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A. Rank "bookcrosser" (Bayern)
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Die Stunden: Roman
Die Stunden: Roman
von Michael Cunningham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,00

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch das Buch ist oscarreif!, 20. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Stunden: Roman (Taschenbuch)
Es schadet sicher nicht, neben dem Film auch das Buch von Michael Cunnigham zu lesen. Drei Frauenwerden hier beschrieben, eine die "Miss Dalloway" schreibt, eine die (Jahre später) "Miss Dalloway" liest und eind, die (wiederrum Jahre später) "Miss Dalloway" ist.
Virginia Woolfs Leben, Sterben und Werk geben immer wieder Stoff für Filme und Romane ab, um so erfreulicher ist das, was Cunnigham hier daraus gemacht hat- das Leben dreier Frauen aufs geschickteste verwebend zeigt er, dass Frauen - egal welcher Generation- ähnliche Probleme und eventuell auch ähnliche Lösungen kennen, dass der Zeitkontext zwar manches ändert, aber nie die Grundvoraussetzungen.
Besonders schön ist die Sprache dieses Buches, das man übrigens auch lesen sollte, wenn man von Virginia Woolf nichts kennt! Das macht gar nichts!


Ayla und der Stein des Feuers: Roman (Kinder Der Erde / Earth's Children)
Ayla und der Stein des Feuers: Roman (Kinder Der Erde / Earth's Children)
von Jean M. Auel
  Gebundene Ausgabe

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur Mittelmaß!, 20. April 2003
Vorweg muss ich sagen, dass ich ein wirklicher Ayla-Fan bin und mich wahnsinnig auf den fünften Band gefreut habe. Doch das Warten hat sich nicht wirklich gelohnt. Vieles wiederholt sich- Ayla benötigt wieder die Feuersteine, um die Menschen auf ihre Seite zu ziehen, etc. Es gibt eine Menge spannender Anfänge - die jedoch ungelöst enden. Noch für keinen Ayla-Band habe ich so lange gebraucht.
Schade- denn gerade die Bände drei und vier ließen mich atemlos zurück! Das Buch wird zwar im letzten Drittel besser, wie ich finde, aber dennoch war ich froh, als ich es beendet hatte. Viele Seiten überblätterte ich nur noch, auch oder vor allem die zahllosen Wonnen, die Ayla wie üblich mit Jondalar teilt.
Aber ich darf nicht verschweigen, dass es auch sehr schöne Stellen gibt - die Geburt von Aylas Baby zum Beispiel. Es wäre ein schöner normaler historischer Roman, aber eben keine Ayla, wie ich sie vermisse!


Kochen mit Jamie Oliver
Kochen mit Jamie Oliver
von Jamie Oliver
  Taschenbuch

73 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Spaß zu lesen, anzuschaun und nachzukochen!, 9. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Kochen mit Jamie Oliver (Taschenbuch)
Hier sieht man mal, dass das Machen eines Stars auch vor der Küche nicht halt macht. Der junge Koch Jamie Oliver ist hübsch anzusehen, dementsprechend auch die Photos im Buch, wo man ihn über den Markt schlendern oder Lauch kaufen sieht.
Aber Jamie Olivers Kochbuch hält auch, was es verspricht. Es liest sich (trotz Übersetzung) witzig und macht riesig Lust aufs Kochen. Dabei ist es ein Vorteil, dass man für viele der Rezepte nicht großartig einzukaufen braucht. (Man muss ja nicht gerade das eher abschreckende Hummer-Rezept nachkochen)
Vieles, was er kocht, kenne ich schon - aus italienischen Kochbüchern zum Beispiel- anderes ist mir aber total unbekannt (die Süßspeisen, die asiatischen Sachen) .
Die Fotos (eher zu wenig) sind äußerst animierend und die Rezepte gelingen. Ein schönes Kochbuch! Auch eine gute Geschenkidee!
Übrigens: Ich habe selbst längere Zeit in England gelebt und hätte nie gedacht, dass gerade ein Engländer mal Europas Vorkocher werden würde *soviel zu Vorurteilen gg*
Andererseits ist auch einer der besten Köche in meinem Bekanntenkreis Engländer, allerdings indischer Abstammung.
Das gefällt mir auch so gut an Jamie Oliver - dass er es schafft, die neue englische Küche, die sich in der multikulturellen Gesellschaft entwickeln konnte, zu etablieren (ein bisschen indisch, ein bisschen italienisch, ein bisschen Pub-Küche...). So kochen ja wahrscheinlich auch die meisten jungen leute heutzutage.


