Profil für Claus Stahl > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Claus Stahl
Top-Rezensenten Rang: 5.093.916
Hilfreiche Bewertungen: 1063

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Claus Stahl "Claus Stahl" (Köln)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Restriction
Restriction
Preis: EUR 14,99

9 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ppppffffffff, 9. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Restriction (Audio CD)
Wieder anders aber schlecht!!!

Um es vorweg zu nehmen, ich bin ein absoluter Archive-Fan und dennoch seh ich mich leider gezwungen, das neue Album Restriction schlecht zu bewerten.

Ich bin in der glücklichen Lage, die Band Archive zu Zeiten der legendären Alben "You all look the same to me" und "Noise" kennen gelernt zu haben.

Die beiden Alben haben meinen bis dato groß geglaubten musikalischen Horizont sehr erweitert, denn die Herangehensweise der Band unterschied sich von so ziemlich allem, was ich vorher und auch nachher kennen gelernt habe. Große Bögen werden in den Songs gespannt, verstörende Arrangements, teilweise orchestrale Sounds und eine Symbiose von akustischen und elektronischen Einflüssen, die ich als perfekt bezeichnen möchte. Nie wusste man, wo die Reise lang geht, weder innerhalb eines Stücks, noch von Stück zu Stück.

Dann gab es den großen Crash, als sich der damals perfekt zu dieser Art von Musik passende Sänger Craig Walker mit den beiden Masterminds der Band verstritt. Für mich war das damals gleichzusetzten mit einer Katastrophe.

Zuerst kam Dave Pen als Ersatz dazu, der zwar mit seiner Hingabe, jedoch mit seiner Stimme nie überzeugen konnte. Dann kam Pollard dazu. Der konnte schon mehr, hatte aber nicht diese Mittelfinger-Attitüde eines Craig Walkers.

Produziert wurde damals das Album "Lights", welches zwar 2 oder auch 3 wirklich geniale Songs beinhaltete, jedoch als Album nicht im entferntesten an die beiden Vorgängeralben heranreichte.

Ein Lichtblick in der Historie der Band war dann das Album "Controlling Crowds", in dem auch der Rapper Rosko aus den aller ersten beiden Alben hervorgekramt wurde, so dass sich das Album, oder sollte man besser sagen Projekt "Controlling Crowds " als ein unheimlich abwechslungreiches und vielfältiges Album darstellte. Wie man es gewohnt war als Archive-Fan, - große epische Stücke neben kleinen zarten Perlen der Musik.

Grosses Kino eben.

Dann kam "With us until you`re dead". Mit diesem Album tat und tue ich mich nach wie vor schwer, denn all das, was die Besonderheit von Archive ausmachte (Brüche, Verzerrungen etc.) wurde hier zum Selbstzweck. Es gab keinen wirklichen Flow und der Sound wurde immer matschiger und zerstörter. Das Hören dieser Scheibe war immer anstrengend. Wenn in früheren Alben Verzerrung z.B. als Stilmittel wohl dosiert eingesetzt wurde, um einen Kontrast zum Klaren zu verdeutlichen, hat man hier nach den klaren Momenten suchen müssen, alles war sehr krachig und auf Krawall gebürstet.

"Axiom" war nun das letzte Produkt aus der Archive-Schmiede, welches allerdings nicht wirklich als Album bezeichnet werden kann. Schöne Momente gibt es da, aber als ganzes Album hat es mich nun auch nicht gerade umgehauen.

Es war nun also an der Zeit, dass Archive mal wieder ein Album seinen Fans präsentiert, welches von Anfang bis Ende überzeugt.

Das ist mit "Restriction" nicht gelungen.

Es ist sogar vielleicht das schlechteste Album Archives überhaupt, denn die Mehrzahl der Songs auf dieser Scheibe sind nach einem Muster produziert, wie man es bei anderen Bands so oder so ähnlich schon zig mal gehört hat. Wer erhofft hat, es gäbe ein Pendant zu Songs wie "Again", "Lights" oder "Pulse" wird auch hier wieder enttäuscht sein. Ich weiss auch nicht, wer bei Archive auf die Idee kommt und vor allen Dingen dabei bleibt, dass dieser Matsch-Sound irgendwie cool oder gut wäre, er ist fürchterlich.

