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Rezensionen verfasst von
Axel Breiing (Essen)
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Paul Stanley (Rmst)
Paul Stanley (Rmst)
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Paul is God!, 14. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paul Stanley (Rmst) (Audio CD)
Meine Fresse! Ich bin seit 1983 Kiss-Fan und knapp 45 Jahre alt. Und erst vor kurzem hab ich diese erste Solo-Scheibe von Paul ausgechecked. Annähernd 40 Jahre nach dem Release der LP am 18.9.1978. Irgendwie kam ich vorher nicht auf die Idee das dieses Werk gut sein könnte. Naja, ich dachte ja auch mal, Gene Simmons sei der Geilste der Hauptband Kiss. Andererseits ist es immer wieder interessant das man neue Sachen (was auch immer, können auch neue Drinks oder Reiseziele sein) kennenlernt die einen begeistern.

Diese Scheibe erhält hier bei Amazon zurecht 4,5 Sterne im Schnitt. Kompliment an die Schreiber und Fans. Unter hartgesottenen Kiss- und auch Hardrock-Fans gilt das Solo-Album durchaus nicht als Highlight oder Fan-Fave.

Die 4 Kiss-Typen brachten "78 taggleich ihre 4 Solo-Scheiben raus, damals ein Riesen-Marketing-Gag, nur ohne finanziellen Erfolg. Ace stand für das meines Erachtens erfolgreichste Werk, und sehr heavy. Die Langeisen von Gene und Paul kenne ich kaum, irgendwie traue ich dem Braten nicht. Paul ist definitiv schon immer das Mastermind der Kapelle gewesen, als Sänger, wie auch als Songwriter und Showman, und auch Sprachrohr.

Hier haben wir bezüglich Song-Anzahl und Spieldauer ein typisches Album der 70er. Und es gibt für mich wirklich nur einen einzigen Filler: "Hold me, touch me" oder wie das seichte süsse sülzige Teil heisst. Hätte auch von späten Scorpions, Eros Rammelzotti oder Modern Talking kommen können. Weg damit! Der Rest ist erstklassiges Material, typischer Stanley-Pop-Metal, mit gewisser Schlagseite des damals nahenden neuen Jahrzehnts. Das besprochene Album war ja auch Wendepunkt nach 6 Studio-LPs von Kiss die doch recht roh und erdig waren. Hier auf "Paul Stanley" geht es eine gehörige Portion geschliffener zu. Ohne geschleckt zu klingen. Einfach geil! Dazu eine angemessene Produktion und eine erstklassige Band im Rücken (Überschneidungen unter den 4 Kissern gab es damals nicht auf den 4 Werken, also keiner half bei keinem). Paar ruhigere Passagen plus eine Menge Rock, Drive und Emotion. Liebestexte kommen auch nicht gerade zu kurz. Paul halt. Damals 26 und hatte schon einiges zu erzählen.

Für mich im Moment (Meinungsänderungen sind ja erlaubt) ganz eindeutig mein liebstes Werk aus dem Gesamthaus Kiss. In der Iphone-Playlist kann man ja o.g. Filler (der auch als Single erschien) weglassen. Ein Stinker sei mal erlaubt.

Nach den 78er Solo-Rillen kam dann 1979 im Mai die sehr kritisierte LP "Dynasty" mit dem Smash-Hit "I was made for loving you" (oder auch doodoodoo doodoodoodoodoodoo genannt). Und dann "Unmasked", noch einen Zacken kantenloser. Aber beide mit etlichen Perlen darunter und auch hier mit Mr.Stanley als Mastermind mit den besten Beiträgen.

1978 war eh ein sehr gutes Jahr für die Hardrock/Heavy-Metal-Szene. Wenn ich noch auf folgende Tips hinweisen darf: UFO mit "Obsession", Judas Priest mit "Stained Class" und "Killing Machine", Rainbow mit "Long live Rock 'n'Roll", erstes Album von Van Halen, um nur einige ausgewählte zu nennen. Mein Gott, wie gerne wäre ich damals schon alt genug gewesen um die Zeit aktiv erleben zu können."

