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Rezensionen verfasst von
Claus Stahl "Claus Stahl" (Köln)
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Axiom (Lp+CD+Dvd) [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Axiom (Lp+CD+Dvd) [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Preis: EUR 20,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nie den leichten Weg, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie viele andere Rezensenten, habe auch ich mir zuerst die CD über Kopfhörer angehört. Nach dem ersten Durchgang war ich ehrlich gesagt weder enttäuscht noch euphorisch. Alles hörte sich nach Archive an und dann doch wieder anders. Als ich mir dann den Film angesehen habe, hat sich mir die Musik zumindest ein wenig mehr erschlossen.

Der Film ist sehr künstlerisch und eigentlich auch gut gedreht, wenn man bedenkt, dass hier keine Hollywood-Millionen dahinter stecken. Mich erinnerte der Film sehr an Orwells 1984 oder an Brazil. Das Thema hat es Archive offensichtlich angetan, denn es paßt zu dem Werk Controlling Crowds.

Sehr düstere Endzeitstimmung.

Pollard macht einen wirklich tollen Job in dem Song Distorted Angels. Sehr gefühlvoll und facettenreich leitet er Axiom ein.

Das Titelstück Axiom dann hat ein 4-minütiges Intro, in dem man eigentlich nur ein Glockengeläut hört. Dann aber beginnt das Stück mit den typischen Archivemitteln; eine einfache Keyboard-Line, die einem mit kurzem Ausnahmen bis zum Ende des Songs immer und immer wieder eingehämmert wird. Dass die beiden Masterminds ursprünglich aus der House-Szene kommen, beweist auch wieder einmal dieses Stück. Der ach so kleine Anfang bläst sich immer weiter auf, wird zu einem Ungetüm und fällt dann wieder in sich zusammen. Meistens endet dann auch so ein Stück wieder mir dem Anfangsthema des Songs. Nicht wirklich neu, denn das macht nun mal wirklich den typischen Archive-Stil aus. Bei Lights, Again und vielen anderen Archive-Monstersongs oft verwendet. Anders als andere Rezensenten stört es mich auch nicht, dass das Stück instrumental bleibt.

Baptism
Ein sehr kraftvoller und verquerer Song. Pen mach seinen Job als Sänger dieses Stücks ebenfalls gut. Leider jedoch stört es mich bei Pen immer wieder, dass er doch eine Stimme hat, die man eher als flat bezeichnen könnte.
Das Video hierzu ist wohl das heftigste aus dem Axiom-Film. Falls es jemanden gibt, der mir das Video erklären kann, dann wäre ich ihm dankbar.

Transmission Data Terminate

Spannend. Geht sehr in die Richtung Massive Attack. Das ganz kurz angespielte Klavier (1:53), hätte ich mir öfter gewünscht. Es hätte dem Song noch eine jazzige Komponente hinzugefügt, die ich interessant gefunden hätte.

Die zweite Hälfte des Songs singt dann Holly Martin, eine Sängerin, die man erst ab dem letzten Album kennen lernen durfte. Holly hat eine Weltklasse-Stimme. Unfassbar, mit wie wenig sie ein Maximum an Effekt erzielen kann. Für meine Begriffe hätte man Holly ruhig öfter mal ran lassen sollen. Großartig.

The Noise of Flames Crashing

Erster Auftritt von Maria Q. Sphärisch und sehr reduziert. Maria singt wie immer fehlerfrei, allerdings auch ein wenig langweilig. Ich schätze Maria Q sehr, weil man sich immer auf ihre professionelle Stimme verlassen kann. Holly allerdings hat dann doch eine viel markantere Stimme. Nettes Stück, aber nicht das erste seiner Art.

Shiver

Der "hellste" Song des ganzen Albums. Eine ähnliche Nummer wie "Chaos" von der Controlling Crowds. Irgendwie schön, aber leider auch ein wenig belanglos.

Axiom - Reprise

Wer beim Titelstück keine Lust hat auf ein 4-minütiges Glockengeläut oder nicht in der Lage sein sollte, die Glockenpassage mit einem Audioprogramm rauszuschneiden, der ist besser bei dieser Version aufgehoben.

Wirklich anderes ist der Song wirklich nicht. Da hätte man bei einer Reprise und vor allen Dingen bei einer Spielzeit von knapp 40 Minuten mehr rausholen können, wie ich finde.

