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Rezensionen verfasst von
Gordon Frohman "Gordon"

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flat.design Handytasche "Lisboa" für Samsung Galaxy A5 - Handarbeit aus Deutschland || Farbe: hellgrau-meliert, Motiv: Eule (petrol & braun), Material: 100% Wollfilz || Schutz Hülle gefertigt zu 100% made in Germany - Hochwertiges und passgenaues Case für Samsung Galaxy A5 - Filz schützt optimal bei Stürzen und vor Kratzern - Maßanfertigung und Individualisierung möglich - Handysocke Case Schutzhülle Tasche Schutztasche
flat.design Handytasche "Lisboa" für Samsung Galaxy A5 - Handarbeit aus Deutschland || Farbe: hellgrau-meliert, Motiv: Eule (petrol & braun), Material: 100% Wollfilz || Schutz Hülle gefertigt zu 100% made in Germany - Hochwertiges und passgenaues Case für Samsung Galaxy A5 - Filz schützt optimal bei Stürzen und vor Kratzern - Maßanfertigung und Individualisierung möglich - Handysocke Case Schutzhülle Tasche Schutztasche
Wird angeboten von flat.design
Preis: EUR 35,98

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne und hochwertige Handytasche, 18. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diese Handytasche im Verbund mit einem Galaxy A5 als Geschenk bestellt, weil es einfach eine Schande gewesen wäre, ein so schickes Smartphone wie das A5 in eine Silikonhülle zu stecken. :-)

Die Tasche passt wie angegossen: fest genug, dass das Handy nicht von selbst herausrutschen kann, aber trotzdem locker genug, dass man es problemlos herausziehen kann. Das Handy steht auch nicht über, sodass es rundum gegen Stürze und Stöße geschützt ist.

Das verwendete Material ist angenehm und macht im Verbund mit der peniblen Verarbeitung einen sehr hochwertigen Eindruck. Saubere, exakte Nähte (soweit ich als Näh-Laie das beurteilen kann ;-) ), und nach fast drei Monaten bislang keinerlei Spuren von Materialermüdung. Die Hülle befindet sich noch in demselben tadellosen Zustand wie am ersten Tag, obwohl sie täglich in einer Handtasche von Portemonnaie, Kleingeld und diversen Schlüsseln malträtiert wird.

Das bedeutet aber vor allem: auch das Handy sieht noch so aus wie am ersten Tag. Einer der seltenen Fälle also, in denen Praxisnutzen und Design sich nicht im Wege stehen. Sehr gut!


iPega PG-9025 Bluetooth Game Controller / Gamepad / Joystick für iPhone / iPod / iPad / Android-Smartphones / Tablets
iPega PG-9025 Bluetooth Game Controller / Gamepad / Joystick für iPhone / iPod / iPad / Android-Smartphones / Tablets
Wird angeboten von Hifone
Preis: EUR 20,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios - vor allem für den Preis., 16. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach langer Skepsis hat mich letzten Endes ein 25 EUR-Geschenkgutschein dazu gebracht, ein solches Gamepad für mein Note 4 zu kaufen. Ich zocke gern alte PC-, C64-, SNES- und N64-Klassiker, und mir ist ob der auf Smartphones lausigen Bedienung schon des Öfteren der Kragen geplatzt.
OK, für DOS-Games gibt es das geniale "Magic Dosbox", aber Touchsteuerung und Arcadegames passen grundsätzlich einfach nicht zusammen.

Anstatt also mein Smartphone aus Wut an die Wand zu schmeißen, habe ich die friedfertigere Variante in Form des iPega PG-9025 gewählt. Und siehe da: das günstige Bluetooth-Pad hat mich gleich in mehrfacher Weise überrascht:

1. Die Verbindung...
...funktioniert tadellos mit meinem Note 4 (z.Zt. Lollipop 5.1.1.), wenn man weiß, wie's geht:
- Grundsätzlich gilt: erstmal Bluetooth am Handy einschalten.
- Beim allerersten Mal muss das iPega im Pairing-Modus gestartet werden, indem man X+Home drückt. Das rote "Search"-Lämpchen am Controller blinkt dann schneller Folge. Sobald das iPega auf dem Smartphone angezeigt wird, einfach antippen, dann wird gekoppelt, fertig.
- Hat man das einmal erledigt, muss bei allen nachfolgenden Verbindungsversuchen nur noch die Home-Taste gedrückt werden. Dadurch wird der Controller in den einfachen Verbindungsmodus versetzt und stellt die Verbindung binnen kürzester Zeit her.
Drückt man aus Versehen doch X+Home, so funktioniert die Verbindung nicht, es sei denn, man entkoppelt den Controller zuerst und koppelt dann ganz neu.
- Will man einen anderen Modus wählen, ist wieder der Pairing-Modus nötig (z.B. A+Home, s.u.).

Durch längeren Druck auf Home (ca. 3-4 Sekunden) kann man den Controller abschalten. Ansonsten schaltet sich das Gerät nach wenigen Minuten ohne Verbindung auch selbst ab.

Über die Probleme bei anderen Smartphones (HTC, Windows Phone) kann ich mangels Testgerät leider nichts sagen. Grundsätzlich sollte aber jedes Gerät, das moderne Bluetooth-Standards beherrscht, mit dem iPega funktionieren, mein FireTV jedenfalls erkennt den Controller ebenfalls reibungslos unter der Option "Andere Bluetooth-Geräte" (Giana Sisters auf einem 60" Curved Screen? Kein Problem...;-) ).