Wenn man mich nach den besten Shoutern der Branche fragen würde, so würde ich nennen: Paul Stanley, Phil Lynnott, Robert Plant, James Hetfield, Ronnie James Dio, Rob Halford, Tom Araya, David Lee Roth, Sammy Hagar, Phil Mogg, Glenn Hughes, David Coverdale, Roger Daltrey....9 von ihnen habe ich "live in Concert" gesehen und bin stolz drauf.

Mich würde interessieren ob es noch viele Kiss-Fans gibt die die 4 Solo-Scheiben nicht kennen. Bei mir hat es lange gedauert aber dafür freue ich mich halt jetzt.


Second Sighting (Lim.Collector's Edition)
Second Sighting (Lim.Collector's Edition)
Preis: EUR 22,26

4.0 von 5 Sternen Unterbewertet!, 11. Januar 2015
Hier musste dringend eine Rezension hier. Immer wieder interessant das es wirklich gute Rock-Werke gibt ohne eine einzige Bewertung hier bei Amazon.

Damals, Mai 1988, als diese Scheibe herauskam, nahm ich nur die Single "Insane" wahr. Ein geiler Heavy-Stampfer, leider kein kommerzieller Hit. Meines Erachtens gab es dazu einen Video-Clip der bei "Hard 'n'heavy" auf Tele 5 gespielt wurde. So richtig interessieren tu ich mich erst seit einigen Tagen für die Vita und Diskografie von Paul Daniel (genannt Ace) Frehley, dem Original-Gitarristen der legendären Band Kiss.

Dies ist die 3.seiner bisher 6 Solo-Platten, eingerechnet seines Band-Projekts Frehley's Comet (wie auch hier). Man könnte auch sagen es ist die 2.LP der 2.Schaffensperiode von Ace. 1978 erschien sein erstes Solo-Album, seit 2009 brachte er wiederum 2 Alben heraus.

"Second Sighting" gilt als wenig zusammenhängend. Das trifft auch zu. Man findet geile knackige Heavy-Tracks von Ace himself, aber auch kommerziellere Stücke von seinem fast ebenbürdigen Partner Tod Howarth der Gesang, Keyboards und Songwriting beisteuerte. Die Songs von Tod sind geniessbar aber nicht oherausragend, von Stimme, Sound und auch kompositorisch. Wenig später trennte Frehley sich von Howarth weil er wieder härter klingen wollte.

Man kann das Album in Einem durchhören. Oder man macht sich eine Setlist mit den 5 von Ace gesungenen Songs sowie dem geilen Instrumental, dem Album-Closer. Dann kann man sich einbilden, eine geile EP von Ace Frehley zu hören. Mein persönlicher Fave ist "Juvenile Delinquent", eine echte Perle, sicher nur beinharten Kiss/Ace-Fans bekannt. Alleine dieser Track lohnt die Beschaffung der Scheibe. Richtig geiler altmodischer Heavy Rock mit Top-Gitarren.

Als Ace 1977 erstmals zum Mikro griff und "Shock me" zum besten gab, da fand ich ihn schwach in allen Belangen, Songwriting, Gesang, Stage-Acting. Danach hat er sehr viel an Profil und Selbstvertrauen gewonnen. Schon das erste Solo-Eisen 1978 war sehr sehr stark.

Dazu kommt das Ace (bekannt aus diversen Interviews) ein sehr ehrlicher sympathischer Kerl zu sein scheint der auch schon viele Tiefen (z.B. Alk und Geld) durchlebt hat. Und wirklich ein echter Rocker ist mit Leib und Seele. Schön das er zuletzt mit "Space Invader" 2014 gar in die Top 10 der US-Charts vorstiess. Als einziger Kiss-oder Ex-Kiss-Member mit einem Solo-Werk. Hut ab!

Zu der damaligen Zeit, Ende der 80er, war Ace bzw. sein Comet mit Sicherheit der bessere Act im Vergleich zur Ursprungs- und Konkurrenz-Band Kiss. Heute machen beide Acts gutes Material und die Fans können zufrieden sein.

