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Rezensionen verfasst von
DrSnuggles

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Netgear A6210-100PES AC1200-High-Gain-WLAN-USB-Adapter (USB 3.0, Dual-Band)
Netgear A6210-100PES AC1200-High-Gain-WLAN-USB-Adapter (USB 3.0, Dual-Band)
Preis: EUR 34,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter WLAN-Adapter mit Anlaufschwierigkeiten, 25. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Treiberinstallation unter Windows 8.1 verlief problemlos, allerdings hatte ich auch anfangs das Problem, dass die Verbindung immer wieder sporadisch abbrach, teilweise im 10-Sekunden-Takt.
Nach einem Neustart lief es dann zunächst wieder, bis zum nächsten Verbindungsabbruch. Also habe ich die Treiber wieder deinstalliert, neu installiert, neu gestartet und das Beste gehofft. Leider ohne Erfolg, wieder brach die Verbindung ab.
Als ich das Gerät schon für die Retoure wieder einpacken wollte kam mir noch der Gedanke, mal in den Energiesparoptionen unter Windows nachzusehen und siehe da: aus irgendeinem Grund stand der Modus für den Drahtlosadapter auf "Maximale Energieeinsparung".
Diese Einstellung habe ich auf "Höchstleistung" geändert und nun läuft der Adapter seit drei Tagen unterbrechungsfrei (toi, toi, toi) und macht was er soll.

(Zur Einstellung unter Win 8: Systemsteuerung - Energieoptionen - Energiesparmodus ändern - Erweiterte Energieeinstellungen ändern - Drahtlosadapter)

In der Regel liegt die Übertragung zw. 270 und 300 Mbit (2,4 GHz), was ich sehr ordentlich finde. Allerdings steht der WLAN-Router im selben Raum, so dass ich zur Signalqualität über mehrere Räume hinweg nichts sagen kann.

Das Gerät an sich könnte etwas kleiner sein, aber dank des mitgelieferten Verlängerungskabels (ca. 80 cm) findet sich auf dem Schreibtisch das richtige Plätzchen.


Dream Theater - Breaking the Fourth Wall - Live from the Boston Opera House [Blu-ray]
Dream Theater - Breaking the Fourth Wall - Live from the Boston Opera House [Blu-ray]
DVD ~ Dream Theater
Preis: EUR 17,65

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Produktion, mit (ganz) kleinen Abstrichen, 1. November 2014
Ich fand schon die Luna-Park-Blu-Ray insgesamt recht gelungen, aber Breaking the Fourth Wall geht in Bild- und Tonqualität noch einen Schritt weiter. Der Klang wirkt für mich offener und transparenter, die Songauswahl geht in Ordnung, vor allem Scarred und Space Dye Vest finde ich überzeugend, wohingegen ich mit den meisten Stücken des letzten Studioalbums - mit Ausnahme von Illumination Theory - ein wenig auf Kriegsfuß stehe, aber das ist Geschmackssache.

Das Orchester geht stellenweise etwas unter, kommt aber dennoch besser zur Geltung als auf der "Score"-Produktion. Ich bin grundsätzlich kein Freund davon, ein Orchester nur als Streicheruntermalung für Rockmusik zu nutzen, das klingt zu schnell nach Fahrstuhlmusik oder einfach überfrachtet, weil die Band die eigenen Stücke standardmäßig mit voller Instrumentierung spielt und das Orchester einfach "draufgesetzt" wird. Hier würde ich mir einen offeneren, konzertanteren Schlagabtausch, ähnlich wie bei Deep Purples Concerto wünschen, aber das ist vielleicht auch etwas viel verlangt. Der Orchester- und Choreinsatz bei Illumination Theory ist insgesamt gut umgesetzt.

Musikalisch ist, wie man es von DT gewohnt ist, alles auf höchstem Niveau, fehlerfrei und virtuos gespielt. Bei Finally Free vermisse ich ein wenig Portnoys ausgedehntes Schlagzeugsolo, aber ich verstehe, dass Mangini sich hier vielleicht auch bewusst abgrenzen und eigene Wege gehen möchte.

