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Rezensionen verfasst von
Peter "Sundance Pete"

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E-Pfeife Tankmodell / Elektrische Pfeife / E-Pfeife / E-Pipe 618 Set (inkl. 1 E-Pfeife, 2 Mundstücke, 2 Tanks, 2 Batterien, 1 Ladegerät)
E-Pfeife Tankmodell / Elektrische Pfeife / E-Pfeife / E-Pipe 618 Set (inkl. 1 E-Pfeife, 2 Mundstücke, 2 Tanks, 2 Batterien, 1 Ladegerät)
Wird angeboten von GermanDampfer
Preis: EUR 80,39

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Spielzeug, 2. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin Pfeifenraucher - ein Hobby, dem ich ausschließlich draußen nachgehe, da ich den Geruch zwar beim Rauchen selbst sehr schätze, ihn aber nicht unbedingt permanent in meiner Wohnung und an meinen Kleidern haben möchte. Außerdem sind die Ablagerungen, die Tabakqualm an weiß gestrichenen Wänden hinterläßt, wirklich ekelhaft!
Um also bei nicht-Parkbank-fähigem Wetter nicht auf das liebgewonnene Pfeifenritual verzichten zu müssen, sondern es einfach nach drinnen zu verlegen, habe ich mir diesen Dampfer bestellt.
Ich habe bei Bekannten schon diverse E-Zigaretten im Einsatz gesehen, habe mich aber vorher noch nie mit der Technik auseinandergesetzt. Darum war ich auch ziemlich verärgert, als ich die Betriebsanleitung dieser E-Pfeife gelesen habe. Nun gut, Englisch ist nicht das Problem, aber für den deutschsprachigen Markt hätte man schon eine Übersetzung machen können - sei's drum. Viel schlimmer ist nämlich, was da wirklich in der Anleitung steht! Scheinbar geht der Hersteller davon aus, daß man sein Produkt in einem Fachgeschäft mit entsprechender Beratung kauft. Das Einsetzen der Batterie beispielsweise ist so knapp formuliert, daß man, wenn man das Gerät nicht kennt, hier schon wirklich etwas falsch, sprich kaputt machen kann! Auch das "unfreiwillige Bilderrätsel" zum Befüllen des Liquid-Tanks ist einfach nur eine Frechheit! Klar, wenn man weiß wie es geht, sind die Bildchen eindeutig und reichen auch völlig aus, aber wenn man, so wie ich, noch nie eine E-Zigarette in der Hand hatte, fühlt man sich mit der Technik völlig allein gelassen. Aber zum Glück gibt es ja You-Tube! Ich habe einfach "E-Pipe" als Suchbegriff eingegeben und bin auch direkt bei meinem Modell gelandet. In dem Video bekommt man gezeigt, wie die Pfeife aufgebaut ist und wie man sie benutzt (das ist übrigens tatsächlich sehr einfach).
Von der wirklich schlecht gemachten Anleitung abgesehen, ist die Pfeife aber ganz okay, sprich sie funktioniert einwandfrei und liegt gut in der Hand. Toll für mich ist natürlich, daß ich meine echten Pfeifenutensilien, z.B. den "Pantoffel" zum Abstellen, auch für die E-Pipe benutzen kann.
Ich habe mir gleich drei Liquids mitbestellt und mache meine ersten Dampf-Versuche mit einer nikotinfreien "Sahne-Karamell" Sorte, die, im Vergleich zu einem entsprechend aromatisierten echten Pfeifentabak, zwar wirklich sehr, sehr dünn, aber dennoch ganz angenehm schmeckt. Ich weiß nicht, ob das an dem Liquid liegt, oder ob es ein generelles Phänomen beim Dampfen ist, aber schon nach drei bis vier Zügen ist der Geschmack dann fast vollständig verschwunden und kehrt erst z.B. nach einem Schluck Kaffee wieder. Vielleicht kann mir da ein erfahrenerer E-Raucher Auskunft geben.
Die Technik der Pfeife erlaubt jedenfalls ein sehr bequemes Rauchen bzw. Dampfen - aber, obwohl sich das jetzt seltsam anhört: Genau das ist mein Problem! Beim echten Rauchen muß man sich auf seine Pfeife konzentrieren: Den Tabak erst richtig stopfen, dann das gleichmäßige Anzünden, während des Rauchens auf die Temperatur achten und nicht zu gierig oder zu langsam ziehen, gelegentlich nachstopfen... das alles entfällt natürlich bei einer E-Pfeife. Hier sauge ich kurz am Mundstück und habe sofort satt Dampf im Mund. Das ist zwar richtig toll... aber irgendwie todlangweilig. Ich freue mich zwar, die Pfeife gekauft zu haben und würde es auch wieder tun, ein echt nettes Spielzeug für kalte Regentage, aber ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Waldspaziergang bei besserem Wetter - mit einer echten Pfeife!