Noch zum Label, zu der remasterten Edition von Candy Rock: Ist ein Sub-Label von Atlantic, spezialisiert auf alte Heavy Acts. Gut gemachte Scheibe mit Liebe zum Detail, Liner-Notes, Pics und Informationen. Und dazu ein sehr dynamischer authentischer Sound. Gut gemacht und weiter so!

Ich kann nur hoffen das Ace und all seine Alben weiterhin so viel Aufwind bekommen. Gerne darf der Junge auch mal die Deutschen Konzerthallen/Clubs a la Zeche Bochum bereisen.


Sonne, Sylt und kesse Krabben
Sonne, Sylt und kesse Krabben
DVD ~ Christine Schuberth
Preis: EUR 10,82

4.0 von 5 Sternen Was für ein Streifen!, 8. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sonne, Sylt und kesse Krabben (DVD)
Ich gebe mal verträumte 4 Sterne für dieses Opus. Bin Jahrgang 1970 und seit 1975 totaler Sylt-Fan, der für mich wohl schönste Ort der Welt. Habe für diese seltene DVD eine schöne Stange Geld abgedrückt aber es hat sich gelohnt. Schöne Aufnahmen von der Insel, einige Plätze die ich selbst kenne. Eine fluffige Handlung wie ein Cheeseburger. Lockere entspannte Leute, eine gute Stimmung. Typisches Siebziger-Flair, schöne Nostalgie. Plus eine ganze Stange textilfreier schöner Frauen. Hat Charme, ganz speziellen Charme. Ohne Sylt-Fan zu sein macht das Werk sicher wenig bis gar keinen Sinn.


Help! (Remastered)
Help! (Remastered)
Preis: EUR 13,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Weltklasse-LP der Pop/Rock-Geschichte, 8. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Help! (Remastered) (Audio CD)
Also, erstmal muss ich was anderes loswerden: Amazon macht hier einen Fehler, vermixt den Film mit dem Soundtrack, ist irritierend. Ist auch schon von anderen Rezensenten bemerkt worden aber der Fehler wurde noch nicht behoben. Wie auch immer.

Ich jedenfalls beziehe mich auf das Album, die reine Musik, nicht den Film.

Im Jahr 1980, ich war 10 Lenze alt, wusste ich schon was gute Musik ist, hatte fast sämtliche Beatles-Alpen auf Original-MC und war mächtig stolz drauf. Heute liebe ich diese 2009 remasterten CDs, quasi ein Muss für jeden verantwortungsbewussten Fan populärer Musik.

Trotz meines mittelalten Jahrgangs bin ich recht bewandert in der Historie der 60s Rock- und Pop-Musik. In den späten Sechzigern kamen unzählige Klassiker wie "Let it bleed" von den Stones, die erste Doors, die ersten 3 Jimi Hendrix Experience, Who mit "Tommy", auch Bowie und Pink Floyd waren schon unterwegs, nicht zu vergessen "Blonde on blonde" von Dylan, 1966. Aber bis 1965, dem Jahr des Release von dieser Scheibe hier, "Help" war die Musik noch relativ naiv und unspektakulär. All die grossen Helden hatten ihre Grosstaten noch vor sich. Sicher sehen das einige Fans anders. Aber meiner Meinung nach ist "Help" ein ganz spezielles Album, die erste wirklich durchgehend spitzenmässige LP der Geschichte.

Wir haben hier 14 Songs, davon 12 Eigenkompositionen der Liverpooler, und das auf 34 Minuten, damals eine handelsübliche Album-Länge. Alle 3 relevanten Members, John, Paul und George haben ihre Beiträge, das sorgt für eine gute Balance des Albums. Ringo war ja nie der grosse Sänger oder Schreiber, bei allem Respekt vor einem der grössten noch lebenden Rockmusiker aller Zeiten.