Insgesamt eine sehr gelungene Produktion mit klarer Kaufempfehlung!


Cherry G80-3000LSCDE-2 Tastatur PS/2 USB schwarz (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ)
Cherry G80-3000LSCDE-2 Tastatur PS/2 USB schwarz (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ)
Preis: EUR 74,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verarbeitungsqualität grenzwertig, Schreibgefühl sehr gut, 26. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war zunächst skeptisch, ob die Tastatur in der Version mit Klick-Druckpunkt (MX-Blue-Schalter) - wie in vielen Rezensionen beschrieben - viel zu laut sein würde. Ich hatte bis vor kurzem die Variante mit linearer Betätigung (MX Black), die zwar etwas leiser daherkommt, sich aber dafür zum Vielschreiben nur bedingt eignet. Es fehlt ein klarer Druckpunkt und damit das Feedback, wann die Taste auslöst. Insgesamt habe ich das Schreibgefühl als schwammiger und weniger komfortabel gegenüber der Klick-Variante empfunden.

Wie gesagt: ich hatte ernsthafte Bedenken wegen der viel propagierten Laustärke, die sich aber als weitgehend unbegründet herausgestellt haben. Sicher ist dies immer ein subjektiver Eindruck und gegenüber "normalen", also gummimattenbasierten (Ihr wisst, was ich meine, mir fällt der Fachbegriff gerade nicht ein... Rubber-irgendwas) Tastaturen, sind mechanische Keyboards immer lauter, auch die mit linearer Betätigung, aber das ist durchaus vertretbar. Man wird mit einem jeder Standardtastatur um längen überlegenen Schreibgefühl entschädigt. Klar, es hat schon ein wenig den Charme der früheren elektrischen Schreibmaschinen, aber ich finde das Klickern nicht unangenehm, eher im Gegenteil: ich könnte mich sogar daran gewöhnen. Und wenn ich mich irgendwann soweit eingeschrieben habe, dass ich die Tasten auch nur noch so weit herunterdrücke, wie nötig, nämlich ca. 2 mm bis zum Erreichen des Druckpunktes, wird es auch noch etwas leiser.

Einen Wermutstropfen gibt es aber trotzdem. Auch ich kann mich noch an die Cherry-Tastaturen aus den 90er Jahren erinnern. Diese hatten eine spürbar solidere Verarbeitung als diese neue Variante. Angemerkt wird hierbei häufig, dass die neuen Tastaturen der G80-Serie in Tschechien produziert werden. Daran allein liegt es jedoch nicht. Meine oben erwähnte lineare G80 (ca. 3 Jahre alt) wurde noch in D produziert und liegt haptisch auf dem Niveau des Gerätes aus Tschechien. Ich sehe und fühle da keinen Unterschied, also war man schon vor wenigen Jahren auch in Deutschland sichbar bemüht, die Produktionskosten bei Cherry zu senken. Man hat eben kein massives Brett mehr auf dem Schreibtisch, sondern Leichtbauweise. Auf eine stabilisierende Metallplatte im Gehäuse wurde verzichtet, die Tastatur ist alles andere als verwindungssteif und der verwendete Kunststoff..naja..es gibt wahrlich Besseres. Die Frage ist nur, zu welchem Preis? Die G80 stellt die derzeit preisgünstigste Möglichkeit dar, die Vorteile einer mechanischen Tastatur zu genießen. Wenn überhaupt mechanische Schalter verbaut werden, dann vorwiegend in Gaming-Tastaturen, die i. d. R. über 100 Euro kosten. Die G80 kostet die Hälfte, natürlich schlägt sich dies dann auch in der Materialauswahl und Verarbeitungsqualität nieder. Trotzdem denke ich, dass eine Tastatur, auf der ein Cherry-Logo prangt und die immerhin kanpp 60 Euro kostet, etwas mehr Qualität verdient. Ich habe hier noch irgendwo eine Cherry Stream XT (Made in China) herumfliegen, die einen wesentlich solideren Qualitätseindruck macht (allerdings ohne MX-Schalter).