Die Songs auf "Restriction" sind entweder so aufgebaut, dass ein verzerrtes und sehr dominantes Drumset den eigentlichen Hauptteil ausmacht, wo lediglich ein Sänger irgendetwas parolenmäßg drauf "singt" oder aber es sind Stücke, die ein sehr minimalistisches E-Piano hören lassen, welches aufgelockert durch den ein oder anderen Halleffekt von einer zwar immer schönen aber irgendwie auch belanglosen Frauenstimme begleitet wird. In diesem Fall entweder von der phantastischen Holly Martin, die mit Ihrer markanten und irgendwie auch sexy Stimme viel bessere Songs verdient hätte oder von der Profi-Sängerin Maria Q, die zumindest immer ein Garant für richtiges Singen war, wo jeder Ton sitzt und bei der man schon an der Stimme merkt, die Frau hat das auch mal gelernt. Das allerdings habe ich von Archive auch schon gefühlt 1000 mal so gehört und ist dementsprechen nicht wirklich was neues.

Aber zu den Songs:

1. Feel it

Schon bei den ersten gesungen Tönen von Dave Pen weiss ich gar nicht wieviel Kraft ich aufwenden müsste, um meine Fussnägel wieder gerade zu biegen. So holzig und flat. Das wird auf dem Album auch nicht unbedingt besser, eher schlechter. In wenigen Momenten passt die Stimme von Pen auch wirklich, aber meist finde ich sie einfach nur schlecht. Man kann sich vorstellen, wie ich damals auf die Stimme reagiert habe, als ich sie bei einem Live-Konzert als direkten Ersatz für Craig Walkers Stimme unkommentiert präsentiert bekam.

2. Restriction

Da fällt mir eigentlich nicht wirklich viel zu ein, weil langweilig. Pollards Stimme hier mal als hängen gebliebene Schallplatte. Na ja.

3. Kid Corner

Dreckiger Sound, Holly Martin mit langweiligem Geseusel. Solche Songs gibt es von anderen Bands zum Abwinken.

4. End of Our Days

Hier mal weniger Dreck und Krach in der musikalischen Begleitung, so dass Holly hier mehr glänzen kann. Die Band hat mit Holly Martin einen Volltreffer gelandet. Die Gesangsline allerdings ist nun auch nicht so unique, dass man den Song als etwas Besonderes bezeichnen könnte. Nett halt, aber auch nicht wirklich mehr.

5. Third Quarter Storm

Das Gute Nacht Lied auf der Platte. Mir schlafen gleich die Füße ein.

6. Half build Houses

YES!!! YES und noch mal YES. Der einzige Song auf der Platte, der mich WIRKLICH voll mit nimmt und den Maria Q hammermäßig performt. ENDLICH mal ne Hook, ein Song, etwas mit dem man auch tagelang rumläuft und sich an der Melodie erlabt.

Ich singe den Song schon den ganzen Tag mit meiner nicht vorhandenen hohen Stimme immer und immer wieder nach. Das geht auch nur bei diesem Song, denn anders als bei den anderen Stücken von "Restriction" handelt es sich hierbei auch um einen SONG und nicht nur um eine Verhackstücklung von Archive-Gespinnsten. Maria Q war auch schon damals bei "Controlling Crowds" diejenige, die den für mich besten Song "Collapse Collide" abgeliefert hat.

7.Ride in Squares

Quasi eine Ansammlung von ähm NIX.

8. Ruination

It`s yoooouuuuu. Das hört sich so mega mäßig flat an wenn Pen singt, das geht einfach gar nicht. Der Song an sich wäre vielleicht gar nicht mal sooo schlecht, wenn man Pollard es hätte singen lassen, der kann einfach mehr. Der Beat ist schon ganz knackig und hier darf sich der Drummer mal so richtig austoben. Alles in allem aber auch kein Song, den ich mir oft anhören werde.