Das Titelstück sowie "Yesterday" kennt jeder aufrechtgehende West-Europäer und sollte sie in irgendeiner Form im Arsenal haben. "Ticket to ride" ist mein eigentlicher Fave, war auch eine Single. George hat mit "I need you" eins seiner ganz frühen und mit ersten Lieder für die Band. Wunderschön! Sowieso unterbewertet, der Mann, ich verweise auf seine späteren Solo-Alben, insbesondere "All things must pass". Weitere Highlights sind für mich das sehr flotte "The night before" von Macca und die abschliessende rockige Cover-Nummer "Dizzy Miss Lizzy". Macca hat auch viel seichtes Zeug abgeliefert aber dieser Song zündet. John ist für mich trotzdem der Star der Band und auch dieses Albums. In wenigen Stunden hätte er übrigens Geburtstag und würde 74. Was würde er heute noch machen? Erwachsene Rock-Alben und Club-Tours? Was zusammen mit Paul? God only knows.

Bis 1965 haben einige Stars schon ordentlichen Stuff abgeliefert, Dylan, Stones, Who, Elvis und Beatles waren wohl die grössten Acts. Aber die Fab Four haben mit diesem Album hier einen amtlichen Reifesprung gemacht. Ein Jahr später, 1966, kam dann "Revolver", das vielleicht beste Album der Band und es begann die psychedelische, beste Phase der Band. Die LPs ab "Revolver" sind allesamt Klassiker.

Aber "Help" ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Für mich jetzt schon seit 34 Jahren, für manche seit 49 Jahren. Gerne wäre ich 1965 schon dabei gewesen. Muss aufregend gewesen sein!


Body Wishes
Body Wishes
Preis: EUR 7,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Erinnerungen, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Body Wishes (Audio CD)
Meine Güte! Fast 31 Jahre auf dem Buckel, eine richtig gute Scheibe mit einer Weltklasse-Lead-Single "Baby Jane", ein Künstler mit Wahnsinnsröhre und über 100 Millionen verkaufter Tonträger - und dann 2 ganze Rezensionen. Ich halte es nicht aus.

Die Scheibe erschien im Frühjahr 1983 und misst gute 40 Minuten. Die Zeit damals war herrlich, ich war 13 und es gab noch massenweise gute ehrliche Musik - siehe auch die Alben "Crises" von Mike Oldfield, "Lets Dance" von David Bowie, "Synchronicity" von The Police, "Genesis" von Genesis, "Undercover" von Rolling Stones, "True" von Spandau Ballet, "90125" von Yes, "Too low for Zero" von Elton John...und sicher noch einige weitere...ein toller Jahrgang!

Zu diesem Werk: Bärenstarke Reibeisen-Röhre von Roddy, homogene Band, angemessene Produktion, cooles Cover, kein einziger Filler unter 10 Tracks (allesamt in typischer 4-Minuten-Länge), guter Mix aus Abgeh-Songs und Balladen, Melodien gehen sofort ins Ohr (und bleiben dort, jetzt schon fast 31 Jahre). Ich nenne es erdigen Rock aber man muss dazu sagen das es auch einen gewissen Synthie-Schlag gibt. 80s halt.

Die wesentlichen Organe hatten seinerzeit die LP verrissen aber sie wurde ein veritabler Erfolg mit bis heute annähernd 10 Mio vertickter Dinger. Auch in BR Deutschland hoch gecharted. Mr.Stewart hat für meine Begriffe danach kein so gutes Album mehr gemacht.

Im Sommer 14 kommt er (dann 69 Jahre) auf kleine Deutschland-Tour. Ich vermute aber das er nur wenige bis gar keine Songs von "Body wishes" spielt, das sagt mir der Blick in diverse Setlists des Schotten der letzten Jahre/Jahrzehnte.

Aber mit dieser Scheibe macht man als Rock-und 80s-Fan (ggf auch als Pop-Fan) wahrlich nichts falsch.


James Bond 007 - Skyfall
James Bond 007 - Skyfall
DVD ~ Daniel Craig
Preis: EUR 4,99

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mit 2 Sternen unter dem allgemeinen Durchschnitt, 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Skyfall (DVD)
Zwei Sterne stehen für eine harte Kritik. Mit mehr Wohlwollen könnte ich diesem Werk 3 davon geben. Mehr aber auch nicht.