Am Samstag aß der Rabbi nichts. Kriminalroman
Am Samstag aß der Rabbi nichts. Kriminalroman
von Harry Kemelman
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein echter Klassiker!, 20. Dezember 2002
Die Krimis um Rabbi Small sind schnell zu lesen, spannend und vor allem deshalb reizvoll, weil sie in einem Milieu spielen, das wir hier leider nicht mehr kennen: dem einer jüdischen Gemeinde. Denn es ist nicht nur die spannende Handlung sondern immer auch das Leben und Treiben in der kleinen Gemeinde, die den Reiz dieser Bücher ausmacht.
Rabbi Small ist noch sehr jung , als er seine Rabbinerstelle antritt und, da er unbedingt ehrlich ist- dabei auch wenig diplomatisch- ist er nicht unumstritten . Das war schon Thema im ersten Band (Am Freitag...) und hat sich auch hier nicht geändert. Diesmal wird ein Mathematiker jüdischer Herkunft tot in seinem Auto aufgefunden. Rabbi Small beerdigt den Mann mit allen Riten auf dem normalen Friedhof, als sich mehr und mehr verfestigt, das der Tote Selbstmord begangen haben könnte. Nun wird Small erneut das Opfer von Anfeindungen und löst daraufhin den Fall mit seiner unnachahmlichen Logik.
Ein schönes Buch- gerade die Personen sind überzeugend und sehr stimmig gezeichnet.
Nur dass Kemelmann etwas belächelnd auf Bürgerrechtsbewegungen für schwarze Bürger blickt, stößt mir sauer auf. Ich glaube, dass heute (das Buch ist doch schon einige Jahrzehnte alt) mehr Political Correctness walten würde.


Ayla und die Mammutjäger: Ayla 3 (Kinder Der Erde / Earth's Children)
Ayla und die Mammutjäger: Ayla 3 (Kinder Der Erde / Earth's Children)
von Jean M. Auel
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach fesselnd- der beste Teil der Ayla Reihe bisher!, 8. Dezember 2002
Ayla, die Frau aus der Jungsteinzeit und ihr Freund Jondalaar haben die Mammutjäger getroffen- hier endete der zweite Band. Nun geht es weiter und es wird erzählt, wie die beiden sich im Lager des Höhlenlöwen einleben. In der Tat ist es nicht ganz einfach für Ayla, da sie bei Neandertalern aufgewachsen ist hat sie noch nie mit Menschen ihrer Art zusammengelebt. Doch Ayla meistert die Schwierigkeiten und schließt langsam aber sicher mit den Menschen im Lager Freundschaft. In diesem Lager lebt auch ein Junge von gemischten Geistern, der Ayla an ihren Sohn Durc erinnert und es ihr leichter macht, sich hier einzuleben.
Ayla ist bald recht beliebt und wird heftig umworben von dem witzigen und kreativen Ranec. Hier nun beginnen die Schwierigkeiten mit Jondalaar, der mit seiner Eifersucht kaum fertig wird...
Dieses Buch ist einfach wunderbar! Es ist so warmherzig geschrieben, man kann sich ganz genau vorstellen, dass es so gewesen sein könnte und nicht zuletzt ist es auch furchtbar spannend.
Ich bin eigentlich wirklich kein Fan von Historicals, aber Ayla zieht mich einfach in Bann.
Als ich die letzte Buchseite las, hatte ich das Gefühl, von guten Freunden Abschied zu nehmen.
Nur das nahezu alle Erfindungen der Steinzeit Ayla in die Schuhe geschoben werden, vom Zähmen der Haustiere bis zum Erfinden der Nadel hat mich ein wenig befremdet.


