu kurz.
Pluspunkte gibt es eindeutig für Max, den Vampir der alles liebt, sogar Werwölfe. Er sorgte für einige Überraschungen. Etwas das die ellenlangen Dialoge sehr belebte.

Alles in allem kam dieser Teil nicht an den Vorgänger heran. Doch das Ende war so offen, dass man einfach weiterlesen muss.


Dante Valentine: Dämonenjägerin: Teufelsbraut
Dante Valentine: Dämonenjägerin: Teufelsbraut
von Lilith Saintcrow
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jede Menge Fantasy, 25. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In einer Welt, in der Nekromanten, Dämonen, Schamanen und andere paranormale Wesen unter den Menschen leben hat Dante Valentine sich ihr eigenes Heim geschaffen. Mit genügend Aufträgen in der Tasche läuft ihr Leben in geordneten Bahnen, bis Luzifer persönlich einen Auftrag für sie hat. Hilfe bekommt sie direkt aus der Hölle, von dem Dämon Tierce Japhrimel. Anfangs steht Dante ihrem Auftrag und auch ihrem Begleiter sehr skeptisch gegenüber, doch Japhrimel beweist, dass es auch unter den Bösen Gute gibt.

Der Plot bewegt sich ausschließlich im Fantasybereich. Wer hier eine paranormale Romancegeschichte erwartet, wird enttäuscht werden. Dennoch waren die Charaktere gut durchdacht. Dante stand schon allein durch die Erzählweise im Vordergrund. Verletzlich und teilweise etwas unnahbar, wirkte sie trotzdem hin und wieder wie eine Überfrau, die keine Grenzen kennt.
Ein großes Minus in diesem Buch waren für mich Zeit und Ort der Handlung. Als Leser wird man sozusagen in die Geschichte hinein katapultiert. Mir fehlte hier ein bisschen das Feeling für die Zukunftsvisionen der Autorin. Schreibstil und Wortwahl glichen das aber teilweise wieder aus.

Eine Warnung sei auch gegeben, für Leser die Happy Ends bevorzugen. Hier hat Lilith Saintcrow ein Ende geschaffen, das nicht nur offen, sondern auch fesselnd war.


Immortal. Dunkle Leidenschaft: Roman
Immortal. Dunkle Leidenschaft: Roman
von Jennifer Ashley
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf den Spuren von Hexen und Dämonen, 7. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fünf unsterbliche Halbbrüder, geboren vor Jahrtausenden, um die Welt im Gleichgewicht zu halten sind die Hauptfiguren dieser Reihe. Sie treten immer dann in Erscheinung, wenn schwarze Magie die Oberhand gewinnt und die Welt droht ins Chaos zu stürzen.

Seit siebenhundert Jahren sucht Adrian vergeblich nach seinem Bruder Tain. Immer wieder kehrende Träume quälen ihn, bis ein Dämon in seinem Traum auftaucht und es einen ersten Hinweis auf den Verbleib seines Bruders gibt. Vier Wochen später steht er jenem Dämon im Kampf gegenüber und trifft dabei auf Amber, die den mysteriösen Tod ihrer Hexenschwester aufklären will.
Gemeinsam versuchen sie den Dämon aufzuspüren. Mit Hilfe ihrer Freunde - Vampire, Werwölfe und einem Drachengestaltwandler - gelingt ihnen das Unmögliche. Aber zu welchem Preis?

Amber betreibt weiße Hexenmagie und dementsprechend hell ist auch ihr Wesen gezeichnet. Ihre Figur bringt Farbe in das düstere Spiel. Aber auch die Nebencharaktere bringen eine Menge Einfallsreichtum mit. Die Autorin hat mit diesen paranormalen Wesen mächtig in die Trickkiste gegriffen und versucht aus losen Fäden ein ganzes zu machen. Manchmal zu Gunsten des Spannungsfaktors.
Adrian kommt stellenweise recht unsympathisch rüber. Er versucht Amber zu manipulieren, deshalb ist ihre Liebesgeschichte nicht ganz so überzeugend.