9. Crushed

Krach mit Soße

10 Black an Blue

Siehe Titel 4. By the Way ein schönes Video wurde dazu produziert.

11. Greater Goodbye

Archive hatte ja schon auf der "YALTSTM" einen Song der da hieß "Goodbye". Welch ein großer Song war das nur. Der Titel "Greater Goodbye" wirkt vor diesem Hintergrund dagegen wie der blanke Hohn. Das ganze wird dann auch noch getoppt mit einem blutleerem "la la la". Mir fehlen die Worte.

12. Ladders

Ohren zu halten, einfach nur Krach.

So, auch schon Ende im Gelände. Maria Q`s "Half build houses" ist ein Fest, der Rest ist jedoch im besten Falle ganz nett bis hin zu völlig inakzeptabeler Müll.

Ganz ehrlich?! Hätte ich nicht schon jede Archive-Platte, würde ich die CD unausgepackt zurückschicken wollen, wenn ich dadurch nicht eine Lücke in meiner Sammlung hätte. Es wäre so wichtig für die Band gewesen, wieder mal ein wirklich überzeugendes Album an den Start zu bringen, aber hier ist leider ein Totalausfall zu verbuchen.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2015 8:33 PM CET


Gott Liebt Mich
Gott Liebt Mich
Preis: EUR 7,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Maxi, 25. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Gott Liebt Mich (Audio CD)
Ich finde, dass man hier für seine Kohle ziemlich viel geboten bekommt. Die Drum n Bass Sequenz am Schluss der Originalversion ist für mich so gut, dass man damit schon eine Zusammenfassung der ganzen Musikrichtung widerspiegeln kann.

Grossartig.


Tanzmusik (Xavier Lebt Hier Nicht Mehr)
Tanzmusik (Xavier Lebt Hier Nicht Mehr)
Preis: EUR 13,99

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich schlecht, 12. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kurve geht weiter nach unten, leider. Das Waldbühnenkonzert, auf das ich mich so gefreut habe, schlechter Sound. Das Tauschkonzert in der Weihnachtsausgabe zwar guter Sound (und Xavier interpretiert das auch sehr gut) ganz nett, aber wer braucht denn wirklich noch Weihnachtscoversongs (schon gefühlt eine Millionen mal gehört) und nun nach Mordsmusik der Nachfolger Tanzmusik. Was soll ich dazu sagen, textlich eine Vollkatastrophe. Da hat man einem Computer Phrasen wie Amerika, Ausserirdische, irgendwas mit Liebe, gut, böse etc. eingegeben und der hat dann wohl mit einem Zufallsprogramm alles so ausgeworfen, wie es kam.
Mir haben die paar Nummern von Tanzmusik auf dem Konzert eigentlich ganz gut gefallen, aber ehrlich gesagt, war ich beim Durchhören der ganzen Scheibe echt geschockt, denn musikalisch läd das ganze ÜBERHAUPT nicht zum tanzen ein und textlich wie oben schon beschrieben geht es gar nicht schlechter.
Jetzt liegt meine Hoffnung bei Moses Pelham, der ja schon angekündigt hat, mit X.N. "Nicht von dieser Welt" 2 produzieren zu wollen.
Da ist dann hoffentlich auch wieder eine gewisse gewohnte Qualität, die Xavier ja sonst auch abliefert, wieder zu hören.


Giraffenaffen 3
Giraffenaffen 3
Preis: EUR 12,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Arbeit, 6. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Giraffenaffen 3 (Audio CD)
Meine Tochter(fünf Jahre) hört mit mir zusammen sehr gerne diese CD. Sehr gut gemacht. Es gibt sogar einen Song, den finde ich ganz unabhängig davon, dass ich mein Ohr auf "So-jetzt-hören-wir-Kindermusik-Modus" stelle, wenn ich die im Auto höre. Und der ist von Mark Forster. Seeeehr gefühlvoll und schön arrangegiert. Selbst die so unfassbar nervige Ich-bin-eine-Prinzessin-Lena macht Ihre Sache gut. Totaler Absturz allerdings dann bei Beatrice Egli, dieser knallige Bumsschlagerbeat, der ist einfach unterirdisch und passt null zu den anderen Song, grausam.


