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Rezensionen verfasst von
Scherzkeks "Sidi" (Aachen)

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Ein ganz neues Leben
Ein ganz neues Leben
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viel besser als erwartet!, 2. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganz neues Leben (Kindle Edition)
Kann es wirklich eine würdige Nachfolge für den Roman "ein ganzes halbes Jahr" geben? Diese Frage hab ich mir natürlich auch gestellt und ich war mehr als skeptisch, als ich dieses Buch zu lesen begann.
Doch was soll ich groß schreiben?
JA! Ist kurz und knapp die Antwort. Ich wurde sofort wieder in den Bann gezogen, konnte nicht aufhören zu lesen, habe gelacht geweint, getrauert und mich gefreut!
Das Buch ist wirklich sehr sehr gelungen! Bravo!


Vor deinem Grab (Ein Jan-Tommen-Thriller 2)
Vor deinem Grab (Ein Jan-Tommen-Thriller 2)
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Story mit vielen Ungereimtheiten, 1. Oktober 2015
Die Geschichte hat mich dieses mal leider nicht überzeugt.
Zwar versteht es der Autor durchaus spannend zu schreiben,
doch die Handlungsweise der Protagonisten passte mir zu oft nicht wirklich gut zusammen, wirkte auf mich leider oft total zusammenhanglos.
Dadurch litt die Spannung und nicht zuletzt die Geschichte selbst enorm.
Wenn ich einen Krimi lese, dann möchte ich mich nicht ständig fragen, wie kommt er denn jetzt an seine Pistole, die hat er doch in der vorigen Szene weg geworfen, dein Auto fährt jetzt wieder? das war doch eben noch völlig fahruntüchtig. der Mann hat so gut wie keinen Schlaf, der muss doch eigentlich umfallen,'
Nicht zuletzt das letzte vermeintliche Opfer, der seltsame Täter und die Rolle von Zoe passen so gar nicht in die Geschichte und sorgten bei mir für noch mehr nachdenkliches Stirn runzeln. Das verdarb mir dann einfach die Spannung total!
Fazit: brutal, zusammenhanglos, nicht besonders lesenswert.


Liebe fragt nicht
Liebe fragt nicht
Preis: EUR 2,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen man sollte hier den guten rezensionen eher misstrauen, 13. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Liebe fragt nicht (Kindle Edition)
Ich mache es wirklich kurz, da ich bei dieser mehr als seichten Geschichte eigentlich keine unnötigen Gedanken mehr verschwenden will.
Dieses Buch ist:
- absolut vorhersehbar
- dadurch langweilig
- oberflaechlich
- kitschig bis zum geht nicht mehr
- sehr flach, ohne Tiefe, ohne Spannung

Der einzige Vorteil ist in diesem Fall tatsächlich die Kürze, man bringt diese nichtssagende Geschichte in wenigen Stunden hinter sich.
… ich kann es nicht fassen, das dieses Buch so gut bewertet wurde, geschweige denn ein Bestseller sein soll…


Danach ist immer Davor
Danach ist immer Davor
Preis: EUR 2,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschichte eines schweren Schicksals, allerdings teilweise recht langweilig verpackt und mit Vorsicht zu genießen!!, 23. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Danach ist immer Davor (Kindle Edition)
Anhand der Inhaltsangabe und den positiven Rezensionen habe ich anderes erwartet und bin daher etwas enttäuscht.
Zunächst einmal war der Schreibstil recht flüssig, die Wortwahl schön und dadurch ist das ganze auch gut zu lesen, zumindest zu Beginn. Und natürlich ist es höchst Anerkennungswert, wie Frau Pohl sich um ihren kranken Mann Ludwig kümmert und ihr Leben auf ihn einrichtet, gar keine Frage! Doch je weiter ich im Buch las, desto mehr sträubten sich mir mit und mit die Haare zu Berge...
Was mich dann, nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen habe, erheblich störte, ist die Tatsache, das sich das Geschehen dann doch sehr stark wiederholt.Die Autorin schreibt, dass sie permanent aufpassen musste, ihrem Sohn nicht immer das Gleiche zu schildern. Im Buch hat sie anscheinend darauf dann weniger geachtet. Und das hat mich dazu gebracht, dass mich die Geschichte ab der Mitte bis hin zum Schluss nicht mehr packte, mich langweilte, obwohl das anhand der schweren Erkrankung Ludwigs echt ungerecht klingt, mich derart darüber zu äußern. Leider ist es aber so!