Das iPega 9025 bietet zudem vier verschiedene Modi, für die jeweiligen Tastenkombinationen gilt dann das oben beschriebene Prozedere entsprechend. Im Detail:
X+Home (Gamepad mode): das iPega wird als ganz normales Gamepad erkannt und kann mit den meisten neueren Spielen und Emulatoren verwendet werden.
A+Home (Keyboard mode): das iPega emuliert Teile einer normale Tastatur. Das Dpad ist dann mit den Tasten WSAD konfiguriert, X/Y/A/B/L1/R1 etc. sind mit 1,2,3...0 belegt, der Analogstick ersetzt die Cursor-Tasten, Select = Del, Start = Enter.
Dieser Modus ist vor allem deshalb interessant, weil man das Gamepad dadurch auch mit älteren Emulatoren wie z.B. GBCoid verwenden kann (getestet, funktioniert).
B+Home (iCade mode): hier bin ich, ehrlich gesagt, nicht ganz sicher, da ich keine iOS-Geräte mehr benutze. Es dürfte sich, wenn ich Google richtig konsultiert habe, um eine Emulation des Ion Audio Arcade Controllers handeln.
Y+Home (Bluetooth-SPP & mouse mode): Diese Funktion ist doppelt belegt, nämlich mit dem SPP-Modus, der zusätzlich kompatible Software auf dem Smartphone benötigt einerseits, und mit einem Maus-Modus andererseits. Beides hat bei mir nicht geklappt, was aber vermutlich daran liegt, dass ich die entsprechende App von iPega nicht installiert habe. Das ist ein etwas obskurer apk-Download (GHTouch), den probiere ich nur aus, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. ;-)

2. Die Latenz...
...ist quasi nicht vorhanden. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass Gamepad-Befehle per Bluetooth nicht schnell genug verarbeitet werden. Dem ist aber nicht so, die Reaktionszeit ist hervorragend.

3. Die Qualität...
...ist für ein 20 EUR-Gerät sehr gut. Natürlich kann das iPega nicht mit einem Original XBox-Controller mithalten; wer sich aber noch daran erinnern kann, wie sich ein SNES- oder N64-Controller anfühlt (oder einen zum Vergleich zur Hand hat), wird positiv überrascht feststellen, wie gut das iPega - gemessen an seinem Preis - verarbeitet ist.

Das Gehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Es besteht aus griffsympathischem, leicht samtigem Kunststoff, ziemlich ähnlich dem, den Amazon für die Fernbedienung des FireTV verwendet. Definitiv ein Pluspunkt, denn es liegt damit gut in der Hand und flutscht nicht aus den Fingern.

Die Analogsticks machen einen stabilen Eindruck und sind überdies klickbar, d.h. man kann sie als L3 / R3 konfigurieren. Die A/B/X/Y-Buttons haben einen brauchbaren Druckpunkt und haken nicht. Kein Grund zur Klage also, N64-Games sind damit schon einmal perfekt steuerbar.

Das Dpad, das v.a. für ältere Emulatoren (SNES abwärts) kriegsentscheidend ist, bietet einen deutlichen Widerstand beim Drücken. Manch einem mag das nicht gefallen, aber es vermittelt jedenfalls ein Gefühl von Robustheit und verstärkt den Eindruck, da im Eifer des Gefechts auch mal richtig zulangen zu können. Ein wabbeliger Druckpunkt wäre mir da weit weniger lieb.

Start / Select sind einfache Gummipuffertasten, die in Sachen Haptik an den Commodore 116 erinnern. :-p
Na ja, die braucht man ja auch nicht zum Zocken, betrachten wir es als eine Sparmaßnahme an der richtigen Stelle.

L1 / R1 sitzen wie gewohnt oben, liegen allerdings dicht hinter dem eingespannten Smartphone. iPega hätte das 9025 vielleicht an dieser Stelle etwas nach hinten abflachen sollen. Die Funktionalität ist zwar nicht eingeschränkt, es ist aber etwas ungewohnt, mit den Zeigefingern quasi um das Smartphone herumgreifen zu müssen.
L2 / R2 sitzen an der Rückseite und sind ebenfalls gut erreichbar. Wenn man das nicht kennt, muss man sich vielleicht erst ein bisschen dran gewöhnen. Das ist aber ein bisschen mit dem Z-Button des N64 vergleichbar (den ich auch tatsächlich auf R2 konfiguriert habe), nur eben in doppelter Ausführung.

Die Mediabuttons sind eine ebenso nette wie praktische Spielerei. Vor allem die Lautstärketasten sind extrem sinnvoll, weil man die Tasten des Smartphones, wenn man es wie auf den Produktfotos gezeigt einschiebt, praktisch nicht mehr erreichen kann.

4. Die Halterung...
...wirkt sehr stabil. Man muss die Feder schon mit einigem Nachdruck herausziehen, um das Smartphone in die Halterung hinein zu bekommen. Dafür sitzt es dann bombenfest, da wackelt nix. Mal schauen, wie das in einem Jahr aussieht. ;-)

Entgegen mancher irreführender Produktangaben hier auf Amazon passen auch Smartphones hinein, die größer als 5,5 Zoll sind, wie z.B. mein Note 4, das ich problemlos mitsamt Silikonhülle verwenden kann. Laut Anleitung bis zu 6 Zoll, evtl. geht aber sogar noch ein Tick mehr.

5. Die Ergonomie...
...ist leider nicht ganz optimal. Der linke Analogstick sitzt gut, dafür ist das Dpad nicht ganz ideal erreichbar. Auch die vier A/B/X/Y-Buttons sitzen etwas zu tief. Das liegt aber vor allem daran, dass das iPega 9025 recht klein geraten ist, deutlich kleiner als ein XBox-Controller. Die geringe Größe hat aber wiederum den Vorteil, dass man die etwas ungünstig platzierten Elemente dennoch gut erreichen kann, nur eben nicht mit der gewohnten Daumenhaltung. Interessenten mit sehr großen Händen sollten eventuell ein etwas größeres Gamepad ins Auge fassen.