Bond-Filme gibt es seit nunmehr fast 52 Jahren. Seit Mitte/Ende der 70er (Roger Moore-Zeit) bin ich glühender Fan dieser erfolgreichen und faszinierenden Reihe. Seit 1981, "In tödlicher Mission" gehe ich stets am ersten Tag ins Kino und empfinde an diesem Tag ein ähnliches Gefühl wie zu einem Fussball-WM-Finale. Ich kann die ersten 20 Filme quasi mitsprechen, habe sie im Schnitt 20 oder auch 30 mal gesehen. Und sie werden nie langweilig.

Aber dieser Schinken hier, "Skyfall", ist einfach nur Murks. Es liegt nicht an Craig, er ist Klasse, die Pre-Title-Sequence z.B. ist der Hammer, es geht also. Auch "Casino Royale" war stark, selbst "Quantum Trost" ist im Nachhinein gut. Hier haben wir eine schwache Geschichte, einen kaputten Bond, eine düstere Athmospäre, einen unterirdischen Antagonisten (pervers, obwohl Bardem ein Spitzenmann ist), keinen Esprit, keinen Glam, wenig Logik (ja, ok, wie immer) und ein überpathetisches Ende.

Wofür glaubt Bond 2012 zu stehen?

Was soll dieser Blödsinn a la "Bond wir moderner und geht mit der Zeit"?

Das ist nicht mehr mein Film. In 2015 soll ein neuer Film rauskommen. Ich werde nicht mehr ins Kino gehen. Lieber schau ich mir meine Filme der Jahre 1962 bis 2006/08 an und schwelge.

Mein favourite 007 ist übrigens Sir Roger Moore, entgegen der landläufigen Ansicht das Sean Connery es ist, der natürlich auch fantastisch ist aber die Filme der 70er geben mir mehr.

Was mich auch total annnervt, ist, hier bei Amazon, die ständigen Rezensionen a la "die Ware ist sauber und ganz bei mir angekommen, deshalb 5 Sterne". Was für ein Blödsinn!

Leute, taucht in die Bond-Welt ein (wenn nicht schon geschehen)! Aber nicht mit diesem Teil!


Dynasty
Dynasty
Preis: EUR 11,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Criminally underrated!, 30. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Dynasty (Audio CD)
"Dynasty" kam am 23.5.1979 auf den Markt, läuft bei ziemlich genau 39 Minuten (ideales Mass für ein Album wie ich meine) durchs Ziel und war/ist für viele Fans und Betrachter eine Enttäuschung.

Für mich ist es wahrscheinlich sogar das stärkste Kiss-Album. Man kann es in einem durchhören, kein Filler auf der Scheibe. Alle 4 Members liefern Vocals. Front-Zunge Gene gar nur 2 Stücke, einen typischen Stampfer und eine äusserst selbstverliebte Ode an sich selbst. Paul zeigt sich mal wieder als bester Songschreiber der Band. Beide bekannten Hitsingles sowie das sehr emotionale "Magic touch" gehen auf sein Konto. Und wer "I was made for loving you" nicht liebt oder wer es zumindest nicht respektiert, dem kann man auch nicht mehr helfen. Peter spielt/singt generell nur auf einem Stück, "Dirty Livin", geht gut ab, macht Laune, würde auch auf "Rock and roll over" gepasst haben. Der Session-Drummer Anton Fig aus Südafrika übernahm den Löwenanteil der Drum-Verantwortung. Ace darf 3 Stücke shouten, darunter das Rolling Stones-Cover "2.000 man", und er bringt es gut in seiner typischen Manier.

Die Rahmenbedingungen stimmen ebenso, Cover ist Kult, Produktion ist gut und das 1997er Remastering bringt den gewünschten Bummss ohne in Loudness-War abzudriften (was ja auch eher bei Releases der letzten Jahre aufgekommen ist).

Unter dem Strich eine echte Spass-LP mit viel Rock und Roll und Drive und mitnichten ein Pop-oder Disco-Album. Gebt dem Werk eine Chance! 5 Sterne muss man nicht zwingend vergeben aber ich steh einfach auf den Vierer um die Herren Stanley und Simmons.