Fazit:

Archive macht es sich nun wirklich nie leicht. Wieder einmal schwer verdauliche Kost. Weit weg von Hitgedanken bewegt sich Archive zwischen Kunst, Gesellschaftskritik, Provokation und dem immer wieder neu aufgelegten typischen Archive-Sound.
Ich finde es gut, dass die Band sich immer wieder die Freiheit nimmt, Projekte zu verwirklichen, die ihre eigene Idee von Musik verkörpern. Ungeachtet, ob das Publikum alles nachvollziehen kann.

Axiom ist ein sehr ambitioniertes Kunstprojekt und manchmal vielleicht ein wenig zu ambitioniert. Das Archive wirklich ein Album mit einer Spielzeit von unter 40 Minuten präsentiert, ist zwar wieder einmal ein Beweis für die Uneinschätzbarkeit der Band, aber auch ein wenig enttäuschend.

Es stimmt auch, dass hier kein Song drauf ist, den man sonst auf einem Archive-Album erwartet. Kein Again, Finding it so hard, Lights, Controlling Crowds etc. Am ehesten ist da noch Axiom zu nennen. Da es ein Side-Projekt ist, geht das für mich irgendwie in Ordnung. Beim nächsten Album sollten die Jungs dann aber wieder mindestens einen Monstersong bringen und die maximale Spielzeit ausnutzen.

Archive war, ist und wird vor allen Dingen immer eines bleiben,- ANDERS!!!

dude


Sing Meinen Song - das Tauschkonzert
Sing Meinen Song - das Tauschkonzert
Preis: EUR 15,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich sehr gut!!!, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine weitere Fortführung. Erst kam DSDS, dann Popstars(oder umgekehrt?). Casting Shows, in denen man wenig gute musikalische Momente hatte, jedoch dafür umso mehr Momente, in denen mehr oder weniger talentierte Sänger runtergeputzt wurden. Dann irgendwann vor drei Jahren kam Voice of Germany. Alles war anders, weil wohlwollend und die Qualität der Sänger war um einiges besser als in allen Casting Shows vorher.
Aber nun, nach der dritten Staffel merkt man dann doch, auch hier wird fernsehtechnisch manipuliert und die ständigen Aussagen wie " besser als JEMALS zuvor" etc. kann man dann einfach irgendwann auch nicht mehr hören.

Nach der legendären ersten Staffel von Voice of Germany ist Xavier Naidoo dann nach der zweiten Staffel ausgestiegen, hat glücklicherweise ein Angebot von Bohlen für DSDS ausgeschlagen und nun sein eigenes Konzept auf den Markt gebracht.

Niemand bekommt ein Foto, einen Plattenknebelvertrag, ne Dieter Bohlen Produktion oder wird nach Hause geschickt. Was für ein Glück, denn schon in der ersten Staffel von Voice of Germany sagten alle Stars in der Jury, dass es eigentlich nicht in Ordnung ist, Musik nach Kriterien wie besser und schlechter zu beurteilen.

Hier treffen 7 Sänger/Musiker aufeinander, die MITEINANDER gute Musik machen wollen und die völlig blödsinnigen Grenzen der verschiedenen Musikrichtungen aufheben wollen. Und was soll man sagen, es gelingt. Selbst ein Gabalier, der sicherlich mit den meisten Vorurteilen zu kämpfen hat (Volksmusik) punktet nicht nur mit einer erfrischenden und sympathischen Art, sondern ist auch gesanglich gar nicht mal so schlecht.

Titel 1: Turn it into something special
Der Singer/Songwriter Gregor Meyle beweist hier zwar ein gutes Gefühl für Musik, wie in jeder bisher ausgestrahlten Sendung, jedoch ist diese Nummer nicht unbedingt einer der besten Performances dieses Musik-Projekts.

Titel 2: This is my Time
Roger Cicero, der wie Naidoo sagt, beste und versierteste Sänger, zeigt ganz klar, was er so drauf hat, jedoch ist diese Version auch nicht wirklich was anderes, als man von ihm erwarten würde.

Titel 3: Sunday Lover
Gregor Meyle legt mit dieser Version vielleicht die beste Version überhaupt hin. Viel besser als das Original und mit einer wirklich sommerlichen und erfrischenden Art dargebracht. Spitze.