Mein Fazit:
Diese E-Pfeife ist technisch wirklich zu empfehlen - Neulinge beim Dampfen sollten aber unbedingt im Internet eine bessere Anleitung dazu suchen (s.o.)!
Gerade in diesem Set mit jeweils zwei Tanks, Mundstücken und Akkus und einem Ladegerät wird einem der Einstieg ins Dampfen wirklich bequem gemacht.
Eigentlich fünf Sterne, da ich echt nicht weiß, was man an dem Gerät selbst besser machen könnte, aber durch die völlig unzureichende Anleitung, die schlimmstenfalls zur Beschädigung bzw. Zerstörung der Pfeife führen kann, gibt es nur drei.


Pfeifenfeuerzeug Eurojet Glasgow
Pfeifenfeuerzeug Eurojet Glasgow

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Scheinbar doch zu billig., 6. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pfeifenfeuerzeug Eurojet Glasgow
Eigentlich ist dieses Pfeifenfeuerzeug genau das, was ich gesucht habe: Es ist praktisch, verrichtet seinen Dienst tadellos (Einschränkung: s.u.), liegt gut in der Hand, sieht annehmbar aus und ist, verglichen mit anderen Feuerzeugen, sehr günstig in der Anschaffung.
Bis hierher volle 5 Sterne!

Das Problem: Es ist nicht dicht!
Jedesmal, wenn ich zu einem Spaziergang mit Pfeife aufbreche (ca. 2 bis 3 Mal in der Woche), ist der Gastank leer, selbst wenn ich ihn am Vortag noch gefüllt habe! Okay, Feuerzeuggas kostet jetzt nicht die Welt, aber JEDES MAL wieder nachfüllen, bevor man losgeht... also nach dem zwanzigsten Mal nervt es einfach nur noch. Auf Wochenendausflügen oder Reisen habe ich so zwangsläufig auch immer eine Gaskartusche mit im Koffer und zur Sicherheit ein zweites (billiges Einweg-) Feuerzeug in der Tasche - also genau das häßliche quietschgelbe Plastikding, das ich eigentlich loswerden wollte!
Vielleicht hätte ich doch ein paar Euro mehr investieren sollen...

Aus diesem Grund kann ich hier mit gutem Gewissen auch lediglich 2 Sterne vergeben und eher dazu raten, sich vor dem Kauf noch andere Feuerzeuge anzusehen.


Faber-Castell 148211 - Füllfederhalter e-motion Holz / Chrom, Feder: F, inklusive Geschenkverpackung, Schaftfarbe: dunkelbraun / silber
Faber-Castell 148211 - Füllfederhalter e-motion Holz / Chrom, Feder: F, inklusive Geschenkverpackung, Schaftfarbe: dunkelbraun / silber
Preis: EUR 78,98