Kill 'em All
Kill 'em All
Preis: EUR 9,49

5.0 von 5 Sternen Klare Verhältnisse!, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kill 'em All (Audio CD)
Diese CD stammt aus dem Jahr 1989 und wird nochimmer eifrig gepresst und an den Mann gebracht. In den US of A hat das Album als solches im Moment den 3-fach-Platin-Status inne (3 Mio vertickte Dinger) und Tendenz steigend. Was für Absatzzahlen für so eine Scheibe!

Die LP kam im Sommer 1983 auf die Welt und ist somit gute 30 Jahre alt und hat die Musikgeschichte ein gutes Stück geprägt. Die klassische Besetzung (nicht das Ur-Lineup) mit Bassmonster Cliff Burton (verstorben 1986) hämmerte das Teil mit rund 51 Minuten Laufzeit ein, alle waren damals um die 20 Jahre alt und heisse Fans der NWOBHM (muss ich hier wohl nicht erklären) und weiterer klassischer Rock-und Hardrock-Acts. Weiss der Kuckuck wie die Jungs sich in einem derartig jungen Alter solche Songs aus dem Ärmel schütteln konnten. Damit waren sie ihren Branchenkollegen um einiges voraus.

Die Platte ist eine einzigartige Mixtur aus Punk, NWOBHM und Speed-Metal, für mich persönlich kein Trash-Metal, obwohl das viele anders sehen. Respektiert. Verschiedene Meinungen dürfen und müssen sein. Das Songmaterial rockt von A bis Z, bietet u.a. das komplexe "Four horsemen", ein Instrumental, mit "Whiplash" dann doch sicher ein Trash-lastiges Stück und einen Mitgröhl-Evergreen namens "Seek and destroy" (man höre die Live-Version auf "Live s***"!) um nur einige Anspieltipps zu nennen. Man kann das Album jedenfalls sehr gut am Stück geniessen. Riffs ohne Ende, fette Bassläufe und herrlich ungestümer Gesang von James Hetfield der sich später zu einem der grössten Charismatiker der gesamten Szene entwickeln sollte.

Auf der Tour zum Album machte die Band einen Mini-Abstecher nach Deutschland und zockte z.B. im Frankfurter Volksbildungsheim. Zuletzt bespielte man Fussball-Arenen. Da stellt sich dann nur die Frage was mehr Spass machte. Für mich sind die ersten 4 Metallica-Alben bis "And justice for all", 1988 das Pflichtwerk der Band. Danach ging es runter, künstlerisch, und unsere Helden wurden Multimillionäre. Schwelgen in der Vergangenheit ist etwas Schönes.

Die Produktion ist sicher unspektakulär und noch vor der Flemming Rasmussen-Zeit, passt aber sehr gut zum Gesamtpaket. Die CD-Pressung ist mitnichten ein dumpfes dünnes Werk sondern mitten im Leben. Und im Moment gibt es das gute Stück zum absoluten Top-Preis. Muss jeder haben! Ein Stück Rockgeschichte mit wahnsinnig viel Charme.


Ready An' Willing-Remaster
Ready An' Willing-Remaster
Preis: EUR 8,97

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doch so viele Rezensionen!, 6. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ready An' Willing-Remaster (Audio CD)
Der Titel bezieht sich auf die so arg dünne Anzahl von bisherigen Rezensionen für dieses nunmehr über 33 Jahre alte Meisterwerk. Da muss ne andere Zahl her und es muss mehr Fans und Käufer dieses Teils geben! Es ging bisher immer unter im Gesamtwerk der Band, gerade im Vergleich zum 81er Nachfolger "Come an get it". Dieses Album ist genauso gut.

Erschienen Mitte 1980, in einem Traumjahr des Hardrock/Heavy Metal (Saxon, Maiden, Priest, AC/DC, Scorpions, Ozzy, Sabbath, Lizzy etc), produziert vom Altmeister Martin Birch (Purple, Maiden) liefert das Album alles was das WS-Herz begehrt.

Rock-Stücke mit Charts/Live-Kompetenz wie "Fool for your loving", "Sweet talker" und das Titelstück. Boogie-Whoogie auf "Black and blue", herzergreifende Balladen wie vor allem "Blindman", um nur einige Nummern zu nennen.