Positiv: ich habe bislang keine Schmerzen beim Spielen feststellen können, also scheint das Pad zumindest meine Finger nicht übermäßig falsch zu beanspruchen. Außerdem passt das Pad wegen seiner kompakten Abmessungen gut in die Jackentasche. Ein Punkt, den man sicherlich nicht unterschätzen sollte, denn welchen Sinn macht so eine Lösung, wenn ich zwar mein Smartphone einstecken kann, aber nicht das Gamepad? ;-)

6. Die Kompatibilität...
...ist IMO sehr gut, selbst ohne Zusatzsoftware. Es tut, was es soll und funktioniert halt einfach. :-)

Spiele/Emulatoren, die für die Verwendung mit Gamepads ausgelegt sind, erkennen das iPega problemlos, bei älteren bzw. nicht kompatiblen Emulatoren hilft der Keyboard-Modus.

Und für ganz harte Fälle gibt es Umwege, um z.B. Touch-Input per Gamepad zu emulieren, sprich: ein Druck auf die entsprechende Gamepad-Taste gaukelt dem Smartphone vor, man habe auf einen bestimmten Punkt des Bildschirms getippt bzw. einen bestimmten Onscreen-Button gedrückt. Einige Apps wurden ja schon in anderen Rezensionen erwähnt, z.B. Game Controller 2 Touch. Ich würde gern noch GameKeyboard+ ergänzen. Nachteil all dieser Apps: sie benötigen Root-Zugriff, um den Touch-Input korrekt emulieren zu können.

7. Die Ausstattung...
...ist spartanisch. Eine Anleitung auf Englisch und Chinesisch, dazu ein USB-Kabel. Aber was soll's, das Pad ist so simpel zu bedienen, dass man keine Anleitung braucht, und das Kabel ist eine nette Zugabe.

8. Das Fazit...
...fällt aber insgesamt sehr gut aus. iPega bietet mit dem PG-9025 für kleines Geld ein (in meinem Fall zumindest) reibungslos funktionierendes Bluetooth-Gamepad, das alles kann, was es können muss - vieles davon sogar richtig gut. Hier und da gibt es zwar Verbesserungspotenzial, aber eher im Detail. Man hat jedenfalls nie das Gefühl, eine Kompromisslösung in Händen zu halten. Für 20 EUR ein richtig guter Kauf!


Samsung Galaxy A5 Smartphone (5 Zoll (12,7 cm)Touch-Display, 16 GB Speicher, Android 4.4) champagne gold
Samsung Galaxy A5 Smartphone (5 Zoll (12,7 cm)Touch-Display, 16 GB Speicher, Android 4.4) champagne gold
Wird angeboten von Smart Tech Electronics
Preis: EUR 270,00

110 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beinahe unschlagbares Angebot, 13. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
für die avisierte Zielgruppe.

Auf der Suche nach einem neuen Smartphone für meine Frau bin ich schlussendlich beim A5 in Champagne Gold gelandet. Warum? Das habe ich mich auch eine Weile lang gefragt, die Entscheidungsfindung war nicht einfach. Ich selbst nutze High End-Geräte - jeweils unmittelbar nach Release: S1, Note 2, Note 4 - und auch ihr hatte ich 2012 ein S3 geschenkt. Technikverliebt, wie ich bin, bin ich wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass es vor allem auf Höchstleistung ankommt.
Aber warum eigentlich? Nur die wenigsten brauchen wirklich das letzte Quäntchen Leistung für aufwendige 3D-Games, Emulatoren oder Foto-/Videobearbeitung (was auf dem Handy eh eine Qual ist). Wichtig sind für die meisten Kunden eher Dinge wie eine gute Kamera, gute Haptik, ein gutes Display und lange Akkulaufzeit. Und genau in diesen Punkten räumt das A5 in seiner Klasse gnadenlos ab.

Vorneweg: Die Produktbezeichnung auf Amazon ist fehlerhaft. Verkauft wird, zumindest im Falle von "Verkauf und Versand von Amazon", nicht das für den asiatischen/afrikanischen/ozeanischen Markt bestimmte A500F, sondern richtigerweise das technisch identische A500FU, das für Europa gedacht ist. "A500FU" steht auf der Verpackung und wird auch in den Gerätinformationen angezeigt (aufgepasst: für manch windigen Zwischenhändler scheint das offenbar nicht zu gelten).
Auch läuft das A5 nicht mit KitKat (4.4), sondern immerhin mit Lollipop (5.0.2), das optisch und in der Bedienung keinen Unterschied zu 5.1.1 aufweist. Laut einer geleakten Update-Roadmap von Samsung wartet derzeit sogar ein Android Marshmallow-Update auf Freigabe. Mit etwas Glück (bei Samsung weiß man ja nie...) wird das A5 also 5.1.1 überspringen und im Frühjahr/Sommer 2016 stattdessen gleich Android 6 erhalten.

1. Die Kamera mit Sony-Sensor stammt prinzipiell aus dem Galaxy S4. Sie löst mit 13 MP auf (Frontkamera: 5 MP) und macht gute bis sehr gute Fotos. Abhilfe für die eher durchschnittliche Dynamik liefert der HDR-Modus. Die Kamera-App selbst ist mit der des Note 4 identisch. Es gibt im Vergleich nicht ganz so viele Kamera-Modi, so fehlt z.B. der 360°-Modus, aber Nettigkeiten wie Panorama, GIF-Modus, Sound&Shot oder Shot&More sind mit dabei oder können, wie auch der HDR-Modus, kostenlos über die App heruntergeladen werden.
Einziges Manko: es gibt keinen optischen Bildstabilisator. Das ist bei normalem Licht kein Problem, bei schummriger Beleuchtung sollte man aber, wenn man keinen Blitz verwenden möchte, entweder eine ruhige Hand haben oder eine Kamera-App mit elektronischem Bildstabilisator verwenden (z.B.HDR Camera oder Camera ZoomFX).