Titel 4: Open your Eyes
Sasha singt diesen Song unfassbar gut. Xavier Naidoo bezeichnet Sasha als den Allrounder dieses Projekts und das ist er zweifelsohne auch. Wenn Sasha doch bei seinen eigenen Songs (ausser bei Dick Brave) auch mal so gut wäre. Schon bei dem Swingprojekt mit Xavier Naidoo und Rea Garvey war er der eigentlich beste Sänger, denn er verkörperte den Swing einfach mehr als die beiden andernen Sänger, die zwar auch hervorragende gesangliche Qualitäten besitzen, jedoch in anderen Musikrichtungen mehr zuhause sind.

Titel 5: Amoi Seg`ma uns wieder
Xavier Naidoo war sichtlich ergriffen von diesem Song. Er singt den Song auch wirklich gut, denn schon den Dialekt macht er verhältnismäßig gut nach.
Naidoo ist vielleicht nicht so versiert wie Cicero oder so ein kompetter Allrounder wie Sasha, er hat jedoch eine Komponente, die meistens dann doch alle anderen ausstechen läßt,- eine unfassbare Stimme.
Ich meine auch gewisse Unsicherheiten festgestellt zu haben bei den bisherigen Sendungen, denn die zwar tollen "Yeah's" sind zwar beeindruckend, in der Quantität allerdings dann doch machmal zu viel. Er versucht damit Unsicherheiten bei den Tonartwechseln zu kaschieren. Wenn er es dann mal hinkriegt, ist er einfach unschlagbar, aber wenn nicht, dann singt er zu viele dieser "Yeah`s".

Titel 6: Zuckerpuppen
Super Song und Sarah Connor singt den Song auch wirklich passable, aber eigentlich hätte ich hier Ihre jazzige Version von "I feel lonely" bevorzugt, da war sie weltklasse.

Titel 7: In diesem Moment
Eigentlich war Sandra Nasic mir in der ersten Sendung unsympathisch, weil sie mir nicht den Eindruck vermittelt hat, sie wäre gerne dabei. Das legte sich dann allerdings in den weiteren Sendungen. Diesen Song singt sie gut, aber da ginge eigentlich noch mehr, wie ich glaube. Sie hat mich aber musikalisch wirklich positiv überrascht über die ganzen Sendungen hinweg.

Titel 8: Die Liste
Nette Nummer und auch ganz süß gesungen. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Auffällig, wie er sich doch immer wieder mal anhört wie Konstantin Wecker.

Titel 9: From Zero to Hero
Unfassbar gut gesungen von Sasha und viel viel besser als das Original, welches man sich ja eigentlich nicht anhören kann. Wenn ich entscheiden müsste, welche Gesangsleistung die bisher beste über die Sendungen war, dann wäre mein Favorit Sasha, der einfach Dampf hat und nicht einmal verkackt.

Titel 10: Bounce
Ebenfalls, wie schon bei Sasha, eine Hammerleistung und in der Version viel besser als das Original. Hut ab Frau Nasic.

Titel 11: Du bist das Licht
Ein Song, den ich bisher nicht kannte, da die Songs von Meyle und Naidoo noch ausstehen. Was soll ich sagen, ich hör dem Mann mit seiner Stimme und seiner Art deutsche Titel zu interpretieren einfach gerne zu. Er ist einfach the Voice und das hat er allen anderen voraus.

Titel 12: Ebenfalls noch nicht gehört, aber ich wüsste nicht, ob und wann ich Sarah Connor jemals eindringlicher und "echter" habe singen hören. Ihr steht, wie Sasha auch, eben dieses zu poppige im Wege. In diesem Song allerdings zeigt sie, dass sie zu den besten weiblichen Stimmen Deutschlands gehört.

Titel 13: Wo willst Du hin
Als bekennender Naidoo Fan freue ich mich natürlich noch über die Sendung in der seine Songs im Mittelpunkt stehen, allerdings ist die Version von Cicero zwar technisch wieder einwandfrei gesungen, jedoch auch irgendwie langweilig und eigentlich mit dieser Interpretation am Thema vorbei.

