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Rezensionen verfasst von
A_R (Bayern)

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Schwarz zur Erinnerung, Jubiläums-Edition
Schwarz zur Erinnerung, Jubiläums-Edition
von Carlene Thompson
  Broschiert

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr spannender Thriller!, 8. Februar 2002
Mir vielleicht in meinem momentan zartbesaiteten Schwangerschaftszustand zu aufregend, ist es ein richtig spannender Thriller, wenn ich auch fast noch mehr erwartet hätte.
In der Familie der kleinen Hayley, die vor 20 Jahren ermordet wurde, häufen sich seltsame Vorkomnisse, die fast an eine Wiederauferstehung des kleinen Mädchens denken lassen. Außerdem beginnt eine Mordserie, wo bei der Beerdigung der Opfer jedes Mal ein Bukett schwarze Orchideen hinterlassen wird mit der Karte "Schwarz zur Erinnerung". Opfer sind jedes Mal Personen, die auf irgendeine Weise mit Hayley in Verbindung waren.
Der Roman liest sich flüssig, ist gut geschrieben, spannend, also ein richtig guter Thriller (wenn man das mag *gg*).


Der Rest war Schweigen: Anastasijas zweiter Fall<br /> Roman
Der Rest war Schweigen: Anastasijas zweiter Fall
Roman
von Alexandra Marinina
  Taschenbuch

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und faszinierend, 19. Januar 2002
Nastja Kamenskaja ist Kommisarin in Moskau, eine unkonventionelle, eigenständige Frau. Ihren Halbbruder Sascha hat sie noch nie gesehen, dennoch sucht er sie eines Tages auf. Er hegt den Verdacht, seine Freundin Dascha könne in kriminelle Machenschaften verwickelt sein und bittet Nastja, sie ein wenig ins Visir zu nehmen. Nastjas Neugier wird geweckt und bald stellt sich heraus, dass Dascha in anderen, viel gewichtigeren Schwierigkeiten steckt, als zuerst anzunehmen war.
Nastja versucht, den Fall aufzudecken, aber es wird schwieriger, als sie gedacht hat, denn Jäger werden Gejagte, Verbrecher zu Freunden, Gerechte zu Ungerechten.
Ich habe das Buch aus mehreren Gründen mit Gewinn gelesen:
- Zum einen war es interessant, einen Krimi aus einem anderen Umfeld zu lesen, einen Krimi, der nicht in Deutschland, USA, England oder Schweden spielt.
Ich habe noch nicht allzuviel aktuelle Literatur über Russland gelesen, , bin aber interessiert an diesem Land.
- Zum anderen hat Alexandra Marinina wunderbare, ungewöhnliche Figuren geschaffen, angefangen von ihrer Hauptfigur, der Kamenskaja, bis hin zu meinem Lieblingsprotagonisten, dem ehemaligen Lagerhäftling, Sprachzauberer und Mafioso Bokr.
- Und nicht zuletzt ist der Roman auf ganz eigene Art spannend und fesselnd, denn nach und nach entgleiten die Fäden den Handelnden, die zunächst so souverän wirken.


Peter Pan
Peter Pan
von James M Barrie
  Audio CD

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hör-Märchen für Menschen ab 10, 14. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Peter Pan (Audio CD)
Bereits von ersten Ton an war ich fasziniert. Es beginnt mit dem wunderbaren Lied "Home sweet home" von Element of Crime, wo sich zwar herausstellt, dass Regener nicht unbedingt der beste deutsche Sänger, wenn er englisch singt, ist, der Song aber ist absolut bezaubernd.
Dann liest Haußmann auf seine ruhige und doch mitreißende Art die Geschichte, die ich eigentlich gar nicht mehr kannte, immer wieder untermalt von der Musik dieser tollen Band.
Die CD ist einfach schön.
Etwas nervig sind eigentlich nur die Stimmen von Wendy und Peter Pan, die von Haußmann selbst gelesenen Stellen sind wesentlich schöner.
Die CD orientiert sich übrigens an der Peter Pan- Inszenierung im Bochumer Schaupielhaus, Haußmann hat sie damals inszeniert, die Sprecher von Peter und Wendy waren auch die Darsteller und Element of Crime machte die Musik dazu.
Die CD wird für Menschen ab 10 angeboten und so würde ich sie auch einordnen, nicht für kleine Kinder, aber schön für ältere Kinder und Erwachsene.