Eine Frage der Ehre: Stauffenberg und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944
Eine Frage der Ehre: Stauffenberg und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944
von Christian Graf von Krockow
  Gebundene Ausgabe

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier wird einem Geschichte nähergebracht, 18. November 2002
Dieses Buch - aus der im übrigen insgesamt recht empfehlenswerten Rowohlt-Reihe- bearbeitet sehr genau und lesenswert die Hintergründe des Stauffenberg-Attentates auf Hitler. Krockow schafft es, den Zeitgeist und den Geist, der die Verschwörer umtrieb, darzustellen. Es gelingt ihm ein packendes Buch, das selbst erfahrenen LeserInnen noch Neues vermitteln kann und den Jugendlichen, für die es geschrieben ist, diesen Menschen Stauffenberg, seine Ideale, seine Werte vorstellt.
Was Krockow auch sehr gut gelingt, ist, darzustellen, warum es so schwierig war, auf Hitler ein Attentat zu verüben. Heute fragt man sich - gerade als Nachgeborener- immer wieder, warum nicht mehr Menschen versucht haben, Hitler zu beseitigen. Darauf geht er ein und auch auf die Tatsache, dass die Attentäter keineswegs mit Sympathien im Volk rechnen durfen und in der Tat bis nach dem zweiten Weltkrieg noch als "Verräter" verpönt waren.
Ein bemerkenswertes Buch um bemerkenswerte Menschen, das auch in mir die Frage aufwarf, wann Menschen Helden werden.


Trainspotting: Roman
Trainspotting: Roman
von Irvine Welsh
  Taschenbuch

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit einem Wort: KRASS, 18. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Trainspotting: Roman (Taschenbuch)
In erster Linie ist bei uns der Film Trainspotting bekannt und hat durchaus Kultstatus. Buch und Film erzählen eine Geschichte um das Leben von jungen Menschen in Schottland: voller Drogen, ohne Perspektive, ohne Mitgefühl, mitunter jedoch zärtlich, voller Angst, und dann doch auch wieder voller Mut.
Fast wiederwillig gewinnt man Zuneigung zu den fertigen Typen, die dieses Buch bevölkern. Die einzelnen Stories sind immer aus der Perspektive eines der Protagonisten geschrieben, wobei nicht immer gleich klar ist, wer da spricht. Das lässt intensiv lesen, finde ich gut.
Ich musste oft an Christiane F denken, deren Buch ich als Jugendliche gelesen habe. So wie sie zu den 70ern gehörte, passt dieses Buch in derselben Art zu den 90ern. Und es zeigt ähnlich intensiv auf, warum Menschen harte Drogen nehmen, was diese ihnen geben, was diese ihnen nehmen.
Am Klappentext heißt es noch sinngemäß: "Ein Buch, das mehr Leser verdient, als die Bibel". Das dann doch nicht- denn die Lektüre lässt einen schon sehr traurig, rat- und perspektivlos zurück.


Die Lichter auf der Brücke eines sinkenden Schiffs
Die Lichter auf der Brücke eines sinkenden Schiffs
von Michael Ignatieff
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein interessantes Buch über den Umgang mit Krankheit, 23. Oktober 2002
In diesem Buch beschreibt der Autor den langsamen Verfall seiner Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist. Er erzählt von den Auswirkungen, die die Krankheit auch auf sein eigenes Leben hatte und lässt nichts aus- die Beziehung zu Vater, Bruder, Ehefrau, Kindern, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod, die verschiedenen ethischen und moralischen Fragen, die eine solche Krankheit aufwirft. In einer sehr eindrucksvollen Szene stellt er die beiden Extreme- körperlicher Verfall bei geistiger Gesundheit (wie etwa bei Stephen Hawking) und geistiger Verfall bei anfänglich körperlicher Gesundheit (wie bei Alzheimer) gegenüber und spielt mit dem fiktiven Gedanken einer Wahlmöglichkeit- als ob es die gäbe!
Das Buch ist gut gemacht, weil es viel Diskussionsstoff bietet, wer selbst mit einem derartigen Patienten zu tun hat, kann vieles davon nachempfinden.


