|
|
Beiträge von jannraveling
Top-Rezensenten Rang: 2.148.846
Hilfreiche Bewertungen: 29
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von "jannraveling"
|
|
|
|
|
Ruiner
|
| Wird angeboten von CD Amerika |
| Preis: EUR 7,58 |
|
|
|
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach Genial!, 2. Dezember 2005
A Wilhelm Scream biten mit "Ruiner" die beste Platte der Band-Geschichte und eine geniale Platte für die Topten des Jahres 2005. Neben ihren eindeutigen Hardcore-Wurzeln, die man immer noch gut heraushört, bringen sie von Punkrock bis Emocore eine Menge verschiedene Stile ein, die eine einzigartige Musik ergeben. Mal melancholisch-ruhig wie in "In Vino Veritas II", mal mitreißend und zum Abgehen wie in dem besten Song der Platte "The king is dead" oder für den Circle Pit mit dem kurzen aber schnellen "Me vs. Morrissey in the pretentiousness Contest (The ladder match)". Nach mehrmaligem Hören (erst dann erschließt sich einem die Platte in ihrer ganzen Fülle) kann man dann auch bei jedem Song mitsingen, dank der vielen schönen und eingängigen Melodien, die hohen Wiedererkennungswert haben. Also, eine Top-CD!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolle, ambitionierte Musik, 7. November 2005
Elbtonal Schlagwerk ist wirklich ein hervorragendes Quartett von 4 Percussionisten, die eine große Bandbreite an Schlaginstrumenten besitzen und diese gut spielen können. Auf der CD "Time Twist" spielen sie verschiedene Stücke von modernen Komponisten, die, manchmal unterstützt von Klavier, Flöte und anderen Instrumenten, eine ganz besondere Eigendynamik haben. "Lift off" von Russell Peck stellt zum Beispiel den Prozess des Abhebens eines Helicopters dar, was sehr interessant herüberkommt. Das japanische Stück von Kaoru Wada ist eines der stärksten Stücke der CD und glänzt mit rhytmisch-meditativen Klängen aber auch archaisch-gewaltigen Trommelwirbeln. Ganz zum Schluss beweisen die vier Jungs, dass sie auch gelungen selbst komponieren können, mit ihrem Stück "Wysiwyg" leiten sie zur ihren ebenfalls gelungenen Cd "Four Elements" über. Ein Kauf lohnt sich auf jedenfall für alle Fans moderner Percussion-Musik.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Zu viel Wiederholung und nichts Konkretes, 5. Juli 2005
Wer wirklich elementare Erkenntnisse von diesem Buch über die Frage nach der Existenz Gottes erwartet, muss enttäuscht werden, denn es gibt sie hier nicht (wie sie es wahrscheinlich auch nirgendwo geben wird). Die Idee, die verschiedensten Wissenschaftler und Philosophen Aufsätze schreiben zu lassen und diese dann zu veröffentlichen, ist an sich nicht schlecht, nur dies ist auch eins der größten Probleme des Buches. Zwar werden die verschiedenen Beiträge auch formal verschiendenen Themengebieten zugeordnet - doch unterscheiden sich die Beiträge nicht wirklich grundlegend voneiandner. Fast jeder Aufsatz bezieht sich auf Urknall- und Evolutionstheorie (sowie Quantentheorie und auch den Aufbau des Universums) und legt diese mehr oder weniger ausführlich dar, sodass der größte Platz für die meist kurzen Essays schon verbraucht ist, bevor die Frage nach Gott überhaupt gestellt wird. Diese wird dann zumeist auch nur schwammig beantwortet, die Autoren flüchten sich in dieser Hinsicht in allzu ominöse Floskeln, wobei manche sich problemlos auch auf die nächste Kanzel hätten stellen können - dermaßen objektiv wird dargestellt. Durch die Menge an Autoren bleibt dem Einzelnen oft nicht viel Platz, allzu schnell kommt auch schon das Ende mit mehr oder weniger hilfreichen persönlichen Meinungen der Autoren. Dennoch fallen einige Aufsätze positiv heraus, so der von Carl Friedrich von Weizsäcker, Rupert Sheldrake oder Hans Küng. Die größte Erkenntnis aus diesem Buch ist, dass sich die Frage nach der Existenz Gottes sich aller Aussicht nach nicht beantworten lässt. Wirklich neue Erkenntnisse bekommt man kaum - wer sich allerdings einen oberflächlichen Eindruck über Evolutions-Biologie und Astrophysik gepaart mit etwas Theologie verschaffen möchte, der ist hier richtig.... Deshalb 2 magere Punkte.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gute Ergänzung zum Verständnis Dostojewskis, 14. Januar 2005
Dieses Buch ist wahrlich nicht geeignet für den Dostojwski-Anfänger, sondern bietet vielmehr eine schöne Ergänzung zu seinen anderen Werken und erleichtert auch deren Verständnis. Das "Tagebuch" ist eine Zusammenfasung seiner gleichnamigen Zeitschrift, die er über mehrere Jahre hinweg herausgegeben hatte; es behandelt aktuelle, tagespolitische Themen, sowie Standpunkte Dostojewkis zur Literatur, Kunst und Wissenschaft. Wichtige, immer wiederkehrende Themen sind die Auseinadersetzung Russlands mit Europa, das Selbtsverständnis Russlands und die damalige Slawophilen-Diskussion. Erstaunlich sind dabei Dostojewskis visionäre Ideen und seine Weitsicht. So lässt sich z.B. schon die Unausweichlichkeit des ersten Weltkrieges zwischen den Zeilen erkennen (mehr als 30 Jahre vor dessen Ausbruch!), sowie die utopische Idee Dostojewskis, zuerst alle Slawen und dann die ganze Welt friedlich zu vereinen. Auch die kritische Auseinadersetzung mit sozialistischen Ideen (wie auch z.B. in den "Dämonen") lässt sich bereits nachweisen. Dieses Buch hilft jedem Dostojewski-Interesierten "seine Welt" zu verstehen, die damaligen Ideen, Träume und auch Probleme nachzuvollziehen und beispielsweise die Beziehung Russlands und Europas eingehender zu betrachten.
|
|
Seite: 1
|