Warum ich in der Überschrift schreibe, das dieses Buch mit Vorsicht zu genießen ist erkläre ich folgendermaßen:
Frau Pohls Mann ist schwer erkrankt, hat erhebliche Probleme mit dem Essen, auch wenn es sich teilweise gebessert hat, wenn auch vorübergehend. Wenn Frau Pohl dann auf eigene Verantwortung ihrem Mann statt Sondennahrung Speisen an reicht, dann ist es zwar toll, dass es in ihrem speziellen Fall auch funktioniert und Ludwig somit normale, oder pürierte Kost zu sich nehmen kann. ABER die Gefahr, dass Leser in ähnlichen Situationen sich ein Beispiel daran nehmen ist sehr hoch. Leider kann aber nicht jeder Mensch mit Aspirationsproblemen auf normalem Weg ernährt werde und die Gefahr, dass kleinste Speiseteile durch die Luftröhre in die Lunge gelangen und eine Pneumonie auslösen ist nicht zu unterschätzen! Leider hat Frau Pohl mir in dieser Hinsicht zu wenig darauf hin gewiesen, dass ihre und Ludwigs Art der Ernährung nicht bei jedem Menschen funktioniert. Und ihr Verhalten immer nur mit der "Unlust" des Pflegepersonals auf Grund von Zeitmangel zu begründen, finde ich dann doch auch ungerecht!
Überhaupt ist sie, was die Krankenhauspflege angeht in meinen Augen ungerecht in ihrer Meinung. Denn beim Lesen hatte ich schon den Verdacht, dass selbst wenn die Versorgung genügend gewährleistet hätte werden können, man es ihr doch nicht recht machen könnte. Schließlich übernahm sie ja auch in den hoch gelobten Reha-Kliniken die Pflege ihres Mannes selbst... Von daher ist der Vorwurf eines anderen Rezensenten, Frau Pohl wäre eine selbst ernannte Märtyrerin gar nicht mal so falsch.
Und besonders zum Schluss des Buches habe ich mich bei vielen Dingen immer gefragt, Warum nur muss das so sein? Ist das wirklich noch zum Wohl ihres Mannes? Oder für sie selbst um den Schein des "Normalen" für sich selbst zu wahren?
Warum wird Ludwig, der schwer krank, super schwach und zu kaum noch etwas in der Lage ist, regelrecht gezwungen zu essen (durch Mund zu halten bis er irgendwann schluckt)? Warum bekommt er keine Einlagen und wird lieber ständig unter schwerster Anstrengung für alle Beteiligten zur Toilette geschleppt, oder wenn er sich eingenässt hat lieber ständig umgezogen, obwohl das auch für ihn wirklich extrem anstrengend sein muss? Warum bekommt er nachts seinen Penis mit Handtuch und Gefrierbeutel eingewickelt, wo doch das später klatschnasse Handtuch schädlicher ist, als jede Einlage? Warum muss er mehrmals in der Woche sämtliche Therapien, nach denen er richtig geschafft ist, über sich ergehen lassen, obwohl es offensichtlich ist, dass sich nichts mehr bessert und der derzeitige Gesundheitsstand sich kaum noch halten lässt?
Ich habe wirklich am Ende des Buches das Gefühl gehabt, Frau Pohl übertreibt es mit ihrer Art der Pflege. Ihr Mann soll stets wie aus dem Ei gepellt sein, am liebsten soll man möglichst wenig in ihrem Haus davon sehen, das ein schwerst Pflegefall, der schließlich auch nicht mehr der Jüngste ist, darin lebt und ob das Ganze wirklich dann noch zum Wohle ihres Mannes ist, das wage ich zu bezweifeln.
Für mich ist das hart an der Grenze zur absoluten Bevormundung und Selbstbeweihräucherung. Das hat mit "Lebensqualität erhalten" nichts mehr zu tun!
Auch diese vollständige Anpassung ihres eigenen Lebens an das ihres kranken Mannes, diese vollkommene Hingabe in die Pflege... das kann und ist für einen pflegenden Angehörigen alles andere als gesund und sollte in dieser Art und Weise auch für keinen als Vorbild dienen!