Sing meinen Song - Das Weihnachtskonzert
Sing meinen Song - Das Weihnachtskonzert
Preis: EUR 14,99

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Na ja, irgendwie auch nicht sooo begeistert., 6. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Letztes Jahr habe ich jede Folge von Sing meinen Song gesehen und mich jeden Dienstag auf die Sendung gefreut. Ich hätte vorher beim Line-Up niemals gedacht, dass ich mal so eine Freude an der Sendung haben könnte.
Xavier Naidoo, sympathische Unsympath moderierte die Sendung souverän durch die Sendung und war nur eines der vielen musikalischen Highlights, die mich dazu bewegen, zu sagen, es gibt und gab wohl keine bessere Musiksendung aus Deutschland. Ich hoffe allerdings, dass die Sendung nur nicht so einen Verlauf wie VOG nimmt, denn da wurde es von Staffel zu Staffel unerträglicher und schlechter.
Anzeichen für einen Abstieg könnte man nämlich hinter der Idee vermuten, dass sehr erfolgreiche Konzept von Sing meinen Song nun auch noch auszunutzen, um eine Weihnachts-CD auf den Markt zu werden, um noch mal ganz schnell Kohle im Weihnachtsgeschäft abzugreifen. Das ist schade.
Jedes Jahr kommen zahlreiche Weihnachts-CDs raus, auf denen auch die immer gleichen Songs immer wieder unterschiedlich präsentiert werden und ehrlich gesagt, hängen mir diese Weihnachtssongs zu Halse raus, zu oft gehört.
Da hilft es dann auch nicht, wenn zugegeben ein Xavier Naidoo sehr gut den alten Cohen-Klassiker singt, aber es gibt eben nun mal auch schon sehr gute Versionen von Rufus Wainright oder Jeff Buckley dazu.
Alle machen das ganz passabel aber wenn man die Leute noch mal zusammengetrommelt hat, dann doch bitte nicht nur für Weihnachts-Songs, da wäre doch Interessanteres drin gewesen.
Zur Aufnahmequalität und der Band kann man nur sagen, einsame Spitze, ganz anders z.B. als von der X.N. Live von der Waldbühne, hier hat man Spass an dem Mixing. Die Band und das Mixing machen für mich auch den vierten Stern aus, denn die Darbietungen der einzelnen Künstler, die zwar hier und da auch wirklich mal beachtlich sind, sind in Ihrer Ganzheit eigentlich gerade mal drei Sterne wert.
Freue mich trotzdem auf die nächste Staffel mit der Hoffnung, dass aus dieser Sendung nicht auch eine so extreme Vergutschlimmerung wird, wie mit VOG.


Hört,Hört! Live von der Waldbühne (2 CDs + DVD)
Hört,Hört! Live von der Waldbühne (2 CDs + DVD)
Preis: EUR 19,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider anstrengend, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich selber habe das Konzert in Köln gesehen. Xavier selber sagt ja, der Sound in der Waldbühne sei so gut, das glaube ich auch, jedoch auf den CDs ist davon nicht wirklich was zu spüren. Sehr rough alles. Strengt an und die ständigen Zwischenkommentare von Xavier machen es auch nicht besser, da sind die Pferde wohl mit ihm durchgegangen.
Ich habe mich sehr drauf gefreut, weil ich neben dem unerreichten Live-Album von Billy Joel (Songs in the Attic) das Live-Konzert in Oberhausen, welches auf die Alles-kann-besser-werden-Live-Cd gepresst wurde um Längen besser finde und ich dieses Konzert wohl schon 100 mal gehört habe. Ein absolutes Referenzprodukt.
Es liegt nicht an der Band oder dem Gesang, sondern an der Abmischung. Das will gekonnt sein und bei der Alles-kann-besser-werden-Live-Cd wurde diesbezüglich exzellente Arbeit abgeliefert.
Ich finde es dann auch komisch, dass Xavier bei dem Song Alles kann besser werden "nur" Schssse sagt oder das bei dem letzten Stück, wo sicherlich alle 22000 Zuhörer lauthals das berühmte Rolling Stones Huhu mitgesungen haben, davon eigentlich nichts zu hören ist, weil die Backgroundvocals alles platt machen.
Nicht falsch verstehen, die Abmischung ist sicherlich nicht grottig, aber einfach kein Vergleich zur vorigen Live-Auskopplung und höchstens passabel.
Da kann die beste Band und der beste Sänger auf der Bühne stehen, wenn der Tonmann DAS nicht entsprechend qualitativ rüber bringen kann, dann nützt das leider alles nichts.