#Achtung:# einige Nutzer beschweren sich pauschal über schlechte/unscharfe Fotos. Die Linse der Kamera ist ab Werk mit einer winzigen und kaum sichtbaren Folie geschützt, die man natürlich zuerst entfernen muss! Ich schätze, dass ein Großteil der Kritiken daraus resultiert, dass die Nutzer ihre Testfotos mitsamt der Folie geknipst haben. Denn die Qualität der Fotos ist zwar nicht High-End, aber für die Preisklasse nichtsdestotrotz wirklich gut. Zitat von GSMArena: "While we have seen better cameras come out of Samsung's imaging lab, we've seen very few that can compete with this one in the midrange market, aside from HTC's good 13MP snappers. In good light you can rest assured that the Galaxy A5 will capture a detailed and sharp image and will manage to capture it fast."

2. Die Haptik ist, man kann es nicht anders sagen, absolute Spitze. Meiner Ansicht nach kann da nicht einmal das Galaxy S6 mithalten. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber das Unibody-Aluminiumgehäuse des A5 ist ein echtes Juwel. Und ja, im Gegensatz zum Note 4 oder Galaxy Alpha ist auch die Rückseite aus (lackiertem) Metall, nicht nur der Rahmen (Quelle: u.a. areamobile, die bei Samsung nachgefragt haben).

Die Farbe des Gehäuses empfinde ich als sehr angenehm zurückhaltend: metallisch matt, dabei mehr champagner- als goldfarben und etwas dezenter als beim S6. Und anders als beim iPhone setzt sich die Farbgebung auch auf der Vorderseite fort, d.h. der Displayrahmen ist in dem gleichen Farbton gehalten, nicht weiß oder schwarz. Trotz des Goldtons ist das A5 sehr elegant und nicht prollig geraten.

Durch das sehr gute screen-to-body-ratio (Verhältnis Display zu restlichem Gehäuse) von 71% wirkt das A5 optisch sehr schlank. Dieser Eindruck wird durch die ultraflache Bauweise bestätigt: abgesehen von der leicht aus dem Gehäuse ragenden Kamera, ist das A5 mit einer "Dicke" von 6,7mm sogar 0,2mm dünner als ein iPhone 6. Trotzdem knarzt oder verwindet sich dank der Unibody-Konstruktion nix.

3. Das Super-AMOLED Display des A5 ist ein absolutes Sahnestück und lässt, von der Auflösung abgesehen, auch wesentlich teurere Smartphones im wahrsten Sinne des Wortes blass aussehen. Es ist schön hell (482 cd/m2, Quelle: notebookcheck) und damit auch bei direktem Sonnenlicht ablesbar, bietet kräftige, satte Farben, den AMOLED-typischen, theoretisch unendlichen Kontrast (Schwarzwert=0,00 cd/m²), ist extrem blickwinkelstabil und damit ein echter Hingucker. Das bei GSMArena gemessene "Sunlight contrast ratio" beträgt 3.895 Punkte, womit sich das A5 auf Platz 6 in der Bestenliste katapultiert - praktisch auf Augenhöhe mit, d.h. dicht hinter Note 4, Note 3 und iPhone 5, jedoch bereits knapp vor dem iPhone 6, das es "nur" auf Platz 7 schafft.

Stichwort Auflösung: was auf den ersten Blick als Nachteil erscheinen mag, ist in der Praxis gar keiner. Bei einer Bildschirmdiagonale von 5" ist der Unterschied zu einem 1080p-Display nur bei sehr genauem Hinsehen zu erkennen. Im Alltag fällt er aber nicht ins Gewicht. Mehr noch: die geringere Pixelzahl sorgt für ein ungemein flottes Ansprechen des Touchwiz-Launchers und erst recht des nachinstallierten Nova Launchers. Die relativ schwachbrüstige Hardware (Snapdragon 410 samt Adreno 306) entpuppt sich als kompetent genug, um zumindest im 2D-Betrieb kein Ruckeln aufkommen zu lassen.

Anmerkung am Rande: Apple hat beim iPhone 6 nicht umsonst ebenfalls auf einfaches HD bzw. leicht erhöhte 750p gesetzt - so fluppt einfach alles besser, und das erwartet der iPhone-Käufer ganz einfach (nicht ironisch gemeint, ist halt so). Immer vom Kunden her denken...

4. Der Akku ist mit 2300 mAh ausreichend groß bemessen. Und auch hier zeigt sich, warum es sinnvoll sein kann, eine Low End-CPU zu verbauen: in Kombination mit dem 720p-Display zieht das A5 nur sehr wenig Strom. Man kommt auch bei eifriger Nutzung locker über den Tag, Gelegenheitsnutzer dürften auch 2-3 Tage schaffen. Die Aufladezeit ist kurz. Ein leergezogener Akku lässt sich in ziemlich exakt 2 Stunden wieder auf 100% laden.

Bleibt eigentlich nur der kleine Wermutstropfen, dass der Akku nicht wechselbar ist. Aber mal Hand aufs Herz: wer von uns hat schon wie oft den Akku wirklich tauschen müssen? Das kommt sicherlich ganz selten mal vor, aber ich selbst habe von dieser Möglichkeit noch nie Gebrauch gemacht. Tipp: das Handy allerspätestens bei 10% aufladen, im Idealfall immer möglichst voll geladen halten und nach Beendigung des Ladevorgangs nicht allzu lange am Netzteil lassen. Und wenn man wirklich mal mehr Strom für unterwegs braucht, tut's zur Not auch eine externe Powerbank.

5. In Sachen Telefon/Konnektivität kann das A5 ebenfalls punkten. Die Empfangsleistung des A5, sowohl 2G/3G als auch WiFi, ist sehr gut, deutlich besser als bei meinem Note 4. Die Sprachqualität ist ebenfalls gut, da gibt es nichts zu meckern.

6. Der Lautsprecher ist relativ leise, aber dennoch laut genug, dass mein eingehende Anrufe oder Nachrichten gut hört. Dass es nur einer ist und das A5 daher keinen Stereoton ausgibt, ist IMO vollkommen irrelevant. Zum Musikhören muss man bei einem Smartphone sowieso Kopfhörer nehmen, und da sieht es wieder ganz anders aus: sicher gibt es für Audiophile bessere Alternativen, aber nichtsdestotrotz ist der Klang, den der Soundchip des A5 produziert, sehr gut.