Der Atem des Jägers: Thriller (Benny Griessel Romane 1)
Der Atem des Jägers: Thriller (Benny Griessel Romane 1)
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Man muss sich zu Beginn wirklich dran gewöhnen..., 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... denn der Stil ist anders. Man liest gerade vertieft die Geschichte und plötzlich springt sie zu einer völlig anderen Person, Begebenheit, Ort.
ABER man liest sich dennoch recht schnell ein, die Spannung, die Geschichte fesselt ungemein und mehr möchte ich weiter gar nicht dazu sagen.
Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen, war absolut interessant und spannend bis zur letzten Minute.

Also lest selbst :-)


Chronist: Der erste Kreuzzug. Roman
Chronist: Der erste Kreuzzug. Roman
Preis: EUR 3,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historisch wertvoll - und doch kritisch in Glaubensfragen, 29. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie bereits mehrfach beschrieben, geht es hier um die Geschichte des ersten Kreuzzuges aus der Sicht des Kaplan Raimund von Aguilers, der im Auftrag des Grafen Raimund von Toulouse die Geschehnisse der abenteuerlichen Reise niederschrieb.

Was mir sehr gut gefallen hat:
Trotz seiner Länge wurde dieses Buch einfach nicht langweilig. Der Schreibstil ist so anschaulich, dass ich mich sehr gut in die Geschichte hinein versetzen konnte. Die damalige Zeit mit all ihren Sitten, Bräuchen und auch Gräueltaten wurde hier wirklich perfekt und sehr detailliert beschrieben.
Ob das nun die Lebensumstände einer einfachen Tagelöhnerfamilie waren, die Gebräuche eines hoch gestellten Adligen, eines Ritters oder auch das Leben in einem Konvent, die schrecklichen Kampfszenen, Hunger und Not... alles war für mich überaus interessant zu lesen und so anschaulich, dass ich förmlich den Gestank der Menschen beispielsweise nach wochenlangem Marsch in starker Hitze riechen konnte, oder das spritzende Blut, die schreienden Menschen im Kampf vor mir sah.

Wenn geschriebene Worte es derart schaffen, mich in ihren Bann zu ziehen, dann kann ich wirklich behaupten, das Buch ist klasse :-)
Und ganz nebenbei ist diese "Chronik des ersten Kreuzzuges" historisch so interessant, das ich mir gewünscht hätte, dieses Buch im Geschichtsunterricht in meiner Schulzeit durch genommen zu haben. Wie einigen anderen ist es mit ebenso ergangen, dass ich mich plötzlich in Wikipedia nach schlagen sah, weil meine Neugier so sehr geweckt wurde.Hier hab ich also auch noch was gelernt :-)