Sushi für Anfänger: Roman
Sushi für Anfänger: Roman
von Marian Keyes
  Gebundene Ausgabe

26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein richtiger Pageturner!, 10. Januar 2002
Marian Keyes: Sushi for beginners
"Sushi for beginners" hat mir nicht nur von den Büchern Marian Keyes am besten gefallen, es war auch das schönste Buch, das ich in den letzten Wochen gelesen habe.
Und das, obwohl ich nicht zu den Fans der fröhlichen Frauenbücher a la Helen Fielding und eben Marian Keyes gehöre.
Vielleicht liegt es daran, dass ich es im Original gelesen habe, ich finde Keyes Wortwitz einfach umwerfend.
Aber es ist auch die ganze Story- wie Menschen über 30 mit ihrer eigenen Geschichte leben, wie sie dennoch immer wieder aufs Neue versuchen, glücklich zu werden. Eine Geschichte über Hoffnungen, und- das ist das Schöne daran- darüber, wie die Menschen erkennen, welche der Hoffnungen wahr werden können und welche Seifenblasen sind. Schön ist auch, dass die Autorin den Protagonisten auch Glück zugesteht, so dass man lesend erfreut feststellt, dass es doch gar nicht falsch ist, etwas vom Leben zu erwarten.
Gefallen hat mir auch, wie sich die Personen auf ihre Wurzeln besinnen, wie die erneut auftretenden Konflikte mit den eigenen Eltern, die mit über 30 eine andere Qualität haben als mit 20, gelöst oder doch zumindest aufgebrochen werden können.
Ich finde, dass es ein kluges Buch ist, die Figuren gut beobachtet sind, alles sehr wirklichkeitsgetreu ist.
Die Geschichte spielt in der Redaktion eines neuen Frauenmagazins in Dublin, es geht um die ultratrendige Redakteurin Lisa, die den Typ der Yuppie-frau ohne große Resentiments verkörpert; es geht um die eher softe Ashling, die sich um vieles sorgt, auch darum, dass sie sich so viele Sorgen macht, und die einem sehr schnell ans Herz wächst. Es geht auch um Ashlings Freundin Clodeagh, die erlebt, was viele Frauen in ihrer Situation erleben- wie der Alltag mit zwei Kindern und Mann ermüden kann und sie sehr man dann verzweifelt versucht, die Gefühle und den Drive der Jahre davor noch einmal zu erleben.
Aber auch alle Nebenfiguren sind wunderbar ausgestaltet, ob das nun der obdachlose Boo ist, der an Ashlings Türschwelle bettelt, oder Jack, der Herausgeber der Zeitschrift.
Freilich, Keyes spielt gern mal den lieben Gott und lässt Boo Arbeit und Wohnung finden, aber insgesamt ein Buch, das ich mit großem Vergnügen gelesen habe.
Und- was sich leider nicht oft über ein Buch sagen lässt, man möchte gern mit Ashling und ihren Freunden mal auf ein Sushi oder ein Bier gehen, man hat den Eindruck, man hätte so richtig gute Freunde gefunden, die man vermissen wird.


Inishowen Blues: Roman
Inishowen Blues: Roman
von Joseph O'Connor
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs schön, dann unglaubwürdig, 5. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Inishowen Blues: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inishowen im Norden Irlands ist Ziel und Wendepunkt der Leben einiger Menschen, die in diesem "road-book" von verschiedenen Richtungen (und mit verschiedenen Fahrzeugen) darauf zusteuern.
Anfangs kommt die Geschichte leicht und wunderbar zu lesen daher, die Charaktere sind eindringlich und verständlich.
Die beiden Hauptfiguren , ein frustrierter, dabei ungemein sympathischer irischer Polizist und eine todkranke, ihre leiblichen Eltern suchende amerikanische Lehrerin, werden voller Wärme geschildert.
O'Connor schreibt herrliche Dialoge, die einem das Gefühl geben, dabei zu sein.
Leider kann der Autor die Geschichte nicht mit ebenso leichter Hand zu Ende führen, wie er sie begonnen hat.
Bereits nach wenigen 100 Seiten werden die Handlungsschritte klischeehaft, viele Ereignisse absolut unglaubwürdig, einfach ärgerlich.
Die Einschätzung der Neuen Züricher Zeitung; O Connors Bücher würden nicht empfohlen, sondern verordnet, hat dieser Roman in meinen Augen nicht verdient.