Auch fehlen der G80 aus Tschechien die kleinen Erhebungen auf den F- und J-Tasten zur Orientierung beim Blindschreiben. Das ist nach kurzer Eingewöhnung zu verschmerzen, da die beiden Tasten im Gegensatz zu den anderen leicht konkav nach innen gewölbt sind und man anhand dieser Form, die natürlich auch spürbar ist, eine ganz gute Orientierung hat.

Über das Design lässt sich ebenfalls trefflich streiten. Wenn ich mir die G80 so ansehe, versprüht sie den Charme der "guten alten Zeit". Wer ein stylisch-filigranes Hochglanzdesignstück mit Klavierlackoptik und Alu-Applikationen in Flachbauweise erwartet, wird bitter enttäuscht. Sogar Zusatztasten für die Steuerung von Multiumediafunktionen sucht man vergebens. Mir gefällt das. Ich habe jahrelang auf mehr oder weniger schwammigen Gummimatten-Tastauren geschrieben, die über etliche Zusatzfunktionstasten verfügten, welche ich im Grunde nie gebraucht habe und nun auch nicht vermisse. Am besten wäre es noch, wenn Cherry das Design aus den 80er und 90er Jahren wieder aufgreifen und eine Variante in beige mit grauen Funktionstasten und der früheren soliden Verarbeitung anbieten würde. Natürlich dann schon mit PS2/USB und Windows-Taste. :-)
Ich glaube, das wäre eine Coup, der zu einem echten Verkaufsschlager für Cherry werden könnte, denn Qualitätsnostalgiker wie mich gibt es doch noch einige. So eine Neuauflage dürfte dann auch ruhig ein paar Euro mehr kosten, wenn denn die Qualität stimmt.

Lange Rede, kurzer Sinn. Zurück in die Realität und zu einem kurzem Faktencheck:

Vorteile der G80 mit Klick-Druckpunkt:
- klarers, haptisches und akustisches Feedback des Tastaturanschlages
- sehr gutes Schreibgefühl
- günstigste mechanische Tastatur
- Reduzierung aufs Wesentliche, kein Schnick-Schnack

Nachteile
- alles, was um die hochwertigen Schalter herum verbaut wurde, wirkt recht minderwertig. Daher: Punktabzug

Neutral
- Lautstärke (ich finde sie nicht wirklich störend, aber es ist zunächst etwas ungewohnt, wenn man vorher nie auf mechanischen Tastaturen unterwegs war)

Für diejenigen, denen die Klick-Version zu laut ist, gibt es noch eine Softklick-Variante (LQCDE), die ich jedoch nie getestet habe und daher auch nicht beurteilen kann. Hin und wieder ist zu lesen, dass das Anschlagverhalten gegenüber der Klick-Variante etwas schlechter sein soll. Aus meiner Erfahrung würde ich Vielschreibern, die einen spürbaren Druckpunkt bevorzugen und lange ermüdungsfrei tippen wollen, von der linearen Version (LPCDE) abraten, auch wenn diese sicher die leiseste der drei Betätigungsarten sein dürfte.

Nachtrag, 30.11.2013: Trotz den sehr guten Schreibgefühls der MX-Blue-Schalter finde ich nun nach einigen Tagen der Nutzung, dass mich die schlechte Verarbeitungsqualität doch mehr stört als anfangs gedacht. Die Tastatur verbiegt sich leicht, sie knarzt, das alles macht sich während des Schreibens zwar nur bedingt bemerkbar, so lange man sich wirklich auf die Tastenbetätigung beschränkt und den Rest des Gehäuses unangetastet lässt. Ich überlege trotzdem, ob ich sie doch zurückschicke und ein paar Euro mehr für eine haptisch ansprechendere Alternative mit den gleichen MX-Schaltern ausgebe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2013 7:43 AM CET