Der Hauptprotagonist Raimund de Aguilers, der einst tatsächlich die Chronik geschrieben hat, wurde hier als sympathischer junger, wissbegieriger Mann dar gestellt, der die Reise mit größter Loyalität seinem Grafen, dem Christentum und dem Papst gegenüber antritt. Doch mit der Zeit stellt er den Kreuzzug und sogar die Kirche immer mehr in Frage.
Dieser Krieg im Namen des Glaubens zeigt Raimund mit aller Härte, wie scheinheilig das ganze Unterfangen ist. Die, die anfänglich im Namen Gottes Jerusalem den Christen zurück erobern wollten, zeigen dann doch ihre habgierigen Seiten. Tausende Menschen sterben damals schon auf beiden Seiten, obwohl ihr Glaube so unterschiedlich gar nicht ist. Moslems (im Buch die Seldschuken) und Katholiken glauben an einen einzigen Gott, legen die "Rahmenbedingungen" halt unterschiedlich aus.Das wird Raimund mit und mit klar.
Und seit jeher scheint sich dieser Punkt leider bis heute nicht geändert zu haben...

Es gibt jedoch auch etwas, was ich LEICHT kritisieren möchte.
Bis ungefähr zur Hälfte des Buches gefiel mir zwar der beschriebene Charakter des Raimund von Aguilers schon ganz gut, er wurde durchaus gut beschrieben. Jedoch hat mich seine Person tatsächlich erst ab der Mitte so richtig geflasht. Vorher habe ich Raimund und auch einige andere Protagonisten doch eher oberflächlich wahrgenommen. Das mag aber auch an der ganzen Fülle der Informationen liegen, die dieses Buch liefert, sodass die Hauptakteure eventuell ein wenig zu kurz kamen, bzw. ich mich in die Geschichte der Menschen nicht auf Anhieb hinein lesen konnte.

Manchmal hatte ich auf der langen Wanderung des Kreuzzuges auch das Gefühl, die Dinge wiederholen sich zu sehr. Natürlich kehrte auf dieser ewig langen Reise immer wieder Hunger in die Lager, da die Vorräte zur Neige gingen, kleine und größere Schlachten wurden geführt...Doch die Beschreibungen all dieser Dinge waren halt auch immer sehr sehr ähnlich. Allerdings,... wie hätte man das auch anders schildern sollen?

Dann sind mir besonders im letzten drittel immer wieder einige Schreib- und Satzbaufehler aufgefallen, was den Lesefluss doch etwas störte. Ich bin jedoch kein Rechtschreibfanatiker, daher war auch das für mich in Anbetracht des guten Buches nicht der Rede wert.

Dieses Buch ist ein sehr detaillierter, höchst interessanter, absolut lesenswerter Roman für Fans historischer Geschichten, die sich gerne in die Zeit zurück versetzen lassen möchten! Das Buch ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit!


Lustakkorde - Ostfrieslandkrimi (Büttner und Hasenkrug ermitteln 3)
Lustakkorde - Ostfrieslandkrimi (Büttner und Hasenkrug ermitteln 3)
Preis: EUR 2,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gibt es das Genre "Erotik-Krimi"? :-), 30. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Denn ein wenig handelt es sich hierbei schon um ein solches Genre :-)
Nachdem ich von dem Buch "Das Teekomplott" schon restlos begeistert war, konnte ich nicht umhin, mir auch dieses Ebook hier zuzulegen. Und ich war sehr überrascht, wie anders sich der Krimi Lustakkorde doch gestaltete.
Zunächst einmal sind da wieder die Kriminalkommissare Büttner und Hasenkrug. Zwei Charaktere, die wirklich gut beschrieben sind, ein etwas ungleiches Team, das trotzdem bestens miteinander agiert. Insbesondere Büttner ist mir mit seiner sympathischen Art sehr ans Herz gewachsen (einer der die gute Hausmannskost seiner Frau so sehr liebt, der sich nicht verstellen kann und auf eine liebenswerte Art auch ein klein wenig tollpatschig ist).