7. Vielleicht noch ein paar Worte zur Leistung: wie eingangs erwähnt, ersetzt das A5 ein Galaxy S3. Diesem ist es in Sachen Leistung sogar deutlich überlegen(!). Vor allem was die Alltagsnutzung angeht, hängt das A5 das lt. Chip-Ranking beste Smartphone des Jahres 2012 locker ab. Ein wesentlicher Grund dafür dürften auch die 2 GB RAM sein, die auf ein erfreulich schlankes Touchwiz treffen. Bei 3D-Games sind beide ungefähr gleichauf, jedoch ebenfalls mit spür- und messbaren Vorteilen für das A5. Im AnTuTu-Vergleich sortiert es sich mit (selbst gemessenen) 21.874 Punkten über S3 (~16.300), Note 2 (~17.500) und S5 Mini (~18.300) und etwas unterhalb des S4 (~25.000) ein. Im GFXBench (T-Rex) beträgt der Abstand des A5 zum S3 526 zu 409 Punkte (+29%).
Wer es also partout nicht lassen möchte: Spiele wie Real Racing 3, Dead Trigger 2, Asphalt 8 oder FIFA 15 laufen auch auf dem A5 gut bis sehr gut, das belegen zahlreiche Youtube-Videos. Verantwortlich dafür ist natürlich ebenfalls die eher niedrige 720p-Auflösung. In Sachen High End Gaming ist das A5 sicherlich nicht zukunftsfest, aber für ein Spielchen zwischendurch dürfte es auch in ein oder zwei zwei Jahren noch locker reichen.

Der verbaute interne Speicher ist samsungtypisch extrem schnell und hängt im Vergleich bei notebookcheck sogar wesentlich stärkere Geräte ab. Vor allem bei der Schreibrate ist das A5 selbst Modellen wie dem HTC One E8 (+233%) oder dem Sony Xperia Z3 (+275%) turmhoch überlegen. Zum Vergleich: beide laufen mit einem 2.5 GHz Snapdragon 801.

Ein weiterer Vorteil der kleinen Snapdragon-CPU: selbst im Dauerbetrieb ist keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Das einzige, was lauwarm wird, sind die Stellen, an denen man das A5 in der Hand hält - also eher Handwärme, die sich auf das Gerät überträgt. Kein Vergleich zu den >80°C, die High End-Smartphones unter Last erreichen können. Das A5 bietet also keine Wahnsinnsperformance, dafür findet aber auch kein Downclocking statt, auch nicht unter Vollast. Die Performance bleibt selbst dann exakt gleich, wenn man den AnTuTu Benchmark zehnmal hintereinander laufen lässt. Lediglich beim Ladevorgang kann sich die Rückseite im Bereich des Akkus etwas erwärmen, das liegt aber am Schnellademodus und ist normal.

6. Auch sonst hat Samsung nicht gespart: geschützt wird das A5-Display durch Corning Gorilla Glass 4, LTE, ANT+ und NFC sind mit an Bord, und der interne Speicher von 16 GB kann per micro-SD um bis zu 64 GB erweitert werden (offiziell, 128 GB müsste man einfach mal ausprobieren). Infrarot fehlt zwar, aber das ist auch ein eher seltenes Feature. Und ich nutze mein Smartphone nur im Notfall als Ersatz für die Fernbedienung. Dafür gibt es auch hier Samsungs aus der Note-Reihe bekanntes Multi-Window-Feature und den Modus zur einhändigen Bedienung, in dem das gesamte Interface so weit geschrumpft wird, dass es auch mit einer kleineren Hand problemlos bedienbar ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist die geringe Strahlenbelastung. Mit einem SAR-Wert von nur 0,25 W/kg liegt es in der Chip-Liste der strahlungsärmsten Handys auf Platz 3, hinter S6 Edge (0,22) und Note Edge (0,24). Da sich ja die Anzeichen mehren, dass Handystrahlung tatsächlich Krebs auslösen kann, ist es einfach beruhigend, eines der drei strahlungsärmsten Smartphones der Welt zu besitzen.

Fazit:
Auch wenn ich mir ein solches Gerät vermutlich selbst nicht anschaffen würde (wer weiß - vielleicht das A9? ;-) ), so bin ich vom Galaxy A5 doch sehr, sehr angetan. Es ist sicher nicht für Technikfreaks geeignet, die immer die schnellste und beste Hardware haben wollen. Normalnutzer aber erhalten zu einem mittlerweile anständigen Preis (aktuell 279 EUR) ein Smartphone, das dort, wo es darauf ankommt, so richtig klotzt: das Gehäuse ist eines der besten und hochwertigsten aller Smartphones überhaupt und konkurriert direkt mit Galaxy S6 und iPhone, der Bildschirm ist erste Sahne, Akkulaufzeit und Kamera sind gut bis sehr gut.

Außerdem gibt sich das A5 bei eher nebensächlichen Eigenschaften wie der reinen 3D-Leistung immerhin keine Blöße, dafür fühlt es sich aber dank der Kombination aus relativ geringer Pixeldichte, sehr gut optimiertem Touchwiz und schnellem Speicher extrem schnell an. Alles flutscht ruckfrei über den Bildschirm, Apps starten zügig, und auch beim Webbrowsing ist das A5 verzögerungsfrei bei der Sache - "snappy" ist ein gern dafür gebrauchter englischer Ausdruck.

Ein tolles Smartphone, mit dem man eigentlich nichts falsch machen kann!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2015 10:30 PM CET


Goat Simulator
Goat Simulator
Preis: EUR 0,00

2.0 von 5 Sternen Zum Glück war's umsonst..., 8. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Goat Simulator (App)
Schwache Grafik, daran gemessen lächerlich hohe Hardwareanforderungen, schlechte Steuerung, sinnfreies Spiel. Und witzig ist es eigentlich nur, wenn man auf Slapstick steht.


