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Rezensionen verfasst von
A_R (Bayern)

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Der Archivar
Der Archivar
von Martha Cooley
  Gebundene Ausgabe

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch, 25. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Archivar (Gebundene Ausgabe)
"Der Archivar" ist ein wunderbares Buch- ein Buch, auf das ich schon lange gewartet habe. Matthias Lane ist der Archivar, er hütet unter anderem den Briefwechsel T.S. Eliotts mit Emily Hale. Doch eingebettet in literarische Anspielungen ist die eigentliche Geschichte: Judith, Matts Frau war Jüdin und versenkte sich -voller Kraft und Trauer- in die jüdische Geschichte und die Kabbala. Roberta, eine junge Frau, die den Eliottschen Briefwechsel lesen will, versucht ebenfalls, Klarheit zu bekommen über ihren jüdischen Ursprung. Mag sich diese Inhaltsangabe auch nichtssagend anhören, das Buch ist es nicht: es ist voller Kraft mit wunderbaren und interessanten Personen, die lieben, vertrauen, scheitern und daraus lernen. Gerade Judiths Tagebuch in der Mitte des Buches liest sich fesselnd und macht betroffen und traurig. Wie hätte Matt dieser starken Frau helfen können? Sind sie, oder auch Len, ihr Onkel, letztendlich verurteilt dazu - aufgrund ihres Ursprungs und der gesellschaftlichen Umstände- zu verzweifeln? Die Bedeutsamkeit der Zugehörigkeit zu einer Glaubensgruppe ist in meinem eigenen Leben zwar kein Thema, aber das Ringen der Personen dieses Buches um Wahrhaftigkeit und Klarheit ist spannender als mancher Krimi.


Kasperl Querkopf
Kasperl Querkopf
von Manuela Mechtel
  Broschiert

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute, praxiserprobte Kasperlstücke, 25. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: Kasperl Querkopf (Broschiert)
Manuela Mechtel ist eine sympathische Puppenspielerin, die auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Kasperl, Gretel, Krokodil, Polizist und Oma sind die Figuren, die in diesen Stücken vorkommen. In diesem Buch sind Geschichten für Kinder von heute enthalten. Obwohl Mechtel sich auf den Kasperl als "klassischen Hanswurt" beruft, hat sie doch die traditionellen Rollen der Figuren etwas verändert. Kasperl ist ein kleiner Querkopf, die Gretel ist ein starkes Mädchen, der Polizist ist nicht der gute Helfer sondern ein rechter Gschaftlhuber, das Krokodil befreundet sich mit Kasperl. Mechtels Geschichten lassen sich gut nachspielen und haben sehr viel Witz und Phantasie. Sie hat viele ungewöhnliche Einfälle, die auch für erfahrene Kasperltheaterspieler was Neues bringen. Einzig die deutliche Umakzentuierung der traditionellen Rollen gefällt mir nicht. Die Typen , die sonst ja eher stereotyp sind (gute Oma, böses Krokodil) werden vielschichtiger, was ich persönlich im Kaperltheater nicht für sinnvoll erachte, denn hier sollen sich, ähnlich wie im Märchen, die Kinder sofort zurechtfinden und sich auf die herkömmlichen Rollen verlassen können. Aber wie gesagt, gerade das macht auch das Ungewöhnliche ihrer Stücke aus. Sie schreibt Stücke, die Kinder stark machen sollen.


Aimee und Jaguar
Aimee und Jaguar
von Erica Fischer
  Gebundene Ausgabe

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Liebe mit traurigem Ende, 11. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: Aimee und Jaguar (Gebundene Ausgabe)
Das Buch "Aimee und Jaguar" hat mich aufgrund der wirklich sehr greifbaren KZ- und Judenthematik sehr berührt, andererseits habe ich die Entwicklung der Lilli Wust nach dem Krieg mit Schrecken gesehen, dieses Leben in der Rückschau. Den eigenen Eindruck der Entstehung des Buches, den die Autorin im Nachspann schildert , fand ich sehr interessant. Den Film dazu kenne ich nicht, die Geschichte im Buch hat mich ein wenig mit Fragezeichen zurückgelassen, Fragezeichen in bezug auf die Liebesgeschichte, die das eigentliche Thema bildet. Man gewinnt den Eindruck, dass sich Lilli und Felice sehr lieben, aber manches erscheint mir einfach auch übertrieben und naiv, (dass Lilli der Felice beim letzten Treffen noch eine Szene bezüglich einer anderen Frau macht, dass Lilli auf eine Frau eifersüchtig ist mit der Felice im KZ gesehen worden ist, solche Sachen eben.) Aber das ist wohl auch die Realität, Lilli ist sicher kein ganz einfacher, und wohl auch ein etwas naiver, selbstbezogener Mensch, ihr Charakter kommt ganz gut raus in dem Buch. Und das wiederum ist die Stärke an diesem Buch: Dass diese beiden Frauen sehr plastisch geschildert werden, ihre Stärken und Schwächen nahezu unkommentiert dastehen und sich die LeserIn selbst ein Bild machen kann. Daraus gewinnt das Buch letztlich auch seine Glaubwürdigkeit und Kraft.