In Lustakkorde geht es um den Mord an den sexbesessenen Klavierlehrer Raphael Winter. Da dieser Kerl wirklich NICHTS anbrennen ließ, kann man sich vorstellen, dass die Liste der Tatverdächtigen wegen Eifersucht recht lang ist, was die Ermittlungen für Büttner und Hasenkrug nicht gerade leicht macht.
Insbesondere die Lebensumstände der streng katholisch erzogenen Magdalena, ebenfalls eine Gespielin und Schülerin des Klavierlehrers, sind sehr spannend und fesselnd erzählt. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hinein fühlen, so anschaulich ist das Buch mit den darin spielenden Charakteren erzählt.
Und da das Mordopfer sexsüchtig war, sind auch Liebesszenen, bzw. Sexszenen ein großes Thema dieses Krimis. Dabei muss ich wirklich sagen, dass es der Autorin gelungen ist, diese Szenen so darzulegen, dass sie wirklich erotisch sind ohne auch nur in irgendeiner Form übertrieben zu wirken. Sex spielt hier keinesfalls die Hauptrolle, auch wenn er zur Geschichte dazu gehört.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, dies bereits schon im Buch "das Teekomplott", ist die liebevolle Beschreibung Ostfrieslands, der Menschen und ihrer Sitten. Ich bin aus dem Rheinland und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie soweit im Norden Deutschlands war und Ostfriesland allenfalls aus irgendwelchen Witzen kenne :-) Durch die Krimis von Elke Bergsma bin ich tatsächlich super neugierig auf diesen Teil Deutschlands geworden. Man spürt die Liebe der Autorin zu ihrer Heimat mit jeder Seite dieses Buches.

Lustakkorde ist für mich eine wirklich spannende Krimigeschichte mit feinen, erotischen Zügen, Momenten, in denen man auch sehr schmunzeln kann, trügerische, umso liebenswertere ostfriesische Idylle und natürliche Abgründe menschlicher Natur, die man, wie so oft, gar nicht vermuten mag.
Ein absolut empfehlenswertes Ebook.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2013 5:45 PM MEST


Sünders Fall (Berg und Thal ermitteln 2)
Sünders Fall (Berg und Thal ermitteln 2)
Preis: EUR 3,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute, kurzweilige Unterhaltung, 16. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu meiner Sternvergabe möchte ich erklärend hinzufügen, dass ich diese drei Sterne durchaus als positive Bewertung ansehe.
Allerdings hat dieser Krimi für mich ein paar kleine Schwächen, sodass ich nicht mehr Sterne vergeben konnte.

Nachdem ich Leahs Vermächtnis vor einigen Wochen gelesen habe, freute ich mich sehr auf den Nachfolgekrimi Sünders Fall :-)
Ich möchte den Inhalt nicht vorweg nehmen, daher werde ich diesen hier nicht groß wiedergeben, sondern einzig meine Eindrücke beim Lesen schildern.

Im ersten Berg und Thal-krimi hat mich sehr beeindruckt, wie gut das Gefühl der Trauer, die Thal wegen des Todes seiner Frau spürte, mich als Leser ergriffen hat. Da die Straftaten unmittelbar mit Leah (thals verstorbener Frau) zu tun hatten, war dieser Krimi von vorne bis hinten sehr atmosphärisch und packend. Das habe ich hier in Sünders Fall ein wenig vermisst. Denn logischerweise kommt Kommissar Thal so langsam aber sicher mit dem Tod Leahs zu recht und kann sich ganz seiner Arbeit als Ermittler widmen. Allerdings erscheint mir seine ganze Figur in diesem Buch als weniger fesselnd und etwas oberflächlich.
Das mag auch daran liegen, dass Bettina Thal hier eher der Mittelpunkt des Geschehens sein soll. Allerdings konnte auch diese Protagonistin mich in diesem Buch nicht wirklich berühren, bzw. mich in ihren Bann ziehen, was für mich wichtig gewesen wäre um die nötige Spannung zu erzeugen.