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Klasse für sich, 30. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir vor einigen Tagen diesen Füller gekauft und hatte inzwischen genug Zeit, ihn zu testen.
Ich muß sagen, ich bin völlig begeistert! Die Feder gleitet über das Papier, wie der sprichwörtliche heiße Draht durch Butter. Das Schriftbild gefällt mir extrem gut - nach meinem ersten Tagebucheintrag konnte ich nicht fassen, was für eine Auswirkung ein Qualitätsschreibwerkzeug wie dieses auf meine, ansonsten manchmal selbst für mich, kaum entzifferbare Handschrift hat.
Die technische Verarbeitung ist einfach weltklasse und beeindruckte mich so sehr, daß ich, beim ersten Aufdrehen und Befüllen des Adapters, erst garnicht glauben wollte, wie exakt die Gewinde von Kappe und Stift in das jeweilige Gegenstück greifen, so daß ich erst einmal 5 Minuten lang staunend immer wieder nur auf- und zu- gedreht habe.
Zum Lieferumfang gehören, neben dem eigentlichen Füllfederhalter (der allerdings NICHT der Abbildung entspicht - allerdings nur, weil amazon hier einfach das falsche Bild, nämlich das des zur gleichen Serie gehörigen Kugelschreibers eingefügt hat. Sucht mal unter "Füllhalter E-Motion Holz/Chrom Dunkelbraun", nur statt Federstärke "F" unter "N" und ihr seht das richtige Bild - denn bis auf die Feder selbst unterscheiden sich die Modelle natürlich nicht) ein Tintenadapter (aufziehbar mit beliebiger Tinte) und, für mich überraschend, da ich es entweder in der Produktbeschreibung nicht gelesen habe, oder es nicht darin aufgeführt war, eine gefütterte Kunststoffdose zum sicheren Transport.
Sofern ihr inzwischen das Bild gesehen habt, werdet ihr mir sicher zustimmen, das der Füller richtig edel aussieht - einzig besagte Transportschachtel, Neudeutsch "penbox", wirkt auf mich irgendwie billig. Meine "Fisherman's Friend" (oder ähnliche Lutschpastillen) würde ich nicht in so einem optischen Unglück aufbewahren - warum sollte ich dann ein Luxusschreibgerät hineintun, für das ich eine Menge Geld bezahlt habe? Das Material ist eigentlich auch nicht so schlimm - aber muß es denn zu einem DUNKELBRAUNEN Füller ausgerechnet FENSTERRAHMEN-WEISS sein? Liebe Leute von Faber Castell: Schaut bitte mal, was für ansehnliche Boxen es bei Cerutti kostenlos zu jedem Füllfederhalter gibt! Hätte ich diese Box bei eurem Produkt mitbestellt, würde ich euch jetzt knallhart einen vollen Stern dafür abziehen! Aber einem geschenkten Gaul...

Fazit:
Da es ansonsten aber wirklich überhaupt garnichts zu meckern gibt, gebe ich volle 5 Sterne!


CERRUTI 1881 Füllfederhalter ZOOM schwarz, + Kolbenkonverter
CERRUTI 1881 Füllfederhalter ZOOM schwarz, + Kolbenkonverter

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 17. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Füllfederhalter erfüllt exakt die Erwartungen, die ich vor dem Kauf an ihn gestellt habe: Er liegt gut in der Hand, hat ein schlichtes aber edles Aussehen, ist unkompliziert ("normale" Tintenpatronen Marke Pelikan bekommt man ja wirklich überall), die Spitze der Metallfeder gleitet perfekt und ohne zu kratzen über das Papier und, das Wichtigste, das Schriftbild sieht wirklich gut aus. Der Preis ist ebenfalls ziemlich in Ordnung, zumal der im Lieferumfang inbegriffene Tubus (schwarz lackiertes Blech, Deckel, innen mit Schaumstoff) mir auch gefällt.
Ich kann die "kleinen Mängel", die in einer anderen Bewertung erwähnt werden, übrigens nicht bestätigen. Ich habe auch sehr große Hände und keine Probleme beim Schreiben. Auch sitzt die Kappe an meinem Exemplar nicht lockerer oder fester als ich als "normal" empfinden würde und das Etui (der Tubus) paßt auch perfekt (der Füller fällt weder heraus, wenn ich es umdrehe, noch steckt er so fest darin, daß sich die Kappe beim Herausziehen löst).
Fazit: Genau was ich wollte und bestellt habe. Keine Mängel. Guter Preis. Daher 5 Sterne von mir.