Lo und Lu. Roman eines Vaters
Lo und Lu. Roman eines Vaters
von Hanns-Josef Ortheil
  Gebundene Ausgabe

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett- mehr jedoch nicht, 5. Januar 2002
Roman eines Vaters" nennt sich diesen Buch, das weckt Erwartungen. Wie Pilze aus dem Boden schießen und schossen in den letzten Jahren die Vaterschaftsbekenntnisbücher, die sich in meinen Augen alle an dem Genialen und bis dato unerreichten "Kleinen Erziehungsberater" von Axel Hacke messen lassen müssen.
Die Käufer und Leser dieser Bücher sind natürlich auch selbst Eltern, möchten lesend an eigene Erlebnisse denken und dabei eventuell lächeln.
Von dieser Zielgruppe möchte sich Ortheil abheben, darum ist sein Buch ein Roman, der nicht unbedingt nur Identifikationsfläche bietet, nicht jedem ist es vergönnt, aus einer Augenblickslaune heraus von einem italienischen Architekten sein Grundstück umgestalten zu lassen oder spontan, der Inspiration wegen , nach Rom zu fliegen mit Kind und Kegel.
Man erfährt auch allerhand anderes über Ortheils Vaterschaft und seine Befindlichkeiten darin, wobei sich zumindest in den ersten beiden Dritteln die Perlen unter viel Geschwafel verbergen.
Das letzte Drittel lässt nun endlich etwas von dem ahnen, was so überzeugend auf dem Umschlag steht: Witz! Leichtigkeit! Lebensklugheit! und, wie ich finde, auch Selbstironie, etwas in der herrlichen Erzählung über die Einschulungsuntersuchung.
Man erfährt insgesamt nichts Neues und Altes wird auch nicht weiter anders beleuchtet, darum in meinen Augen ein Buch, das man nicht lesen muss.


Am Ende der Nacht: Krimi
Am Ende der Nacht: Krimi
von Marcia Muller
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Krimni mit weiblicher Protagonistin, 28. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Nacht: Krimi (Taschenbuch)
Die Serie um die Privatdetektivin Sharon McCone hat Muller bekannt gemacht.
Für mich war es der erste McCone Roman, der mir ausnehmend gut gefiel.
Muller schafft eine gute Mischung zwischen dem Privatleben der Heldin (was man bei Serien ja mag) und dem spannenden Fall.
Mc Cone s Fluglehrerin Matty vermisst ihren Lebensgefährten und schaltet daher die Detektivin ein. Es stellt sich heraus, dass auch sie selbst bedroht ist, denn kurze Zeit später stürzt sie aufgrund von Manipulationen an ihrer Maschine ab.
Zurück bleibt der Sohn ihres Lebensgefährten Zach, den McCone bei Freunden unterbringt, ehe sie sich aufmacht, den Fall zu lösen.
Spannende Verwicklungen ergeben sich, bevor endlich alle Fäden entwirrt sind.
Unter anderem ging es auch um das Zeugenschutzprogramm in den USA, was mich sehr nachdenklich stimmte, eine neue Identität völlig fernab der bisherigen zu leben ist wohl nahezu unmöglich.


Katzenzungen
Katzenzungen
von Martina Borger
  Gebundene Ausgabe

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freundschaft mit all ihren Manipulationen und Verstrickungen, 28. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Katzenzungen (Gebundene Ausgabe)
Martina Borger und Maria Elisabeth Straub haben mit ihrem Debüt-Roman über eine Frauenfreundschaft einen intensiven Roman vorgelegt.
Drei Freundinnen, die sich alle bereits aus der gemeinsamen Schulzeit kennen und in der selben Kleinstadt aufgewachsen sind, fahren Jahr um Jahr gemeinsam für einige Tage weg. Mittlerweile sind sie um die vierzig und haben sich in ganz verschiedene Richtungen entwickelt.
Hier zeigt der Roman klischeehafte Grundzüge, da diese Frauentypen fast immer so vorkommen, wenn es um Dreier-Frauenbeziehungen geht (siehe auch den ähnlich und doch ganz anders gelagerten Roman Nachthaut von Sabine Friedrich): die flippige, eher lebensuntüchtige und nie erwachsen werdende Dodo, die kühle, beruflich erfolgreiche Claire und die als einzige in ihrem Heimatort gebliebene Mutter und Ehefrau Nora.
Immer abwechselnd erzählt jede ihre Eindrücke von dieser Reise und schon nach kurzer Zeit kommt die Leserin hinter die Manipulationen und wechselseitigen Verstrickungen dieser Frauen und erfährt dennoch auf jeder Seite bis zum Ende etwas Neues- etwas Erschütterndes.
Anfangs wirkt der Roman durchschaubar, doch Borger-Straub schaffen es, die drei Frauen vollkommen plastisch entstehen zu lassen. Jede einzelne hat einen Charakter, der in seiner ganzen Vielschichtigkeit, dem Guten und dem Abstossenden beleuchtet wird. Und so wird, was anfangs der Leserin und auch den Protagonistinnen klar erschien, nämlich die Rollen jeder dieser Frauen in dieser Freundschaft, mehr und mehr in Frage gestellt, bis zum Ende hin ein ganz anderes Bild und eine vollkommen veränderte Situation entstanden ist, die man lesend ebenso verblüfft wie die handelnden Frauen hinnimmt.