Kann man gut am Stück, als ein Album, durchhören, mit 1-2 kleinen Hängern, trotzdem knappe 5 Stars wert.

Es war das dritte Album der weissen Schlange und so etwas wie der kommerzielle Durchbruch.

Die Texte sind,..., naja, Coverdale. Aber warum auch nicht? Er hat jedenfalls ne Menge über Liebe und Frauen zu erzählen.

In der Folge erschienen das bereits erwähnte "Come an get it" und zuvor die sehr gute Live-LP "In the heart of the city" welche Aufnahmen aus den Jahren 1978 sowie 1980 (Schwerpunkt "R a w") enthält.

Die alten Deep Purple-Recken Ian Paice (dr) und Jon Lord (RIP) (org) waren damals in Davids Band und die Hardrockszene boomte und schrieb Geschichte. Alle Acts klangen anders und für alle war Platz.


Moving Pictures
Moving Pictures
Preis: EUR 5,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 42.Rezension dieses Meisterwerks, 20. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Vielleicht nicht wirklich von Bedeutung aber meine bescheidene Bewertung dieses Albums ist das 42.das es hier bei Amazon erhält. Normal müsste hier 1.000 oder so stehen. Ich kann Leute, Rock-Fans nur motivieren, dieses Album zu hören, zu kaufen und völlig wegzufliegen.

Der Reihe nach: Ich nahm die Band Rush 1987 erstmals flüchtig wahr als sie ihr damaliges Werk "Hold your fire" releasten. Erst mit der Live-Scheibe "A show of hands" (genauso göttlich, die beiden CDs sollte man haben) wurde ich zum Echtzeit-Fan. Wenn man auswerten möchte wer der beste Act über alle Rocksparten der 80er war, so ist der kanadische Dreier eine der ersten Optionen. Von "Permanent waves" (1980, auch wahnsinnig) bis "Presto" brachte man beachtliche 7 Studio-LPs plus das erwähnte Live-Album heraus. Alle sind sehr gut bis Weltklasse.

"Moving pictures" erblickte im Februar 1981 das Licht der Welt, wurde von der Band (immer die 3 gleichen Typen) plus Terry Brown produziert und misst gut 40 Minuten. Alle Tracks, 6 besungene plus das Instrumental "YYZ" sind allererste Sahne. Ein Werk zum Durchhören, mitnichten auch nur im Ansatz ein sogenannter Filler. Ein sicherer Anwärter auf den Titel "Bestes Album aller Zeiten" und auch ein guter kommerzieller Erfolg für die Prog-Rock-Helden/Vorreiter.

Anspiel-Tipps zu nennen ist schwer, aber ich tu's trotzdem mal und sage das der Opener"Tom Sawyer" plus die 3 letzten Stücke mir am besten gefallen wobei "Vital signs" ein Grower für mich war der nicht sofort zündete, heute vielleicht mein Rush-Lieblingssong ist, einfach magisch, im wahrsten Sinne des Wortes. "Limelight" wurde z.B. auf der 92er Tour in Köln und Frankfurt dargeboten. Die 3 eingängigsten Stücke "Tom Sawyer", "Red Barchetta" und "Limelight" waren seinerzeit amtliche Single- bzw Airplay-Hits und haben sicherlich auch den test of time bestanden. Man kann das Album einfach nicht kaputthören. Es nudelt sich nicht ab, so wie das vielleicht bei vielen Spitzenwerken anderer Spitzenkünstler der Fall ist, spontan Led Zep und Deep Purple.

Irre was die 3 Jungs, damals allesamt unter 30, aus ihren Instrumenten rausholten. Echte Musik. Auch live ein grosser Genuss.

Das Album gibt es in 3 relevanten Editionen: die alte analoge Version aus den 80s, die remasterte Version aus 1997 (Bomben-Sound) und für ganz Wahnsinnige noch die recht neue Deluxe-Version mit neuem Remastering plus Bonus-Content. Eine muss man haben! Ran an Rush!


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