Weinschröter, du mußt hängen: Roman
Weinschröter, du mußt hängen: Roman
von Doris Gercke
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Serienbeginn, der Lust auf mehr macht!, 20. Oktober 2002
Wenn bei uns auf dem Land schon mal eine Lesung ist, dann muss ich natürlich hingehen, auch wenn ich von der Autorin nichts kenne. In diesem Fall war es Doris Gercke, die gestern bei uns las, und nachdem ich keinen Fernseher habe, kenne ich auch die bekannten Verfilmungen nicht.
Doris Gercke ist eine wirklich sympathische, kluge und geradlinige Frau, was die Lesung sehr erfreulich werden lies. Ich kaufte natürlich auch sogleich ihren Erstling "Weinschröter, du musst hängen" und hatte ihn heute Morgen auch bereits ausgelesen.
Sie hatte beim Schreiben die typischen Krimileserinnen im Auge gehabt, sagte Gercke, sie lesen viel, schnell, tauschen sich aus, wenn also ihr Krimi mal im Krimiregal stünde, dann würde er auch - von eben den Krimileserinnen- gelesen werden.
Und dann würde es darauf ankommen, eine packende erste Szene zu liefern, die man nicht so schnell vergisst, die die Leserinnen bei der Stange hält, die Spannung erzeugt, die aufregt.
Nun, das ist ihr sicher mit dem Einstieg in den Weinschröter gelungen, denn die ersten Seiten beschreiben ein Erlebnis, das wahrscheinlich viele ekelhafte Alpträume bei ihren Leserinnen hervorgerufen hat. Und damit ist es auch gelungen, die Leserin emotional zu fesseln, man kann es gut beim Lesen beobachten. Die Frau, die auf den ersten Seiten leidet, tötet ihre Peiniger in der Zeit danach einen nach dem anderen. Bella, die den Fall bearbeitet und recht bald das Muster erkennt, gesteht sich an einem Punkt ein, dass sie wünschte, es würde der Täterin gelingen. Und spätestens da bemerkt auch die Leserin, dass es ihr genauso geht.
Das Buch ist spannend und gut gemacht.
Teilweise ist es mir zu simpel und auch zu einsträngig, auch wenn man es vom Volumen her betrachtet, wirkt es neben dem neuesten Werk (Bella Ciao) wie eine Kurzgeschichte.
Aber als Einstieg in eine neue Serie betrachte ich es mit Vorfreude, auch wenn ich weiß, dass ich nun wieder einige Bücher mehr auf meinem Stapel haben werde.


Anna und die Sache mit der Liebe
Anna und die Sache mit der Liebe
von Kaat Vrancken
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles über die Liebe, 11. Oktober 2002
Dieses Taschenbüchlein erzählt einige Zeit im Leben des Mädchens Anna, eine Zeit in der sie sich vor allem mit der Liebe und ihren Auswirkungen beschäftigt.
Es wird nichts ausgelassen und alles beschrieben: Von den Depressionen der Freundin der Mutter bis hin zum Unterschied zwischen Verliebtsein und Liebe wird alles angesprochen.Die Sprache ist kindgerecht, fürs Grundschulalter würde ich sagen. Handlung ist eigentlich wenig enthalten.
Das Buch ist witzig und größtenteils gut gemacht, dennoch würde ich es nicht jedem empfehlen. Zum einen, weil die Sprache wirklich nichts auslässt, es ist also nichts für Leute, die es dezenter mögen.
Zum anderen, weil ich nicht weiß, ob Kinder wirklich so viel mit einem Buch anfangen können, in dem weiter nichts passiert- also keine klare Handlung, Spannungsbogen etc.
Ich würde das Buch als Mutter auf alle Fälle selbst lesen und als Gesprächsgrundlage nehmen, nur dem Kind zum lesen geben, das halte ich nicht für so gut.


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