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"kaiwerbeck"

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Das Jahr des Feuers / Rückkehr des Kaisers - Das Jahr des Feuers 3/3: Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-6 Experten-Helden
Das Jahr des Feuers / Rückkehr des Kaisers - Das Jahr des Feuers 3/3: Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-6 Experten-Helden
von Florian Don-Schauen
  Gebundene Ausgabe

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwälzungen sind eine riskante Sache..., 3. Januar 2006
... und jede Rollenspielwelt, die sich chronologisch weiter entwickelt braucht diese Neu(un)ordnungen um sich selbst interessant zu gestalten. Die Frage ist, wie weit sollte dabei gegangen werden? Gerade die letzten Jahre haben ja von Vampire bis Shadowrun besonders in den verkaufsstarken Spielsystemen die ein oder andere 'Erneuerung' gesehen.
Nun, mit dem Abschluss des JdF wird ersichtlich, dass das Mittelreich sich stark verändert hat, ohne jedoch komplett der Dark Fantasy anheim zu fallen, wie das nach SidW vielleicht noch zu erwarten (und von manchen zu befürchten) war.
Das Finale ist nun ein 5-Kapitel-Wälzer, der zumindest ab Kapitel 2 kaum noch Zeit zum Luft holen lässt. Dadurch, dass so viele Handlungsstränge zu Ende geführt werden müssen, bleibt tatsächlich an einigen Stellen für die Helden und vorallem die Spieler dahinter nur der Platz als Zuschauer, wobei ich sagen muss, dass der Level von 'fehlender Interaktion' m.E. niedriger liegt als im Auftakt der Kampagne und manche Ereignisse, wie z.B. der Reichskongress in Elenvina oder Teile der Schlacht auf dem Mythraelsfeld, schlicht dazu tendieren ein großes Kasperletheater zu sein. Abenteuer dieses Ausmaßes haben immer den Beigeschmack stark gelenkt zu sein, allerdings sind meiner Gruppe viele Einfälle (z.B. Reise nach Wehrheim) selbst gekommen, andere (Sankta Boronia) auch wieder nicht. Es bleibt immer noch viel Arbeit, Planen und Rollenspiel an den Helden hängen, so viel stellenweise, dass man sich fragt, ob es denn niemand anderen gibt, der Aventurien zumindest teilweise retten kann.
Vom Spannungsbogen bleibt der Effekt, dass die schiere Über-Epik, die in SidW zwischen den Schlachten von Wehrheim und Gareth stattgefunden hat, hier nicht auf einen Punkt überboten wird und werden kann, sondern die Paukenschläge auf vier Szenarien in Form von Kriegsräten, Schlachten, Belagerungen, Alveranskommandos etc. verteilt werden, was ich als sehr angenehm, weil Heroic Fantasy, empfinde. Dabei liegt der thematische Schwerpunkt zwischen den beiden Extremen der Vorgänger, Weltzerstörung und umfassende Politik im Nachhall der Katastrophe, so dass die meisten Geschmäcker wohl wieder eher getroffen werden dürften.
Desweiteren bleibt zu sagen, dass RdK ein hartes, konzentartionsforderndes Abenteuer ist, bei dem ein Held schnell zu Boron gehen kann, was den Spielleiter vor das Problem stellt, eventuell neue Figuren ins Geschehen einzubinden, wobei es ratsam wäre, den betroffenen Spieler zähneknirschend mit einem zum Kapitel passenden NSC auszustatten, wenn sich nicht gerade ein plausibler Superheld in des Spielers Hinterhand befindet. Überhaupt der Meister: Viel Arbeit wird er investieren müssen, denn viele Elemente der Geschichte werden auf Grund von Platzmangel nicht ausführlich erläutert, und viel Dramatis Personae, allerdings verteilt auf ebenso viel Zeit und Raum, gilt es auch zu führen, aber wer es über AdA bis hier hin geschafft hat wird sich davon nicht entmutigen lassen.
Fazit: Eine gute Mischung aus Kampf, Epik, Geheimnis, Poltik und Pathos, die den Nerv der Zeit treffen dürfte und für viele Abende am Spieltisch Stoff bietet und den meisten Heldentypen die Gelegenheit geben wird, sich in die aventurischen Geschichtsbücher der eigenen Runde einzutragen. Danach, wenn einem alles zu viel geworden ist, kann man mit einer anderen Gruppe Urlaub im Horasreich machen, bis auch dieses 'umgewälzt' wird.
Was will man denn mehr?