Landwirtschafts-Simulator 2011
Landwirtschafts-Simulator 2011
Wird angeboten von bafotec
Preis: EUR 9,98

2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr "Finger weg!", 5. November 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir den Landwirtschaftssimulator 2011 gekauft, um mit einem Freund zusammen zu spielen.
Leider funktioniert der Multiplayer-Modus nicht, bzw nicht richtig.
Wenn ich versuche, ein eigenes Spiel zu erstellen, oder einem bereits bestehenden beizutreten bekomme ich Fehlermeldungen wie "Verbindung verloren" oder "Der angegebene Port funktioniert nicht".
Im Forum des Herstellers gibt es gefühlte acht Milliarden Artikel, die sich genau um das Problem kümmern, allerdings: Man muß scheinbar Computerexperte sein, um die (vermutlich alle ganz hervorragenden) Lösungsvorschläge zu verstehen. Ich bin ein ganz "normaler User" und habe nicht den leisesten Schimmer von "Routern", "Ports" und "UDNP" (oder so ähnlich) und wie man diese Dinge findet, umkonfiguriert und weiterleitet.
Wenn kein Patch erscheint, der dieses Problem behebt, so daß ich einfach nur auf "Multiplayer" und "Start" klicken muß (wie bei JEDEM ANDEREN SPIEL AUCH), landet der Landwirtschaftssimulator 2011 in der Mülltonne (denn um es alleine zu spielen ist es definitiv zu eintönig und viel zu langweilig!).
Bis dieses Problem behoben ist, rate ich Allen, die sich mit den oben genannten Begriffen nicht wirklich auskennen DRINGEND davon ab, dieses Spiel zu kaufen!

Update:
Der zweite Patch hat das MP-Problem jetzt weitestgehend behoben, so daß ich meine Wertung von 1 auf 3 Sterne aktualisiere.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2010 4:56 PM CET


Die Albatros-Akte: BattleTech-Roman (Nr. 6 )
Die Albatros-Akte: BattleTech-Roman (Nr. 6 )
von Catherine Beck
  Taschenbuch

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Albatros ist gelandet, 12. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Protektorat Donegal 2838
Archonet Christian Delcord dehnt seinen Machtbereich über die ihm rechtmäßig durch Haus Steiner gesetzten Grenzen hinaus aus. Seltsamerweise wird seinen rein konventionellen Truppen von den Mechgarnisionen der von ihm annektierten Planeten nicht der aller geringste Widerstand entgegen gebracht. Gerüchten nach verfügt er über eine Geheimwaffe, die es ihm ermöglicht, feindliche Battlemechs problemlos auszuschalten. Das LNC schickt eine Gruppe von Agenten los, die Delcords Geheimnis lüften, seine Expansion stoppen und um jeden Preis verhindern soll, daß, insofern es sich tatsächlich um eine Waffe handelt, die die Mechs ausschaltet, sie auf keinen Fall anderen Häusern in die Hände fällt.
„Die Albatros-Akte" ist ein wirklich gelungener CB-Roman: Die Geschichte basiert auf einer äußerst einfallsreichen Idee und wird darüber hinaus auch noch sehr spannend erzählt. Die Charaktere arbeiten sich in zwei Haupthandlungssträngen etappenweise durch die Story und offenbaren dabei ihre vielen individuellen kleinen Macken und Eigenheiten, was ihnen, zumindest für einen Einzelroman, eine überraschende Glaubwürdigkeit und Tiefe verleiht. Besonders gelungen finde ich den „detektivischen" Aufbau der Handlung, der es dem Leser im Laufe der Geschichte ermöglicht, anhand der erhaltenen Informationen selbst bei der Lösung des Rätsels um den mysteriösen „Albatros-Effekt" mitzuspekulieren. Es ergeben sich zwei oder drei Situationen, an denen man den lyranischen Agenten gedanklich einen Schritt voraus sein kann, natürlich immer vorausgesetzt, man kennt sich als Leser halbwegs im Battletech-Universum aus. Insofern man die richtigen Schlüsse gezogen hat, kommt es dann ein paar Seiten später zu dem berühmten „hab´-ich´s-mir-doch-gleich-gedacht-Effekt", der wirklich für Lesespaß sorgt!
Gerade im Vergleich zu den vorangegangenen Versuchen anderer Autoren einen Agenten-Roman im Classic-Battletech-Universum anzusiedeln, liefert Reinhold Mai mit „Die Albatros-Akte" eine wirklich erstklassige Arbeit ab! Zwar ist die Grundidee der Handlung auf den ersten Blick etwas radikal, aber dennoch wird sie ist so genial in die Battletechwelt eingeflochten, daß ein überaus stimmiges Bild daraus wird. Man merkt gleich: Dieser Autor kennt sich aus - kein Wunder übrigens, war er es doch, der fast alle Bücher der guten alten Battletechserie aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte...
Mein Fazit:
So sollte eine Agentengeschichte im BT-Universum aussehen. Klasse, mehr davon! Vier Sterne.


