Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge indie-bücher Cloud Drive Photos Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für Claus Dreckmann > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Claus Dreckmann
Top-Rezensenten Rang: 605
Hilfreiche Bewertungen: 2159

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Claus Dreckmann "claus dreckmann" (münchen)
(TOP 1000 REZENSENT)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer: Roman
Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer: Roman
von Trudi Canavan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schwer entwirrbare Handlungsstränge, gute Ideen, 8. Dezember 2015
Die persönlichen (Weiter-) Entwicklungen des jungen Magiers Tyen und seiner weiblichen Entsprechung Rielle geschehen parallel, meist ohne sich zu kreuzen und bilden die Handlungshauptstränge der Geschichte. In dieser Welt der Magie ist der höchste Level der Zauberei die selbstgewirkte Nahezu-Unsterblichkeit. Seit über 1000 Zyklen herrscht nun schon ein unsterblicher Weltenherrscher, der "Raen". Die einen verehren ihn als Engel, die anderen fürchten ihn als Zauberer mit unvorstellbarer Macht, der seinen eigenen, scheinbar undurchschaubaren Moral- und Rechtsvorstellungen folgt. Deshalb gibt es in mehreren Welten Rebellen - und zaubernde Konkurrenz. Mit dem Raen temporär zu paktieren, verspricht Vorteile. So lockt Rielle die Unsterblichkeit, während Tyen eine in einem denkenden Buch gefangene Zauberin befreien möchte. Wenn man den ersten Band der Reihe nicht gelesen oder sich nicht mehr richtig daran erinnern kann, stellt das Buch den Leser vor einige Herausforderungen: Warum will Tyen die Zauberin aus dem Buch befreien? Wer ist Rielle? Warum paktiert sie zu Beginn des Buches mit dem Raen und einer weiteren Zauberin, die sie dann in eine Wüstenwelt verstößt? Was soll das? Kurz: Das Buch ist gut geschrieben, viele Szenen und Momente machen großen Spaß. Aber es ist ein Werk für Insider - all jene, die den ersten Teil gelesen und die Details noch im Kopf haben. M.E. ist das eine große Schwäche des Buches. Professionellere Autoren bemühen sich darum, dass die Folgebände ihrer Reihen auch für den Nicht-Experten verständlich sind. Sie fassen zusammen, wiederholen, geben Lesehilfe. Trudi Canvan scheint das nicht zu scheren. Und das nervt. Sie kann sicherlich packend erzählen, aber das reicht in diesem Fall nicht aus. Schade!


Frostseelen
Frostseelen
von Natalie Speer
  Broschiert
Preis: EUR 15,00

4.0 von 5 Sternen Erstaunliches Debüt, 30. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Frostseelen (Broschiert)
In der Frostseelenwelt gibt es zwei Hauptvölker: Die zivilisierte Republik ist atheistisch-wissenschaftlich orientiert und entspricht einer antiken Demokratie (inkl. Sklaven), die zweite barbarische Gruppe lebt frei und göttergläubig in archaischen Stammesgesellschaften. Was beide reziprok verbindet: Die Republikaner haben Heiler und Feuerbeschwörer, die Silber schwächt und Gold stärkt, die Freien haben Seher und Eisbeschwörer, die Gold schwächt und Silber stärk. Ansonsten herrscht Kriegsstimmung zwischen beiden. Als plötzlich Zombies (Frostseelen) auftauchen und die Menschen beider Volksgruppen zu entseelen drohen, entsteht eine brüchige Allianz zwischen Mitgliedern beider Gruppen – das ist unser Expeditionsteam. Sie brechen auf, um die Ursache für das Auftauchen der Zombies zu ergründen... Mehr wird nicht verraten. Natalie Speer liefert solide, spannende Fantasy. Das ist kein Meisterwerk, aber ein Gesellenstück mit Auszeichnung. Absolut eine Kaufempfehlung!


Erfolgreich promovieren: Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende
Erfolgreich promovieren: Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende
von Steffen Stock
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,99

3.0 von 5 Sternen Kann man, muss man nicht kaufen...., 25. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch beschäftigt sich umfassend mit den zahlreichen Aspekten des Promovierens (Finanzierung, Organisation, Formalitäten, usw.). Und es gibt zahlreiche Tipps. Am Ende kommen sogar Menschen zu Wort, die ihre Promotion abgebrochen oder aber erfolgreich abgeschlossen haben, und quasi "aus dem Nähkästchen" plaudern. Das ist alles ganz nett, aber es reicht, sich das Buch in der Bücherei auszuleihen. Wer glaubt, mit diesem Werk sorglos promovieren zu können, verlangt zu viel von einem Leitfaden.