Die Spur der toten Engel
Die Spur der toten Engel
von Kjersti Scheen
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich mal eine ymphatische Detektivin, 31. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der toten Engel (Taschenbuch)
Endlich mal eine wirklich symphatische Detektivin, die Margaret Moss. Alkoholprobleme, und auch sonst bringt sie ihr Leben nicht ganz auf die Reihe. Aber gerade das gefällt mir als Leserin. Es macht sie menschlich, die Moss. Man merkt, dass Kjersti Scheen ihre Hauptfigur gut kennt. Der Fall selber trat bei mir beim Lesen ein bisschen in den Hintergrund, zu viele Zufälle häuften sich da. Die einzigen beiden Fälle, mit denen die Hauptfigur, eine etwas erfolglose Detektivin, betraut wird, haben dann auch noch etwas miteinander zu tun. Schön las sich die menschliche Entwicklung, die atmosphärischen Beschreibungen, die inneren Monologe. Die Heldin fährt einmal mit einem alten Auto eine kurvenreiche Passstrasse, was da in ihr vorgeht, konnte ich so richtig nachvollziehen. Und, was mir fast am besten gefiel, jedes Kapitel war mit einem Ausschnitt aus einem alten Rock- oder Bluessong überschrieben, da konnte ich bei jedem Kapitel leise mitsummen.


Ben in der Welt: Roman
Ben in der Welt: Roman
von Doris Lessing
  Gebundene Ausgabe

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die fortsetzung von "Das fünfte Kind", 27. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Ben in der Welt: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Ben in der Welt" behandelt die Einsamkeit eines Menschen, der einfach anders ist. Er findet sich in der Gesellschaft nicht zurecht und seine tiefe Sehnsucht nach Menschen, die so empfinden, denken und fühlen wie er, unter denen er nicht seltsam ist, bleibt ungestillt. Ein interessantes und auch sehr trauriges Thema, das die Autorin in "Das fünfte Kind" beginnt und hier fortführt. Während in "Das fünfte Kind" die Verstörung der Eltern und Mitmenschen durch Ben großen Raum einnimmt, liegt hier das Gewicht mehr auf Bens Empfinden und seiner nie zu stillenden Einsamkeit.


Witwe für ein Jahr (detebe)
Witwe für ein Jahr (detebe)
von John Irving
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,90

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bisher der schwächste Irving, 27. Januar 2001
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (detebe) (Taschenbuch)
John Irving ist mein Lieblingsschriftsteller, und "Witwe für ein Jahr" dasjenige seiner Bücher, dass ich am wenigsten mag. Normalerweise mag ich an Irving besonders, dass er es immer wieder schafft, am Ende alles aufzulösen, jeder seiner Figuren ein passendes Schicksal zuzuschreiben (so wie Hester in Owen Meany dann ein Rockstar wird, das fand ich spitze. Oder die kleine Lilly in Hotel New Hampshire, mit ihren Romanen und dem offenen Fenster, grandios.). Das Auflösen am Ende gelang ihm bei "Witwe" auch, aber alles andere blieb seltsam blass und farblos, ob das jetzt die Hauptfigur Ruth Cole war, die sich mir einfach nicht eröffnete, oder Eddie, oder Ruths Mutter, Vater, eigentlich alle Figuren. Ich fand sie nicht überzeugend und die Geschichte sehr konstruiert. Dieser Roman hätte ganz dringend einer Überarbeitung, Straffung, Kürzung bedurft. Positiv daran finde ich lediglich, dass durch den neuen Irving auch Irvings "alte" Bücher wieder gelesen werden, die es wirklich wert sind, wie ich finde.


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