Über dem Gesetz: BattleTech-Roman (Nr. 4)
Über dem Gesetz: BattleTech-Roman (Nr. 4)
von Michael Diel
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Classic-Battletech - geschüttelt, nicht gerührt., 12. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sternenbund 2600
SBGK-Agent David Gibbs wird mit der Aufklärung des Mordes des Generalbundesanwaltes beauftragt. Doch während seiner Ermittlungen stellt sich heraus, daß seine Vorgesetzten ihn insgeheim für etwas ganz anderes benutzen. Gibbs folgt den wenigen Spuren und deckt schließlich eine Verschwörung auf, die bis zum ersten Lord des Sternenbundes reicht. Gezwungenermaßen müssen ihn seine Vorgesetzten dann am „echten Spiel" teilnehmen lassen...
Dieser Roman ist ein Widerspruch in sich. In jedem zweiten Satz heißt es „Aber das Leben eines Geheimagenten ist nunmal nicht so, wie es in den Filmen und Büchern immer beschrieben wird." dann aber folgt eine Szene, die so stereotyp ist, daß sie selbst Bond und Co. die Schamesröte ins Gesicht treiben würde! Darüber hinaus ist die Story so unzusammenhängend in ihre verschiedenen Ebenen geteilt, daß man als Leser den selben Frust erlebt, wie der Agent Gibbs in der Handlung.
Zwar sind die Actionszenen echt gut geschrieben, die handelnden Personen trotz allem nicht zu flach geraten und hin und wieder fällt auch mal ein echt cooler Spruch - das war es dann aber auch schon. Von einem Roman im Battletech-Universum hätte ich doch noch etwas mehr erwartet!
Zugegeben: Der kurze Einblick in die Politik des alten Sternenbundes ist zunächst recht interessant, aber letztendlich ist er nur genau so schemenhafter Hintergrund, wie der Kalte Krieg bei den Bond-Filmen.
Alles in allem:
Kein guter Roman, wenn auch einige Szenen recht einfallsreich gemacht sind und man ihnen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen kann. Trotzdem ein Buch der Reihe „einmal und nie wieder" - es sei denn, man ist ein wirklich überzeugter Fan von „Kobra-übernehmen-sie" , „James Bond" und ähnlichen eher actionlastigen Agentengeschichten.
Für echte Agentenfans drei bis vier Sterne. Für alle Anderen nur zwei. Höchstens!


Der Krieg der Zwerge
Der Krieg der Zwerge
von Markus Heitz
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,99