Dream Theater - Live At Luna Park - Limited Boxset [Blu-ray & 2 DVD & 3 CD]
Dream Theater - Live At Luna Park - Limited Boxset [Blu-ray & 2 DVD & 3 CD]
DVD ~ Dream Theater
Preis: EUR 44,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Livedokument!, 16. November 2013
Nachdem meine Rezension zum aktuellen DT-Studioalbum geradezu vernichtend ausgefallen ist (wofür ich auch gescholten wurde, aber ich bleibe dabei), muss ich für "Live At Luna Park" eine Lanze brechen.
Über die Songauswahl lässt sich natürlich immer streiten, gerade auf CD 3 finde ich außer "Pull Me Under" kein echtes Highlight, dafür gibt es derer genug auf CD 1 und 2. DT spielen das gesamte DTOE-Album, was ich für eines der besten DT-Alben überhaupt halte (ich weiß, auch da gehen die Meinungen auseinander). Insofern kann ich sehr gut damit leben, so grandiose Stücke wie "Outcry" und "Breaking All Illusions" - wie immer perfekt gespielt - wiederzufinden. Hätten sie auch noch Octavarium gespielt, hätte das dem Ganzen die Krone aufgesetzt, aber man kann nicht alles haben.
Das einzige, was man DT vielleicht vorwerfen kann, ist die fehlende Variations- und Improvisationsfreude. Die Stücke werden im wesentlich exakt so gespielt, wie auf den Studioalben. Dies mag aber dem Umstand geschuldet sein, dass die Stücke von DT i. d. R. sehr detailliert und umfassend auskomponiert sind. Je komplexer die Musik, desto weniger bzw. schlechter lässt sich darüber variieren und improvisieren. Aber das ist nun wirklich Lamentieren auf hohem Niveau.

Zur Klangqualität: ich kann die negativen Äußerungen einiger Rezensenten über die Klangqualität absolut nicht nachvollziehen. Die Aufnahme (sowohl BD als auch CD) ist sehr gut abgemischt. Ich habe die Blu-Ray bisher überwiegend mit Kopfhörer genossen, so dass ich den 5.1 Mix nur bedingt beurteilen kann. Das, was ich gehört habe war aber vollkommen in Ordnung. Überwiegend höre ich die CDs, da ich eben nicht nur zu Hause, sondern auch im Auto und mit iPod Musik höre (aus diesem Grund war es mir auch wichtig, die Edition mit den CDs zu erwerben). Nachdem man heutzutage überwiegend einen mit Krampf auf maximale Lautheit produzierten Klangbrei vorgesetzt bekommt (ein sehr negatives Beispiel ist z. B. das aktuelle Studioalbum von DT, hier treten teilw. sogar Clipping-Effekte auf!), sticht diese Live-Aufnahme wirklich positiv hervor.
Alle Instrumente sind gut herauszuhören, die Aufnahme wirkt sehr transparent, offen (nicht gedrungen) und dynamisch ordentlich (auch wenn hier sicher noch Potenzial nach oben besteht, im Vergleich zu vielen anderen Produktionen geht das aber vollkommen in Ordnung). Ich habe das Bedürfnis, den Verstärker aufzudrehen, um in den vollen Genuss zu kommen, denn - wie schon gesagt - man wird nicht mit Klangbrei genervt und das ist doch mal erfreulich.
Insofern ist es mir schleierhaft, wie man so eine Produktion schlecht finden und zugleich wirklich suboptimale Aufnahmen (ich spreche jetzt nur von den CDs), wie "Live At Budokan" (nur Matsch), "Live Scenes From NY" oder das aktuelle Studioalbum "DT" als gut bezeichnen kann.
Nun ja, jeder hat halt andere Ohren.