Das grosse Buch vom Fermentieren: Grundlagen, Anleitungen und 100 Rezepte
Das grosse Buch vom Fermentieren: Grundlagen, Anleitungen und 100 Rezepte
von Mary Karlin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,95

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnörkellos, klar gegliedert, parxisorientiert, 25. November 2015
Autorin Mary Karlin ist ein erklärter Gegner von Fertigprodukten und begründet dies schlüssig in ihrer Einleitung Die Alternative: zeitaufwendiges Selbermachen. Wer das will, ist mit diesem Buch bestns bedient. Das erste Kapitel ist den „Grundlagen des Fermentierens“ gewidmet. Dieser sehr klaren und verständlichen Einführung folgt Kapitel 2 „Geräte, Zubehör und Vorgehen“. Hier rät die Autorin zu ersten Versuchen z.B. mit Joghurt, Sauerkraut, Kefir und Kimchi. Auch hier besticht das Buch durch klare, schnörkellose Angaben und Tipps. Man muss auch nicht sofort Gärtopf und Sudkessel kaufen, um mit dem Fermentieren zu beginnen. Kapitel 3 widmet sich dem Fermentieren von „Obst und Gemüse: ...“ . Das Repertoire reicht von Oliven in Salzlake über Pflaumen-Rosinen-Senf bis hin zu mit Kleie fermentiertem Spargel (sehr schön: die Schritt-für-Schritt-Fotos) und geräuchertem Sauerkraut. Kapitel 4 ist den „Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen“ gewidmet. Was ich leider in der Kürze der Zeit noch nicht probieren konnte, aber mir als Idee gefällt, ist der Hummus aus leicht fermentierten Kichererbsensprossen. Auch das Walnuss-Thymian-Püree scheint mir eine Genussexplosion zu versprechen. Kapitel 5 ist den „gesäuerten Milchprodukten“ gewidmet. Feta, Münsterkäse, Clotted Cream und Jack Cheese sind hier u.a. in der Rezeptsammlung vereint. Auch hier wird alles Schritt für Schritt erklärt. Wie gesagt: Ausprobiert wir später. Weil ich aber seit vielen, vielen Jahren Koche und mich beruflich mit Kochbüchern beschäftigen darf, vernachlässige ich zu diesem Zeitpunkt die Umsetzung. Achtung: Bei der Arbeit mit Milch ist erhöhte Sorgfalt geboten, sauberes Küchenleinen und Thermometer sind eine Voraussetzung. Etwas merkwürdig erscheinen mir Rezepte wie „Ziegenfeta in Kräuter-Olivenöl-Marinade“. Gekauften Feta in ein Glas mit Öl zu tunken, scheint mir für ein Kochbuch etwas zu simpel. Dagegen erfordert ein Rezept wie „Rahmiger Münsterkäse“ den Käser im Hobbykoch und setzt den Erwerb von Rottschmierbakterien und Käseformen voraus. Im Kapitel „Bezugsquellen“ wird erklärt, wo man das nötige Material via Internet bestellen kann. Nach der Königsdisziplin Käseherstellung folgt Kapitel 6 mit „Fermentiertem Getreide, Brot, ....“ etc. Offen gesagt: Backen ist nicht mein Thema, daher sei dies nur am Rande erwähnt. Kapitel 7 widmet sich der „Fermentierung von Fleisch und Fisch“. Hier erfährt man, wie sich Garnelenpaste daheim herstellen lässt oder Lachs zu Graved Lachs wird. Auch Corned Beef- und Pastrami-Herstellung werden detailliert erklärt. Achtung: Jetzt ist ein Räuchergerät erforderlich! Auch Dauerwurst ist eher etwas für Fortgeschrittene. Kapitel 8 huldigt den „Gärgetränken“ (Rootbeer, Kwass, Kombucha, Lagerbier.). Wer sich die Mühe machen will – bitte! Kapitel erläutert, wie man mit fermentierten Lebensmitteln idealerweise kocht. „Gegrilltes Joghurt-Naan“ oder „Schweinefleisch in Adobo“ fordern den engagierten Hobby-Koch und –Fermentierer, der bereit ist, viel Zeit aufzuwenden. Aber auch für den "Theoretiker" bietet das Buch zahlreiche Anregungen. Man muss nicht alles nachkochen, um etwas aus dem Werk mitzunehmen. Fazit: Ein tolles, schnörkellos verfasstes Anleitungsbuch zum Fermentieren, dass zudem 100 Rezepte (habe nicht nachgezählt!) mitliefert. Note: 2+