Titel 14: Dieser Weg
Auch wenn Gabalier nicht der beste Sänger unter der Sonne ist, so ist diese Version doch um einiges besser als die Cicero Version von "Wo willst du hin", denn er singt diesen Titel wesentlich ernsthafter als Cicero.

Titel 15: Und wenn ein Lied
Bis auf Sasha und Nasic meinte ich alle Sänger in dieser Version gehört zu haben. Ist nicht einer meiner Lieblingsnummern, aber irgendwie auch ganz nett und frisch.

Die Aufnahmequalität, die Arrangements und die Band sind extraordinär. Ich hoffe, es gibt weiter Auskopplungen dieses Zusammentreffens. Auch für eine Neuauflage mit neuen Sänger und Musikern ist aufgrund der sehr guten Einschaltquoten wohl gesort, das finde ich schön!!!

Also von mir eine ganz klare Kaufempfehlung

dude

Nachtrag CD2:

Um es vorweg zu nehmen, die zweite CD hält dem Standard der ersten CD nicht stand.

In den 7 bzw. 8 Sendungen gab es Interpretationen die eine höhere Qualität aufweisen konnten, als die Stücke, die hier noch mal auf der zweiten CD nachgeschoben worden sind.

Xavier Naidoo - If you believe

Jo, ganz nett aber auch nicht so besonders. Da hätte ich mir doch eher die Guano Apes- Nummer von Xavier gewünscht, die wirklich gerockt hat und die einen besseren Kontrapunkt zu den ganzen Xavier-Nummern gegeben hätte. Wie Nasic richtig bemerkt hat, sollte Naidoo öfter mal so fett abrocken, wie er es bei der Guano Apes- Nummer gemacht hat. Zwar hat er das hin und wieder auch mal mit den Söhnen und auch solo eindrucksvoll bewiesen, jedoch leider zu selten.

Andreas Gabalier - Lucky Day

Na ja, auch eben nur ganz nett

Sandra Nasic - Home Sweet Home

Eigentlich ne gute Nummer, aber dieses ständige Abrutschen in die Kopfstimme kann man gut finden,- muss man aber auch nicht. Sandra Nasic war über die ganzen Staffeln hinweg wohl die schlechteste der Sänger und Sängerinnen. Das liegt nicht nur an Ihrer distanzierten und teilweise angewiderten Art, sondern auch an Ihren Performances, bei denen sie fast nur vom Teleprompter abgelesen hat. Ich hatte den Eindruck, sie ist da nur wegen der Kohle da und das finde ich schade. Sie hatte, meiner Meinung nach, nur einen richtig guten Auftritt und das war bei "Bounce" von Sarah Connor.

Roger Cicero - I sing a Liad für di

Nee, mein lieber Roger, das war ja mal nix. Beim Durchhören der Staffeln eigentlich der konstanteste Performer, hat er hier doch ziemlich versagt. Das Steirische und seine Jazzstimme funktionieren überhaupt nicht.

Sasha - You just being you

Hätte ich von Sasha ehrlich gesagt mehr erwartet, weil er so viel kann. Hier nur Ok.

Xavier Naidoo - Wovon träumst Du Nachts

DAS Highlight auf der zweiten CD, wie ich finde. Cicero hatte vollkommen recht, als er sagte, er hätte gar nicht mehr das Gefühl, es wäre sein Song, sondern ein Naidoo Song. Hervorragend gesungen und interpretiert(besonders im Zusammenspiel mit dem Bassisten). Alle Achtung

Sarah Connor - Ich atme ein

Ich hatte mich schon sehr gefreut auf den Song, den ich halte diesen Song von Cicero eigentlich für den besten seiner Songs. Sarah Connor hat das auch gar nicht mal so schlecht gemacht, aber das Gefühl ist mir hier einfach zu wenig vorhanden, dafür zu sehr Sexy Hexy Gesinge von Connor. Anders als bei der Interpretation von dem Meyle-Song hat sie hier wieder dieses zu poppige Rumgedudel drauf. Boss Hoss hat dafür einen schönen Begriff erfunden: Gesangssport.

Gregor Meyle - Frauen regiere'n die Welt

Mensch, da holpert sich der gute Gregor aber durch. Das coolste an der Interpretation ist noch das Lachen. Ansonsten eher nicht so gut.