Schade

Nachtrag: Hab das Konzert nun auch schon öfter gesehen, besser wurde es dadurch jedoch nicht. Stimmt schon, hier sind zwar "nur" vier Musiker auf der Bühne, aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, liegt mein Nichtgefallen doch eher an Xaviers Leistung. Ganz ungewohnt, hörte ich doch den ein oder anderen versemmelten Ton. Öfter mal flat und hier und da auch einfach falsch. Entweder er hat an diesem Tag einen Bad-Voice-Day gehabt oder aber alles andere an Live-Aufnahmen, was ich immer mit Genuss gehört habe, wurden gepimpt. Ich hoffe, es war die erste Vermutung. Xavier Naidoo kann doch nicht ernsthaft zufrieden sein mit seiner Leistung, vor allen Dingen wenn man weiss, das Konzert wird aufgezeichnet. Auf jeden Fall sorgt seine Gesangsleistung zu einem großen Teil dazu, dass ich mit die Songs nicht wirklich gerne anhöre, weil sie einfach unheimlich anstrengend sind. Tja, hoffentlich wird das nächste Live-Ding dann mal wieder ein Ohren-Schmaus. Wenn man selber in der Masse steht bei solch einem Konzert, dann fällt einem (oder mir) solch eine eher bescheidene Leistung nicht so auf, aber über Kopfhörer oder Anlage...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2014 5:04 AM CET


Kitsch oder Stuss
Kitsch oder Stuss
Preis: EUR 15,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EEEENDLICH wieder gute Musik aus Köln, 30. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Kitsch oder Stuss (Audio CD)
Die Band CABB sorgt mit Ihrem Debütalbum dafür, dass man sich endlich wieder, in musikalischer Hinsicht, mit Städten wie Berlin, Hamburg, Stuttgart oder Mannheim auf einer Stufe sehen darf. Vorbei die ewig gleichen Lieder mit den ewig gleichen Texten, endlich wieder wirkliches Herz, Sinn, Verstand und vor allen Dingen einen großen Rucksack voll mit SONGS.

Cabb schaffen es mit Ihrer großen Musikalität eine Brücke zu den Fööss, Bap, LSE aber auch zu den Beatles zu schlagen.

Schon der Opener "Weißt Du noch?!

...ist einer meiner Lieblingsstücke auf diesem Album. Grossartig melodiös und leicht und dennoch musikalisch höchst anspruchsvoll.
Ohrwurmgarantie.

Fisematente Marie

Herrliche Anlehnung an LSE oder gar Zeltinger. Beschrieben wird eine Szenerie, in der Eifersucht und die daraus resultierenden Machosprüche ziemlich auf den Punkt getroffen sind.
Gleichzeitig entlarvt dieser Song jedoch auch die Lächerlichkeit an Eifersucht. Toll.

Kölsch Leed

Eine Kölnhymne, die auch von den Beatles hätte geschrieben werden können, wenn die Jungs nicht aus Liverpool sondern aus Köln gekommen wären. Hier wird die kölsche Seele gestreichelt.
Auch wenn die Kölner immer auch belächelt werden andersowo, das Gefühl, Köln ist so etwas ähnliches wie Gallien, das drückt dieser Song grandios aus.

EYO

Südkurvenverdächtig. Oder für die, die damit nichts anzufangen wissen,- geht voll auf die Zwölf und reißt einen mit, denn das MUSS eine kölsche Band einfach auch drauf haben.