Stadt der verschwundenen Köche: Roman
Stadt der verschwundenen Köche: Roman
von Gregor Weber
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Füllhorn an Fantasien mit kleinen Schwächen, 9. November 2015
Die Idee ist ziemlich verrückt: Ein Schiffskoch erlebt Schiffsbruch und landet in einem Steam--Punk-London, in dem Kochen verboten ist. Aber in der Iligalität kochen Spitzenköche für die reiche Oberschicht. Als ein Küchenfreund der "Kochgang" von Küchenheld Carl verschwindet, forschen er und seine Freunde nach. Sie entdecken die Wahrheit hinter der Londoner Big-Brother-Welt.... mehr will ich zum Inhalt nicht verraten. Georg Weber hat ein faszinierendes Fantasybuch geschrieben. Lediglich das Ende (sorry, wird nicht verraten!) scheint mit etwas weit hergeholt. Aber das ist eben Fantasy.....


Japanisch kochen wie in Tokio. Die Kultrezepte. Original japanische Küche mit Rezepten für Sushi, Miso, Bento und Co. Das Kochbuch für Japan und seine Hauptstadt Tokyo
Japanisch kochen wie in Tokio. Die Kultrezepte. Original japanische Küche mit Rezepten für Sushi, Miso, Bento und Co. Das Kochbuch für Japan und seine Hauptstadt Tokyo
von Maori Murota
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich echte Japanküche - prima, mit kleinen Abstrichen, 19. Oktober 2015
Inhaltsverzeichnisse verraten m.E. viel über Autor und Absicht einen Buches. Bei "Tokio" ist das Inhaltsverzeichnis klar und sinnig strukturiert: In japanisch/ deutsch heißen die Kapitel "Frühstück", "Mittagessen", "Snacks", "Zwischenmahlzeit", "Tapas-Bars" und "Kochen in der Familie". Lassen wir mal die sinngemäße nette, aber völlig falsche Übersetzung "Tapas-Bar" außer acht, zeugt die Klarheit von einem strukturierten Autor. Das ist äußert erfrischend angesichts der Menge an Rezeptwerken mit völlig unlogischen Gliederungen. Doch was steht drin? Den präzisen Zubereitungs-Anweisungen kann auch ein Hobbykoch folgen. Abbildungen helfen, die Schritte genau nachzuvollziehen. Das ist das erste Plus dieses Buchs. Die Einkaufslisten sind übersichtlich, Internet und Asialäden erlauben heute auch die Beschaffung exotischer Zutaten fernab von Düsseldorf oder Tokio. Leider fehlen für Ernährungsbewußte die wichtigen Angaben zu Kalorien-, Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratanteil pro Portion. Dafür gibt es einen Stern Abzug. Wirklich interessant sind die Erklärungen z.B. zur den verschiedenen Miso-Pasten, zu Dashi oder zur Soba-Herstellung. Auch hier gibt es schöne, informative Fotos, leider auf zu billigem Papier gedruckt. Rezepte wie "Frittierter Oktopus mit Butternusskürbis", "Salat aus Algen und Lotuswurzeln" oder "weiches Ei" sorgen dafür, dass sich das Buch wohltuend vom üblichen Asia-Allerlei abgrenzt. Dies ist ein Japan-Kochbuch, kein Asia-Trend-Rezept-Blog. Fazit: Ein schönes Buch mit (ganz) leichten Mängeln. Schade, dass man gerade bei einem Buch über die Küche der Schriftkunst-Hochburg Japan so wenig Wert auf die Papierqualität gelegt hat.