Von meiner Seite also: KLARE KAUFEMPFEHLUNG!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2013 8:00 PM CET


Dream Theater (Deluxe Edition)
Dream Theater (Deluxe Edition)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 19,49

16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nichtssagend und langweilig, 26. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dream Theater (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich habe das Album nun einige Male durchgehört, bevor ich mich diese Rezension gesetzt habe. Mit großer Spannung habe ich das Album erwartet, zumal es im Vorfeld von DT selbst vollmundig als ihr bislang Bestes angekündigt wurde.
Die anfängliche Spannung wich schnell einer umso größeren Ernüchterung. Ich habe (und liebe) fast alle Alben von DT. Sicher gibt es hin und wieder kleinere Durchhänger, die sich aber in der Regel auf max. 2-3 Songs pro Album beschränken, den Rest finde ich immer absolut überzeugend. Auf dem neuen Album passiert nun tatsächlich etwas für mich völlig Neues. Eine ganz neue DT-Erfahrung, sozusagen. Leider nicht die Art von neuer Erfahrung, die ich im positivsten Sinne machte, als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal in den Genuss von DT kam (das war für mich kleiner musikalischer eye-opener), sondern eher die Art von neuer Erfahrung, die einen ein Stück weit ungläubig bis fassunglos zurücklässt. Ist das wirklich Dream Theater???
An DT haben mich immer die virtuos dargebotenen, vertrackt-komplexen Strukuren fasziniert, Stücke, die man nicht serviert bekam, sondern die man sich durch intensives und wiederholtes bewusstes Zuhören teilweise erarbeiten musste. Stücke, die einen mit Innovation und Energie auf hohem Niveau in den Bann zogen. Nein, das war nie irgend ein stupider, für die breite Popmasse rundgelutschter, durchkommerzialisierter, aalglatter Mist. Das war einfach fantastische Musik mit einigen Ecken und Kanten, große Kunst. Kompositorisch, instrumental, gesanglich. Entgegen der vielfach geäußerten Kritik habe ich DT nie als perfekt-steril und ausdruckslos empfunden. Bis heute.

Wie ist das neue Album? Ich persönlich halte es für das wirklich schlechteste Album von DT. Viele der Songs könnten genauso aus der Feder von Bon Jovi oder Nickelback stammen (und das ist wahrlich nicht als Kompliment gedacht). Die Stücke sind unglaublich simpel, leichtgängig, beliebig austauschbar mit seichten Melodiechen, die zum Teil sogar beinahe schnulzig anmuten. Einfallslos. Gibt es Lichtblicke? Leider sehr wenige. Als ich schrieb, dass es auf den bisherigen DT-Alben jew. maximal 2-3 Stücke gab, die etwas schwächer daherkamen, musste ich nun regelrecht nach 2 Stücken suchen, die es nicht sind.
Es finden sich einige 5-6 Minuten Songs, überwiegend radiotauglicher Natur. Offenbar möchten DT mit diesem Album ein breiteres Rockpublikum erreichen, scheinbar reichte der finanzielle Erfolg der vergangenen 30 Jahre nicht.

Hinzu kommt, dass ich Mike Mangini nicht unbedingt für einen würdigen Portnoy-Nachfolger halte. Er spielt wenig innovativ und äußerst steril. Aber diese Sterilität passt zum Gesamtkonzept des Albums.
Es beginnt mit einem Stück, dass der Titelmusik eines beliebigen Abenteurfilms hätte enstammen können. Na ja, ein kleiner, unscheinbarer Openener, es kann nur besser werden.
Das zweite Stück "Enemy inside" war als Auskopplung im Vorfeld bekannt. Auch dieses Stück könnte von jeder beliebigen Heavy-Band stammen, das hat man alles so oder in ähnlicher Form bereits x-Mal gehört. Aber ok, geht ins Ohr, rockt irgendwie.
Das 3. Stück "The Looking Glass" ist keine Erwähnung wert. Das ist einfach nur tralalala. Schnell weiter zum nächsten Stück "Enigma Machine". Ja, so etwas in der Art erwartet man von DT, schöner Prog-Rock, rein instrumental, gut umgesetzt. Ein Lichtblick auf dem Album.
Ich mache es jetzt mal kurz: Stücke 5, 6, 7 ,8 sind wieder 08/15. Dafür hätten DT nichts Studio gehen müssen.