Mütterche

Ein zärtlicher und intimer Song, über dat Mütterche. Da dürfen auch die Augen ein wenig feucht werden,- sehr schön.

Schneekönigin

Auch schunkeln will der Kölner und wenn nicht hier, wann denn dann bitte schön. Zwar gibt es gefühlt schon eine Millionen Songs, die etwas über den Karneval erzählen, so echt und doch so stimmungsvoll doch nur leider sehr selten.

Du bist noch doh

Das Sahnestück auf dem Album. Mann kann schon eh bei jedem Song hören, dass wir es hier nicht mit einer Band zu tun haben, die gerade mal drei Griffe auf der Gitarre beherrscht und fehlendes Können mit Aufrufen wie: und jetzt alle.. versucht zu kaschieren, sondern mit absoluten Vollblutmusikern, die Ihr Fach beherschen.

Jedoch, was die Jungs hier für ein musikalisches Feuerwerk abfeuern, dass findet man nicht nur in Köln vergebens, sondern auch über Kölns Grenzen hinaus. Hammer!!!

1000 Jecke

Wieder mal ein Song, der ein ganzes Stadion zum singen bringen könnte, die Jungs strotzen vor Energie.

Kitsch oder Stuss

Wie der Titel ja auch schon sagt, ist dieser Song kitschig aber eben KEIN Stuss. Toll, wie der Sänger meint, es wäre ihm scheixxxegal, ob man die Melodie schon vorher mal gehört haben könnte, es muss so raus wie es eben raus muss.

Alaaf

Also wenn das nicht mal ein Hit ist, dann weiß ich`s aber nicht. Auch wieder ein wenig Beatelesk. Hab die Jungs das live spielen sehen und da singt wirklich JEDER mit Saal, auch die nicht Kölner.

Denk ens draan

Schöner Abschluss eines rundum gelungenem Album einer neuen Kölner Band, die ohne Weiteres zu den NEUEN Kölner Bands gezählt werden darf wie Cat Balou oder Kassala. Anders als die beiden Bands, finde ich, haben die Jungs von CABB nicht nur ein oder zwei Songs die abgehen, sondern eine viel größere Bandbreite und somit auch schon viel abwechslungsreichere Lieder.

Zum Sound bzw. Abmischung möchte ich noch sagen, dass hier exzellente Arbeit abgeliefert wurde, großes Kino,- wünschte ich mir für die ein oder andere nationale oder internationale Band ebenfalls,- grossartig.

Ich wünsche der Band CABB den nötigen Erfolg, um weitere Projekte starten zu können, denn auch wenn ich rundum zufrieden mit diesem Album bin und die Scheibe bei mir momentan in Dauerschleife läuft, habe ich den Eindruck, diese Jungs haben noch ne Menge zu erzählen,- kleine und große Geschichten, kölsch aber so gut, dass man wie damals bei Bap, nicht drum herkommt, mindestens Respekt zu zollen, auch wenn man aus einer anderen Stadt kommt.

Weiter so

Ein FAN


Grand Budapest Hotel
Grand Budapest Hotel
DVD ~ Ralph Fiennes
Preis: EUR 7,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartig, 16. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel (DVD)
Ah, was für eine Wohltat!!! Grosser Kinofilm(natürlich keine Ami-Produktion, die würden das in 1000 Jahren nicht hinkriegen), der so viel richtig macht. Schauspieler, Licht, Erzähler-Stil, Kostüm, Drehbuch, Kamera etc.- alles vom Feinsten.

Müsste eigentlich ja mit Oscars überhäuft werden, aber eigentlich auch nicht, denn gute Filme sollten sich eigentlich gar nicht darüber freuen, wenn sie mit Oscars ausgezeichnet werden. Denn mehr Ahnungslosigkeit als bei den Oscarverleihungen kommt ja selten zusammen.

Für alle, die Filme mit Anspruch mögen, absolute Seh-und Kaufempfehlung.

Bin immer noch ganz angetan von diesem Film.