Kopf und Küche: Die Reise ins Innere des Geschmacks - Von der ersten Auster bis zu den besten Küchen Europas
Kopf und Küche: Die Reise ins Innere des Geschmacks - Von der ersten Auster bis zu den besten Küchen Europas
von Jürgen Dollase
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Dollase-Fans ein Muss, 19. Oktober 2015
Jürgen Dollase ist zwar "gelernter" Musiker, aber seit Jahren die Kritiker-Ikone der Frankfurter Allgemeinen (Sonntags-) Zeitung. Die einen lieben seine sehr technisch-wissenschaftlichen Analysen, andere finden ihn schlichtweg zu kopflastig. Aber ganz objektiv: Was verspricht, was hält das Buch? Das Inhaltsverzeichnis ist klar strukturiert in 21 kulinarische Reisen zu Spitzengastronomen. (Fast) Jede Reise ist mit Rezept(en) und einer speziellen Thematik unter der Rubrik "Für Kopf und Küche" verbunden (z.B. "Geschmackskurven und sensorische Struktur", "Die Arbeit mit Gewürzen", u.s.w.). Es folgen unter der Überschrift "Für Kopf und Küche Extra" weitere Sonderthemen (z.B. "Wie schmecken Fehler?", "Genusstypen"), zudem "Anhang", "Glossar", "Bilbiografie" und "Danksagungen". Nun zum Inhalt: Das Vorwort macht Lust zum Weiterlesen, weil Dollase - sehr menschlich - von den eigenen, anfänglichen Schwierigkeiten schreibt, hochgelobte Luxus-Genüsse wie Austern zu würdigen. Und er verspricht eine Reise zu den "merkwürdigsten" Köchen, was ebenfalls aufhorchen lässt. Damit kommen wir zu den Reisen. sie führen u.a. zu Molekularküchen-Legende Ferran Adriá, ins berühmte "Noma" oder zu Joachim Wissler. Besonders spannend ist m.E. der autobiographische Teil jedes Reisekapitels. Dem folgen i.d.R. Eindrücke zu gegessenen Spezialitäten und Rezepte. Achtung: Jürgen Dollase ist Perfektionist. Das merkt man seinen Rezepten an. Wer beim Lesen eines Zubereitungsbeschreibungen noch keine Vorstellung davon hat, wie das Gericht schmeckt, wird beim Nachkochen gefordert. Nur Spitzenprodukte kommen zum Einsatz, und Dollase scheint eine penible und grammgenaue Befolgung seiner Anweisungen vorauszusetzen. Wer das nicht will und lieber improvisieren möchte, ist mit diesem Buch gänzlich falsch beraten (es sei denn, sie kochen definitiv noch besser als der Großkritiker). Detailverliebte Perfektionisten werden dagegen ihre Freude daran haben. Meines Erachtens ist Dollases Werk vor allem ein Genuss-Lesebuch für Gourmets und Kochbegeisterte. Es ist eine Ode an den trainierten, guten Geschmack. Fazit: Kein alltägliches Kochbuch, nichts für Nicht-Dollase-Fans oder hektische Nachkocher. Wer Dollases FAZ/FAS-Artikel liebt, wird dieses Buch hingegen lieben. Und wer beim Genuss nicht auf den Geldbeutel, sondern ultimative Qualität achtet, ebenfalls.


Deutscher Wein und deutsche Küche
Deutscher Wein und deutsche Küche
von Tim Raue
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verständliche Einkaufshilfe & Genuss pur, 19. Oktober 2015
"Deutscher Wein und Deutsche Küche" – dies Thema füllt sicherlich ganze Kochbuchkollektionen, mag man denken. Eben nicht – erkannte Deutschlands beste Sommelierin Paula Bosch und machte sich an die Arbeit. Gemeinsam mit dem Berliner Star-Sterne-Koch Tim Raue hat sie in einem Buch zusammengebracht, was längst zusammen gehört. Im einleitenden Teil erklären die Autoren ihr Vorhaben – und Paula Bosch erörtert kurz die VDP-Klassifikationen und die Preiskategorien. Damit ist man bestens gewappnet für eine einzigartige Grand Tour durch die deutschen Weinberge. 100 Winzer stellt Bosch vor. Jede Anbauregion wird einzeln erfasst. Besonderer Pluspunkt: Vorweg gibt es stets eine Karte mit den wichtigsten Wein-Orten, dazu eine kurze Erläuterung der Böden sowie eine Auflistung der wichtigsten Rebsorten (in Prozentanteilen). Informativer geht es nicht! Die Weine der besten Lagen/ Rebsorten werden kurz und knapp in etwa 15 - 25 Zeilen aufgelistet, beschrieben und Preiskategorien zugeordnet. Die sehr persönlichen Beschreibungen von Duft, Erscheinungsbild und Geschmack sind prägnant und absolut verständlich. Kongenial ergänzt wird der Weinteil durch die Rezepte von Tim Raue. So wir selbst ein Kopfsalat zum Hochgenuss! Die Rubik "Paulas Tipps" hilft bei der Weinauswahl – und hält Überraschungen parat: Wer würde ohne intime Wein- und Küchenkenntnis Muskateller zum Spargel servieren? Warum nicht mal Riesling zu Brat- und Blutwurst? Oder Frühburgunder zum Grünkohl? Fazit: Das beste Wein-Koch-Buch des Jahres.