Das Jahr des Feuers / Aus der Asche - Das Jahr des Feuers 2/3: Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-6 Experten-Helden
Das Jahr des Feuers / Aus der Asche - Das Jahr des Feuers 2/3: Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-6 Experten-Helden
von Lena Falkenhagen
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mittelstücke von Trilogien..., 17. August 2005
...haben oft einen ganz besonderen Reiz. Egal ob "Das Imperium schlägt zurück" oder "Die zwei Türme", ihnen ist die Gelegenheit gemein, düsterer zu sein, als ein Finale; sie müssen nicht alle Handlungsfäden zusammenführen, das Böse kann Siege davon tragen und die Ungewissheit ist hier sicherlich dominant. Dafür fehlt meist ein wenig die 'bunte' Epik des ersten und besonders des letzten Teils. Das Selbe gilt für 'Aus der Asche'. Stellenweise hagelte es Kritik für die überlebensgroße Zerstörungsarie und die Unausgereiftheit der "Schlacht in den Wolken" (zu Unrecht, wie ich finde), und an diesem Punkt schafft "AdA" Abhilfe. Ein realistisches, im Vergleich schon beinah 'ruhiges' Politikabenteuer, das sogar Hinweise zur 'Entpolitisierung' einiger Kapitel anbietet (wer's braucht!!!), und dementsprechend einiges an Arbeit und Verständnis vom Spielleiter verlangt, der Unmengen von NSC samt ihrer Intentionen an entscheidenden Wendepunkten der aventurischen Geschichte führen muss. Ein Abenteuer, nichtsdestotrotz für hochstufige Helden (denn gekämpft wird natürlich mehr als ausreichend), aber viel mehr für erfahrene und eloquente Spieler, da an den besten Stellen des Abenteuers, im Vergleich zu Teil 1, ideenreich geredet werden muss. So gilt m.E. hier viel mehr im Positiven, was ich als Kritik zum Vorgänger gelesen habe: Der SL muss viel Arbeit investieren (auch wenn er sehr gut geleitet wird), darauf achten in dem geographisch viel freieren Plot die Gruppe nicht allzusehr abdriften zu lassen, ohne sie zu gängeln (bestimmte Ereignisse müssen doch sehr stark erzwungen und sichergrstellt werden; paranoide Helden können dem SL die Geschichtsentwicklung, zu Recht, sehr schwer machen) und kleinere Inhaltsfallen ausbügeln: (ACHTUNG: NUR FÜR SPIELLEITER!!!) *** Kann mir bitte jemand sagen, wann, im Text, das Reichssiegel, welches im Finale doch vorliegt, wieder in den Besitz der Helden zurück gelangt?!! ***
Fazit: Ein absolut lohnender Kauf, wenn man auf eine eingespielte und recht kreative Spielrunde zurück greifen kann, da ohne die Politik nicht sehr viel von dem sehr speziellen Reiz des Abenteuers übrig bleibt. Wer DSA jetzt noch abspricht, ein Rollenspiel (auch) für Erwachsene und/oder Fortgeschrittene zu sein, tut dies nur noch aus Prinzip. Meine Runde bewertete die Situationen, in die das Abenteuer die Spieler bringt, als die härtesten, die sie je erlebt hatten. Und gemeint waren nicht die Kämpfe...


Das Jahr des Feuers / Schlacht in den Wolken - Das Jahr des Feuers 1/3: Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-6 Experten-Helden
Das Jahr des Feuers / Schlacht in den Wolken - Das Jahr des Feuers 1/3: Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-6 Experten-Helden
von Anton Weste
  Gebundene Ausgabe

7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lang erwartet, endlich da., 1. November 2004
Tja. Was also erwartet man von einem Abenteuer (und der dazugehörigen Kampagne), das im Vorfeld dermaßen groß angekündigt und geheimnisumwittert war? Wahrscheinlich zuviel. Nicht so in diesem Fall. Das großartig geschriebene Schlacht in den Wolken ist ein Abenteuer, das, ähnlich, wie Rohals Versprechen (aus der 7G-Kampagne) die Spieler in ("knochen"harte) Ereignisse verwickelt, die so episch und groß sind, dass Spannung, ungläubiges Staunen und atemberaubende Action garantiert sind, und man trotzdem merkt, dass dies nur Teilstücke von etwas noch Größerem sind. Ich kann potentiellen Spielern nur empfehlen, sich so wenig wie möglich über Schlacht in den Wolken zu informieren, da der Status Quo, den das Abenteuer aufbaut, den eigentlichen Reiz und Aufhänger darstellt.
Und dies klappt am Besten, wenn die kompromisslosen und konventionsbrechenden Ereignisse ohne Vorwarnung hereinbrechen. Für mich, auf dem Papier, die Beste, in einer langen Reihe von großartigen FanPro-Veröffentlichungen seit Rausch der Ewigkeit. Es liegt (natürlich) an euch, ob es das am Spieltisch bleibt. Man muss sich nämlich auf Gefühle wie Trauer, Loyalität, Verlust und Veränderung einlassen können und diese auch in der Runde zu Ausdruck bringen.
Also viel Spaß und macht euch auf einiges gefasst.


Das Schwarze Auge, Das Greifenopfer
Das Schwarze Auge, Das Greifenopfer
von Thomas Finn
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überbewertet, 28. Mai 2002
"Das Greifenopfer" ist ein Buch mit bestmöglichem Hintergrund. Alle wirklich großen Ereignisse der letzten Zeit werden zumindest gestriffen. Leider nutzt der Autor seine Möglichkeiten nicht immer und beschreibt zu oft etwas, das wohl vorher ein Abenteuer seiner Spielrunde war. Die Liebe zwischen den Protagonisten wird nicht verständlich entwickelt, aber was wirklich nervt, ist, das alle "Bösen" (Orks, Trollschamanen und Geweihte des Namenlosen) ständig "dämonisch (oder so ähnlich) lachen" und die Guten "schmunzeln". Da hat Tom Finn, der Aventurien kennt und Top-Abenteuer schreibt, eine gute Chance vertan, ein richtig gutes Buch zu veröffentlichen. Schade, es ist zwar spannend, aber auch simpel und eindimensional. Hingewiesen sei noch, auf den kleinen, aber feinen Bezug zum Abenteuer "Stein der Mada", das richtig klasse ist.


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