Die Geschichte um den Mord an den Reporter Sünder, sowie die Verstrickungen in die Nazizeit, war wirklich sehr unterhaltsam und lesenswert, wenn auch nicht sehr tief gehend. Ich habe das Buch in einem Rutsch durch gelesen ohne mich zu langweilen. Und trotzdem hatte ich am Ende das Gefühl, als fehle etwas. Das Ende erschien mir zu abrupt und ein wenig zu konstruiert, sodass ich tatsächlich etwas enttäuscht darüber war. Es kommt mir fast so vor, als wäre dieses Buch nur eine Art Zwischenstation in der Entwicklung Berg und Thals nach Leahs Tod. So langsam kommt Thal wieder auf die Füße und nimmt am normalen Leben teil. Und auch Berg scheint sich ganz anders zu entwickeln... Das lässt mich hoffen, dass ein dritter Krimi die Geschichte um die beiden "vervollständigt". Denn in diesem Buch ist die Sache irgendwie "nicht ganz rund".

Dennoch: Auch dieser Krimi ist sehr gut lesbar, leicht nachzuvollziehen und auch recht spannend. Wobei ich hier etwas die Tiefe und das fesselnde Gefühl aus Leahs Vermächtnis vermisse.
Trotzdem möchte ich das Buch all denen empfehlen, die eine kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch suchen :-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 27, 2013 3:29 PM MEST


Beautiful Disaster: Roman
Beautiful Disaster: Roman
von Jamie McGuire
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

60 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ACHTUNG SPOILER "ein angepisstes Täubchen und ihr Babe", was für eine "schöne Katastrophe"..., 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beautiful Disaster: Roman (Taschenbuch)
Ermuntert durch die Inhaltsangabe und nicht zuletzt durch die positiven Rezensionen, habe ich dieses Buch gekauft und mich auf ein Liebesabenteuer, auf eine Geschichte mit allen Höhen und Tiefen, die eine Liebe erleben kann, gefreut. Doch meine Erwartungen wurden bei weitem nicht erfüllt.
Den Inhalt brauche ich hier wahrlich nicht noch einmal wieder zu geben, denn der dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein.
Vielmehr möchte ich das schildern, was mich an dieser Geschichte so enorm gestört hat:
Das Kennenlernen der beiden Hauptfiguren Abby und Travis und die ersten Kapitel waren noch unterhaltsam. Zwar war mir schnell bewusst, dass es sich hierbei tatsächlich mehr um eine Teenie-liebesgeschichte handelt, aber das war für mich erst einmal belanglos, denn auch "Teenie-Romane" lese ich hin und wieder gern, wenn sie unterhaltsam geschrieben sind.
Travis gibt Abby schon zu Anfang ihres Kennenlernens den Kosenamen "Täubchen", weil sie ihm aus Trotz und Abwehr ihren richtigen Namen nicht nennen will. Zu Beginn fand ich das noch niedlich und charmant, doch je weiter ich diese Geschichte las, desto nervender fand ich diesen Namen. Denn Travis nennt Abby nicht ein einizges mal bei ihrem richtigen Namen, selbst in den verfahrendsten Streit- oder gar Gefahrsituationen ruft er sie mit Täubchen. Das ist einfach lächerlich und machte das Lesen für mich immer mehr zur Farce.
Auch das Wort "angepisst" wiederholt sich permanent. Mag sein, dass es an der deutschen Übersetzung liegt, jedoch bin ich sicher, dass es noch andere Varianten gibt um Ärger oder Wut zu beschreiben. Ich habe gegen das Wort an sich nichts, nur gegen die ständigen Wiederholungen.