Dies ist mehr eine Fantasiereihe, auch wenn horrormäßige Elemente durchaus vorkommen. Schreibstil war überzeugend und machte das Manko der fehlenden Tiefgründigkeit der Charaktere wieder wett. Auch wenn die Geschichte mit einem Happy-End abschließt, bleibt das Ende offen und macht eindeutig Lust auf mehr.


Dunkle Glut: Ein Anita Blake Roman
Dunkle Glut: Ein Anita Blake Roman
von Laurell K. Hamilton
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine völlig andere Anita, 6. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den siebenten Teil um die Animatorin Anita Blake könnte man auch als 24 Stunden Dauereinsatz bezeichnen.
Ein paar Wochen nach ihrem letzten Abenteuer bekommt Anita es diesmal mit dem Rat der Vampire zu tun, dessen Anwesenheit nicht nur Auswirkungen auf ihren vampirischen Liebhaber Jean-Claude hat, sondern auf die ganze Stadt. Nur gemeinsam mit Richard können sie dem dunklen Einfluss Einhalt gebieten.

In "Tanz der Toten" hatte sich Anitas Wesen schon sehr gewandelt. Hier jedoch macht sie sogar den Eindruck einer Überfrau - von jedem gebraucht - auf einem Drahtseilakt zwischen Werwölfen, Leoparden und anderen paranormalen Wesen. Ihre menschliche Seite bleibt dabei leider auf der Strecke. Hinzu kommen noch die immer schwächer werdenden Handlungsstränge. Vieles wird nur angerissen, ohne tiefere Einwirkung auf Anitas Umfeld. Dafür hechelt Jean-Claude sein "Ma Petite" durch den Großteil des Buches, während Richard beharrlich zum Ekelpaket mutiert.

Auch wenn die drei Hauptpersonen nicht mehr an Tiefe gewonnen haben, hat sich die Autorin mit der Einführung neuer Charaktere einen Bonuspunkt verdient. Besonders Asher war in diesem Buch ein kleines Highlight. Ein gefallener Engel, der die Vergangenheit einfach nicht abschütteln kann.

Letztendlich ging der Spannungsbogen hier weit nach unten und Laurell K. Hamilton muss aufpassen, dass sie noch die Kurve bekommt, bevor Anita Blake eine völlig andere Person wird.


Tanz der Toten
Tanz der Toten
von Laurell K. Hamilton
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Beziehungschaos, 15. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tanz der Toten (Taschenbuch)
Auch im sechsten Teil befindet sich Anita wieder mal auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Auftragskiller sind ihr auf den Fersen und die Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Jean Claude und Richard wird auf eine harte Probe gestellt. Hinzu kommen die Verstrickungen zwischen Vampiren und Gestaltwandlern.

Emotionen werden in diesem Band sehr groß geschrieben. Richard kann seine Bestie nicht akzeptieren und gewinnt dadurch unheimlich an Tiefe. Endlich hat die Autorin uns hinter seine Fassade sehen lassen und Richards Wesen etwas ins Rampenlicht gerückt.
Lange genug hat Laurell K. Hamilton die Verstrickung zwischen Anita und ihren beiden "Monstern" geknüpft und nun endlich einen Weg gefunden den Knoten zu lösen und das mit Bravour. Überraschenderweise hat Anita ihre Prioritäten über Bord geworfen und es kommt nach sechs Büchern zum ersten Mal zu einer Liebeszene.

In diesem Buch hat sich Anitas Wesen sehr gewandelt. Zuviel Zeit mit Werwölfen und Vampiren lässt die Menschen in ihrem Umfeld misstrauisch werden. Einzig Edward scheint mit ihrem privaten Umgang kein Problem zu haben. Auch er wurde hier viel emotionaler dargestellt - als Freund und Helfer in der Not.

Dennoch fehlte mir hier der gewohnte Spannungsfaktor, den man aus den Vorgängerbänden kennt. Aber man kann nicht alles haben.


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