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ALLES geht weiter!, 12. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Krieg der Zwerge (Taschenbuch)
Der finstere Nôd´onn ist besiegt, doch seine letzten Worte, mit denen er vor einer noch viel größeren Bedrohung für das Geborgene Land warnte, scheinen sich zu bewahrheiten: Während Menschen, Elfen und natürlich Zwerge die letzten versprengten Überreste von Nôd´onns Heer vernichten und sogar planen Dsôn, die große Hauptstadt der dunklen Alben selbst anzugreifen, entdecken einige der überlebenden Orks das Geheimnis des Schwarzen Wassers, wodurch sie scheinbar Unsterblichkeit erlangen und so im Kampf praktisch nicht zu töten sind. Dazu bricht dann auch noch jeglicher Kontakt mit dem Stamm der Ersten ab, nachdem ein Stern mit feurigem Schweif irgendwo jenseits der westlichen Berge auf die Erde herab gestürzt ist. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, nutzen die Dritten die Gunst der Stunde, um den verhaßten anderen Zwergenstämmen endgültig den Garaus zu machen.
Tungdil Goldhand und seine Gefährten sind wiedereinmal die einzigen, die das Geborgene Land noch retten können - vor äußeren Feinden wie vor sich selbst...
Ich muß zugeben, daß ich mir nach dem ersten Band „Die Zwerge" nicht vorstellen konnte, daß ein zweiter Teil da auch nur annähernd heranreichen könnte. Ich erwartete einen verwässerten Aufguß der vorherigen Geschichte, wie das ja bei Fortsetzungen erfolgreicher Romane so üblich zu sein scheint...
Aber ich habe mich glücklicherweise geirrt. Und wie! „Der Krieg der Zwerge" ist in jeder Hinsicht ein würdiger Nachfolger. In Sachen Spannung, Dichte der Atmosphäre und vor allem der glaubhaften Darstellung der Charaktere setzt dieses Buch sogar noch einen oben drauf! Die Geschichte selbst beginnt genau dort, wo „Die Zwerge" endete. Man erinnere sich: Tungdil und Balyndis sahen den Meteoriten über die Berge nach Westen stürzen und irgendwo dort herunterkommen und fragten sich, ob dies ein gutes oder ein schlechtes Zeichen sei. Nun ist diese Frage eindeutig beantwortet: Ein gutes, da wir so in den Genuß von „Der Krieg der Zwerge" kommen!
Die äußerst geschickt an den Vorgängerroman angefügte Handlung dreht sich hauptsächlich um die „Schwarzwasser-Orks", die geheimen Pläne der „Dritten" und die Gefahr aus dem Westen, über die ich jetzt aber nichts verraten möchte, da hier noch einige Überraschungen ihrer Entdeckung harren.
Die Berührungspunkte dieser ineinander verwobenen Handlungsstränge ergeben zusammen das Muster einer wirklich brillanten Fantasygeschichte, in der dazu auch noch die bekannten und liebgewonnenen Hauptpersonen durch die neuen Herausforderungen charakterlich weiterentwickelt werden: Wer zum Beispiel glaubte, daß Tungdil und Balyndis nach dem ersten Mal „Weltretten" nur noch glücklich zusammen bis an das ende ihrer Tage und das der Tod sie scheide etc. pp, und somit alles erzählt und dieses Thema abgeschlossen wäre, der hat seine Rechnung ohne Markus Heitz gemacht: Nichts ist abgeschlossen, es geht alles weiter. Buchstäblich! Gegner werden zu Verbündeten, Verbündete zu Gegnern; alte Freundschaften zerfallen genau so, wie Liebe zerbricht und einstige Allianzen sich in neuer Feindschaft auflösen. Dafür tauchen neue Parteien und somit neue Möglichkeiten auf. Und all dies spielt vor dem Hintergrund des epischen Kampfes gegen Nôd´onn, denn es gibt noch die eine oder andere Auswirkung zu überstehen, die der Kampf gegen den Schwarzmagier nach sich zieht und viele alte Rechnungen zu begleichen.
Mein Fazit:
„Der Krieg der Zwerge" ist für jeden, dem „Die Zwerge" auch nur annähernd gefallen hat ein absolutes MUSS - keine Diskussion! Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, kann man die Geschichte problemlos verstehen, da gegebenenfalls alle relevanten Ereignisse vorher irgendwie aufgearbeitet oder von irgendwem kurz nacherzählt werden (wie gesagt, es geht ALLES weiter!) - es macht aber wirklich mehr Spaß, wenn man „Die Zwerge" kennt.
Spannung erstklassig, Charaktere vielseitig, Atmosphäre dicht, Story brillant - was kann man noch mehr sagen?
Voll verdiente fünf Sterne!