Der Charakter Travis hat sich in diesem Buch für mich als echt kranker Typ heraus kristallisiert: trotz seiner Kampfaktionen, trotz seines Frauenverschleiß' hat der Mann ein so angeknackstes Ego, dass er krankhaft eifersüchtig ist, Abby nur als Besitz sehen kann und jeder Mann, der SEINER Angebeteten auch nur einen Schritt zu nahe kommt, wird rüde mit Schlägen bedroht oder durch Handgreiflichkeiten eben einfach aus Abbys Dunstkreis entfernt.
Dabei fielen Sätze wie "hau ab oder ich schlag dir den Schädel ein" fast so oft, wie das Wort "Täubchen"...
Trotz sämtlicher Versuche der Autorin, ihren Helden als charmant und liebevoll darzustellen, empfinde ich Travis als abstoßend und auf gar keinen Fall als wünschenswerten Partner ;-)
Abby war mir zu Beginn noch sehr sympathisch. Doch mit und mit mutierte sie immer mehr zu einem der klischeehaften amerikanischen Collegegirls. Sie ist die schönste, jeder Typ will sie, in Wirklichkeit ist sie sogar ein gefeierter Pokerstar mit ihren 19 Jahren, sie kennt sich aus mit der Mafia, aber ihre Jungfräulichkeit schenkt sie nur ihrer großen, besitzergreifenden Liebe...Stalker Travis...

Die Beziehung der beiden ist ein ständiges Hin und Her! Von gefühlvoller Liebe, bis zum krankhaft eifersüchtigem Stalken ist alles dabei!
Die beiden lernen sich kennen, Abby will nur Freundschaft, Travis angeblich auch, die beiden haben Sex (der über langweiligen Blümchensex wirklich nicht hinaus geht), leben in einer Beziehung, sie streiten sich, trennen sich, sind wieder nur Freunde... und das ganze geht wieder von vorne los. Einfach nur langweilig und nervig. Da nützen auch die an den Haaren herbei gezogenen Ereignisse in Las Vegas, samt gefährlichem Gangsterboss, nichts um dem ganzen noch etwas spannendes abzugewinnen.
Was ich auch die ganze Zeit einfach nicht verstanden habe, warum Travis Abby zum Geburtstag einen Welpen schenkt, verpackt in einem Päckchen (Auf sowas können echt nur Amis kommen...). Das Tier ist für die eigentliche Handlung überhaupt nicht von Belang und wird dann auch nur hin und wieder am Rande erwähnt.. Was soll das?

Ganz furchtbar empfand ich dann das Ende des Buches. Der Showdown um Travis' letzten, aller gefährlichsten Kampf, der natürlich so ausartet, dass sogar Menschen dabei sterben, weil ein Feuer ausbricht.
Ich habe mich sowieso ständig gefragt, wo diese Kämpfe eigentlich noch hin führen sollen und ob die Autorin damit tatsächlich bezweckt, Travis als besonders starken, coolen Typen erscheinen zu lassen. Das ist bei mir dann gänzlich fehl geschlagen.

Und selbst als am Ende tatsächlich eine Katastrophe bei diesem Kampf ausbricht, wird das ganze meiner Ansicht nach zwar von den Hauptcharakteren als ganz ganz schrecklich empfunden, aber auch ganz ganz ganz schnell damit abgetan, dass die beiden beschließen in Las Vegas zu heiraten.... Ohmann...
Und bei mir bleibt die Frage, warum haben sie das nicht schon viel eher getan, dann hätte man dieses Disaster echt verkürzen können.

Fazit:
Dies ist einfach nur ein sehr schlichter Teenie-Roman. Doch selbst ein solcher könnte unterhaltsam geschrieben sein, was hier m.E. nicht gelungen ist. Der Geschichte fehlt es einfach an Tiefe und die Geschehnisse wiederholen sich permanent und sind zu vorhersehbar. Ebenfalls die Charaktere sind sowas von flach, dass mir nicht eine einzige Figur dauerhaft sympathisch war. Teilweise werden hier Brutalität und Besäufnisse als zu normal, als cool, als hip dargestellt und verharmlost. Ich würde dieses Buch nicht weiter empfehlen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 26, 2015 8:42 PM CET


Tausendundeine Stunde
Tausendundeine Stunde
Preis: EUR 2,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tragisch, Komisch, Wortgewandt!, 16. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tausendundeine Stunde (Kindle Edition)
In der Kurzbeschreibung ist wirklich sehr gut umschrieben, um was es in diesem Buch geht.