The Oblivion Particle (Limited Edition)
The Oblivion Particle (Limited Edition)
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut - Besser - Spock's Beard!, 21. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was ist denn hier passiert? Da liefern Spock's Beard vor gut zwei Jahren ein unglaublich gutes Album ab, eins von der Sorte, die man immer und immer wieder hören möchte und die man ohne Bedenken neben die ganz großen Klassiker in den Plattenschrank/ins CD-Regal stellt. Ende der Fahnenstange, zumindest normalerweise - und dann das hier!
Als ob es nichts wäre, hauen die Bärte hier ein Opus heraus, das es an Spielfreude und Opulenz locker mit seinem Vorgänger aufnehmen kann. Stilistisch zwar immer noch typisch Spock's Beard, aber mit noch mehr Abwechslung, Spielfreude und - ja, auch mit noch mehr Frickelei. SB sind eine DER Vorzeige-Prog-Bands, und diesem Anspruch werden sie auch in technischer Hinsicht wieder vollends gerecht. Vor allem Alan Morse mutiert hier mitunter zum Griffbrettflitzer, und auch Ryo Okumoto drückt dem Ganzen wieder seinen typischen Stempel auf.

Auffällig ist aber, dass außerdem die Bandbreite an Stimmungen, die SB mit ihrer Musik erzeugen, auf dieser Scheibe noch einmal mehr in die Breite (und Tiefe) geht. Für mein Dafürhalten haben Spock's Beard durch den Wechsel auf Lead Vocal- und Drummer-Position musikalisch dazugewonnen. Ohne ihren klassischen Sound zu verraten, schweifen sie nun mit beeindruckender Lässigkeit auch gern einmal in andere musikalische Gefilde ab. Ted Leonard (Fan u.a. von YES, Jellyfish und Kansas) trägt sicherlich nicht unerheblich dazu bei. Das ganze Album klingt durch die dargebotene stilistische Vielfalt nicht nur technisch extrem anspruchsvoll, sondern dabei auch ungemein frisch. Stillstand ist Volksmusik - wenn das hier also ein Ausblick auf die musikalische Weiterentwicklung der Band ist, auf jeden Fall mehr davon!

Vorab ein paar Worte zum Unterschied zwischen Vinyl- und CD-Fassung: ich habe mir die Vinylversion gegönnt, und die ist wirklich rundum gelungen. Das Album klingt warm und rund und ist trotzdem angenehm druckvoll, ohne anstrengend zu werden - der Klang ist insgesamt brillant und kristallklar. So muss es sein! An der Ausstattung wurde diesmal im Vergleich zum Vorgängeralbum allerdings etwas gespart: die Hüllen der beiden Scheiben bestehen aus einfachem weißen Papier, kein Vergleich mehr zu den schick bedruckten Hüllen von BNaDS. Außerdem liegt nur noch die einfache CD-Version bei, nicht mehr die Limited Edition. Schade zwar, aber zum Glück ist ein simples Black Sabbath-Cover für mich jetzt nicht kriegsentscheidend. Und das, worauf es ankommt, ist unbestreitbar erste Sahne - das Vinyl: keine Fertigungsmängel, kein Höhen- oder Seitenschlag, praktisch kein knacksen/kratzen zu hören. Meine offiziell als 180g-Vinyls angepriesenen Scheiben wiegen dabei in der Tat fast 200g (194g, um genau zu sein). Sehr gut!

Der CD-Version kann man zum Glück bescheinigen, dass die Dynamik intakt ist. Allerdings ist sie ziemlich laut gemastered, sodass insbesondere die Drums etwas um Aufmerksamkeit ringen müssen. Dennoch ist die CD-Fassung ebenfalls hörenswert. Wir bewegen uns hier eher im Bereich "Geschmackssache" - wer weniger Wert auf hohe Dynamik legt oder ganz einfach keinen Plattenspieler besitzt, kann also bedenkenlos zugreifen. Wir verlassen anscheinend langsam das Tal der Tränen... :-)

Nun denn, zur Musik!

Mit "Tides of Time" geht es entspannt los. Ein gerade zu Beginn typischer SB-Song, der gleich Vertrauen schafft, bevor er dann komplexer und damit auch interessanter wird. Hintenraus ist "Tides of Time" dann wieder sehr geradlinig, ein stimmungsvoller, gelungener Einstieg, der gut ins Ohr geht. Ich habe lange überlegt, welchen stilistischen Einfluss ich da teils unterschwellig, teils deutlich hörbar wahrgenommen habe: IQ und Eloy sind es, die da im Stile von "Dark Matter" durchscheinen und "Tides Of Time" phasenweise einen wunderbar sphärischen Touch verleihen.

Das bereits vorausgekoppelte "Minion" ist ein toller, flotter ProgRock-Song, der teilweise stark an Enchant erinnert - Ted Leonards Gesang sowieso, aber auch die Gitarre. Ein funkiger Rocker mit schöner Hookline, gefällt mir sehr gut.

"Hell's Not Enough" - klingt schwermütig, ist es aber nicht. Wohl eher übermütig. Nach dem gelungenen Einstand ins Album gehen die Jungs hier einfach mal raus zum spielen. :-) Was als straighter Rocksong startet (Gitarre und Flöten, Jethro Tull lassen grüßen), mutiert zu einer rasanten Achterbahnfahrt. Dave Meros holt alles aus seinem Schlagzeug raus, Ted Leonard zeigt einmal mehr, dass er einer der absolut besten seines Fachs ist, und Alan Morse packt hier einen betörend schönen Gitarrensound aus, roh und unverfälscht und dennoch warm, und damit spielt er auch noch ein Solo zum Niederknien. "Hell's Not Enough" ist eine Art Geheimtipp auf diesem Album.