Mechwarrior Dark Age 8: Festung der Lügen
Mechwarrior Dark Age 8: Festung der Lügen
von Joern Rauser
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Air-Force One im Mechwarrioruniversum, 18. Oktober 2005
"Festung der Lügen" ist ein actionreicher und teilweise auch wirklich spannender Dark-Age Roman. Die Mechwarrior-Atmosphere ist dicht und die Hauptfiguren haben Profil - zumal es sich bei den Sandovalls ja auch um gute alte Bekannte aus den Vorgängerromanen handelt. Die Geschichte selbst ist zwar relativ simpel gestrickt, wird aber äußerst einfallsreich erzählt und durch reichlich „nettes Beiwerk" aufgepeppt, z.B. die besondere Beziehung zwischen Erik und seinem Onkel - aber davon will ich lieber nicht zu viel verraten.
Jedenfalls werden wir vermutlich in nicht all zu ferner Zukunft noch das Eine oder Andere über den guten Erik Sandovall-Gröll lesen, blinkt doch über seiner Charakterdarstellung in diesem Buch deutlich ein Neonschild mit der Aufschrift „Fortsetzung folgt"...
Mein Fazit:
Gemessen an den vorherigen Dark-Age Romanen ist „Festung der Lügen" irgendwo im oberen Drittel anzusiedeln. Wirklich Neues gibt es hier wenig, aber das in recht unterhaltsamer Form. Wer sagt hier, daß Dark-Age keinen Spaß macht? Von mir gibt es jedenfalls vier Sterne!


Die Orks: Roman
Die Orks: Roman
von Stan Nicholls
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erst zuschlagen - dann Fragen stellen, 3. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Orks: Roman (Taschenbuch)
Im Auftrag der bösen Königin Jennestra überfallen die Orks die Menschensiedlung Heimaterde. Der Kriegstrupp „Die Vielfraße" hat dabei die besondere Aufgabe, ein spezielles Artefakt zu erbeuten und so schnell wie möglich zu ihrer ungeduldigen Herrin zurück zu bringen. Der Plan scheint aufzugehen: Die wenigen Verteidiger Heimaterdes sind schnell niedergemetzelt und der geheimnisvolle Zylinder ist schon bald in orkischer Hand, doch durch Verkettung unglücklicher Umstände und das zunächst unbemerkte Eingreifen höherer Mächte kommt er den Vielfraßen jedoch auch bald wieder abhanden. Durch Zufall erfährt Stryke, der Anführer des Kriegstrupps, daß das von Königin Jennestra so sehnlichst herbeigewünschte Artefakt lediglich einer von mehreren ganz ähnlichen Gegenständen ist. Da die Überlebensaussichten der Vielfraße, sollten sie ohne das magische Dingsbums zurückkehren, eher gering erscheinen, Jenestra ist nicht gerade dafür bekannt Fehler Untergebener so leicht zu vergeben, entbrennt eine wilde Jagd nach den anderen sogenannten Instrumentalen. Es bleibt allerdings die Frage, ob diese überaus mächtigen Zauberwerkzeuge tatsächlich in Jennestras Hände fallen sollten, oder ob es nicht sinnvoller wäre, der unterjochten orkischen Rasse damit die Freiheit zurück zu erkämpfen...
„Die Orks" ist eine turbulente und actionreiche Fantasygeschichte, bei der einmal die beinahe schon gewohnheitsmäßigen Handlanger der genretypischen Erzschurken die Hauptrolle spielen. Es ist wirklich erfrischend zu lesen, wie einmal NICHT alle auftretenden Probleme durch Geschick und Einfallsreichtum wie bei „normalen" Helden, sondern erst einmal durch gewalttätigsten Muskel- und Säbeleinsatz angegangen werden. Die ganze Situation ist wirklich haarsträubend: Eine Gruppe blutrünstiger Schlagetots läßt sich auf einen Wettlauf um Leben und Tod ein, obwohl sie von der eigentlichen Bedeutung der von so vielen Parteien gejagten magischen Artefakte buchstäblich bis zur letzten Seite KEINEN SCHIMMER haben! Einzig der orktypische Überlebensinstinkt und eine ganz eigene Art von Schläue geben den Vielfraßen den Vorteil, den sie in diesem Kampf brauchen.
Mein Fazit:
Eine wirklich erfrischende Idee, actionreich in eine halbwegs passable Geschichte gepackt und mit viel Situationskomik und absolut unvergleichlichen Dialogen abgestimmt - ein äußerst unterhaltsamer Roman! Zwar kann man bei „Die Orks" keinen wirklichen epischen Tiefgang erwarten und auch die Atmosphäre ist bei weitem nicht so dicht wie z.B. bei „Die Zwerge", aber dennoch macht dieser Roman einen Heidenspaß. Drei Sterne!


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