Sasha - Hörst Du mich

Anständig gemacht, aber eigentlich auch weit hinter seinen Möglichkeiten, wie ich finde. Sasha würd ich auch nicht unbedingt raten auf deutsch zu singen.

Andreas Gabalier - Heute Nacht

Sehr schön. Laut eigenem Bekunden, hat er sich sehr auf diese Nummer gefreut. Mit viel Gefühl und Ruhe hat er sich da hin gestellt und ohne viel Schnörkel eine tolle Version abgeliefert. Kompliment.

Sandra Nasic - Niemand

Nö, nicht wirklich.

Roger Cicero - So soll es sein

Der Roger hat es einfach drauf. Er sieht beim singen leider oft zu angestrengt aus, aber wenn man nicht die Bilder dazu hat, dann wirkt das schon alles ziemlich gelassen und entspannt. Tolle Version, in der er wirklich Gefühl und Zurückhaltung zeigt. Chapeau

Sarah Connor - Nicht von dieser Welt

Nicht schlecht, aber doch weit hinter dem Original. Ich hatte eh den Eindruck, bei den Xavier Nummern beißen sich die meisten die Zähne aus. Das mag daran liegen, wie Sarah Connor bemerkte, man erwartet halt immer die Stimme von Xavier Naidoo und wenn die dann nicht kommt, dann passt das irgendwie nicht, es hört sich immer ein wenig falsch an. Einzig Gabalier mit "Dieser Weg" konnte voll überzeugen, weil er sich erst gar nicht mit Naidoo`s Stimme gemessen hat und sein ganz eigenes Ding draus gemacht hat.

Gregor Meyle - Ich kenne nichts

Das gilt auch für Meyle. Hier und da gute Ideen aber über den ganzen Song hinweg doch zu angestrengt, wie ich finde.

Ich habe die Sendung sehr genossen und ich freue mich, dass die Einschaltquoten und die Verkaufszahlen der Cds auf eine weitere Ausgabe dieser Sendung hoffen lassen. Klar, wer Schlechtes finden will, wird immer fündig. Alles in Allem jedoch fand ich dies die beste Musiksendung überhaupt im deutschen Fernsehen. Man muss nur aufpassen, dass man bei einer erneuten Staffel nicht die gleichen Fehler wie bei Voice of Germany macht; "so was hat man noch NIE gesehen", noch besser, noch toller, das BESTE ever, ever, ever".

Einen Kritikpunkt möchte ich jedoch doch los werden, dass bei der letzten Ausgabe, als alle zusammen "Und wenn ein Lied" gesungen haben, ein Playback abgespielt wurde, finde ich echt bescheuert. Sonst immer live und dann zum Abschluss Playback,- das geht gar nicht.


Der Dunkle Turm, Band 1: Schwarz
Der Dunkle Turm, Band 1: Schwarz
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fangt nicht an damit!!!, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gebe zu, ich habe alle sieben Bände gelesen. Ich gehöre allerdings auch zu den Lesern, die wenn sie mal was angefangen haben, auch wissen wollen, wie es weitergeht bwz. endet.

Daher kann ich Euch nur abraten, dieses angebliche Lebenswerk von King überhaupt erst anzufangen.

Es gibt ja glücklicherweise gute Fantasygeschichten(z.B. Pullman, Martin...). Diese jedoch ist an Verworrenheit, Trivialität und Schwachsinn einfach nicht zu überbieten.

Ich habe mich stellenweise wirklich gefragt, was für ein Zeug King wohl genommen hat, um ein solches von abstrusen Ideen durchsetztes Werk zu vollenden. Klar, es ist Fantasy. Aber auch in einer solchen Geschichte sollte es eine gewisse Logik, eine eigene Gesetzmäßigkeit geben. Hier jedoch "erfindet" King immer wieder völlig hanebüchene "Lösungen" für seine Geschichte weil seine schriftstellerische Qualität dann doch leider nicht mit anderen großen Schriftstellern mithalten kann.(Ich bau die Welt, wie sie mir gefällt) Ständige Wiederholungen von blödsinnigen Phrasen und in keinerlei Zusammenhang stehende Geschichten und Stränge zeichnen die Romane um den dunklen Turm aus. Die Figuren sind plakativ, niemals überraschend oder vielschichtig.