The Return of the First Avenger [Blu-ray]
The Return of the First Avenger [Blu-ray]
DVD ~ Robert Redford
Preis: EUR 9,99

9 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die spinnen, die Amis, 16. November 2014
Gestern noch einen hervorragenden Film gesehen(Grand Budapest Hotel). Heute dann diesen Film hier.

Ich fasse mal kurz zusammen:

Bumm, Knall, Quitsch, Peng, Schenkelklopferhumor, doofer Spruch, irgendwas mit Freiheit, wein wein, weil einer gestorben ist, Amerika ist groß, Rums, Fring, Muskeln, ach doch nicht, ist ja gar nicht tot, wieder Knall.

Mir ist es wirklich schleierhaft, wie so viele Leute hier fünf Sterne vergeben haben, denn selbst für seichte Pop-Corn-Unterhaltung ist dieser Film doch wieder einmal ein weiterer Beweis dafür, dass man mittlerweile einen IQ von unter 2 haben muss, um an amerikanischen Blockbuster-Erfolgen Spass zu haben. So etwas was von sinnbefreit und nicht-qualitativ ist mir schon lange kein Film mehr untergekommen, grausam.

Also an alle mit noch einer gewissen Menge an Resthirn, Vorsicht, dieser Film möchte nur eines,- verdummen- und zwar im großen Stil.

p.s.: ach, da gibt es auch noch etwas, was ich bisher noch in KEINEM amerikansichen Film gesehen habe,- ja genau,- ne Verfolgungsjagd mit ganz viel Krach und Explosionen. So, wie in Bollywood-Fimen der Zwang besteht, immer ne Tanzeinlage drauf zu packen, so müssen die Amis doch immer ne Vervolgungsjagd dran hängen,- ganz schön krankes Land.

Absolute Kaufempfehlung für alle, die gerne Kommentare während des Filmes abgeben möchten wie z.B.:

Ey voll geil eh,
Boah, das macht der doch jetzt nicht,
Wie coooool,
Pass auf jetzt, pass auf.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2015 6:02 PM MEST


Märtyrer
Märtyrer
Preis: EUR 14,99

10 von 189 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein Gott, wie eindimensional, 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Märtyrer (Audio CD)
Jetzt mal ehrlich Leute, hängt es Euch denn nicht IRGENDWANN auch mal aus den Ohren raus, jemanden zu hören, der nichts anderes zu sagen hat, als wie gut er ist und wie doof die anderen sind. OK, ich habe ja mittlerweile akzeptiert, dass für einen Rapper das irgendwie ja auch dazu gehört, diese Sch***vergleiche. Aber wenn das alles ist...

Ihr werdet jetzt alle verwundert sein, aber da gibt es auch noch andere Themen. Ja. Die sind jedoch meist verbunden mit so etwas, jetzt haltet Euch fest, Emotionen und Gefühlen. Das ist das, was ihr alle schon mal vom Hörensagen kennen gelernt habt.

Wie mich das anödet, diese wir machen jetzt einen auf Westcoas vs. Eastcost Versuche. Zudem wird da so schnell mittlerweile gespittet, dass man kaum noch was versteht. Schön angereichert mit den ewig gleichen Beats, ein paar Kraftausdrücke dabei und schon ist das fertig, das Ding.

Und wenn es schon weniger um Inhalte als um Virtuosität geht, dann ist Samy eh immer noch ne Klasse für sich.

Ich fühl jetzt schon, wie Ihr alle mit den Füßen scharrt und ich wieder überhäuft werde mit Kommentaren, die an der Tatsache nichts verändern werden, dass MUSIK doch mehr bieten sollte, als das Zurückgreifen auf die ewig gleichen Baukastenversatzstücke mit dem EWIG gleichem Thema,- wie armseelig.

Hatte ja gehofft, dass Kool Savas auch einmal die Kurve kriegt zu einer musikalischeren Herangehensweise und vor allen Dingen zu reiferen Texten, aber Pustekuchen.

Seid Ihr denn alle wirklich so dumpf mittlerweile geworden?! Unpackbar.

So, Feuer frei.
Kommentar Kommentare (17) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2015 4:18 PM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20