"Bennett Built A Time Machine" ist zwar nicht der Opener, aber dennoch der wohl beste Einstieg in dieses Album. Tanzbar, würde ich fast sagen, erwischt man sich doch ständig dabei, mit Fuß und/oder Kopf mitzuwippen. Die Beatles & alten Pink Floyd lassen grüßen, ganz stark - ein Instant-Ohrwurm! Vom allerersten Hördurchgang war ich in dem Song "drin", keine Eingewöhnung nötig. Sehr außergewöhnlich in dieser Musikkategorie. ;-)

"Get Out While You Can" ist düsterer, treibende Drums, tolles Keyboard, und Ted Leonard singt so rauchig, wie ich ihn in über zwanzig Jahren noch nie gehört habe. Nicht nur hier zeigen Spock's Beard ihr besonderes Talente für eingängige Refrains. Alles in allem der am einfachsten gestrickte Song des Albums, gerade wegen seiner vergleichsweise kurzen Spieldauer (als einziger bleibt er unter 5 Minuten) ist er aber sehr angenehm zu hören.

"A Better Way To Fly" begeistert mit tollen Tempowechseln und extremer Kunstfertigkeit. Dave Meros und Jimmy Keegan gehen hier so richtig ab, man sieht das breite Grinsen der beiden förmlich vor seinem geistigen Auge. In knapp neun Minuten holen die Jungs hier alles aus ihren Instrumenten respektive Stimmbändern heraus. Mit stellenweise hohem Tempo, aber auch ruhigen Passagen, teils sehr rhythmusbetont, teils wiederum mit Anklängen an IQ (z.B. ab 7:00 min.). Ein sehr runder Song, der keine Wünsche offen lässt.

"The Center Line" - wow. Einfach wow. Ein betörendes Klavierintro im Klassik-Gewand, das in einen lebhaften, ebenso klassischen Rocksong im Stil der 80er-Jahre mündet - samit galoppierendem Rhythmus, irgendwo zwischen "Eye of the Tiger", Roxette und Led Zeppelin. In seiner beinahe popmusikartigen Dynamik ist das ziemliches Neuland für Spock's Beard, ziemlich mutig. Mal sehen, was Hardcore-Fans davon halten, aber dieses Teil macht einfach richtig Bock. :-D
...und gerade, wenn man akzeptiert, dass man hier nur wenige Prog-Elemente zu hören bekommt, hauen die Jungs einen Abschluss rein, der vertrackter kaum sein könnte. Bloß nicht zu radiotauglich werden - Hut ab!

"To Be Free Again" ist mit 10:27 min. der Longplayer des Albums (die übrigen Songs sind mit durchschnittlich 6-7 Minuten allerdings auch nicht gerade kurz). Und diese Spieldauer wissen die Bärte zu nutzen. Ein wunderbar langes Instrumentalintro (immer gut :-) ), eine erste Strophe mit Anleihen bei "The Police", rockige Bridge, wuchtige, hymnische Refrains, die wiederum irgendwie an die große Zeit der 70er/80er-Jahre erinnern. Das ganze kontrastiert mit einem nachdenklichen, sehr ruhigen Mittelteil (ein bisschen Keyboard, sparsamer Bass, etwas Gesang), der in ein mitreißendes, opulentes Outro mündet.

"Disappear" ist der würdige Abschluss eines umwerfenden Albums. Hier zeigen Spock's Beard noch einmal ihre technische Perfektion, da ist einfach alles drin, was den Fan komplexer Rockmusik begeistert. Ruhiges Intro, begeisternde Tempowechsel in der Mitte, mehrstimmiges, gewaltiges Finale, Wahnsinn!

"The Oblivion Particle" ist meiner Meinung nach eines der absolut besten SB-Alben. Für mich steht es auf Platz 1, dicht gefolgt von dem nicht minder genialen "Brief Nocturnes and Dreamless Sleep". Wo andere Bands mit der Zeit gern in Beliebigkeit und Langeeweile versinken, sorgen Spock's Beard für Begeisterung und Gänsehaut. Besser geht's nicht! (OK, dachte ich letztes Mal auch schon. Schaun mer mal... ;-) ).


JK2-Touch
JK2-Touch
Preis: EUR 2,75

5.0 von 5 Sternen Fantastischer Port, wie üblich bei Beloko., 20. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: JK2-Touch (App)
Hatte mir den Port schon bei Google Play gekauft, dort ist er allerdings grundlos einer botgesteuerten Säuberungsaktion zum Opfer gefallen (hat eine Menge "unschuldiger" Emulatoren getroffen). Wie dem auch sei: die Touch-Eingabe ist perfekt gelöst, extrem flexibel und völlig frei konfigurierbar. Die Performance ist selbst auf einem eher alten S3/Note 2 tadellos.

Zum Spielen muss man das Original besitzen (die alten CDs aus dem Keller oder z.B. die Steam-Version) und einfach die beiden Dateien "assets0.pk3" und "assets1.pk3" aufs Handy kopieren. Aus rechtlichen Gründen darf Beloko Games natürlich nicht das Spiel selbst hier vertreiben.

Zum Gameplay muss man wohl nicht mehr viel sagen: Gemeinsam mit Jedi Academy das wahrscheinlich beste Actionspiel aus dem Star Wars-Universum. Unbedingt kaufen!


QUMOX Speicherkarte MicroSDXC 64GB UHS-I Grade 1 Class 10 mit SD Adapter für Smartphones und Tablets
QUMOX Speicherkarte MicroSDXC 64GB UHS-I Grade 1 Class 10 mit SD Adapter für Smartphones und Tablets
Wird angeboten von Sunwood-DE
Preis: EUR 17,62

1.0 von 5 Sternen Montagsmodell oder Chinaschrott?, 19. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Egal. Auf jeden Fall hat die Karte bei mir nach nur knapp einem Monat den Geist aufgegeben. Mein Handy erkennt sie gar nicht mehr bzw. wirft sie als "defekt" wieder aus. Am PC kann ich immerhin noch die Daten lesen, aber weder schreiben noch löschen oder die Karte formatieren. Die im Netz kursierenden Fixes (regedit -> StorageDevicePolicies, diskpart, low level format tools etc.) haben allesamt nicht funktioniert. Sieht also nach einem Hardwaredefekt aus.