Ich habe gerade den letzten Band beendet und es ist mir ein inneres Bedürfnis, jeden Leser, der glaubt, mit der Romanreihe anfangen zu wollen, zu warnen. ES LOHNT SICH NICHT!!!


A Matter of Trust: the Bridge to Russia: Deluxe ed
A Matter of Trust: the Bridge to Russia: Deluxe ed
Preis: EUR 26,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Meister!!!, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als alter Billy Joel Fan hatte ich natürlich schon die Live-CD aus der Russland-Tour. Zum einen sind hier jedoch noch zusätzliche Songs mit aufgenommen worden und zum anderen lohnt sich dieser Kauf natürlich weil hier nicht nur das ganze Konzert noch einmal visuell zum Genuss zur Verfügung steht sondern auch noch eine wirklich aufschlussreiche und spannende Dokumentation auf die DVD gepresst wurde.

Billy war damals in seiner Highlight Phase. Es gab zwar schon damals eine Dokumentation über den Russland-Trip, jedoch hat man hier nun noch mal eine aktuellere Version, denn Kommentare von Billy und den ganzen Musikern und Mitwirkenden, die für diesen Erfolg damals mitverantwortlich waren, wurden zusätzlich mit drauf genommen. Leider ist jedoch das Piano-Stück, welches bei der alten VHS-Version im Abspann lief nicht mehr drauf, schade.

Bei der Konzertaufzeichnung kann man wieder einmal hören und diesmal auch sehen, welch ein Ausnahmetalent Billy Joel in der gesamten Pophistorie darstellt. Ein kompletter Entertainer und Musiker. So viel Musikalität gebündelt in einem Songwriter, Sänger und Instrumentalisten findet man einfach wahnsinnig selten. Von den Songs will ich erst gar nicht anfangen, da ist Billy Joel sicherlich auf einer Stufe mit den Beatles anzusiedeln.

Gerade in der jetzigen politischen Lage mit der Ukraine und Russland, kommt diese Neuveröffentlichung genau richtig. Jeder der momentan Verantwortlichen für Hass, Kriegstreiberei und Größtenwahn sollte sich dieses Produkt zulegen, um entdecken zu können, wie einfach doch manchmal ein Miteinander anstatt ein permanentes Gegeneinander zu realisieren wäre.

Billy rockt die Shows und verausgabt sich wie man es damals von ihm gewöhnt war.

Schade, wenn man ihn sich dagegen heute ansieht; selbstgefällig, altklug und satt. Die Amis würden sagen,- ihm fehlt das Auge des Tigers.

Damals jedoch, konnte keiner dem kleinen Mann mit der Boxernase und den Glubschaugen das Wasser reichen...eigentlich auch heute nicht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 5, 2014 7:02 PM MEST


Ghost Stories
Ghost Stories
Preis: EUR 11,99

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder Coldplay, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Nach den ersten beiden Alben hat mir Coldplay immer weniger gefallen. Zusammenarbeiten mit Rihanna oder solche Songs, in denen mir quasi schon vorgegeben werden soll wie ich mich live in einem Stadion zu verhalten habe, wie bei "Paradise", gingen mir eigentlich ziemlich auf den Zeiger.

Gost Story ist zwar elektronischer als alle Alben vorher, aber Coldplay verliert dabei nicht auch nur einmal ihren typischen Coldplay Sound. Selbst bei einer Nummer wie "A Sky full of Stars", die schon sehr housig klingt, überzeugt Coldplay weil sie es mit den House-Sounds nicht übertreibt. Eine Nummer, bei der ich mir vorstellen kann, dass in Clubs dazu abgespackt wird,- warum denn auch nicht.

Midnigt ist meine absolute Lieblingsnummer. So spährisch und raumlassend habe ich Coldplay schon lange nicht mehr gehört.
Großartig!!!

"Magic", die Singleauskopplung finde ich immer besser, je häufiger ich sie höre.

"Oceans" hätte auch gut auf die Parachutes gepasst.

Alles in allem finde ich die Scheibe sehr abwechslungsreich und spannend. Hier wird endlich mal wieder nicht auf einen Hit geschielt, sondern man merkt nicht nur an den Übergängen, dass Coldplay hiermit ein gutes Album abliefern wollen.