Lieber Fidel. Mein Leben, meine Liebe, mein Verrat
Lieber Fidel. Mein Leben, meine Liebe, mein Verrat
von Marita Lorenz
  Gebundene Ausgabe

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie man durch ein hübsches Gesicht allerhand erleben könnte, 5. Dezember 2001
Jahrzehnte nachdem Marita Lorenz 1959 eine Affäre mit Fidel Castro hatte, erzählt sie ihrem Biographen Wilfried Huismann davon und wickelt ihr bewegtes Leben auf, das sich zwischen Geheimdiensten, zwielichtigen Mänern, der Mafia und einem weiteren Diktator, Perez Jimenez, dem Vater ihrer Tochter, abspielt.
Ein einfach zu lesendes Buch, das durchaus spannend die Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau wiedergibt, dennoch nicht wirklich befriedigt und überzeugt.
Zum einen ist es Huismanns Stil, die Art, wie er an seine Themengeberin herantritt- Ein wenig Tiefgang und kritisches Nachfragen vermisst man da schon, zwar schreibt er immer wieder seine Beobachtungen durchdacht auf, aber seine Interviewpartnerin Lorenz und deren Zauber hinterfragt er nicht wirklich, da beschreibt er lieber öfters, wie das Gesicht der hartgesottenen Geheimdienstjungs "weich wird" , wenn sie von der Lorenz hören.
Zum anderen ist es aber Marita Lorenz selbst, die einem während des Lesens nicht sympathischer wird. Sie kommt mir vor wie eine Frau, die eigentlich relativ naiv an die ganze Geschichte herangegangen ist, voller Eifer, selbst im Mittelpunkt zu stehen, voller Bestreben, durch das Zusammensein mit wichtigen Männern selbst wichtig zu sein.
Im ganzen Buch erfährt man nicht ein einziges Mal von einer gleichberechtigten Beziehung, die Marita Lorenz geführt hat, weder mit einem Mann noch als Freundin.
Ihr ganzes Leben wird von den Manipulationen anderer bestimmt, (und sie selbst manipuliert natürlich auch gern) ;auf welcher Seite sie eigentlich steht, wird mehr und mehr unklar.
Das ist für mich auch sehr erschreckend, dass sie selbst, als Opfer des Dritten Reichs (sie war im als Kind im KZ) dennoch immer wieder mit dem Faschismus liebäugelt.
Insgesamt beleuchtet das Buch einige Facetten des Nachkriegsamerika, dennoch bekommt man nicht das Gefühl, wirklich die Wahrheit zu kennen.
Fazit: ich würde das Buch durchaus weiterempfehlen, allerdings eher als interessantes Zeitdokument zur Abendlektüre.


Der zehnte Richter
Der zehnte Richter
von Brad Meltzer
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anständiger Krimigenuss!, 8. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Der zehnte Richter (Taschenbuch)
"Der zehnte Richter" von Brad Meltzer ist ein Wirtschaftskrimi, der mit einer Leiche, und die ist kein Mordopfer, auskommt.
Mir hat er ausnehmend gut gefallen, gute, unterhaltsame Badewannenlektüre.
Ben ist ein junger Anwalt, der am Obersten Gericht in Washington eine Assistentenstelle bekommen hat. Sein Leben läuft gut- er lebt mit seinen drei besten Freunden in einer Wohngemeinschaft, seine Kollegin am Gericht, Lisa, ist lustig, spritzig und unterhaltsam, der Job läuft gut. Der Anfang liest sich ziemlich witzig, vor allem weil Meltzer mit großer Dialogstärke schreibt, man muss oft einfach lachen und Ben und seine Freunde wachsen einem so richtig ans Herz.
So kommt es, dass auch der Leser, genau wie Ben, die Schlüsselstelle, an der er in eine raffiniert gestellte Falle läuft, erst einmal übersieht.
Aber da wendet sich das Blatt und Bens Leben erfährt eine Hundertachtziggrad-Veränderung.
Das Buch ist sehr spannend, denn Ben muss erkennen, dass wahrscheinlich sein Freundeskreis, den der Leser ja mittlerweile genauso mag wie Ben selbst, hineingezogen wird , vielleicht sogar mit an dem Komplott beteiligt ist.
Ich musste den Schluss vorauslesen, da wusste ich dann wenigstens , wer am Ende noch an Bens Seite sein würde, es war trotzdem noch spannend genug.
Zwei, drei Wendungen erschienen mir etwas unmotiviert, immer dann nämlich, wenn Ben etwas unternommen hatte, von dem der Leser erst im nachhinein erfuhr.
Aber im Ganzen ein Buch, das ich als Krimi zwischendurch wirklich empfehlen kann.


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