Und das tollste: weil ich meine Daten nicht löschen kann, kann ich die Karte natürlich auch nicht umtauschen! :-(

Ob's vielleicht an der Nutzung liegt? Mein Smartphone (Note 4 910F) wird wegen der Snapdragon-CPU mitunter extrem heiß (bis >80°C), und ich nutze meine SD-Karten grundsätzlich sehr intensiv, also nicht nur für ein bisschen Musik und ein paar Fotos. Meine Vermutung: das Teil ist einfach minderwertig produziert worden. Bei normaler Benutzung in einem weniger atomaren Handy wird die Karte wohl problemlos länger halten. Jedoch sind für mich diese No-Name-Dinger erstmal gestorben.

Kurz noch zur Karte um Übrigen: read/write war bei mir in Ordnung (38 MB/s / 18 MB/s), da bestand für mich kein Grund zur Klage. Lieferung und Verpackung waren Amazon-typisch schnell und tadellos.

Also: ist vielleicht nur ein Einzelfall, wenn ich mir die übrigen Rezensionen so anschaue, aber meine Befürchtungen wurden, was dieses Billigteil betraf, voll und ganz bestätigt. Hab mir jetzt also doch eine Original Samsung-Karte gekauft, mal sehen, ob die besser ist. Witzigerweise ist sie mittlerweile auch genauso günstig. :-)


D-Touch - [Port of Doom]
D-Touch - [Port of Doom]
Preis: EUR 2,50

5.0 von 5 Sternen Die Ursuppe aller Shooter., 25. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: D-Touch - [Port of Doom] (App)
Verfeinert mit großartiger Steuerung. Der beste Port, den es für Android gibt. Wer das Original liebt, kann hier bedenkenlos zuschlagen.


RTCW-Touch
RTCW-Touch
Preis: EUR 1,99

5.0 von 5 Sternen Top!, 25. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: RTCW-Touch (App)
Belokos Ports sind einfach perfekt. Touchsteuerung vom Feinsten, davon können sich EA, Gameloft & Co. ein paar ganz dicke Scheiben abschneiden.


Hand.Cannot.Erase (Limited Edition)
Hand.Cannot.Erase (Limited Edition)
Preis: EUR 19,98

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioses Erlebnis., 9. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ja mittlerweile schon recht spät dran, daher verzichte ich auf eine inhaltliche Rezension. Das würde bei mir sowieso nur auf Spoiler hinauslaufen, und das sollte man bei einem Buch/Film (was Hand. Cannot. Erase in gewissem Sinn ist) ja auch tunlichst unterlassen. ;-)

Stattdessen MUSS etwas zu dem Klang dieses Albums gesagt werden. Hut ab, SW! Im Unterschied zu 99,9% aller übrigen Produktionen legt der Meister auch bei digitalen Veröffentlichungen Wert auf hohe Dynamik und perfekt abgemischten Sound.

So klingt bereits die CD-Version hervorragend und lässt praktisch keine Wünsche offen. Im Vergleich dazu ist z.B. die Vinyl-Fassung, wenngleich - bedingt durch das Medium an sich - messbar etwas dynamischer, so doch keinesfalls ein Quantensprung. Zu hören ist der Unterschied jedenfalls, wenn man ehrlich ist, kaum. Die CD scheint mir etwas mehr Bass (=Geschmackssache) zu liefern, das war's aber auch schon.

Hervorheben möchte ich aber die 5.1-Fassung der DVD (ich habe mir aus Neugierde LP und Ltd. Edition gegönnt.): hier übertrifft HCE sogar das Niveau von "Grace For Drowning". Das gilt auch dann, wenn man für den Kopfhörergebrauch das DTS-Material neutral auf Stereo heruntermischt (Spielerei, ich weiß... ;-) ). Interessanterweise klingt HCE auf diese Weise sogar noch einen Tick klarer als die CD oder die ebenfalls auf der DVD enthaltene 96/24-Fassung.

Insgesamt muss man aber für alle Versionen sagen: ich habe selten ein vergleichbar perfekt abgemischtes Album gehört. SW brennt hier ein wahres Feuerwerk an Dynamik und kristallklarem Sound ab - brillant im reinsten Wortsinn. Ein sehr schönes Beispiel ist z.B. "Routine" - wie man Ninets Lippenschluss beim "p" am Ende der Zeile "...helps me to sleep." hören kann - als hauche sie einem direkt ins Ohr. Wie ihre Stimme dann später über dem finsteren Gebrodel zu schweben scheint, das darunter tobt, bevor schließlich alles in sich zusammenstürzt - fantastisch. Wie man jedes Element jederzeit heraushören und räumlich verorten kann, die klare Abgrenzung der Instrumente selbst dann, wenn es laut und orchestral wird (z.B. in Ancestral) - fabelhaft. Die richtige "Hardware" vorausgesetzt, bietet HCE ein unvergessliches Hörerlebnis.

Fun fact: SW hat kürzlich in einem Interview (bei digitaltrends) über (schlechtes) Mastering gesprochen und darüber, welche Konsequenz er daraus gezogen hat: "[...]I don’t have any of my work mastered. It goes straight from my mixes — flat transfers onto the disc. [...]I’m at the stage now where I’m 100 percent confident that what I produce out of my studio is exactly the way I want people to hear it. I actually bypass mastering completely now."
Das unverfälschte Ergebnis also - daran sollten sich 99,9% der Musikindustrie mal ein Beispiel nehmen. :-)
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2016 10:12 PM CET


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