Weiter so Coldplay!!!

dude

p.s.: Bei dem letzten Track wird das Anfangsthema des ersten Songs quasi als Hidden Track noch mal verwendet. Für mich ganz klar eine Aufforderung, Ghost Stories noch mal zu hören. Dem bin ich jetzt mehrmals nachgekommen,- und das mit großer Freude.


Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
DVD
Wird angeboten von Lovefilm Deutschland GmbH.
Preis: EUR 3,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich ganz schön, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch, wenn einiges vorhersehbar ist, hat mir der Film am Ende dann doch ganz gut gefallen. Der Film hat eine gewisse Ruhe und eine Art von Romantik, die nicht zu kitschig ist.


Eurovision Song Contest - Copenhagen 2014
Eurovision Song Contest - Copenhagen 2014
Preis: EUR 14,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hätte nie gedacht,, 12. Mai 2014
dass mir der ESC mal so gut gefallen würde, wie es dieses Jahr der Fall ist. Einige echt ganz passable Nummern dabei gewesen. Der absolute Favorit allerdings ist für mich der Beitrag aus Armenien. Not alone ist abseits vom ESC und dessen ganz eigenen Regeln wirklich geil.
Wenn die Bilder und die Inszenierungen nicht da sind, dann zählt am Ende doch nur der Song und Not Alone ist eine Hammer-Nummer!!!


Xscape [Deluxe Edition]
Xscape [Deluxe Edition]
Preis: EUR 9,99

11 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leichenfledderei, 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Xscape [Deluxe Edition] (Audio CD)
Was soll das denn bitte schön?! Viel zu übersteuerte Sounds auf diese Piepsstimme drauf zu knallen. Keine Frage, zu Zeiten mit Quincy Jones, war Michael Jackson wirklich der Hammer, aber bei diesen Gesangspassagen fragt man sich doch ernsthaft, wie kam der gute Michael zum Titel "King of Pop"???
Natürlich wird es genügend Schäfchen geben, die alles kaufen werden, wo der Name Ihres Idols aufgedruckt wurde. Aber es gibt ja auch einen Grund, warum Jackson in seinen letzten Jahren musikalisch eigentlich keine nennenswerten Spuren im Pop hinterlassen hat. Diese Songs aus dem "neuen" Album sind nur noch ein weiterer Beweis dafür, dass Michael Jacksons Blütezeit schon lange vorbei war.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 19, 2014 1:04 AM MEST


Aelita
Aelita
Preis: EUR 9,99

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auf Wiedersehen Rock, 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Aelita (Audio CD)
Ok, man hat sich halt verabschiedet vom Rock. Das hat man ja auch schon mit dem Sideprojekt Caligola gemacht. Nur, Caligola hatte Power. Die Scheibe war spannend und sehr abwechlungsreich. Zwar begibt sich Mando Diao mit Aelita mit Ihren Sounds in die 80er, jedoch sind die Songs an sich doch leider relativ langweilig. Ich habe mir Aelita mit großer Vorfreude und viel Ruhe angehört. Ich komme jedoch zu dem Entschluss, das ganze Album noch einmal durchhören, werde ich wohl nicht wieder so schnell. Schade


ElyZion (Deluxe Edition)
ElyZion (Deluxe Edition)
Preis: EUR 13,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da fehlt einfach Xavier, 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: ElyZion (Deluxe Edition) (Audio CD)
Auch wenn ich das nicht wirklich gerne sage, aber noch oberflächlicher kann man keine Musik machen. Die Sounds sind zwar alle wirklich gut, aber die Songs und vor allen Dingen deren Aussagen kratzen nur an der Oberfläche. Die Söhne hatten zwar immer schon Texte, die man auch auf vorgedruckten Postkarten finden kann, jedoch ist es mir bei den früheren Alben immerhin noch hier und da gelungen, diese Worthülsen mit eigenen Interpretationen zu füllen. Das fällt mir hier dann doch sehr schwer. Während Xavier Naidoo mit "Bei meiner Seele" einen persönlicheren Weg und somit auch einen ernsthafteren Weg eingeschlagen hat, dümpeln die Söhne in Lasst-uns-Alle-Freunde-sein-Platiüden herum.

Die sollten sich mal Musiker wie Maxim zum Vorbild nehmen. Da kann man dann mal sehen, wie gute Musik UND gute Texte sehr gut miteinander harmonieren können.


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