Bis jetzt war alles nett für den durchschnittlichen Rock-Hörer, schön kurz und weitgehend radiotauglich. Doch nun hatten DT eine Art Pseudo-Geistesblitz! Sie haben sich gesagt:"Hey, eigentlich sind wir ja auch irgendwie dafür bekannt, Stücke in epischer Länge zu schreiben. Wahrscheinlich erwartet man das von uns. Nun setzen wir uns mal hin und bemühen uns, etwas zusammen zu basteln, das irgengdwie mit Krampf die 20-Minuten-Marke knackt, damit unsere alten Prog-Fans zufrieden sind, nachdem wir sie nun eine Stunde lang mehr oder weniger zugemüllt haben."
Hm. Tolle Idee. Dabei heraus kam "Illumination Theory". Es beginnt mit einer Melodie, die mir irgendwie bekannt vorkam. DT haben gewaltig geklaut, aber wo? Falls es jemand weiß, bitte melden.
Das Lied plätschert erst mal vor sich hin, klingt aber zumindest schon etwas gefälliger als der überwiegende Rest des Albums. Nach ca. 9 Minuten setzen Streicher ein, die das Anfangsthema aufgreifen, wieder diese bekannte Melodie, aber schön gespielt, das muss man sagen. Dann wird es wieder etwas rockiger, musikalisch-technisch perfekt eingespielt, nichts anderes erwartet man, zum Schluss ein gefälliges Klimpern von Rudess. Puh, geschafft, 22 Minuten. Ziel erreicht. Aber leider fehlt etwas ganz Entscheidendes: Wo ist der musikalische Ausdruck geblieben? Es klingt sehr arrangiert, regelrecht konstruiert, zum Teil künstlich in die Länge gezogen. Die reine Beherrschung von Instrumenten macht noch keine gute Musik. Dennoch ist "Illumination Theory" neben "Enigma Machine" noch das Beste auf dem Album.

Fazit: eine glatte, weitgehend langweilige Produktion mit Charttauglichkeit für ein breiteres Publikum. Ich hoffe, dieser Schwächeanfall war nur ein Ausrutscher und das nächste Album wird wieder gehaltvoller, auch wenn hierfür wahrscheinlich ein paar Jahre Kreativpause und ein reaktivierter Mike P. nötig werden.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2014 11:24 AM MEST


Tassimo Milka, 3er Pack (3 x 8 Portionen)
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Wird angeboten von Ambiente-3000 Shop, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 17,77

3.0 von 5 Sternen leider mehr Milch als Schokolade, 28. August 2013
Ich trinke gern Kakao, der auch nach Kakao schmeckt, er sollte also eine deutliche Schokoladennote besitzen. Leider hat der Kakao von Milka genau hier seine Schwäche:
er schmeckt sehr milchig, die Kakaonote muss man sich mit viel Phantasie einbilden. Es nützt auch wenig, weniger Milch zu dosieren, weil die Maschine trotzdem die ganze Milchladung der Kapsel in die Tasse entleert. Es kommt also in der Standardeinstellung einfach nur noch mehr Wasser dazu, das macht es nicht besser.
Ich persönlich finde den Kakao von Suchard, auch wenn er ganz ohne Milchdisc auskommt, zwar etwas wässriger, dafür aber leicht schokoladiger. Mir schmeckt er etwas besser und ich werde künftig auf Suchard zurückgreifen.
Ich hatte leider noch keine Gelegenheit, die Schokolade von Cote D'Or zu probieren, aber den Beschreibungen zu Folge ist diese Sorte für intensivere Kakaoliebhaber wohl die beste. Leider teurer und nur Online erhältlich.