Battlemage: Tage des Krieges
Battlemage: Tage des Krieges
von Stephen Aryan
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ist das wirklich der erste Band?, 5. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Battlemage: Tage des Krieges (Taschenbuch)
Ich will den Inhalt nicht wiederholen, das haben andere vor mir getan. Im Zentrum stehen ein Kriegsmagier, ein alter Gott (getarnt), ein verrückter Diktator und eine Widerstandsorganisation. Ach ja: irgendwie führen alle Krieg. Das alles wird so selbstverständlich vor die (fiktiven) Füße des Lesers geschmissen, dass man sich fragt: Habe ich da was verpasst? Habe ich Seiten überschlagen? Ist das ein zweiter Band, den wir versehentlich vor dem ersten lesen? Obwohl der Autor durchaus erzählen kann, setzt er Dinge voraus, die der Leser schlichtweg nur erraten kann. Mehrmals habe ich zurückgeblättert, weil ich selbstkritisch dachte, ich hätte etwas im Halbschlaf überlesen. Habe ich nicht. Es fehlen schlichtweg Erklärungen zu den diversen Völkern und Rassen, zu Gebräuchen und Göttern. Ich wüsste gerne, welcher Lektor den Autor nicht ermahnt hat, das zu ändern. Wer gerne Fantasy liest, möchte möglichst angenehm in fremde Welten gleiten. Das hier ist ein Feldweg in eine nur grob skizzierte Welt. Es ist ein Entwurf, der zum Ende hin immer spannender zu lesen ist. Stephen Aryan ist sicherlich kein schlechter Erzähler. Aber das Buch deutet auf einen ungeschliffenen (Halb-) Edelstein. Daher richtet sich meine Kritik gegen den mir unbekannten Lektor: Der hätte schlichtweg eingreifen müssen, wenn dem Schöpfer seine Schöpfung allzu selbstverständlich erscheint.


Mexiko-Das Kochbuch: Die Bibel der mexikanischen Küche
Mexiko-Das Kochbuch: Die Bibel der mexikanischen Küche
von Margarita Carrillo Arronte
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder eine Kochbibel?, 5. Oktober 2015
Margarita Carillo Arronte will das ultimative Mexiko-Kochbuch geschrieben haben. Und der Name des Verlags (Phaidon) lässt hoffen. Aber was steht drin in diesem über 700 Seiten starken Werk? Das Inhaltsverzeichnis in deutscher und mexikanisch-spanischer Sprache umfasst neben der Einleitung die Kapitel "Streetfood und Snacks", "Salate und Vorspeisen", "Eier", "Suppen", "Fisch und Meeresfrüchte", "Fleisch", "Gemüse", "Saucen", "Reis und Bohnen", "Brot und Gebäck", "Getränke und Desserts" sowie einige Anhänge (u.a. "Bibliographie", "Bezugsquellen", usw.). Die Einführung gibt einen guten Einblick über die Vielfalt der regionalen Spezialitäten Mexikos (mal Ziege, mal mehr Rind, mal mehr Mais, mal mehr Weizen, dann wieder Kaktusblätter usw.). Diese liebevoll geschriebenen Zeilen geben einen schönen Überblick über das kulinarische "Chaos" dieser facettenreichen Küche. Um die schiere Quantität der Rezepte zu bewältigen, sind diese kurz und knapp gefasst. Es gibt genaue Mengen- und Zutatenlisten. Die meisten Gerichte dürften problemlos nach zu kochen sein. Viele Gerichte sind für 6 statt vier Personen ausgelegt. Was leider völlig fehlt sind Nährstoffangaben (Fett/ Eiweiß/ Kohlenhydrate,...) . Mäßig gute Fotos lockern die Bleiwüste alle paar Seiten auf. Wie gesagt: mehr wäre nicht machbar angesichts der Rezeptfülle. Ob man wirklich so viele Taco- und Empanadas-Varianten kennen muss, sei dahingestellt. Wer sich wirklich für die mexikanische Küche interessiert, wird das wohl nicht in Frage stellen. Sehr hilfreich ist das Glossar, das die Zutaten sehr knapp und präzise erklärt. Dank Internet können die deutschen, österreichischen und englischen Bezugsquellen problemlos genutzt werden. Das ergab ein erster Test. Mit anderen Worten: Eine echte Bibel der mexikanischen Küchenkultur. Leider ist das Papier - wie bei vielen einfachen Bibeln - von mäßiger Qualität. Aber ansonsten: Tolles Werk!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20