Die Geschichte beginnt, als Juliane die 40 schon überschritten hat, ihre Söhne aus dem Haus sind und sie durch ihren dominanten Mann erste Instruktionen im Umgang mit dem Computer und dem Internet erhält. Dabei entsteht ein Emailkontakt mit einer wildfremden Frau, die Juliane zunächst für einen Mann hält. Plötzlich ist Juliane einem Flirt nicht abgeneigt und die Anonymität dieser Emailbekanntschaft macht sie mutiger. Juliane stellt ihr Leben, ihre Ehe in Frage und weiß, es muss sich was ändern.
Ein Rückblick in ihr Leben vor der Wiedervereinigung beginnt, mit all seinen Höhen und Tiefen, falschen Idealen und Träumen, die plötzlich zerplatzten.
Ihre Ehe ist am Ende und eigentlich war die Heirat von vornherein zum Scheitern verurteilt, denn Juliane MUSSTE heiraten, weil sie bereits in sehr jungen Jahren zwei Söhne von unterschiedlichen Vätern bekommen hat und in wilder Ehe mit einem Mann lebte. Dies stellte in der DDR anscheinend ein Sicherheitsrisiko dar. Also wurde geheiratet... Die beiden bekommen eine gemeinsame Tochter und damit scheint das Glück ins Haus einzuziehen. Doch leider nicht für lange, denn als das Baby am plötzlichen Kindstod stirbt, zerreißt das freundschaftliche Band der Ehe vollends und die Beziehung wird Jahrzehntelang zur Farce.

Nach diesem Rückblick in die Vergangenheit stellt sich Juliane der bitteren Realität und fordert auch ihren Mann Georg dazu auf, endlich zu reden. Dabei kommen wirkliche Bosheiten, unterdrückte Schuldzuweisungen und regelrechter Hass zutage. Beide haben mit Affären versucht, die Zuneigung, die in ihrer Ehe fehlte, woanders zu finden. Eine Scheidung ist unausweichlich, Juliane zieht aus und bestreitet ihren Lebensunterhalt fortan in einer Erotikhotline.

Ihr Single-Dasein beginnt und Juliane findet zu sich selbst.

Mich hat an diesem Roman die Feinfühligkeit, mit der die Autorin das Leben Julianes beschreibt, sehr beeindruckt. Das ganze ist so realistisch. Ich bin sicher, dass viele Frauen sich selbst in der Geschichte wieder erkennen. Mir zumindest ist es so ergangen.
Für mich ist dies auch keiner dieser Frauenromane, a la Hera Lind und Konsorten, die oftmals mit überzogenem Humor sehr vorhersehbar die Suche nach Mr. Right beschreiben.
In diesem Buch geht es zwar auch um eine single Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht, als einen Partner, wobei sie ebenso lustige, wie auch sehr bedrückende Erfahrungen macht. Allerdings scheint mir diese Geschichte wirklich aus dem Leben gegriffen zu sein.
Ich habe mit Juliane mit gefiebert, mit gelacht, mit geweint und konnte mich absolut in diese Figur rein versetzen. Sehr anschaulich wird beschrieben, dass man in der Liebe bereit sein sollte, Kompromisse ein zu gehen, ohne sich selbst dabei untreu zu werden. Eine Gratwanderung, natürlich, die wohl immer gewisse Enttäuschungen mit sich zu bringen scheint, aber auch großes Glück bedeuten kann...
Gleichzeitig ist die Geschichte gespickt mit wunderschönen Zitaten und Weisheiten, die mich durchaus zum nachdenken angeregt haben. Vielen Dank an die Autorin für diese zwar recht kurze, aber umso schönere Geschichte :-)
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2013 2:31 PM CET


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