ELLE by Beurer MPE 60 Maniküre-/Pediküreset, Weiß-Silber
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 3. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nutze das Set von Beurer regelmäßig und bin zufrieden. Die Aufsätze wirken hochwertig, es lassen sich am Gerät mehrere Leistungsstufen einstellen. Leider wird die zuvor eingestellte Stufe beim Wechsel der Umdrehungsrichtung nicht beibehalten, man muss sie erst wieder hochstellen. Das kann aber auch ein Vorteil sein, wenn man generell mit der niedrigsten Stufe beginnen und sich langsam herantasten möchte.
Da ich bisher nur ein sehr günstiges, batteriebetriebenes Set aus der Drogerie genutzt habe, fehlt mir der direkte Vergleich mit anderen höherwertigen Produkten. Es ist sicher kein Profigerät, denn es dauert zum Teil schon etwas länger, die eine oder andere Verhornung zu entfernen. Dafür ist die Verletzungsgefahr entsprechend gering.

Von Vorteil ist der Netzanschluss, da ich nun nicht mehr auf Batterien angewiesen bin. Die Entfernung zur Steckdose sollte allerdings nicht mehr als einen halben Meter betragen, da das Kabel dann schon etwas auf Spannung steht.

Insgesamt zufriedene 4 Sterne.


Icemoon UltraSlim iPad Mini Hülle Case Tasche iPad Smart Cover Lederhülle Schutzhülle mit Multi Ständer / Auto Wake up Sleep
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1.0 von 5 Sternen Qualität indiskutabel, 3. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wahrscheinlich kann man für 10 Euro wirklich nicht mehr erwarten, aber ich habe selten so einen schlechten Made-In-China-Billigplunder in der Hand gehabt wie dieses iPad-Case. Es sieht billig aus, riecht billig und fühlt sich auch so an. Habe es direkt umgetauscht und mir für ca. 30 Euro eine Hülle von Trust gekauft mit der ich bisher zufrieden bin.


ASSMANN Anschlusskabel Displayport 2m AWG28 2xgesc
ASSMANN Anschlusskabel Displayport 2m AWG28 2xgesc
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Funktioniert, alles in Ordnung, 3. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Kabel wurde schnell geliefert, funktioniert bisher einwandfrei, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Ich habe im Fachhandel vor Ort Displaykabel gesehen, die über 30 Euro kosten sollten, keine Ahnung, ob es nennenswerte Qualitätsunterschiede gibt. Ich bin mit dem DP-Kabel von Assmann zufreiden.


A Dramatic Turn of Events (Deluxe Edition)
A Dramatic Turn of Events (Deluxe Edition)
Preis: EUR 15,17

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 6. Januar 2013
Ich bin durch "Dramatic Turn Of Events" erstmalig (ja, ja, Schande über mein Haupt!) auf DT aufmerksam geworden und es hat mich schlicht aus den Socken gehauen. Eine Band, die sich traut, Songs zu schreiben, die die 5-Minuten-Marke teils deutlich überschreiten und das auch noch auf einem so außerordentlich hohen musikalischen Niveau mit viel Spielfreude und Virtuosität!
Das Album ist durchweg ohne nennenswerte Schwächen, besondere Highlights für mich: "Outcry", "Breaking All Illusions", "On The Backs Of Angels" und "Lost Not Forgotten".

Nach DTOE habe ich mir eifrig einige weitere Alben von DT zugelegt. Wenn ich die ebenfalls fantastischen Live-Alben "Budokan" und "Score" mal außen vor lasse, finde ich, DTOE ist auf einem Spitzenplatz mit "Scenes From A Memory", dicht gefolgt von "Systematic Chaos", "Octavarium" und "Six Degrees Of Inner Turbulence". Im Grunde ist es außerordentlich schwierig, eine qualitative Rangfolge zu finden, muss man das überhaupt? Nein, eigentlich nicht. DTOE ist definitiv ein Album, an dem ich mich vorerst nicht satt hören werde!
Klangqualitativ ist die Aufnahme vielleicht nicht überragend, aber durchaus ansprechend.

Musikalisch und kompositorisch spielen DT einfach in einer anderen Liga als die meisten anderen Bands. Wer auf rundgelutschten Einheitsbrei verzichten und sich musikalsich Anspruchsvollerem hingeben kann und will, sollte beherzt zugreifen. Daumen hoch!


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